Die hybride Kriegsführung neuer Totalitarismen: Regula Staempfli in einer ganzseitigen Rezension in der Die Weltwoche 27/2026 über das neue Buch von Heiko Heinisch, Nina Scholz und Gustav E. Gustenau. “Politischer Islam – eine hybride Bedrohung Europas. Der ‘Civilization Jihad’ der Muslimbruderschaft. Nomos.

Politischer Islam: Eine hybride Bedrohung des Westens

Ein Junge verblutet, von Messerstichen aufgeschlitzt, der Täter steht daneben und ruft die Polizei: „Kommen Sie schnell. Ich wurde rassistisch beleidigt.“ Die Polizei rückt an. Legt dem sterbenden 18-jährigen Mordopfer Handschellen an während sein Mörder von der Polizei gekuschelt wird. Dies ist keine Fiktion, sondern im Dezember 2025  in Grossbritannien geschehen und erschüttert, seit Bekanntwerden des Falles, die Politik. 

Willkommen in der erfolgreichen, hybriden Kriegsführung der Islamisten, von der nun auch ein Sikh, normalerweise eine sehr gut integrierte Religionsgruppe, profitiert hat. Die Agenda der britischen Polizei heisst zwar nicht „Civilization Jihad“, aber ihre Richtlinien passen in dieses Konzept. Weshalb ich das weiss? Ich habe das neue Buch von Heiko Heinisch, Nina Scholz und Gustav E. Gustenau gelesen: Politischer Islam – eine hybride Bedrohung Europas. Der ‚Civilization Jihad‘ der Muslimbruderschaft.

Das Buch gehört zu einer der präzisesten und unbequemsten Analysen, die in den letzten Jahren zum Thema „politischer Islam“ erschienen sind; es ist eine strategische Entschlüsselung. Die Autoren nehmen die Muslimbruderschaft (MB) beim Wort – beim eigenen Wort – und zeigen, dass hinter der zivilgesellschaftlichen Fassade ein langfristig geplantes und sehr durchdachtes Projekt zur kulturellen und institutionellen Transformation Europas steht. Der zentrale Begriff des Buches ist „hybride Bedrohung“. Die Autoren übertragen das Konzept moderner hybrider Kriegführung auf einen nicht-staatlichen, ideologisch kohärenten Akteur. Die islamistischen Gruppen agieren schon längst nicht mehr mit Bomben und offener Gewalt, so wie damals im IS-Staat. Sie setzen auf  legale Mittel, zivilgesellschaftliche Strukturen, Bildung, Kultur, Medien, Politik und Netzwerke. Und auf Subventionen von Europa, wie im Fall des unter dem IS-Terroristenführer und neuen Staatsmann in Syrien zu beobachten ist. Islamisten haben viel Zeit, viel Geld und nur ein einziges Ziel, dem sie in Europa immer näher kommen: Die Errichtung einer islamischen Ordnung. Der  „Civilization Jihadist Process“, formuliert von von Hasan al Banna (1906-1949) und Yusuf al-Qaradawi (1926-2022) zielt auf kulturelle Hegemonie, die die militärische Niederschlagung quasi unnötig macht. Die Autoren lesen die Texte der Muslimbrüder als Erste nicht als blosse Propaganda, sondern als ernstzunehmende, operative Pläne. Dadurch wird klar, dass entgegen der Meinung aller Integrationsbeauftragten, die Aktivitäten der Muslimbruderschaft nicht als zufällige oder rein religiöse Phänomene beschreibt, sondern als Teil einer kohärenten, adaptiven Strategie interpretiert. Eine hybride Kriegführung eben – eine, die Medien, Kultur und Wissenschaft bis heute vehement verneinen. 

Die hybride Kriegführung besteht in der Migration, respektive “Settlement”, also Niederlassung, in der Einflussnahme (via Vereine, Verbände & sog. Ökumene), geht dann zur Destabilisierung über bis hin zur massiven Konfrontation und schliesslich zur Übernahme der ehemaligen Mehrheitsgesellschaft. Die Destablisierung findet über die Aushöhlung der demokratischen Institutionen statt: Laizismus, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Religionsfreiheit, öffentliche Versammlungsfreiheit werden durchlöchert bis der Hijab hip, die Scharia zur Kultur und öffentlichen Plätze durch betende Muslime (Frauen haben dort nichts zu suchen) besetzt werden. Mittäter der hybriden Kriegführung sind die westlichen Eliten in Medien, an den Universitäten, in den Kulturinstitutionen sowie in der Politik.  Der „Dialog mit dem Islam“ oder wie der schweizerische Bundesrat Beat Jans auch meinte „Der Ramadan gehört zu der Schweiz“ ist im Buch kein Ausdruck von Toleranz, sondern gehören zu den Instrumenten bspw. der Muslimbruderschaft, um die eigenen antidemokratischen Strukturen unter dem Schutz der demokratischen Öffentlichkeit auszubauen. Die hybride Natur der Bedrohung besteht darin, legal aufzutreten, während parallel eine unumstössliche alternative Ordnung etabliert wird.  

