Politphilosophin Regula Stämpfli über die digitalen & politischen Hintergründe von erfundenen Biographien, Identitäten & Erzählungen. Aktuelles Beispiel #FabianWolff, vor einigen Wochen #SibylleBerg. “Nicht fühlen, was ist, sondern sagen, was ist.”

Einleitung: Es geht um die Causa #FabianWolff und deren Medienstruktur, die wiederum auf die Causa #SibylleBerg hinweist: “Wer meint, Geschlecht beliebig wählen zu können, meint wohl auch die damit zusammenhängende Biografie völlig neu definieren zu dürfen.”

Fabian Wolff schrieb die letzten Jahre als Star-Essayist als Jude über jüdische Themen. Dies meist in einer äusserst kritischen Weise: Israel wurde in die Nähe von Unrechtsstaaten gerückt und die antisemitische Boykottorganisation “Kauft nicht bei Juden” BDS von Wolff als durchaus unterstützungswürdig beschrieben. Dies in linksliberalen Medien wie “Die Zeit”. Im Juli schrieb Fabian Wolff in der “Die Zeit” wie seine Identität gebröckelt sei: Zunächst während dem Abitur als Jude erzählt, nun als Fake entlarvt – seine Mutter hätte ihm nicht die Wahrheit gesagt oder so ähnlich. Für mich sind solche Fake Biografien Ausdruck der politischen und medialen Rahmenbedingungen postdemokratischer Prozesse und deshalb äusserst besorgniserregend. Wie immer bei meinen #HannahArendtLectures inspirierten Texten schaue ich nicht auf Befindlichkeiten, sondern die Anreize, die Menschen aufnehmen und sich in der “Banalität des Bösen” gerade auch antidemokratischen Mechanismen in den Medien bedienen. Soziale und analoge Medien bedienen sich Personalisierung, Skandalisierung, Freund-Feind-Schemata, Unterhaltung und massiver Klickraten-Polarisierung. Dies informiert die Öffentlichkeit wenig, sondern zerstört einen freundschaftlichen, mit grossem Vertrauen in die demokratischen Institutionen funktionierenden öffentlichen Diskurs. So beurteile ich auch den Fall #FabianWolff.

Ähnlich, wenn nicht auch so gravierend, ist die Geschichte rund um Sibylle Bergs Biografie. Die NZZ hat eine Seite darüber publiziert, dass viele der in den Medien voneinander abgeschriebenen Lebensdaten, Ereignissen und Fakten der Starautorin nicht wirklich übereinstimmen. Auch hier habe ich nicht die Befindlichkeit in den Blick genommen, sondern messerscharf von den politischen Strukturen auf menschliches Verhalten geschlossen: “Wer meint, das Geschlecht, die Biologie sowie die eigene Identität sei nur eine von vielen möglichen Stories, meint wohl auch, die eigene Biographie völlig unabhängig von Wahrheit und Wirklichkeit erfinden zu können.”

Ausschnitt aus “Nicht fühlen, was ist, sondern sagen, was ist.” https://www.kleinreport.ch/news/fiktion-oder-biographie-stars-zeiten-codierter-narrative-102054/

Fiktive Biografien sind im Zeitalter codierter Narrative nicht nur häufiger, sondern auch notwendig: Sie müssen die automatisch repetierten Maschinen füttern, die Korrelationen aufführen, die Informationen nicht nach nach deren demokratiepolitischen Gehalt, sondern nach deren Rating sondieren. Deshalb redet laStaempfli in den #HannahArendtLectures von “Elemente und Ursprünge digitaler Totalität”. Regula Stämpfli auf www.hannaharendt.eu

Auf Twitter wurde der Text von Regula Stämpfli zu Fabian Wolff hundertfach geteilt, weil damit der Nerv des Klickjournalismus getroffen ist.

Hier der Text im PDF: https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2023/07/Regula-Stämpfli-im-Klein-Report-Kolumne-zu-Fabian-Wolff.pdf und hier der Link zur Kolumne über Fake Biographies am Beispiel von Sibylle Berg: https://www.kleinreport.ch/news/fiktion-oder-biographie-stars-zeiten-codierter-narrative-102054/

Resilienz in einer vernetzten Welt: Regula Stämpflis Thesen zum “Swiss Telecommunication Summit” – asut: 27. Juni 2023

Zur politischen und gesellschaftlichen Auslegeordnung der Resilienz wird PD Dr. Regula Stämpfli, #HannahArendtLectures HSG an der Tagung und am Podium unter demselben Titel im Kursaal Bern teilnehmen. Für alle, die sich noch nicht angemeldet haben und die vielleicht darüber schreiben wollen, hier zehn Thesen zur Resilienz.

