Die Podcastin über Codes: Isabel Rohner und Regula Staempfli über den Zusammenhang von Biopolitik und Grundgesetz. Und sie feiern Dolly Parton.

Regula Stämpfli fotografiert HR Giger in Gruyère 2026.
Regula Stämpfli fotografiert HR Giger in Gruyère 2026.

https://diepodcastin.de/2026/08/30/die-podcastin-on-codes-isabel-rohner-und-regula-staempfli-ueber-den-zusammenhang-von-biopolitik-und-grundgesetz

Die Pornografisierung des Alltags – über Codes, Körper und Verfügungsgewalt von Regula Stämpfli, copyright (c)2026.

Hintergrund sind die Medienberichte eines Mordes einer 16-Jährigen in Australien in der BBC und dem The Guardian, die über den Tod durch “suspected chocking during sex” spekulieren. Die Polizei ermittelt, die Medien und deren Berichte sind abscheulich, aber typisch für die Ideologie-Information im Zeitalter digitaler Reproduktion. Nochmals: Im australischen Fall ist bisher weder eine Vergewaltigung noch ein Mord gerichtlich festgestellt. Die Polizei untersucht den Tod einer Sechzehnjährigen nach mutmasslicher Strangulation. Gerade deshalb ist die sprachliche Kritik entscheidend: Auch der Ausdruck «sexual choking» behauptet bereits eine Deutung. Er verwandelt Strangulation in eine sexuelle Praktik und Gewalt in eine Spielart des Begehrens. Regula Stämpfli nimmt diesen Fall, um über den engen Zusammenhang zwischen Codierung und aktueller Politik auch in Deutschland, nachzudenken.

1. Die Pornografisierung beginnt mit der Sprache

«Sexual choking» klingt nach einer sexuellen Präferenz. Strangulation bezeichnet dagegen, was mit einem Körper geschieht: Ein Mensch drückt einem anderen Menschen die Luft oder Blutzufuhr ab. Das eine Wort kommt aus der Unterhaltungsindustrie, das andere aus Medizin und Strafrecht. Wer Strangulation als «choking» bezeichnet, übernimmt bereits das Wörterbuch der Pornografie. Die Gewalt verschwindet nicht – aber ihr Name verschwindet.

2. Pornografie ist nicht Sex, sondern Macht

Sex setzt Gegenseitigkeit voraus: Wahrnehmung, Berührung, Antwort, Überraschung, die Möglichkeit des Rückzugs. Pornografie verwandelt diese Intimität in einen öffentlichen Raum, in ein Drehbuch. Pornographie ist nicht Sex – Pornografie ist Macht. Körper werden positioniert, kategorisiert, verfügbar gemacht und für einen fremden Blick zurechtgeschnitten. Deshalb handelt Pornografie im Kern weniger von Sexualität als von Verfügungsgewalt: Wer tut was mit wem? Wer schaut zu? Wer verdient daran? Wer bleibt als Person, Subjekt unsichtbar?

3. Der Code macht aus Gewalt eine Identität

Im codierten Zeitalter genügt eine neue Bezeichnung, um eine bisher verachtungswürdige Handlung zu transformieren, zu legitimieren und konstant die menschliche Würde zu verletzen. Aus Würgen wird «breath play», aus Erniedrigung ein «Kink», aus Verletzung und Folter eine «Präferenz». Der Sprechakt soll den Körper überstimmen. Doch ein Code kann den Sauerstoffmangel nicht wegdefinieren. Folter hinterlässt körperliche Spuren, selbst wenn sie als BDSM cachiert werden. Junge Frauen machen alles mit, um dazu zu gehören. Remember? Männer haben Angst, lächerlich gemacht zu werden, Frauen haben Angst, ermordet oder aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Frauen machen alles mit. Jede Religion, jede Widerlichkeit, jede “Kultur”, wenn sie Mehrheit ist. Frauen sind zur Anpassung hergerichtet, nicht für den Widerstand. Ist eine Frau widerständig, wird sie meist zuerst von den Frauen schon ausgeschlossen.

4. «Consent» wird zum Ablasswort der Verfügungsgewalt

Ein Ja ist wichtig, aber es verwandelt nicht jede Handlung in eine harmlose Handlung. Menschen können weder in schwere Körperverletzung noch in ihren eigenen Tod einwilligen. Trotzdem wird «Consent» zunehmend wie ein magischer Freispruch verwendet: Zustimmung ausgesprochen, Verantwortung erledigt. Dabei kann Einwilligung durch Angst, Pornoskripte, Gruppendruck und emotionale Abhängigkeit vorgeformt sein. Laut einer britischen Untersuchung hatten schon 43 Prozent der sexuell aktiven Sechzehn- und Siebzehnjährigen körperliche Erfahrungen mit Strangulation – weshalb dies kein Skandal, kein Thema ist, ist unerhört. Die Pornografisierung des Alltags ist zur Pornokratie der jungen Generationen geworden.

5. Pornografie besetzt jede neue Technik

Fotografie, Film, Videokassette, Kabelfernsehen, Kreditkartenzahlung, Streaming, Webcam, Smartphone, algorithmische Empfehlung, Virtual Reality und künstlich erzeugte Bilder: Pornografie wartet nicht auf technische Entwicklungen, sie erprobt und kommerzialisiert sie. Das ist kein Nebeneffekt. Die Pornografieindustrie erkannte früh, dass Scham, Geheimhaltung und unmittelbare Bedürfnisbefriedigung ideale Bedingungen für digitale Bezahlmodelle schaffen.