Der ermordete Junge in England heisst Henry Nowak. Er musste sein Leben lassen, weil unser westliches Rechtsystem durch den Einfluss, durch die hybride Kriegführung der Islamisten in Zusammenarbeit mit den sozialistischen Revolutionären so pervertiert wurde, dass alle Opfer von nicht-weissen Täter zunächst als Täter vernommen werden und über diese ideologisch motivierte Sachlage elendiglich ihr Leben verlieren. Oder ihre brutale Vergewaltigung – wie jüngst der Fall einer 12-Jährigen in einem Sozialheim in Berlin – nicht verfolgt werden durfte, weil es sonst zu „rassistischen Stereotypen“ kommen könnte.

Wie meinte noch Mephisto bei Goethes Faust? “Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.” Grossbritannien zeigt in diesen Tagen, wie der Kampf gegen „strukturellen Rassismus“ der Geist ist, der im Bemühen um das Gute, das entsetzlichste Böse schafft und die hybride Kriegsführung des politischen Islam zu einer Erfolgstory macht. Lesen Sie das Buch von Heiko Heinisch, Nina Scholz und Gustav E. Gustenau und verteilen Sie es dem Amt und Amtsleiter Ihres Vertrauens!

MEDIENMITTEILUNG und Audio-Aufzeichnung der Live-Pressekonferenz: “Komitee Transparenz” (Sama Schwarz, Valerian Maly, Regula Stämpfli) über die Berner Kulturpolitik und die Wahrung des Öffentlichkeitsprinzips. 26.6.2026.

Hier das Audiofile der Konferenz eins zu eins: Pressekonferenz, 26.6.2026 Komitee Transparenz fordert Aufklärung, Transparenz und ein öffentliches Stadt- Landgespräch über die Berner Kulturpolitik.

MEDIENMITTEILUNG

Das „Komitee Transparenz“ fordert Aufklärung, Transparenz und ein öffentliches Stadt- und Landgespräch über die Berner Kulturpolitik

Bern, 26. Juni 2026

An der heutigen Medienkonferenz hat das Komitee Transparenz seine Bedenken zum Umgang der Stadt Bern mit mehreren Einsichts- und Auskunftsbegehren dargelegt. Im Zentrum stehen weder kulturpolitische Geschmacksfragen noch persönliche Auseinandersetzungen. Im Zentrum steht die demokratische Grundfrage, ob öffentliche Behörden ihrer gesetzlichen Auskunfts- und Rechenschaftspflicht nachkommen und ob das Öffentlichkeitsprinzip tatsächlich gewährleistet wird.

Ausgangspunkt sind mehrere voneinander unabhängige Einsichts- und Auskunftsbegehren sowie parlamentarische Vorstösse zur Ausschreibung der Dampfzentrale Bern. Die Eingaben befassen sich mit denselben Kernfragen: Wurden mögliche personelle und institutionelle Verflechtungen zwischen Bewerbungen geprüft? Wurden Vorentscheide ausgeschlossen? Welche Unterlagen dokumentieren diese Prüfungen? Weshalb wurden zentrale Besprechungen nicht protokolliert? Und weshalb wurden zahlreiche Nachfragen während Monaten entweder nicht beantwortet oder als «nicht zielführend» bezeichnet?

Während mehr als sechs Monaten erhielten die Gesuchsteller keine substantiellen Antworten. Erst wenige Tage vor der Medienkonferenz stellte die Stadt Bern zwei Mitgliedern des Komitees Transparenz umfangreiche Akten zu. Das Komitee Transparenz begrüsst ausdrücklich, dass inzwischen eine erste Reaktion der Behörden vorliegt. Gleichzeitig hält es fest:

Eine Antwort ist noch keine Aufklärung und genügt dem Öffentlichkeitsprinzip nicht per se.

Denn nach Auffassung des Komitee Transparenz bleiben wesentliche Fragen unbeantwortet. Die übermittelten Unterlagen enthalten überwiegend bereits bekannte oder öffentlich zugängliche Dokumente, ohne die zentralen Fragen nach Entscheidungsprozessen, Dokumentation und institutioneller Verantwortung und Verflechtung abschliessend zu beantworten.

An der Medienkonferenz wurde zudem darauf hingewiesen, dass sich insgesamt fünf voneinander unabhängige Verfahren überschneiden: mehrere Gesuche nach Transparenz im Sinne des Öffentlichkeitsgesetz sowie parlamentarische Vorstösse und journalistische Recherchen wurden lange nicht oder nur unzureichend beantwortet. Gerade diese Häufung von Gesuchen nach Einsicht begründet nach Auffassung des Komitee Transparenz ein erhebliches öffentliches Interesse an einer nachvollziehbaren Aufarbeitung.

Über den konkreten Vergabefall hinaus versteht das Komitee Transparenz die Entwicklungen in Bern als Anlass für ein längst überfälliges öffentliches Stadtgespräch.

