Unterwelt und Vernichtung: Die Autoren Don de Lillo und Victor Davis Hanson. Es geht um den Krieg für Wirklichkeit. Essay von Regula Staempfli im Kulturmagazin Ensuite.

Von Regula Stämpfli: “Es ist eine eigentümliche und zugleich erschütternde Erfahrung, zwei Bücher gleichzeitig zu lesen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, doch bei doppelter Brennweite Klarheit bringen. Die Bücher wurden geschrieben von Victor Davis Hanson, Militärhistoriker, Altphilologe, scharfer Analytiker der Kriege als Zivilisationsprüfungen und Don DeLillo, Chronist der amerikanischen Oberflächen, ein Romancier, der schon längst den Nobelpreis verdient hätte. Sein „Unterwelt“, über 966 Seiten lang, entziffert die Wirklichkeit voller Sätze, die eine eigene Musik bilden. Sie sehen: Es geht in beiden Romanen um das Verschwinden von Realität, lange bevor diese digital wurde.

Hansons Buch The End of Everything – How Wars Descend into Annihilation (2023) ist nicht ein Werk über Schlachten, sondern eine Anatomie der totalen VernichtungKarthago, sagt er, wurde nicht besiegt, sondern ausradiert, so dass wir heute nicht einmal mehr wissen, welche Werke, Ideen, Kunst, Politik mit den punischen Bibliotheken alle verloren gegangen sind. Auch die Azteken wurden brutalst eliminiert. Die genialen Stadtbauer – Hernán Cortez, der Eroberer meinte, Tenochtitlán sei eindrucksvoller und schöner als Venedig (das zu der Zeit auf seinem Höhepunkt stand) – befahlen ein Riesenreich in Mittelamerika. Eine über zweihundertjährige Herrschaft, deren ideologischer Überbau massenweise Menschenopfer verlangte. In den europäischen Feuilletons werden diese kannibalischen Akte heutzutage gerne romantisiert. Dabei beweisen sowohl zeithistorische Quellen als auch die archäologische Forschung, unaussprechliche Folterrituale der Azteken. Die Griechen opferten Stiere, die Azteken Babies, Kinder, Frauen und Männer. Die Priester der Azteken haben gemäss Forschung und Überlieferung, zehntausendfach Blutorgien gefeiert: Das Herz wurde bei lebendigen Leibe herausgeschnitten. Noch pulsierend, kriegte der Priester davon ein Stück und das spritzende Blut hinterliess eine eindrucksvolle Zeichnung auf dem geweihten Priesterleib.  In Wien im Jahr 2021 gab es dazu eine Ausstellung. Mit einem „gesamtkulturellen Kontext“ wurde dort behauptet, die Menschenopfer seien halt eine „spirituelle Alternative zum Westen“ gewesen. Zudem, so das Weltmuseum, würden die Katholiken ja auch heute noch den Leib Christi verspeisen und das Blut Christi trinken. So kann man natürlich alles vergleichen. Ich denke jedoch, dass es für die Betroffenen der jeweiligen Kulte durchaus einen Unterschied macht, ob das real pulsierende Herz bei lebendigen Leibe herausgeschnitten wird oder Blut und Leib nur symbolisch zu sich genommen werden. Religionen ziehen meistens eine Blutspur nach sich, da kann man eigentlich froh sein, wenn es nur ein magischer und simulierter und kein echter Aderlass ist.

Jedenfalls nahmen die spanischen Eroberer den Kannibalismus der Azteken zum willkommenen Anlass, ihre eigene Brutalität und Blutlust zu legitimieren. Doch auf Barbarei mit Vernichtung zu reagieren, war schon 1521 nicht besonders fashinable. Es gibt viele Schriften braver Christen, Patres, die das Unglück, die Auslöschung der aztekischen Barbarei durch die spanische Barbarei kritisierten. „Wie Afffen griffen sie nach dem Gold und befingerten es“, notierte der Franziskaner-Pater, Bernardino de Sahagún die spanische Eroberung; „sie wühlten wie hungrige Schweine nach Gold.“ Auf dem Boden der aztekischen Vernichtung wuchs bekanntlich der Wohlstand des europäischen Adels und letztlich auch die Beseitigung desselben durch Revolution und Aufklärung. Alles ist eben ambivalent – auch das lernen wird in den Büchern von Hanson und DeLillo. Vernichtung heißt nach Victor Davis Hanson nicht nur töten. Vernichtung heißt: Geschichte verlieren. Schrift verlieren. Sprache verlieren. Karthago war einmal eine Weltmacht. Heute ist Karthago nur noch eine Fußnote Roms. Die Azteken und deren Nachfolger leben noch heute, sprechen sogar eine aztekische Sprache, das Nahuatl, was zeigt: Kriege vermögen die Leiblichkeit zu eliminieren – der Überbau setzt sich erstaunlicherweise über die Jahrhunderte weiter und taucht dann an den ganz unterschiedlichsten Orten auf.

