Was die KI Google über Regula Staempfli erzählt. Algorithmenexpertin. 7.1.2026

Aus dem Archiv Deutschlandfunk: 2015 als Journalismus noch nicht codierten Fiktionen folgte: Musik und Fragen zur Person. Die Politologin Regula Stämpfli mit dem zauberhaften Michael Langer (1959-2020) im Gespräch.
Aus dem Archiv Deutschlandfunk: 2015 als Journalismus noch nicht codierten Fiktionen folgte: Musik und Fragen zur Person. Die Politologin Regula Stämpfli mit dem zauberhaften Michael Langer (1959-2020) im Gespräch.

Auf der Suche nach einem alten Vortrag, den laStaempfli 2024 beim Österreichischen Journalistinnentag gehalten hat, gab die KI folgende Antworten auf Regula Staempfli. Gar nicht so übel. Ausser der Satz mit “No Data without Representation” – da geht es um die politische Mitbestimmung über die Daten, die über die eigene Person publiziert werden, wie bspw. ein CV über Regula Staempfli.

Hier der Text von Google und im Anschluss ein paar Links von Vorträgen zum Thema:

Regula Stämpfli, eine Politologin, Autorin und Algorithmen-Expertin, beschäftigt sich intensiv mit Algorithmen im Kontext von Journalismus und Gesellschaft; sie war beispielsweise als „Algorithmen-Expertin“ bei der Bertelsmann-Stiftung tätig und kritisiert, wie Datenlücken und Polarisierung in der digitalen Welt die Demokratie beeinflussen, und spricht bei Veranstaltungen in Wien über die Biopolitik der Digitalisierung. Sie analysiert die Rolle von KI und Algorithmen, fordert eine „Demokratisierung der Digitalisierung“ und ist als Kommentatorin in Medien präsent, oft mit Bezug zu ihrer Rolle als „wiener Journalistin“ oder Expertin für politische Fragen. 

Zentrale Punkte zu Regula Stämpfli und Algorithmen:

  • Expertise: Sie gilt als Expertin für Algorithmen und deren politische Auswirkungen, mit Fokus auf Demokratie und Digitalisierung.
  • Kritische Perspektive: Stämpfli kritisiert Datensätze als lückenhaft und warnt vor Polarisierung, die durch Algorithmen und Medien verstärkt wird.
  • Engagement in Wien: Sie tritt bei Veranstaltungen in Wien auf, wie bei den „Nächten der Philosophie“, um über Digitalisierung und Biopolitik zu sprechen.
  • Journalistische Einbindung: Sie kommentiert für Medien (z.B. Klein Report) und wird als „Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung“ erwähnt, wenn auch ihr Fokus auf Politologie liegt.
  • Forderung: Ihr Credo lautet „No Data without Representation“ und „Was im realen Leben verboten ist, darf auch digital nicht erlaubt sein“. 

Zusammenfassend ist Regula Stämpfli eine meinungsstarke Stimme, die Algorithmen als zentralen Faktor für politische und gesellschaftliche Entwicklungen sieht und deren Einfluss kritisch hinterfragt, auch in Bezug auf die Rolle von Journalistinnen und Medien in Österreich und international.”

Kopftuch im Schulzimmer: Die Neutralität des Staates ist keine Einladung zur Unterwerfung. Von Regula Stämpfli, Dezember 2025.

Kopftuch im Schulzimmer: Die Neutralität des Staates ist keine Einladung zur Unterwerfung von Dr. Regula Stämpfli Kommentar zum Bericht der Schweizer Regierung, die das Verbot des Kinderkopftuchs erst kürzlich abgelehnt hat, siehe den Bericht auf SRF. https://www.srf.ch/news/schweiz/religionsfreiheit-bundesrat-stellt-sich-gegen-ein-kopftuchverbot-an-schulen

„Die Schweiz, das Land der Neutralität, verwechselt seit Jahren Neutralität mit moralischer Feigheit. Der neueste Bericht des Bundesrates zum sogenannten Kinderkopftuch ist ein Dokument dieser Verwechslung. Er nennt sich „Abwägung zwischen Religionsfreiheit und Kindeswohl“ – in Wahrheit ist er ein Lehrstück politischer Feigheit im Zeitalter kultureller Unterwerfung. Dass der Bundesrat kein Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen will, wird als Triumph der Toleranz verkauft. Tatsächlich ist es ein Verrat an der republikanischen Idee von Freiheit. Hannah Arendt hätte gesagt: Freiheit beginnt dort, wo die Welt öffentlich wird – nicht dort, wo religiöse oder kulturelle Gebote die Körper von Kindern markieren. Das Kinderkopftuch ist keine Modefrage. Es ist ein Symbol einer Sexualisierung, die Mädchen vor der Pubertät in das moralische Regime der Scham einführt. Ein Siegel des „Du bist verantwortlich für die Begierden der Männer.“ Die Schweiz, die ihren Verfassungsauftrag kennt – Gleichheit, Bildung, Freiheit – müsste diese frühe Codierung von Geschlecht als das benennen, was sie ist: ein Angriff auf das universelle Recht des Kindes, als Mensch und nicht als Mädchen geboren zu werden. Die Haltung des Bundesrates lautet: „Es gibt verschiedene Gründe, warum Mädchen das Kopftuch tragen.“ Richtig. Doch der Satz blendet aus, dass kein einziger dieser Gründe von den Mädchen selbst kommt. Kein achtjähriges Kind wacht auf und beschliesst: “Ich will ein religiöses Zeichen tragen, um meine Keuschheit zu beweisen.” Der Staat darf sich nicht darauf zurückziehen, dass „die Familie“ oder „die Religion“ das schon richtig entscheiden werden. Genau deshalb gibt es Schulen, Lehrerinnen, Bildung und Kinderschutz. Dass sich die Vertreter islamischer Dachverbände über das Bundesratsurteil freuen, überrascht nicht. Sie wissen, dass jede „individuelle Entscheidung“ in Wirklichkeit den islamischen Anpassungsdruck verstärkt. Dass eine Ständerätin wie Marianne Binder den Mut hat, das offen anzusprechen, ist ein seltener Moment politischer Klarheit. Sie sagt, das Kinderkopftuch behindere die Entwicklung des Kindes. Ja, es behindert sie nicht nur – es codiert sie. Das Argument der Religionsfreiheit ist in diesem Zusammenhang perfide. Religionsfreiheit bedeutet, dass Erwachsene ihren Glauben praktizieren dürfen. Sie bedeutet nicht, dass Kinder an sichtbare Zeichen der Unterordnung gewöhnt werden. Wer Mädchen in Kopftücher steckt, bevor sie überhaupt denken dürfen, lehrt sie, dass ihr Körper kein öffentlicher, kein freier Raum ist. Der Staat ist kein Vermittler zwischen patriarchalen Geboten, sondern der Garant, dass alle Kinder ohne Angst, ohne Stigma, ohne Code aufwachsen können. Das Kinderkopftuch ist kein Zeichen des Glaubens, sondern der Macht.

