Die Podcastin : Isabel Rohner und Regula Staempfli on Venezuela, über das Schlachthaus der Mullahs an der eigenen Bevölkerung im Iran sowie Mediafail der öffentlich-rechtlichen & Solidaritaet mit Marie-Louise Vollbrecht. Das Neue Jahr 2026 und eine laengere Pause mit der Die Podcastin.

“Mein Trainer sagte, ich renne wie ein Mädchen. Und ich sagte: Wenn er ein bisschen schneller rennen würde, könnte er das vielleicht auch.” Mia Hamm, US-amerikanische Fußballlegende. 2001 erste Weltfußballerin des Jahres. 

LaStaempfli und Rohnerin sind sich mal wieder nicht einig, ausser in den entscheidenden Fragen. Doch das sprechende Denken dreht sich um Begriffe wie Empathie und die brutale Einsicht: Ideologien hassen Frauen, egal welche. Dann konzentrieren sich die beiden Doktorinnen ihres Fachs auf die geopolitische aktuelle Situation (laStaempfli möchte eigentlich täglich ein Buch dazu schreiben) und erkennen: Es sind die Frauen, die gesellschaftlichen und revolutionären Umsturz beginnen und tragen – die Männer machen dann einach wieder Vieles kaputt. 

Hier direkt zum Audio: https://diepodcastin.de/2026/01/08/diepodcastin-empathisch-isabel-rohner-und-regula-staempfli-uber-geopolitik-und-den-vormarsch-der-frauen-in-venezuela-und-im-iran/

Gleich zu Beginn auch der Fall Volker Beck – ein wichtiger Politiker für Israel, ein wirklich übler, sexistischer Mann gegen Frauen, insbesondere gegen die tolle Biologin Marie-Louise Vollbrecht, die im CICERO ein Interview über ihren mutigen Weg gegen konzentrierter Hasswelle der Transaktivisten gegeben hat. Der Volker Beck attackiert Frau Vollbrecht auf X nach diesem Interview im Cicero brutal, so dass frau sich besorgt fragt: Woher dieser Hass von Männern auf Frauen allgemein und einzelne Frauen im Besonderen? Die Podcastin zeigt sich laut und solidarisch: Wir Alle müssen zusammenstehen, wenn wieder eine von uns Frauen öffentlich exekutiert werden soll. Hier der Link zum Interview: https://www.cicero.de/kultur/folgen-von-cancel-culture-biologin-vollbrecht-interview

Bevor laStaempfli dies vergisst – in der Sendung hat sie es tatsächlich nicht gesagt: Wo die Medien versagt haben, ein genialer Artikel vom Der Perlentaucher, siehe https://www.perlentaucher.de/essay/die-antiisraelische-tendenz-deutsche-medien-seit-dem-7-oktober.html

Zu Israel hat laStaempfli einen der schönsten Artikel in der Die Weltwoche – auf www.regulastaempfli.eu wird das nächste Woche aufgeschaltet. Wenn Ihr digital den Artikel kauft, umso besser. 

Zum Thema Venezuela und Iran ein Gedicht und zehn Thesen von laStaempfli: 

Öl glänzt wie Gold,
Ideen wiegen schwer.
In Teheran und Caracas
hat mann vergessen,
dass Zukunft weiblich spricht.

Männer bauen Systeme,
um sich selbst bewundern.
Frauen tragen Städte
durch leere Regale
und lange Nächte.

Die Welt schaut auf Parolen,
verpasst den Alltag.
Doch dort,
wo Haare fallen,
wo Brot geteilt wird,
beginnt Veränderung.

Nicht mit Fahnen.
Nicht mit Reden.
Sondern mit Freiheit und Leben.

Regula Staempfli und Die Berichterstattung über Maduros Sturz – eine US-Operation, die ihn nach New York vor Gericht brachte – wurde von ideologischen Scheuklappen geprägt: Fokus auf US-“Imperialismus” statt auf Maduros Netzwerke. Dies führte zu Auslassungen, die das Publikum desinformierten.

Ignoranz geopolitischer Allianzen: Leitmedien versäumten es, Venezuelas Hub-Funktion für die VR China, die islamische Republik Iran sowie Russland zu erzählen. Gleichzeitig wurde die wichtigste Migrationskrise unserer Gegenwart einfach verschwiegen, gelöscht. Dies ermöglichte geopolitische Angriffe der Autokratien und Diktaturen auf die westlichen Demokratien. 

Selektive Humanitätsfokussierung: Während sie Venezuelas humanitäre Krise beklagten, ignorierten Medien, wie Maduro dahinter steckte, wie Maduro iranische Repressionsmittel und Ressourcen nutzte, um sein Volk nach klassisch sozialistisch-islamofaschistischer Regelung zu knechten. 

