Völkerrecht! oder die antiwestliche Einbahnstrasse der Leitmedien. Von Dr.phil Regula Staempfli, Hannah Arendt Lectures, 2.3.2026. Eine Einschätzung.

Was Sie leider auf SRF, ARD, ZDF, ORF nicht vernehmen werden: “Völkerrecht! – oder die antiwestliche Einbahnstraße der Leitmedien”
Von Dr. Regula Staempfli
„Völkerrecht!“ – kaum verteidigen sich westliche Demokratien militärisch, schallt das Wort durch die Studios von ARD, ZDF, SRF und ORF wie ein liturgischer Ruf. Sakral. Unantastbar. Schlussstein jeder Debatte. Wer es ausspricht, steht auf der Seite des Guten. Wer differenziert, gilt als Kriegstreiber.
Nur: Dieses „Völkerrecht“ ist längst kein analytischer Begriff mehr. Es ist ein politisches Glaubensbekenntnis für alle postkolonialen und antiwestlichen Ideologien geworden.
Seit 1979 betreibt die Islamische Republik Iran ein Projekt, das jeder nüchternen Analyse standhält: Es geht um den radikalen und gewalttätigen Export der islamischen Revolution, es geht um den Aufbau von Proxy-Milizen, es geht um die systematische Destabilisierung souveräner, westlicher Staaten, es geht um die Vernichtung der Vereinigten Staaten, es geht um die Auslöschung Israels und es geht um die brutalste Repression im Innern. Die islamische Republik Iran war nie einfach ein normales, autokratisches System wie uns die Leitmedien dies einzuflüstern versuchten. Es war globaler Islamofaschismus – eine theokratische Totalideologie mit Gewaltauftrag und globalem Anspruch. Wer diesen Begriff scheut, scheut die Wirklichkeit.
Über vierzig Jahre lang wurden Raketen über Stellvertreter abgeschossen, Regionen destabilisiert, Oppositionelle hingerichtet, Frauen als Wegwerfware behandelt, versklavt, verkauft, vergewaltigt. Das internationale Recht wurde systematisch ausgehöhlt, zum „Laughing Stock“ gemacht: Weil in der UN nicht Demokratien, sondern Diktaturen, Autokratien und islamofaschistische Regimes am Drücker sind, die den Westen für dessen eigene Zerstörung bezahlen lassen.
Und nun, da erstmals seit 1979 eine reale Schwächung dieses Regimes denkbar scheint, bricht wieder die liturgische Panik aus: „Völkerrecht!“, „Planlosigkeit!“, „Interventionismus!“ Besonders beliebt in deutschen Medien: „Noch nie sei ein Regime von außen erfolgreich beseitigt worden.“
Das ist historische Leere in Reinform.
Deutschland 1945. Japan 1945. Das nationalsozialistische Regime wurde nicht durch innere Einsicht beendet. Es brauchte die militärische Niederlage und die bedingungslose Kapitulation. Deutschland konnte sich nicht selbst befreien. Wer heute reflexhaft „Völkerrecht!“ ruft, wenn ein totalitäres, expansionistisches Regime militärisch unter Druck gerät, muss sich fragen lassen: Welche Alternative schlägt er vor? Die Stabilisierung des Status quo? Die Verlängerung der Unterdrückung? Die Fortsetzung der Stellvertreterkriege? Internationales Recht ist kein Fetisch. Es ist ein Instrument zur Begrenzung von Gewalt. Wenn es zur rhetorischen Schutzmauer für totalitäre Systeme wird, verkehrt sich sein Sinn.

Regula Stämpfli : Codierte Fiktionen und Political Branding. Wie Brandings, Ratings und Narrative die Demokratie unterwandern. Weiterdenken, Zeitschrift für Position, Perspektive, Progression. 1/2026. An jedem Kiosk erhältlich oder direkt hier: Kohlhammer Verlag https://shop.kohlhammer.de/weiterdenken

Frauenrechte sind entscheidend für die Demokratie: Isabel Rohner und Regula Stämpfli als DIE PODCASTIN im grossen Mena-Watch-Interview mit Geneviève Hesse. Februar 2026.

