Sprechaktpolitik statt Journalismus: Wie ÖRR & Leitmedien einen Terroranschlag in der Grösse eines neuen 9/11 mit Ziel Tel Aviv verharmlosen, nicht benennen und dadurch den Dschihadsmus, die Schlachten der ISLAMISTEN legitimieren. Regula Stampfli/laStaempfli über das Zeitalter algorithmischer Reproduktion und dessen Folgen für die mediale Demokratie.

Sprechaktpolitik statt Journalismus: Wie ÖRR & Leitmedien einen Terroranschlag in der Grösse eines neuen 9/11 mit Ziel Tel Aviv verharmlosen, nicht benennen und dadurch den Dschihadsmus, die Schlachten der ISLAMISTEN legitimieren. Regula Stampfli/laStaempfli über das Zeitalter algorithmischer Reproduktion und dessen Folgen für die mediale Demokratie.
Sprechaktpolitik statt Journalismus: Wie ÖRR & Leitmedien einen Terroranschlag in der Grösse eines neuen 9/11 mit Ziel Tel Aviv verharmlosen, nicht benennen und dadurch den Dschihadsmus, die Schlachten der ISLAMISTEN legitimieren. Regula Stampfli/laStaempfli über das Zeitalter algorithmischer Reproduktion und dessen Folgen für die mediale Demokratie.

Die Zerstörung der Grammatik der Tatsachen. UPDATE zu 9/11 auf Tel Aviv, 3. Oktober 2026: Die «Auseinandersetzung» war ein Terrorakt. Regula Stämpfli, laStaempfli über Algorithmen, Codes, Medien und weshalb der Journalismus unsere liberalen Demokratien mehr und mehr verrät.

Einen Tag nach Veröffentlichung von Regula Stämpflis Medienkritik (siehe https://x.com/laStaempfli/status/2105604654214033538 und weiter unten im Beitrag) ist aus der vermeintlichen «Auseinandersetzung im Cockpit» offiziell geworden, was die Tatsachen von Anfang an nahelegten: ein Terrorakt.

“Die Generalstaatsanwaltschaft der Vereinigten Arabischen Emirate bezeichnet den Angriff auf Flydubai-Flug 1073 inzwischen als terroristische Tat. Der Copilot soll den Kapitän nicht bloss mit einem Messer, sondern mit einer im Cockpit befindlichen Notfallaxt angegriffen und versucht haben, die Kontrolle über die nach Tel Aviv fliegende Maschine zu erlangen. Berichten zufolge war er bereits früher wegen extremistischer Auffälligkeiten vom Flugbetrieb ausgeschlossen worden. Das Medien immer noch über die Motive spekulieren, ist sehr seltsam und zeigt, wie weit die Legitimierung islamistischen Terrors durch eine individuelle Motivlage fortgeschritten ist. Vor 25 Jahren wäre es keinem Menschen in den Sinn gekommen, die Motive 9/11 je nach Täter unterschiedlich, auszuklabüstern. Die Urteilskraft, was Terror, Täter und Islamist und wer Opfer ist, wird im „Zeitalter algorithmischer Reproduktion“ regelrecht ausgesetzt. Damit erhält das anfängliche Sprachversagen von BBC, ARD, SRF, New York Times und anderen Medien eine zusätzliche Dimension. Die ÖRR & Leitmedien meldeten eine «altercation», einen «fight», einen «struggle», eine «Auseinandersetzung» oder einen «Vorfall». Nun erklären die zuständigen Behörden: Terror.

Aus der Prügelei wurde ein Terroranschlag, ohne dass sich die Tat nachträglich verändert hätte. Verändert hat sich lediglich die behördliche Erlaubnis, die linksislamistisch sensible öffentlich-rechtliche Medien brauchen, um überhaupt den Terror beim Namen zu nennen.

Genau darin liegt das Problem.

