Sprechaktpolitik statt Journalismus: Wie ÖRR & Leitmedien einen Terroranschlag in der Grösse eines neuen 9/11 mit Ziel Tel Aviv verharmlosen, nicht benennen und dadurch den Dschihadsmus, die Schlachten der ISLAMISTEN legitimieren. Regula Stampfli/laStaempfli über das Zeitalter algorithmischer Reproduktion und dessen Folgen für die mediale Demokratie.

Sprechaktpolitik statt Journalismus: Wie ÖRR & Leitmedien einen Terroranschlag in der Grösse eines neuen 9/11 mit Ziel Tel Aviv verharmlosen, nicht benennen und dadurch den Dschihadsmus, die Schlachten der ISLAMISTEN legitimieren. Regula Stampfli/laStaempfli über das Zeitalter algorithmischer Reproduktion und dessen Folgen für die mediale Demokratie.
Sprechaktpolitik statt Journalismus: Wie ÖRR & Leitmedien einen Terroranschlag in der Grösse eines neuen 9/11 mit Ziel Tel Aviv verharmlosen, nicht benennen und dadurch den Dschihadsmus, die Schlachten der ISLAMISTEN legitimieren. Regula Stampfli/laStaempfli über das Zeitalter algorithmischer Reproduktion und dessen Folgen für die mediale Demokratie.

Die Zerstörung der Grammatik der Tatsachen. UPDATE zu 9/11 auf Tel Aviv, 3. Oktober 2026: Die «Auseinandersetzung» war ein Terrorakt. Regula Stämpfli, laStaempfli über Algorithmen, Codes, Medien und weshalb der Journalismus unsere liberalen Demokratien mehr und mehr verrät.

Einen Tag nach Veröffentlichung von Regula Stämpflis Medienkritik (siehe https://x.com/laStaempfli/status/2105604654214033538 und weiter unten im Beitrag) ist aus der vermeintlichen «Auseinandersetzung im Cockpit» offiziell geworden, was die Tatsachen von Anfang an nahelegten: ein Terrorakt.

“Die Generalstaatsanwaltschaft der Vereinigten Arabischen Emirate bezeichnet den Angriff auf Flydubai-Flug 1073 inzwischen als terroristische Tat. Der Copilot soll den Kapitän nicht bloss mit einem Messer, sondern mit einer im Cockpit befindlichen Notfallaxt angegriffen und versucht haben, die Kontrolle über die nach Tel Aviv fliegende Maschine zu erlangen. Berichten zufolge war er bereits früher wegen extremistischer Auffälligkeiten vom Flugbetrieb ausgeschlossen worden. Das Medien immer noch über die Motive spekulieren, ist sehr seltsam und zeigt, wie weit die Legitimierung islamistischen Terrors durch eine individuelle Motivlage fortgeschritten ist. Vor 25 Jahren wäre es keinem Menschen in den Sinn gekommen, die Motive 9/11 je nach Täter unterschiedlich, auszuklabüstern. Die Urteilskraft, was Terror, Täter und Islamist und wer Opfer ist, wird im „Zeitalter algorithmischer Reproduktion“ regelrecht ausgesetzt. Damit erhält das anfängliche Sprachversagen von BBC, ARD, SRF, New York Times und anderen Medien eine zusätzliche Dimension. Die ÖRR & Leitmedien meldeten eine «altercation», einen «fight», einen «struggle», eine «Auseinandersetzung» oder einen «Vorfall». Nun erklären die zuständigen Behörden: Terror.

Aus der Prügelei wurde ein Terroranschlag, ohne dass sich die Tat nachträglich verändert hätte. Verändert hat sich lediglich die behördliche Erlaubnis, die linksislamistisch sensible öffentlich-rechtliche Medien brauchen, um überhaupt den Terror beim Namen zu nennen.

Genau darin liegt das Problem.

Journalistische Vorsicht verlangt, ein noch nicht erwiesenes Motiv als unbestätigt zu kennzeichnen. Sie verlangt nicht, bereits bekannte Handlungen sprachlich zu verniedlichen. Ein Angriff mit einer Axt ist keine Auseinandersetzung. Ein Sturzflug mit 174 Passagieren ist kein Streit unter Kollegen. Der Transpondercode für widerrechtliche Einwirkung ist kein atmosphärisches Missverständnis. Wer Täter und Opfer unter dem Wort «Konflikt» zusammenführt, informiert nicht vorsichtig. Er zerstört die Grammatik des Geschehens.

Die Tatsachen lagen vor. Nur die Wörter durften ihnen nicht folgen.

Schreiben, was ist. Regula Stämpfli.
Schreiben, was ist. Regula Stämpfli.

Hinter dieser sprachlichen Vernebelung steht ein tieferes Problem: die Furcht, eine islamistische Motivation auch nur als begründete Möglichkeit zu benennen. Nicht aus Mangel an Anzeichen, sondern aus Angst vor dem politischen Vorwurf, «islamophob» zu berichten.

