Regula Stämpfli über Bücher, die GEOPOLITIK VERÄNDERN: Ai WEIWEI: Die chinesischen 1000 Jahre; Alexander Solschenizyn und Catherine Belton zum Marxismus/Kommunismus; & Kacem El Ghazzali sowie Salman Rushdie zum Islamismus.

Regula Stämpfli hat für das Magazin ENSUITE Ai WeiWei, 1000 years of Joys and Sorrow gelesen und ist einmal mehr erstaunt, wie wenig sich der deutschsprachige Raum für dieses Jahrhundertwerk interessiert. Statt WINNETOU – wie kürzlich bei SRF Literaturclub ausgerechnet mit Salman Rushdies “SATANISCHE VERSE” verglichen – derartiges Niveau kann man wirklich kaum unterschreiten, also statt die codierte, automatische Empörung zu einem Nullthema auch im Feuilleton und ÖRR (ÖFFENTLICH-RECHTLICHER RUNDFUNK) zu übernehmen, wäre Information, Literatur und demokratische Räume in Kunst und Literatur gefragt.

Deshalb hier die dringliche Leseempfehlung von laStaempfli des umwerfenden Werks von AI WEIWEI mit einer Beobachtung der WOKE-SZENE UND DER CHINESISCHEN KULTURREVOLUTION. Die drei Totalitarismen Maoismus, Marxismus sowie Islamismus als klassische linke totalitäre Bewegungen wurden bis heute nie – anders als der Nationalsozialismus – aufgearbeitet, die Täter nie verurteilt. Es ist höchste Zeit zur Entkommunisierung, Entmaofizisierung und Entislamisierung politischer Theorie und Praxis (Wortschöpfung by Regula Stämpfli).

Leseempfehlung zum Maoismus: Ai WeiWei und Kai Strittmatter (Die Neuerfindung der Diktatur)

Leseempfehlung zum Marxismus-Leninismus: Catherine Belton (Putins People) und Alexander Solschenizyn Archipel Gulag.

Leseempfehlung zum Islamismus: Satanische Verse von Salman Rushdie und alle aktuellen Artikel von Kacem El Ghazzali in der NZZ siehe unten.

Frauen und Kunst: Das grosse Patriarchat – Neuauflage im NZZ-Feuilleton. Regula Stämpfli, #diepodcastin, Nina Schedlmayer verlinken.

Zuerst war es die sexistische Enteignung der Bestseller-Autorinnen Claudia Schumacher, Christine Brand und Seraina Kobler durch die renommierte Neue Zürcher Zeitung , nun geht es um alle Küntlerinnen: https://www.nzz.ch/feuilleton/kunst-von-frauen-nur-feministische-kunst-ist-gute-kunst-ld.1692076?reduced=true Die Neue Zürcher Zeitung, Teile davon im Kultur-Ressort, sind an einer sexistischen Kampagne gegen Künstlerinnen der Vergangenheit, Gegenwart und wollen offensichtlich frauenfreie Kunst und Kultur in aller Zukunft sicherstellen.

Die grosse Nina Schedlmayer schreibt eine Kritik – mit Erwähnung von #diepodcastin – im besten Kunstblog ARTEMISIA: https://artemisia.blog/2022/07/20/helen-frankenthaler-wo-hast-du-die-schwaenze-versteckt/

Weshalb ist dies wichtig? Monopol – die wichtigste Kunstzeitschrift – vertut sich nicht nur in der #documenta15 – die neuste Ausgabe ist als ob der Antisemitismus-Skandal nie stattgefunden hätte – sondern lässt bei der Ausgabe zu Duchamp die Kontroverse rund um das “Urinal” völlig weg – auch die Künstlerinnen, die den Surrealismus eigentlich gemacht haben. Hier deshalb ein Service-Link: ” Nur zwei Tage nach der Ablehnung der Society of Independent Artists schreibt Duchamp an seine Schwester: „Eine meiner Freundinnen reichte unter einem Pseudonym, Richard Mutt, ein Porzellanurinal als Skulptur ein“. Erst 1982 wurde diese Briefzeile bekannt und im Archives of American Art Journal publiziert. Als „Freundinnen“ Duchamps kommen zwei Frauen infrage, die Übersetzerin Louise Norton, die das Urinal in ihrem Text „Buddha of the Bathroom“ als Kunstwerk bewarb, und die Dada-Künstlerin Baroness Elsa von Freytag-Loringhoven.” siehe Quelle https://blog.singulart.com/de/2019/06/10/duchamps-fountain-urheberstreit-um-das-beruehmteste-urinal-der-welt/