Journalistische Vorsicht verlangt, ein noch nicht erwiesenes Motiv als unbestätigt zu kennzeichnen. Sie verlangt nicht, bereits bekannte Handlungen sprachlich zu verniedlichen. Ein Angriff mit einer Axt ist keine Auseinandersetzung. Ein Sturzflug mit 174 Passagieren ist kein Streit unter Kollegen. Der Transpondercode für widerrechtliche Einwirkung ist kein atmosphärisches Missverständnis. Wer Täter und Opfer unter dem Wort «Konflikt» zusammenführt, informiert nicht vorsichtig. Er zerstört die Grammatik des Geschehens.

Die Tatsachen lagen vor. Nur die Wörter durften ihnen nicht folgen.

Schreiben, was ist. Regula Stämpfli.
Schreiben, was ist. Regula Stämpfli.

Hinter dieser sprachlichen Vernebelung steht ein tieferes Problem: die Furcht, eine islamistische Motivation auch nur als begründete Möglichkeit zu benennen. Nicht aus Mangel an Anzeichen, sondern aus Angst vor dem politischen Vorwurf, «islamophob» zu berichten.

So entsteht ein perfekter ideologischer Zirkelschluss:

Islamistische Gewalt darf nicht als islamistisch bezeichnet werden, solange das Motiv nicht abschliessend bewiesen ist. Hinweise auf Radikalisierung dürfen aber ebenfalls nicht offen diskutiert werden, weil bereits deren Thematisierung als Vorurteil gegenüber Muslimen gilt. Wer dennoch fragt, gerät unter Islamophobieverdacht. Und weil kaum jemand diesen Verdacht riskieren will, verschwindet die Wirklichkeit aus der Berichterstattung, die dann zur Wiederholung der islamistischen Ideologie verkommt.

Am Ende gibt es eine Tat ohne Weltanschauung, einen Täter ohne Absicht und Opfer ohne erkennbaren Grund.Das ist keine Rücksichtnahme auf Muslime. Es ist die Preisgabe journalistischer Urteilskraft.

Der Islam ist eine Religion, der Islamismus eine politische Herrschaftsideologie und der Dschihadismus deren terroristische Zuspitzung. Muslimische Menschen verdienen Schutz vor Hass und Diskriminierung. Religionen, Verbände, politische Bewegungen und totalitäre Programme müssen hingegen kritisiert und zwecks Überleben der liberalen Demokratie auch rechtsstaatlich und aktiv bekämpft werden dürfen. Wer diese Ebenen absichtlich vermischt, schützt nicht Menschenrechte. Er errichtet ein informelles Blasphemieverbot.

Terroristen und ihre und ihre westlichen Apologeten profitieren genau von dieser Vermischung: Sie stellen Kritik an einer politischen Ideologie als Angriff auf eine Bevölkerungsgruppe dar. Aus dem Schutz von Menschen wird der Schutz einer Weltanschauung. Aus Antidiskriminierung wird Zerstörung der liberalen Demokratie.

Das ist der Wahnsinn unserer Gegenwart: Eine Ideologie wird aus ideologischen Gründen vor ihrer Benennung geschützt.

Diese Sprachpolitik macht zwei Gruppen unsichtbar.

Sie macht zunächst die Opfer islamistischer Gewalt unsichtbar: Juden, Israelis, säkulare Muslime, Ex-Muslime, Frauen, Homosexuelle, Oppositionelle, Journalistinnen und all jene, die unter religiös begründeter Herrschaft leben oder vor ihr geflohen sind.

Und sie macht jene Muslime unsichtbar, die selbst gegen Islamismus kämpfen. Wer jede Kritik und Benennung des politischen Islam als «islamophob» bezeichnet, unterstellt letztlich, alle Muslime müssten mit islamistischen Forderungen identifiziert werden. Genau das ist die Pauschalisierung, die angeblich bekämpft werden soll. Die erste Pflicht des Journalismus lautet deshalb nicht, eine Religion zu schützen oder eine politische Empfindlichkeit zu verwalten. Seine erste Pflicht gilt der Wirklichkeit und sagen, was ist.

Origiginalartikel auf X von Regula Staempfli: *** „Auseinandersetzung“: Wie BBC, ARD, SRF, N.Y. Times einen Anschlag als Auseinandersetzung in der Teeküche behandeln.