Karin Wenger in der NZZ: Eine Medienkritik von Dr. phil. Regula Staempfli: Kreuzfalsche codierte Narrative über Israel. 29.12.2025. Journalisten und Journalistinnen, die eigene Ideologien statt Berichterstattung liefern.

Bild: Israelische Nationalbibliothek. Fotografiert von laStaempfli am 7.12.2025. Eine Nationalbibliothekt, die übrigens neben den israelischen Publikationen über verschlungene Wege auch palästinensischen Kulturdokumente speichert.

laStaempflis Medienkritik an der NZZ, Karin Wengers Artikel: “Israel läuft Gefahr, zum Paria-Staat zu werden. Vielleicht wagt es 2026 aber auch einen Neuanfang. In Diplomatie, Kultur und öffentlicher Meinung verliert Israel seit dem Beginn des Gaza-Kriegs an Ansehen. Um nicht langfristig zu einem Paria-Staat zu werden, braucht das Land eine neue Führung.”

Israel ist laut Wenger also isoliert und selbst daran schuld. Das Land wird in Wengers Text personalisiert, polarisiert und so zusammengefasst, wie dies die NZZ über ein anderes Land nie schreiben würde.
Die Prämisse, Israel sei ein “Paria-Staat” hat alles mit der Journalistin, wenig mit der Realität zu tun.
Die „Isolation“ ist keine diplomatische Tatsache, sondern Wengers mediale Konstruktion. Ein codiertes Narrativ einer Kultur- und Medienelite, die Israel als Paria-Staat definiert und die Gefahr des Islamofaschismus nicht nur für Israel, sondern für den Westen insgesamt, aus ideologischen Gründen negiert.

Israel ist nicht isoliert: militärisch nicht (enge Kooperation mit USA, Deutschland, Indien), wirtschaftlich nicht (Tech, Rüstung, Forschung), geheimdienstlich nicht (informiert die EU über drohende Anschläge), regional nicht (Abraham Accords on the go, stille Kooperation mit arabischen Staaten). Was Karin Wenger beschreibt, ist kein objektiver Zustand, sondern eine westliche Diskursblase, die Boykotte von Kulturinstitutionen und UN-Resolutionen mit geopolitischer Realität verwechselt.

Der Text verwendet zudem ständig ein Vokabular, das auf nicht-demokratische Staaten angewendet wird: Wenger schwafelt von „autoritäre Züge“, „Loyalisten“,„quasi rechtsfreier Raum“ – und sie konzentriert sich auf den demokratisch gewählten Regierungschef Benjamin Netanjahu, quasi Israel als One-Man-Show. Netanjahu wird mit ISRAEL gleich gesetzt, für alles persönlich verantwortlich gemacht. Kulturelle Boykotte, Trump-Frustrationen, gesellschaftliche Spaltung, alles lässt sich in Wengers Diktion und übrigens mit klassisch antisemitischen Klischees, auf den jüdischen Regierungschef zurück führen. Dies ist so vorhersehbar wie unoriginell. Uns Leserinnen und Leser würde viel mehr interessieren, wie Israel den Krieg, den es gewonnen hat, zu Ende bringen kann, so dass der islamofaschistische Terror nie mehr zur existentiellen Bedrohung von Israel und dem Westen heranwachsen kann. Der gesamte Text ist moralische Nivellierung, keine Analyse.


Die reale Problematik der Siedlergewalt wird zudem verallgemeinert, entkontextualisiert, nicht unterschieden von staatlicher Politik. Israel wird auf seine radikalsten Ränder reduziert – ein klassischer Delegitimierungsmechanismus, den man bei keinem anderen demokratischen Staat in dieser Form anwendet. Oder würde Wenger aus Frankreich auch nur aus der Warte von Marine Le Pen berichten? Der Text erklärt nicht Israels Isolation – er produziert sie, indem der Artikel moralische Kategorien und sog. Haltungsjournalismus betreibt. Dafür braucht es aber keine Korrespondentin, da reicht locker eine antizionistische Aktivistin mit islamofaschistischen dystopischen Fantasien. Wengers Text ist performativer Journalismus: Er erzeugt die Realität, die er beklagt. Allein die Frage: “Was für eine Nation wollen sie sein?“ ist paternalistisch und ahistorisch. Israel ist seit 75 Jahren eine Demokratie, unter permanentem globalen Angriff durch die islamofaschistischen Gruppierungen und Staaten, hält sich als Demokratie aber wacker mit einer pluralen, streitbaren Öffentlichkeit, die wir auch von der Schweiz her kennen.