Und hier, abrupt und scheinbar fern, setzt der grosse Romancier Don DeLillo mit „Unterwelt“ ein – kein Historiker, sondern ein poetischer Archäologe der Gegenwart, der unsere Zivilisation nicht in Ruinen, sondern im Müllberg liest. „Unterwelt“ beginnt 1992 als der Sondermüllunternehmer Nick Shaw seine Jugendliebe Klara Sax in der Wüste begegnet. Sax verarbeitet aus Bomben Kunst. Diese Begegnung auf dem Müllhaufen der Geschichte führt uns zurück zum 3. Oktober 1951 – dem Tag der Nachricht, dass die Sowjetunion eben ihre erste Atombombe gezündet habe. Damit beginnt nicht nur der Kalte Krieg, sondern das Atomzeitalter, das alle Boomer inklusive deren manchmal wahnsinnigen Narrative prägt, bis heute. Bei DeLillo sind folgerichtig alle Figuren gefangen in völlig durchgeknallten, aber in sich plausiblen Welterklärungen und Narrativen. „Unterwelt“ ist ein uramerikanischer Roman. Wir lesen DeLillos Personen in ihren paranoiden Versuchen, den Irrsinn der Welt, das Atomzeitalter, von dem Nachgeborene nur wenig wissen, als geschichtliche und individuelle Erfahrung zusammen zu bringen. Ein fruchtloses Unterfangen. Wann gelang es je einem einzelnen Menschen sich mit der Welt als Sinnzusammenhang zu versöhnen? Da helfen nur Religionen – und wieweit die führen können, haben wir gerade vernommen. Don DeLillo erzählt seinen Roman in unterschiedlichen Sprachen, deren Soziolekte eigentlich ausgestorben sind und das macht die Geschichte auch so besonders. DeLillo entziffert wie Hanson Zivilisation und was das heissen könnte. Der Roman ist deshalb so ein grosses Geschenk, weil DeLillo über die Simulation der Welt nachdenkt noch bevor wir sie heute in unseren Alltag digital integriert haben. Deshalb passen beide Bücher, das eine historisch, das andere literarisch, so gut zusammen: Während Victor Davis Hanson in Schutt und Blut gräbt, wühlt DeLillo im Abfall unserer Bilder. Tenochitlán verschwand unter Kirchensteinen – wir verschwinden unter digitalen Content. „The media is our war.“  DeLillo schreibt diesen Satz, und man spürt, wie sehr er Hansons Welt ergänzt: Die Schlacht findet heute nicht auf dem Feld statt und wenn, dann nur für die armen Seelen, die wirklich ermordet werden – die wirkliche Schlacht weltweit findet in den Bildern statt.  Wir leben dadurch nicht in der physischen Zerstörung, ausser die Drohnen fallen wirklich auf unsere Köpfe – wir leben in der Simulation der Zerstörung. Alles ist sichtbar und doch erscheint nichts mehr als wirklich. Jedes bombardierte Gebäude wird mit einem Code beschrieben und dient fortan einem Narrativ. So wird Paranoia gespeichert und die Wirklichkeit vergessen, ja es geht noch weiter: Nichts soll jemals wieder an die Wirklichkeit erinnern. Hanson erzählt von Ruinen, DeLillo von Oberfläche und Beide erzählen von der unglaublichen Zerstörungskraft von Fiktionen. Spannend an Beiden sind die Leere, die Leerstellen, die Nullen, die die Abwesenheit von relevanten Informationen markieren. Bei DeLillo leben die Figuren nicht wirklich, sie zirkulieren nur. Sie durchqueren Shopping Malls, Baseballstadien, Mülldeponien und konsumieren Fernsehbilder. Sie leben in kapitalistischen Feeds wie wir heute in den digitalen gefangen sind.  Kein Ereignis bleibt, alles fließt ab inArchiv, den Müll oder dem nicht mehr zugänglichen Code.

„Everything is connected in the air, in the cloud, in the plague of data. The future belongs to crowds“ meint DeLillo schon 1998. Die Crowds sind keine politischen Gemeinschaften, es ist diese aufgelöste Masse, getrieben von Codes, nicht mehr von Unterscheidungs- und Urteilskraft. Hannah Arendt hätte diesen Zustand den radikalen „Weltverlust genannt. Politik wird dadurch vernichtet, denn nach Hannah Arendt kann es nur Politik geben, wenn sie im gemeinsamen Raum erscheinen und verhandelt werden darf. Bei Victor Davis Hanson wird dieser Raum durch Gewalt, bei DeLillo durch Medien vernichtet. Beides führt dazu, Erfahrung zu neutralisieren, löschen und eliminieren. Und im digitalen Jetzt – in unserer Zeit – geschieht beides zugleich.
Krieg findet statt. Und ist trotzdem nur noch Frame, Kommentar, Hashtag, „Eilmeldung – jetzt liken!“ So verwandeln sich im Roman bei DeLillo alle Stories in ein Bilderrauschen. Deshalb lese ich diese zwei Werke zusammen, eines nur auf englisch, das andere auf deutsch übersetzt. Denn nur zusammen ergeben sie die eigentliche Diagnose unserer Epoche: Die Vernichtung und Simulation durch die algorithmische Welt. Deshalb nenne ich die Neuauflage meines Bestsellers von 2018 auch „Trumpism. The Algorithmic Age“ – weil in dieser englischen Version die ungeheure Macht der Codes philosophisch und politisch weitergedacht wird, bis hin zur Annihilation.