6. Pornografie war ein Labor des kommerziellen Internets

Pornografie hat das bezahlte Internet nicht allein erfunden. Sie hat jedoch Abonnements, Affiliate-Marketing, personalisierte Werbung, diskrete Onlinezahlungen und datenbasierte Kundenbindung früh vorangetrieben. Die hervorragende Bayern-2-Serie «Der Pornhub-Effekt» erzählt, wie aus einer technischen Geschäftsidee eine globale Infrastruktur entstand.

7. Der Pornhub-Code hat den Alltag erobert

Auf Plattformen wird der Mensch nicht als Person, sondern als abrufbare Kategorie organisiert. Suchbegriffe zerlegen Körper nach Alter, Hautfarbe, Herkunft, Handlung und angeblicher Vorliebe. Dieselbe Logik regiert inzwischen soziale Medien und Datingplattformen: auswählen, wegwischen, bewerten, ersetzen. Die Pornografisierung des Alltags bedeutet deshalb nicht, dass überall nackte Körper erscheinen. Sie bedeutet, dass Menschen einander nach der Logik des pornografischen Katalogs wahrnehmen.

8. Die alte Herrschaft kehrt als individuelle Freiheit zurück

Das Neue an der Pornografisierung ist ihre moralische Tarnung. Die Unterwerfung wird nicht mehr befohlen, sondern als Selbstverwirklichung angeboten. Vor allem Mädchen und junge Frauen sollen Gewalt nicht nur erdulden, sondern als eigene Lust bezeichnen. Der Körper soll lächeln, während er zugerichtet wird. So wird Anpassung zur Emanzipation umcodiert und jede Kritik als Prüderie, Intoleranz oder «Kink-Shaming» abgewehrt.

9. Patriarchale Religion und Pornografie sind feindliche Zwillinge

Religiöser Fundamentalismus verhüllt den weiblichen Körper, Pornografie entblösst ihn. Doch beide können derselben Machtordnung folgen: Der Körper der Frau erscheint als öffentlich zu kontrollierendes Gebiet. Hier wird er aus Scham bedeckt, dort für den Markt geöffnet. Die Frau als handelnde Person verschwindet zwischen Heiligkeit und Ware. Pornografisierung und religiöser Autoritarismus widersprechen sich deshalb weniger, als ihre jeweiligen Vertreter behaupten.

10. Fortschritt beginnt mit der Rückeroberung der Wörter

Wir glaubten, Menschen, Maschinen und Gesellschaften seien weiter. Tatsächlich multiplizieren die Maschinen oft nur die ältesten Herrschaftsbilder der Menschheit. Der erste Widerstand besteht deshalb in sprachlicher Genauigkeit: Strangulation heisst Strangulation. Gewalt heisst Gewalt. Ein Tod durch Pornokratie, soll nicht in einem Vokabular einer sexuellen Präferenz verschwinden. Sexuelle Präferenzen sind zu unterscheiden: Es gibt menschenwürdige und solche, die nie und nimmer zum Mainstream werden sollten. Die Pornografisierung des Alltags ist der biopolitische Paradigmenwechsel unserer Zeit: Der menschliche Körper wird zur programmierbaren Oberfläche, die Gewalt zum Lifestyle und Herrschaft zum individuellen Wunsch. Die Gegenbewegung beginnt dort, wo wir die Codes sichtbar machen. Denn kein Algorithmus, kein Sprechakt und keine sexuelle Erzählung darf aus einem Menschen eine verfügbare Sache machen.

Und hier die Warnung: Die Pornografisierung des Alltags soll nun im Grundgesetz in Deutschland fixiert werden: Unter der Initiative eines CDU-Landes, das in den Bundesrat die biopolitische Kategorie der “sexuellen Identität” eingeführt hat. Damit wird erneut – wie schon beim Selbstbestimmungsgesetz – ein Sprechakt zur politischen Kategorie, der alle Tore öffnet zur Zerstörung der Menschenwürde von Kindern, Mädchen und Frauen. Hier zeigt sich der biopolitische Paradigmenwechsel des codierten Zeitalters. Der Mensch wird zunehmend über körperliche, sexuelle und psychologische Kategorien vermessen. Er soll sich identifizieren, einordnen und einen passenden Code wählen. Was als Befreiung erscheint, kann in eine neue Verwaltung der Körper umschlagen. Der Staat fragt dann nicht mehr nur: Wurde dieser Mensch benachteiligt? Er muss zuerst entscheiden: Welche sexuelle Identität besitzt dieser Mensch, wer definiert sie und welche Rechtsfolgen löst die gewählte Kategorie aus?

Das ist die eigentliche Gefahr der Identitätspolitik: Sie bekämpft die Reduktion von Menschen auf Merkmale, indem sie diese Merkmale verfassungsrechtlich verewigt. Ausgerechnet die Sexualität, die gegen staatliche und religiöse Kontrolle verteidigt werden sollte, wird zur öffentlich beglaubigten Identität – sie wird verordnet. Die Freiheit durch Biopolitik abgeschafft. Dies sind Themen, die alle rund um die glücklicherweise verhinderte Wahl von Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin, besprochen werden müssen. Denn Brosius-Gersdorf zeigte erst diese Woche bei Lanz wieder, welche biopolitischen Waren-Menschenbilder sie vertritt: Sie ist die Kronjuristin des neuen biopolitisch codierten Zeitalter, das sich “frei” nennt und jede Versklavung als Fortschritt definiert.

