Regula Stämpflis neuer #Podcast mit #ArtIsAPieceofCake

Regula Stämpfli hat einen neuen #Podcast zu Kultur und Politik: Art is a piece of Cake. www.artisapieceofcake.art Sie tut dies regelmässig im Team mit Raimund Deininger, vielen Künstler, Künstlerinnen, DenkerInnen der Gegenwart und Zukunft. Artcare.at ist Host und das Auktionshaus der Zukunft und Gegenwart: #ArtIsAPieceofCake wurde anlässlich der #Womensartauction konzipiert, gefüllt und jetzt aufgeschaltet. Eine der besten Folgen, neben den Gesprächen mit den Künstlerinnen, ist diejenige von Raimund Deininger mit Regula Stämpfli über Pornografie. Unbedingt reinhören.

“Porno hat mit Ikonographie der Macht, nix mit Sex zu tun” laStaempfli

Kunst &Pornografisierung: Deininger & laStaempfli heavy. Langsam grooven sich Raimund Deininger und Regula Stämpfli trotz Glastisch und streckenweise schlechter Akkustik ein: Bei artisapieceofcake geht es ums Eingemachte: laStaempfli plädiert für komplexes Bilderdurchbrechen, beschuldigt die Kunst der Pornografisierung von Politik und der Schaffung einer öden Sexualität durch sexuelle Gewalt in Ästhetik verbrämt. Deiniger kontextualisiert, verweist auf die Referenz zwischen Kunst und Position und verteidigt vehement die Sexualität, die er in der Kunst ansiedelt. Ganz üble Kreativkreaturenmonster kommen zur Sprache, der Verlust der Referenz ist spürbar. Die Sezierung sexueller Gewalt ist sehr anstrendend, berührt, macht wütend und ärgert. Eine spannende Folge, die damit endet, ein Begehren nach Bildern zu erzeugen, Bilder der Zukunft, die den Menschen nicht des Menschseins, sondern alle Lebewesen in eine sinnlich kreative Erotik verweben könnten. Die Folge ist ein Plädoyer für Verführung, für bewusstere Kunst der unterschiedlichen Begehren. Deininger muss sich dem Thema nochmals stellen, den laStaempflis These der Kunst als Vorreiterin der Warenwerdung der Menschen und der Transformation des Menschenbildes zu Pornopuppen ist nicht widerlegt. Hier das Kapitel von laStaempfli in “Die Macht des richtigen Friseurs, Über Medien, Bilder und Frauen” – Regula Stämpfli: Die Liebe in Zeiten der Grausamkeiten, 2008 in Bruxelles vom Bartleby&Co.

#DesignderWoche: Regula Stämpfli, René Spitz und Sascha Swiercz Lego, Tokio-Fackel & VITRA DDR-NOSTALGIE

Stichworte waren: Lego als Klemmbausteine, Anwendung geschützt, wichtig für Design, Kombinationsteile und die Problematik der ökologischen Nachhaltigkeit: Je weniger Klemmbausteine umso besser für die Umwelt: Recycling Lego ist gefragt. Tokio-Fackel und die Problematik der NS-Geschichte des Fackellaufs, Design als Oberflächennarrativ, das die WIRKLICHEN Zusammenhänge von Inhalt, Wettbewerb, Geschichte, Profit, Sexismus, Rassismus verschleiert und gerade Japans Olympiade 2021, die an Fukushima erinnern soll wie gleichzeitig von offizieller Seite immer noch Atomenergie gepuscht wird. Letztes Thema der DDR-Nostalgie und der verpassten Chance in der VITRA-Ausstellung.

TRABI DDR Mangelwirtschaft

Regula Stämpfli: Von Menschen & Daten. HSG – Universität St. Gallen

Am 8. April beginnt die öffentliche Vorlesung von Regula Stämpfli zu “Menschen und Daten” an der HSG – Universität St. Gallen. Aufgrund Covid19 ist alles online: Sie/Ihr können sich einschreiben: Aufs Bild drücken und anmelden. 

