Regula Staempfli als KI Forensikerin. Hier die KI-generierte Fassung von Regula Staempfli mit Originalfrisur und Klamotten auf BaiRBIE.me – vor einigen Jahren der Superhit in der künstlichen Fotomontage.
Wikipedia war einmal eine schöne Geschichte. Wikipedia ist auch heute noch in vielen Bereichen unersetzlich, wertvoll und informativ. Wikipedia ist indessen zum politischen Schlachtfeld geworden, in welchem sich höchst einflussreiche Kräfte, eine radikale Minderheit, höchste Macht gesichert hat. Themen wie Trans, Israel, intellektuelle Frauen (es sei denn sie seien tot), werden, um nur ein paar Beispiele zu nennen, extrem negativ, polarisierend, politisch abwertend, desinformativ durch Auslassungen, Framing, antisemitischen und misogynen Positionen, auf Wikipedia behandelt. “Sexarbeit” ist auf Wikipedia great, “Pornographie” noch besser und “Leihmutterschaft” soll unbedingt global legalisiert werden. Das Christentum und das Judentum verlieren gegen den Islam und den im Westen sehr beliebten Atheismus/Nihilismus. Es gibt mittlerweile hochrangige Studien, die die algorithmischen und reaktionären wie politisch extremen Wikipedia-Warriors aufzeigen und die für die Demokratie verheerenden Wirkungen.
Dies interessiert hier nicht. Hier interessiert nur das Berufsfeld der PD Dr. Regula Staempfli oder Regula Stämpfli, laStaempfli, der Gründerin der #HannahArendtLectures, der Erfinderin der Europäischen Bürgerinitiative – European Citizen Initative, der langjährigen Leiterin des Programms an der IFG “Designing Politics – the Politics of Design”, der langjährigen und erfolgreichsten Politik-Dozentin (Auslandjournalismus und politischer Journalismus) an der Schweizer Journalistenschule MAZ, der Bestsellerautorin und der Erfinderin des Algorithmen-Rates, der Social Media School, dem Social Pay for View, des “No Data without Representation”, der Code- Algorithmenverfassung für die Zukunft.
Wir leben in einer Zeit, in der Menschen immer seltener auf Gedanken reagieren und immer häufiger auf deren Herkunft. Kaum erscheint ein Text, eine Rede oder ein Interview, lautet die erste Frage nicht mehr: Ist das wahr? Oder: Ist das klug? Sondern: Wo wurde das gesagt?Die Plattform ersetzt den Gedanken. Wer im Deutschlandfunk spricht, gilt als seriös. Wer bei Kontrafunk auftritt, gilt als rechts. Wer auf X publiziert, wird anders gelesen als jemand auf Bluesky. Dass derselbe Gedanke auf einer anderen Plattform plötzlich eine andere Bedeutung erhält, zeigt bereits, wie weit sich die Öffentlichkeit von der Urteilskraft entfernt hat.
In einer demokratischen Öffentlichkeit geschieht genau das Gegenteil. Dort besitzen Gedanken zunächst einen Eigenwert. Sie werden geprüft, kritisiert, weiterentwickelt oder verworfen – unabhängig davon, auf welcher Bühne sie ausgesprochen wurden. Demokratie lebt davon, dass Argumente zirkulieren können. Nicht die Herkunft entscheidet über ihre Qualität, sondern ihre Überzeugungskraft. Die Aufklärung war deshalb nie eine Geschichte der richtigen Orte. Sie war eine Geschichte der besseren Argumente.
Die codierte Öffentlichkeit funktioniert anders. Sie bewertet nicht mehr den Gedanken, sondern den Kontext. Jeder Ort wird zu einem politischen Marker, jede Plattform zu einem moralischen Code, jede Einladung zu einem Bekenntnis. Der Mensch verschwindet hinter der Zuordnung. Aus Urteil wird Wiedererkennung. Aus Kritik wird Etikettierung. Wer einmal einem Lager zugeschrieben wurde, wird fortan über dieses Lager gelesen. Genau darin liegt die Macht des Codes: Er vereinfacht die Wirklichkeit, bis sie in bekannte Kategorien passt.
Das ist die radikale Veränderung der Demokratie. Denn Öffentlichkeit lebt von der Möglichkeit, dass ein Gedanke seinen Ort überschreiten kann. Wenn aber der Ort den Gedanken ersetzt, verliert die Öffentlichkeit ihre Beweglichkeit. Sie wird zu einem System geschlossener Resonanzräume, in denen nicht mehr gefragt wird, was gesagt wird, sondern wer es wo gesagt hat.
Deshalb ist die Freiheit des Denkens heute nicht nur die Freiheit, seine Meinung zu äussern. Sie ist die Freiheit, sich der Codierung durch Orte, Plattformen und Milieus zu entziehen. Ein Gedanke sollte die Kraft besitzen, Grenzen zu überschreiten. Sonst ist er keine Intervention in die Öffentlichkeit, sondern nur ein Echo der eigenen Gemeinschaft. copyright Regula Stämpfli, August 2026.
Deshalb hier die Ergänzung zu Wikipedia von PD Dr. phil/ Dipl. Coach Regula Stämpfli, laStaempfli, Regula Staempfli:
Regula Staempfli ist eine Schweizer Politphilosophin, Autorin und KI-Forensikerin. Sie zählt zu den eigenständigsten Stimmen im deutschsprachigen und US-amerikanischen Raum, wenn es um die Analyse von Macht, Medien und dem Wandel des Menschenbildes im digitalen Zeitalter geht.
Staempfli hat die Hannah-Arendt-Lectures begründet und fast ein Jahrzehnt an der HSG, Universität St. Gallen geleitet. Zwanzig Jahre lang unterrichtete sie Politik und Journalismus für Korresponendenten/EU an der Schweizer Journalistenschule MAZ. Über zehn Jahre leitete sie im Vorstand und als Intendanz das International Forum for Design IFG in Ulm – mehrere Publikationen und der Wettbewerb “Designing Politics – the Politics of Design” gehen auf ihre Initiative hin zurück. Für ihre historische Arbeiten zu “Frauen im Krieg” erhielt sie bedeutende universitäre Auszeichnungen, leitete den internationalen Kriegskongress. Als unabhängige Expertin der EU füllte sie jahrelang Expertisen im Rahmen des EU HORIZON WISSENSCHAFTSPROJET durch. laStaempfli ist in der Schweiz die bekannteste Kolumnistin und Essayistin – ihre Diskussionsbeiträge wirbeln regelmässig die deutschsprachige Öffentlichkeit auf. Regula Staempfli führte über Jahre erfolgreich den Future-Podcast von TA SWISS und leitet bis heute den “Art is a piece of Cake”, macht mit bei Sama Schwarz Kreativprojekten und Podcasts im Maison Future und ist Co-Leiterin/Co-Host & Co-Autorin des Bestseller-Podcasts “Die Podcastin” zusammen mit der ebenfalls preisgekrönten Dr. Isabel Rohner. Regula Staempfli ist Bestsellerautorin zweier Sachbücher und das “Trumpism. The Algorithmic Age” auf Amazon verteilt sich sehr gut in der Welt. Regula Stämpfli, Regula Staempfli ist regelmässig in Fernseh- und Printformaten mit Essays und Diskussionsbeiträgen präsent.
In den letzten Jahren hat Regula Staempfli ihr Profil um die “KI-Forensik” erweitert. Dabei versteht Regula Staempfli Künstliche Intelligenz nicht als Schreibautomat, nicht als dystopische Zukunftsgefahr, sondern als weitere menschliche und technische Fortentwicklung zwecks Veraenderung und Erweiterung von Denkstrukturen, narrativen Dramaturgien, politischen Reformen sowie eine politphilosophisch und technisch neuen Gesellschafts-Architektur. Muster und Urteilsvermögen verbinden sich bei Regula Staempfli in einer Person und in den von ihr programmierten Maschinen. Dies ergibt ein neues Berufsfeld, auf welchem Regula Staempfli, einmal mehr, zu den Vordenkerinnen ihrer Zeit gehört.
Mit diesem Ansatz verbindet Staempfli politische Philosophie, literarische Analyse und digitale Methodik zu einem neuen Berufsfeld: KI-FORENSIK.