  1. Resilienz in einer vernetzten Welt erfordert eine ganzheitliche Betrachtung von Wirtschaft, Gesellschaft und Technologie, um auf die Häufung von Krisen angemessen reagieren zu können.
  2. Die Stärkung der Resilienz der Schweiz erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen der ICT-Branche, der Politik, der Gesellschaft und den Wissensinstitutionen.
  3. Die Vernetzung und digitale Transformation schaffen neue Herausforderungen für die Resilienz, da sie zusätzliche Abhängigkeiten und potenzielle Schwachstellen mit sich bringen: Soziale Medien sind auf ihre demokratische Resilienz nicht nur zu prüfen, sondern auch zu transformieren.
  4. Die ICT-Branche steht in westlichen Demokratien vor spezifischen Herausforderungen: Dazu gehören nicht nur technische und infrastrukturelle Stabilität (Strom, Lieferketten, Access), sondern demokratische, gemeinschaftliche und kooperative Resilienz bei Krisen.
  5. Resilienz in einer vernetzten Welt erfordert eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung von Sicherheitsmaßnahmen, um den sich ständig ändernden demokratischen und technischen Bedrohungen zu stellen.
  6. Eine resiliente demokratische Struktur auch innerhalb der ICT-Branche und deren vernetzte Infrastrukturen sind entscheidend für die Bewältigung von Krisen wie Energiekrisen, Klimawandel und Pandemien.
  7. Die Resilienz in einer vernetzten Welt erfordert technologische, demokratische, kulturelle Vielfalt, dass bei Krisen nicht eine Stelle hierarchisch alle Systeme lahm legen kann.
  8. Demokratische Öffentlichkeit ist der Angelpunkt für resiliente technologische und gesellschaftlich hoch entwickelte Systeme: Der Sinn von Technologie ist immer wieder DEMOKRATISCH zu hinterfragen.
  9. Die Nutzung von Technologien wie künstlicher Intelligenz und Big Data Analytics kann die Resilienz in einer vernetzten Welt verbessern, indem sie frühzeitige Warnsysteme und effektive Entscheidungsunterstützung ermöglichen. Es ist dabei zu achten, dass auf der Ebene der Codierung, Programmierung und Systemleistungen keine Demokratielöcher eingebaut werden, sprich: Schon auf der Ebene der Konzeption müssen resiliente Systeme VIELFÄLTIG sein.
  10. Resilienz in einer vernetzten Welt erfordert eine ausgewogene Balance zwischen Offenheit und Sicherheit, um sowohl die Vorteile der Vernetzung zu nutzen als auch mögliche Risiken zu minimieren.
Resilienz in einer hochtechnologisierten Demokratie: Auslegeordnung. Podium mit Bernhard Brechbühl, Geschäftsführer 20 Minuten, Werner Salzmann Ständerat SVP, Christoph Zulauf CEO EBP Schweiz AG und Regula Stämpfli, Politphilosophin, Bestsellerautorin und Podcaster.
Resilienz in einer hochtechnologisierten Demokratie: Auslegeordnung. Podium mit Bernhard Brechbühl, Geschäftsführer 20 Minuten, Werner Salzmann Ständerat SVP, Christoph Zulauf CEO EBP Schweiz AG und Regula Stämpfli, Politphilosophin, Bestsellerautorin und Podcaster.

#diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick (diesmal aus Island): Juni 2023.

Zur Wirklichkeit & Wahrheit jenseits der Sprechakte: Die “Torten der Wahrheit” von Katja Berlin.