Philosophie Dozentin / Dr. Regula Stämpfli, Dipl. Coach, Politologin, Politik-Dozentin, München und Diepoldsau Die Vorlesungen beschäftigen sich mit der Macht der Computer und der Ohnmacht der Lebewesen. Es gibt viele nicht-erzählte Geschichten rund um Datenlöcher und Automatisation. So reden viele gerne von «digitaler Demokratie»: Ein Unsinn. Denn «digital» ist künstlich, «Demokratie» hingegen weltlich. Solche methodisch angelegten Lückenwerke sind für das Zeitalter digitaler Reproduktionen (Zitat Regula Stämpfli) strukturell und bleiben unentdeckt. Die codierte Voreingenommenheit konstruiert methodische, kommunikative, politische sowie kulturelle Lückenwerke, welche die Demokratie wie einen Emmentaler löchern. So wird die reale Welt auf zahlenbasierte ideologische Krücken gestellt. Höchste Zeit, die Datenlöcher, die religiösen Elemente der Datenherrschaft, die neuen Zahlmasters und mit ihnen die 4.0-Eroberung der Welt philosophisch neu zu denken. ONLINE VORLESUNG Donnerstag, 18.15 bis 19.45 Uhr 8. April 2021 Einführung: Von Menschenbildern & Daten 15. April 2021 Das Denkvermögen und das vermessene Weltbild 22. April 2021 Wie Datenlöcher die Welt verändern: Über den Verlust an Vielfalt und Mehrdeutigkeit 29. April 2021 Männliche Daten, weibliche Körper 6. Mai 2021 Geopolitik & Daten: Die grossen Neun 20. Mai 2021 Von der Daten-Blindspirale zur Alphabetisierung des Blicks

#diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner&Regula Stämpfli zu DENKMALE -MÄLERN

#diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner und Regula Stämpfli zur weiblichen Erinnerungskultur, Ika Freudenberg, Hannah Arendt, Hedwig Dohm und echte DENK-Male.
Avant-Propos:
 Der Plural von Denkmal ist Denkmäler. #diepodcastin beharrt diesmal auf Denkmale – damit das Mal als Ausdruck in Anlehnung an griech.mnemósynon „Gedächtnisstütze“ bleibt. Es geht eben ums das Denken und um die Zeichen-Setzung.Müssen Frauen eigentlich immer wieder von vorne anfangen? Und warum scheinen, sobald es um Frauen geht, im Journalismus alle Anforderungen an Qualität, Einordnung und Kontext schlicht vernachlässigbar? Die Podcastin verleiht dem ZDF Morgenmagazin für seine geschichtsvergessene Berichterstattung über den neuen ECCO-Verlag des Medienkonzerns HarperCollins – Zitat: “Ein neugegründeter Verlag beschäftigt und verlegt nur Frauen. (…)” die goldene Schrumpel-Gurke.Der Text liest sich wie vor dreihundert Jahren: ” Zu fünft haben sich die Verlegerinnen zusammengefunden, Bücher anzubieten mit Blickwinkeln, die sie bisher in den Bücherreaglen vermisst haben” – Isabel Rohner und Regula Stämpfli meinen, sie sollten vielleicht doch mal ein Bücherregal kennen bevor sie solche Dinge schreiben. Kurz: 2021 wird mit dem neuen Verlag so getan als hätte es politische Frauenverlage nie gegeben. “Ahistorischer Live-Fetischismus” kommentiert laStaempfli trocken. Sie fährt mit unglaublichen Beispielen punkto Hannah Arendt grad weiter. Die grosse DENKERIN OHNE GELÄNDER wird im Ausstellungskatalog zu “Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert” ständig in Bezug ihrer sogenannten Lehrer gesetzt. Grosse Denkerinnen brauchen keine Lehrer, doch dies scheint den Hänschens dieser Welt egal zu sein.
„Das Andenken allein vermag Gehandeltes dauerhaft zu machen“. Hannah ArendtDazu passt das Thema “Erinnungskultur” wie die Rohnerin fulminant fortfährt: Letzte Woche haben das Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel (www.addf-kassel.de) zusammen mit der Historikerin und Podcasterin Bianca Walther beim Magristrat der Stadt Wiesbaden einen Antrag auf ein Ehrengrab für die Feministin Ika Freudenberg (1858-1912) gestellt. Solche Engagements sind EXTREM wichtig, denn nur so können wichtige Frauen sichtbar und ihr Andenken auch für die Zukunft bewahrt werden. Die Rohnerin hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Journalistinnenbund um ein Ehrengrab für Hedwig Dohm (1831-1919) gekümmert – vor zwei Jahren war es dann soweit und dem Antrag wurde stattgegeben, nach über 10 Jahren des kontinuierlichen Engagements. Denn während gefühlt jeder Pilzsammler, solange er ein Mann ist, ein Ehrengrab der jeweiligen Kommune bekommt, werden bei Frauen immer noch andere Kriterien angelegt. Daher startet “Die Podcastin” auch den Aufruf, dass sich alle Hörerinnen und Hörer für Ehrengräber, Denkmaler, Gedenkplaketten etc. an ihren jeweiligen Wohnorten einsetzen. Ohne dieses private Engagement wird nämlich nichts passieren. Die Rohnerin selber bemüht sich aktuell um ein Denkmal für Hedwig Dohm – und zeigt den Unterschied zur Erinnerungskultur für berühmte Männer auf: Diesen wird meist mit “Starrmalen” gedacht. Möglichst imposante Statuen aus Bronze oder Marmor, vor denen die ZuschauerInnen erstarren sollen. Wir aber, wir wollen eine lebendige Erinnerungskultur an Frauen. Wir wollen Denk-Mäler im wahrsten Sinn!Das Bild zur Folge stammt übrigens von Jakob Häne.http://diepodcastin.de/2021/03/27/diepodcastin-ueber-starrmale-isabel-rohner-und-regula-staempfli-zur-weiblichen-erinnerungskultur-ika-freudenberg-hannah-arendt-hedwig-dohm-echte-denk-male/