Karthago wurde vernichtet. Die Azteken wurden real ausgelöscht.

Heute aber genügt oft schon digitale Auslöschung. Keine Bomben – nur De-Priorisierung im Algorithmus, Entzug von Sichtbarkeit, Etikettierung durch Codes: Wer nicht in die Sprachmaske der digitalen Ideologien passt, geht als Leerstelle verloren, wird unsichtbar.

Und jetzt kommt der Satz, der weder bei Hanson noch DeLillo auftaucht: Die erste Gruppe, die im Krieg, in der Auslöschung, in der Simulation verloren geht, sind die Frauen. Frauen spielen auch in den gegenwärtigen Diskursen rund um Krieg und Politik wirklich keine Rolle mehr, es sei denn, MANN macht mit den Bildern von ihnen Propaganda. Im Zeitalter digitaler Reproduktion ist es ähnlich bitter wie im Krieg. Auch da spielen Frauen, ausser als Objekte des Hass oder in Pornowelten als Bilder des männlichen Begehrens, keine Rolle mehr.

Frauen werden ausgelöscht – damals und heute. Heute geschieht nicht mehr durch die Gesetze, sondern durch codierte Pornobilder, Sprachfilter, Ideologie-Interfaces und digitale Moralvorschriften von links und rechts. Die Linken löschen Frauen aus ihren biologischen Realitäten, denaturalisieren sie mit Menstruator-Maschinen oder „Person mit Uterus.“ Die Rechten entmenschlichen sie durch „Tradwives“; Frauen als dekorative Ressource der Nation. Was wir also erleben ist eine Auslöschung und digitale Refeudalisierung durch Bilder sondergleichen. Hanson und DeLillo kennen in ihren Büchern keine Frauen, weil sie in der Zerstörungsgeschichte vergessen geht.

Und heute? Heute sind Frauen codierte Repräsentationen. Und wir lernen in den Büchern von Hanson und DeLillo: wer vernichtet wird, hört auf, Geschichte zu schreiben. Wer nur noch als Bild, Kategorie, als Code vorkommt, hört auf real zu existieren. Das Leben besteht für solche Menschen in einer Adaption zum Code.”

Darüber sollten Romane geschrieben werden. Das Anfangskapitel habe ich hier wenigstens mal versucht.

Victor Davis Hanson, The End of Everything. How Wars descend into Annihilation. 2023. siehe Rezension : https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2026/04/hanson-und-ddelillo.pdf

Don DeLillo, Unterwelt, Roman 1998.

“Hannah Arendt in New York.” Eine philosophische Radiomélange anlässlich des 50. Todesjahres der grossen Philosophin. Von Regula Staempfli im Café Korb, Wien, 13.11.2025.

Hannah Arendt in New York. Radiomélange von und mit Regula Staempfli im Café Korb. 13.11.2025.

New York, 1960er. Ein Transistorradio rauscht, während draußen die Taxis hupen und die Hochhäuser Schatten werfen. Auf WABC läuft die neue Single der Supremes. „Stop! In the Name of Love“ erklingt – Stimmen schwarzer Frauen, die trotz aller rassistischen Widerstände den Mainstream erobern. Wenige Blocks weiter spielt WQXR „Candlelight and Silver“: zarte Geigen für Nachdenkliche. Und im Greenwich Village strömt der Folk aus den Clubs in die Radios – Odetta, die „Stimme der Bürgerrechtsbewegung“, singt von Freiheit und Sehnsucht. Hannah Arendt sitzt mit Heinrich Blücher in ihrer Wohnung an Riverside Drive. Sie schreibt an On Revolution, er liest wieder mal Marx. Arendt denkt in Kategorien von Freiheit und Politik, Blücher hört zwischen den Notizen, Jazz aus Harlem. Die grosse Liebe, das denkende und sprechende Ehepaar leben nicht im Elfenbeinturm – sie sind Teil einer vibrierenden Stadt, in der Radios Widersprüche sendeten: Motown und Mahler, Billie Holiday und Bob Dylan, Aretha Franklin und Bach.

Arendt verstand die Musik der Zeit nicht als bloße Unterhaltung, sondern als Chiffre für das Politische: Stimmen, die es „trotz allem“ in den Äther schaffen, Frauenstimmen, schwarze Stimmen, Stimmen aus dem Untergrund – sie alle waren politische Tatsachen. Regula Staempfli wagt eine Annäherung.