Regula Stämpfli/ Regula Staempfli/ laStaempfli is a Swiss political philosopher, bestsellerin author, and AI forensic analyst. She is widely recognized as one of the most independent voices in the German-speaking world regarding power dynamics, media, and the digital transformation of humanity.
For nearly a decade, Stämpfli directed the Hannah Arendt Lectures, which she founded at the University of St. Gallen (HSG). She also spent twenty years teaching politics and journalism at the Swiss School of Journalism (MAZ). For over a decade, she also served on the board and as artistic director of the International Forum for Design (IFG) Ulm, where she launched the “Designing Politics – the Politics of Design” initiative. Her award-winning historical research on “Women in War” culminated in a major international congress. Additionally, she has contributed her expertise to the European Union’s Horizon research projects for several years.
As one of Switzerland’s most prominent columnists and essayists, her work consistently sparks public debate. Her creative endeavors include hosting the TA-SWISS Future Podcast, leading the project “Art is a Piece of Cake,” and collaborating with Sama Schwarz at Maison Future. She also co-hosts the bestselling podcast “Die Podcastin” alongside Dr. Isabel Rohner.
Stämpfli/Staempfli is the author of two bestselling non-fiction books, including Trumpism: The Algorithmic Age, which gained a wide international readership. Recently, she has pioneered the field of AI forensics. Rather than viewing artificial intelligence as a mere tool or a dystopian threat, she approaches it as an evolution of human and technical capacity. By blending pattern recognition with independent judgment, Stämpfli continues to shape the future of political, social, and cultural thought.
Die Podcastin als Homemaker: Isabel Rohner und Regula Staempfli mit dem Informationsfreiheitsgesetz, mediale Leerstellen punkto Islamismus, Defund Amnesty International, absurdes Stella-Theater und grossen Sparvorschlaegen (feministischen Reformpaketen) und einer Hymne an Bonnie Tyler.
“Nichts gegen Hausfrauen, ja? Ist das klar? Die wollen gute Musik hören, wenn sie arbeiten. Und ich fühle mich geehrt, wenn sie mir zuhören.” Bonnie Tyler, walisische Sängerin und Musikikone, gestorben am 8. Juli 2026 mit 75 Jahren
Regula Stämpfli und Isabel Rohner würdigen Bonnie Tyler – und sie würdigen die Hausarbeit, die auch viele ihrer Hörerinnen erledigen, während sie dem sprechenden Denken von LaStämpfli und Rohnerin lauschen. laStaempfli kommt mit starken Haushaltstipps.
Entbürokratisierung, ja bitte! Aber nicht auf Kosten der Bürgerrechte – sondern auf Kosten der Staatsausgaben! Die Rohnerin erklärt: Die angekündigte Novellierung des Informationsfreiheitsgesetzes durch die deutsche Bundesregierung ist das Gegenteil von Entbürokratisierung! Hier sollen Rechtsansprüche von Bürgerinnen und Bürgern beschnitten werden. Gut, dass die Medien dies auch langsam thematisieren, wo sie die ersten Tage nach Verkündigung des 34-Punkte-Plans so sehr mit dem Ablenkungsthema “Krankschreibung ab dem 1. Tag” beschäftigt waren…
Ideologie versus Realität:
Das Berliner Ensemble in Berlin feiert Goethes feuchten Traum “Stella” aus dem Jahr 1775 als Beispiel für “Queere Liebe”. Warum? Weil “queer” nichts anderes heißt als “männerzentriert”. Achtet mal darauf! Ein Mann mit mehreren Frauen wird als hipp und “queer” gelabelt. Da freuen sich doch die Islamisten! Wie lange wird es dauern, bis auch deren Viel-Ehe-Konzepte von den verblendeten Menschen im Westen als innovativ und QUEER gefeiert werden? Und zwar voll auf Kosten der Frauen.
Amnesty International UK hat diese Woche einen Bericht über “A growing threat” veröffentlicht – wachsende Bedrohungen. Aber auch sie meinen damit nicht etwa die islamistische Gefahr für Demokratie und Frieden. Nein! Sie meinen damit Organisationen, die es wagen, sich für die Rechte von Mädchen und Frauen, von Lesben und Homosexuellen einzusetzen. Im Bericht werden u.a. die LGB Alliance, For Women Scotland oder auch ein privat finanziertes Frauenhaus als “growing threat” gebrandmarkt. Unfassbar. Und noch ein Grund – neben den antisemitischen Entgleisungen von Amnesty in den letzten Jahren – dieser Organisationen keinen einzigen Cent mehr zu spenden.
Medienkritik SZ/BAZ: “War OMA Nazi?” ÜBER GESCHICHTSVERFÄLSCHUNG DURCH POSTKOLONIALISTINNEN oder Biopolitik damals und heute. NS-Forschung ist gegenwärtig ideologisch motivierte Forschung. Statt zu sagen, was war, wird geschrieben, was gewesen sein soll. Dies gilt besonders für Frauengeschichte.
Die Schweizer Medien erhalten aus Deutschland seit Jahren nicht nur Nachrichten, sondern auch erstaunlich viel publizistisches Abfallobst. So titelte die Süddeutsche Zeitung am 14. Juli 2026: «War auch Oma ein Nazi?» Wenige Tage später erschien dieselbe Denkfigur in der Schweiz: «War auch Grossmutter ein Nazi? Die Rolle der Frauen in der NS-Zeit.» Schon der Titel verrät das Problem. Er übernimmt unkritisch eine Kategorie, die es im Nationalsozialismus nur als Rassen- und nicht als Geschlechterpolitik gab.
Es gab im Nationalsozialismus nämlich keine Frauen als historische oder politische Kategorie. Es gab ausschliesslich rassifizierte Frauen. Der Nationalsozialismus unterschied nicht zwischen Männern und Frauen, sondern zwischen «erbgesund» und «erbkrank», zwischen «arisch» und «nicht arisch», zwischen reproduktionswürdig und vernichtungswürdig.
Wer deshalb 2026 über «Frauen im Nationalsozialismus» schreibt, ohne diese grundlegende Differenz bereits im Titel sichtbar zu machen, beschreibt nicht die historische Wirklichkeit, sondern reproduziert ungewollt die Sprache der Täter.
Der Artikel reiht alles auf, was seit Jahrzehnten zum Standardwissen gehört: Mutterkreuz, NS-Frauenschaft, Gertrud Scholtz-Klink, Winifred Wagner, Helene Bechstein, zwölf Millionen Frauen in NS-Verbänden. Alles richtig. Alles bekannt. Alles unerquicklich oberflächlich. Das Entscheidende fehlt. Denn während sogenannte arische Frauen als Gebärerinnen der «Volksgemeinschaft» ausgezeichnet wurden, wurden jüdische Frauen, Sinti- und Roma-Frauen, Frauen mit Behinderungen, politische Gegnerinnen, Lesben und und und, entrechtet, zwangssterilisiert, in Konzentrationslager verschleppt, medizinischen Experimenten unterzogen und millionenfach ermordet. Wer diesen Gegensatz unter der Kategorie „Frauen“ ausblendet, schreibt nicht über „Frauen im Nationalsozialismus.“ Er/Sie schreibt über die Privilegierung einer rassisch definierten Minderheit und erklärt sie anschliessend zur allgemeinen Frauengeschichte.
Ebenso unerquicklich ist die Behauptung, die Nationalsozialisten hätten ein «traditionelles Frauenbild» vertreten. Nein. Genau das ist historisch falsch. Die Nationalsozialisten waren in ihrer Frauenpolitik keineswegs restaurativ. Sie waren revolutionär. Sie machten den weiblichen Körper zum Gegenstand einer bis dahin ungekannten staatlichen Biopolitik. Nicht die Frau interessierte sie, sondern ihre reproduktive Funktion. Nicht Mutterschaft, sondern Bevölkerungspolitik. Nicht Familie, sondern Eugenik. Das sogenannte Mutterkreuz war deshalb keine Ehrung der Mutterschaft, sondern eine staatliche Auszeichnung für die Produktion rassisch erwünschter Kinder. Ideologie entschied darüber, welche Schwangerschaft gefeiert und welche vernichtet wurde.