Im Zentrum steht nämlich auch die Frage, wie sich hegemoniale kulturpolitische Narrative auf Institutionen, Verfahren und demokratische Kontrolle auswirken. Nach Auffassung des Komitees haben sich in Teilen der Berner Kulturpolitik politische Deutungsmuster verfestigt, die zunehmend institutionelle Entscheidungsprozesse prägen. Wo personelle Netzwerke, politische Narrative und öffentliche Förderentscheide eng ineinandergreifen, besteht die Gefahr, dass Transparenz, Wettbewerb, Pluralismus und rechtsstaatliche Verfahren geschwächt werden.

Diese Entwicklung betrifft längst nicht mehr nur kulturpolitische Debatten. Sie berührt Grundfragen demokratischer Öffentlichkeit und kann – wie aktuelle politische Vorstösse auf kantonaler Ebene zeigen – bis in sicherheitspolitische Fragestellungen hineinwirken.

So hat etwa der Grosse Rat des Kantons Bern am 4. Juni 2026 eine Motion für ein Antifa-Verbot überwiesen, die nun an den Bund weitergeleitet wird – nach Auffassung des Komitees ein Beispiel dafür, wie eine überzogene Ideologisierung der lokalen Kulturpolitik bis in kantonale und nationale sicherheitspolitische Entscheide ausstrahlen kann.

Kulturpolitik ist deshalb keine Nische. Sie ist Teil der demokratischen Infrastruktur einer offenen Gesellschaft.

An der Medienkonferenz kamen zudem zahlreiche Berichte über Einschüchterungen, Drohungen, Ausgrenzungen, Sanktionierungen im Kulturbereich zur Sprache. Das Spektrum reicht von dokumentierten physischen Übergriffen und strafrechtlich geahndeten Vorfällen bis hin zu psychischem Druck, beruflicher Ausgrenzung, administrativer Zermürbung und einer Atmosphäre der Angst, die nach Aussagen zahlreicher Kulturschaffender zunehmend das öffentliche Klima prägt. Nach Auffassung des Komitees dürfen solche Entwicklungen weder tabuisiert noch individualisiert werden. Sie verdienen eine öffentliche demokratische Debatte.

Das Komitee Transparenz betont ausdrücklich, dass Demokratie nicht davon lebt, dass alle dieselben Narrative teilen. Demokratie lebt davon, dass Institutionen auch dann rechtsstaatlich funktionieren, wenn unterschiedliche politische und kulturelle Auffassungen miteinander konkurrieren. Gerade deshalb müssen Öffentlichkeit, Transparenz und demokratische Kontrolle gestärkt und nicht geschwächt werden.

Das Komitee Transparenz fordert deshalb:

  • die vollständige Beantwortung sämtlicher hängiger Einsichts- und Auskunftsbegehren;
  • die Offenlegung der tatsächlich vorgenommenen Prüfungen zu personellen und institutionellen Verflechtungen beziehungsweise – falls solche Prüfungen nicht erfolgt sind – eine klare Erklärung gegenüber der Öffentlichkeit;
  • vollständige Transparenz über die Dokumentation behördlicher Entscheidungsprozesse;
  • den uneingeschränkten Zugang der Medien zu den relevanten Unterlagen, damit eine unabhängige journalistische Aufarbeitung möglich wird;
  • sowie ein breites öffentliches Stadtgespräch über Transparenz, demokratische Kultur, institutionelle Verantwortung, dokumentierte physische und psychische Übergriffe sowie die Auswirkungen hegemonialer Narrative auf die politische Kultur der Stadt Bern.

Das Komitee wird die weiteren Verfahren aufmerksam begleiten und sich weiterhin für Transparenz, rechtsstaatliche Verfahren, demokratische Öffentlichkeit und die Freiheit von Kunst, Wissenschaft und Journalismus einsetzen.

Hinweis an die Medien

Die in der Medienkonferenz erwähnten Dokumente – unter anderem die Kommunikationskette der Stadt Bern mit dem kurdischen Kulturverein, der geschwärzte Strafbefehl, die eingereichten Einsichts- und Auskunftsbegehren sowie Hintergrundberichte anderer Medien – können beim Komitee Transparenz angefordert und eingesehen werden.

Anfragen bitte an:

auskunftsbegehrenbern@gmail.com

Frauenrechte sind entscheidend für die Demokratie: Isabel Rohner und Regula Stämpfli als DIE PODCASTIN im grossen Mena-Watch-Interview mit Geneviève Hesse. Februar 2026.

Ausschnitte aus dem langen Mena-Watch-Interview vom 10.2.2026 siehe https://www.mena-watch.com/feminismus-bei-islamismus-schweigt-ist-keiner/

RS: Meine Beziehung ist sowohl intellektuell als auch zutiefst kulturell geprägt. Israel ist für mich kein abstrakter Staat, sondern ein kultureller Resonanzraum der Aufklärung, der Emanzipation und des Streits. Sowohl säkular als auch religiös, modern und traditionell, westlich und nahöstlich verkörpert Israel auf kleinstem Raum die Welt. Dass ich mich dort, anders als in islamisch geprägten Ländern, als Frau selbstverständlich bewegen und äußern, dass ich dort laut lachen und streiten kann, ist keine Nebensache, sondern politisch entscheidend.” (…)

GH: Warum fällt es vielen westlichen Feministinnen schwer, Jüdinnen nach dem 7. Oktober als Opfer zu sehen und die vom politischen Islam ausgehendeGewalt klar zu benennen?