Am 3. September 2026 verfasste Regula Stämpfli den Artikel zur sog. Konversationstherapie, die der Bundesrat verbieten solle – ein ideologisch geprägter Artikel von SRF, der hier auch rezipiert werden soll, um aufzuzeigen, wie die Aufladung von Verfassung und Grundgesetz durch sog. “Sexuelle Identität” in die Richtung einer biopolitischen Revolution aller westlicher Demokratien führt: Der Artikel

https://www.srf.ch/news/schweiz/schutz-der-sexualitaet-regierung-erwaegt-nationales-verbot-von-konversionstherapien tut so, als referiere er einen Bundesratsbericht. Dabei führt er eine Kampagne für eine totalitäre Queerideologie, die sich durch neue Codierung und Umwälzung der gesellschaftlichen, demokratischen Ordnung auszeichnet.

Der ideologische Kern Homosexualität und „Geschlechtsidentität“ werden in einem Atemzug zu „queer“. Was früher die brutale Umpolung Schwuler und Lesben meinte, wird so zur Hülle für etwas anderes: jedes Gespräch, das eine Geschlechtsidentität nicht bestätigt, soll als illegal erklärt werden. Wer sich gegen die totalitäre Neucodierung von Geschlecht durch eine extreme Minderheitsgruppe wehrt, wird als gleichstellungsfeindlich dargestellt. Dabei ist “queer” keineswegs ein demokratischer Begriff, sondern ein ideologischer Kampfbegriff geworden. Die alte Diskriminierung von Lesben und Homosexuellen wird mit dem Neusprech “queer” – verglichen. Das ist ahistorische, ideologische Weisswaschung einer neuen totalitären Bewegung. “Queer” ist nicht nur ein Begriff, sondern eine Ideologie, die Menschen auf sog. “sexuelle Identitäten” festlegt will. Queer ist die Definition eines neuen Menschenbild, der ehemaligen UdSSR und DDR-Umdefinition von Menschen nicht unähnlich. Alle, die sich als Bürger und Bürgerinnen gegen die staatspolitisch totalitäre Gleichsetzung mit Sexualität, Identität und Geschlecht wehren, sollen per Gesetz künftig verurteilt werden können. Durch die Wortverschiebung von klassischer Diskriminierung hin zur Ideologie, macht SRF eine völlig unzulässige ideologische Kampagne zugunsten einer totalitären Sexualisierung von Menschen.

Die Sprache arbeitet vor der Sache „Queere Menschen“, „traditionellere, heterosexuelle Lebensform“, „Umerziehung“, „Umpolung“, „Heilung“ stehen alle in Anführungszeichen. Der Leser soll empört sein, bevor er weiß, ob von Zwang, Gebet, Elektroschock oder von Psychotherapie an Minderjährigen mit plötzlicher Trans-Diagnose die Rede ist. SRF liefert die Empörung. Die Unterscheidung bleibt in der Box zum Aufklappen. Bei Kindern ist die Frage, ob man ein Geschlecht medizinisch festschreibt, keine „Konversion“. Sie ist Diagnose: Abwarten, prüfen, Komorbidität ernst nehmen. Wer das Verbot so weit fasst, dass schon Zurückhaltung als Umpolung gilt, schützt keine Homosexuellen und Lesben. Er schützt ein Dogma.

Religion, Familie und Therapie sind verschiedene Orte. Ein Zwangsritual in einer Sekte ist nicht dasselbe wie ein Gespräch beim Psychologen und nicht dasselbe wie eine Mutter, die Zeit verlangt. Wer alles in ein Wort packt, will nicht klären. Er will treffen. Und wenn Berufsregeln „religiöse Beeinflussung“ verbieten, ohne zu sagen, wo Seelsorge endet und Zwang beginnt, wird aus Berufspflicht Weltanschauungskontrolle. Der Staat bestimmt dann nicht nur, was man einem Kind antun darf. Er bestimmt, was man noch denken darf, bevor man spricht.

Die Zahl als Weihrauch Die Zahlen 15,5 Prozent „transsexuelle Personen“, 9,5 Prozent lesbisch, schwul, bisexuell – „einschlägige Erfahrungen“, meist Kindheit, Religion, aber auch Schule, Therapie, Medizin, Familie, werden alles in einen Topf geworfen. Was zählt als Massnahme? Ein Vater, der bittet, zuzuwarten? Eine Ärztin, welche die Gleichzeitigkeit von zwei Krankheiten prüft? Ein Imam, der lieber eine Transfrau als einen Homosexuellen unterstützen will (siehe Iran)? Alles landet in derselben Statistik. Eine Behörde, die selbst sagt, die Daten seien begrenzt, wird trotzdem als Beweis für ein nationales Verbot aufgeführt. Das ist Politik mit Prozenten, die niemand verifiziert hat und die ideologisch totalitäre Ziele verfolgt, nämlich, das Verbieten über die Diskussion von “queer”, Verbot einer Diskussion über die biopolitische Neuordnung unseres Staates.

SRF berichtet nicht, sondern verwaltet und dirigiert Moral.

Was fehlt, weil es das Frame sprengt Zwang gegen Homosexuelle und Lesben ist Unrecht – dafür hat meine Generation gekämpft und gewonnen. Punkt. Dies nun mit einer Kritik an “queer” gleichzusetzen, ist eine totalitäre Umkehr des damaligen politischen Kampfes für Freiheit. Unser Freiheitskampf von damals und unsere politischen Errungenschaften sollen nicht für eine neue biopolitische, totalitäre Queerideologie missbraucht werden. SRF tut dies hier und die einfältige Politik lässt sich von derartiger Semantik beeindrucken. Der Titel “Schutz der Sexualität” löst Geschlecht zu Sex auf – das ist keine Information, sondern ideologische Indoktrination.

Bild von Regula Stämpfli: Ausschnitt zur Serie, Tod der Demokratie, (c)2026.