Von Regula Stämpfli

Am 30. September 2026 stürzt eine Boeing auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv in weniger als dreissig Sekunden um mehr als viertausend Meter. Der Copilot sticht den Kapitän nieder. Der Inder Smit Machchhar, blutend, öffnet die Cockpittür. Passagiere, darunter Yaniv Hayun, überwältigen den Angreifer. Eine zweite Crew landet die Maschine in Tabuk. 174 Menschen leben. Israel spricht von einem vereitelten dschihadistischen Anschlag. Saudi-Arabien nimmt den Copiloten fest. Die Maschine hat zuvor den Code 7500 gesendet: widerrechtliche Einwirkung auf den Flug.

Die Weltpresse meldet indessen eine Rangelei.

CNN: „violent altercation“ ( gewalttätige Auseinandersetzung). Die New York Times: „altercation between the pilot and co-pilot“. AFP: sie hätten sich geprügelt. Das Wall Street Journal: „struggle“. Sky: „brawl“. Die BBC: „fight“. Flydubai selbst spricht von einer Auseinandersetzung im Cockpit und bittet, nicht zu spekulieren. Die Wörter, die die Vorgänge beschreiben, fehlen: Messer, Sturzflug, Absicht, Israelis an Bord. Das sind die Fakten, die explizit benennt werden können. Doch was passiert? Täter und Opfer werden gleichgestellt mit einer „Prügelei.“ Hätte ein Copilot eine Kapitänin niedergestochen, stünde in keiner Schlagzeile „Prügelei“. Dann wäre es ein „Messerangriff auf die Pilotin.“ Es bestünde ein Unterschied zwischen Angreifer und Opfer. Doch weil die Passagiere Israeli sind und der Kapitän ein Mann, tut die Presse so als wäre es eine „Auseinandersetzung“ gewesen – welch Schande des Journalismus.

George Orwell hat 1946 beschrieben, was hier geschieht. Politische Sprache, schrieb er, sei dazu da, Lügen wahr klingen zu lassen und dem Mord einen anständigen Anzug zu schneidern. Nicht indem man lügt. Indem man das Verb abtötet. Ein Mann, der ein Flugzeug voller Menschen in den Boden steuern will, ist kein Partner einer „altercation“. Er ist ein Angreifer. Der öffentlich-rechtliche deutschsprachige Raum übersetzt die Anglizismen ins Amtsdeutsch. SRF titelt nicht über den vereitelten Absturz. SRF titelt: „Netanjahu und Modi würdigen angegriffenen Piloten als Helden.“ Der Lead lautet: „Nach der Gewalttat auf einem Flug nach Tel Aviv haben politische Würdenträger den mutmasslich von seinem Kollegen angegriffenen Piloten gewürdigt.“ Das ist keine Nachricht. Das ist ein Protokoll. „Politische Würdenträger“ ist das Vokabular der Hofberichterstattung. „Würdigen“ ist das Verb der Gedenktafel. „Mutmasslich von seinem Kollegen angegriffen“ stellt Täter und Opfer in eine Kollegialität, als hätte sich in der Teeküche etwas Unerfreuliches ergeben. Die Gewalttat hat kein Subjekt. Der Angriff hat kein Ziel. Der Held steht in der Überschrift nur, weil zwei Regierungschefs ihn so genannt haben. Das Urteil bleibt ausgelagert.

Die Tagesschau verfährt feiner. „Gewalt im Cockpit.“ „Kampf an Bord.“ „Möglicherweise versuchter Anschlag.“ Das Fragezeichen ist die eigentliche Aussage. Ein Verteidigungsminister, der von einem dschihadistischen Anschlagsversuch spricht, ein Premierminister, der den Kapitän einen wahren Helden nennt, ein Passagier im blutigen Hemd, der schildert, wie er den Angreifer aus dem Cockpit zerrt: alles zitierfähig. Die eigene Sprache bleibt im Konjunktiv der Vorsicht. Wer „Held“ in Anführungszeichen setzt, setzt nicht Distanz zur Propaganda. Er setzt Distanz zur Tat.