Ausschnitte aus dem langen Mena-Watch-Interview vom 10.2.2026 siehe https://www.mena-watch.com/feminismus-bei-islamismus-schweigt-ist-keiner/

RS: Meine Beziehung ist sowohl intellektuell als auch zutiefst kulturell geprägt. Israel ist für mich kein abstrakter Staat, sondern ein kultureller Resonanzraum der Aufklärung, der Emanzipation und des Streits. Sowohl säkular als auch religiös, modern und traditionell, westlich und nahöstlich verkörpert Israel auf kleinstem Raum die Welt. Dass ich mich dort, anders als in islamisch geprägten Ländern, als Frau selbstverständlich bewegen und äußern, dass ich dort laut lachen und streiten kann, ist keine Nebensache, sondern politisch entscheidend.” (…)

GH: Warum fällt es vielen westlichen Feministinnen schwer, Jüdinnen nach dem 7. Oktober als Opfer zu sehen und die vom politischen Islam ausgehendeGewalt klar zu benennen?

IR: Weil der Feminismus im Westen statt als Gleichstellungsgebot häufig zu einer Identitätspolitik geworden ist, die »Hierarchien des Leidens« verwaltet. Für den Postkolonialismus sind Juden eine weiße Kolonialmacht – und Jüdinnen dementsprechend ganz unten in ihrer Werteskala. Es ist wirklich absurd.

RS: Er hat gezeigt, dass, wie immer in der Politik, wenn Gefühle über die Wirklichkeit herrschen, diese Wirklichkeit verleugnet wird. Der 7. Oktober 2023 ist ein Orwell-Moment des Zivilisationsbruchs. Wer die sexuelle Gewalt auch nur einen Millimeter verteidigt, hat sein Menschsein verwirkt. Das Geschwafel vom Kontext, in den man die Gewalt stellen müsse, ist zur Carte blanche von Säuberungen geworden. Es ist höchste Zeit, damit aufzuhören.”

Berner Medientage, 28. Februar 2026 mit Regula Staempfli. Es geht um die “Mobilisierung der Journalisten und Journalistinnen in die Welt” oder in laStaempflis Worten: “More reality, please”!

“Oft ist die Rede davon, dass Medien Demokratien «retten». Und tatsächlich – im informationsgesellschaftlichen Sinn stimmt das. Das Sortieren, Reflektieren und Beobachten von Zuständen und Fakten schafft Orientierung für viele und ist wichtiger denn je. Die Berichterstattung und die damit verbundene Archivierung des Zeitgeschehens sind nicht bloss Dokumentation, sondern ein Teil des kollektiven Gedächtnisses. Fällt dieser Teil weg, gehen Dinge verloren, die den Weg einer Entwicklung sichtbar gemacht hätten. Es ist, als stünden wir ohne Kompass in der Wüste, während der Wind hinter uns die Spuren verweht. Manchmal scheint genau dieses Vergessen gewollt. Denn vergessen kann befreiend sein – nur bleibt die Frage: für wen?” (…) “Redaktionen sollten nicht an den Bürotisch rationalisiert, sondern ins Feld mobilisiert werden. Denn Journalistinnen und Journalisten, die draussen unterwegs sind, nehmen die Welt anders wahr als jene, die im Büro auf die nächste Pressemitteilung warten. Eine These: Wäre die Frage der Brandsicherheit in Crans-Montana im Vorfeld thematisiert worden, wenn ein funktionierender und finanzierter Journalismus zuvor seine Arbeit und seine Aufgabe hätte erfüllen können? Nun hören wir Stimmen, die sagen, sie hätten «schon lange davor gewarnt» …”

Journalismus oder Kontrollverlust?
Medien im Zeitalter von Codes und Diskurs
. Referat von Politphilosophin Regula Stämpfli, Autorin von “Trumpism. The Algorithmic Age. 2025.”