Galerie zur Tätigkeit von Regula Staempfli, Bestsellerautorin, Politphilosophin, KI-Forensikerin. August 2026. Themen: Codes, Menschenbilder, Geschichte, Philosophie, Literatur, Ökonomie und Schwerpunkte: VR China und EU. Neu auch die UNO – als klare Kritik an der Pervertierung öffentlicher Institutionen.

China does not spy, It thinks in Empires and acts in Codes by Regula Staempfli.

CV: PD Dr. Regula Stämpfli ist Politphilosophin, Bestsellerautorin, Publizistin und KI-Forensikerin. Sie lehrte viele Jahre an der Schweizer Journalistenschule. leitete jahrelang als Intendantin das IFG ULM (International Forum for Design), ist bis heute als unabhängige wissenschaftliche Expertin für die EU-Kommission gelistet, begründete an der Universität St. Gallen die Hannah Arendt Lectures, die sie bis 2025 leitete. 2021 wurde sie zu den wichtigsten Intellektuellen der Schweiz gezählt; als „Lara Croft der Politologie“ verbindet laStaempfli politische Theorie mit publizistischer Streitlust und digitaler Gegenwartsanalyse – dazu gibt es Kolumnen und die Essays in ENSUITE und Weiterdenken Quarterly. 2025 erhielt sie gemeinsam mit Dr. Isabel Rohner den Frauenheldinnen-Preis für „Die Podcastin“, den feministischen Wochenrückblick für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Regula Stämpfli ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt in München.

Die Podcastin: Isabel Rohner & Regula Staempfli im Podcastinnen-Rausch: Sprechendes Denken in sieben grossartigen Podcastfolgen. Über die Sichtbarkeit von Frauen, Canceldiktatur links & rechts, Identitätspolitik, Geopolitik, Ukraine, Israel & “we win, they loose”-Lösungen von Die Podcastin.

CV Wikipedia Regula Staempfli: PD Dr.phil. Regula Stämpfli studierte Staats- und Verfassungsrecht und Geschichte an den Universitäten Bern, Zürich und Berlin; ihre Masterarbeit beschäftigte sich mit der diplomatischen Anerkennung Chinas im Kalten Krieg. Die Algorithmen-Expertin bei der Bertelsmann-Stiftung hat ihren PhD über Geopolitik und Gender 1914-1945 verfasst, erhielt den ersten Fakultätspreis der Universität, durchlief die akademische Karriere, machte sich in den Nullerjahren als Medienunternehmerin selbstständig. In dieser Funktion berät sie die EU, Organisationen & Verbände, gründete die öffentlichen #HannahArendtLectures an der HSG (die sie selber leitet), schreibt Leitartikel und Kolumnen für Medien im deutschsprachigen Raum und ist Verfasserin von neun Monographien im Sachbuchbereich. Ihr gehören drei Podcasts als Co-Host Die Podcastin, ArtisapieceofCake.Art und der Futurepodcast. – Nur mal so für die verdammte Männer- Wikicommunity, die laStaempfli ständig mit Trolleinträgen belästigt.

Bild von naecronaut für Die Podcastin: Isabel Rohner & Regula Staempfli erklären die Welt. Auf www.diepodcastin.de

#DiePodcastin im Rausch & vor der Sommerpause: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Connie Francis, Frauen, das angepasste Geschlecht, die Kraft, NEIN zu sagen, Maissirup & weibliches Begehren. Folge 224.“Du kannst es nicht jedem recht machen. Also könntest du es auch einfach dir recht machen.” Concetta Rosa Maria Franconero aka Connie Francis (1937-2025), US-amerikanischer Superstar laStaempfli ergänzt: “Ich lebe nicht in den Meinungen anderer Menschen, sondern nur in der eigenen Haut.”

Zum nachhören auf jeder Streamingplattform Deiner/Ihrer Wahl: https://diepodcastin.de/2025/07/19/diepodcastin-im-rausch-vor-der-sommerpause-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-connie-francis-frauen-das-angepasste-geschlecht-die-kraft-nein-zu-sagen-maissirup-weibliches-begehren/

laStaempfli zur Theorie des angepassten Geschlechts: „Frauen lernen historisch, evolutionär und kulturell, sich anzupassen statt zu widersprechen – und genau das macht sie in patriarchalen Systemen überlebensfähig, aber machtpolitisch ohnmächtig.“

Die Podcastin Folge “Die Podcastin streikt nicht.” Isabel Rohner &b Regula Staempfli im sprechenden Denken.

“Zu wissen, dass die Zeitgenossinnen meiner Großmutter nicht nur brave Ehefrauen, Mütter, Hausfrauen und Köchinnen waren, sondern vielmehr eine Generation potenzialler Freiheitskämpferinnen, gibt ihrem Dasein eine neue Dimension und meinem Leben neue Kraft.” Midge Mackenzie, brit. Autorin und Filmemacherin, Zitat 1975

#DiePodcastin liebt das Grundgesetz: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Integrität des weiblichen Körpers bei Verstümmelungslobby-Aktionen der Trans-Bewegung, über die wichtige Verschiebung der Verfassungsrichter-Wahl im Bundestag wegen der Richterin Brosius-Gersdorf, deren Staatsverständnis wenig mit dem Grundgesetz, dafür viel mit einer sog. modernen Staatsverwaltungslegalistik zu tun hat und die sich eindeutig für das Kopftuch in allen öffentlichen Institutionen und Verwaltungen auspricht. Zum Nachhören: https://diepodcastin.de/2025/07/13/diepodcastin-liebt-das-grundgesetz-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-die-integritat-des-weiblichen-korpers-uber-woke-aktivistische-richterinnen-verwaltungsstellen-was-ist-eine-frau-aktion/

Die Podcastin liebt das Grundgesetz: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Streit in der Demokratie und die gute Nachricht der verpatzten Verfassungsricherinnen-Wahl im Fall Brosius-Gersdorf.