IR: Weil der Feminismus im Westen statt als Gleichstellungsgebot häufig zu einer Identitätspolitik geworden ist, die »Hierarchien des Leidens« verwaltet. Für den Postkolonialismus sind Juden eine weiße Kolonialmacht – und Jüdinnen dementsprechend ganz unten in ihrer Werteskala. Es ist wirklich absurd.

RS: Er hat gezeigt, dass, wie immer in der Politik, wenn Gefühle über die Wirklichkeit herrschen, diese Wirklichkeit verleugnet wird. Der 7. Oktober 2023 ist ein Orwell-Moment des Zivilisationsbruchs. Wer die sexuelle Gewalt auch nur einen Millimeter verteidigt, hat sein Menschsein verwirkt. Das Geschwafel vom Kontext, in den man die Gewalt stellen müsse, ist zur Carte blanche von Säuberungen geworden. Es ist höchste Zeit, damit aufzuhören.”

“Foto als Waffe.” Regula Stämpfli in der Weltwoche zur Inszenierung von Frauen und Kindern zwecks Propaganda. Weltwoche Nr. 25/25. Bild von laStaempfli; Kunstinstallation.

laStaempfli in der Die Weltwoche, Nr. 25/25 zu Thema Foto als Wafffen (der postkolonistischen, antisemitischen, antizionistischen, antiwestlichen Aktivisten.)

“2024: Mohammed Salem gewinnt mit dem Foto “Palestinian Woman embraces her niece” den World Press Photo Award. Eine verschleierte Frau hält ein totes Kind im Arm, das in ein weisses Tuch gehüllt ist. Die Szene erinnert unweigerlich an die Pietà – Maria mit dem Leichnam Jesu auf dem Schoss. Nur dass in diesem Fall nicht Maria, sondern eine namenlose Frau, nicht Jesus, sondern ein namenloses Kind ins Zentrum gerückt wird. Und dass die Botschaft nicht Erlösung, sondern Anklage ist: gegen Israel. 2025: Wiederum wird ein Gaza-Bild Pressefoto des Jahres. Die Fotografin Samar Abu Elouf zeigt Mahmoud Ajour, einen neunjährigen Jungen, der laut Aussage der Fotografin bei einem Angriff in Gaza beide Arme verloren hat. Er befindet sich in Katar, fernab der Zerstörung, aber gezeichnet fürs Leben. Seine Traurigkeit, seine Schönheit, sein Schmerz – sie fügen sich zu einer Ikone des palästinensischen Leids. Und wiederum: Israel als Täter, das Kind als Märtyrer. Kein Kontext, keine Erklärung, keine Hamas, keine Tunnel, keine Geiseln. Nur Tränen.”

Die westlichen Medien – Kollaborateure der Emotionalisierung

Dass FAZ und Die Zeit diese Bilder 2024 und 2025 unkritisch drucken, großflächig verbreiten und die wichtigsten Quellen, Fragen nach der Authentizität weglassen, ist ein intellektuelles wie journalistisches Totalversagen. Das pro-palästinensische Narrativ wird millionenfach unkritisch verbreitet. Niemand stellt die Frage, die jeder Journalist stellen müsste: Was sind die Geschichten hinter den Bildern? Wer ist die Tante und die Nichte. Wie ist die Nichte umgekommen? Weil sie in einem Schulhaus sass, unter dem das Waffffendepot der Hamas lagerte? War sie unter den Opfern der 40.000 Toten in Gaza, von denen über 28.000 getötete Terroristen stammen könnten, würden die Journalisten nicht nur pro-palästinensische Quellen zitieren, deren Propaganda als Wahrheit verbreiten. Zum Bild 2025:

  • Wer ist Mahmoud Ajour?
  • Wo ist seine Familie?
  • Wie kam er nach Katar?
  • Wer entschied, dass dieses Kind das Gesicht des Krieges wird?
  • Warum erscheint die Hamas, deren grösstes Tunnelsystem der Welt für Terroristen angelegt ist (Digitalisierung, Elektrifizierung, Lebensmittel inklusive) und Zivilbevölkerung mit Absicht als Tote inszeniert – NIE IN DIESEN BILDERN? Die Antwort: Weil diese Bilder keine Informationen liefern – sie liefern Gefühle. Und wer Gefühle gegen Fakten stellt, verliert die Wahrheit. Hier zum Originalartikel in der Die Weltwoche – laStaempfli politische Philosophin. https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2025/09/WEW_25_056_KUNST_REZ.pdf

Podcast indubio “achgut.com”. Regula Stämpfli, Gerd Buurmann, Giuseppe Gracia im Gespräch: Warum Giorgia Meloni keine Faschistin ist – und warum es gefährlich ist, sie so zu nennen.