Isabel Rohner und Regula Stämpfli entwickeln in #diepodcastin die Theorie der sexistischen Enteignung. Sexismus ist keine “Kultur”, sondern strukturelle Gewalt, die dahin zielt, alle Frauen abzuwerten, unsichtbar zu machen, ihnen die Möglichkeit der Kapitalbildung zu nehmen. Deshalb ist das, was als #Shitstorm #Hate gegen Frauen thematisiert wird, eine Verharmlosung, denn es geht auch nicht um #politicalcorrectness, sondern um Geschlechterapartheid.

Wir schreiben das Jahr 2022. Die ewig gleichen Wiederkäuer-Themen, dass Frauen keine Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Politikerinnen, Denkerinnen, Autorinnen, Technikerinnen, Gestalterinnen gewesen seien, manifestiert die grassierende Unsichtbarmachung von Frauen durch Agenda-Setter (allerlei Geschlechts). Stichwort: “Trumpism”.

Deshalb leisten sich Schweizer Wissenschafter auch einen “Pass für Alle”, der die Geschlechterapartheid zementiert. https://www.kleinreport.ch/news/weibliche-nicht-existenzen-und-der-totalitare-pass-fur-alle-97900/

Regula Stämpfli zum 100. Geburtstag von Georg Kreisler in Kultur- und Kunstmagazin “ensuite”.

Leider kennen – außerhalb von Wien und München – viel zu wenig Menschen  den großen Georg Kreisler, deshalb unbedingt an alle: Besorgt Euch seine Platten, lest seine Bücher, lacht mit ihm auf YouTube. Dort gibt es fantastische Aufnahmen des unterirdisch komischen «Taubenvergiften im Park». Oder den Song gegen Franz-Josef Strauss: «Suchen Sie Beistand, dann habe ich ein Nacktbild von Goebbels für Sie./Suchen Sie Hoffnung, dasnn habe ich den Stadtplan von Stettin.» Die Deutschen mögen ihn immer noch nicht wirklich, den Kreisler meine ich, und die Juden eh nicht, wie die documenta15 in bitterster Weise dokumentierte, bevor Leute wie ich diese als das entlarvten, was sie von Beginn weg war: Voller Hass und ureuropäischen Antisemitismus in postkolonialem Kostüm, «plus ça change, plus c’est la même chose».

Georg Kreisler wurde als 15jähriger aus Wien gejagt, mit großen J im Pass, erfunden von den Schweizern übrigens, und er entkam nur dank seinen Eltern, die in die USA flohen. In Amerika komponierte Kreisler seine ersten Lieder: «Chaplin singt ihm Melodien vor, Kreisler schreibt die zugehörigen Noten, reicht sie an Hanns Eisler weiter, der daraus Filmmusik macht» (SZ, 18. Juli 2022). Bei den Nürnberger Prozessen amtiert er als Übersetzer, um sich dann als Künstler wieder in Europa niederzulassen.

Zitat: «Du darfst rauben oder stehlen, blinde Hunde quälen, Du wirst sehn, die Polizei bleibt ziemlich lax, auch beim Erpressen, beim Plündern wird sie Dich nicht hindern, aber sag nie etwas Schlechtes über MAX.»

