Regula Staempfli/laStaempfli am Beispiel von “Fall for Me” zur Banalisierung von Netflix & dem Verlust von Google als Suchmaschine. “KI für Schönheits-OPs im Internet.” English Version below: “I want my Google back.”

Schlagende Zeilen von Regula Stämpfli.
Schlagende Zeilen von Regula Stämpfli/laStaempfli. Diesmal über Netflix und Google und die Banalisierung der Streamingdienste inklusive KI.

Ich will meine Suchmaschine zurück! Google, Netflix und die Möbelhauskatalog-Erotik am Beispiel von “Fall for Me.” Neflix-Kritik von laStaempfli

Also gut. „Fall for Me“. Netflix verkauft das Ding als „Erotikdrama“. Erotik! Drama! David Steinitz in der SZ (21.8.2025) hat den Film zerlegt wie eine Wassermelone, die im Film eine wichtige Rolle spielt: knallhart, süffig, zum Brüllen komisch. “Möbelhauskatalog mit Brüsten” – genau auf den Punkt gebracht.

laStaempfli nimmt dies zum Suchmaschinen-Anlass: Sie tippt: „Sherry Hormann schlechte Filme“. Sherry Hormann ist die Regisseurin, ein Urgestein der öffentlich-rechtlichen, Ex und Witwe von ganz extrem wichtigen Männern im Business, bekannt auch für Inga Lindström-Verfilmungen. Antwort von Google (laStaempfli hasst deren Texte, sie will eigentlich nur Links) : „Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Filme von Sherry Hormann generell als schlechte Erotikthriller gelten.“ Aha. Google als Netflix-Sekretärin. PR-Sprechblasen im KI-Look. Null Kritik, null Kontext. Hauptsache Reputation gewahrt.

IaStaempfli sagt es ganz klar: Ich will meine Suchmaschine zurück! Früher fand man beim Suchen: Blogs, Kritiken, pöbelnde Forenbeiträge, den einen genialen Satz von irgendeinem Freak um drei Uhr morgens. Heute kriege ich Algorithmus-Lavendelduft: Alles in Ordnung, kein Problem, weiterstreamen. Google ist nicht mehr Suchmaschine, es ist der digitale Reputationsmanager der Streamingdienste. Kritik verschwindet, Meinungsvielfalt wird weggefiltert. Das ist nicht KI, das ist Schönheits-OP fürs Internet. Auch Netflix baut ab. Offensichtlich will der Streamingdienstleister für Deutschland ein ZDF der 2020er auf, vielleicht mit etwas mehr Brüsten und Sex. „Inga Lindström“-isierung, nennt Steinitz von der SZ dies, und er hat so recht. Lustig war am Film – übrigens typisch für deutsche Filme, dass die Handlung auf Mallorca, Kroatien oder Barcelona spielt, aber alle dort zufällig perfektes Deutsch sprechen. Sprechen? Naja. Es sind Wortbausätze wie aus der Ikea-Bedienungsanleitung mit Sexszenen choreografiert wie in einem Tanzkurs für Anfänger.

Am Beispiel Fall for Me hat laStaempfli erkannt: Google KI ist eine woke programmierte Google-Beruhigungspille und Netflix setzt auf algorithmische Berieselung und Kitsch. Unterhaltung für unterkomplexe Frauen, die immer noch vom Prinzen träumen.

Regula Staempfli/laStaempfli on Fall for Me: The Banality of Netflix & the Loss of Google as a Search Engine

“AI as cosmetic surgery for the internet.”

Alright then. Fall for Me. Netflix sells this thing as an “erotic drama.” Erotic! Drama! David Steinitz in the Süddeutsche Zeitung (Aug 21, 2025) sliced the film open like the watermelon that literally features in it: sharp, juicy, laugh-out-loud ridiculous. “An Ikea catalog with boobs” – right on point.

laStaempfli took this as a chance to test the search engines. She typed: “Sherry Hormann bad films.” Sherry Hormann, the director – a public-broadcasting veteran, ex and widow of important men in the business, known also for Inga Lindström adaptations. Google’s answer (laStaempfli hates the prefab KI texts, she just wants links): “There is no evidence that Sherry Hormann’s films are generally considered bad erotic thrillers.” Aha. Google as Netflix’s secretary. PR-babble dressed up as AI. No critique, no context. Just reputation management.

laStaempfli puts it bluntly: I want my search engine back! Back then you’d find blogs, reviews, nasty forum posts, that one genius sentence from some freak at three in the morning. Now you get algorithmic lavender scent: everything is fine, no problem, keep streaming. Google is no longer a search engine – it’s the digital reputation manager of the streaming industry. Criticism vanishes, plurality gets filtered out. That’s not AI – that’s a cosmetic surgery for the internet.