#DiePodcastin jubiliert 5 Jahre: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Unterschied Männerlabercasts & Frauendenken, Amazon-Steuern, MediaFail gegenüber Afghanistan, Hedwig Dohm-Trio am 28. August mit Einweihung des Hedwig Dohm-Platzes & wie Talibanisierung & Hyarolon sich gleichen können.“Was wären wir Frauen nur ohne unseren Optimismus und unseren Humor? Es blieben uns ja nur die Macht und das Geld…!” Zum 5-jährigen Jubiläum von “Die Podcastin” starten Regula Stämpfli und Isabel Rohner mal zur Abwechslung mit einem höchst ironischen Zitat der Rohnerin. 5 Jahre #DiePodcastin – was für eine Erfolgsgeschichte! In über 200 Folgen haben LaStämpfli und Rohnerin die Welt durchdacht und besprochen, von aktueller Tagespolitik bis zu Digitalisierung, Stadtplanung und Frauengeschichte! Lanz und Precht feierten mit ihrem schwerst subventionierten Podcast gerade ihr Vierjähriges – und labern trotz Redaktion und Millionen im Rücken meist frauenfrei und fehlerreich über das Zeitgeschehen. Die Podcastin ist bis heute einzigartig und leistet einen enorm wichtigen Beitrag, die Lücke der Berichterstattung über Frauen: Folge zum nachhören: https://diepodcastin.de/2025/07/06/diepodcastin-jubiliert-5-jahre-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-madchen-und-frauen-geopolitik-schlauchbootlippen-versailles-amazon-frauenfussball/

#DiePodcastin brettert durch Welt: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Kopftücher an deutschen Schulen, Siegerjournalismus, Islam-Woche an der Universität Kiel & Frauendemos für die Taliban.“Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf – es kommt nur auf die Entfernung an.” Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), Folge zum nachhoren: https://diepodcastin.de/2025/06/28/diepodcastin-brettert-durch-welt-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-kopftucher-an-deutschen-schulen-siegerjournalismus-islam-woche-an-der-universitat-kiel-frauendemos-fur-die-taliban/

Die Podcastin von Isabel Rohner & Regula Staempfli ist nicht nur Podcast vom Feinsten und das über fünf Jahre, sondern auch ein Kunstprojekt.

Die Podcastin streikt nicht: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Frauenstreik, Löwensiege gegen Islamismus & Reinheitsgebote gegen Frauen.“Gegenwind hat manchmal den Effekt, dass Bewegungen stärker werden.” Monika Barz, Feministin, Pädagogin und Professorin für Frauen- und Geschlechterfragen im Unruhestand, Folge zum nachhören: https://diepodcastin.de/2025/06/14/die-podcastin-streikt-nicht-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-frauenstreik-lowensiege-gegen-islamismus-und-reinheitsgebote-gegen-frauen/

Staatsrechtliche neue Theorie von laStaempfli – Regula Stämpfli: “Trumpism vs Verwaltungskapitalismus”. Der Sündenfall Rahmenabkommen EU-Schweiz, Juni 2025.

Regula Stämpfli für den Schweizer Monat im grossen Gespräch zur EU&Schweiz, Staatstheorien und Transaktivismus, die allen schadet: allen voran den Transfrauen, die seit Jahrzehnten unbelästigt blieben und seit der Politisierung krass gehated werden und einer Frauenbewegung, die wegen den linken, kommunistisch-maoistischen Kulturkrieger:innen zur Frauenhassbewegung verkommt, und so weiter und so fort. Höhepunkt ist eine neue Staatstheorie von laStaempfli zum “VERWALTUNGSKAPITALLISMUS.”

laStaempfli copyright & Begriffskern: “Der Verwaltungskapitalismus” beschreibt ein System, in dem wirtschaftliche Dynamik, Innovation und Marktkräfte formal bestehen bleiben, aber zunehmend durch eine hypertrophe, postdemokratische Verwaltung (Bürokratien, supranationale Institutionen, Expertenausschüsse) gesteuert, eingehegt oder moralisch reguliert werden. Es handelt sich nicht um klassischen Etatismus oder Planwirtschaft, sondern um eine neue, technokratische Steuerungsform, bei der der demokratische Souverän entmachtet wird.

Hier direkt zum Gespräch

Regula Stämpfli zur Entwicklung der Europäischen Union als Gegenentwurf zu Trumpism – was es aber nicht besser macht, weil dem “Verwaltungskapitalismus” (copyright Regula Stämpfli) Vorrang gegeben wird.

Hier noch der YouTube-Link: https://www.youtube.com/watch?v=UXzfXVAYo1g

Nächte der Philosophie mit Regula Stämpfli im Café Korb, Wien, 21.5.2025 zu “Eugenik Reloaded. Über Digitalisierung und Biopolitik.” 19.00 Uhr.

Regula Stämpfli”Eugenik reloaded.” Über Digitalisierung und BiopolitikNächte der Philosophie 202421.05. 19:00hCafé Korb, Brandstätte 9, 1010 WienHannah Arendt formulierte in ihrem philosophischen Grundwerk ihre politischen Überlegungen zur Technik generell, zur Atomtechnik im Speziellen. Sie war avant la lettre für das, was Ulrich Beck später “Risikogesellschaft” nannte. Die aktuellen Debatten zur Geschlechterauflösung, Sternchen, zur Legalisierung von sog. Leihmutterschaft und zur Propaganda für sog. Sexarbeit gehen Hand in Hand mit den neuen kommunikativen Techniken der Digitalisierung. Die Politphilosophin Regula Stämpfli wird in ihrer Hannah Arendt Lecture für die Nächte der Philosophie den engen Zusammenhang zwischen Code, Biopolitik und Weltverlust nach Hannah Arendt aufzeigen.