So entsteht ein perfekter ideologischer Zirkelschluss:

Islamistische Gewalt darf nicht als islamistisch bezeichnet werden, solange das Motiv nicht abschliessend bewiesen ist. Hinweise auf Radikalisierung dürfen aber ebenfalls nicht offen diskutiert werden, weil bereits deren Thematisierung als Vorurteil gegenüber Muslimen gilt. Wer dennoch fragt, gerät unter Islamophobieverdacht. Und weil kaum jemand diesen Verdacht riskieren will, verschwindet die Wirklichkeit aus der Berichterstattung, die dann zur Wiederholung der islamistischen Ideologie verkommt.

Am Ende gibt es eine Tat ohne Weltanschauung, einen Täter ohne Absicht und Opfer ohne erkennbaren Grund.Das ist keine Rücksichtnahme auf Muslime. Es ist die Preisgabe journalistischer Urteilskraft.

Der Islam ist eine Religion, der Islamismus eine politische Herrschaftsideologie und der Dschihadismus deren terroristische Zuspitzung. Muslimische Menschen verdienen Schutz vor Hass und Diskriminierung. Religionen, Verbände, politische Bewegungen und totalitäre Programme müssen hingegen kritisiert und zwecks Überleben der liberalen Demokratie auch rechtsstaatlich und aktiv bekämpft werden dürfen. Wer diese Ebenen absichtlich vermischt, schützt nicht Menschenrechte. Er errichtet ein informelles Blasphemieverbot.

Terroristen und ihre und ihre westlichen Apologeten profitieren genau von dieser Vermischung: Sie stellen Kritik an einer politischen Ideologie als Angriff auf eine Bevölkerungsgruppe dar. Aus dem Schutz von Menschen wird der Schutz einer Weltanschauung. Aus Antidiskriminierung wird Zerstörung der liberalen Demokratie.

Das ist der Wahnsinn unserer Gegenwart: Eine Ideologie wird aus ideologischen Gründen vor ihrer Benennung geschützt.

Diese Sprachpolitik macht zwei Gruppen unsichtbar.

Sie macht zunächst die Opfer islamistischer Gewalt unsichtbar: Juden, Israelis, säkulare Muslime, Ex-Muslime, Frauen, Homosexuelle, Oppositionelle, Journalistinnen und all jene, die unter religiös begründeter Herrschaft leben oder vor ihr geflohen sind.

Und sie macht jene Muslime unsichtbar, die selbst gegen Islamismus kämpfen. Wer jede Kritik und Benennung des politischen Islam als «islamophob» bezeichnet, unterstellt letztlich, alle Muslime müssten mit islamistischen Forderungen identifiziert werden. Genau das ist die Pauschalisierung, die angeblich bekämpft werden soll. Die erste Pflicht des Journalismus lautet deshalb nicht, eine Religion zu schützen oder eine politische Empfindlichkeit zu verwalten. Seine erste Pflicht gilt der Wirklichkeit und sagen, was ist.

Origiginalartikel auf X von Regula Staempfli: *** „Auseinandersetzung“: Wie BBC, ARD, SRF, N.Y. Times einen Anschlag als Auseinandersetzung in der Teeküche behandeln.

Von Regula Stämpfli

Am 30. September 2026 stürzt eine Boeing auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv in weniger als dreissig Sekunden um mehr als viertausend Meter. Der Copilot sticht den Kapitän nieder. Der Inder Smit Machchhar, blutend, öffnet die Cockpittür. Passagiere, darunter Yaniv Hayun, überwältigen den Angreifer. Eine zweite Crew landet die Maschine in Tabuk. 174 Menschen leben. Israel spricht von einem vereitelten dschihadistischen Anschlag. Saudi-Arabien nimmt den Copiloten fest. Die Maschine hat zuvor den Code 7500 gesendet: widerrechtliche Einwirkung auf den Flug.

Die Weltpresse meldet indessen eine Rangelei.

CNN: „violent altercation“ ( gewalttätige Auseinandersetzung). Die New York Times: „altercation between the pilot and co-pilot“. AFP: sie hätten sich geprügelt. Das Wall Street Journal: „struggle“. Sky: „brawl“. Die BBC: „fight“. Flydubai selbst spricht von einer Auseinandersetzung im Cockpit und bittet, nicht zu spekulieren. Die Wörter, die die Vorgänge beschreiben, fehlen: Messer, Sturzflug, Absicht, Israelis an Bord. Das sind die Fakten, die explizit benennt werden können. Doch was passiert? Täter und Opfer werden gleichgestellt mit einer „Prügelei.“ Hätte ein Copilot eine Kapitänin niedergestochen, stünde in keiner Schlagzeile „Prügelei“. Dann wäre es ein „Messerangriff auf die Pilotin.“ Es bestünde ein Unterschied zwischen Angreifer und Opfer. Doch weil die Passagiere Israeli sind und der Kapitän ein Mann, tut die Presse so als wäre es eine „Auseinandersetzung“ gewesen – welch Schande des Journalismus.