Regula Stämpfli hat mit Max Frisch schon einmal abgerechnet und zwar indem sie HOMO FABER feministisch umschrieb, siehe https://www.ensuite.ch/wer-sehgewohnheiten-veraendert-durchbricht-die-blindspirale-gynae-faber-ein-kurzbericht/ Nun also ein DENKMAL FÜR GEORG KREISLER UND EIN STURZ VON MAX FRISCH:

HIER DER LINK ZUM HEFT https://www.ensuite.ch/georg-kreisler-jubilaeum-und-max-frischs-antisemitismus/

Regula Stämpfli: Das Verschwinden des Wortes “FRAU” ist kein linguistisches, sondern ein politisches Thema.

Regula Stämpfli diskutiert in von ihr gegründeten #HannahArendtLectures an der Universtität St. Gallen HSG die totalitären Elemente der Zeitgeschichte an aktuellen Beispielen. Die Auflösung von Wirklichkeit und menschlicher Erfahrung sind Kernelemente totalitärer Politik. Die medial, kulturell und durch die neuen Selbstbestimmungsgesetze in den westlichen Medien in den sozialen Netzwerken durch Gewalt initiierte “Cancel Women”-Unkultur entspricht neuen totalitären Elementen der #Sprechakttheorie (copyright Regula Stämpfli, die Judith Butler auf den Punkt bringt). “Mensch, gelesen als Frau” ist eine Fremdbestimmung aller Frauen. Regula Stämpfli wehrt sich als irgendwas gelesen zu werden. Punkto Machtpolitik fehlt in der medialen Analyse, dass sich der Kampf der Aktivist*innen im Netz, befördert durch die Codes in den sozialen Medien, siehe dazu die Schriften von Regula Stämpfli, dass es in erster Linie darum geht, Frauen als Frauen auszulöschen. Hier ein aktueller Beitrag der TWITTERSPHÄRE.

Tragisch ist, dass im deutschsprachigen Diskurs kaum Politphilosophinnen zu Wort kommen. Denn es geht beim Thema “Frau” um Enteignung, Sexismus, Unterdrückung, Unsichtbarmachung bei gleichzeitigen politphilosophischen Wandel.

Hier nochmals die beste #diepodcastin Folge zum Thema #Sprechakt by laStaempfli und Rohnerin:

#diepodcastin über die EM der Frauen, die NZZaS u.v.a: Isabel Rohner & Regula Stämpfli am 9. Juli 2022.

#diepodcastin über die EM der Frauen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Schwerpunkt Frauenfussball vs Männerfussball, Elon Musk, Maryna Viazovska, Luise Büchner-Preis, gravierender Sexismus gegen die grossen Schumacher, Kobler & Brand & andere Enteignungsstrategien durch Medien. Daneben Tipps für Familienablösung & Geld. 

#diepodcastin beschäftigt sich im feministischen Wochenrückblick, i.a. den Beiträgen zur Weltpolitik, Kultur, Gesellschaft, Demokratie u.a. mit der NZZaS (mit dem Hinweis, dass Isabel Rohner und Regula Stämpfli nie in der NZZaS mehr rezipiert, rezensiert werden).

Nur so nebenbei:

aStaempfli was right: Elon Musk übernimmt TWITTER nicht. So von der Politphilosophin wie vor Wochen als Spekulation “Follow the Money” entlarvt. #diepodcastin hören, macht reich:-)laStaempfli bringt “Karl der Grosse” alias “Carla die Grosse” in Zürich: Eine Daueraustellung mit Künstlerinnen: Eine fehlt und zwar die grösste zeitgenössische Künstlerin Elisabeth Eberle, schon von #diepodcastin interviewt, zum Nachhören: http://diepodcastin.de/2021/06/30/diepodcastin-im-gespraech-isabel-rohner-regula-staempfli-befragen-expertinnen-heute-elisabeth-eberle-ueber-die-naturwissenschaft-in-der-kunst-und-umgekehrt/

Wie wichtig #diepodcastin für #politik & #demokratie ist, zeigt sich an solchen Beiträgen.