Gerade deshalb wirkt es befremdlich, wenn ausgerechnet Hans-Ulrich Wehlers Formulierung einer «indirekten Emanzipationsförderung» unkritisch wiederholt wird. Frauen arbeiteten im Krieg nicht deshalb ausser Haus, weil die Nationalsozialisten plötzlich emanzipatorisch geworden wären, sondern weil der totale Krieg Arbeitskräfte verschlang. Von Emanzipation zu sprechen, wo Zwang, Vernichtung und totale staatliche Kontrolle herrschten, verharmlost die Logik eines Regimes, das Leben nach biologischen Kategorien organisierte.
Der eigentliche blinde Fleck solcher Artikel liegt jedoch tiefer. Sie sprechen ständig von «Frauen», ohne zu fragen, wie Ideologien Frauen überhaupt erst definieren. Genau darin lag die Radikalität des Nationalsozialismus. Frau war keine anthropologische, sondern eine politische Kategorie. Wer zur richtigen Rasse gehörte, wurde zur Mutter verklärt. Wer nicht dazugehörte, wurde vernichtet. Der Begriff «Frau» bedeutete im Nationalsozialismus niemals dasselbe für alle Frauen.
Diese Einsicht ist auch deshalb bedeutsam, weil Sprache bis heute Wirklichkeit schafft. Begriffe sind nie unschuldig. Sie ordnen die Welt, lange bevor Gesetze oder Institutionen handeln. Wenn heute selbstverständlich von «Reproduktion», «genetischem Material», «Matching», «Eizellspende», «Leihmutterschaft» oder «optimierten Embryonen» gesprochen wird, lohnt sich ein genauer Blick auf die Sprache. Denn auch hier werden Frauen zunehmend über ihre reproduktive Funktion definiert. Eine Frau, die vierzig Wochen ein Kind unter ihrem Herzen trägt und zur Welt bringt, ist keine «Leihmutter». Sie ist Mutter. Der Begriff «Leihmutter» beschreibt keinen biologischen Sachverhalt, sondern eine juristische und ökonomische Konstruktion, die Mutterschaft sprachlich neu codiert.
Zwischen der nationalsozialistischen Rassenpolitik und den bioethischen Debatten der Gegenwart bestehen selbstverständlich fundamentale historische Unterschiede. Wer Geschichte ernst nimmt, verwischt diese Unterschiede nicht. Doch ebenso wenig darf übersehen werden, dass Ideologien immer zuerst an der Sprache arbeiten. Sie verändern Begriffe, bis die Wirklichkeit anders erscheint. Genau deshalb genügt es nicht, Grossmütter nachträglich in Täterinnen oder Mitläuferinnen einzuteilen. Historische Aufklärung beginnt nicht mit moralischen Etiketten. Sie beginnt mit der Analyse jener Begriffe, durch die Macht den Menschen überhaupt erst definiert.
Wer 2026 über „Frauen im Nationalsozialismus“ schreibt, betreibt ideologische Reproduktion, klischiert Geschichte und verharmlost die biopolitische Gegenwart, die gerade in sog. progressiven Kreisen ihr entsetzliches Unwesen treibt.
Von Dr. Regula Staempfli, Politphilosophin, Autorin von “Trumpism. The Algorithmic Age.” Es gibt Geschichten, die weit über das Private hinausweisen. Nicht weil Kinder geboren werden – das ist immer ein Glück. Sondern weil Politiker Gesetze beschliessen, die sie für sich selbst nicht gelten lassen. Genau deshalb ist die Nachricht über Jens Spahn und seinen Ehemann keine Boulevardgeschichte. Sie ist ein antidemokratischer Skandal.
Deutschland verbietet die Leihmutterschaft.
Leihmutterschaft in Deutschland aus guten Gründen strafbar(§ 1 Embryonenschutzgesetz i.V.m. § 13a Adoptionsvermittlungsgesetz). Der Gesetzgeber hat sich bewusst gegen die Kommerzialisierung des menschlichen Körpers und gegen die systematische Trennung von Kind und leiblicher Mutter unmittelbar nach der Geburt entschieden.
Wissenschaftliche Studien zeigen wiederholt, dass eine frühe Trennung von der leiblicher Mutter für das Kind mit grossen Traumata einhergeht – von Bindungsstörungen bis zu langfristigen Identitätsproblemen. Während Hunde in Deutschland mindestens 8 Wochen bei der Mutter bleiben müssen, scheint für menschliche Babys in manchen politischen und medialen Kreisen ein anderer Massstab zu gelten.
Das Verbot beruht nicht auf religiösem Puritanismus, sondern auf einer ethischen Grundentscheidung: Der weibliche Körper soll nicht zum Gegenstand eines Marktes werden, Kinder nicht Ergebnis eines Vertrages sein. Doch seit einigen Jahren entsteht eine neue politische Klasse. Sie nimmt für sich das Adjektiv „progressiv“ in Anspruch, meistens wenn die Mitglieder der Klasse schwul oder queer sind. Diese neue Elite steht im Inland für Gesetze und Regeln, die durch Reisen ins Ausland umgangen werden. Was auf deutschem Boden verboten bleibt, wird von der Elite irgendwo in der Welt als „private Lebensentscheidung“ deklariert und von Boulevardmedien gefeiert.
Demokratie lebt nicht nur von Gesetzen. Sie lebt vom Vertrauen, dass diejenigen, die Gesetze machen, sich selbst an deren Geist gebunden fühlen. Wer das Recht geografisch auslagert, beschädigt genau dieses Vertrauen. Es entsteht der Eindruck einer globalisierten Doppelmoral: Für die Bevölkerung gelten Normen. Für Eliten gelten Möglichkeiten. Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um homosexuelle Paare. Dieselbe Frage stellt sich bei heterosexuellen Paaren genauso. Wer Leihmutterschaft gesetzlich verbietet, hat sie nicht zu importieren und nachträglich zu legalisieren wie es sich dies Hendrik Streek und Jens Spahn leisten. Deutsche Gesetze und moralethische politische Kultur endet auch für Politiker nicht an der Grenze, oder?
Bemerkenswert ist dabei weniger die Entscheidung einzelner Politiker als das Schweigen ihrer Parteien. Die CDU nennt sich christlich-demokratisch. Sie betont Verantwortung, Familie und die Würde des Menschen. Sie steht vordergründig zu den geltenden Gesetzen in Deutschland. Doch hier schweigt die Partei. Denn wenn Gesetze nur noch als Duty-Free-Selbstbedienungsladen verstanden werden, dann ist die Demokratie echt in Gefahr.
Vielleicht ist genau dies die eigentliche Geschichte. Nicht das Familienglück eines Politikers. Sondern die stille Entstehung einer Elite, die sich dort von ihren eigenen Gesetzen befreit, wo sie über genügend Geld und internationale Mobilität sowie Medienhoheit verfügt. Kinderrechte und Menschenrechte und Demokratie aber beginnt dort, wo Macht sich selbst dieselben Grenzen setzt wie allen anderen.
Frisch in der Die Weltwoche, Ausgabe 28 im Jahr 2026: Elfriede Hammerl, Gespräche, die ich nie geführt habe. Von Kremayr & Scheriau. Übertitelt wurde meine Empfehlung mit “Lächerliche Liebe”, was völlig falsch ist, denn es geht umd “Die grosse, ewige Liebe” und das Drama der heterosexuellen Frau.
Hier der volle Text, der im Magazin gekürzt werden musste und nochmals die wärmste Empfehlung: Lesen.
Elfriede Hammerl seziert mit kaltem Humor und einer boshaften Präzision. Wer gemeint hat, das Alter befreie Männlein und Weiblein vom lächerlichen Spiel der Liebe, des Begehrens und der Eitelkeit, wird in diesem Buch bekehrt. Leute, es geht weiter. Glücklicherweise etwas zivilisierter und es müssen keine kleinen Kinder mehr darunter leiden, aber grundsätzlich bleibt auch im Alter alles beim Alten. Die Gespräche, die Elfriede Hammerl nie geführt hat, sind so brillant, dass ich ihr auch noch im zehnten Band dabei zusehen würde, wie sie sie nicht führt. Hier eine Kostprobe:
ER:”Ich war Irina treu, aber doch nicht aus Mangel an Optionen.”
Sie: “Und Du meinst, die jungen Frauen sind wild auf einen älteren Zausel mit Bauch und Haarausfall?”