George Orwell hat 1946 beschrieben, was hier geschieht. Politische Sprache, schrieb er, sei dazu da, Lügen wahr klingen zu lassen und dem Mord einen anständigen Anzug zu schneidern. Nicht indem man lügt. Indem man das Verb abtötet. Ein Mann, der ein Flugzeug voller Menschen in den Boden steuern will, ist kein Partner einer „altercation“. Er ist ein Angreifer. Der öffentlich-rechtliche deutschsprachige Raum übersetzt die Anglizismen ins Amtsdeutsch. SRF titelt nicht über den vereitelten Absturz. SRF titelt: „Netanjahu und Modi würdigen angegriffenen Piloten als Helden.“ Der Lead lautet: „Nach der Gewalttat auf einem Flug nach Tel Aviv haben politische Würdenträger den mutmasslich von seinem Kollegen angegriffenen Piloten gewürdigt.“ Das ist keine Nachricht. Das ist ein Protokoll. „Politische Würdenträger“ ist das Vokabular der Hofberichterstattung. „Würdigen“ ist das Verb der Gedenktafel. „Mutmasslich von seinem Kollegen angegriffen“ stellt Täter und Opfer in eine Kollegialität, als hätte sich in der Teeküche etwas Unerfreuliches ergeben. Die Gewalttat hat kein Subjekt. Der Angriff hat kein Ziel. Der Held steht in der Überschrift nur, weil zwei Regierungschefs ihn so genannt haben. Das Urteil bleibt ausgelagert.

Die Tagesschau verfährt feiner. „Gewalt im Cockpit.“ „Kampf an Bord.“ „Möglicherweise versuchter Anschlag.“ Das Fragezeichen ist die eigentliche Aussage. Ein Verteidigungsminister, der von einem dschihadistischen Anschlagsversuch spricht, ein Premierminister, der den Kapitän einen wahren Helden nennt, ein Passagier im blutigen Hemd, der schildert, wie er den Angreifer aus dem Cockpit zerrt: alles zitierfähig. Die eigene Sprache bleibt im Konjunktiv der Vorsicht. Wer „Held“ in Anführungszeichen setzt, setzt nicht Distanz zur Propaganda. Er setzt Distanz zur Tat.

Orwell nannte das den Verfall der Sprache zum politischen Instrument. Im 1984heisst das Neusprech: den Wortschatz so verkleinern, dass bestimmte Gedanken nicht mehr formulierbar sind. Man muss den Terror nicht leugnen. Es genügt, ihn „Vorfall“ zu nennen, die Rettung „Würdigung“ und den Mann, der mit Stichwunden die Tür öffnet, „mutmasslich angegriffen“. Dann bleibt von der Wirklichkeit ein Verwaltungsakt. Es gibt einen legitimen Vorbehalt. Motiv und Auftrag sind nicht gerichtlich festgestellt. Die Emirate prüfen. Die Fluggesellschaft warnt vor voreiligen Schlüssen. Ein Nachrichtenmedium darf „Terror“ nicht als Fakt setzen, bevor die Ermittlung ihn trägt. Es darf ihn aber auch nicht durch „brawl“ ersetzen, wenn Messer, Sturzflug und der Code der widerrechtlichen Einwirkung bereits auf dem Tisch liegen. Vorsicht ist nicht dasselbe wie Vernebelung.

Der Unterschied ist die Urteilskraft. Sie besteht darin, zu sagen: Hier hat jemand versucht, ein Flugzeug mit Israelis an Bord in den Boden zu fliegen. Es gibt einen verletzten Kapitän und mutige Passagiere, die dies verhindern. Dies ist ein Attentat bis das Gegenteil feststeht. Und die Heldentat braucht nicht in Anführungszeichen gesetzt werden.

Wer die Rettung wie SRF als Würdigung durch Würdenträger erzählt, erzählt nicht den Flug. Er erzählt die eigene Angst vor dem Wort. Orwell hätte dies sofort entlarvt, Hannah Arendt hätte dies dokumentiert. Es ist eine Schande, eine bösartige Manipulation und eine organisierte Desinformation, die hier dokumentiert werden muss

Berner Medientage, 28. Februar 2026 mit Regula Staempfli. Es geht um die “Mobilisierung der Journalisten und Journalistinnen in die Welt” oder in laStaempflis Worten: “More reality, please”!