Der Text von Karin Wenger erklärt Juden und Jüdinnen, wie diese zu existieren haben. Dies ist kein Journalismus, sondern moralischer Paternalismus, der selbst als Kommentar fehl am Platz wäre, als Artikel in der NZZ aber wirklich keine Berechtigung hat.

Hier der Artikel in der NZZ: https://www.nzz.ch/international/israel-laeuft-gefahr-zum-paria-staat-zu-werden-vielleicht-wagt-es-2026-aber-auch-einen-neuanfang-ld.1915801

Die Podcastin, 26. Dezember 2025 hochaktuell mit zehn Thesen zu Macht- und Missbrauch von Mädchen und Frauen im Fall Epstein und Konstantin Wecker, über den Deutschen Journalistenverband DJV, der in einer Handhabe meint, “Sexarbeit” als ganz normale “Arbeit” für Mädchen und Frauen propagieren zu müssen und wie Genitalverstümmelung von westlichen Forscherinnen als Kulturpraxis neu definiert werden soll.

https://diepodcastin.de/2025/12/26/diepodcastin-afghanisch-isabel-rohner-und-regula-staempfli-uber-talibans-hier-und-dort-u-a-im-der-spiegel-skandal-des-deutschen-journalistenverbands-djv-konstantin-wecker-und-die-epstein-files-u

#DiePodcastin afghanisch: Isabel Rohner und Regula Staempfli über Talibans hier und dort, u.a. im Der Spiegel, Skandal des Deutschen Journalistenverbands DJV, Konstantin Wecker und die Epstein-Files und die neue postkoloniale Weisswaschung der Genitalverstuemmlung. 

Was ist mit dem Deutschen Journalistenverband (DJV) los? Er veröffentlichte eine Handreichung (übrigens die einzige Handreichung auf seiner Homepage) ausgerechnet zur “Berichterstattung über Sexarbeit”. Entstanden ist die Broschüre dabei übrigens als Gemeinschaftsprojekt (!) mit einem Lobbyverband. Ziel: “eine sachliche, differenzierte und respektvolle Berichterstattung”. Interessanterweise ist die Broschüre dann voll von Ideologie und Verharmlosung: z.B. auf S. 15 “Sexarbeit ist nicht Problem, sondern die Lösung.” oder auf S. 8 “Sexarbeit schafft für Frauen ein Angebot für positive Erlebnisse. Sie kann ein Schutzraum sein für Opfer sexualisierter Gewalt.” Das erreichen die Journis natürlich nur durch eine gnadenlose Umdefinition und grundlegend neues Wording. So rät die Handreichung, nicht mehr von “Rotlichtmilieu” zu schreiben, sondern von “Branche”. Auch “Zuhälter” sei kein angemessenes Wording, besser sei es von “Betreiber” zu schreiben. “Armutsprostitution” gäbe es schlicht nicht, da es doch bei jeder Erwerbstätigkeit darum ginge, Geld zu verdienen. Und und und. Die Rohnerin bringts auf den Punkt: “Spinnt ihr, DJV?” https://www.djv.de/einsatzfelder/chancengleichheit-diversity/handreichung-berichterstattung-sexarbeit/

Hier der erwähnte Artikel von Regula Staempfli über das im Kohlhammer Verlag erschienen Werk über Ali Khamenei: Islamismus als Projekt der Gegenaufklärung. https://regulastaempfli.eu/?p=11555 Dann der Artikel über die Forschergruppe, die postkoloniale Weisswaschung betreibt, indem Genitalverstuemmelung als “Designer Vagina” legitimiert werden soll: https://www.nzz.ch/wissenschaft/forscher-kritisieren-verbot-weiblicher-genitalverstuemmelung-ld.1917417 “Folter als Kultur.”

Hier laStaempflis Thesen zu Konstantin Wecker und die Epstein Files: Wie Minderjährige von den Medien sexualisiert und verkauft werden, siehe SZ-Titel: “Der Mann und das Mädchen” 20.11.2025. Die Frau, die den Epstein-Fall überhaupt ins Rollen brachte, heisst Julie K. Brown siehe https://www.sueddeutsche.de/medien/usa-epstein-trump-journalistin-julie-brown-1.4523865

Zehn Thesen zum Missbrauch von Macht, Ruhm und jungen Frauen – aus Sicht der Opfer von laStaempfli

Missbrauch beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Aufmerksamkeit.
Epstein wie auch andere mächtige Männer, wie der Fall Konstantin Wecker zeigte, wurden nicht gefährlich, weil sie brutal waren, sondern weil sie zuhörten, förderten, versprachen. Aufmerksamkeit ist die erste Währung der Manipulation.

Das Narrativ vom „einvernehmlichen Verhältnis“ ist eine Tätererfindung.
Minderjährige können Machtgefälle nicht „frei wählen“. Wer das behauptet, verschiebt Verantwortung vom Täter zum Opfer.

„Ich war in einer schwierigen Phase“ ist keine Erklärung, sondern eine Schuldabwehr.
Persönliche Krisen (wie bei Konstantin Wecker Alkoholismus, Drogen etc.)  rechtfertigen keinen Missbrauch. Dieses Argument dient ausschließlich dazu, Empathie für Täter zu erzeugen – nie für Opfer.

Kunst, Genie, Charisma oder politische Bedeutung sind keine mildernden Umstände, sondern Verstärker.
Je größer die Bühne eines Mannes, desto größer sein Schutz. Ruhm funktioniert wie ein Schutzschild gegen Strafverfolgung.