“Gerd Buurmann im Gespräch mit der Historikerin & Politologin Regula Stämpfli und
dem Schriftsteller Giuseppe Gracia über eine der einflussreichsten
Frauen Europas: Giorgia Meloni. Als Ministerpräsidentin Italiens
sorgt sie für Aufsehen, nicht nur wegen ihrer konservativen Werte,
sondern auch wegen ihrer Biografie, ihrer Rhetorik und ihres
politischen Stils. Meloni behauptet sich gegen das politische
Establishment, als Mutter, Christin, Italienerin. Ein Gespräch über
Medienklischees, kulturelle Identität, moderne Rechte – und über
eine Frau, die viele überraschte.” Hier das Gespräch https://www.podcast.de/episode/687969334/flg-382-wer-ist-giorgia-meloni Das Buch “Io sono Giorgia. Le miei radici. Le miei idee” ist im Europa-Verlag nun auf deutsch erhältlich.

Gerd Buurmann im Gespräch mit Politphilosophin Regula Stämpfli und Schriftsteller Giuseppe Gracia über Georgia Meloni.

Schon vor Jahren hat Regula Stämpfli über Italien geschrieben und zwar über das verheerende mutmassliche Zusammengehen von CIA und den Roten Brigaden in der Ermordung von Aldo Moro, siehe https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2015/07/BAZ-28.7.2015.pdf Regula Stämpflis Notizen ffür die Sendung: Copyright PD Dr. Regula STÄMPFLI.

THESEN VON LASTAEMPFLI ZUM PHÄNOMEN GIORGIA MELONI

1. „Faschismus“ ist ein historischer Begriff – kein Universalwerkzeug.
Die Gleichsetzung Melonis mit Mussolini verharmlost echte faschistische Gewaltregime. Sie ist keine Diktatorin, sie führt Wahlen durch, sie akzeptiert Gewaltenteilung – auch wenn sie sie aushöhlt.

2. Die Inflation des Faschismusbegriffs tötet politische Analyse.
Wenn alles „faschistisch“ ist, ist nichts mehr erklärbar. Was Meloni betreibt, ist Rechtskonservatismus mit autoritären Tendenzen – nicht militärischer Totalitarismus.

3. Meloni ist Kind der Demokratie – nicht deren Antipodin.
Sie wurde gewählt. Demokratisch. Ihre Partei operiert im Rahmen der Verfassung. Die eigentliche Gefahr liegt in der Aushöhlung der Demokratie durch demokratische Mittel – wie bei der Ampel-Verwaltung durch das Regime der NGO, der “verwalteten Demokratie”, wie rechts bei Orbán und Trump durch die Zerschlagung der Institutionen, um den Politikwechsel durchzudrücken.

4. Der Faschismus-Vorwurf dient der Selbstentlastung der Linken.
Statt sich zu fragen, warum Millionen Italiener:innen freiwillig Meloni (oder auch Donald Trump) wählen, zeigen viele Medien reflexartig mit dem Finger. Das ersetzt Analyse durch Moralismus.

5. Es geht um Medienlogik, nicht um Ideologie.
„Postfaschistin“ ist ein Clickbait-Label. Es reproduziert alte Feindbilder, ohne neue Machtverhältnisse zu analysieren. Meloni ist nicht retro – sie ist ein moderner Code rechter Identitätspolitik, die als Kampf gegen die sowjetisch, maoistisch inspirierte linke Identitätspolitik durchaus attraktive Bindungen zeigt, Stichwort Frauen (statt Sprechakte.)

6. Nationalfeminismus statt Faschismus.
Meloni verkörpert einen neuen Typ politischer Macht: weiblich, autoritär, fürsorglich, patriotisch – ganz ohne Geheimpolizei. Der „weibliche Autoritarismus“ ist subtiler als das martialische Männertheater.

7. Die Wirklichkeit schlägt gegen die codierte linksextreme kulturelle Hegemonie zurück.
Melonis Politik zielt auf kulturelle Hegemonie, nicht auf Gewalt. Sie verändert das Denken – nicht das Straßenbild.

Giorgia Meloni ist keine Faschistin, sondern eine Frau, die mit konservativer, klassisch-feministischer Rhetorik eine Ordnung wiederherstellt, die viele Menschen als „normal“ empfindengerade weil sie sich im Gewirr aus queerer Identitätspolitik, Zensurkultur und Sprachverordnungen nicht mehr wiederfinden.

Weshalb verlieren Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Frauenbewegung?

1. Die postmoderne Genderdebatte hat den Feminismus entkernt.
Wer heute auf Gleichstellung pocht, wird von den Lautsprecher*innen der Identitätspolitik als transfeindlich oder biologistisch denunziert – sogar von jenen, die nie für Gleichstellung gekämpft haben.

2. Meloni verkörpert die Rückkehr zu einer geerdeten Frauenpolitik.
Sie sagt: Ich bin Mutter, ich bin Frau, ich bin gegen Uterusleihmütter und Queertheorien in Kindergärten – und plötzlich wirkt sie wie die einzig Vernünftige im Raum.
Nicht, weil sie modern ist – sondern weil der Rest ins postlogische Theater abgedriftet is
t.

3. Die Linke hat ihre Wurzeln verloren – und damit die Deutungshoheit.
Wer in Italien von „Frau“ spricht, ist bei Meloni. Wer „Gebärende“ sagt, ist im akademischen Wolkenkuckucksheim. Die Rechten haben das begriffen – die Linken nicht.