“Oft ist die Rede davon, dass Medien Demokratien «retten». Und tatsächlich – im informationsgesellschaftlichen Sinn stimmt das. Das Sortieren, Reflektieren und Beobachten von Zuständen und Fakten schafft Orientierung für viele und ist wichtiger denn je. Die Berichterstattung und die damit verbundene Archivierung des Zeitgeschehens sind nicht bloss Dokumentation, sondern ein Teil des kollektiven Gedächtnisses. Fällt dieser Teil weg, gehen Dinge verloren, die den Weg einer Entwicklung sichtbar gemacht hätten. Es ist, als stünden wir ohne Kompass in der Wüste, während der Wind hinter uns die Spuren verweht. Manchmal scheint genau dieses Vergessen gewollt. Denn vergessen kann befreiend sein – nur bleibt die Frage: für wen?” (…) “Redaktionen sollten nicht an den Bürotisch rationalisiert, sondern ins Feld mobilisiert werden. Denn Journalistinnen und Journalisten, die draussen unterwegs sind, nehmen die Welt anders wahr als jene, die im Büro auf die nächste Pressemitteilung warten. Eine These: Wäre die Frage der Brandsicherheit in Crans-Montana im Vorfeld thematisiert worden, wenn ein funktionierender und finanzierter Journalismus zuvor seine Arbeit und seine Aufgabe hätte erfüllen können? Nun hören wir Stimmen, die sagen, sie hätten «schon lange davor gewarnt» …”

Journalismus oder Kontrollverlust?
Medien im Zeitalter von Codes und Diskurs
. Referat von Politphilosophin Regula Stämpfli, Autorin von “Trumpism. The Algorithmic Age. 2025.”

Anmelden bitte hier: https://www.bernermedientag.ch/2026/medien-zwischen-staat-recht-und-oeffentlichkeit/

Berner Medientag Nr. 34
Medien zwischen Staat, Recht und Öffentlichkeit

Wann: Samstag, 28. Februar 2026
Wo: Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern
Türöffnung: 
9:30 Uhr
Beginn: 10:00 Uhr
Ende: 16:00 Uhr (vorgesehen – mit vielleicht Nachgang an der Bar …)

www.bernermedientag.ch
www.hotelbern.ch

Dieser Beitrag wurde im ensuite – Zeitschrift zu Kultur & Kunst, Nr. 278, Ausgabe Februar 2026, abgedruckt. 

“KI & Gruselfaktor.” Wie in Deutschland Codes nicht verstanden werden. Beispiel Johannes Franzen, Kritik von Regula Staempfli.

Regula Staempflis New Book on the Algorithmic Age. Trump 2.0. “Trumpism isn’t a man—it’s a modus.”TM

KI ist kein Grusel – sondern Code

Von Regula Stämpfli

Johannes Franzen hat in seiner jüngsten Kolumne über Künstliche Intelligenz (KI) erneut das getan, was er am besten kann: Er jongliert mit feuilletonistischen Anekdoten, gruseligen Einzelfällen und einem ironischen Gestus, der aufgeklärte Distanz markieren soll. KI, so Franzen, sei ein „mass-delusion event“, ein kollektives Wahnereignis, gespeist aus Medienhysterie, hässlichen Buchcovern und pietätlosen Deepfakes von Totenstimmen.

Das liest sich elegant, bleibt aber an der Oberfläche. Denn KI ist keine „Wahnvorstellung“. KI ist Code. Und Code ist Macht.

Codes statt Anekdoten

Was Franzen in seinen Glossen ignoriert: KI wirkt nicht in erster Linie in den „schönen Gruselgeschichten“ des Kulturbetriebs. Sie verändert Strukturen, Prozesse, Repräsentationen. Die entscheidenden Fragen lauten nicht: „Wie hässlich sind KI-Cover?“ oder „Darf man sich von ChatGPT inspirieren lassen?“

Die Fragen lauten:

  • Wer bestimmt die Codes, nach denen KI funktioniert?
  • Welche Interessen stecken in den Datensätzen, die unsere Wahrnehmung der Welt formen?
  • Wie verschiebt KI die Bedingungen von Demokratie, Öffentlichkeit und Wahrheit?
  • Das Algorithmic Age – siehe dazu Regula Staempfli “Trumpism. The Algorithmic Age.”

Wir leben im Algorithmic Age. Die großen Plattformen – Google, Meta, Microsoft, OpenAI – definieren längst, was wir sehen, lesen, glauben sollen. Google ist keine Suchmaschine mehr, sondern ein Reputationsfilter. Netflix kuratiert nicht nur Unterhaltung, sondern Weltbilder. Verwaltungen und Gerichte beginnen, algorithmische Systeme zur Entscheidungsfindung einzusetzen – ohne dass die Betroffenen Mitbestimmung oder gar Repräsentationsrechte haben.

KI ist nicht die „freundliche Inspiration beim Schreiben“. KI ist die neue Infrastruktur von Macht. Deshalb: Demokratie ohne Daten-Demos stirbt Die Demokratiefrage lautet nicht: „Soll man noch mit Bleistift schreiben?“ Die Demokratiefrage lautet: Wie sichern wir Mitbestimmung in einer Welt, die von Algorithmen regiert wird?