Medien verharmlosen Missbrauch, wenn sie Täterliteratur betreiben.
Titel wie „Der alte Mann und das Mädchen“ (Der Titel der Süddeutschen Zeitung zum Fall Konstantin Wecker) romantisieren Gewalt. Sie löschen das Leid der Betroffenen aus und ästhetisieren asymmetrische Macht.

Die sogenannte „Sexarbeit“-Rhetorik verschleiert systemischen Zwang.
Wenn junge Frauen in ökonomisch abhängigen Situationen „freiwillig“ handeln sollen, handelt es sich nicht um Freiheit, sondern um Marktlogik ohne Schutzrechte.

Epstein und auch Konstantin Wecker sind keine Einzelfaelle, sondern ein Systemknoten.
Sein Netzwerk zeigt, wie Kapitalismus, Patriarchat und Straflosigkeit zusammenwirken. Nicht wer die Täter sind, ist entscheidend – sondern wie lange die Täter geschützt wurden.

Opfer verlieren nicht nur ihre Unschuld, sondern ihre Erzählhoheit.
Ihre Geschichten werden bezweifelt, relativiert, juristisch zermürbt oder medial trivialisiert. Das ist sekundäre Gewalt.

Gesellschaften schützen Täter, wenn sie ihnen nützen.
Solange Männer Macht, Geld oder kulturelles Kapital liefern, wird ihr Missbrauch als „Fehltritt“, „Affäre“ oder „tragische Verstrickung“ umgedeutet.

Wirkliche Aufarbeitung beginnt erst, wenn wir aufhören, Täter interessant zu finden.
Nicht ihre Biografien, ihre Gefühle oder ihre „dunklen Phasen“ sind relevant – sondern die zerstörten Leben der Mädchen und Frauen. Gebt endlich den Opfern die Stimmen. 

Zu Epstein und den Journalisten hat UEBERMEDIEN mal ein ganz spannendes Stück über Andrian Kreye gemacht: https://uebermedien.de/44393/was-die-sueddeutsche-zeitung-zum-fall-jeffrey-epstein-nicht-schreibt/ Hier Die Zeit über Epstein, sehr lesenswert: https://www.zeit.de/thema/jeffrey-epstein

Hier der offene Brief von Regula Staempfli im Anschluss an die Handreichung:

Good News zum Schluss: In der neuen EMMA wird das HEDWIG DOHM TRIO porträtiert https://www.emma.de/artikel/mehr-stolz-ihr-frauen-342205  – und auch sonst ist diese Ausgabe SEHR lesenswert, u.a. dank der besten Cover-Geschichte seit Jahren “Die neuen Frauen”.

Hier noch der offene Brief von Dr. Regula Staempfli an den DJV im Anschluss der Folge der “Die Podcastin.” Bitte teilen!

Offener Brief an den Deutschen Journalistenverband (DJV)
Zur „Handreichung zur Berichterstattung über Sexarbeit“ 26.12.2025.

Sehr geehrte Damen und Herren des Deutschen Journalistenverbands,

was ist mit Ihnen los?

Der Deutsche Journalistenverband, der sich als Hüter journalistischer Standards, Unabhängigkeit und Kritikfähigkeit versteht, veröffentlicht eine Handreichungauf der eigenen Website zur „Berichterstattung über Sexarbeit“ – dies ausgerechnet als Gemeinschaftsprojekt mit einem Lobbyverband. Allein dieser Umstand hätte höchste Alarmbereitschaft auslösen müssen. Stattdessen wird die Broschüre als Beitrag zu einer „sachlichen, differenzierten und respektvollen Berichterstattung“ beworben.

Was Sie tatsächlich vorlegen, ist jedoch keine journalistische Handreichung, sondern ein ideologisch durchtränktes Framing-Papier, das zentrale Probleme sexualisierter Ausbeutung sprachlich entsorgt, strukturelle Gewalt verharmlost, ja streckenweise legitimiert, und kritische Begriffe systematisch aus dem öffentlichen Diskurs tilgen will.

Wenn in Ihrer Broschüre Sätze stehen wie

„Sexarbeit ist nicht das Problem, sondern die Lösung“ (S. 15)

oder

„Sexarbeit schafft für Frauen ein Angebot für positive Erlebnisse. Sie kann ein Schutzraum sein für Opfer sexualisierter Gewalt“ (S. 8),

dann überschreiten Sie jede Grenze der Würde des Menschen. Ihre “Handreichung” ist das Gegenteil von faktenbasierten Journalismus. Die Handreichungreproduziert Narrative, die seit Jahren von der Prostitutionsbranche, den Interessenverbänden vertreten werden. Ihre Handreichung missachtet alle bisherigen Statistiken, Recherchen, Opferstudien sowie Traumaforschung. 

Besonders skandalös ist das von Ihnen propagierte neue Wording, das Realitäten nicht beschreibt, sondern umdeutet:

  • Das „Rotlichtmilieu“ soll zur „Branche“ werden.
  • „Zuhälter“ heißen plötzlich „Betreiber“.
  • „Armutsprostitution“ soll es gar nicht geben – schließlich gehe es bei jeder Erwerbsarbeit um Geld.

Diese sprachlichen Eingriffe sind keine Präzisierung, sondern politische Propaganda. Sprache wird hier nicht genutzt, um Wirklichkeit sichtbar zu machen, sondern um Menschenhandel mit neuen Begriffen zu normalisieren, ja zu legalisieren. Journalismus wird so zum Transportmittel von Zuhälter-Interessen – nicht zu deren kritischer Instanz.