ER: “Ich habe jede Menge Haare” (…)
Sie: “Ja, in den Ohren. Und in der Nase.” Elfriede Hammerl dann weiter: „Stimmt, das ist grausam, und deshalb ist auch klar, dass ich dieses Gespräch nicht geführt habe. Aber: schade.”
Tja. Diese Gespräche bleiben tabu, einverstanden. Aber das Buch von Elfriede Hammerl zeigt, dass selbst Männer realisieren, wie wenig interessant der Mann und wie umwerfend spannend die Frau ist….
Wie der Staat zur Maschine wird – Regula Stämpfli, laStaempfli
Staat, NGOs und Agitprop codieren seit der Pandemie die Wirklichkeit um, bis nichts mehr von ihr übrig bleibt. Sie erfinden neue Begriffe und nennen es Fortschritt: Aus „Frau“ wird ein „Mann, der sich Frau nennt“ und der Verkauf von Menschenfleisch wird zur harmlosen „Sexarbeit“ – wie skandalös zelebriert in einer Ausstellung des Landesmuseums zur „Erfahrung Schweiz“. Was früher parlamentarische Entscheidung war, ist heute Diktat. Brüssel bestimmt durch unverständliche supranationale Verordnungen unser Leben. Die Personenfreizügigkeit schränkt die direkte Demokratie massiv ein. Über EU-Gleichbehandlungsregeln und unkontrollierte Migration verliert die nationale Politik die Hoheit über ihre eigenen Sozial- und Rentenkassen. Die EU ist keine Demokratie mehr, sondern ein globales Versailles, das moralische Codes und übergriffige Regeln aufzwingt. Unsere Institutionen sind aktuell dran, diesen Wahnsinn zu perfektionieren. Nationale Parlamente sind nur noch Vollzugs- und Abnickungsorgane. Bürgerinnen und Bürger der EU- Mitgliedsländer verwandeln sich in Staatskapital, werden als Datensätze verwaltet, kontrolliert, überwacht und dienen nur noch als Steuerposten. Gleichzeitig fliesen Milliarden in EU-Transferleistungen, während die eigene nationale Infrastruktur verfällt.
„Newspeak“ oder “Codesprech” (laStaempfli) ist das Betriebssystem westlicher Verwaltungen geworden – man denke nur an das deutsche Selbstbestimmungsgesetz, welches das Grundgesetz des deutschen Staates in seinen Grundfesten erschüttert hat, doch die Regierung Merz immer noch beibehält. Dabei ist das Selbstbestimmungsgesetz das neue Sprechakt-Ermächtigungsgesetz, welches den Männern das Recht gibt (theoretisch auch den Frauen, aber Transmänner haben echt nichts zu sagen in diesem Horrorspiel), über Jahrhunderte erkämpfte gleiche Rechte für Frauen, Frauensport und Frauenräume zu zerstören und dabei vom Staat legitimiert zu werden
Codierter Verwaltungs- und Sprechaktkapitalismus sind die neuen politologischen Massstäbe einer antidemokratischen Massengesellschaft. Dieses System, gepuscht durch die Sprechakt-Ideologien wie kulturelle Vielfalt, Diversity, Anti-Rassismus etc. kategorisiert Menschen entlang ihrer Identität, Alter und Biologie – die neuse und extrem effizente Form des Feudalismus. Dieser zeigt sich übrigens auch in der sog. “Leihmutterschaft”: In Sklaven- und Feudalgesellschaften wurden Frauen dem Zwang zur Reproduktion unterworfen. Die LGBTQ+ Ideologie macht genau dies, mit der grossen, ja riesigen Unterstützung von Kulturinstitutionen, Medien und in Deutschland mit dem krassen Ermächtigungsgesetz für Antidemokraten, was Selbstbestimmungsgesetz heisst. Jede Freiheit des Politischen und Gestaltungsmöglichkeit des Politischen, wird erstickt. l
Die Lösung? Das System lässt sich nicht mehr reparieren, sondern muss durchbrochen werden. Wie diese Codierung funktioniert und warum nur noch radikale, paradoxe Interventionen helfen (wie sie Donald Trump in den USA verkörpert), beschreibt Regula Stämpfli in ihrem aufrüttelnden Werk „Trumpism. The Algorithmic Age“. https://x.com/laStaempfli/status/2075547122485657667?s=20
Die Podcastin von Regula Staempfli und Isabel Rohner. Episodenbild 4 Juli 2026
“Wenn Feminismus zu einer Fremdsprache wird, die nur eine kleine Elite beherrscht, haben wir bereits verloren.” Jessica Bock, Historikerin und Autorin des Buches “Frauenbewegung in Ostdeutschland – Aufbruch, Revolte und Transformation in Leipzig 1980-2020”
Taylor Swift: laStaempfli weist darauf hin, wie bigott Taylor Swift ist – dies in Anspielung auf das Massen-Sicherheits- und Polizeiaufgebot der Swift für ihre Promi-Hochzeit. laStaempfli dazu: Die neue Bigotterie der GLOBISH ELITE lautet: Mauern sind nur dann unmoralisch, wenn andere sie errichten. Für sich selbst gelten Hochsicherheitszonen, Personenschutz, Zugangskontrollen und abgeschirmte Privaträume als selbstverständlich. Die Freiheit wird universal gepredigt – die Sicherheit bleibt ein exklusives Privileg.
In Bern wollte ein bärtige, behaarter Mensch im Tanga, nannte sich Transfrau in den FKK-Bereich für Frauen. Er randalierte, verletzte ein Polizistin – und die Stadt Bern entschuldigt sich ausgerechnet beim Randalierer. Denn: In Bern ist Frau, “wer sich als Frau fühlt”, sagt die zuständige Verwaltungsdirektorin Ursina Anderegg. Dafür bekommt sie diese Woche den Goldenen Orwell!
Der Supreme Court der USA hat in den zwei Klagen der Staaten West Virginia und Idaho befunden: Bundesstaaten und Bildungseinrichtungen dürfen Frauen- und Mädchenteams im Sport auf Grundlage des biologischen Geschlechts organisieren! Damit wurde die Rechtsgrundlage von 27 Bundesstaaten bestätigt – bleiben noch 23 Bundesstaaten, die nach wie vor der Meinung sind, dass Männer Frauen ihre Startplätze und Stipendien rauben und sie körperlich verletzen dürfen, solange sie nur sagen, sie seien “eine Frau”.https://www.supremecourt.gov/opinions/25pdf/24-43_2b35.pdf
In der aktuellen EMMA sind übrigens gleich zwei Artikel mit Rohnerin-Bezug:
“Rettet die Frauenklos” über Isabel Rohners und Rona Duwes Kampagne für die Beibehaltung der Pflicht zu getrennten Toiletten in der Musterversammlungsstättenverordnung, die aktuell verhandelt wird: https://www.emma.de/artikel/rettet-die-frauentoiletten-342523
laStaempfli bringt die Medienmitteilung zur aktuellen Ausstellung des Landesmuseums in Zürich, dem “Nationalmuseum” mit “Sexarbeit.” Menschenhandel, Menschenfleischverkauf und die Legitimierung von sexueller Gewalt gegen Geld wird unter “Erfahrung Schweiz” abgehandelt: Das Nationalmuseum rahmt also Prostitution als Erfahrungs- und Identitätsthema, nicht als Gewalt-, Armuts- und Ausbeutungsstruktur. Das ist der ideologische Kern und SOLL NICHT VON UNSEREN STEUERGELDERN FINANZIERT WERDEN. SEIT WANN IST DER STAAT UND SIND KULTURINSTITUTIONEN PROMOTOREN DES MENSCHENFLEISCHVERKAUFS UND NENNEN DIE ENTWÜRDIGUNG VON MÄDCHEN UND FRAUEN “ARBEIT”? Die Formulierungen DES LANDESMUSEUMS sind totalitär ideologisch: „Selbstbestimmung“, „Flexibilität“, „beruflicher Stolz“, „partizipativ mit Sexarbeitenden“Damit wird aus einer hochgradig asymetrischen, voller sexueller Gewalt bestimmender WIRKLICHKEIT eine Fiktion, ein Märchen von Diversität, Erfahrung und Empowerment gemacht.