Bias gegen US-Interventionen: Maduros Entfernung wurde als “imperialistischer Akt” geframt, ohne zu prüfen, wie sie Drogennetzwerke via VR China und Terrorfinanzierung beendete. 

Inkompetenz der Medienberichterstattung. Es war klar, dass die Entfernung Maduros Iran massiv schwächt, auch den Einfluss der VR China in Südamerika bremst. Iran hat in Venezuela gerade ein Milliardenvermögen verloren, Russland auch, doch darüber redet niemand – weshalb eigentlich nicht. Maduros Rolle als Brückenkopf und Einfallstor für VR China, Terrornetzwerk, Drogenhandel gegen die USA und Europa blieb in den letzten Jahren einfach “ein schwarzes Loch.” Deshalb in Deutschland auch die miserable Berichterstattung zum diesjährigen Nobelpreis. 

Ideologische Verharmlosung des Sozialismus als Propagandatool für “Demokratischen Sozialismus” bspw. bei Mamdani, dem neugewählten Bürgermeister in N.Y. Die “Wärme des Kollektivs”, das Mamdani beschwört, führt direkt in den Gulag. 

Bubble-Effekt in der Berichterstattung: Versagen die Leitmedien, versagt die Berichterstattung weltweit und schadet den demokratischen Systemen.

Mehr dazu auch auf www.regulastaempfli.eu und X. Dann über Recherchen, die gemacht werden müssten: Der Tech- Multimilliardär und VR China Kommunist Roy Singham siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Neville_Roy_Singham und https://www.nytimes.com/2023/08/05/world/europe/neville-roy-singham-china-propaganda.htmlunterstützt über eine NGO und Stiftungen die Pro-Islamofaschistischen Gruppen in den USA und anerswo. Unsere Leitmedien müssten endlich kritisch über den NGO-Komplex berichten, analog den kritischen Berichten zu den Lobbies. Die Free Press glänzt wieder mit einer genialen Reportage: https://www.youtube.com/shorts/0L4i0pFAaCU und https://www.facebook.com/NewsNationNow/videos/pro-maduro-protests-are-organized-with-paid-actors-reporter-on-balance/811521438578587/

Die Podcastin, 26. Dezember 2025 hochaktuell mit zehn Thesen zu Macht- und Missbrauch von Mädchen und Frauen im Fall Epstein und Konstantin Wecker, über den Deutschen Journalistenverband DJV, der in einer Handhabe meint, “Sexarbeit” als ganz normale “Arbeit” für Mädchen und Frauen propagieren zu müssen und wie Genitalverstümmelung von westlichen Forscherinnen als Kulturpraxis neu definiert werden soll.

https://diepodcastin.de/2025/12/26/diepodcastin-afghanisch-isabel-rohner-und-regula-staempfli-uber-talibans-hier-und-dort-u-a-im-der-spiegel-skandal-des-deutschen-journalistenverbands-djv-konstantin-wecker-und-die-epstein-files-u

#DiePodcastin afghanisch: Isabel Rohner und Regula Staempfli über Talibans hier und dort, u.a. im Der Spiegel, Skandal des Deutschen Journalistenverbands DJV, Konstantin Wecker und die Epstein-Files und die neue postkoloniale Weisswaschung der Genitalverstuemmlung. 

Was ist mit dem Deutschen Journalistenverband (DJV) los? Er veröffentlichte eine Handreichung (übrigens die einzige Handreichung auf seiner Homepage) ausgerechnet zur “Berichterstattung über Sexarbeit”. Entstanden ist die Broschüre dabei übrigens als Gemeinschaftsprojekt (!) mit einem Lobbyverband. Ziel: “eine sachliche, differenzierte und respektvolle Berichterstattung”. Interessanterweise ist die Broschüre dann voll von Ideologie und Verharmlosung: z.B. auf S. 15 “Sexarbeit ist nicht Problem, sondern die Lösung.” oder auf S. 8 “Sexarbeit schafft für Frauen ein Angebot für positive Erlebnisse. Sie kann ein Schutzraum sein für Opfer sexualisierter Gewalt.” Das erreichen die Journis natürlich nur durch eine gnadenlose Umdefinition und grundlegend neues Wording. So rät die Handreichung, nicht mehr von “Rotlichtmilieu” zu schreiben, sondern von “Branche”. Auch “Zuhälter” sei kein angemessenes Wording, besser sei es von “Betreiber” zu schreiben. “Armutsprostitution” gäbe es schlicht nicht, da es doch bei jeder Erwerbstätigkeit darum ginge, Geld zu verdienen. Und und und. Die Rohnerin bringts auf den Punkt: “Spinnt ihr, DJV?” https://www.djv.de/einsatzfelder/chancengleichheit-diversity/handreichung-berichterstattung-sexarbeit/