And Netflix? Also in decline. The platform seems determined to build a kind of 2020s version of German state TV – maybe with a few more boobs and sex scenes. Steinitz calls it the “Inga Lindström-ization” of Netflix, and he’s right. The funniest part of Fall for Me – and very typical for German productions – is that the story takes place in Mallorca, Croatia, or Barcelona, yet everyone just happens to speak perfect German. Speak? Well… more like Ikea assembly-manual sentences, with sex scenes choreographed like a beginner’s dance class.

In Fall for Me, laStaempfli sees it clearly: Google AI has become a woke, pre-programmed sedative pill, and Netflix relies on algorithmic drivel and kitsch. Entertainment for undercomplex women still dreaming of Prince Charming.

laStaempflis Kolumne zur Social Media Story vom “Der Stern”: “Alte Geheimschrift Nüshu begeistert junge Frauen.” & weshalb die Geschichte der Frauenunterdrückung so verharmlost wird.

laStaempflis Kolumne zur Social Media Story vom "Der Stern": "Alte Geheimschrift Nüshu begeistert junge Frauen." & weshalb die Geschichte der Frauenunterdrückung so verharmlost wird.
laStaempflis Kolumne zur Social Media Story vom “Der Stern”: “Alte Geheimschrift Nüshu begeistert junge Frauen.” & weshalb die Geschichte der Frauenunterdrückung so verharmlost wird.

Meine Kolumne

Nüshu – die Romantisierung weiblicher Ohnmacht. Kommerzialisierte Selbstermächtigung versus A Room of Her Own

Die Geschichte klingt zu schön, um wahr zu sein. Irgendwo in der chinesischen Provinz, vor Jahrhunderten, schließen sich Frauen zusammen und erfinden eine eigene Schrift. Nur für sie. Geheim. Elegant. Widerständig. Heute, so berichtet der Stern und zahllose Lifestyle-Portale, sei diese „geheime Frauenschrift“ wiederentdeckt worden: als Tattoo, als Stickerei, als Empowerment-Trend für junge Chinesinnen.

Doch genau hier liegt das Problem. Was journalistisch als „faszinierende Entdeckung“ verkauft wird, ist in Wahrheit die Romantisierung weiblicher Ohnmacht.

Denn Nüshu entstand nicht aus Luxus, nicht aus Überschwang, nicht aus einem „weiblichen Bedürfnis nach Geheimnis“. Sie entstand aus brutaler Exklusion. Frauen in Hunan durften nicht lesen und schreiben wie Männer. Sie hatten keinen Zugang zur Bildung, keine Möglichkeit, sich in der offiziellen Schriftkultur zu artikulieren. Nüshu war kein romantisches Extra, sondern eine Notlösung: das Resultat struktureller Gewalt.

Westliche Medien – auch der Stern – lieben diese Erzählung. Sie macht aus chinesischen Frauen „mystische Widerstandskünstlerinnen“, aus Unterdrückung eine Art Folklore. Die patriarchalen Strukturen, die diese Schrift erzwangen, verschwinden im bunten Nebel der Exotik. Nüshu wird zum Lifestyle-Accessoire, als hätte es nie reale Tränen, nie reale Verletzungen, nie reale Ohnmacht gegeben. Nüshu war zudem nie allgemein. Es war regional beschränkt, gebunden an den Dialekt von Jiangyong. Die meisten Frauen in China kannten diese Schrift nie. Heute aber wird sie zur „weiblichen Stimme Chinas“ verklärt – ein gefährlicher Kurzschluss, der Millionen Stimmen unsichtbar macht. Die Universalgeschichte der Frauen wird in ein einziges Ornament gepresst.