Das erfordert neue Konzepte: copyright Regula Staempfli 2025.

  • Datendemokratie: Keine Daten ohne Repräsentation. Daten & Privatsphäre gemäss Grundgesetz schützen (gilt auch für Wikipedia!)
  • Internalisierung externer Kosten: Wer durch Codes zerstört, muss die Kosten tragen.
  • Ökologie der Demokratie: Small is beautiful – demokratische Entscheidungen vor Ort, statt globale Bürokratien.
  • Freiheit der Rede: Schutzräume gegen Cancel Culture, Propaganda-Codes und algorithmische Willkür.

Warum „Wahnvorstellung“ gefährlich ist: Es gilt, die Codes sichtbar zu machen & keinen feuton

Franzen tut so, als sei die KI-Debatte ein hysterisches Übertreibungsspiel, das man mit Ironie bändigen könne. Tatsächlich aber verharmlost er damit eine Machtverschiebung, die unsere Demokratien längst erfasst hat. Wer KI auf „Handschrift vs. Chatbot“ reduziert, betreibt nicht Aufklärung, sondern Ablenkung. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, die Codes offenzulegen, die unsere Gegenwart prägen – und Räume für demokratische Kontrolle zurückzuerobern.

Kritik VON REGULA STAEMPFLI am Artikel von Johannes Franzen vom 26. August 2025 KI UND KONFLIKT.


Meinung laStaempfli: Eine Klage gegen die N.Y. Times (meine KI hat anstelle der Chefredakteurin redigiert): 27.5.2025. Marubo gegen Mainstream – Ein brasilianischer Stamm verklagt die New York Times wegen Pornosucht-Vorwurf.

Schlagende Zeilen von Regula Stämpfli.
Schlagende Zeilen von Regula Stämpfli. Diesmal über eine Klage gegen die N.Y. Times laut
https://www.bbc.com/news/articles/cx2ekvnrkpno
& https://www.theguardian.com/world/2025/may/23/brazil-tribe-new-york-times-pornography-lawsuit

Wäre der 1. April, man hätte die Geschichte wohl als schlechten Scherz abgetan. Doch sie ist echt. Die britischen Leitmedien BBC und Guardian berichten übereinstimmend:
Der bislang außerhalb Brasiliens kaum bekannte Stamm der Marubo hat in den USA eine Verleumdungsklage (Defamation Suit) gegen die New York Times eingereicht – mit einer Schadensforderung von über 180 Millionen US-Dollar.Der Vorwurf: Die New York Times habe den indigenen Stamm in einem Artikel als „technikverrückt und pornosüchtig“ dargestellt, nachdem der Ort via Elon Musks Starlink-System ans Internet angeschlossen wurde. Auch das US-Klatschportal TMZ griff die Geschichte auf – mit der Überschrift: „Elon Musks Starlink-Anschluss macht einen abgelegenen Stamm pornosüchtig.“Die Klage wiegt schwer. Denn ausgerechnet jenes Weltblatt, das im globalen Norden gerne als Goldstandard für differenzierten Journalismus gilt – gefeiert von SRF, ARD, ZDF, ORF und BBC als progressiv, weltoffen, sensibel – soll hier ganze Kulturen auf rassistische Klischees reduziert haben.Die New York Times verteidigt sich mit Verweis auf journalistische Standards und eine „nuanced exploration“, also differenzierte Darstellung. Doch der Imageschaden ist da. Die Sammelklage – unterstützt von brasilianischen Anwälten – könnte zum Präzedenzfall werden: Ein indigenes Volk gegen den globalen Mediengiganten.Der Fall zeigt, wie fragil die mediale Selbstgewissheit auch der größten Redaktionen geworden ist. Zwischen kultureller Sensibilität, digitaler Kolonialisierung und Clickbait ist der Weg zur Verleumdung mitunter kürzer als gedacht.

laStaempfli im März 2025 mit Full Programme: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im sprechenden Denken zu den Bundestagswahlen, Syrien, der Türkei, Meldestellen, Trump & was dies alles mit Frauen zu tun hat in “Die Podcastin.” Dann: SUPERTIPP. REGULA STÄMPFLI BEIM PODCAST GEGENAUFKLÄRUNG. Und Galerie zum wunderbaren Abend: “Frauen. Europa. Einheit in Vielfalt. Frühlingstreffen von Frauen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft & Kunst, u.a. mit Dr. Corina Toledo, Inge Bell und der rumänischen Generalkonsularin, den Präsidentinnen wichtigster politischer und gesellschaftlicher Netzwerke.

März war ein heftiger laStaempfli-Monat: Zwischen Reisen, Ausstellungen konzipieren, Krimiserie weiterarbeiten, Dokumentation vorbereiten, gab es die wunderbaren Treffen mit Isabel Rohner in Die Podcastin, dann das Gespräch mit Emrah Erken über den Islam (siehe schon aufgeschaltet), und dann noch über anderthalb Stunden ein Gespräch mit den wunderbaren Männern von GEGENAUFKLÄRUNG zu Hannah Arendt, Digitalisierung, Woke und wie die Demokratie nicht nur gerettet, sondern gestaltet werden kann.