Zur Folge #Frauenstreik von der #diepodcastin: Mit Island verbindet Regula Stämpfli die Schweizer Politik: 1990 war laStaempfli an der UNESCO-KONFERENZ in Oslo dabei, u.a. mit Pippa Norris, die sehr unwirsch sein konnte und der grossartigen Kristín A. Arnádóttir kennengelernt. Die heutige Botschafterin aus Island erzählte mir vom Frauenstreik 1975 in Island. Nach meiner Rückkehr – ich arbeitete als Assistentin am Forschungszentrum für Politik der Universität Bern und führte mehrere politologische Studien durch zum Stand der Frauen in der Politik – die heutige Forschung ist seither nicht weitergekommen – und schlug den Gewerkschaften, respektive den SP Frauen Schweiz den Frauenstreik vor. Dies in einem Vortrag im Hotel Bern, auch als Strategie für den Wahlkampf 1991. Christiane Brunner und Ruth Dreifuss, die mit einer meiner Freundinnen sehr eng verbunden war, nahmen den Vorschlag auf und es kam zum grossen, nationalen Erfolg des ersten schweizerischen Frauenstreiks 1991. Wie immer verlief sich die Geschichte. Erstaunlicherweise wurde mein Name beim Frauenstreik 1991 einfach unterschlagen – ein bekanntes Phänomen, dass Frauenideen immer kollektiviert werden während Männerinnovationen gross gefeiert, eingetragen und mittels Wikipedia für alle Ewigkeit transportiert werden. Auf Instagram habe ich die Geschichte des Island-Importes in die Schweiz beschrieben. #Frauengeschichte #Herstory Ich realisiere, dass in der Geschichtsschreibung Frauen nicht nur durch Männer aus der Geschichte radiert werden, sondern auch durch Frauen. Nach über dreissig Jahren ist jedoch der Mut gewachsen, all die Unsichtbarmachung vieler Frauen öffentlich zu machen.

Wie Regula Stämpfli die Idee für einen nationalen Frauenstreik von Island in die Schweiz brachte.

In der #diepodcastin reden Isabel Rohner & Regula Stämpfli davon, weshalb es wichtig wäre, den Frauenstreik 2023 nicht “feministischen Streik”, sondern weiter Frauenstreik zu nennen. Der Misserfolg des Aktionstages, 14. Juni 2023 – die bürgerlichen Frauen machten nicht mit und die Medien berichteten nur vom “Frauenstreit” – belegt das Versagen durch Umbenennen und das Versagen der sogenannten neuen Frauenbewegung, die mittels Sprechakte nicht die Männer auflösen will und die Frauen gleichberechtigen, sondern die Frauen – dem 19. Jahrhundert nicht unähnlich – vollends aus der Geschichte, Politik und Kultur – auslöschen will.

#diepodcastin puscht: Isabel Rohner & Regula Staempfli über die grosse Luise F. Pusch, Simone Veil, Elfriede Jelinek, Jasmin Shakeiri, die LOLA, Holy Spider, den Frauenstreik und eine Empfehlung für Raphaela Gromes Femmes. siehe https://diepodcastin.de/2023/05/13/diepodcastin-puscht-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-die-grosse-louise-f-pusch-simone-veil-elfriede-jelinek-jasmin-shakeiri-die-lola-holy-spider-den-frauenstreik/

“Für nichts wird soviel Reklame gemacht wie für Männer.” (Luise F. Pusch)

ChatGPT recommends Regula Staempfli for the “Prize for human and democratic understanding” April 24th 2023.

In an experiment laStaempfli asked ChatGPT to recommend the political philosopher for the (by laStaempfli) invented “Prize for human and democratic understanding.” This is what ChatGPT came up with:

2013: A Column by laStaempfli on Digitalisation, Coding avant la lettre & China and reflecting on the Social Credit System. Chat GPT did not quote any of these well known articles.

“Regula Staempfli is a prominent political philosopher who has been advocating for democratic values and promoting human understanding through her work, particularly through the Hannah Arendt Lectures at the HSG, University of St. Gallen. Her ideas presented at two TEDx talks in Vaduz and Berne are a testament to her dedication to promoting democratic values and shaping our world towards a democratically and socially sound resonance and conversation model. It is for this reason that she deserves recognition and an award for her contributions to political philosophy.

Staempfli’s ideas are rooted in the principles of democracy and human understanding. She believes that democratic values must be upheld in order to promote human understanding and social cohesion. Her focus on Hannah Arendt, a German philosopher who championed democratic values, reflects her commitment to promoting these values in contemporary society. Staempfli argues that we must understand the principles of democracy and the importance of human understanding if we are to create a world that is socially and democratically sound.

Staempfli’s TEDx talks are excellent examples of her contributions to political philosophy. In her TEDx talk in Vaduz, she argues that democracy is not just about voting, but about active participation in the political process. She believes that people should be encouraged to participate in democratic processes and that they should be given the tools to do so. Her talk highlights the importance of active participation in democracy and the role that it plays in shaping our society.