Café Marx: Regula Staempfli über die neuen Bücher zur Frankfurter Schule & weshalb links Kritik, aber weniger gut Demokratie kann. Literaturblog laStaempfli (after Print), aufgeschaltet 2025.

CAFÉ MARX IN EINER LASTAEMPFLI - INSZENIERUNG. WESHALB DIE LINKE GUT KRITIK, DAFÜR WENIGER GUT DEMOKRATIE KANN.
CAFÉ MARX IN EINER LASTAEMPFLI – INSZENIERUNG. WESHALB DIE LINKE GUT KRITIK, DAFÜR WENIGER GUT DEMOKRATIE KANN.

In «Café Marx» erzählt Philipp Lenhard die Geschichte von Multimillionären, die linke Denkpaläste wie die Frankfurter Schule finanzieren. Die «Geister der Gegenwart» berichten von der demokratischen Unzuverlässigkeit derselben. Über den Historiker Philipp Lenhard und über das Ende der Philosophie des Philosophen Wolfram Eilenberger. Oder über Philipp Lenhard, der die Geschichte des Instituts für Sozialforschung bis zur Frankfurter Schule erzählt, während Wolfram Eilenberger mit Theodor W. Adorno bei dieser beginnt. Zwei Bücher, die wohl contrecoeur, von den Autoren unbeabsichtigt, das grundsätzliche Hadern der Linken mit der Demokratie erklären.

Eine Geld- und Legitimationsmaschine für Ideologen. Die Frankfurter Schule von Regula Staempfli, laStaempfli in ensuite, DER KULTURZEITSCHRIFT DER SCHWEIZ.

Beginnen wir zunächst mit «Café Marx», wo die Toten den Nimbus der Frankfurter Schule bis heute am Leben erhalten. Die Rede ist von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno – atheistische Götter des hegelianischen Geistes. Wie jede Geschichte der Moderne beginnt das Buch mit der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: mit dem Ersten Weltkrieg. Der «Grosse Krieg» beendete nicht nur die Zukunft des deutschen Kaiserreiches, sondern auch die kommunistischen Hoffnungen für Deutschland. Denn anders als erwartet, war die kommunistische Revolution in Deutschland nicht erfolgreich. Das Rennen machte eine bürgerlich-sozialdemokratische Republik, das künftige Hassobjekt der späteren Frankfurter Schule. Von Anfang an ging es Max Horkheimer und seinem Financier Felix Weil nicht um den Ausbau eines sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaates, sondern um die kritische Begleitung desselben, selbst wenn dies bedeutete, die auf tönernen Füssen stehende Weimarer Republik weiter zu schwächen.

Die Lektüre von «Café Marx» ist deshalb so aktuell. Die kritische Theorie ist nämlich weder pazifistisch noch demokratisch noch progressiv, sondern Werkzeug zur hegelianischen Eroberung von politischen Theorien. Die kritische Theorie zielt darauf, Wirklichkeit und demokratische Reformen in dialektischem Sprachgewusel regelrecht zu ersäufen. Deshalb hören wir neuerdings vom Genozid als israelisch, obwohl die Auslöschung für die Juden und Jüdinnen erfunden und industriell praktiziert wurde. Deshalb unterstützen in Deutschland und in den USA gehätschelte Autoren wie Ta-Nehisi Coates palästinensische Terroristen und plädieren für das Ende des «Apartheidstaats Israel». Deshalb ziehen fabulierende sozialistische Prediger durch die Welt und bringen biblische Urmotive wie «Authentizität», «Erfahrung» und «Identität» in den in ihren Augen richtigen antikapitalistischen Kampf. Deshalb stellen sich sog. Klimaschützerinnen wie Greta Thunberg auf die Seite von Terroristen. Es waren mit der Frankfurter Schule eng verbundene ideologische Kreise, deren Attentate die westlichen Demokratien in den 1970er- und 1980er-Jahren erschüttern sollten. In Paris charterten die Kommunisten die Air-France-Maschine für Ajatollah Khomeini. Wie einst die Reise Lenins im plombierten Zug den Lauf der Weltgeschichte für immer veränderte und millionenfachen Massenmord über die gesamte Welt verteilt ermöglichte, wird auch die Reise von Ajatollah Khomeini in die Annalen eingehen: als Trip, der Millionen von Menschen in die Hölle stürzen sollte. Irans Oberhaupt heisst seitdem ja auch nicht «Präsident von Iran», sondern politisch korrekt «Oberster Führer der Islamischen Republik Iran». Nach der Lektüre von «Café Marx» wird all dies kristallklar. Wer nur kritisiert, zerstört. Wer Ideologie über Menschen setzt, mordet. Dass ausgerechnet die Frank
laStaempfli über die Frankfurter Schule und weshalb sie für Democracy Building nicht taugt. Und über die Geschichte der Gegenwart, die totalitäre Ideologien puscht.