Zunächst DIE PODCASTIN SIEHE FOLGENDE LINKS:

https://diepodcastin.de/2025/03/23/diepodcastin-mit-echten-news-isabel-rohner-regula-staempfli-on-ann-landers-anna-maria-luisa-demedici-mechthild-heil-stefanie-reinsperger-rabea-rogge-as-very-good-news-geopolitischen-bad-ne/

https://diepodcastin.de/2025/03/16/diepodcastin-wutend-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-bundestagswahl-weshalb-frauen-entscheidend-sind/

https://diepodcastin.de/2025/02/08/die-podcastin-uber-doge-isabel-rohner-regula-stampfli-uber-namus-wahlometer-codes-keep-men-out-of-womens-sports/

https://diepodcastin.de/2025/01/26/diepodcastin-on-failed-media-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-wahlen-einige-mechanismen-mediendemokratie/

https://diepodcastin.de/2025/02/28/diepodcastin-uber-meldestellen-isabel-rohner-regula-staempfli-u-a-uber-die-meldestelle-antifeminismus-eine-podcastin-vom-4-2-2023/

#diepodcastin mit echten News: Isabel Rohner & Regula Staempfli on Ann Landers, Anna Maria Luisa de’Medici, Mechthild Heil, Stefanie Reinsperger, Rabea Rogge as Very Good News.#diepodcastin dann mit VERY BAD NEWS: Dschihadismus in Syria made & payed for in Europe (laStaempfli) & Terrorhilfswerk UNWRA (Rohnerin) mit unglaublichen Zahlen.

“Ich glaube nicht, dass man eine Kuh sein muss, um zu wissen, was Milch ist.” Ann Landers, von 1943 bis Ende der 1990er die mächtigste Kolumnistin Amerikas für die Chicago Sun Times, Pseudonym von Ruth Crowley und ab 1955 von Esther Lederer (1918-2002)

Biographie, Hannah Arendt, Digitalisierung : Ein wunderbares Gespräch über anderthalb Stunden über Gegenwart, digitalen Totalitarismus & was neu an der Mediendemokratie ist. https://www.youtube.com/watch?v=nflYJW8pmqE

Dann Frauen.Europa, Einheit in Vielfalt mit Mihela Malina Diculescu-Blebea, Dr. Corina Toledo, Ulrike Müller, Silke Roberlier, Monika Meier-Podja, Dr. Regula Stämpfli, Regina Hellwig-Schmid, Veronica Kirchner und der Supermoderatorin Inge Bell. 24.3.2025.

Regula Stämpfli ist am 28. März 2025 in München zu erleben! Um 18.30 Uhr in der Mohr-Villa, Thema Hannah Arendt, Moderation Inge Bell mit Anmeldung siehe https://frau-kunst-politik.de/veranstaltung/hannah_arendt/

It is the codes, still – the year 2024 by laStaempfli. Das Kulturjahr im ENSUITE.

Das Kultjahr 2024: Ein Essay in Bildern und Gedanken, “Hannah Arendt Lectures.”

It is the codes, still – the year 2024 by laStaempfli. Das Kulturjahr im ENSUITE. Bildrecht, copyright by laStaempfli.

Ein Jahr voller Kontraste, voller Stimmen, voller Momente, die zählen. LaStaempfli lädt wie jedes Jahr ein, das vergangene Jahr – schreibend denkend – durch ihre Augen zu erleben: als eine Reise durch die Unfähigkeit von Politik, Kultur und Medien ZU UNTERSCHEIDEN. IN SHORT: Seit Ideologien unsere Demokratien beherrschen statt Realitätsberichte und direkte Weltauseinandersetzung, werden wir von vielen Medien in Bürgerkriegsszenarien gestürzt: “It is the codes, stupid” – wie Narrative, Posts, Hyperlink die Welt im algorithmischen Korsett halten. Jeder Monat ein Schlaglicht, ein Bild: Hier der besonders bissige Februar mit der Bemerkung: Es gibt zwei Reisen der Weltgeschichte, die nie hätten stattfinden sollen. Die Reise Lenins 1917 von Zürich nach Petersburg, die Reise Khomeinis 1979 von Paris nach Teheran… Willkommen zu einem persönlichen Essay, der das Kultjahr 2024 lebendig macht.

Das Kultjahr von laStaempfli in ENSUITE.