Die große Trump-Show: Bösewicht oder Weltenretter? Regula Stämpfli im Hangar 7 am 23.1.2025.

laStaempfli über Sprechakte, Mediendemokratie und den Unwillen der öffentlich-rechtlichen Medien, das westliche Bündnis zu verteidigen, die wahren Gefahren gegen Demokratie nicht zu sehen & am Trump Derangement-Syndrom zu leiden. Die Agenda war klar: Der Talk am Hangar 7 wollte wirkliche Themen besprechen: Migration, Sprechaktideologien und dysfunktionale Medien. Doch leider kam es wieder zum klassischen Trump-Bashing von Corinna Milborn, die auch für ein privates Medium arbeitet, jedoch punkto USA und Trump keinen Millimeter bereit ist zu lernen. laStaempfli versuchte erfolglos aufzuzeigen, wie Geopolitik unter Trump den Weltenbrand aufhalten kann, die Wahl Trumps das misogyne Meinungsfreiheitskorsett gegen Frauen (die Trump zu über 53 Prozent gewählt haben) lockert und weshalb Sprechakte im Zeitalter digitaler Reproduktion die Öffentlichkeit zerstören. Links und rechts sind zu digitalen Fiktionen geworden: Gewinnen wird, wer die bessere Story hat. Einfacher gesagt: Wir müssen mehr Welt und Wirklichkeit wagen. Hierzu zwei Publikationen von laStaempfli: https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2021/08/Staempfli_Europa_Bankensprech_Sehnsuchtsort.pdf sowie https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2018/11/tra%CC%88umen-KI-von-demokratie.pdf

Und hören Sie DIE PODCASTIN: AUF JEDER PODCASTPLATTFORM WIE SPOTIFY, APPLEPODCASTS, GOOGLE ETC ABRUFBAR ODER DIREKT UNTER WWW.DIEPODCASTIN.DE

Zu Gast bei Michael Fleischhacker: Norbert Bolz, Medienwissenschaftler, Corinna Milborn, Journalistin und Autorin, Reinhard Heinisch, Politikwissenschaftler und Professor an der Universität Salzburg sowie Regula Stämpfli, Historikerin.Donald Trump ist zurück an der Macht, und der frisch vereidigte 47. US-Präsident macht ernst. Maßnahmen zur Abschiebung illegaler Einwanderer, Austritt aus der WHO, Begnadigung der Kapitol-Stürmer, Ausstieg aus dem Pariser Klima-Abkommen und Einschränkung von Transgender-Rechten: Nur ein paar der Versprechen, die Trump bereits per Dekret auf den Weg gebracht hat. Auch die Waffenruhe im Gaza-Streifen verbucht er als seinen Erfolg, der Krieg in der Ukraine steht als nächstes auf seiner To-do-Liste. Der Beginn eines goldenen Zeitalters, oder das Ende der US-Demokratie? Ist Trump auch eine tickende Zeitbombe für Europa? Oder hat der viel geschmähte Immobilien-Tycoon vielleicht sogar das Zeug zum Weltretter? Die Gäste bei Michael Fleischhacker: Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz, der die Zeitenwende in den USA begrüßt und auch in Europa ein Ende linker und woker Politik gekommen sieht; die Journalistin und Autorin Corinna Milborn, die vor dem wachsenden Einfluss der Tech-Milliardäre rund um Elon Musk warnt, deren Plattformen würden Hass und Hetze befördern und darauf abzielen, die Demokratie zu zerschlagen; der Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch, Professor an der Universität Salzburg, der besonders in Trumps Expansionsplänen in Richtung Grönland und Panama eine ernste Gefahr sieht; und die Historikerin Regula Stämpfli, die deutschsprachige Medien für ihre anti-amerikanische Haltung kritisiert und Europa rät, in punkto Demokratie-Abbau vor der eigenen Tür zu kehren

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aayyikdsh9st08menx0c/

It is the codes, still – the year 2024 by laStaempfli. Das Kulturjahr im ENSUITE.

Das Kultjahr 2024: Ein Essay in Bildern und Gedanken, “Hannah Arendt Lectures.”

It is the codes, still – the year 2024 by laStaempfli. Das Kulturjahr im ENSUITE. Bildrecht, copyright by laStaempfli.

Ein Jahr voller Kontraste, voller Stimmen, voller Momente, die zählen. LaStaempfli lädt wie jedes Jahr ein, das vergangene Jahr – schreibend denkend – durch ihre Augen zu erleben: als eine Reise durch die Unfähigkeit von Politik, Kultur und Medien ZU UNTERSCHEIDEN. IN SHORT: Seit Ideologien unsere Demokratien beherrschen statt Realitätsberichte und direkte Weltauseinandersetzung, werden wir von vielen Medien in Bürgerkriegsszenarien gestürzt: “It is the codes, stupid” – wie Narrative, Posts, Hyperlink die Welt im algorithmischen Korsett halten. Jeder Monat ein Schlaglicht, ein Bild: Hier der besonders bissige Februar mit der Bemerkung: Es gibt zwei Reisen der Weltgeschichte, die nie hätten stattfinden sollen. Die Reise Lenins 1917 von Zürich nach Petersburg, die Reise Khomeinis 1979 von Paris nach Teheran… Willkommen zu einem persönlichen Essay, der das Kultjahr 2024 lebendig macht.

Das Kultjahr von laStaempfli in ENSUITE.