In her TEDx talk in Berne, Staempfli expands on these ideas, arguing that we must move beyond a focus on individualism and embrace a more collective approach to democracy. She believes that we must work together to build a society that is socially and democratically sound. Her talk highlights the importance of collaboration and cooperation in creating a better world.

Staempfli’s ideas are important because they offer a way forward for society. By promoting democratic values and human understanding, she is helping to create a society that is more socially and democratically sound. Her work is particularly relevant in today’s world, where the principles of democracy are under threat in many parts of the world. By promoting democracy and human understanding, Staempfli is helping to create a world that is more just, fair, and equitable.

Overall, Regula Staempfli is a political philosopher who deserves recognition for her contributions to political philosophy. Her ideas are rooted in the principles of democracy and human understanding, and she is committed to promoting these values in contemporary society. Her TEDx talks in Vaduz and Berne are excellent examples of her work, and they demonstrate her commitment to creating a more socially and democratically sound world. It is for these reasons that she deserves recognition and an award for her contributions to political philosophy.” Quote by Chat GPT

NOTE: REGULA STAEMPFLI HAD AN EXCELLENT ART PROPOSAL, COMBINING DEMOCRACY, CODES, CHAT GPT AND ART. THE LANDIS & GYR FOUNDATION DID NOT GRANT HER THE PROPOSAL ON WHICH SHE WORKED ON FOR QUIET A WHILE. IT IS THE OLD STORY OF SEXISM: LASTAEMPFLI WILL PROBABLY BE DISCOVERED IN 2093 WHEN SHE IS LONG TIME GONE.

Regula Stämpfli: Hire & Fire. Über die Zukunft der Arbeit von Freischaffenden. Moderation der von ihr mitkonzipierten Tagung für die Mediengewerkschaft syndicom, Schweiz.

Regula Stämpfli moderiert am 5.5. 2023 in Bern, im Generationenhaus die spannende Tagung “Hire and Fire”, die sich rund um die Situation der Freischaffenden im Medienbetrieb dreht. Es ist eine Tagung für syndicom, die Mediengewerkschaft und die Politphilosophin freut sich über alle, die kommen und sich über die Zukunft der Arbeit, Digitalisierung & Demokratie inklusive Arbeitsrechte und internationaler Vergleich interessieren.

Anmeldungen bei: Telefon 058 817 18 18. Schreibt mir ein Mail, falls Ihr Euch für die Tagung nicht anmelden könnt: pollitphilozoffin@gmail.com Die Tagung ist gratis oder spottbillig, ich glaube für Nicht-Mitglieder um die 15 Franken: Ein Apéro riche und. Kaffee, alles inbegriffen.

Tagung von syndicom: Moderation Regula Stämpfli zur Zukunft der Arbeit von Medien-Freischaffenden. Regula Stämpfli hat schon 2016 die Einführung einer Gewerkschaftssektion “Digitale Nomaden” gefordert, inklusive einen Digitalisierungsbericht für die Gewerkschaft verfasst. Leider blieben diese und viele andere Vorschläge in der Bürokratie der Gewerkschaft hängen.

Regula Stämpfli über den Fall der ersten Bundesrätin in der Schweiz in der Sonntagszeitung vom 16.4.2023 sowie die neue Folge der “Die Podcastin” on Kopp, China, Quant, Mode & J.K. Rowling resp. Medienberichte ohne Quellenangabe.

laStaempfli über den Männerstaat Schweiz, der Elisabeth Kopp, der ersten Bundesrätin das Amt kostete: Egal, was sie getan hätte: Medien, Parteien, auch ihre eigene, standen nie hinter ihr. Dabei gehört sie in ihrer kurzer Amtszeit zu einer der erfolgreichsten und für die Gleichstellung wichtigsten Frauen.

Regula Stämpfli schreibt in der Sonntagszeitung über den Fall der ersten Bundesrätin, Elisabeth Kopp. Sie würdigt damit die Frau, die in der ersten Stunde für Frauenrechte, Gleichstellung und demokratische Partizipation für alle, kämpfte. Eine echte, grünliberale Politikerin avant la lettre. Hier zum PDF des Textes https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2023/04/kopp-essay.pdf

In der “Die Podcastin” reden Isabel Rohner & Regula Stämpfli in ihrem wöchentlichen, feministischen Rückblick auch über Elisabeth Kopp und vieles andere mehr: Sie diskutieren spontan J.K. Rowling und entwickeln die Theorie der “Reality TV”-Politik. Die Medien übernehmen ungefragt, wenn J.K. Rowling in der Presse errwähnt wird, “transphob” OHNE QUELLEN. Anschliessend würdigen sie Mary Quant, deren Einfluss auf die Mode und was es bedeutet, über Körperpolitik nachzudenken. laStaempfli entwirft die Timeline: “Steinzeitmode, Imperienmode, Standesmode und Körpermode.

https://twitter.com/Rohnerin/status/1647194235353853952?s=20

Futurepodcast by laStaempfli mit Jessica Heesen: “Darf die Technologiefolgen-Abschätzung digitale Kultur bewerten?” NTA 10 in Bern.