Februar: Von Moskau nach Teheran zu Judith Butler

Der Oppositionsführer und Putinkritiker Alexei Nawalny hat sein politisches Engagement mit dem Leben bezahlt. Er wurde in einem der schlimmsten Straflager Russlands ermordet. «Mit Maschinenpistolen, warmen Fäustlingen und Filzstiefeln. Und mit schönen, flauschigen Schäferhunden» schrieb er ein paar Wochen vor seinem schrecklichen Ende. Dank unfähiger Medien und öffentlich-rechtlicher Institutionen im Westen wird Nawalny 2024 ebenso schnell vergessen wie die tapferen Iranerinnen im Kampf gegen die islamistischen Gotteskrieger in ihrer Regierung. Mullahs, die übrigens von der feministischen Aussenministerin Annalena Baerbock eifrig hofiert werden: Deutschland hat seine Iran-Deals in der Ampel-Amtszeit vervielfacht. Ist doch schön zu wissen, woher das Geld und die Waffen stammen, mit welchem die Mullahs Israel beschiessen und ihre terroristischen Proxis bezahlen!

Frauen von «Frau, Leben, Freiheit» werden in Teheran täglich gefoltert, vergewaltigt und sterben in den Kerkern der Islamisten während in unseren westlichen Grossstädten durchgeknallte Gendertheoretikerinnen in Basel als «Queer for Hamas» durch die Strassen ziehen und Jüdinnen und Juden bedrohen. Nur dank X – der den Woken verhasste Elon Musk-Plattform ist zu verdanken, dass wir wenigstens ab und zu davon erfahren. «Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft nicht zwischen Staaten, nicht zwischen Klassen, nicht zwischen Parteien – sie verläuft quer durch jedes menschliche Herz» meint Alexander Solschenizyn im «Archipel Gulag» – ein Buch, das die Genossen ebenso hassen wie die Genossinnen die antisemitische Judith Butler lieben. Die meint übrigens, dass Freiheit für Frauen völlig überschätzt sei und im Kampf gegen Unterdrückung und Kapitalismus die Massenvergewaltigung von Israelinnen durchaus gerechtfertigt sei. Judith Butler wird weiterhin an allen Schweizer Universitäten so gelehrt wie 1933 bis 1945 «Mein Kampf» von Adolf Hitler Schullektüre war. Krass? Nicht krass genug! Mein Gedicht: «Ihr wollt die Fahnen schwingen –
für eine Sache, die ihr nicht versteht? Ihr seid blind für das Leid der Unschuldigen, sprecht von Befreiung und sät Gewalt! Seht Ihr nicht, dass Ihr flicht den islamistisch-totalitären Totenkranz?» ist von Kurt Tucholskys «Sie wollen den Bürgerkrieg entfachen – (das sollten die Kommunisten mal machen!) daß der Nazi dir einen Totenkranz flicht -; Deutschland, siehst du das nicht -?» inspiriert. Tja. Die Nazis haben noch nie gemerkt, dass sie Nazis sind, sondern waren immer davon überzeugt, die wirklich Guten zu sein; hier ein Insidergruss an M.R.

Regula Stämpfli zu Marc-Uwe Klings Werk: Ein vom Deutschen Feuilleton unverstandenes Genie (nicht das dies Kling stören wird).

Vom Känguru zum Code: Marc-Uwe Kling

Dr. Regula Stämpfli — Marc-Uwe Kling ist ein literarisches Genie. Er kann wirklich alles: Politik, Games, Codes, Fantasy, Thriller, Kids, sogar im Feminismus ist er sauber unterwegs. Unsere Essayistin ist – zusammen mit Millionen anderen – ein Riesenfan von Marc-Uwe Kling, doch das Feuilleton bleibt weg. Eine Spurensuche.

Lesen Sie im MAGAZIN FÜR KUNST UND KULTUR DEN ESSAY ÜBER CODES, FICTION UND POLITIK :

REGULA STÄMPFLI ÜBER MARC-UWE KLINGS NEUES BUCH: VIEWS. WAS SAG ICH DA: NEUES BUCH? ÜBER DAS GESAMTE GENIALE WERK DES UBERBEGABTEN KLING.

Zum Thema lesen: Regula Stämpfli. Träumen Algorithmen von Demokratie? swissfuture 2/2018. Im Artikel zu Kling gibt es noch Plus-Goodies: Eine eigene Dystopie von laStaempfli.

Keynote am Journalistinnen-Kongress 2024 in Wien. LASTAEMPFLI: “ZWISCHEN FILTERBLASEN UND KI-JOURNALISMUS. EIN PLÄDOYER FÜR DEMOKRATIE, DISKURS UND URTEILSKRAFT IM DIGITALEN MEDIENZEITALTER.”

Early Bird Buchungen unter https://www.eventbrite.at/e/26-osterreichischer-journalistinnenkongress-tickets.
Programm des ÖSTERREICHISCHEN JOURNALISTINNENKONGRESSES 2024 ZU KI. KEYNOTE VON LASTAEMPFLI: “ZWISCHEN FILTERBLASEN UND KI-JOURNALISMUS. EIN PLÄDOYER FÜR DEMOKRATIE, DISKURS UND URTEILSKRAFT IM DIGITALEN MEDIENZEITALTER.