#diepodcastin mit sprechenden Denken pur: Isabel Rohner & Regula Stämpfli in einem Ritt durch Welt- und Frauengeschichte inklusive britischer & US-amerikanischer Wahlen. 6.7.2024, Live, wo immer Sie Ihre Podcasts hören.

Die Podcastin von Regula Staempfli und Isabel Rohner. Der Avant-Garde Podcast zu Politik, Geschichte, Kultur, Ökonomie und Frauen. Sprechendes Denken pur - mit Verweisen zu den #HannahArendtLectures von laStaempfli und den #HedwigDohm Demokratieeinsichten & 75 Jahre Grundgesetz von der Rohnerin.
Die Podcastin von Regula Staempfli und Isabel Rohner. Der Avant-Garde Podcast zu Politik, Geschichte, Kultur, Ökonomie und Frauen. Sprechendes Denken pur – mit Verweisen zu den #HannahArendtLectures von laStaempfli und den #HedwigDohm Demokratieeinsichten & 75 Jahre Grundgesetz von der Rohnerin.

https://diepodcastin.de/2024/07/06/diepodcastin-sprechend-denkend-isabel-rohner-regula-staempfli-mit-ritt-durch-welt-philosophie-politik-frauengeschichte-mit-schwerpunkt-75-jahre-grundgesetz/

“Auf das Selberdenken kommt alles an. Auf die Gegestände desselben oft sehr wenig.” Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) #diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit Ritt durch Welt-, Philosophie-, Politik- & Frauengeschichte mit Schwerpunkt 75 Jahre Grundgesetz.Copyright laStaempfli, 6.7.2024.

“Auf das Selberdenken kommt alles an. Auf die Gegestände desselben oft sehr wenig.” Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833)#diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit Ritt durch Welt-, Philosophie-, Politik- & Frauengeschichte mit Schwerpunkt 75 Jahre Grundgesetz.Selberdenken, Weiterdenken, sprechendes Denken – das ist seit vier Jahren das Konzept von “Die Podcastin”. Politphilosophin Dr. Regula Stämpfli und Kulturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner nehmen ihre Hörerinnen und Hörer auch diesmal mit auf einen klugen Ritt durch die aktuellen Themen unserer Welt: von der Geschichte des Grundgesetzes, den Wert unserer westlichen Demokratien, über erlebte Diskussionen zum sog. Selbstbestimmungsgesetz, über Realität, Wahrheit und Fiktion, über die anstehenden US-Wahlen, über die GB-Wahlen – und über FRAUEN in unserer Welt.Die Podcastin wünscht eine schöne Sommerpause.

Regula Stämpfli empfiehlt Jüdisches Filmfestival Wien: 5.3.-22.3.2024. Simone Veil. Ein Leben für Europa.

Trotz seines Mangels an Präsenz auf den gängigen Streamingdiensten und dem Fehlen großer Auszeichnungen verdient dieser Film unsere volle Aufmerksamkeit. Er ist ein Werk, das nicht nur für Europa, sondern auch für Frauen und unsere westlichen Demokratien von großer Bedeutung ist. Die Geschichte von Simone Veil, einer wahren Gigantin, sollte in jedem Schulunterricht behandelt und ihre Biografie in jeder Bibliothek verfügbar sein. Sie ist eine Säule, auf der das moderne Europa ruht. Zu sehen in Wien im Kino TOP am 5.3.2024 um 17.45 und 15.3.2024 Metro Kinokulturhaus in Wien.

Regula Stämpfli empfiehlt Jüdisches Filmfestival Wien: 5.3.-22.3.2024. Simone Veil. Ein Leben für Europa.

Das Jüdische Filmfestival Wien nimmt diesen bedeutenden Film in sein Programm auf. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Link zum Programm. Es ist bemerkenswert, dass dieser Film, der so aktuell und relevant ist – feministisch, historisch und europäisch -, nicht die verdiente Aufmerksamkeit in den Mainstream-Kinos und den Medien erhielt. Sogar angesichts der jüngsten Diskussionen über das “Recht auf Abtreibung” wurde Simone Veil kaum erwähnt, was ein beunruhigendes Schweigen über die Rolle von Frauen in unserer Gesellschaft offenbart. In einer Zeit, die von digitalen Innovationen geprägt ist, scheint es, dass unsere demokratischen Errungenschaften rückgängig gemacht werden, wenn wir nicht aktiv die Stimmen der Frauen hören und ihnen die Anerkennung geben, die sie verdienen.

#HannahArendtLectures: Elemente und Ursprünge digitaler Totalitarismen von Regula Stämpfli an der HSG, Universität St. Gallen FS/SS 2024 Öffentliche Vorlesung. Über TikTok, Tanks & (Media)Wars.