Salongespräch: FREIHEIT, nach Hannah Arendt. Ania Gleich, Regula Stämpfli, Thomas Meyer 24.5.2022 in Wien.

Freiheit, nach Hannah Arendt u.a. mit laStaempfli

Hier geht es zur Homepage von Aktionsradius Wien: https://aktionsradius.at/content/de/kalender#event328

Regula Stämpfli, Thomas Meyer & Ania Gleich am 24. Mai 2022 LIVE in Wien & Digital.

Hannah Arendts Essay „Die Freiheit, frei zu sein” aus den 1960ern
wurde im Jänner 2018 neu aufgelegt, war anschließend
wochenlang in den Bestsellerlisten und ist nun Thema unseres
Salongesprächs. – Was ist Freiheit, und was bedeutet sie uns?
Begreifen wir sie nur als die Abwesenheit von Furcht und von
Zwängen, oder meint Freiheit nicht vielmehr auch, sich an
gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, eine eigene politische
Stimme zu haben, um von anderen gehört, erkannt und schließlich
erinnert zu werden? Und: Haben wir diese Freiheit einfach, oder
wer gibt sie uns, und kann man sie uns auch wieder wegnehmen?
In diesem auf Deutsch bisher unveröffentlichten Essay zeichnet
Hannah Arendt die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffs
nach. Dabei berücksichtigt sie insbesondere die Revolutionen in
Frankreich und Amerika. Während die eine in eine Katastrophe
mündete und zu einem Wendepunkt der Geschichte wurde, war
die andere ein triumphaler Erfolg und blieb doch eine lokale Angelegenheit. Aber warum?

Sexismus ist Enteignung: Regula Stämpfli über die Angriffe im Tagesanzeiger gegen eine bekannte Kabarettistin 3.4.2022.

KLEIN REPORT VOM 3.4.2022 SEE http://www.kleinreport.ch/news/mediensexismus-enteignet-99253/

Ein Jahr nach dem «#MediaToo»-Skandal im Hause «Tages-Anzeiger» sitzen die Machos fester denn je in ihren Sesseln. Im März 2021 warfen 78 Journalistinnen in einem offenen Brief dem «Tages-Anzeiger» des Tamedia-Verlags (TX Group) strukturelle Diskriminierung, Sexismus und Lohnungleichheit vor. Ein Jahr später haut ein Starautor des Blattes, seit 37 Jahren fest angestellt, jetzt nur noch als freier Autor tätig, ein durch und durch sexistisches Porträt mit dem Titel «Diese Frau nervt» in die Tasten.

Ein Kommentar für den Klein Report der Politologin, Bestsellerautorin & Podcasterin (#diepodcastin) Regula Stämpfli.

2020 twitterte die Starkabarettistin, politische Autorin und veritables Wortgenie Patti Basler: «Lass es mich dir als Erziehungswissenschaftlerin sagen: Der Blick des Kindes geht zur Bezugsperson. Das kann auch der Vater sein. 1950 hat angerufen und gefragt, ob wir den Vaterschaftsurlaub schon hätten. #2020 #Gerngeschehen.» Dies, weil Jean-Martin Büttner ein Mama-Heulstück erster Güte publiziert hatte. Der Tweet von Patti Basler war witzig, der Artikel von Jean-Martin Büttner zwei Jahre später, überhaupt nicht. Mit «Diese Frau nervt» (von Zürich über Basel bis Bern und darüber hinaus verteilt) greift Jean-Martin Büttner Patti Basler sowohl als Person massiv an sowie auch ihr Geschäftsmodell. Büttners Porträt über Patti Basler ist keine Beschreibung, sondern ein Ausbruch der eigenen Gefühle: Ihn nervt Patti Basler derart, dass er einen Text mit dem Ziel, maximalen Schaden anzurichten, verfasst – Begleitbild inklusive.