Hier der erwähnte Artikel von Regula Staempfli über das im Kohlhammer Verlag erschienen Werk über Ali Khamenei: Islamismus als Projekt der Gegenaufklärung. https://regulastaempfli.eu/?p=11555 Dann der Artikel über die Forschergruppe, die postkoloniale Weisswaschung betreibt, indem Genitalverstuemmelung als “Designer Vagina” legitimiert werden soll: https://www.nzz.ch/wissenschaft/forscher-kritisieren-verbot-weiblicher-genitalverstuemmelung-ld.1917417 “Folter als Kultur.”

Hier laStaempflis Thesen zu Konstantin Wecker und die Epstein Files: Wie Minderjährige von den Medien sexualisiert und verkauft werden, siehe SZ-Titel: “Der Mann und das Mädchen” 20.11.2025. Die Frau, die den Epstein-Fall überhaupt ins Rollen brachte, heisst Julie K. Brown siehe https://www.sueddeutsche.de/medien/usa-epstein-trump-journalistin-julie-brown-1.4523865

Zehn Thesen zum Missbrauch von Macht, Ruhm und jungen Frauen – aus Sicht der Opfer von laStaempfli

Missbrauch beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Aufmerksamkeit.
Epstein wie auch andere mächtige Männer, wie der Fall Konstantin Wecker zeigte, wurden nicht gefährlich, weil sie brutal waren, sondern weil sie zuhörten, förderten, versprachen. Aufmerksamkeit ist die erste Währung der Manipulation.

Das Narrativ vom „einvernehmlichen Verhältnis“ ist eine Tätererfindung.
Minderjährige können Machtgefälle nicht „frei wählen“. Wer das behauptet, verschiebt Verantwortung vom Täter zum Opfer.

„Ich war in einer schwierigen Phase“ ist keine Erklärung, sondern eine Schuldabwehr.
Persönliche Krisen (wie bei Konstantin Wecker Alkoholismus, Drogen etc.)  rechtfertigen keinen Missbrauch. Dieses Argument dient ausschließlich dazu, Empathie für Täter zu erzeugen – nie für Opfer.

Kunst, Genie, Charisma oder politische Bedeutung sind keine mildernden Umstände, sondern Verstärker.
Je größer die Bühne eines Mannes, desto größer sein Schutz. Ruhm funktioniert wie ein Schutzschild gegen Strafverfolgung.

Medien verharmlosen Missbrauch, wenn sie Täterliteratur betreiben.
Titel wie „Der alte Mann und das Mädchen“ (Der Titel der Süddeutschen Zeitung zum Fall Konstantin Wecker) romantisieren Gewalt. Sie löschen das Leid der Betroffenen aus und ästhetisieren asymmetrische Macht.

Die sogenannte „Sexarbeit“-Rhetorik verschleiert systemischen Zwang.
Wenn junge Frauen in ökonomisch abhängigen Situationen „freiwillig“ handeln sollen, handelt es sich nicht um Freiheit, sondern um Marktlogik ohne Schutzrechte.

Epstein und auch Konstantin Wecker sind keine Einzelfaelle, sondern ein Systemknoten.
Sein Netzwerk zeigt, wie Kapitalismus, Patriarchat und Straflosigkeit zusammenwirken. Nicht wer die Täter sind, ist entscheidend – sondern wie lange die Täter geschützt wurden.

Opfer verlieren nicht nur ihre Unschuld, sondern ihre Erzählhoheit.
Ihre Geschichten werden bezweifelt, relativiert, juristisch zermürbt oder medial trivialisiert. Das ist sekundäre Gewalt.

Gesellschaften schützen Täter, wenn sie ihnen nützen.
Solange Männer Macht, Geld oder kulturelles Kapital liefern, wird ihr Missbrauch als „Fehltritt“, „Affäre“ oder „tragische Verstrickung“ umgedeutet.

Wirkliche Aufarbeitung beginnt erst, wenn wir aufhören, Täter interessant zu finden.
Nicht ihre Biografien, ihre Gefühle oder ihre „dunklen Phasen“ sind relevant – sondern die zerstörten Leben der Mädchen und Frauen. Gebt endlich den Opfern die Stimmen. 