4. Islamisierung und Migration: Frauenrechte und Gleichstellung von Mann und Frau werden durch die fraueneindliche Akzeptanz von Scharia und Islamisierung unterhölt. Dies schadet allen Frauen, allen voran den Migrantinnen, die genau vor diesen islamofaschistischen Zuständen in Europa Schutz suchten.

5. Die Rechten übernehmen die Sprache der Gerechtigkeit – mit Anti-Woke-Label. Dabei geht es um Globalisierung. Die Freisetzung von Kapital, Waren, Dienstleistungen, Personen wurde von der Linken nicht mehr mit sozialpolitischen Forderungen für den globalen Handel bekämpft, sondern mittels Sprechaktpolitik als neues Programm für die globale, diverse, akademische Elite gepuscht. So kommt es zu bürgerkriegsähnlichen Informationskriegen; Globalisierte Elite versus sog. dummer Proleten; ein für die Demokratie gefährliches Gemisch.

Nächte der Philosophie mit Regula Stämpfli im Café Korb, Wien, 21.5.2025 zu “Eugenik Reloaded. Über Digitalisierung und Biopolitik.” 19.00 Uhr.

Regula Stämpfli”Eugenik reloaded.” Über Digitalisierung und BiopolitikNächte der Philosophie 202421.05. 19:00hCafé Korb, Brandstätte 9, 1010 WienHannah Arendt formulierte in ihrem philosophischen Grundwerk ihre politischen Überlegungen zur Technik generell, zur Atomtechnik im Speziellen. Sie war avant la lettre für das, was Ulrich Beck später “Risikogesellschaft” nannte. Die aktuellen Debatten zur Geschlechterauflösung, Sternchen, zur Legalisierung von sog. Leihmutterschaft und zur Propaganda für sog. Sexarbeit gehen Hand in Hand mit den neuen kommunikativen Techniken der Digitalisierung. Die Politphilosophin Regula Stämpfli wird in ihrer Hannah Arendt Lecture für die Nächte der Philosophie den engen Zusammenhang zwischen Code, Biopolitik und Weltverlust nach Hannah Arendt aufzeigen.

Café Marx: Regula Staempfli über die neuen Bücher zur Frankfurter Schule & weshalb links Kritik, aber weniger gut Demokratie kann. Literaturblog laStaempfli (after Print), aufgeschaltet 2025.

CAFÉ MARX IN EINER LASTAEMPFLI - INSZENIERUNG. WESHALB DIE LINKE GUT KRITIK, DAFÜR WENIGER GUT DEMOKRATIE KANN.
CAFÉ MARX IN EINER LASTAEMPFLI – INSZENIERUNG. WESHALB DIE LINKE GUT KRITIK, DAFÜR WENIGER GUT DEMOKRATIE KANN.

In «Café Marx» erzählt Philipp Lenhard die Geschichte von Multimillionären, die linke Denkpaläste wie die Frankfurter Schule finanzieren. Die «Geister der Gegenwart» berichten von der demokratischen Unzuverlässigkeit derselben. Über den Historiker Philipp Lenhard und über das Ende der Philosophie des Philosophen Wolfram Eilenberger. Oder über Philipp Lenhard, der die Geschichte des Instituts für Sozialforschung bis zur Frankfurter Schule erzählt, während Wolfram Eilenberger mit Theodor W. Adorno bei dieser beginnt. Zwei Bücher, die wohl contrecoeur, von den Autoren unbeabsichtigt, das grundsätzliche Hadern der Linken mit der Demokratie erklären.

Eine Geld- und Legitimationsmaschine für Ideologen. Die Frankfurter Schule von Regula Staempfli, laStaempfli in ensuite, DER KULTURZEITSCHRIFT DER SCHWEIZ.

Beginnen wir zunächst mit «Café Marx», wo die Toten den Nimbus der Frankfurter Schule bis heute am Leben erhalten. Die Rede ist von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno – atheistische Götter des hegelianischen Geistes. Wie jede Geschichte der Moderne beginnt das Buch mit der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: mit dem Ersten Weltkrieg. Der «Grosse Krieg» beendete nicht nur die Zukunft des deutschen Kaiserreiches, sondern auch die kommunistischen Hoffnungen für Deutschland. Denn anders als erwartet, war die kommunistische Revolution in Deutschland nicht erfolgreich. Das Rennen machte eine bürgerlich-sozialdemokratische Republik, das künftige Hassobjekt der späteren Frankfurter Schule. Von Anfang an ging es Max Horkheimer und seinem Financier Felix Weil nicht um den Ausbau eines sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaates, sondern um die kritische Begleitung desselben, selbst wenn dies bedeutete, die auf tönernen Füssen stehende Weimarer Republik weiter zu schwächen.