EINSTIEG ZUM THEMA MIT EINEM ARTIKEL VON REGULA STÄMPFLI: https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf & www.ta-swiss-futurepodcast.online http://ta-swiss-futurepodcast.online/

Resilienz in einer vernetzten Welt: Regula Stämpfli am Swiss Telecommunication Summit, 27.6.2023, Bern im Kursaal.

Pandemie, Krisen und Kriege betreffen uns alle – mehr und mehr und egal, wo wir leben. Digitalisierung vernetzt die Welt, macht Geschichten, Stories und verführt durch Irrelevanz, Unterhaltung, Zeitraub und damit auch zur Entpolitisierung.

Resilienz ist deshalb Kern der demokratischen Widerstandskraft. Am Swiss Telecommunication Summit in Bern, am 27.6.2023 nimmt Regula Stämpfli am Podium zum Thema politische und gesellschaftliche Resilienz teil. Die Digitalexpertin wird, wie es ihr entspricht, die neusten Rezepte demokratischer Widerstandskraft mit den ExpertInnen und Publikum teilen. Für nähere Informationen betreffend Bücher, Podcasts und neuste Kolumnen siehe auch www.diepodcastin.de; www.artisapieceofcake.art; ta-swiss-futurepodcast.online sowie hannaharendt.eu und regulastaempfli.eu

Durch den Tag führt Reto Brennwald, einer der bekanntesten und fähigsten Moderatoren der Schweiz. Ich freue mich sehr auf die Tagung, die direkt an meine “Artist in Residence” in Reykjavík anschliesst.

Swiss Telecommunication Summit, 27.6.2023 in Bern, Kursaal.

Zum Programm siehe https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2023/05/swiss-summit-kursaal-27-juni-2023.pdf

Wie uneinig sind sich Feministinnen? Annabelle – das Schweizer Frauenmagzin fragt 12 bekannte Schweizer Feministinnen.

Die kluge Marie Hettich,, Co-Leiterin Digital a.i. der Annabelle fragt anlässlich des internationalen Frauentags bekannte Feministinnen – einige im Hochstyle-Look, was laStaempfli daran erinnerte, dass sie neue Mode- und Porträtaufnahmen von sich braucht – wie uneinig sich Feministinnen sind.

Hier sind die Antworten der bekannten Frauen, Regula Stämpflis Antwort unten im Zitat. Sie muss gestehen, dass sie angesichts der angefragten Frauen schwer schlucken musste: Würde sie doch mindestens zwei darunter als ganz üble Antifeministinnen bezeichnen. Doch es ist wahrscheinlich wie in der Demokratie: Es gibt auch da unterschiedliche Parteien. Solange dies Parteien bleiben, die im Austausch miteinander sind, ist alles super und bleibt demokratisch. Sobald eine Partei – wie dies momentan im Feminismus der Fall ist – die anderen Fraktionen auslöschen, annihilieren, unsichtbar machen will, dann stehen die 1930er Jahre vor der Türe. Die Debatten in den sozialen Netzwerken zeugen davon. Deshalb gilt: Seid alle auf der Hut und misstraut JEDER, die Euch vorschreibt, wie Frauen sich selber nennen dürfen, wie Frauen gewisse Begriffe benutzen müssen, wie Frauen kategorisiert werden und wie Frauenberufe plötzlich Tätigkeiten betreffen, von denen unsere Grossmütter als Sklavinnenjobs geredet und ihr Leben für deren Abschaffung teils verloren haben. Demit Ihr alle den Kompass nicht verpasst: www.diepodcastin.de hören. Wöchentlich denken Isabel Rohner und Regula Stämpfli sprechend darüber nach, wie unsere Demokratien bewahrt und weiterentwickelt werden können.

In der #diepodcastin #DiePodcastin @diepodcastin vom 18. März 2023 bringt die Rohnerin bringt fabelhafterweise das Annabelle-Zitat von Regula Stämpfli zur Fragen, ob die Stimmung unter Feministinnen wirklich so mies sei: «Unter Feministinnen ist die Stimmung super – deshalb lasse ich auch den Doppelpunkt oder das Gendersternchen weg. Kommen die hinzu, sinkt die Stimmung in den Keller.  Gender, Sternchen und Doppelpunkt, als antipatriarchale Instrumente in den 1980er- und 1990er-Jahren von uns angedacht, wenden sich – wie damals im Sowjetkommunismus die Ideologie gegen das Volk – heute gegen Frauen, deren Körper und Sichtbarkeit. Ich hab durch diese Debatten meine Heimat verloren: Dies schmerzt brutal, doch jede Woche wird die Wunde etwas heiler mit Dr. Isabel Rohner in unserem feministischen Wochenrückblick @diepodcastin.» – Regula Stämpfli in Die Annabelle, 11. März 2023.