Und wie immer, wenn weibliche Räume sichtbar werden, sind sie nicht lange frei. Nüshu wird heute musealisiert, touristisch verwertet, als dekoratives „Heritage“ vermarktet. Junge Frauen tätowieren sich die Zeichen auf die Haut, Modefirmen drucken sie auf T-Shirts. Feministisch lässt sich fragen: Wer profitiert ökonomisch von dieser Wiederentdeckung? Die Frauen selbst – oder die Kulturindustrie, die aus ihrer Not ein Spektakel macht? Nüshu ist wichtig, ja. Es zeigt, dass Frauen immer wieder eigene Räume, eigene Codes, eigene Ausdrucksformen finden, wenn man ihnen den Zugang zu den offiziellen verweigert. Es ist ein Beweis weiblicher Kreativität unter Bedingungen struktureller Gewalt. Aber es ist kein Mythos, kein Ornament, kein Geheimnis. Wir müssen Nüshu nicht verklären. Wir müssen es verstehen als Zeugnis einer Welt, in der Frauen nicht zählten. Und wir müssen zugleich sehen, dass sich dieses Muster wiederholt: Bis heute suchen Frauen nach Räumen, in denen ihre Stimmen nicht sofort zum Schweigen gebracht werden. Statt Nüshu als „Trend“ zu feiern, sollten wir es als Mahnung lesen. Eine Mahnung, dass Frauen immer wieder eigene Schriften, eigene Netzwerke, eigene Code erfinden müssen, um sichtbar zu bleiben. Und eine Erinnerung daran, dass wahre Gleichheit nicht erreicht ist, solange Frauen auf der Suche nach Geheimsprachen sind.

Nüshu ist kein Lifestyle. Nüshu ist ein Schrei.

https://www.stern.de/panorama/wissen/china–alte-geheimschrift-nueshu-begeistert-junge-frauen-35983854.html?utm_medium=posting&utm_campaign=stern_fanpage&utm_source=twitter

Phallozän: Isabel Rohner & Regula Staempfli am Beispiel des neuen Buchs von Gertraud Klemm mit identischen Begriff über Geopolitik, Theorie der Hamas-Kuschler und wenn Männer KI/AI mit “Mütterlichkeit” füttern wollen. DIE PODCASTIN. DER EINZIGE PODCAST VON & FÜR FRAUEN, DEMOKRATIE, KUNST, KULTUR & POLITIK. WÖCHENTLICH, WAHR, ENGAGIERT.

Die Podcastin: Isabel Rohner und Regula Staempfli im sprechenden Denken. Diesmal zum Phallozän, dem Männerzeitalter, das Gertraud Klemm verabschieden will & das Unbehagen von laStaempfli.

Die neue #DiePodcastin von @laStaempfli & @Rohnerin über – Gertraud Klemms “Abschied vom Phallozän” – Mütterlichkeit in KI – Verhaftung der Feministin Ibtissam Lachgar – Warum subventionieren wir unterhaltssäumige Väter? – Steuern sparen mit dem #Selbstbestimmungsgesetz. Ein immer wieder hörens- und lebenswertes Ereignis am Wochenende.

Zwei Theorien hat laStaempfli entwickelt. Erstens zur Fehlberichterstattung und Doppelstandard in den Medien (siehe hier direkt die www.diepodcastin.de & zwar die Folge https://diepodcastin.de/2025/08/17/diepodcastin-uber-phallozan-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-klemms-new-book-doppelstandard-medien-islamofaschos-trump-selbstbestimmungssteuern-mutterlichkeit-in-der-ki/ und zweitens über die Fehlinterpretation der Mütterlichkeit in der KI. Hier die Theorien mit copyright von laStaempfli.

KI mit Mütterlichkeit:

Wenn Männern Mütter aus Maschinen machen wollen. Emotionen als Code – nicht als Gefühl

Maschinen fühlen nicht. Sie klassifizieren. Geoffrey Hinton, oft „Godfather of AI“ genannt, fordert – auf der Ai4-Konferenz – dass KI-Systeme mütterliche Instinkte entwickeln sollten, um die Menschheit zu schützen. Maschinen sollen nicht nur Befehle ausführen, sondern auch Sorge für Menschen übernehmen – selbst wenn sie intelligenter werden als wir.Er sagt: Man könne KI nicht dauerhaft unterwerfen, also sollten Menschen sich eher wie verletzliche Kinder verhalten – und die KI müsste fürsorglich sein.

Tja.