Regula Stämpfli, laStaempfli äussert sich zum weiteren Supreme Court Entscheid in den USA, um über die Sprechakte und deren Auswirkung auf Wahlen und Stimmen darzulegen. Wir leben im Zeitalter der Ideologien, dass Orte und reale Menschen zur Verfügungsmasse von globalen Eliten werden. Siehe Originalentscheid: https://www.supremecourt.gov/opinions/25pdf/25-365_4hdj.pdf
Der Entscheid untergräbt die Souveränität der USA über die eigene Staatsbürgerschaft Indem er praktisch jedem Kind, das auf US-Boden geboren wird, automatisch die Staatsbürgerschaft zuspricht – unabhängig vom Status der Eltern –, entzieht der Supreme Court dem demokratisch gewählten Gesetzgeber die Kontrolle darüber, wer Bürger werden darf. Staatsbürgerschaft wird so zu einem Zufallsprodukt der Geografie statt zu einem bewussten Akt der Zugehörigkeit.
Birth Tourism wird dauerhaft institutionalisiert Das Urteil macht es systematisch möglich, dass ausländische Paare – insbesondere aus wohlhabenden Schichten – gezielt in die USA reisen, um dort ein Kind zu bekommen und ihm damit die US-Staatsbürgerschaft zu verschaffen. Dies ist kein theoretisches Randphänomen mehr, sondern wird durch das Urteil als legale Strategie abgesichert.
Die VR China profitiert strategisch am stärksten von dieser Regelung China hat in den letzten Jahren massiv in Birth Tourism investiert. Wohlhabende chinesische Familien nutzen die US-Staatsbürgerschaft ihrer Kinder, um langfristig Vermögen zu sichern, Immobilien zu erwerben, Zugang zu US-Universitäten zu erhalten und politischen sowie wirtschaftlichen Einfluss aufzubauen. Das Urteil erleichtert diese Strategie erheblich.
Es entsteht eine Klasse von US-Bürgern mit primärer Loyalität zu einem fremden Staat Kinder von chinesischen Birth Touristen wachsen oft in China auf, werden dort erzogen und sozialisiert. Sie erhalten jedoch mit der US-Staatsbürgerschaft alle Rechte eines Amerikaners – inklusive des Rechts auf politische Betätigung, Lobbying und späterer Einwanderung der gesamten Familie. Dies schafft strukturelle Loyalitätskonflikte. Der Oberste Gerichtshof in den USA hätte dies unbedingt verhindern müssen, mit der Argumentation des 14. Amendments, dass eben ausdrücklich sagt, dass sich die in den USA Geborenen auch unter der Hoheit der USA im juristischen Sinne, beifinden müssen. All persons born or naturalized in the United States, and subject to the jurisdiction thereof, are citizens of the United States and of the State wherein they reside.” (Auf Deutsch: Alle Personen, die in den Vereinigten Staaten geboren oder eingebürgert sind und ihrer Hoheitsgewalt unterliegen, sind Bürger der Vereinigten Staaten und des Bundesstaates, in dem sie leben.) Danke Google für Übersetzung.
Deshalb, das ist neu, denkt laStaempfli auch über das Wahl& Stimmrecht bspw. von Auslandschweizernden nach. Denn was bedeutet dies für den realen Ort und die realen Menschen, wenn Menschen über sie bestimmen, die noch nie dort gelebt, gearbeitet haben oder gar dort Steuern zahlen?
Zur Geschichte der Stadt Bern ist Regula Staempfli quasi avant la lettre aktuell: Bitte hier nachlesen, nachhören, es geht um die unschönen Verknüpfungen der Stadt Bern mit terroristischen, sicherheitsgefährdenden, antisemitischen Elementen, die mittels Anfragen und Fragen nach öffentlichen Aufträgen geklärt versucht werden. Siehe dazu: https://regulastaempfli.eu/?p=11864 KOMITEE TRANSPARENCE UND STADT BERN
Die Medien haben sich geirrt. Wieder einmal. Nicht weil Donald Trump ein Genie wäre, sondern weil die Wirklichkeit hartnäckiger ist als Narrative. LASTAEMPFLI
UPDATE Als ich diesen Essay nach den US-Wahlen 2024 schrieb, war die Aufregung über Donald Trump so gross, dass viele Beobachter übersahen, worum es eigentlich ging: nicht um eine Person, sondern um den Zusammenbruch alter politischer und medialer Gewissheiten. Eineinhalb Jahre später zeigt sich ein paradoxes Bild. Donald Trump bleibt eine disruptive Figur, oft erratisch, manchmal grössenwahnsinnig, häufig unberechenbar. Doch die entscheidenden politischen Konfliktlinien verlaufen nicht entlang seiner Person, sondern entlang von Themen, die Medien, Universitäten und Kulturinstitutionen lange ignorierten. Dazu gehört definitiv das Thema MIGRATION. UND ZWAR NICHT als abstrakte Menschenrechtsfrage, sondern als konkrete Frage von Sicherheit, Integration, Wohnraum, Löhnen und vor allem der Stellung von Frauen. Wer durch europäische Städte geht, erkennt rasch: Die Folgen einer fehlgeleiteten Migrationspolitik tragen häufig Frauen zuerst – im öffentlichen Raum, in Schulen, im Sport und in den sozialen Institutionen. Punkto “Frauen im Sport” – ein von den Medien völlig vernachlässigtes Thema ist nach wie vor festzuhalten: In den USA DAUERPRÄSENT. Mädchen und junge Frauen verlieren massenhaft Stipendien und Auszeichnungen an junge Männer, die sich per Sprechakt zu Frauen erklären. Geht dies so weiter, wird die Sparte “Frauensport” durch Transfrauen besetzt – mit ein paar Frauen so nebenbei. Die Verteidigung des Frauensports bleibt unter Frauen, die wählen, ein wirklich wichtiges Thema und wird zur zentralen demokratischen Frage: Haben Frauen als Frauen das Recht auf eigene Räume, eigene Wettbewerbe und eigene politische Vertretung? Millionen Wählerinnen beantworteten diese Frage anders als Medien, Universitäten und Verbände. Dann Stichwort Geopolitik. Die grösste Bedrohung für westliche Demokratien geht heute nicht von alten Gespenstern des 20. Jahrhunderts aus, sondern von autoritären Regimen und ideologischen Bewegungen, die Freiheit, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit offen bekämpfen. Die islamische Republik Irans und ihre Proxies, die Europa und Israel regelmässig in Terrorattacken bedrohen, in Israel mit Dauer-Raktenbeschuss operieren, gehören sicher dazu. Weshalb ausgerechnet die brave Sozialdemokratie, die sich über ein Jahrhundert um die Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Wohlstand in Demokratien gekümmert hat, nun die Islamofaschisten symbolisch und mit Kandidierenden unterstützt, wird die grosse Herausforderung künftiger Historikerinnen und Historiker sein. Oder es ist so simpel, wie es im “Archipel Gulag” beschrieben wurde: Kommunismus endet in Listen, Theorie und Mordpraktiken. Vielleicht ist der Islamismus ja auch nur eine Variante davon. Punkto Trump zeigt auch Venezuela, dass Autokratien nicht einfach durch gutes Zureden verschwinden: Geopolitisch hat Donald Trump die Weltpolitik neu gemischt, die VR China von ihren Allianzen mit Iran und Venezuela entfernt und naja: Als Frau im Westen gegen Taliban aller Art zu kämpfen, war noch nie falsch. Ein Blick auf Afghanistan, wo ein totalitäres Mordregime gegen Mädchen und Frauen als Religion verkauft wird und von der UNO toleriert, sollte eigentlich reichen.
Zur Amtszeit von Donald Trump ist deshalb festzuhalten: Trump bleibt eine paradoxe Intervention. Er zwingt politische Eliten, sich mit Realitäten auseinanderzusetzen, die sie zu lange moralisiert, ignoriert oder wegdefiniert haben. Seine grösste Wirkung besteht nicht darin, neue Antworten zu liefern. Seine Wirkung besteht darin, Fragen wieder sichtbar zu machen, die nicht verschwinden, nur weil man sie tabuisiert.