Orwell nannte das den Verfall der Sprache zum politischen Instrument. Im 1984heisst das Neusprech: den Wortschatz so verkleinern, dass bestimmte Gedanken nicht mehr formulierbar sind. Man muss den Terror nicht leugnen. Es genügt, ihn „Vorfall“ zu nennen, die Rettung „Würdigung“ und den Mann, der mit Stichwunden die Tür öffnet, „mutmasslich angegriffen“. Dann bleibt von der Wirklichkeit ein Verwaltungsakt. Es gibt einen legitimen Vorbehalt. Motiv und Auftrag sind nicht gerichtlich festgestellt. Die Emirate prüfen. Die Fluggesellschaft warnt vor voreiligen Schlüssen. Ein Nachrichtenmedium darf „Terror“ nicht als Fakt setzen, bevor die Ermittlung ihn trägt. Es darf ihn aber auch nicht durch „brawl“ ersetzen, wenn Messer, Sturzflug und der Code der widerrechtlichen Einwirkung bereits auf dem Tisch liegen. Vorsicht ist nicht dasselbe wie Vernebelung.

Der Unterschied ist die Urteilskraft. Sie besteht darin, zu sagen: Hier hat jemand versucht, ein Flugzeug mit Israelis an Bord in den Boden zu fliegen. Es gibt einen verletzten Kapitän und mutige Passagiere, die dies verhindern. Dies ist ein Attentat bis das Gegenteil feststeht. Und die Heldentat braucht nicht in Anführungszeichen gesetzt werden.

Wer die Rettung wie SRF als Würdigung durch Würdenträger erzählt, erzählt nicht den Flug. Er erzählt die eigene Angst vor dem Wort. Orwell hätte dies sofort entlarvt, Hannah Arendt hätte dies dokumentiert. Es ist eine Schande, eine bösartige Manipulation und eine organisierte Desinformation, die hier dokumentiert werden muss

Spaziergang durch feministische Debatten. Regula Stämpfli über Alice Schwarzers neues, tolles Buch: “Feminismus pur. 99 Worte.”

Rezension von Regula Staempfli über Alice Schwarzers neues Buch.
Rezension von Regula Staempfli über Alice Schwarzers neues Buch.

Spaziergang durch feministische Debatten

Alice Schwarzer: Feminismus pur. 99 Worte. Heyne. 224 S., Fr. 34.90

In ihrem neuen Buch ordnet Alice Schwarzer das grosse, widerspenstige Projekt der Frauenemanzipation von A bis Z ein – kenntnisreich, pointiert und erstaunlich frisch. Das Buch liest sich wie ein Spaziergang durch die Jahrhunderte feministischer Debatten: klug, informativ, manchmal streng, oft sehr unterhaltsam. Kein Manifest, keine Pose, sondern eine Denkbewegung mit historischem Gedächtnis und politischer Klarheit.

Nehmen wir den Eintrag unter M wie „missbrauch von kindern” – nur die Titel sind immer klein geschrieben, der Text liest sich sonst ganz normal. Also was finden wir da? 
1978 berichtete Schwarzers Zeitschrift Emma erstmals breit über das Tabu der sexuellen Gewalt an Mädchen. Man geht davon aus, dass jedes vierte Mädchen und jeder zehnte Junge sexuell missbraucht wird. Alice Schwarzer benennt nüchtern, was viele nicht hören wollen: Mütter sind selten Täterinnen, aber meist Mitwisserinnen. Diese Sätze sitzen, weil sie nicht moralisieren, sondern Verantwortung benennen
. Lesen Sie weiter in Die Weltwoche, Ausgabe 7, 2026 die Rezension von laStaempfli