Einige strukturelle Muster gefällig? Sie sei «dauerpräsent», sie sei «selbstgerecht», sie sei eine «systematische Dutzerin» – als ob sich irgendwer in der Schweizer Promiszene NICHT duzen würde und – wait for it – «sie hat zu allem eine Meinung». Wo kommen wir denn hin, wenn Frauen eine Meinung haben, nicht wahr? (Ironiedetektor einschalten.)

Dies ist kein Ausrutscher Büttners, sondern solche Sexismen haben System. Jede Intellektuelle, jede prominente Frau in der Schweiz hat diese Männer-Medienkumpanei schon erleben müssen – einige haben die Attacken nicht überlebt. Der jüngste Fall war Patrizia Laeri, die vor Gericht mit ihrer Klage gegen «Inside Paradeplatz» nicht durchkam, obwohl der Sexismus gegen ihre Person «Neo-Finanzfrau» durchaus auch als unlauterer Wettbewerb «dessen Performance ist im Vergleich zum Schweizer Index ungüngstig» und als Geschäftsschädigung hätten interpretiert werden können. Sexismus ist nicht einfach unschön und diskriminiert theoretisch, sondern ist so angelegt, dass die angegriffenen Frauen enteignet werden sollen und/oder in ihrer Fähigkeit, Kapital zu bilden, gebremst und/oder blockiert werden.

In den deutschschweizerischen Medien grüsst das sexistische Murmeltier fast täglich und es sind nicht selten dieselben Akteure, die einander in der Hetze gegen gewisse Frauen unterstützen. Es wäre höchste Zeit, die patriarchalen Mottenkisten für alle Zeiten auszumisten und wegzuwerfen. Und Patti Basler sei doch eine juristische Intervention empfohlen – es würde allen prominenten und künftigen Frauen helfen.

Hier auch die Folge der #diepodcastin zu: SEXISMUS ENTEIGNET. https://diepodcastin.de/2022/01/15/diepodcastin-on-deprivation-sexismus-ist-enteignung-isabel-rohner-regula-stampfli-uber-mariah-carey-patrizia-laeri-inside-paradeplatz-komasaufen-transschwimmrekorde-episode-kurzblumel/

Der Medienkommentar von Regula Stämpfli für den Klein Report: Viel Mut, viel Verve und die Erkenntnis, dass auch der TX-Konzern sich weiterhin mit patriarchalen Mottenkisten-Schreiber brüstet.

Ab April bis 8.5.2022 Deutscher Podcast-Preis: Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind nominiert. Bitte Abstimmen!

Der Podcast boomt. Und meistens erklären uns darin Männer die Welt. Darum machen wir „Die Podcastin“. Seit 2020 schließen das Duo Isabel Rohner (Kulturwissenschaftlerin & Krimi-Autorin) und Regula Stämpfli (Politphilosophin) mit ihrem Wochenrückblick eine klaffende Lücke: „Die Podcastin“ diskutiert alle denkbaren Themen – von Geld bis Kunst, von Corona, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bis zu Architektur, Politik und Demokratie – konsequent aus feministischer Perspektive. Frauenthemen? Sind sämtliche Themen! Die Rohnerin & LaStämpfli erweitern den Blick auf das vermeintlich Bekannte um die vergessenen und verdrängten Frauen. Gemeinsam diskutieren sie und denken weiter. Messerscharf, politisch, streitbar – und unabhängig: LaStämpfi & die Rohnerin machen und finanzieren bei „Die Podcastin“ alles selber. www.diepodcastin.de

https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin-2/

Regula Stämpfli Hannah Arendt-Lectures HSG, Universität St. Gallen: “Hannah Arendt revisited. Elemente und Ursprünge digitaler Auflösung der Wirklichkeit. Erste Vorlesung: 7. April 2022.