Februar: Von Moskau nach Teheran zu Judith Butler

Der Oppositionsführer und Putinkritiker Alexei Nawalny hat sein politisches Engagement mit dem Leben bezahlt. Er wurde in einem der schlimmsten Straflager Russlands ermordet. «Mit Maschinenpistolen, warmen Fäustlingen und Filzstiefeln. Und mit schönen, flauschigen Schäferhunden» schrieb er ein paar Wochen vor seinem schrecklichen Ende. Dank unfähiger Medien und öffentlich-rechtlicher Institutionen im Westen wird Nawalny 2024 ebenso schnell vergessen wie die tapferen Iranerinnen im Kampf gegen die islamistischen Gotteskrieger in ihrer Regierung. Mullahs, die übrigens von der feministischen Aussenministerin Annalena Baerbock eifrig hofiert werden: Deutschland hat seine Iran-Deals in der Ampel-Amtszeit vervielfacht. Ist doch schön zu wissen, woher das Geld und die Waffen stammen, mit welchem die Mullahs Israel beschiessen und ihre terroristischen Proxis bezahlen!

Frauen von «Frau, Leben, Freiheit» werden in Teheran täglich gefoltert, vergewaltigt und sterben in den Kerkern der Islamisten während in unseren westlichen Grossstädten durchgeknallte Gendertheoretikerinnen in Basel als «Queer for Hamas» durch die Strassen ziehen und Jüdinnen und Juden bedrohen. Nur dank X – der den Woken verhasste Elon Musk-Plattform ist zu verdanken, dass wir wenigstens ab und zu davon erfahren. «Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft nicht zwischen Staaten, nicht zwischen Klassen, nicht zwischen Parteien – sie verläuft quer durch jedes menschliche Herz» meint Alexander Solschenizyn im «Archipel Gulag» – ein Buch, das die Genossen ebenso hassen wie die Genossinnen die antisemitische Judith Butler lieben. Die meint übrigens, dass Freiheit für Frauen völlig überschätzt sei und im Kampf gegen Unterdrückung und Kapitalismus die Massenvergewaltigung von Israelinnen durchaus gerechtfertigt sei. Judith Butler wird weiterhin an allen Schweizer Universitäten so gelehrt wie 1933 bis 1945 «Mein Kampf» von Adolf Hitler Schullektüre war. Krass? Nicht krass genug! Mein Gedicht: «Ihr wollt die Fahnen schwingen –
für eine Sache, die ihr nicht versteht? Ihr seid blind für das Leid der Unschuldigen, sprecht von Befreiung und sät Gewalt! Seht Ihr nicht, dass Ihr flicht den islamistisch-totalitären Totenkranz?» ist von Kurt Tucholskys «Sie wollen den Bürgerkrieg entfachen – (das sollten die Kommunisten mal machen!) daß der Nazi dir einen Totenkranz flicht -; Deutschland, siehst du das nicht -?» inspiriert. Tja. Die Nazis haben noch nie gemerkt, dass sie Nazis sind, sondern waren immer davon überzeugt, die wirklich Guten zu sein; hier ein Insidergruss an M.R.

#diepodcastin mit sprechenden Denken pur: Isabel Rohner & Regula Stämpfli in einem Ritt durch Welt- und Frauengeschichte inklusive britischer & US-amerikanischer Wahlen. 6.7.2024, Live, wo immer Sie Ihre Podcasts hören.

Die Podcastin von Regula Staempfli und Isabel Rohner. Der Avant-Garde Podcast zu Politik, Geschichte, Kultur, Ökonomie und Frauen. Sprechendes Denken pur - mit Verweisen zu den #HannahArendtLectures von laStaempfli und den #HedwigDohm Demokratieeinsichten & 75 Jahre Grundgesetz von der Rohnerin.
Die Podcastin von Regula Staempfli und Isabel Rohner. Der Avant-Garde Podcast zu Politik, Geschichte, Kultur, Ökonomie und Frauen. Sprechendes Denken pur – mit Verweisen zu den #HannahArendtLectures von laStaempfli und den #HedwigDohm Demokratieeinsichten & 75 Jahre Grundgesetz von der Rohnerin.

https://diepodcastin.de/2024/07/06/diepodcastin-sprechend-denkend-isabel-rohner-regula-staempfli-mit-ritt-durch-welt-philosophie-politik-frauengeschichte-mit-schwerpunkt-75-jahre-grundgesetz/

“Auf das Selberdenken kommt alles an. Auf die Gegestände desselben oft sehr wenig.” Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) #diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit Ritt durch Welt-, Philosophie-, Politik- & Frauengeschichte mit Schwerpunkt 75 Jahre Grundgesetz.Copyright laStaempfli, 6.7.2024.

“Auf das Selberdenken kommt alles an. Auf die Gegestände desselben oft sehr wenig.” Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833)#diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit Ritt durch Welt-, Philosophie-, Politik- & Frauengeschichte mit Schwerpunkt 75 Jahre Grundgesetz.Selberdenken, Weiterdenken, sprechendes Denken – das ist seit vier Jahren das Konzept von “Die Podcastin”. Politphilosophin Dr. Regula Stämpfli und Kulturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner nehmen ihre Hörerinnen und Hörer auch diesmal mit auf einen klugen Ritt durch die aktuellen Themen unserer Welt: von der Geschichte des Grundgesetzes, den Wert unserer westlichen Demokratien, über erlebte Diskussionen zum sog. Selbstbestimmungsgesetz, über Realität, Wahrheit und Fiktion, über die anstehenden US-Wahlen, über die GB-Wahlen – und über FRAUEN in unserer Welt.Die Podcastin wünscht eine schöne Sommerpause.

laStaempfli über rasende Algorithmen. #diepodcastin codiert: Isabel Rohner & Regula Staempfli im wöchentlichen feministischen Rückblick, diesmal, tja: Zu “Daline West”. Ein weiteres sexistisches AI-Produkt.