Anmelden bitte hier: https://www.bernermedientag.ch/2026/medien-zwischen-staat-recht-und-oeffentlichkeit/

Berner Medientag Nr. 34
Medien zwischen Staat, Recht und Öffentlichkeit

Wann: Samstag, 28. Februar 2026
Wo: Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern
Türöffnung: 
9:30 Uhr
Beginn: 10:00 Uhr
Ende: 16:00 Uhr (vorgesehen – mit vielleicht Nachgang an der Bar …)

www.bernermedientag.ch
www.hotelbern.ch

Dieser Beitrag wurde im ensuite – Zeitschrift zu Kultur & Kunst, Nr. 278, Ausgabe Februar 2026, abgedruckt. 

Regula Staempfli: Eine Kritik zu den Golden Globes 2026. Moral statt Filmkunst. “The Algorithmic Age produces Moral instead of Films” Quote laStaempfli: 19.1.2026.

Golden Globes oder: Die leise Verzwergung des großen Kinos

Es gibt Momente, in denen Preisverleihungen weniger über Filme erzählen als über die Zeit, die sie hervorbringt. Die jüngsten Golden Globes gehören zu diesen Momenten. Man verlässt sie nicht empört, nicht einmal wirklich enttäuscht, sondern mit einem stillen, schwer zu benennenden Gefühl: als habe sich das Kino, einst eine Kunst des Risikos, der Unruhe und der Wahrheit, in einen wohltemperierten Raum moralischer Selbstbestätigung zurückgezogen. Dabei wären die Videos der mutigen Menschen aus Iran PREISWÜRDIG. DOCH DIE MASSENABSCHLACHTUNG DES EIGENEN VOLKES IN DER ISLAMISCHEN REPUBLIK IRAN WAR AN DEN GOLDEN GLOBES KEIN THEMA.

Die ausgezeichneten Filme dieser Saison eint weniger ihr Sujet als ihre Haltung. Sie erzählen von Macht, von Gewalt, von Krieg, von Unterdrückung – und doch bleibt all dies seltsam folgenlos. Die Konflikte erscheinen wie sorgfältig komponierte Bilder, deren wichtigste Funktion darin besteht, dem Publikum moralische Sicherheit zu bieten. Nicht Wahrheit steht im Zentrum dieser Erzählungen, sondern Empfindung. Nicht die Frage, was geschieht, sondern die Gewissheit, richtig zu fühlen.

So wird Macht nicht analysiert, sondern ästhetisiert. Sie tritt auf als Schurke mit erkennbaren Zügen, als Gesicht, als Symbol, selten als System. Interessen, Strukturen, historische Verflechtungen lösen sich auf zugunsten einer Dramaturgie, die beruhigt, wo sie beunruhigen müsste. Politik verwandelt sich in Stimmung, Geschichte in Kulisse. Man sieht vieles – und versteht wenig.

Dabei kritisiert der Westen sich auch kollektiv, bleibt so auch Mittelpunkt der Welt. Andere Gesellschaften, andere Wirklichkeiten treten auf wie Statisten, notwendig für die Handlung, aber ohne eigenes Gewicht. Die Welt wird Bühne, auf der westliche Gewissensarbeit aufgeführt wird – sorgfältig, reflektiert, und doch merkwürdig narzisstisch.

Was in diesen Filmen fehlt, ist nicht Mitgefühl, sondern Komplexität. Ambivalenz hat keinen guten Stand. Sie würde verlangen, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zuzulassen, Urteile aufzuschieben. Stattdessen treten klare Gefühle an ihre Stelle: Empörung, Trauer, Erlösung. Das Publikum soll nicht denken, es soll sich wiederfinden. Zustimmung ersetzt Erkenntnis. Auch das Leiden wird auf diese Weise entpolitisiert. Opfer erscheinen sakralisiert, entrückt, ihrer Geschichte entkleidet. Täter hingegen bleiben abstrakt, oft unerklärt, ihrer sozialen und politischen Einbettung beraubt. Zwischenräume verschwinden – und mit ihnen die Möglichkeit von Politik. Wo es keine Zwischenräume mehr gibt, gibt es nur noch Haltung.