Hannah Arendt (1906-1975) gilt zu Recht als die bedeutendste Denkerin des 20. Jahrhunderts. Keine andere Politphilosophin, kein anderer Intellektueller, schon gar nicht Theodor W. Adorno – hier die Privatfeindschaft der Beiden wiederaufgenommen – hat die Zeitgeschichte schreibend, denkend, lebend analysiert und leitet derart demokratisch zum politischen Handeln an wie die geborene Deutsche, Jüdin und US-Amerikanerin. In der ersten Vorlesung beschäftigt sich Regula Stämpfli mit der Biographie von Hannah Arendt – ein Leben, das Geschichte, Politik, Philosophie, Soziologie, Existentialismus, Weltentwurf gleichzeitig ist. laStaempfli – so ihr TWITTERName – erzählt über die zunehmende Verlassenheit von Menschen in totalitären Systemen und darüber, wie Hannah Arendt diese persönlich und politisch zu überwinden lehrt. Schreiben Sie sich ein bei http://hsg.events/oeffentlichesprogramm. Dort finden Sie eine komplette Übersicht aller stattfindenden Vorlesungen und können sich für beliebig viele Vorlesungen anmelden. Für die Online-Vorlesungen über Zoom erhalten Sie nach der Registrierung automatisch Zugang zu den Teilnahmelinks. Sollten Sie hierzu Unterstützung brauchen, kontaktieren Sie gerne das Team des öffentlichen Programms unter 071 224 33 39. Die Hotline steht Ihnen jeweils Dienstag und Mittwoch von 9 bis 11 Uhr zur Verfügung. Es gibt einen Semesterpass. Der Semesterpass kostet zwanzig Franken und berechtigt zum Besuch aller öffentlichen Vorlesungen während des ganzen Semesters. Den Einzahlungsschein, der zugleich als Semesterpass dient, liegt dem Programmheft bei.

Regula Stämpfli Truth in the Age of Digital Reproduction
Regula Stämpfli: Truth in the Age of Digital Reproduction
https://hsg.events/oeffentlichevorlesungen/vorlesungen/hannah-arendt-revisited-elemente-und-urspruenge-digitaler-aufloesung-der-wirklichkeit/

Was verändert der Krieg in der Ukraine? Future Lounge D2030 “Zukunft wagen”. Moderation Klaus Burmeister und Alexander Fink, u.a. mit Politologin Regula Stämpfli.

Auch wenn es keine andere Welt ist, in der wir leben, verändert doch der Krieg in der Ukraine radikal viele unserer Einschätzungen, Erwartungen und Zukunftsvorstellungen. Wir wollen die Futures Lounge dazu nutzen, um mit Vertreter:innen der deutschsprachigen Zukunftsforschung ein Gespräch über die Folgen für unsere Arbeit zu beginnen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln. Die Frage lautet: WAS VERÄNDERT DER KRIEG IN DER UKRAINE? Die Initiative »D 2030« hat sich aufgemacht, der Zukunftsdebatte und dem Zukunftsbewusstsein einen neuen Schub zu geben. Unter Beteiligung von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wurde eine »Landkarte« mit acht Szenarien entwickelt, die sich zwischen den Extremen Ich- oder Wir-Orientierung sowie weltoffen oder abgeschottet verorten. Sie alle zeigen auf, wie wir künftig leben und arbeiten könnten, und skizzieren darauf basierende strategische Leitlinien. Eine spannende Zeitreise und ein dringender Appell, Themen mit Zukunftsrelevanz im öffentlichen Diskurs mehr Platz einzuräumen.Die Politphilosophin Regula Stämpfli freut sich auf das Gespräch via ZOOM am 6. April 2022: Anmeldungen bei forsightlab.de

Die Futures Lounge nochmal anschauen könnt ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=IP_vjADAiAM
Trigger-Hinweis: Der Krieg, das haben wir inzwischen lernen müssen, macht auch vor einer friedlichen Initiative wie D2030+ nicht halt. Im ersten Teil der Futures Lounge hatten wir eine Gruppe von Trollen abzuwehren, die versucht hat, mit sogenannten „Zoom-Bomben“ unsere Debatte zu stören. Wir haben den Cyberangriff nicht herausgeschnitten, konnten ihn aber zum Glück schnell beenden.