Zu Epstein und den Journalisten hat UEBERMEDIEN mal ein ganz spannendes Stück über Andrian Kreye gemacht: https://uebermedien.de/44393/was-die-sueddeutsche-zeitung-zum-fall-jeffrey-epstein-nicht-schreibt/ Hier Die Zeit über Epstein, sehr lesenswert: https://www.zeit.de/thema/jeffrey-epstein

Hier der offene Brief von Regula Staempfli im Anschluss an die Handreichung:

Good News zum Schluss: In der neuen EMMA wird das HEDWIG DOHM TRIO porträtiert https://www.emma.de/artikel/mehr-stolz-ihr-frauen-342205  – und auch sonst ist diese Ausgabe SEHR lesenswert, u.a. dank der besten Cover-Geschichte seit Jahren “Die neuen Frauen”.

Hier noch der offene Brief von Dr. Regula Staempfli an den DJV im Anschluss der Folge der “Die Podcastin.” Bitte teilen!

Offener Brief an den Deutschen Journalistenverband (DJV)
Zur „Handreichung zur Berichterstattung über Sexarbeit“ 26.12.2025.

Sehr geehrte Damen und Herren des Deutschen Journalistenverbands,

was ist mit Ihnen los?

Der Deutsche Journalistenverband, der sich als Hüter journalistischer Standards, Unabhängigkeit und Kritikfähigkeit versteht, veröffentlicht eine Handreichungauf der eigenen Website zur „Berichterstattung über Sexarbeit“ – dies ausgerechnet als Gemeinschaftsprojekt mit einem Lobbyverband. Allein dieser Umstand hätte höchste Alarmbereitschaft auslösen müssen. Stattdessen wird die Broschüre als Beitrag zu einer „sachlichen, differenzierten und respektvollen Berichterstattung“ beworben.

Was Sie tatsächlich vorlegen, ist jedoch keine journalistische Handreichung, sondern ein ideologisch durchtränktes Framing-Papier, das zentrale Probleme sexualisierter Ausbeutung sprachlich entsorgt, strukturelle Gewalt verharmlost, ja streckenweise legitimiert, und kritische Begriffe systematisch aus dem öffentlichen Diskurs tilgen will.

Wenn in Ihrer Broschüre Sätze stehen wie

„Sexarbeit ist nicht das Problem, sondern die Lösung“ (S. 15)

oder

„Sexarbeit schafft für Frauen ein Angebot für positive Erlebnisse. Sie kann ein Schutzraum sein für Opfer sexualisierter Gewalt“ (S. 8),

dann überschreiten Sie jede Grenze der Würde des Menschen. Ihre “Handreichung” ist das Gegenteil von faktenbasierten Journalismus. Die Handreichungreproduziert Narrative, die seit Jahren von der Prostitutionsbranche, den Interessenverbänden vertreten werden. Ihre Handreichung missachtet alle bisherigen Statistiken, Recherchen, Opferstudien sowie Traumaforschung. 

Besonders skandalös ist das von Ihnen propagierte neue Wording, das Realitäten nicht beschreibt, sondern umdeutet:

  • Das „Rotlichtmilieu“ soll zur „Branche“ werden.
  • „Zuhälter“ heißen plötzlich „Betreiber“.
  • „Armutsprostitution“ soll es gar nicht geben – schließlich gehe es bei jeder Erwerbsarbeit um Geld.

Diese sprachlichen Eingriffe sind keine Präzisierung, sondern politische Propaganda. Sprache wird hier nicht genutzt, um Wirklichkeit sichtbar zu machen, sondern um Menschenhandel mit neuen Begriffen zu normalisieren, ja zu legalisieren. Journalismus wird so zum Transportmittel von Zuhälter-Interessen – nicht zu deren kritischer Instanz.

Gerade von einem Journalistenverband müsste man erwarten, dass er seine Mitglieder zur Skepsis gegenüber Lobby-Sprech, zur Trennung von Bericht und Aktivismus und zur Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Befunden anhält. Stattdessen liefern Sie eine Anleitung zur Selbstzensur kritischer Begriffezugunsten der Propaganda von Prostitution, den Menschenfleischverkauf auf Zeit. 

Die Frage, die sich stellt, ist daher schlicht:
Wessen Interessen vertreten Sie hier eigentlich – die der journalistischen Öffentlichkeit oder die eines politischen Projekts?

Die Podcastin Dr. Isabel Rohner brachte es in der neusten Folge von der „Die Podcastin“  – aufgeschaltet 26.12.25 treffend auf den Punkt:

„Spinnt ihr, DJV?“

Diese Frage ist leider berechtigt.

Wir fordern den DJV daher auf,

  • diese Handreichung kritisch zu überarbeiten oder zurückzuziehen,
  • die Nähe zu Lobbyorganisationen transparent zu machen,
  • und endlich wieder das zu tun, wofür Journalismus steht: nicht für Sprachregelungen einzutreten und sie den Mitgliedern des DJV quasi zu verordnen, sondern für Fakten und Qualität zu sorgen. 