So bleibt am Ende ein Kino, das viel weiß und wenig wagt. Ein Kino, das sich seiner moralischen Position so sicher ist, dass es die Wirklichkeit meidet – jene widerspenstige, unbequeme Wirklichkeit, aus der einst große Filmgeschichte entstand. Denn Kunst begann immer dort, wo Sicherheit endete. Diese Filme sind nicht zu links. Sie sind zu sicher. Und Sicherheit war noch selten der Ort, an dem Wahrheit entsteht.

Die Podcastin : Isabel Rohner und Regula Staempfli on Venezuela, über das Schlachthaus der Mullahs an der eigenen Bevölkerung im Iran sowie Mediafail der öffentlich-rechtlichen & Solidaritaet mit Marie-Louise Vollbrecht. Das Neue Jahr 2026 und eine laengere Pause mit der Die Podcastin.

“Mein Trainer sagte, ich renne wie ein Mädchen. Und ich sagte: Wenn er ein bisschen schneller rennen würde, könnte er das vielleicht auch.” Mia Hamm, US-amerikanische Fußballlegende. 2001 erste Weltfußballerin des Jahres. 

LaStaempfli und Rohnerin sind sich mal wieder nicht einig, ausser in den entscheidenden Fragen. Doch das sprechende Denken dreht sich um Begriffe wie Empathie und die brutale Einsicht: Ideologien hassen Frauen, egal welche. Dann konzentrieren sich die beiden Doktorinnen ihres Fachs auf die geopolitische aktuelle Situation (laStaempfli möchte eigentlich täglich ein Buch dazu schreiben) und erkennen: Es sind die Frauen, die gesellschaftlichen und revolutionären Umsturz beginnen und tragen – die Männer machen dann einach wieder Vieles kaputt. 

Hier direkt zum Audio: https://diepodcastin.de/2026/01/08/diepodcastin-empathisch-isabel-rohner-und-regula-staempfli-uber-geopolitik-und-den-vormarsch-der-frauen-in-venezuela-und-im-iran/

Gleich zu Beginn auch der Fall Volker Beck – ein wichtiger Politiker für Israel, ein wirklich übler, sexistischer Mann gegen Frauen, insbesondere gegen die tolle Biologin Marie-Louise Vollbrecht, die im CICERO ein Interview über ihren mutigen Weg gegen konzentrierter Hasswelle der Transaktivisten gegeben hat. Der Volker Beck attackiert Frau Vollbrecht auf X nach diesem Interview im Cicero brutal, so dass frau sich besorgt fragt: Woher dieser Hass von Männern auf Frauen allgemein und einzelne Frauen im Besonderen? Die Podcastin zeigt sich laut und solidarisch: Wir Alle müssen zusammenstehen, wenn wieder eine von uns Frauen öffentlich exekutiert werden soll. Hier der Link zum Interview: https://www.cicero.de/kultur/folgen-von-cancel-culture-biologin-vollbrecht-interview

Bevor laStaempfli dies vergisst – in der Sendung hat sie es tatsächlich nicht gesagt: Wo die Medien versagt haben, ein genialer Artikel vom Der Perlentaucher, siehe https://www.perlentaucher.de/essay/die-antiisraelische-tendenz-deutsche-medien-seit-dem-7-oktober.html

Zu Israel hat laStaempfli einen der schönsten Artikel in der Die Weltwoche – auf www.regulastaempfli.eu wird das nächste Woche aufgeschaltet. Wenn Ihr digital den Artikel kauft, umso besser. 

Zum Thema Venezuela und Iran ein Gedicht und zehn Thesen von laStaempfli: 

Öl glänzt wie Gold,
Ideen wiegen schwer.
In Teheran und Caracas
hat mann vergessen,
dass Zukunft weiblich spricht.