Gerade von einem Journalistenverband müsste man erwarten, dass er seine Mitglieder zur Skepsis gegenüber Lobby-Sprech, zur Trennung von Bericht und Aktivismus und zur Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Befunden anhält. Stattdessen liefern Sie eine Anleitung zur Selbstzensur kritischer Begriffezugunsten der Propaganda von Prostitution, den Menschenfleischverkauf auf Zeit. 

Die Frage, die sich stellt, ist daher schlicht:
Wessen Interessen vertreten Sie hier eigentlich – die der journalistischen Öffentlichkeit oder die eines politischen Projekts?

Die Podcastin Dr. Isabel Rohner brachte es in der neusten Folge von der „Die Podcastin“  – aufgeschaltet 26.12.25 treffend auf den Punkt:

„Spinnt ihr, DJV?“

Diese Frage ist leider berechtigt.

Wir fordern den DJV daher auf,

  • diese Handreichung kritisch zu überarbeiten oder zurückzuziehen,
  • die Nähe zu Lobbyorganisationen transparent zu machen,
  • und endlich wieder das zu tun, wofür Journalismus steht: nicht für Sprachregelungen einzutreten und sie den Mitgliedern des DJV quasi zu verordnen, sondern für Fakten und Qualität zu sorgen. 

Mit nachdrücklichen Grüßen

Dr. Regula Stämpfli
Politische Philosophin, Bestellerautorin, Journalistin BR

Die poetische Rückkehr vergessener Komponistinnen: „Fortissima.“ Ein Gespräch zwischen dem internationalen Star der Klassik, der Cellistin Raphaela Gromes und Regula Staempfli für Artisapieceofcake. Dezember 2025.

Fortissima – DAS GESCHENK FÜR DIESE TAGE UND DARÜBER HINAUS!

Raphaela Gromes gehört zu den international besten Cellistinnen & spielt für Sony Music (Platz 1 der Klassik Charts) prominente Konzerte und Musiker ein. Mit Femmes und jetzt Fortissima macht sich die geniale Klassikerin, Musikerin und Autorin auf den Weg der Suche nach den verlorenen Komponistinnen und findet nicht nur die unglaublichesten, bezaubernden Geschichten, sonder hat mit Julian Riem auch die vergessenen Komponistinnen eingespielt. Im Gespräch mit Regula Stämpfli erklärt Raphaela Gromes weshalb es so wichtig und erfüllend ist, klassische Musik zu recherchieren, einzuspielen und darüber Bücher zu schreiben:

https://artisapieceofcake.art/2025/12/01/die-poetische-rueckkehr-vergessener-komponistinnen-fortissima-ein-gespraech-zwischen-dem-internationalen-star-der-klassik-der-cellistin-raphaela-gromes-und-regula-staempfli-fuer-artisapieceofca

„Fortissima“ ist mehr als ein Buch – es ist ein musikalischer Aufstand. Raphaela Gromes, international gefeierte Cellistin, macht sich auf die Suche nach Komponistinnen. Nach „Femmes“ legt sie mit „Fortissima“ eine Partitur der verschwiegenen Musikgeschichte frei: Komponistinnen, die Jahrhunderte lang gespielt, gehört, gefeiert wurden – und dennoch aus dem Kanon fielen, als hätte jemand die Zeit bearbeitet wie ein schlechtes Archiv. Wie bei „Femmes“ ist auch dieses Buch eine Zusammenarbeit mit Sue Wosnitzka, der grossen Kennerin des „Archiv Frau und Musik“ – artisapieceofcake.art hat eine ganze Serie mit der Musikwissenschaftlerin gemacht. 

Im Gespräch von Raphaela Gromes und Regula Staempfli geht es um alles: die Kraft des Cellos, die politische Dimension von Musik, die das das Verschwinden weiblicher Genies beförderte. Es geht um die Frage, weshalb selbst in ihrer Zeit gefeierte Künstlerinnen im Schatten stehen. Die Antworten darauf sind vielfältig und doch eintönig: Der Kanon bleibt männlich, weil Männer vorwiegend Männer zitieren. Wieder und wieder und wieder – bis heute.

Raphaela Gromes spricht mit Leidenschaft, Witz und Präzision über ihre Recherchearbeit, über musikalische Wiederentdeckungen, über die Wut und die Schönheit dieser unsichtbaren Tradition und sie bringt die Musik der Komponistinnen zurück auf die Bühnen dieser Welt. 

Ein Gespräch über Kraft, Klang und Sichtbarkeit – und darüber, wie Musik Denken verändert.

Ein Nachtrag: Wie Frauen systematisch verneint werden zeigt auch der Wikipedia-Eintrag zu Raphaela Gromes. Darin ist kein einziges Wort über die Entdeckung der verlorenen Komponistinnen zu finden. Dafür hat ARTE einen wunderbaren Beitrag zu Raphaela Gromes gebracht, siehe: https://www.arte.tv/de/videos/129082-000-A/starke-frauen-album-fortissima-von-raphaela-gromes/

Noch ein Nachtrag: Die Heldinnen, auf deren Schultern wir Alle stehen, gehen immer wieder vergessen: So hat Luise F. Pusch mit ihrer Fembio seit über 30 Jahren eine Datenbank gefüllt mit über 30.000 berühmten, bekannten Frauen, deren Biographien frau online nachlesen kann. https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographieforschung/zur-person-luise-f-pusch/

Die Podcastin: Isabel Rohner & Regula Staempfli erhalten den Frauenheldinnen-Preis für das beste Medium 2025. Die Laudatio hielt die Bundesverdienstpreisträgerin Inge Bell an der HEROICA-Konferenz.

laStaempfli & die Rohnerin in der KI-Diskussion über DIE PODCASTIN.