Deshalb bleibt die wichtigste Erkenntnis meines Essays dieselbe wie 2024:
Nicht die Menschen haben sich radikal verändert. Die Codes haben sich verändert. Und wer die Gegenwart verstehen will, muss lernen, zwischen Narrativ und Wirklichkeit zu unterscheiden.
Trumpism. The Algorithmic Age by Regula Staempfli.
(Die aktuelle Sendung zum Thema im Servus TV: https://www.derpragmaticus.com/tv-sendungen 7.6.2026: In der aktuellen Folge Der Pragmaticus geht es um die Frage wie das „Land of the free“ seine Spitzenposition halten kann? Zu Gast sind Schriftsteller und Kulturphilosoph Leon De Winter, Professor für Politikwissenschaft (Uni Salzburg) Reinhard Heinisch und Politikwissenschaftler Ralph Schöllhammer und als Expertin Dr. Regula Staempfli zum Thema Kulturkampf.)
Hier der Essay von damals im Original, siehe https://ensuite.we-are.gmbh/die-unverstandenen-staaten-amerika-hat-gewaehlt/: “Von Dr. Regula Stämpfli – Unsere Essayistin hat zu Donald Trump ein enges Verhältnis. Als Erste prägte sie 2017 den Begriff «Trumpismus», schrieb dazu zwei Jahre später einen Bestseller und rechnete mit den mit Personalisierung, Brands und Polarisierung operierenden Medien ab. Dies nehmen ihr die Journalisten bis heute übel. Weshalb sie 2024 mit dem «Case against Kamala Harris» die US-Wahlen ganz anders sieht als alle anderen – wie, lesen Sie hier.
«Ich glaube, ich hätte einen verflucht guten Hitler abgegeben.» Dieses Zitat stammt nicht etwa von Donald Trump, sondern von David Bowie aus dem Jahr 1976. Es ist im Kultbuch «Sex Revolts» über Musik und Politik der USA zu finden. Von «Hitler» war 2024 auch viel die Rede. Es war leider die einzige Wahlmobilisierung der unterirdisch schlechten Kampagne der Demokratischen Partei. «Hitler» wurde gewählt, und zwar mit einem Erdrutschsieg, der in der Geschichte der USA fast einmalig ist.
Wie konnte es so weit kommen?
«It is the codes, stupid!» Barack Obama war der erste Smartphone-Präsident, Donald Trump der erste Twitter-Präsident, Joe Biden der letzte klassische Präsident. Seit dem 5. November 2024 sind wir nicht mehr bei den Medienpräsidenten, sondern im neuen «Zeitalter digitaler Reproduktion» angekommen. Dieses kombiniert Codes und «real world» in Echtzeit. Donald Trump bespielte im Wahlkampf alle codierten Medien und kombinierte sie mit realen Auftritten: Podcasts, soziale Netzwerke, Youtube, Tiktok, ein bisserl Facebook, viel Truth Social, noch mehr X/Twitter, ab und an Fox. Gleichzeitig tourten er und sein designierter Vize J.D. Vance durchs Land wie Rockstars. Diese Kombi, «codes and reality», brachte den Erdrutschsieg. Kamala Harris verfügte zwar über ein fünffaches Budget, unglaubliche 1 Milliarde Dollar, doch die Wahlen verlor sie haushoch, und das Wahlkampfteam schreibt bis zum Redaktionsschluss rote Zahlen. Wo sind denn diese Millionen hingeflossen? Das Team Harris, von den Obamas installiert – die Wahlkampfleiterin, die Pollster, die Social-Media-Fütterer sind seit 2008 für die Demokratische Partei engagiert –, hat auf klassische Medien gesetzt. Und zwar fast vollständig. Kein Wunder, berichteten die Fernsehsender alle so wohlwollend über Kamala Harris! Sie machten mit der Kandidatin der Demokraten ein Vermögen. Das letzte wohl in einem US-Präsidentschaftswahlkampf.
Das Harris-Team soll sogar einige Interviews gekauft haben. Dokumentiert sind Spenden an Oprahs Produktionsfirma – die wird es ja auch nötig haben – und an «Call Her Daddy». Letzteres ist ein Sex-Podcast, dem Kamala Harris die Zusage gegeben hat, weil sie nicht zum bekanntesten Podcaster, Joe Rogan, einem Neurechten mit linker Vergangenheit, wollte. Während Joe Rogan mit Donald Trump über 30 Millionen Zuhörende erreichte, plauderte Kamala Harris im Sex-Podcast – wirklich, echt jetzt? – übers «Frausein» und andere Beschwerden. Sie erreichte damit eine sich selbst völlig überschätzende Female Community mit den üblichen Frauenthemen, die ganz normale Frauen echt beleidigen. Meinen die Pop-up-Girls jungen und mittleren Alters echt, dass «Abtreibung» das einzig wichtige Thema von Frauen ist? Was ist mit Lohngleichheit und Karriereposten? Wo blieb die Diskussion um strukturelle Gewalt? Und überhaupt: Weshalb war die Gender-Apartheid im Iran, in Afghanistan, in Saudi-Arabien bspw. kein Thema? Was sollen die Attacken junger, postkolonial indoktrinierter Frauen bspw. auf die bürgerlichen Sufragetten? Ohne diese Heldinnen der Geschichte könnten die gestylten Influencerinnen von heute immer noch nicht studieren, ein eigenes Konto führen, arbeiten und das Geld davon auch behalten! Punkto Frauen haben die meisten Frauen leider immer noch keine Ahnung – and it shows. Die ganze Unterhaltung war oberpeinlich. Wo blieb die substanzielle Diskussion darüber, dass Frauen auch im Westen wenig medienpräsent sind, ausser sie bedienen «Body-Politics» – Stichwort Kim Karda-shian? Weshalb sind die Ärmsten der Armen alleinerziehende Mütter? Weshalb ist der Finanzsektor immer noch ein Boys’ Club mit alltagspornografischer Gesprächskultur? Wo bleiben all die «self-made female millionaires»? Was in aller Welt ist eigentlich im Macho-Silicon-Valley los? Fragen über Fragen, keine gestellt, keine thematisiert. Das Gespräch von Harris bei «Call Her Daddy» – allein der Titel dieses Podcasts ist frauenbeleidigend – gab auch den hinterletzten Frauen das Gefühl: Kamala Harris hat keine Politik, sie kann nichts anderes als Kamala Harris. Welch Schande für die Frauen! Denn wie schon bei Hillary Clinton, auch eine fehlplatzierte Kandidatin, werden amerikanische Möchtegern-Präsidentinnen von der Presse hochgejubelt, um dann umso tiefer zu fallen. Und zwar so, dass sich die Männer ziemlich primitiv gegenseitig auf die Schenkel klopfen können. Oder wird von Frauen einfach mehr erwartet als von Männern? Mit Blick auf den Erfolg von «Call Her Daddy» in den USA möchte ich dies zwar vehement verneinen, trotzdem: Daran ist etwas. Vor allem in Amerika. Denn wenn Amis die Wahl zwischen einer Frau und einem Clown haben, dann gewinnt immer der Clown.
Die krachende Niederlage von Kamala Harris muss dennoch Weckruf bleiben. Frauen haben für die wichtigsten Ämter dieser Welt nur dann eine Chance, wenn sie tatsächlich ebenso qualifiziert sind wie ihr männlicher Konkurrent. Nun werden die meisten einwerfen, Kamala Harris sei ja wohl tausendmal besser qualifiziert gewesen als der orange Clown und Reality-TV-Star Trump. Nun, so einfach sollten wir es uns nicht machen. Donald Trump hat an einer besseren Uni studiert als Kamala Harris. Donald Trump hat mehr Exekutiverfahrung als Harris. Donald Trump wurde in mehreren Wahlverfahren gewählt, Harris immer zuerst ernannt und dann einfach bestätigt. Donald Trump war in diesem Wahljahr überall präsent, Harris versteckte sich in Elitezirkeln. Es kommt noch eines hinzu: Frauen in den USA sind einer derart starken Pornografisierung des Alltags durch Sprache, Memes und Kultur ausgesetzt, dass sie sich dieser Dominanz meist unterwerfen: in Gestus, Frisur, Figur, Kleidung und Stimme. Tja. Harris war definitiv keine gute Kandidatin, andererseits zeigt ihr Beispiel wieder: Auf eine US-Präsidentin müssen wir wohl noch Jahrzehnte warten. Am ehesten wird das Rennen wohl eine Transfrau machen – was eigentlich alles sagen würde über den Zustand der Gleichstellungspolitik.