Männer bauen Systeme,
um sich selbst bewundern.
Frauen tragen Städte
durch leere Regale
und lange Nächte.

Die Welt schaut auf Parolen,
verpasst den Alltag.
Doch dort,
wo Haare fallen,
wo Brot geteilt wird,
beginnt Veränderung.

Nicht mit Fahnen.
Nicht mit Reden.
Sondern mit Freiheit und Leben.

Regula Staempfli und Die Berichterstattung über Maduros Sturz – eine US-Operation, die ihn nach New York vor Gericht brachte – wurde von ideologischen Scheuklappen geprägt: Fokus auf US-“Imperialismus” statt auf Maduros Netzwerke. Dies führte zu Auslassungen, die das Publikum desinformierten.

Ignoranz geopolitischer Allianzen: Leitmedien versäumten es, Venezuelas Hub-Funktion für die VR China, die islamische Republik Iran sowie Russland zu erzählen. Gleichzeitig wurde die wichtigste Migrationskrise unserer Gegenwart einfach verschwiegen, gelöscht. Dies ermöglichte geopolitische Angriffe der Autokratien und Diktaturen auf die westlichen Demokratien. 

Selektive Humanitätsfokussierung: Während sie Venezuelas humanitäre Krise beklagten, ignorierten Medien, wie Maduro dahinter steckte, wie Maduro iranische Repressionsmittel und Ressourcen nutzte, um sein Volk nach klassisch sozialistisch-islamofaschistischer Regelung zu knechten. 

Bias gegen US-Interventionen: Maduros Entfernung wurde als “imperialistischer Akt” geframt, ohne zu prüfen, wie sie Drogennetzwerke via VR China und Terrorfinanzierung beendete. 

Inkompetenz der Medienberichterstattung. Es war klar, dass die Entfernung Maduros Iran massiv schwächt, auch den Einfluss der VR China in Südamerika bremst. Iran hat in Venezuela gerade ein Milliardenvermögen verloren, Russland auch, doch darüber redet niemand – weshalb eigentlich nicht. Maduros Rolle als Brückenkopf und Einfallstor für VR China, Terrornetzwerk, Drogenhandel gegen die USA und Europa blieb in den letzten Jahren einfach “ein schwarzes Loch.” Deshalb in Deutschland auch die miserable Berichterstattung zum diesjährigen Nobelpreis. 

Ideologische Verharmlosung des Sozialismus als Propagandatool für “Demokratischen Sozialismus” bspw. bei Mamdani, dem neugewählten Bürgermeister in N.Y. Die “Wärme des Kollektivs”, das Mamdani beschwört, führt direkt in den Gulag. 

Bubble-Effekt in der Berichterstattung: Versagen die Leitmedien, versagt die Berichterstattung weltweit und schadet den demokratischen Systemen.

Mehr dazu auch auf www.regulastaempfli.eu und X. Dann über Recherchen, die gemacht werden müssten: Der Tech- Multimilliardär und VR China Kommunist Roy Singham siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Neville_Roy_Singham und https://www.nytimes.com/2023/08/05/world/europe/neville-roy-singham-china-propaganda.htmlunterstützt über eine NGO und Stiftungen die Pro-Islamofaschistischen Gruppen in den USA und anerswo. Unsere Leitmedien müssten endlich kritisch über den NGO-Komplex berichten, analog den kritischen Berichten zu den Lobbies. Die Free Press glänzt wieder mit einer genialen Reportage: https://www.youtube.com/shorts/0L4i0pFAaCU und https://www.facebook.com/NewsNationNow/videos/pro-maduro-protests-are-organized-with-paid-actors-reporter-on-balance/811521438578587/

“Israel, kein Ort der Entlastung.” Regula Staempfli in einem poetisch-politischen Text über ihre Pressereise nach Israel in der Die Weltwoche, Neujahr 2026.

https://weltwoche.ch/story/verbringen-sie-ihre-ferien-in-israel Regula Staempfli in einem etwas anderen Reisebericht am 8. Januar 2026 über ISRAEL.