Jakob Häne zur Erinnerungskultur von Isabel Rohner und Regula Stämpfli

Mithu Sanyal im Literaturhaus Basel mit Regula Stämpfli: Es war ein Fest, 25.2.2021

Mithu Sanyal im Literaturhaus Basel mit Regula Stämpfli: Es war ein Fest, 25.2.2021. Mithu Sanyal gehört zu den profiliertesten Sachbuchautorinnen und jetzt, mit diesem Roman, zu den grossen Schriftstellerinnen unserer Zeit. Ein Meister*innenwerk: Ganz kurz nur Inhalt, da wir alle wollen, dass Sie das Buch kaufen und raktenmässig in die Bestsellerlisten schiessen. Der Roman ist viele: Er dreht sich für die Jüngeren unter uns um Sex, Valdemort, Kali und Liebesschmerz und für alle über 25 zusätzlich um die   intelligent-erotische, philosophische, postkoloniale Liebe von Saraswati und Nivedita.identiitti

Sie führt uns Lesende in die ganz großen Fragen der Gegenwart: Wer sind wir und wenn ja, wie viele dunkle Frauen? Alle haben recht und liegen gleichzeitig fürchterlich falsch. Sanyal nimmt in ihrem großen Roman die Kultform von Adichie des Blogs in Americanah auf, diese und erzählt in rasanten Tempo in unglaublicher Sprache, die vielen überlappenden Geschichten, Lebensläufe, Kulturen, ganze Bibliotheken postkolonialistischer und postfeministischer Theorien in Blogs, Tweets , messerscharfen Dialogen, die jede Standup Comedy bestehen würden.  ebenso vielfältig mit Blogs, Tweets, Buchzitationen etc. Das Gespräch zwischen Mithu Sanyal und Regula Stämpfli bei über 100 Anwesenden war ein Fest und eine große Freude. Hier noch die Rezension: https://www.ensuite.ch/identitti-ein-schleudergang-der-gegenwart/

Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind für “Deutschen Podcast-Preis” nominiert -Klicken ist gefragt

https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin/

Podcasts gibt es viele – „Die Podcastin“ von Isabel Rohner & Regula Stämpfli ist jedoch einzigartig. Seit Sommer 2020 schließen das Duo Isabel Rohner (Kulturwissenschaftlerin & Krimi-Autorin) und Regula Stämpfli (Politphilosophin) mit ihrem wöchentlichen Blick auf die Welt eine bislang klaffende Lücke: „Die Podcastin“ diskutiert alle denkbaren Themen – von Corona über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bis hin zu Architektur, Musik und Demokratiegeschichte – konsequent mit feministischer Perspektive und erweitert so das vermeintlich bereits Bekannte um die vergessene und verdrängten Frauen. „Die Podcastin“ macht Vorbilder in allen Bereichen unseres Lebens sichtbar und räumt auf mit Kitsch und Klischees: Messerscharf, politisch und immer SEHR unterhaltsam. Independent, weil von beiden ein Herzensprojekt! www.diepodcastin.de

#diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Codes, Wahlen, Frauen, Medien, #MediaToo

#diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Codes, Wahlen, Frauen, Medien, #MediaToo
#diepodcastin schockiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über omnipräsente Expertenmänner, Wahlen Baden-Württemberg, sexistische Wahlmechanismen, Julian Reichelt in “Die Zeit”, antifeministische ANNABELLE-Umfrage, algorithmische Formelfabeln.
 