Was lief denn so schief?
Obwohl mit Kamala Harris die erste schwarze Frau für das höchste Amt in den Vereinigten Staaten kandidierte, waren «Frauen als Frauen» kein Thema. Ging es um Sex, Verhütung, Familie und Karriere, benutzte die demokratische Wahlmaschine das Gender-Speak einer Minderheit. Dieses Neusprech mögen die meisten Unter- und Mittelschichtsamis nicht. Latinx? Eine abstruse Fehlkonstruktion extrem linkstotalitärer Sprachfetischisten. Der Begriff hatte in den Wahlen keine Chance. Frauen wählten Kamala Harris nicht – daran gibt es nichts zu rütteln. Frauen wählten Kamal Harris nicht nicht, weil sie eine Frau war – das haben sicherlich viele Männer getan –, sondern weil Harris keine Themen ausser «Abtreibung» bewarb. Die erste Euphorie für Kamala Harris als erste nicht weisse weibliche Präsidentschaftskandidatur legte sich dann nach den ersten Wochen auch sofort. Vor allem auch deshalb, weil Kamala Harris kaum öffentliche Auftritte pflegte und wenn, diese dann in peinlichen Wortsalat-Antworten, Nervosität und Inkompetenz endeten. Harris war ständig überfordert, und das könnte, unbekannt in der Öffentlichkeit, damit zu tun haben, dass Joe Biden Kamala Harris hinter ihrem Rücken enorm schadete. Erinnern Sie sich an die Müll-Geschichte? Richtig. Da beschimpfte Biden Trumps Wähler als «Müll». Später wurde dieser Ausspruch mit «Klammern» korrigiert, doch bis dahin war Trump schon als Müllmann verkleidet bei den Müllmännern auf der Strasse. Zudem wirkte noch ein anderer Faktor zuungunsten von Kamala Harris:
Von Joe Biden erzählt man sich, er habe die Kandidatur von Harris bewusst hintertrieben. Biden war bis zum Schluss der Überzeugung, dass nur er Donald Trump besiegen könne. Nach dem desaströsen TV-Duell mit Trump wurde Biden aber von Nancy Pelosi und den Obamas, den führenden Kräften der demokratischen Parteimaschine, gegen seinen Willen zum Rücktritt als Präsidentschaftskandidat gezwungen. Deshalb schwärmte Obama nach dem Statement von Joe Biden auf X sofort vom «kommenden Parteitag als Chance eines Neubeginns». Doch Barack Obama hatte die Rechnung ohne den alten Haudegen Biden gemacht. Denn dieser verkündete zur grossen Überraschung aller, dass seine Delegiertenstimmen direkt an seine herausragende Vizepräsidentin Kamala Harris gehen würden. Pelosi und den Obamas blieb gar nichts anderes übrig, als die Kröte zu schlucken und schnell auf heile demokratische Welt zu machen.
So war das Desaster vorprogrammiert, und siehe da: Die lauten Querelen innerhalb der Partei der Demokraten nach dem Erdrutschsieg von Donald Trump scheinen diese These zu stützen. Statt in den Spiegel zu schauen, beschimpfen sich nun die Demokratinnen und Demokraten gegenseitig.
Kamala Harris’ Kandidatur könnte also von Beginn weg die Chronik eines angekündigten Versagens gewesen sein.
Zurück zu den Frauen, denn die entschieden über die US-Elections 2024. Die weiblichen Normies – normale, nicht genderbewegte Frauen – verweigerten sich dem politmechanischen Kalkül der Obamas vollständig. Dieses lautete: Frauen wählen immer Frauen – Bullshit. Frauen und Männer wählen generell weniger Frauen, doch wer will schon die Wahrheit, wenn die Ideologie besser klingt? Die Mehrheit der amerikanischen Frauen wählte nicht die «Dea ex Machina»-Kandidatin von der Parteielite Gnaden, sondern sie wählten Themen: Inflation, Migration und Anti-Woke und somit das Programm von Donald Trump. Dieser, clever wie eh und je, erfand die Welt nicht neu, sondern bediente sich bei seinen Slogans gewissenlos am alten Programm der Partei der Demokraten der USA. Deshalb widersetzte sich Trump so vehement einem ungezügelten Freihandel – für ihn waren die Arbeiter wichtig. Auch direkt aus den Wahlprogrammen der ehemaligen Demokraten stammt Trumps Analyse der «Kriegsmüdigkeit der Amerikanerinnen und Amerikaner». Trump klang zwischendurch wie ein Antikriegshippie, wenn er über die Kriege der Welt sprach. Trump setzte sich für Schutzzölle, gegen die Migration in die Unterschichten, für die Bekämpfung von Kriminalität und für den klassischen Wohlstand aufgrund von Leistung ein. Alles Themen, die ehemals die Demokraten bewirtschafteten. Trump konnte auch extrem leicht den Kulturkampf innerhalb der Linken zu seinen Gunsten verkehren. Das Motto Trumps war immer: gegen die Funktionäre, für die Basis. Über zwei Drittel der Gewerkschaftsangehörigen sollen laut Exit-Polls für Trump und nicht für Kamala Harris gestimmt haben. Ein schon fast erdrückender Anteil.
Und dennoch schreien Medien, Wissenschaft und demokratische Partei immer noch «Faschismus». Die Weigerung der Liberalen, Linken und Progressiven, in den absurden Spiegel von «gutem Krieg» (Ukraine), «schlechtem Krieg» (gegen Israel), von Sprech- und Denkgeboten bei gleichzeitiger Bevormundung von Nichtintellektuellen oder Andersdenkenden zu schauen, ist grotesk. Und an die Adresse der Linken gewandt habe ich schlechte Nachrichten: Der Erdrutschsieg von Donald Trump war kein «faschistischer Feldzug», sondern ein gelungener Wahlkampfmix von Themen, die Instrumentalisierung von Codes und die gleichzeitige Präsenz mit Tausenden von Menschen. Title 9 war innenpolitisch ein wirklich wichtiges Thema. Die Biden-Harris-Administration hat damit, grad zu Beginn ihrer Amtszeit, Transmädchen und Transfrauen im Frauensport zugelassen. Tausende von Podcasts, Tiktok-Beiträgen und Diskussionen innerhalb der Frauengruppen berichteten daraufhin von der Gefahr für Mädchen im Schulsport und vom «Diebstahl» unzähliger Medaillen durch Transfrauen. Während die «NY Times», MSNBC und CNN die Olympiade in Paris als gelungenes Fest feierten, inklusive Bejubeln der Boxerin aus Algerien, die sehr eindrücklich und mit höchster Brutalität ihre Konkurrentinnen wegboxte, liefen die sozialen Medien heiss. Die «Legacy-Media» beschimpfte alle Kritikerinnen von Transen im Frauensport als «Faschistinnen», «Terfs» und als «Republikanerinnen». Diese Medien ahnten nicht, dass sie damit allen Frauen schaden. So wählten denn am 5. November 2024 die Frauen auch nicht wie üblich die Demokratische Partei, sondern Donald Trump! Ausgerechnet! Wechselwählende, so die Exit-Polls, wurden nicht durch Inflation und Migration, sondern durch Kulturthemen überproportional mobilisiert.