Mit nachdrücklichen Grüßen

Dr. Regula Stämpfli
Politische Philosophin, Bestellerautorin, Journalistin BR

Staatsrechtliche neue Theorie von laStaempfli – Regula Stämpfli: “Trumpism vs Verwaltungskapitalismus”. Der Sündenfall Rahmenabkommen EU-Schweiz, Juni 2025.

Regula Stämpfli für den Schweizer Monat im grossen Gespräch zur EU&Schweiz, Staatstheorien und Transaktivismus, die allen schadet: allen voran den Transfrauen, die seit Jahrzehnten unbelästigt blieben und seit der Politisierung krass gehated werden und einer Frauenbewegung, die wegen den linken, kommunistisch-maoistischen Kulturkrieger:innen zur Frauenhassbewegung verkommt, und so weiter und so fort. Höhepunkt ist eine neue Staatstheorie von laStaempfli zum “VERWALTUNGSKAPITALLISMUS.”

laStaempfli copyright & Begriffskern: “Der Verwaltungskapitalismus” beschreibt ein System, in dem wirtschaftliche Dynamik, Innovation und Marktkräfte formal bestehen bleiben, aber zunehmend durch eine hypertrophe, postdemokratische Verwaltung (Bürokratien, supranationale Institutionen, Expertenausschüsse) gesteuert, eingehegt oder moralisch reguliert werden. Es handelt sich nicht um klassischen Etatismus oder Planwirtschaft, sondern um eine neue, technokratische Steuerungsform, bei der der demokratische Souverän entmachtet wird.

Hier direkt zum Gespräch

Regula Stämpfli zur Entwicklung der Europäischen Union als Gegenentwurf zu Trumpism – was es aber nicht besser macht, weil dem “Verwaltungskapitalismus” (copyright Regula Stämpfli) Vorrang gegeben wird.

Hier noch der YouTube-Link: https://www.youtube.com/watch?v=UXzfXVAYo1g

Isabel Rohner & Regula Staempfli in “Die Podcastin” über den Grundsatzentscheid “For Women Scotland” & Regula Staempfli in “Gegenaufklärung” – Podcast. Aus aktuellem Anlass zum Obersten Gerichtsurteil in Grossbritannien “Eine Frau ist eine Frau.” April 2025

»For Women Scotland« haben am 16. April 2025 ein Grundsatzurteil vor dem Obersten Gericht in Grossbritannien erreicht: Die höchsten Richter des Landes erklären in einem Grundsatzurteil, im britischen Gesetz sei das biologische Geschlecht massgebend. (https://forwomen.scot/ ) Die Hetze gegen J.K. Rowling und die Frauen, die wie Isabel Rohner & Regula Staempfli für das Recht von Frauen sprechen, dafür sind, dass Männer Frauen im Sport nicht fast (tot)schlagen, dass Männer nicht in Frauenkabinen sich umkleiden, haben einen wichtigen Grundsatzentscheid errungen. Dazu sprechen Isabel Rohner & Regula Stämpfli ausführlich in einer hervorragenden Analyse der 217. Folge der “Die Podcastin.” Hier der Link zur Folge https://www.podcast.de/episode/678930526/f12-mit-dr-regula-staempfli-ueber-digitalisierung-das-sbgg-hannah-arendt-und-neuen-totalitarismus,

Der Supreme Court von Großbritannien hat diese Woche klargestellt: Rechtlich ist immer das biologische Geschlecht ausschlaggebend, nicht ein “gefühltes” oder eine “Selbstdefinition”. Somit sind Rechtsansprüche bspw. auf Mutterschutz, Frauenquoten (so es sie gibt), getrennte Umkleiden (in D geregelt in der Arbeitsstättenverordnung), getrennten Strafvollzug immer an das biologische Geschlecht gebunden. Dass ein oberstes Gericht diese vermeintliche Selbstverständlichkeit überhaupt feststellen muss, ist ein Skandal. Das Urteil jedoch war dringend nötig und ein Meilenstein für Frauen. Denn um sie geht es hier: um Frauen und ihre geschlechtsbasierten Rechte! Danke an “For Women Scotland”, dass sie über 7 (!) Jahre für dieses Urteil gekämpft haben! Danke Trina Budge, Marion Calder, Susan Smith – und JK Rowling, die die Gruppe finanziell unterstützt hat.