Isabel Rohner & Regula Stämpfli erhalten den Preis für das beste Medium 2025.
Die Auszeichnung wurde im Rahmen der HEROICA-Konferenz (31.10.-2.11.2025) verliehen –
eine Ehrung für herausragende Medienarbeit, die Haltung, Witz und Tiefgang verbindet.

Die Laudatio hielt niemand Geringere als Inge Bell,
Bundesverdienstpreisträgerin, Journalistin und Aktivistin,
die in ihrer Rede den Mut, die Unabhängigkeit und die intellektuelle Brillanz des Podcasts hervorhob:

„Isabel Rohner und Regula Stämpfli und ihr Podcast seit fünf Jahren DIE PODCASTIN sind einfach unverzichtbar.”

Frauenheldinnenpreis 2025. Kategorie. “Medium des Jahres.”

Seit 2020 steht „Die Podcastin“ für feministischen Journalismus,
der nicht spaltet, sondern erklärt – Digitalisierung, K.I., Hannah Arendt, Hedwig Dohm, Architektur der Macht, Codes, Design, Finanzen, Wirtschaft, Demokratie Kultur, Politik und Sprache und und und. Die Rohnerin & laStaempfli beweisen Woche für Woche,
dass Denken ansteckend, Feminismus unterhaltsam und Demokratie weiblich sein kann.

Alle Folgen auf www.diepodcastin.de
#DiePodcastin #laStaempfli #IsabelRohner #Feminismus #Medienpreis2025 #HEROICA

Regula Staempfli on the Fictional Age of Politics: The murder of Robert F. Kennedy & Zohran Mamdani. 30. Oktober 2025.

I began researching Robert F. Kennedy’s assassination after reading the story of Zohran Mamdani, most likely to be the next Mayor of New York. Zohran Mamdani, born in Uganda to the Indian Elite in the African Country – an Elite which got expelled by Idi Amin in 1972, is a perfect symbol of postcolonial rebranding. Zohran Mamdani sells himself as a fiction of oppression. Islamophobia is his concept, lies are his coded tools. The story of Mamdanis Aunt wearing a hijab and being afraid to use the subway in the aftermath of 9/11 is ideology in its purest form. Mamdani had neither an aunt in N.Y. nor was there any islamophobia in N.Y. after the vicious and murderous attacks on the Twin Towers in 2001 by islamic terrorists.

This Mamdani-episode is not trivial. It reveals how post-colonial discourse, wrapped in progressive vocabulary, has become a license to rewrite history. In this narrative, the West is always guilty, the oppressed are always pure, and every fact that complicates the story is quietly deleted. The rewriting extends far beyond campus and social media. It defines our new algorithmic totalitarianism — rule by emotional marketing, where moral branding replaces truth and reality itself becomes a casualty of compassion. When I looked back at the murder of Robert F. Kennedy in 1968, I realized that the same mechanism of denial was already operating then. Kennedy was assassinated by Sirhan Bishara Sirhan, a young Palestinian who said he killed him because of his support for Israel. Yet this political fact was immediately erased — first by journalists, then by Hollywood, and finally by the cultural memory of the West itself.

There are thousands of films and conspiracy theories about John F. Kennedy’s death, but almost none about Robert’s. The reason is simple: the murderer was the wrong kind of villain. His motive — hatred of Israel — could not be integrated into the West’s moral self-image. So the story was suppressed, reframed, and ultimately forgotten.

This essay by laStaempfli, “The Forgotten Assassination: Why the West Erased RFK’s Murderer,” is part of laStaempflis larger project on media failure and elections in Western democracies — how we are sliding into a new totalitarianism built not on censorship but on marketing and fiction. The erasure of facts, from Mamdani’s invented aunt to Sirhan Sirhan’s real gun, marks the same civilization in denial.

We are living, as I have argued since Trumpism. The Algorithmic Age, not in a post-truth world but in a coded one. Algorithms do not simply lie; they curate morality. They decide which stories deserve outrage and which deserve oblivion. And in that curation, democracy itself disappears.

The Forgotten Assassination: Why the West Erased RFK’s Murderer
by Regula Stämpfli / laStaempfli

Robert F. Kennedy’s murder on June 5, 1968, should have been one of the defining political events of the twentieth century. A young senator, a civil-rights advocate, and the embodiment of postwar liberal optimism was shot dead in Los Angeles—just moments after winning the California Democratic primary and positioning himself as heir to his slain brother’s mantle. His assassin, Sirhan Bishara Sirhan, was not a CIA agent, not a mafioso, not a right-wing extremist. He was a 24-year-old Palestinian immigrant who confessed that he killed Kennedy because of his support for Israel.

And yet this fact—stated plainly in police records, trial documents, and Sirhan’s own notebooks—has been almost completely erased from public consciousness. There are hundreds of conspiracy theories about John F. Kennedy’s death, films, novels, documentaries, cults. But about Robert F. Kennedy’s? Almost nothing. The story is too uncomfortable, too ideologically dissonant, too revealing of how the West edits its own history.


1. The Wrong Assassin for the Myth

The American imagination prefers moral clarity. It can handle assassins who are white supremacists, government conspirators, or disillusioned loners. But a Palestinian killing a liberal, pro-Israel Democrat does not fit the script. The victim was a man of compassion, a defender of the poor and the marginalized. The killer claimed to act on behalf of the oppressed. It short-circuits the political circuitry of good and evil. So the story is simply not told.


2. The Left’s Cognitive Dissonance

In 1968, the global Left was in love with the Palestinian cause. “Third World liberation” had become its moral compass. When Sirhan Sirhan killed Robert F. Kennedy, the Left did not know how to respond. Could the anti-imperialist hero be antisemitic? Could a victim of colonialism murder a symbol of liberal progress? Better to say nothing, better to move on to Paris, Prague, and Berkeley. And so the silence hardened into ideology.