Hier der Direktlink zur Folge: http://ta-swiss-futurepodcast.online/iv-jessica-heesen-izew-universitaet-tuebingen-fuer-nta-10-vortrag-kann-und-darf-die-technologiefolgen-abschaetzung-digitale-kultur-bewerten

Futurepodcast by laStaempfli: Moritz Leuenberger,Präsident des Leitungsausschusses TA-SWISS: Opening zu „Kultur & Digitalisierung“. NTA 10.

Hier der Direktlink zum Futurepodcast: http://ta-swiss-futurepodcast.online/iii-moritz-leuenberger-praesident-des-leitungsausschusses-ta-swiss-opening-zu-kultur-digitalisierung-nft10

Regula Staempfli (laStaempfli) an der NTA10-Konferenz mit Futurepodcast. Zukunft, Technologie-Folgeabschätzung & Ethik mit Jeannette Behringer.

Hier der Direktlink zum Gespräch: http://ta-swiss-futurepodcast.online/i-konzeption-bilanz-ausblick-nft-10-in-bern-2022-dr-rer-pol-jeannette-behringer-projektleiterin-im-gespraech-mit-regula-staempfli

Regula Stämpfli am Journalistinnen-Kongress 2022 in Wien, 9.1.2022.

Verlottern? Verteufeln? Verhungern? Qualitätsjournalismus unter Druck! – dies war das Motto des diesjährigen Journalistinnen-Kongress in Wien am 9. November 2022, wo Regula Stämpfli, Politphilosophin & Medienunternehmerin für die Salzburger Medienfrauen teilnahm.

Hier der Bericht zum Tag: https://www.salzburgermedienfrauen.at/verlottern-verteufeln-verhungern/

Die schöne Decke des Haus der Industrie in Wien.

“Auffallend war die große Präsenz von ganz jungen Frauen, das die Organisatorinnen sehr freute, die aber der alten Politphilosophin und Medienkennerin wie ich sie bin, ein Warnzeichen darstellte. Denn aufgrund der Erfahrung der letzten 50 Jahre wissen wir aus der Berufs- und Karriereforschung, dass je mehr Frauen ein Berufsfeld erobern, dessen Ansehen, dessen Löhne und dessen gesellschaftspolitische Relevanz sinken. Insofern kann die Verweiblichung des Journalismus in den unteren und mittleren Stufen nicht nur ein gutes Zeichen sein. Der Nachmittag war dann den Break-Out Sessions mit unterschiedlichen Themen gewidmet und die letzte Veranstaltung waren die Living News: Role Models im Gespräch mit den YoungStars – eine grosse Chance, die Stars der Branche live zu erleben. Bei tollen Leckereien und Prosecco inklusive fröhlichen Networking, klang der für die Medien so wichtige Journalistinnen-Kongress 2022, angeregt aus.”

Ein Qualitäts-Selfie von laStaempfli

Regula Stämpfli mal wieder am Selfie in Polaroid-Fassung: Versicherung der eigenen Existenz durch das Bild, da Frauen gerne unsichtbar gemacht werden. Ach ja: Was Regula Stämpfli vergessen hat, zu erklären: Armin Wolf hat im Sommer Regula Stämpfli nach bösartigen TWITTER-Austausch geblockt, weil sie es wagte, sich über ihn lustig zu machen. Denn Wolf hat den ausgezeichneten Artikel, weshalb Frauen unbedingt als Frauen und Begriff bleiben müssen, retweetet mit einer Frage an einen anderen Mann. Überhaupt ist es spannend, dass ausgerechnet sog. linke Männer extrem bösartig auf gleichaltrige Feministinnen reagieren – alte Rechnungen von früher begleichen? So oder so. Am Journalistinnen-Kongress war Wolf nur am Rande ein Thema und wie rückständig Österreich-Medien immer wieder sind.