“Schwarzer erzählt, wie Frauenrechte nicht aus Hashtags entstehen, sondern Resultat harter, oft einsamer Kämpfe sind. Besonders eindrücklich zeigt sie dies mit dem Stichwort «sotudeh, nasrin.» Die Menschen- und Frauenrechtlerin wird die «Nelson Mandela des Irans» genannt. Alice Schwarzer und sie korrespondieren regelmässig. Am Beispiel der Trägerin des «Alternativen Nobelpreises» erzählt Schwarzer in kurzen, präzisen Sätzen das gesamte, schreckliche Schicksal der Menschen in der islamischen Republik Iran – ohne Pathos, aber mit unbestechlicher Klarheit.“

https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2026/03/alice-schwarzer-.pdf

Regula Stämpfli: Teherans Borgias – Wie Ali Khamenei herrscht. Spannendes Buch von Ali Sadrzadeh über Ali Khamenei. Aufstieg und Herrschaft. laStaempfli titelt die Rezension in der Weltwoche, Nr. 51/25 mit “Teherans Borgias.”

Bildschirmfoto des Artikels in der Weltwoche 51/2025 siehe Link: https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2025/12/WEW_51_060_BUCH_REZ.pdf

Ali Khamenei regiert den Iran nicht wie ein Staatspräsident, sondern wie ein sakral legitimierter Autokrat: als Kalif, Papst und Schattenherrscher zugleich. In ihrer Rezension von Ali Sadrzadehs Buch Ali Khamenei. Aufstieg und Herrschaft zeigt Regula Stämpfli, warum der iranische Mullahstaat weniger einem modernen Staat als einem religiösen Gewaltkartell gleicht. Sadrzadeh schreibt keinen nüchternen Lebenslauf, sondern einen politischen Thriller, der offenlegt, wie Macht durch Mythos, Ideologie und systematische Gewalt gesichert wird.

Besonders eindrücklich ist die Analyse der geistigen Grundlagen des Regimes: Der Antisemit Ahmad Fardid, Heidegger-Jünger und Vordenker der Islamischen Republik, verbindet europäische Gegenaufklärung mit islamistischem Totalitarismus. Das Buch zeigt schonungslos, wie der Westen – aus Schuld, Ignoranz und falscher Toleranz – zum Kollaborateur einer der gefährlichsten Herrschaftsformen der Gegenwart wurde: ideologischer Islamismus im Gewand des Antiimperialismus. Eine Pflichtlektüre für alle, die den Iran, den politischen Islam und die fatalen Verstrickungen westlicher Eliten verstehen wollen.

Regula Stämpfli über die Selbstzersetzung des Westens zugunsten totalitären Woke- und Islamismusfantasien oder in den Worten der NZZ, 9.12.2024 “Ein Herz für Transgender & Palästina.” Europäischer Filmpreis & Jesuskindli im Palästinesertuch im Vatikan & INDUBIO 358 von Gerd Buurmann mit Regula Stämpfli & Chaim Noll.

Zwei aktuelle Belege: Der Papst verehrt die Weihnachtskrippe 2024 mit einem Jesuskindlein in Hamas -Palästinensertuch gewickelt. Der Papst als Vorsteher der Katholischen Kirche, einer Institution, die die Ausrottung des europäischen Judentums begonnen, getragen und sich letztlich dafür entschuldigt hat. Am 14. September 2021 erst entschuldigte sich der amtierende Papst Franziskus für die Verbrechen der Katholischen Kirche an der Ausrottung des Judentums in der Slowakei. Doch die Zeiten haben sich verändert: Franziskus geht mit der Mode und lässt die Vatikan-Krippe mit Symbolen der Judenvernichtung schmücken und die europäische Presse findet dies völlig “normal.”

In Luzern wird der “Europäische Filmpreis 2024”, bezahlt vom europäischen Steuerzahler gefeiert. Europäischer Film bedeutet heutzutage Bildmaterial zwecks Zerstörung der europäischen Demokratien, Menschen- und Frauenrechte, Antismetismus reloaded inklusive. Wie fleischgewordene BOTS repetierten Jury, Filmemacher und Preisträger:innen die antisemitischen, antidemokratischen, antiwestlichen Parolen und das Gala-Publikum vergnügte sich am Fondue und klatsche ausführlich, ergiebig und strunzdumm, wenn Sie mir diesen Ausdruck erlauben. Satirisch kann laStaempfli hier nur meinen: Transtina und Palästgender….