3. The Kennedys and the Tragedy Franchise

The Kennedy family curated its mythology carefully. Camelot, youth, destiny, glamour: their brand was martyrdom without malice. A Middle Eastern assassin driven by political hatred did not belong in that story. The family preferred to present Robert’s death as tragic fate, not as geopolitical statement. In that sense, the Kennedys themselves helped depoliticize the murder.


4. Media Convenience and Cold-War Diplomacy

The Cold War media machine found it far easier to frame the murder as a national trauma than as an international incident. To acknowledge a political motive linked to Israel and Palestine risked inflaming Middle Eastern tensions and jeopardizing American alliances. Sirhan was therefore portrayed as a “disturbed immigrant,” a man driven by obsession rather than ideology. The geopolitics of hatred were translated into the pathology of one man.


5. Denial of Antisemitism still rising – after the Shoah

In the 1960s, public discourse on antisemitism was still tentative, shadowed by the Holocaust and constrained by diplomatic sensitivity. To admit that a Palestinian had assassinated a U.S. presidential candidate over Israel would have forced a reckoning the world was not ready for: the reality that antisemitism had survived, mutated, and now wore the costume of anti-imperial resistance. The West preferred denial to confrontation.


6. Hollywood’s Selective Courage

Cinema thrives on villains who are safe to hate: the CIA, the Mafia, white nationalists, capitalists. A Palestinian assassin motivated by rage at Zionism is too risky for producers, too volatile for the global market, and too morally complex for the algorithm of empathy. There is no JFK-style masterpiece about RFK because Hollywood fears the politics of the truth more than the bullets of the past.


7. The Algorithmic Censorship of the Present

Today’s digital culture reinforces the same blindness. Social-media platforms elevate narratives of victimhood and suppress anything that disturbs the hierarchy of empathy. To say that a Palestinian murdered Robert F. Kennedy is to violate the algorithm’s moral code. It is not “trending,” it is not “shareable,” it risks “offending communities.” Thus, the truth dissolves in the digital fog of selective compassion.


8. 1979 and the Legacy of Delusion

History repeated itself just a decade later. In 1979, large parts of the Western Left welcomed the Iranian Revolution and Ayatollah Khomeini as liberators from imperialism. Feminists, Marxists, and post-colonial scholars were slow to see that they had embraced a theocracy. The same blindness had already allowed them to ignore Sirhan’s motive. The habit of seeing every Islamist as an anti-imperialist hero had begun much earlier — with the forgotten assassination of 1968.


9. Academic Capture and Cultural Denial of Jew-Hatred

Universities followed suit. Departments of Middle Eastern studies turned the Palestinian struggle into a sacred narrative of resistance. Within that moral framework, Palestinian political violence could only be understood as reaction, never as aggression. The Kennedy case was thus ideologically unspeakable: a counter-narrative too heretical to cite. Even now, few historians dare to say the obvious sentence — that RFK was murdered because of his stance on Israel.


The Algorithm of Silence

Fifty-seven years later, the world remembers the Kennedy smile, the voice, the poetry of his campaign, but not the name of his assassin. Ask any young journalist or filmmaker today who killed Robert F. Kennedy, they will never come up with the motives (Anti-Israel) nor the name oft he Palestinian assassin. Even many historians must look it up. The name is missing from the collective memory because it does not fit the postcolonial fiction. The idea that Liberalism is murdered by the political Islam is just not in the ideological framework of the academics & intellectuals.  We live in an age of algorithmic amnesia, where stories that disturb the binary of oppressor and oppressed are quietly de-prioritized. The murder of Robert F. Kennedy has become a data ghost — searchable, factual, but emotionally unavailable.

Hannah Arendt would have recognized this as the victory of ideology over reality: when facts lose the power to illuminate because they no longer fit the code of belonging. The truth of 1968 is too inconvenient for today’s moral operating systems.

Robert F. Kennedy’s assassination was not only a tragedy — it was a warning. A warning that the future of democracy depends on truth and remembering facts – especially when they do not fit into the political fiction that rules the public discourse. The bullets that killed RFK 1968 came from a man who hated the West, Israel and the United States of America. The silence that followed the crime came from a culture that feared its own reflection.

And the algorithm still runs.

“Lying on the Couch – not quiet. Aber wir lesen. Marianne Feder und Regula Staempfli “manischewitzeln” bei Züri Liest – die grosse Eli, Rabbinerin & Ermittlerin schaut amüsiert zu. 26.10.2025.

https://www.zuerich-liest.ch/veranstaltung/auf-die-couch-rabbi–marianne-feder-und-regula-staempfli-manischewitzeln-mit-rabbinerin-eli/20251026140000/

14:00 – 15:30

Auf die Couch, Rabbi! – Marianne Feder und Regula Stämpfli «manischewitzeln» mit Rabbinerin Eli

Marianne Feders neuer Krimi «Die Kur» führt in die psychiatrische Geschichte der Schweiz. In ihrem zweiten Fall muss sich die Rabbinerin Eli einer psychoanalytischen Behandlung unterziehen, um einen Verbrecher gegen die Menschlichkeit zu überführen.
Musikalische Begleitung: Hagay Sofer (Handpan).