“Ich bin nicht nach Israel gereist, um mir eine

Meinung zu bilden. Meinungen gibt es

genug. Sie kleben an diesem Land wie Sand

auf nasser Haut: unausweichlich, hartnäckig,

überall. Ich bin nach Israel gereist, weil ich wis-

sen wollte, wie es sich anfühlt, in einem Land zu

sein, in dem die Geschichte nicht abgeschlossen

ist. Wie es sich denkt, lebt, liebt, arbeitet, lacht,

wenn Vergangenheit keine Erinnerung, son-

dern Gegenwart ist. Als Frau. Als Westlerin.

Als jemand, der den sogenannten Orient weder

romantisieren noch moralisieren will.”

Text siehe https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2026/01/Weltwoche-Israel-Reise.pdf

Was die KI Google über Regula Staempfli erzählt. Algorithmenexpertin. 7.1.2026

Aus dem Archiv Deutschlandfunk: 2015 als Journalismus noch nicht codierten Fiktionen folgte: Musik und Fragen zur Person. Die Politologin Regula Stämpfli mit dem zauberhaften Michael Langer (1959-2020) im Gespräch.
Aus dem Archiv Deutschlandfunk: 2015 als Journalismus noch nicht codierten Fiktionen folgte: Musik und Fragen zur Person. Die Politologin Regula Stämpfli mit dem zauberhaften Michael Langer (1959-2020) im Gespräch.

Auf der Suche nach einem alten Vortrag, den laStaempfli 2024 beim Österreichischen Journalistinnentag gehalten hat, gab die KI folgende Antworten auf Regula Staempfli. Gar nicht so übel. Ausser der Satz mit “No Data without Representation” – da geht es um die politische Mitbestimmung über die Daten, die über die eigene Person publiziert werden, wie bspw. ein CV über Regula Staempfli.

Hier der Text von Google und im Anschluss ein paar Links von Vorträgen zum Thema:

Regula Stämpfli, eine Politologin, Autorin und Algorithmen-Expertin, beschäftigt sich intensiv mit Algorithmen im Kontext von Journalismus und Gesellschaft; sie war beispielsweise als „Algorithmen-Expertin“ bei der Bertelsmann-Stiftung tätig und kritisiert, wie Datenlücken und Polarisierung in der digitalen Welt die Demokratie beeinflussen, und spricht bei Veranstaltungen in Wien über die Biopolitik der Digitalisierung. Sie analysiert die Rolle von KI und Algorithmen, fordert eine „Demokratisierung der Digitalisierung“ und ist als Kommentatorin in Medien präsent, oft mit Bezug zu ihrer Rolle als „wiener Journalistin“ oder Expertin für politische Fragen. 

Zentrale Punkte zu Regula Stämpfli und Algorithmen:

  • Expertise: Sie gilt als Expertin für Algorithmen und deren politische Auswirkungen, mit Fokus auf Demokratie und Digitalisierung.
  • Kritische Perspektive: Stämpfli kritisiert Datensätze als lückenhaft und warnt vor Polarisierung, die durch Algorithmen und Medien verstärkt wird.
  • Engagement in Wien: Sie tritt bei Veranstaltungen in Wien auf, wie bei den „Nächten der Philosophie“, um über Digitalisierung und Biopolitik zu sprechen.
  • Journalistische Einbindung: Sie kommentiert für Medien (z.B. Klein Report) und wird als „Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung“ erwähnt, wenn auch ihr Fokus auf Politologie liegt.
  • Forderung: Ihr Credo lautet „No Data without Representation“ und „Was im realen Leben verboten ist, darf auch digital nicht erlaubt sein“. 