#HannahArendtLectures: Elemente und Ursprünge digitaler Totalitarismen von Regula Stämpfli an der HSG, Universität St. Gallen FS/SS 2024 Öffentliche Vorlesung. Über TikTok, Tanks & (Media)Wars.
HannahArendtLectures: Elemente und Ursprünge digitaler Totalitarismen von Regula Stämpfli an der HSG, Universität St. Gallen FS/SS 2024 Öffentliche Vorlesung. Über TikTok, Tanks & (Media)Wars.

Hannah Arendts monumentales Werk: “Elemente und Ursprünge totalitärer Systeme” beginnt mit Platos berühmten Kampf gegen die Sophisten. Medien spielen in totalitären Systemen entscheidende Rollen – Die Vorlesung versteht sich als Fortsetzung von Arendts grossem Werk.

Regula Stämpfli widmet sich dem fortwährenden Kampf um Wahrheitsfindung und den Bezug zu Welt und Wirklichkeit im Dienste der Demokratie. Sie richtet ihren Fokus auf die automatischen, repetitiven Meinungsdiktaturen in den sozialen Netzwerken wie X/Twitter, Facebook, TikTok, Instagram, Telegram, Google, YouTube et al. Dienste, die laStaempfli rege nutzt. Die Vorlesung stellt sich dabei der Aufgabe, die schwer fassbaren zeitgenössischen Entwicklungen zu analysieren, den Zerfall der westlichen Erfolgsmodelle und Demokratien aufzuzeigen und fragt gleichzeitig nach möglichen Massnahmen, um diesen Prozess zu stoppen.

#HannahArendtLectures: Elemente und Ursprünge digitaler Totalitarismen von Regula Stämpfli an der HSG, Universität St. Gallen FS/SS 2024 Öffentliche Vorlesung. Über TikTok, Tanks & (Media)Wars.
#HannahArendtLectures: Elemente und Ursprünge digitaler Totalitarismen von Regula Stämpfli an der HSG, Universität St. Gallen FS/SS 2024 Öffentliche Vorlesung. Über TikTok, Tanks & (Media)Wars.

laStaempfli im Nachtcafé: Kinder um jeden Preis. Wiederholung der Sendung vom SWR neu am 12.01.2024. Regula Staempfli darüber, weshalb es dringend ein universelles Verbot der Leihmutterschaft braucht & Literaturhinweise. Mit Aktivistin Olivia Maurel: Bericht vor Parlament Tschechien 2023.

Im Nachtcafé vertrat PD Dr. Regula Stämpfli die wissenschafltich, ethisch und medizinisch klare Haltung des universellen Verbots der Leih- und Mietmutterschaft. Die Sendung ist eine Wiederholung aus dem Sommer 2023 – hier zum nachgucken: https://www.ardmediathek.de/video/nachtcafe/kinder-um-jeden-preis-wh/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE4ODIyMDA

Etwas müde angesichts der in Deutschland mit Fug und Recht verbotenen Leihmutterschaft, wenn sie dann doch ohne grosse Probleme in Deutschland zur Norm werden soll…. Bildschirmfoto aus der Sendung.

Die Leih- und Mietmutterschaft entspricht der Auflösung der realen Welt und Wirklichkeit seit den neuen digitalen Revolutionen. Regula Stämpfli nennt dies “Der Mensch im Zeitalter seiner digitalen Reproduktion.” Wie sehr codierte Automatismen, die Menschen wie Fleisch und Reproduktion wie einen Dingakt behandeln, darüber hat Regula Stämpfli ausführlich geschrieben. Zwei Kurzversionen zur Digitalisierung hier: https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2021/08/Staempfli_Europa_Bankensprech_Sehnsuchtsort.pdf und hier: https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf Im Podcastz “Die Podcastin” erklärt Regula Stämpfli regelmässig die Auswirkungen der Digitalisierung auf unser reales Leben: www.diepodcastin.de Zum Nachhören überall wo es Podcasts gibt. Ebenso in “Future-Podcast”, wo Regula Stämpfli zwei Jahre für die SAGW und TA-SWISS die Auswirkungen der Digitalisierung untersucht hat. www.ta-swiss-futurepodcast.online

Erschütternd der Bericht DES LEIHMUTTERSCHAFTSKINDES VOR DEM TSCHECHISCHEN PARLAMENT: https://www.youtube.com/watch?v=b0gJi0WQRDA

Olivia Maurel: Aktivistin für ein universelles Verbot der Leihmutterschaft. Olivia Maurel ist vor vierzig Jahren von einer Leihmutter geboren worden und erzählt, was seitdem alles passiert ist. Die Kinderrecht werden nicht berücksichtigt: Dies erklärt die kluge Dr. Eva Maria Bachinger seit Jahren, siehe auch Artikel hier: https://www.imabe.org/fileadmin/imago_hominis/pdf/IH024_006-010.pdf

Für mehr Denken von laStaempfli auch den Literaturblog beachten: www.ensuite.ch hier https://www.ensuite.ch/literaturblog/

Falsch erzählt, ist die Demokratie rasch gekreuzigt. Essay zum Zusammenhang zwischen Kunst und Politik von Regula Stämpfli.