Mit Chuzpe, Schmus und Krav Maga: Eli macht keinen Unterschied zwischen syrischen Flüchtlingen und ultraorthodoxen Juden, wenn es um die Verteidigung von Menschenrecht geht. Als Rabbinerin muss sie sich in ihrer Gemeinde ausserdem mit vielen Widrigkeiten herumschlagen.
Mit der Protagonistin Eli Belzmann begibt sich Marianne Feder auch im zweiten Fall auf die Suche nach vergessener Frauengeschichte und auf eine Reise in die Vergangenheit.
Ein Werkstattgespräch mit der Autorin und der Politphilosophin Regula Stämpfli über Freuds prominenteste Patientin Anna O., Pseudonym für Berta Pappenheim. Die Rabbinerin und Pionierin Elisa Klapheck hat Pappenheims Gebete aufgespürt und im Band «Gebete» veröffentlicht. Auch Marianne Wallach-Fallers Buch «Frau im Tallit» liegt auf Rabbi Elis Nachtkästchen, neben dem obligaten Glas Manischewitz.
Witzeln und manischewitzeln mit Rabbi Eli.
Trotz allem!

Marianne Feder

Marianne Feder lebt und arbeitet als Musikerin und Autorin in Zürich Sie engagiert sich im Vorstand des Frauennetzwerks femscript und arbeitet als Musikerin, Lehrtherapeutin und Autorin in Zürich. 2023 erschien ihr Debüt der Kriminalroman «Shush Shalom» in dem erstmals eine unorthodoxe Rabbinerin ermittelt. Mit «Die Kur» legte sie im März 2025 den zweiten Fall vor. Shush Shalom, Rabbi Elis erster Fall, Edition Königstuhl, 2023 Die Kur, Rabbi Elis zweiter Fall, Edition Königstuhl, 2025
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Regula Stämpfli

PD Dr. Regula Stämpfli ist Politphilosophin, Digitalexpertin und Bestsellerautorin. Sie forscht und publiziert zu Demokratie, Medien, Macht und Frauen im digitalen Zeitalter. Ihre Bücher – darunter «Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt» – analysieren die algorithmisch gesteuerten Verschiebungen politischer Öffentlichkeit. Regula Stämpflis Hannah Arendt-Lectures an der HSG sind legendär. Stämpfli lehrte über 25 Jahre am MAZ – Die Schweizer Journalistenschule, mit Schwerpunkt auf Politik- und Auslandsjournalismus. Sie ist Mitbegründerin des feministischen Podcasts «Die Podcastin» (zusammen mit Isabel Rohner), produziert weitere Formate zu Kunst, Medien, Futurestudies und Design und ist unter anderem in Radio, TV und auf ihrer Homepage auffindbar. (www.diepotcastin.de; www.artisapieceofcake.art)
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Hagay Sofer

Hagay Sofer ist ein Musiker und Komponist aus Israel. Tourneen mit der Handpan und verschiedenen Perkussionsinstrumenten durch Europa und Indien brachten ihm einen tiefen musikalischen Einblick in andere Kulturen, deren Melodien und Rhythmen. Er ist einer der Pioniere der professionellen Handpan-Spieler und hat dazu beigetragen, die Handpan zu einem integrierten Musikinstrument zu machen. Sein Talent, Musik auf unkonventionelle Weise zu verstehen, half vielen Spielern auf ihrem Weg, ihr eigenes Potenzial zu verwirklichen.
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Platzreservation via E-Mail, 044 283 22 50

Veranstaltungsort:

ICZ Bibliothek
Lavaterstrasse 33
8002 Zürich
Parterre

Politics, a (wo)man’s business? How equitable is political representation. Panel discussion with Prof.Dr. Christa Binswanger, Alexandra Bethke and PD Dr. Regula Staempfli. University of St. Gallen, HSG, organised by FORAUS.

HSG Regula Staempfli Rond Table Politics: Women's Business

Politics, a (wo)man’s business? How equitable is political representation. Panel discussion with Prof.Dr. Christa Binswanger, Alexandra Bethke and PD Dr. Regula Staempfli. University of St. Gallen, HSG, organised by FORAUS.

laStaempfli CV: Speaker Bio – Regula Stämpfli

Dr. Regula Stämpfli is a Swiss-born political philosopher, media theorist and bestselling author known for her sharp analysis of digital power, democracy and the coded erosion of reality. She lectures on Hannah Arendt, digital authoritarianism and gendered algorithms, and runs several influential podcasts—including Die Podcastin, one of the most widely discussed feminist formats in German-speaking media.

She has published nine monographs, among them Trumpism. The Algorithmic Age, and is a public intellectual who connects philosophy with contemporary politics, art and media critique. Stämpfli is known for her uncompromising stance on freedom, democracy and the role of women in the digital age, often described as one of the few European voices speaking against both authoritarian right-wing politics and left-coded erasure ideologies***Short: Dr. Regula Stämpfli is a political philosopher, bestselling author and one of the most distinctive European voices on digital power, democracy and women’s freedom. She works at the intersection of Hannah Arendt, media theory and algorithmic politics, known for her sharp public interventions and her feminist podcast Die Podcastin.

“Hannah Arendt in New York.” Eine Radiomélange von und mit Regula Staempfli im Café Korb, 13.11.2025.

Hannah Arendt in New York, von und mit Regula Staempfli im Café Korb, 13.11.2025. 19.30 Uhr.

New York. Exil & new Heimat:  Denken und Leben im Exil, das zum Ort des Verstehens wird.
Hannah Arendt, die Frau, die das 20. Jahrhundert seziert hat wie kaum eine andere, trifft an diesem Abend auf Musik, politische Analysen damals und heute in der Rezeption und Neuinterpretion von Regula Stämpfli.

„Hannah Arendt in New York“ ist keine Lesung, keine reine Lecture und kein nostalgisches Arendt-Ritual. Es ist eine Radiomélange – live, sinnlich, politisch.

Keine Ikonisierung. Keine Verklärung.
Hannah Arendt in der Übersetzung von laStaempfli wird zur Gegenwartsdenkerin im Zeitalter digitaler Reproduktion. „Denken ohne Geländer – und mit Jazz im Herzen.“
(Regula Stämpfli).