Die Lektüre von «Café Marx» ist deshalb so aktuell. Die kritische Theorie ist nämlich weder pazifistisch noch demokratisch noch progressiv, sondern Werkzeug zur hegelianischen Eroberung von politischen Theorien. Die kritische Theorie zielt darauf, Wirklichkeit und demokratische Reformen in dialektischem Sprachgewusel regelrecht zu ersäufen. Deshalb hören wir neuerdings vom Genozid als israelisch, obwohl die Auslöschung für die Juden und Jüdinnen erfunden und industriell praktiziert wurde. Deshalb unterstützen in Deutschland und in den USA gehätschelte Autoren wie Ta-Nehisi Coates palästinensische Terroristen und plädieren für das Ende des «Apartheidstaats Israel». Deshalb ziehen fabulierende sozialistische Prediger durch die Welt und bringen biblische Urmotive wie «Authentizität», «Erfahrung» und «Identität» in den in ihren Augen richtigen antikapitalistischen Kampf. Deshalb stellen sich sog. Klimaschützerinnen wie Greta Thunberg auf die Seite von Terroristen. Es waren mit der Frankfurter Schule eng verbundene ideologische Kreise, deren Attentate die westlichen Demokratien in den 1970er- und 1980er-Jahren erschüttern sollten. In Paris charterten die Kommunisten die Air-France-Maschine für Ajatollah Khomeini. Wie einst die Reise Lenins im plombierten Zug den Lauf der Weltgeschichte für immer veränderte und millionenfachen Massenmord über die gesamte Welt verteilt ermöglichte, wird auch die Reise von Ajatollah Khomeini in die Annalen eingehen: als Trip, der Millionen von Menschen in die Hölle stürzen sollte. Irans Oberhaupt heisst seitdem ja auch nicht «Präsident von Iran», sondern politisch korrekt «Oberster Führer der Islamischen Republik Iran». Nach der Lektüre von «Café Marx» wird all dies kristallklar. Wer nur kritisiert, zerstört. Wer Ideologie über Menschen setzt, mordet. Dass ausgerechnet die Frank
laStaempfli über die Frankfurter Schule und weshalb sie für Democracy Building nicht taugt. Und über die Geschichte der Gegenwart, die totalitäre Ideologien puscht.

#diepodcastin mit sprechenden Denken pur: Isabel Rohner & Regula Stämpfli in einem Ritt durch Welt- und Frauengeschichte inklusive britischer & US-amerikanischer Wahlen. 6.7.2024, Live, wo immer Sie Ihre Podcasts hören.

Die Podcastin von Regula Staempfli und Isabel Rohner. Der Avant-Garde Podcast zu Politik, Geschichte, Kultur, Ökonomie und Frauen. Sprechendes Denken pur - mit Verweisen zu den #HannahArendtLectures von laStaempfli und den #HedwigDohm Demokratieeinsichten & 75 Jahre Grundgesetz von der Rohnerin.
Die Podcastin von Regula Staempfli und Isabel Rohner. Der Avant-Garde Podcast zu Politik, Geschichte, Kultur, Ökonomie und Frauen. Sprechendes Denken pur – mit Verweisen zu den #HannahArendtLectures von laStaempfli und den #HedwigDohm Demokratieeinsichten & 75 Jahre Grundgesetz von der Rohnerin.

https://diepodcastin.de/2024/07/06/diepodcastin-sprechend-denkend-isabel-rohner-regula-staempfli-mit-ritt-durch-welt-philosophie-politik-frauengeschichte-mit-schwerpunkt-75-jahre-grundgesetz/

“Auf das Selberdenken kommt alles an. Auf die Gegestände desselben oft sehr wenig.” Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) #diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit Ritt durch Welt-, Philosophie-, Politik- & Frauengeschichte mit Schwerpunkt 75 Jahre Grundgesetz.Copyright laStaempfli, 6.7.2024.

“Auf das Selberdenken kommt alles an. Auf die Gegestände desselben oft sehr wenig.” Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833)#diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit Ritt durch Welt-, Philosophie-, Politik- & Frauengeschichte mit Schwerpunkt 75 Jahre Grundgesetz.Selberdenken, Weiterdenken, sprechendes Denken – das ist seit vier Jahren das Konzept von “Die Podcastin”. Politphilosophin Dr. Regula Stämpfli und Kulturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner nehmen ihre Hörerinnen und Hörer auch diesmal mit auf einen klugen Ritt durch die aktuellen Themen unserer Welt: von der Geschichte des Grundgesetzes, den Wert unserer westlichen Demokratien, über erlebte Diskussionen zum sog. Selbstbestimmungsgesetz, über Realität, Wahrheit und Fiktion, über die anstehenden US-Wahlen, über die GB-Wahlen – und über FRAUEN in unserer Welt.Die Podcastin wünscht eine schöne Sommerpause.

“Das Netz als Brutstätte für Ideologie und Menschenhandel” von Regula Stämpfli. Medienkolumne 28.2.2024

Prostitution wird immer digitaler. So schreibt die SZ im Feb 2024 über sog. "Sexarbeit" Die Politphilosophin schaut im Bericht auf die ideologische Sprachgewalt der SZ.
SZ vom 25.2.2024 siehe https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/prostitution-europa-menschenhandel-osteuropa-internet-ermittler-e622675/ “Prostitution wird immer digitaler.” laStaempfli: Der Trend zur digitalen Prostitution nimmt in Europa stetig zu und bietet Menschenhändlern neue Möglichkeiten zur Ausbeutung. siehe Klein Report, Kommentar von laStaempfli https://www.kleinreport.ch/news/kommentar-das-netz-als-brutstatte-fur-menschenhandel-und-ideologie-103663/

Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung der «Süddeutschen Zeitung» (SZ), NDR und WDR beleuchtet die Rolle des Internets bei der sexuellen Ausbeutung und zeigt, wie Menschenhandel zunehmend über digitale Kanäle organisiert wird.