Die Rohnerin in absoluter Topform mit der besten Gender-Analyse der Wahlen von Baden-Württemberg inklusive Medienkritik. #diepodcastin realisiert einmal mehr, wie diskriminierend Medienberichte zu Kandidatinnen sind. laStaempfli über die Referenz zwischen falschen Daten und echten Lebewesen. Wahrheit hat nach Hannah Arendt mit Wirklichkeit zu tun, ergo: Die Medienversäumnisse sind technisch gemacht: Codierter Sexismus. Politisch brauchen wir: No Data Without Representation, individuell als Frauen: Bots, Programme, die Frauentweets verlinken und so GenderGAP wenigstens ein bisschen verändern: Regula Stämpfli Zitat: Die algorithmischen Formelfabeln etablieren die totalitäre rassistische und sexistische Herrschaftsideologie hashtag und hyperlinkkonform: Maschinen werden automatisiert.” Stecken wir Vorurteile rein, kommen Vorurteile raus.
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Die Rohnerin nimmt den Faden auf und analysiert die ANNABELLE-Umfrage (ähnlich der deutschen Zeitschrift BRIGITTE) messerscharf: “Über 56 Prozent Frauen geben an, sich nicht selber finanzieren zu können. Jede 5. Frau sagt, aufgrund finanzieller Abhängigkeit in Partnerschaften zu bleiben. Dies im Artikel fast unkommentiert und zusammenhangslos zu rezipieren, ist schockierend unpolitisch.” #diepodcastin stellt die Ignoranz von geltenden Normen, Zwängen, Ohnmachten von Frauen fest.
 
Es gilt, die Situationen zu verändern, deshalb: Verlinkt, puscht FRAUEN. Wenn wir es nicht tun, tut es nicht nur niemand, sondern verwendet die meisten Publikationen für Rückschritte.

Regula Stämpfli über die Wirklichkeit der Wahrheit: Hannah Arendt & Pandemie

REGULA STAEMPFLI. Über die Wahrheit der Wirklichkeit: 19.3.2021 im NEBELSPALTER

Letzte Woche hielt ich einen Vortrag an der kleinen und feinen Fachhochschule für Design und Kunst in Luzern. Es ging um „Wahrheit“. Doch wie es so ist, lenkten mich die Fesseln codierter Ablenkung stundenlang vom Thema ab. Dabei fand ich viel Erstaunliches, Sinniges und erstaunlich Unsinniges: War „postfaktisch“ das Modewort des Jahres 2016 als – horribile dictu – Donald Trump zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, dominiert seit 2020 der denglische Begriff „Lockdown“. Ein „lock“ oder „to lock“ gibt es seit dem 13. Jahrhundert und hatte eigentlich einen hübschen, romantischen Anfang. „Loken love“ besangen die Troubadoure ihre heimlichen Liebschaften und nicht wenige verloren dabei ihr Leben, weil sie gegen geltende „Lockdown“ – Beschränkungen verstießen und der Besungenen gar zu nahe kamen… Abonnieren Sie den Nebelspalter, um weiterzulesen

Gold Satin

Gold Satin

Truth in the Age of digital reproduction: On Codes, Bias, Bank speak, Conspiracy and the Iconography of Power by Regula Stämpfli. CAS LUCERNE 16.3.2021

intro-1584020485Truth in the Age of digital reproduction:
On Codes, Bias, Bank speak, Conspiracy and the Iconography of Power by Regula Stämpfli, Online CA Position,Tuesday 16.03.21, 16.30 – 18.00
Lecture in English, BA Visual Communication – Camera Arts
Lucerne University of Applied Sciences and Arts – School of Art and Design.