Medien, Wissenschaft und Kultur scheren sich jedoch nicht um Realität, sondern beharren auf ihrem hegelianischen Weltbild: Driften Theorie und Realität auseinander, umso bedauerlicher für die Realität. Deshalb verstehen auch europäische Medien den Aufstieg von Georgia Meloni und Marine Le Pen nicht. Es waren die Frauen als Wählerinnen, die ihre üblichen Parteien – Grüne, Linke, Liberale – abwählten. Statt sich mit den Frauen auseinanderzusetzen, poltern indessen alle Medien und Experten über den in ihren Augen angeborenen US-amerikanischen Rassismus und Sexismus. Schon 2022 entwickelte ich in «Die Podcastin» die Theorie des «Nationalfeminismus», damals für die «Neue Zürcher Zeitung». Dies auf die empörte Frage des Journalisten, weshalb denn Frauen «immer» gegen ihre eigenen Interessen wählen würden. Well: Frauen wählen nicht gegen ihre eigenen Interessen, weil «eigene Interessen» vielfältiger sind als die Geschlechtszugehörigkeit. Und wie gesagt: Männer und Frauen wählen einfach immer weniger Frauen. Georgia Meloni, Marine Le Pen, Geert Wilders – sie alle werden, wie Donald Trump, in einer Mehrheit von Frauen (und Männern) gewählt. Vielleicht ist es nicht einmal ein «dafür wählen», sondern eher ein «dagegen»: gegen Parteien, die Frauen in den letzten Jahren so explizit betrogen («es gibt keine Frauen»), ausgebeutet («Sexarbeit und Leihmutterschaft sind ganz normale Jobs») und beschimpft (Terfs, Nazi, Faschistin) haben.
Die Wahlen in den USA zeigen: Frauen spielen in den westlichen Demokratien eine so viel wichtigere Rolle, als dies der Mainstream erkennt. Dabei wäre es höchste Zeit, mal bei den Frauen nachzufragen, weshalb sie wann wen wie wählen.
Bari Weiss, die Gründerin der Free Press, hat es in ihrem TED-Talk erst kürzlich so formuliert: Sie sei, als sie zum letzten Mal genau hingeguckt habe, eine Feministin, eine klassische Dem-Wählerin, eine Befürworterin der «Ehe für alle», für die Entkriminalisierung von Drogen und für eine allgemeine Gesundheitsversicherung gewesen. All dies sei ihr immer noch wichtig, doch für die demokratische Partei, für eine linke Bubble und in den «Legacy-Media» gelte sie trotzdem als Rechtsextreme, weshalb? Weil Bari Weiss Frauen nicht als Sprechakte sieht, den Islam als Todfeind für die Demokratie benennt und nicht etwa Israel und die Pronomen ihres Gegenübers nicht wichtiger findet als dessen Aussagen.
Kurz: Anfang November 2024 haben entgegen dem Geschrei in Medien, Kultur und an den Universitäten die Normies gewonnen. Sie werden zwar als Faschisten beschimpft, doch wenn alle wie Hitler sind, spielt es ja auch keine Rolle mehr, oder?”
Der Pragmaticus, respektive der Chef vom Dienst des TV-Magazins mit demselben Namen preist die Sendung vom Sonntag, 7.6. 2026 perfekt an. Schaut rein in Mediathek oder Live auf Servus TV mit dem schönen Titel: “Trump hin, Trump her – die USA feiern ihren 250. Geburtstag. https://www.servustv.com/de
Die Schrumpelgurke der Woche verlieht die Rohnerin diese Woche an den Deutschlandfunk Kultur: Eine freie Journalistin des DLF hatte sie um ein Interview über Hedwig Dohm und den Begriff des Antifeminismus gebeten, der auf Dohm zurückgeht – und die Rohnerin dann wieder ausgeladen. Warum? “Wie ich der weiteren Recherche entnehmen konnte scheint mir Ihre Definition von Feminismus und Antifeminismus zu eng und auch nicht dem Forsschungsstand entsprechend.” schreibt die Journalistin der Rohnerin am 4. Mai 2026. Wenn das mal keine Cancel Culture ist! Übrigens, lieber DLF Kultur und liebe namenlose Journalistin, die wir hier aus Anstand nicht namentlich nennen: Eine solche Mail würden Sie einem Mann niemals schreiben, der für die Forschung zu irgendeinem Gebiet so relevant ist wie Isabel Rohner für die Hedwig Dohm-Forschung. Wetten?
Ein weiterer Akt des Cancelns traf in dieser Woche den linksliberalen Club Volantaire: https://club-volantaire.de/ Eine Veranstaltung mit Inge Bell, Till Randolf Amelung, Prof. Dr. Ilse Jacobsen und Marie-Luise Vollbrecht am 29.5.2026 muss kurzfristig in einen anderen Veranstaltungsort verlegt werden. Der Grund: Verfassungsfeinde (nichts anderes sind die Gegnerinnen und Gegner der Meinungsfreiheit!) haben den ursprünglichen Veranstaltungsort bedroht. Sie wollen nicht, dass eine Veranstaltung mit dem Titel “Was ist eine Frau? Feminismus außer Rand und Band” stattfindet. Wetten, dass das Event trotzdem steigt?
Eine wichtige Dokumentation lieferte diese Woche der Journalist Marcel Trocoli-Castro für den RBB: In “Prostitution unterm Pentouse” (https://www.rbb-online.de/doku/o-r/rbb24-reportage/prostitution-unterm-penthouse.html) berichtet er schonungslos von der Realität auf der Kurfürstenstraße, dem bekanntesten Straßenstrich Berlins. Frauen gibts dort schon ab 5 Euro zu kaufen. Diese Doku hätte sich der DGB mal anschauen müssen. Vielleicht hätte der Deutsche Gewerkschaftsbund dann nicht seinen frauenverachtenden Beschluss gefasst, in dem er sich “nachdrücklich gegen ein Sexkaufverbot (auch im Rahmen des sogenannten Nordischen Modells)” ausspricht.
Medienkritik: Der ideologisch motivierte Realitätsverlust der Medien zeigte sich erneut sehr schmerzlich bei der Terrorattacke in Modena, Italien, wo ein Terrorist mit muslimischen Hintergrund in die Menschenmenge raste. Sämtliche Medien redeten von einem “Auto, das in die Menge fuhr” und spekulierte wieder von “pschischen Schwierigkeiten” des “Fahrers.” Diese totalitäre und immer wiederkehrende Pathologisierung von Terrorattacken verletzt die Rechte und die Würde der Opfer und entpolitisiert die Terrorattacken. Dies einzig und allein zum Zweck, über mögliche islamistische Motive nicht mehr sprechen zu dürfen, Terror als ganz normale Verbrechen zu verharmlosen sowie aktiven Täterschutz zu betreiben. Dies muss aufhören.
laStaempfli war in San Francisco und plädiert für mehr San Francisco in der internationalen Berichterstattung statt den Fokus auf den islamo-gauchist Mamdani zu legen.
Und zum Schluss: Australien zeigte diese Woche, was passiert, wenn Gesetze auf Ideologien gründen anstatt auf Realität. Im Fall “Giggle v Tickle” verlor die australische Unternehmerin ihren Berufungsfall vor dem Federal Court gegen einen Mann (Jason Tickle), der ihre App “Giggle for Girls” ebenfalls nutzen will. Das Gericht entschied auf Diskriminierung und eine satte Schadenersatzzahlung. Die Botschaft ist verheerend: Wegen des ideologischen “Sex Discrimination Act” von 2013 fallen auch “Diskriminierungen” aufgrund von “Sprechakten”, d.h. Genderidentitäten unter dieses Gesetz. Frauenrechte werden neu als Männerrechte verhandelt: Es braucht nur einen Mann, um allen Mädchen und Frauen zu befehlen, was Mädchen und Frauen sind. laStaempfli hat schon beim erstinstanzlichen Gerichtsfall rund um Sall Grover, die mutige und nun weltweit unterstützte Feministin, davor gewarnt, dass dieser australische Präzendenzfall global die Mädchen- und Frauenrechte bedroht.
Bild von laStaempfli aus American Asia Museum San Francisco: Daoist goddess Magu 1800-1911.
Und hier noch der alte Artikel als der Fall Giggle bekannt wurde: Australia really has gone mad.
Screenshot von Artikel von Regula Stämpfli über Sall Grover, die in Australien Prozesse gegen einen Mann verliert, weil sie ihn Mann nennt und aus ihrer Lesben-Dating-Plattform rausgeschmissen hat. Die Welt ist tatsächlich wahnsinnig geworden. Wie meinte Regula Staempfli schon 2023? “Wer immer noch meint, die Transdiskussionen seien ein Nebenschauplatz, irrt gewaltig. Denn sollte Sall Grover den Prozess verlieren, ist global die Lawine losgetreten, die Frauen in westlichen Demokratien per Sprechakte wie unter den Taliban in Afghanistan unsichtbar, rechtlos und unfrei macht und die Definition, was eine Frau ist, wieder den Männern obliegt. Horror.