Wer noch die DIE PODCASTIN gehört hat, verpasst was. Und zwar über 194 Folgen seit 2020! Isabel Rohner und Regula Stämpfli treffen sich im sprechenden Denken und generieren nebenbei einen Kunst-Podcast siehe www.diepodcastin.de . Die neue Folge ist unter folgenden Link nachzuhören: Nebenan auch auf YouTube. https://diepodcastin.de/2024/05/05/diepodcastin-dekonstruiert-daline-west-isabel-rohner-regula-stampfli-uber-kiai-sprechakte-israelhass-offentlich-rechtlich-weltverlust-hannah-arendt-revisited-freut-sich-mit-alyssa-carso/ Regula Stämpfli und Isabel Rohner verfassen übrigens sehr aufwändige Shownotes, was man von den Millionen-Euro-Labercasts bspw. Lanz&Precht nicht behaupten kann.

Das Bild ist von Pauline Boty 1938- 1966, fotografiert von laStaempfli in London. Pauline Boty war eine der wichtigen Popartists, sie starb schon mit 28 Jahren, wurde vergessen und von Heldinnen in den 1980er Jahren wieder berühmt gemacht.

Hier ein Ausschnitt: In dieser Folge erzählt Die Rohnerin die spannende Geschichte der KI: Das digitale Newsportal DerWesten (Funke Mediengruppe) hat nun eine “KI-gesteuerte Redakteurin” im Team: Daline West sei “eine einzigartige Kombination aus Technologie und menschlichem Feingefühl”. Na, herzlichen Glückwunsch, findet “Die Podcastin”: Daline West – deren KI-generiertes Bild natürlich nicht ohne Sexismus auskommt – schreibt ab sofort über Supermarkt-Öffnungszeiten und Horoskope. Wo die Problematik liegt, bespricht #diepodcastin, Isabel Rohner & Regula Staempfli, siehe  https://www.derwesten.de/autoren/daline-west

In der KI/AI geht es oft darum, so laStaempfli, LEBEN IN KUNST umzuwandeln oder krasser: Lebende Menschen und Tiere wie tote Ware zu verkaufen (siehe Prostitution, Leihmutterschaft, Dalit in Indien u.s.w.) Die Podcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli in der Diskussion um Begriffe: Gleichzeitig wird statt “Armut bekämpft”, mit Worten Armut gelöscht zugunsten einer “Nichtdiskriminierung” und “Authentizität. Deshalb werden psychisch kranke Menschen, Drogen- und Alkoholsüchtige auf der Strasse auch nicht mehr so genannt, sondern unter “Obdachlosen” abgebucht als ob die Probleme mit der Wohnung verschwinden würden. So wie islamistische Terroranschläge gerne als “Psychosen” getarnt werden. Oder statt die Zuckerlobby zu bekämpfen, “Body Positivity” zu predigen.

laStaempfli: “Zur Erinnerung, wie gross Hannah Arendt war: Sie schrieb über die “mathematische Entfremdung der Welt als die Computer noch so gross wie Lastwagen waren.” laStaempflis Lieblingszitat von Hannah Arendt hierzu: “Jedenfalls hat, was die Neuzeit betrifft, Weltentfremdung den Gang und die Entwicklung der modernen Gesellschaft bestimmt, während Erdentfremdung von vornherein das Wahrzeichen der modernen Wissenschaft wurde. (…) Der Mathematik gelang es, sich von den Fesseln räumlicher Vorstellungen zu befreien und das (..) menschliche Erkenntnisvermögen die Möglichkeit auf Endlichkeit zu nehmen.” Aus Vita ACTIVA. Technik und Politik gehören nach Hannah Arendt zusammen. Es geht nicht um Wahrheit oder Wissen, es geht um DAS URTEILEN und den vernünftigen Meinungsaustausch über die Sphäre des ÖFFENTLICHEN LEBENS und der gemeinsamen Welt. Es geht auch darüber, wie die Dinge in der Welt aussehen sollen, auch die Technik, und welcher Art und Weise die Dinge sein sollen, die wir haben und welchen SINN die Dinge haben. Die Digitalisierung stellt uns – so laStaempfli – nicht nur vor die Frage, ob Roboter bald die besseren Menschen werden, sondern inwiefern Menschen immer mehr zu Kategorien, Klassen, Maschinen, Gruppen etc. mutieren müssen, um in der neoliberalen, digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts überhaupt noch überleben zu können.

Die Podcastin radikal: Regula Stämpfli & Isabel Rohner in ihrer 182. Folge mit Schwerpunkt Mashi Alinejad & Qualitätsjournalismus.

«Unsere Medien sind geschlechterblind. Sie missbrauchen KI-produzierte Diversityparolen und schauen nicht in die Wirklichkeit […] Es geht eben um Wertigkeit und Wahrheit und […]die kannst du nicht mit Algorithmen produzieren.» Zitat laStaempfli in der wöchentlichen Frauen-Politik-Medien-Rundschau “Die Podcastin”.

https://diepodcastin.de/2023/12/02/diepodcastin-radikal-isabel-rohner-regula-stampfli-uber-die-grosse-masih-alinejad-film-von-nina-menkes-gluckliche-frauen-uber-50-weshalb-generale-auf-soldatinnen-horen-mussen/

Die Podcastin radikal: Regula Stämpfli & Isabel Rohner in ihrer 182. Folge mit Schwerpunkt Mashi Alinejad & Qualitätsjournalismus. Bild von lastaempfli aus einer Werbekampagne aus Rom.