“Reality is something that still exists when the codes stop.” (laStaempfli with inspiration of Philip K. Dick)  

“Truth is common, plural and established by people.” laStaempfli

Humans serve industries that produce rather totalitarian information awareness. Every day we are flooded with impressive data that – as Hannah Arendt Explanations of the works by Hannah Arendt can be found at the Stanford Encyclopedia of Philosophy. would put it bluntly, consists of “Clichés, stock phrases, adherence to conventional, standardized codes of expression and conduct, which have the socially recognized function of protecting us against reality.” “The life of algorithms” as a “concept of narratives, ideologies and images in codes” is not yet widely understood. Most media still refer to coding in terms of mathematical and logic analogies: the “hidden” is much more powerful than the “visible”. In coding, the realm between fiction and materiality is lost and therefore TRUTH is lost as well. Because truth can only be established in public, on common ground among humans in their form of zoon politikon as Hannah Arendt again would add: “Wherever the relevance of speech is at stake, matters become political by definition, for speech is what makes man a political being.” laStaempfli would say: “Wherever the relevance of codes is at stake, matters become political by definition, for codes are what make humans political beings nowadays.” The Platforms or the “Big Nines” as Amy Webb would put it, deprive us of alternatives. In our daily lives we all have to undergo old feudal practices of entry codes: Instead of customs at the bridge, we pay data into privately owned machines. The state is filled with the same channels that feed the supply chains of “surveillance capitalism” (Shoshana Zuboff). Article published by The Guardian on 04.10.19: Shoshana Zuboff: ‘Surveillance capitalism is an assault on human autonomy’What images, judgments are built into codes and conquer the world through repetition? How do conspiracy theories fit into “autocomplete”? How can we code to sustain public spheres rather than closing down to the “tyranny of intimacy”, a term which Richard Sennett The concept of “tyranny of intimacy” is discussed in the book “The Fall of Public Man” by sociologist Richard Sennett in 1977. Read the book review published by The New York Times on 23.01.77. drew from Hannah Arendt? How can we disrupt ruling algorithms which constitute a global grammar to replace the existing world? How to defeat Trends, Hashtags, Hyperlinks, Autocompletes, Black Boxes and their fictitious logic? What does “reporting” in the digital age mean? Regula Staempfli invites you on a rather extraordinary tour on ambivalence, diversity and Truth in the age of digital reproduction. Join the political philosopher in webbing the data texture differently while she draws on an update of Hannah Arendt and her own work (“Die Vermessung der Frau” 2013, “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt” 2018.).

Links: Shoshana Zuboff: https://www.youtube.com/watch?v=hIXhnWUmMvw and laStaempfli: https://www.youtube.com/watch?v=zWTtCfvntUU

#DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen

#DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen. Was für eine Woche! Am 5. März 2021 haben sich 78 (!) Journalistinnen der Tamedia-Gruppe (= eines der wichtigsten und größten Verlagshäuser in der Schweiz, zu der mehrere einflussreiche Tages- und Wochenzeitungen gehören) in einem Offenen Brief an die Geschäftsleitung und Chefredaktion gewendet und den strukturellen Sexismus in den Redaktionen beklagt. Ihr Brief enthält dabei konkrete Forderungen und einen 7-seitigen Anhang mit konkreten Vorfällen von Sexismus: von sexistischen Sprüchen bis zur Verhinderung feministischer Berichterstattung und zu massiver Lohnungerechtigkeit. laStaempfli und Rohnerin schildern, wie die Presse selber mit diesen Vorwürfen umgegangen ist (Spoiler: sehr, sehr langsam und verzögert, zum Teil bis heute gar nicht) und bringen auf den Punkt, was das Problem sexistischer Medien ist: Medien schaffen Welt. diepodcastin-zu-macht-sexismus-misogynie-bei-tamedia-bild-u-a-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-medienstrukturen_500x667
Wenn sie als Organisationen und in ihrer Berichterstattung sexistisch sind, sind Frauen kein gleichberechtigter Part dieser Welt. Deutschland kann sich dabei übrigens nicht zurücklehnen: Gegen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt läuft ein “Compliance-Verfahren”, nachdem ihm  mehrere Frauen Nötigung und Mobbing vorgeworfen haben. Doch während in der Schweiz strukturell diskutiert wird, wird hier sexistisches Verhalten personalisiert. Ganz zu Beginn Rohnerin sehr lustig: Stichwort MÄNNERMEDIZIN. Hier verweist die Podcastin auf die grosse Dr. Julia Fischer im Gespräch siehe http://diepodcastin.de/2021/02/03/isabel-rohner-regula-staempfli-befragen-expertinnen-diepodcastin-im-gespraech-heute-mit-der-grossen-dr-med-julia-fischeraerztinmoderatorin/