Die Podcastin: Isabel Rohner & Regula Staempfli darüber, wie der Wahnsinn der letzten zehn Jahre zum Thema: “Was ist eine Frau” endlich wieder auf die Realität zurück gebracht wurde. In GB haben die Schottischen Frauen erreicht, dass bei auf der biologischen Berücksichtung der Gleichstellung von Frauen, ausschliesslich Frauen in den Zug der Rechtsansprüche kämen. Das ist eine Rückkehr zur Normalität. Transpersonen sollen sich nicht auf Kosten durch Mobbing etc. Zugang zu Frauenräumen und gesetzlichen Quotenvorgaben und weiblichen Rechtsansprüchen ertrotzen. Das Schreien geht auf der Strasse weiter: Im Courthouse hat es ein Ende gefunden. International wird dies durchaus gesehen, nur im deutschsprachigen Raum reden alle von Trans statt vom Schutz für Mädchen und Frauen.
Full March Gegenaufklärung Podcast laStaempfli
Full March Gegenaufklärung Podcast laStaempfli

Vor einigen Wochen erklärte Regula Staempfli als Gast im Podcast “Gegenaufklärung”, wie die weltfremden und wahnsinnigen Fiktionen zu Frauen, die Neuschöpfung der Sprache und der Terror, dem Frauen durch die sog. Transaktivisten ausgesetzt sind, mit der DIGITALISIERUNG zusammenhängen. Hier die Folge zum Nachhören direkt. :

Podcast Gegenaufklärung: Folge 12 mit Regula Staempfli über Codes, Transaktivismus und den Verlust der Demokratie.

“F12: Mit Dr. Regula Stämpfli über Digitalisierung, das SBGG, Hannah Arendt und neuen Totalitarismus.”

“21.03.2025

In dieser Episode hatten wir die große Ehre, mit Dr. Regula
Stämpfli über die „digitale Revolution der Sprechakte“, das
Selbstbestimmungsgesetz, Hannah Arendt und neue Formen des
Totalitarismus sowie die Zukunft liberaler Demokratien und die
Notwendigkeit der Disruption zu sprechen.

Die Politphilosophin und Hannah-Arendt-Expertin lehrt an der HSG
St. Gallen, publiziert zu digitaler Transformation, Gender,
Design und Demokratie und zählt zu den einflussreichsten
Intellektuellen der Schweiz. Sie ist preisgekrönte
Bestsellerautorin („Die Vermessung der Frau“, „Trumpism. Ein
Phänomen verändert die Welt“), Kolumnistin und gefragte
Kommentatorin. Gemeinsam mit Dr. Isabel Rohner analysiert sie
wöchentlich das politische Geschehen in „diePodcastin – Der
feministische Wochenrückblick.”

“It is the codes, stupid.” On the madness of media, Trump Derangement Syndrom, Women & Sports & stories that count more than facts by laStaempfli, March 6th 2025.

Seit über zehn Jahren schreibe, publiziere, trete ich auf & die Öffentlichkeit schreitet mir meist zehn Jahre hinterher. Es geht um die Revolution der Welt durch Sprechakte, die sich in automatisch repetierte Codes giessen, die wiederum als neue Ideologien die Wirklichkeit und Welt prägen. #HannahArendtLecture Anlässlich eines Monates Trump 2.0 hier auf Englisch meine Gedanken & ja: Ein Substack-Account, der mich in die ongoing Conversation bringen würde, wäre besser, ich bin einfach noch nicht so weit.

It’s the Codes, Stupid.
On the madness of media, Trump Derangement Syndrome, Women & Sports, and stories that count more than facts.
by laStaempfli, March 6th, 2025


I’m not here to defend Donald Trump. Never was. Never will be. The man is a walking algorithm – a self-learning machine built out of resentment, showbiz instinct, and a pathological need for attention. But if you only see the man, you miss the real story.

The first month of Trump’s new reign – and yes, let’s call it that – wasn’t just a return to the chaos presidency. It was a reboot of the entire media-industrial complex. Every headline, every hot take, every “breaking news” alert: a mirror, not of Trump himself, but of the codes that run our discourse.

It’s the codes, stupid.

The code that makes outrage profitable.
The code that turns every policy into a meme.
The code that conflates moral panic with investigative journalism.
The code that treats politics as a Marvel reboot – good guys, bad guys, no context, no history.

The madness of the media isn’t that they lie. Most of them don’t. The madness is their code: the pre-set rules about what counts as a story, what makes the cut, what algorithms will amplify, and – more importantly – what won’t.

Take Trump Derangement Syndrome (TDS), for example. The term was born as a right-wing insult, but it perfectly captures what happens when journalists, activists, and academics stop thinking and start reacting. It’s a code glitch – a systemic bug that turns every Trump breath into a doomsday signal. And the thing about bugs is: they spread.

TDS doesn’t just distort coverage of Trump. It warps everything: Biden, the border, Gaza, Ukraine. In a code-driven media, there’s no space for nuance. Every story needs a villain. Every fact needs a spin. Every voice is either with us or against us.