Mein Essay zur Unterscheidungskraft in der Politik, die dem Surrealismus und der postmodernen Beliebigkeit in der Politik gewichen ist.

Falsch erzählt, ist die Demokratie schnell zerstört – ein Auszug aus dem Essay von laStaempfli. Bestellen bei ensuite https://www.ensuite.ch/produkt-kategorie/abonnemente/

Von Dr. Regula Stämpfli – «Sanfte Berührung», steht über den Burberry-Puschen, violett, flauschig und im Herbst 2023 für 690 britische Pfund zu haben. Als das MOMA 1936 in New York die Pelztasse von Meret Oppenheim zeigt, fällt, so die Legende, eine Frau in Ohnmacht. Peter, mein britischer Freund, meinte einmal, der Unterschied zwischen der deutschen und der englischen Sprache liege im «fluffy» und im «butterfly», Adjektiv und Insekt, also etwas so Leichtes phonetisch in die Nähe von «fleischig» (flauschig) zu rücken oder zu schmettern (Schmetterling), sage alles über die entsprechenden Kulturen aus. Punkto Britishness halte ich es mit Elif Shafak, die einmal in einem ihrer Bücher eine Protagonistin feststellen lässt: «Sie spucken dir ins Gesicht und reichen dir anschliessend das Taschentuch.» Willkommen in Kunst und Kultur – dem etwas anderen Essay von PD Dr. Regula Stämpfli, Leiterin der #HannahArendtLectures an der HSG zur Nahost-Medienberichterstattung.

Am 16. Oktober waren es 755 Tage, dass die Taliban für Mädchen den Schulbesuch verboten haben, und 295 Tage, seit den Frauen in Afghanistan alle Universitäten verboten sind. Lesen, schreiben, sich frei zu bewegen, Velo zu fahren oder gar an einer Universität zu studieren, ist den Frauen im Gazastreifen untersagt. In Saudi-Arabien dürfen Frauen erst seit fünf Jahren Auto fahren; in den Gefängnissen sitzen jene, die dafür gekämpft haben. Vergewaltigung in der Ehe ist in Saudi-Arabien legitim – dies nur so nebenbei. In Iran werden Frauen gefoltert, vergewaltigt, inhaftiert und regelmässig zum Tod verurteilt. Dies, weil sie bspw. ihren Schleier nicht «ordnungsgemäss» tragen, weil sie singen, weil sie tanzen. Der Friedensnobelpreis ging dieses Jahr an die iranische Frauenrechtlerin Narges Mohammadi, die seit Jahren im Kerker der iranischen Mullahs sitzt – SRF war die Meldung ganze eine Minute und 20 Sekunden wert. Am 7. Oktober 2023, in den frühen Morgenstunden, legten die von den iranischen Mullahs gesponsorten Islamisten, deren Familien von EU-Geldern unterstützt werden, einen Bombenteppich über Israel. Dieser sollte davon ablenken, dass an der Grenze zu Israel Tausende von vergewaltigenden, folternden, brandschatzenden und mordenden Islamisten fröhliche Teenager an einem jüdischen Musikfestival dahinschlachteten sowie die Nachbardörfer dem Erdboden gleichmachten. Die an den Dreissigjährigen Krieg erinnernden Mördertruppen verschwanden mit 200 Israelis, darunter Babys und Kinder, weibliche Teenager, einige Frauen und wenige Männer, und versteckten sich und ihre Geiseln bei ihren Familien, die sie regelmässig als Bomben-Schutzschilder gegen die Verteidigungsarmee aus Israel benutzen.

So weit die Fakten. Doch was lese ich in den mit unseren Steuergeldern finanzierten Medien- und Kulturinstitutionen? Nicht nur eine ganz andere Geschichte, sondern die Verherrlichung des Terrors, der darin gipfelt, dass BBC – SRF folgt auf Fuss – den Begriff «Terrorist» künftig aus jeder Information streichen will, da dies sonst «einer Parteinahme» gleichkäme. In London gehen am 14. Oktober, genau eine Woche nach dem Massaker, Tausende von Menschen auf die Strasse. Nicht etwa, um des unaussprechlichen Mordens in Israel zu gedenken, nein, um die Mörderbande zu feiern und gegen Israel zu demonstrieren. Weiterlesen unter https://www.ensuite.ch/produkt-kategorie/abonnemente/ BILD VON REGULA STAEMPFLI WIEN 2023.