Die Medienexpertin PD Dr. Regula Stämpfli hebt für den Klein Report die Bedeutung dieser Recherche hervor, stellt jedoch gleichzeitig kritische Fragen zur ideologisch gefärbten Sprache, die oft im Zusammenhang mit Menschenhandel, sexueller Gewalt und Prostitution verwendet wird.

«Der Artikel der SZ vom 26. Februar 2024 präsentiert detaillierte Einblicke in die Organisation von Menschenhandel über das Internet. Anhand eines beispielhaften Falls, der mit geänderten Namen versehen ist, wird die Geschichte eines jungen Mädchens aus einem ehemaligen Ostblock-Land nachgezeichnet. Sie wird von einem scheinbaren Freund aus Deutschland unter dem Vorwand eines besseren Lebens aus ihrer prekären Situation herausgelockt.

Die vermeintliche Rettung entpuppt sich jedoch als Albtraum, als das Mädchen in Deutschland ankommt. Ihr vermeintlicher Retter entpuppt sich als skrupelloser Sklavenhändler, der sie misshandelt, einsperrt und zur Prostitution zwingt. Das Internet dient dabei als mächtiges Werkzeug, um die Aktivitäten der Menschenhändler zu verschleiern und Behörden sowie Hilfsorganisationen zu täuschen.

Besonders brisant wird der Artikel, wenn er die Unterscheidung zwischen Menschenhandel und der in Deutschland legalen Prostitution thematisiert.

Anders als üblich vermeiden SZ, NDR und WDR den Begriff «Sexarbeit» und sprechen konsequent von Prostitution, was zu einer ideologischen Debatte führt. Während über Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung berichtet wird, betonen sie die Freiwilligkeit der Prostitution und verwenden den Begriff «Sexarbeit».

Diese Unterscheidung zwischen «Sexarbeit» und den realen Gefahren von Gewalt, Kriminalität und Diskriminierung von Frauen in der Prostitution ist problematisch. Die Realität zeigt, dass Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung eng mit der Prostitution verbunden sind und nicht einfach als «Freiwilligkeit» oder «Sexarbeit» abgetan werden können. Es geht vielmehr um den Verkauf des menschlichen Körpers und die Ausnutzung von Frauen.

Die Recherchen von SZ, NDR und WDR konzentrieren sich zwar auf die Digitalisierung des Menschenhandels, offenbaren jedoch gleichzeitig, wie durch ideologisch geprägte Sprache die brutale Realität der Prostitution verschleiert wird.

Die Aussage, dass man nicht erkennen könne, ob eine Frau ihre Anzeige beispielsweise für «Wohnungprostitution» eigenständig oder freiwillig erstellt habe, verdeutlicht die Verdrängung dieser Problematik.

Es ist beunruhigend, dass die Medien bei offensichtlichem Menschenhandel den Begriff «Sexarbeit» verwenden, statt die Dinge beim Namen zu nennen. Dies zeigt eine bedenkliche Schieflage sowohl in der Medienpolitik als auch im Rechtsstaat. Es ist an der Zeit, die Realität anzuerkennen und den Menschenhandel und die damit verbundene Prostitution klar zu benennen.

Es sei den Medien dringend empfohlen, sich mit Berichten wie «Sexkauf: Eine rechtliche und rechtsethische Untersuchung der Prostitution» von Elke Mack und Ulrich Rommelfanger aus dem Jahr 2023 auseinanderzusetzen.» Klein Report by Regula Staempfli 28.2.2024.

Die Podcastin radikal: Regula Stämpfli & Isabel Rohner in ihrer 182. Folge mit Schwerpunkt Mashi Alinejad & Qualitätsjournalismus.

«Unsere Medien sind geschlechterblind. Sie missbrauchen KI-produzierte Diversityparolen und schauen nicht in die Wirklichkeit […] Es geht eben um Wertigkeit und Wahrheit und […]die kannst du nicht mit Algorithmen produzieren.» Zitat laStaempfli in der wöchentlichen Frauen-Politik-Medien-Rundschau “Die Podcastin”.

https://diepodcastin.de/2023/12/02/diepodcastin-radikal-isabel-rohner-regula-stampfli-uber-die-grosse-masih-alinejad-film-von-nina-menkes-gluckliche-frauen-uber-50-weshalb-generale-auf-soldatinnen-horen-mussen/

Die Podcastin radikal: Regula Stämpfli & Isabel Rohner in ihrer 182. Folge mit Schwerpunkt Mashi Alinejad & Qualitätsjournalismus. Bild von lastaempfli aus einer Werbekampagne aus Rom.