Zusammenfassend ist Regula Stämpfli eine meinungsstarke Stimme, die Algorithmen als zentralen Faktor für politische und gesellschaftliche Entwicklungen sieht und deren Einfluss kritisch hinterfragt, auch in Bezug auf die Rolle von Journalistinnen und Medien in Österreich und international.”

Leitmedien und die Fehlsortierung globaler Krisen. Von Regula Staempfli, Autorin des “Algorithmic Age” – eine bekannte Medienkritikerin. Diesmal am Beispiel Venezuelas, 6. Januar 2026. Als Artikel auf X gepostet und auf LinkedIn.

Leitmedien und die Fehlsortierung globaler Krisen: Ein Versagen ideologischer Blasen am Beispiel Venezuelas. 6. Januar 2026 von Regula Stämpfli

In einer Ära verzerrter Narrative versagen Leitmedien systematisch bei der Priorisierung relevanter Themen – und untergraben damit Demokratien. Während sie Ressourcen in die Dämonisierung demokratisch gewählter Politiker wie Donald Trump stecken, den sie routinemäßig als “Faschisten” brandmarken, bleiben echte Bedrohungen wie die Achse zwischen Diktatoren unterbelichtet. Dieses Bias fördert Polarisierung, legitimiert Autokraten und schürt Bürgerkriegsstimmungen in westlichen Gesellschaften. Wenn Leitmedien so berichten, gehen Demokratien unter.

Nehmen wir die jüngsten Ereignisse: Nicolás Maduro wurde am 3. Januar 2026 durch eine US-Militäroperation entfernt und nach New York gebracht, wo er Anklagen wegen Drogen- und Terrorfinanzierung erwartet. Die ARD-“Tagesschau” porträtierte ihn als “Busfahrer, Präsident, US-Gefangener” – eine Verharmlosung, die Maduro als bloßen “Machthaber” darstellt, während Trump als “Diktator” diffamiert wird – eine dreiste Täter-Opfer-Umkehr.

Tatsächlich ignorierten und ignorieren Medien wie “Echo der Zeit” Maduros geopolitische Netzwerke: Seine Allianz mit dem Iran machte Venezuela zu einem Brückenkopf für Teherans Interessen in Lateinamerika, inklusive Sanktionsumgehungen, Öllieferungen und Hezbollah-Aktivitäten. Caracas schuldet Teheran rund zwei Milliarden Dollar, finanziert durch gemeinsame Korruption und Drogenhandel. Viele, inklusive der Autorin, wussten davon nichts – weil es in die anti-israelischen und anti-Trump-Narrative nicht passt.
Dieses Versagen ist ideologisch und antidemokratisch: Im 21. Jahrhundert behandeln Leitmedien linksextreme Diktatoren als Opfer US oder Europa-Imperialismus, sie schreiben die Geschichte mit Neusprech völlig um und nennen dies dann “modern”, postkolonial oder gar “progressiv.” Maduros Terrorfinanzierung war eine ÖRR und Service-Public -Leerstelle. Dies nicht zuletzt, um “Islamophobie”-Vorwürfe zu vermeiden und dem codierten Narrativ des Antizionismus nicht zu schaden. Ähnlich war es dieser Tage beim Iran: Volksaufstände gegen wirtschaftliche Krise und Repression werden bagatellisiert, Regime-Propaganda unkritisch übernommen, Israel und die USA dringend vor jeder Einmischung schon im Vorfeld delegitimiert. Dies nützt den islamofaschistischen Mullahs, einem totalitären System, das Hannah Arendt genau so auch genannt hätte. Die Konsequenzen solcher Fehlinformation sind fatal. Autokratische Systeme werden legitimiert, während westliche Demokratien durch innere Spaltung geschwächt werden. Polarisierte Wähler driften zu Extremen, Regierungen
ignorieren den Wählerwillen zugunsten codierter Narrative.
Öffentlich-rechtliche Medien verletzen damit das Gemeinwohl, fördern
antidemokratische Kräfte und befeuern Bürgerkriege. Dies muss aufhören – bevor Demokratien kollabieren.