Boomerarchitektur oder Avantgarde? Kritikerrunde zum Roche Areal Basel | Kritik am Bau mit Politphilosophin PD Dr. Regula Stämpfli/laStaempfi. #DesigningPolitics #ThePoliticsofDesign 2023

Boomerarchitektur oder Avantgarde? Kritikerrunde zum Roche Areal Basel | Kritik am Bau mit laStaempfli. Eine wichtige Diskussion zum Zusammenhang zwischen Architektur, öffentlicher Raum und Demokratie. Regula Stämpfli wurde als Expertin geladen, da sie über 15 Jahre im Bereich “Urbanismus, Stadtentwicklung, Architektur, Design” tätig war, von 2005-2013 in der IFG – dem International Forum for Design, u.a. über Jahre in der Funktion der Intendantin, die das Programm “Designing Politics – the Politics of Design” initiierte und verantwortete, ein Programm, das von einem Designer und eng vernetzten Medienprofessor als “Designing Politics” abgekupfert wurde.

Hier das Buch zur Geschichte der HFG – IFG Ulm siehe https://www.researchgate.net/publication/309201000_HfG_IUP_IFG_Ulm_1968-2008

Regula Stämpfli: “Der öffentliche Raum ist für die Demokratie konstituierend. Die Roche Towers gehören zur Repräsentationsarchitektur, nicht zur Partizipationsarchitektur.” Linkhttps://www.youtube.com/watch?v=28lRWHPgzVw

Gesprächsrunde zum Roche-Areal in Basel und der städtebaulichen Entwicklung von öffentlichem und privatem Raum Gäste: Dr. Jacqueline Burckhardt (Kunsthistorikerin) Max Dudler (Architekt) Dr. Regula Stämpfli (Politphilosophin) Dr. Sibylle Wälty (Architektin und Raumentwicklerin, ETH) Konzept & Produktion: Giacomo Paravicini Moderation: Remo Reginold Film: Pablo Callisaya Crew: Moritz Hossli, Lukas Egger, Sergio Callisaya Musik: Alex MakeMusic – In My Mind Aufgezeichnet am 20.09.2023 im Messeturm Basel (Bar Rouge) © Kritik am Bau | Plattform für Architekturkritik und Städtebau YouTube-Kanal:    / @kritikambau   Podcast: https://open.spotify.com/user/31rdqxq... Instagram: https://www.instagram.com/kritikambau/ Mail: info@kritikambau.ch —– Quellen: Visualisierungen: F. Hoffmann-La Roche Ltd; Herzog & de Meuron; GRUNER SA Hochhauskonzept Basel: Bau- und Verkehrsdepartement Kanton Basel-Stadt Abbildung Bau 52 (Rohner): Wladyslaw Sojka Abbildung Bau 27 (Salvisberg): Franz Hart: Skelettbauten. München, Verlag Callwey, 1956, S.55. Roche-Areal Entwicklung 1947–2000: Alois Diethelm Restliche Bilder und Grafiken: Kritik am Bau. HIER DIE BAZ-KRITIK MIT DER SEHR UNWIRSCHEN BEHAUPTUNG, DASS WIR KEINE AHNUNG VON DER BASLER STADTENTWICKLUNG HÄTTEN – laach, es ging um die Nutzung, die Privatisierung, die Repräsentationsarchitektur der ROCHE-TOWERS. Hier zum Artikel siehe https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2023/10/BaZ-231014.pdf

Die Diskussion warf hohe Wellen, hier noch ein Artikel aus der Architekturzeitschrift siehe https://architekturbasel.ch/diese-tuerme-koennten-in-dubai-stehen-die-berge-von-basel/

Was ist Polarisierung, Frau Stämpfli? Ganz einfach erklärt.

“Polarisierung wird entlang von Emotionen, Skandalen, Freund-Feind-Schemata, Sprechakten versus Wirklichkeit getrieben. Polarisierung gab es schon vor den sozialen Medien – siehe dazu die SNF-Förderungsprofessur-Eingabe von Regula Stämpfli (wird demnächst publiziert) aus dem Jahr 2002. Die sozialen Medien, respektive deren Codes, sind so programmiert, dass sie auf Emotionen, Skandale, Freund-Feind-Schemata und Ideologien ansprechen und diese millionenfach automatisch repetieren. Die Menschen sind viel besser als ihr Ruf – it is the Codes, stupid, wie PD Dr. Regula Stämpfli dies in vielen Schriften und Vorträgen ausführt. Algorithmen triggern antidemokratische Reflexe: Denn das sind Emotionen, Skandale, Freund-Feind-Schemata, Sprechaktkonzentration etc.” Dazu hat laStaempfli einen eigenen Podcast www.ta-swiss-futurepodcast.online und “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt” gewidmet.

In der Schweiz, anders als in Deutschland und in Österreich wurde das Werk “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt” der prominenten Politphilosophin, deren Werke überall Gespräch sind und Debatten auslösen, NICHT REZENSIERT. Dafür wurden und werden ständig laStaempflis Erkenntnisse, Begriffsschöpfungen und Theorien deren Namanesnennung veröffentlicht. Dies können sich Medienschaffende nur in der Schweiz, dem letzten Land Europas, das die Genderapartheid abschaffte, leisten.

Zum Denken laStaempflis hier ein kleiner Einstieg: https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2021/08/Staempfli_Europa_Bankensprech_Sehnsuchtsort.pdf