Was ist los in diesem Europa? Wie lange dauert es noch bis nicht nur das Jesus-Kindli im “Keffiyeh” gewickelt, sondern die europäischen Frauen aufgefordert werden, zu ihrem eigenen Schutz sich zu verhüllen, so wie die Berliner Innensenatorin die Juden und Jüdinnen kürzlich dazu aufrief, sichtbare jüdische Symbole in der Stadt nicht mehr zu tragen, da es lebensgefährlich werden könnte?

Hier der Podcast von Gerd Buurmann: In Dubio. Achse des Guten. Ein Gespräch mit Chaim Noll und Regula Stämpfli über den Zerfall des Westens: https://www.achgut.com/podcast

Indubio Folge 358 von Gerd Buurmann: Regula Stämpfli und Chaim Noll über die Selbstzersetzung des Westens zugunsten totalitären Woke- und Islamismusfantasien oder in den Worten der NZZ, 9.12.2024 “Ein Herz für Transgender & Palästina.”

Ein Anruf eines Freundes von mir: “Wie kannst Du mit Chaim Noll sprechen, er war ja dafür, dass sich Juden auch in der AfD organisieren können, entgegen allen Empfehlungen der jüdischen Organisationen?” laStaempflis Antwort war: “Nur weil die Falschen das Richtige sagen, ist das Richtige nicht falsch.” Höcke und Kickl bleiben Nazis, mit denen man nie zusammenarbeiten sollte, doch die Cancel-Maschine von Menschen, die dies anders sehen und nicht Höcke und Kickl sind, ist undemokratisch. Es gilt in Europa NOCH die Meinungsäusserungsfreiheit oder hat laStaempfli da was verpasst?

“Demokratisiert Euch” und lest Hannah Arendt. Sie wäre entsetzt gewesen, welchen Unfug im Angesicht der totalitären Ideologie vom Islamismus und Wokeismus – einer Neuauflage stalinistischer Agitation – von Medien und Kultur verbreitet würden. Ich empfehle da ein Nachhören der “Hannah Arendt Kontroversen” https://www.podcast.de/episode/641278025/regula-stampfli-die-hannah-arendt-kontroversen

Israel, Iran, Antisemitismus, Globalisierung, Nationalisierung: Die Schweiz im Fokus der Weltpolitik. Ein Gespräch zwischen Daniel Rickenbacher & Regula Stämpfli. Ach ja: Zionismus, Digitalisierung & Foucaultkritik ist auch noch dabei.

Der Historiker Daniel Rickenbacher und Regula Stämpfli lernten sich per TWITTER über die #IranRevolution2022 kennen. In einem regen Austausch der jeweiligen Forschungsbeiträge kam ein ausserordentlich wichtiges Gespräch zur Schweiz als weltpolitischen Akteur zustande und gleichzeitig durchreisten die beiden Historiker die Weltgeschichte punkto Antisemitismus. Ein Gespräch wie es in der Schweiz selten stattfindet. Listen to Podcast: http://ta-swiss-futurepodcast.online/der-historiker-daniel-rickenbacher-und-die-politphilosophin-regula-staempfli-im-gespraech-ueber-geschichtsschreibung-digitalisierung-islamismus-schweizer-universitaeten-algorithmische-und-wissensc

Der Historiker Daniel Rickenbacher auf dem Futurepodcast von Regula Stämpfli.

Der Historiker Daniel Rickenbacher und die Politphilosophin Regula Stämpfli im Gespräch über Geschichtsschreibung, Digitalisierung, Islamismus, Schweizer Universitäten, algorithmische und wissenschaftliche Vorurteile sowie den engen Zusammenhang zwischen Innen- und Aussenpolitik.

BAZ 15.12.2015 – Weg mit den Ismen

BAZ 15.12.15

Weltwoche 41-2014 – Kann man Islamisten heilen?

Weltwoche