And women? Women are always either symbols or side characters in these stories. Especially in sports. While Trump makes some clumsy, off-script comment about “protecting women’s sports” (because even a broken clock is right twice a day), the media code forces the narrative into two opposing boxes: you either cheerlead for trans inclusion in every context, or you’re a bigot. Forget biology, forget fairness, forget the actual voices of female athletes. The code doesn’t care. It’s not built to.

The stories that count are the stories that code well: outrage, simplicity, enemy-spotting. Women’s sports? Too complicated. Trumpism? Easy money. Complex history, broken systems, the digital architecture shaping our world? Doesn’t code. Doesn’t count.

I’m not saying facts don’t matter. I’m saying facts have no power if the code doesn’t let them in. And until we rewrite the code – the media logic, the platform incentives, the algorithms that decide what’s visible and what’s not – every president, every war, every social movement will just be content. Shuffled, sorted, framed, and forgotten.

The first month of Trump is just that: the latest content drop in a system that already decided the story before it even started.

It’s the codes, stupid.

– laStaempfli, March 6th, 2025

“It’s not Trump, it’s the codes, stupid. Media, madness & why stories outrun facts.” – laStaempfli, March 2025

“The first month of Trump 2.0 isn’t about him – it’s about us. Our codes, our blind spots, our media madness.” laStaempfli, March 6th 2025

“Outrage sells. Simplicity wins. Women lose. Welcome to the next media meltdown. #ItsTheCodesStupid” laStaempfli, March 6th 2025.

“Forget the man. Fear the machine. #ItsTheCodesStupid” by laStaempfli, March 6th 2025.

“Stories that code, outrun stories that count. Trump 2025 is already a content drop – and we’re all complicit.” by laStaempfli, March 6th 2025.

Isabel Rohner & Regula Stämpfli in #diepodcastin

Isabel Rohner und Regula Stämpfli in #diepodcastin – Der feministische Wochenrückblick. Hier denken die beiden Doktorinnen ihres Fachs und preisgekrönte Autorinnen über Politik, Kultur, Wirtschaft, Demokratie, Gleichstellung, Diversität nach. Dies wöchentlich sprechend denkend, denkend sprechend. Diese Woche geht es um #Frauengesundheit #Femizide und #Werbekampagne von #Zara.

Wir wünschen Euch allen viel Kraft und Durchhaltevermögen in der #Pandemie . Seien wir dankbar, dass wir in einer Demokratie leben.

Hier der Link zur Folge: Die Podcastin. Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Google, Demokratie, Frauen, Gesundheit, Pandemie und sexistische Werbekampagnen. http://diepodcastin.de/2021/11/20/diepodcastin-mit-schwerpunkt-frauenungesundheit-isabel-rohner-und-regula-staempfli-ueber-frauengewalt-femizid-eines-14jaehrigen-an-einer-14jaehrigen-google-misogynie-zara-maedchenfolterbilder-br/

Die Podcastin kontrovers: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über “53er”-Aktion, Wahlkommentare Annalena Baerbock & Pandemiemüdigkeit

Die Podcastin kontrovers: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Annalena Baerbock, Medien, Kandidaturen, Schauspielende, Agenda Setting, Kritik & digitale Verleumdungsmaschinen.

www.diepodcastin.de Annalena Baerbock: Isabel Rohner und Regula Stämpfli diskutieren die Medienberichte und was “Verzicht” bedeutet.

Die Rohnerin führt ins Thema Kanzlerinnen-Kandidatur ein: Personalentscheidungen bei Union und Grünen. Konkret zu Annalena Baerbock und Robert Habeck, die gemeinsam  verkündeten, dass Baerbock die erste grüne Kanzlerinkandidatin wird. Medienbeobachtung von der Rohnerin:

1. Hätten sich zwei Frauen einigen müssen, wäre die Nr. ZWEI NIE so ein Thema gewesen.

2. In der Berichterstattung über die grüne Entscheidung schwang – bewusst oder unbewusst – eine Gönnerhaftigkeit mit: Baerbocks Erfolg wurde über Habeck definiert. So hieß es in den Medien, er habe ihr “die Bühne überlassen”, er habe “Macht abgegeben”, er habe “verzichtet”. Verzichten kann man allerdings nur, wenn man selber einen Anspruch auf eben eine Sache hat.3. Leerstellen von Sprache und die Gefahr, in übliche Denk- oder Sprachmuster zu verfallen. Übel die  Nachfragen im ZEIT-Interview mit Robert Habeck:  “Kann eine Nummer 1 eine Nummer 2 werden” oder ob Annalena Baerbock “das Maskottchen des grünen Wahlkampfes” sei.Die Podcastin stimmt überein: Rollen umkehren. Frauen keine Fragen stellen, die Männer nicht auch gestellt werden.Dann heftige Diskussion von Isabel Rohner und Regula Stämpfli über die Schauspielende-Aktion #allesdichtmachen, die auf TWITTER mit #allesschlichtmachen beantwortet wurde. laStaempfli entnervt und mit klarer Positionierung zur Kritik als Parrhesia: Der Zeitgeschichte ist der Mut, die Fähigkeit und auch die Auseinandersetzung mit echter Kritik, d.h. an die Wurzeln gehende Kritik, abhanden gekommen. Rohnerin findet das überhaupt nicht: Die Aktion sei zynisch, verfehlt und führe ins Leere. Die Podcastin stimmt überein, dass sie in dieser Frage mehr als geteilt ist.

#DiePodcastin über #MaleFail: Isabel Rohner & Regula Stämpfli

#DiePodcastin über #MaleFail: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über #sofagate #Erdogan #soko #CharlesMichel #MediaToo, #Cohn-Bendit What a week! Die Rohnerin steigt mit einem Zitat der großen Hedwig Dohm (1831-1919) ein, die unsere Gesellschaft einfach schon vor 150 Jahren verstanden und analysiert hat: “Die Gewohnheit, die lange Dauer der Unterwerfung hat die Meinung von ihrem Recht bei den Männern so festgewurzelt, dass sie sich der Tatsache der Unterdrückung, die sie üben, gar nicht bewusst werden. Ebenso wenig wie die Mehrzahl der Frauen.” Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren #malefail : EU-Ratspräsident Charles Michel & sogenanntes #sofagate – wobei das Sofa nun wirklich nichts dafür konnte: Beim Besuch beim türkischen Präsidenten Erdogan hatte diese nur zwei Stühle vorbereiten lassen: einen für sich selber, einen für Charles Michel. EU-Präsidentin Ursula von der Leyen blieb da nur ein lautes “Ähm” des Protestes und eine Rolle, die die meisten Frauen unter uns nur zu gut kennen. Erdogan bekam genau das, was er wollte, denn Charles Michel tappte nur zu gern in seine Falle und spielte das Spielchen mit. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den Hampelmann: “Seine Kollegin wird gedemütigt? Offensichtlich not his business! Stattdessen lehnte er sich zurück und berief sich im Nachhinein aufs Protokoll.”

Die Rohnerin & laStaempfli finden: Was in Istanbul passiert ist, ist eine Metapher für den Feminismus in unserer Gesellschaft. Solange es Männer gibt, die sich einfach zurücklehnen, wird sich nichts ändern.laStaempfli redet über Gewaltverbrechen im ZDF: Soko Potsdam, Wien, Stuttgart: Die meisten Täter sind – erstaunlich – Frauen. Sie morden aus klassischen weiblichen Beweggründen: Habgier, Eifersucht, Neid, Depression, Schwäche, Angst. Hätten die Soko XY auch nur einen Hauch Wirklichkeit in ihren Stories, würde die Hälfte der Ehen nicht geschieden, sondern die Männer ermordet. Dann beide, die Rohnerin und laStaempfli, über #HannahArendt & Causa #Cohn-Bendit: Hier gewinnen alteingeübte Misogynie-Taktiken der Linken.In Sachen Sexismus in der Schweizer Medienbranche liefert Rohnerin die Fortsetzung der letzten Folge und verliest einen Meinungsbeitrag, den CHMedia bei ihr zum Thema bestellt, jedoch zum Abdruck abgelehnt hat. Der Text ist im Wortlaut bei www.diepodcastin.de nachzulesen. http://diepodcastin.de/2021/04/11/diepodcastin-ueber-malefail-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-sofagate-erdogan-soko-charlesmichel-mediatoo-cohn-bendit/

Isabel Rohner & Regula Stämpfli über RBG, die USA und grosse Malerinnen in: Die Podcastin 27. September 2020

Isabel Rohner & Regula Stämpfli über RBG, die USA und grosse Malerinnen in: Die Podcastin 27. September 2020

Von den Gerichten zur Kunst: Frauenwerke verdienen bei den Auktionen, laut einer Studie aus dem Jahr 2017, die Hälfte, die Männerwerke erzielen. Dabei ist klar: In dreissig Jahren werden all diese grossen Männer-Millionensammlungen kaum mehr Wert haben, da wir alle Frauenkunst gesammelt haben, die die Welt verändert. Doch hier die Lieblinge von der Rohnerin und laStaempfli. Bild von der grossen Lotte Laserstein, fotografiert von Regula Stämpfli. 

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