Kopftuch im Schulzimmer: Die Neutralität des Staates ist keine Einladung zur Unterwerfung. Von Regula Stämpfli, Dezember 2025.

Kopftuch im Schulzimmer: Die Neutralität des Staates ist keine Einladung zur Unterwerfung von Dr. Regula Stämpfli Kommentar zum Bericht der Schweizer Regierung, die das Verbot des Kinderkopftuchs erst kürzlich abgelehnt hat, siehe den Bericht auf SRF. https://www.srf.ch/news/schweiz/religionsfreiheit-bundesrat-stellt-sich-gegen-ein-kopftuchverbot-an-schulen

„Die Schweiz, das Land der Neutralität, verwechselt seit Jahren Neutralität mit moralischer Feigheit. Der neueste Bericht des Bundesrates zum sogenannten Kinderkopftuch ist ein Dokument dieser Verwechslung. Er nennt sich „Abwägung zwischen Religionsfreiheit und Kindeswohl“ – in Wahrheit ist er ein Lehrstück politischer Feigheit im Zeitalter kultureller Unterwerfung. Dass der Bundesrat kein Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen will, wird als Triumph der Toleranz verkauft. Tatsächlich ist es ein Verrat an der republikanischen Idee von Freiheit. Hannah Arendt hätte gesagt: Freiheit beginnt dort, wo die Welt öffentlich wird – nicht dort, wo religiöse oder kulturelle Gebote die Körper von Kindern markieren. Das Kinderkopftuch ist keine Modefrage. Es ist ein Symbol einer Sexualisierung, die Mädchen vor der Pubertät in das moralische Regime der Scham einführt. Ein Siegel des „Du bist verantwortlich für die Begierden der Männer.“ Die Schweiz, die ihren Verfassungsauftrag kennt – Gleichheit, Bildung, Freiheit – müsste diese frühe Codierung von Geschlecht als das benennen, was sie ist: ein Angriff auf das universelle Recht des Kindes, als Mensch und nicht als Mädchen geboren zu werden. Die Haltung des Bundesrates lautet: „Es gibt verschiedene Gründe, warum Mädchen das Kopftuch tragen.“ Richtig. Doch der Satz blendet aus, dass kein einziger dieser Gründe von den Mädchen selbst kommt. Kein achtjähriges Kind wacht auf und beschliesst: “Ich will ein religiöses Zeichen tragen, um meine Keuschheit zu beweisen.” Der Staat darf sich nicht darauf zurückziehen, dass „die Familie“ oder „die Religion“ das schon richtig entscheiden werden. Genau deshalb gibt es Schulen, Lehrerinnen, Bildung und Kinderschutz. Dass sich die Vertreter islamischer Dachverbände über das Bundesratsurteil freuen, überrascht nicht. Sie wissen, dass jede „individuelle Entscheidung“ in Wirklichkeit den islamischen Anpassungsdruck verstärkt. Dass eine Ständerätin wie Marianne Binder den Mut hat, das offen anzusprechen, ist ein seltener Moment politischer Klarheit. Sie sagt, das Kinderkopftuch behindere die Entwicklung des Kindes. Ja, es behindert sie nicht nur – es codiert sie. Das Argument der Religionsfreiheit ist in diesem Zusammenhang perfide. Religionsfreiheit bedeutet, dass Erwachsene ihren Glauben praktizieren dürfen. Sie bedeutet nicht, dass Kinder an sichtbare Zeichen der Unterordnung gewöhnt werden. Wer Mädchen in Kopftücher steckt, bevor sie überhaupt denken dürfen, lehrt sie, dass ihr Körper kein öffentlicher, kein freier Raum ist. Der Staat ist kein Vermittler zwischen patriarchalen Geboten, sondern der Garant, dass alle Kinder ohne Angst, ohne Stigma, ohne Code aufwachsen können. Das Kinderkopftuch ist kein Zeichen des Glaubens, sondern der Macht.