„Empathie“ in KI ist ein Statistik-Produkt: Muster aus Sprache, Mimik, Tonfall werden zu Wahrscheinlichkeiten verdichtet und als „Gefühl“ simuliert. Das Ergebnis wirkt menschlich – ist aber User-Interface, kein Innenleben.

  • Kein Leib, keine Wunde, kein Risiko → also auch keine Emotion.
  • Affekt = Feature: Empörung, Trost, Dringlichkeit werden algorithmisch gewichtet, um Klick, Bindung, Gehorsam zu erhöhen.
  • Moral-Rendering: Plattformen rendern Moral wie Grafiken – in Auflösung, Kontrast und Sättigung passend zur Zielgruppe.

Darum mein Punkt:
Wenn wir „mütterliche Instinkte“ einprogrammieren, programmieren wir nur emotionale Effekte, keine Ethik. Wir trainieren Überredung, nicht Verantwortung. Das ist Risikotechnik im Kleid der Fürsorge.

Leitsatz: „Gefühl ist bei Menschen Erfahrung – bei Maschinen ist es Design. Wer beides verwechselt, baut Autoritarismus mit Herzchen-Emoji.“

Konsequenz für Politik & Design:

  1. Transparenzpflicht: Kennzeichnung von „empathischen“ KI-Reaktionen als Simulation (keine echten Gefühle).
  2. Grenzen: Verbot manipulativer A/B-Tests in Behörden, Bildung, Gesundheit; opt-out für emotionale Nudges.
  3. Rechenschaft: Nicht „die KI“ haftet, sondern Architekt:innen, Betreiber:innen, Auftraggeber:innen der KI.
  4. Menschenmaß: Entscheidungen mit irreversiblen Folgen (Gesundheit, Freiheit, Demokratie, Krieg) dürfen nicht-automatisierbar sein.

Oder in laStaempfli-Kurzform:„Bitte keine Roboter-Mütter. Gebt uns lieber verantwortliche Menschen – und Maschinen, die das zu tun haben, wofür sie gebaut wurden.“

Regula Stämpfli bei den Unternehmerinnen in München, 17. Juli 2025 – Netzwerken lohnt sich, Mitgliedschaft auch.

Die Unternehmerinnen Bayerns – danke an Inge Bell für das wunderschöne Foto.

Die Region München und ihr Umland zählen seit Jahren zu den innovativsten und erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten Europas. Ein einzigartiger Mix aus dynamischen Branchen, großen wie mittelständischen Unternehmen sowie exzellenten Forschungs- und Bildungseinrichtungen macht diesen Wirtschaftsraum so attraktiv – und genau hier schlägt auch das Herz eines starken Netzwerks von Unternehmerinnen.

Der Abend bei den Unternehmerinnen war für mich nicht nur eine inspirierende Veranstaltung, sondern auch ein Beweis, wie wertvoll gezieltes Netzwerken ist. In entspannter, offener Atmosphäre konnten sich Unternehmerinnen als Gäste und Gastgeberinnen begegnen, Erfahrungen austauschen und Kontakte knüpfen, die über den Abend hinausreichen. Besonders beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich hier Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur zusammengebracht werden – immer mit dem Ziel, die Sichtbarkeit von Frauen im Unternehmertum zu stärken und ihre Interessen wirkungsvoll zu vertreten.

Ein herzliches Dankeschön an dieses großartige Netzwerk für die Einladung und den bereichernden Austausch!

“Hamas not in the Frame.” How Western postcolonial & antidemocratic, pro-islamofaschist Propaganda use supposedly authentic “war images” as propaganda. English Version of an Article first published by Die Weltwoche 25/25 by Regula Staempfli.

English Translation by Regula Staempfli & her programmed Die laStaempfli-Maschine Chat GPT, copyright English Version. First published in Die Weltwoche, Juni, Number 25/25.

2024: The World Press Photo Award goes to Mohammed Salem for “Palestinian Woman Embraces Her Niece.” The image: A veiled woman, seated, holding a dead child wrapped in white cloth. Imagine a modern Pietà, Mary holding the body of Jesus – but anonymous, politicized, accusatory. There is no redemption in the image. Only blame. The emotion is sacred, but the target is secular and has a name: Israel.

2025: Another award-winning photo from Gaza. This time by Samar Abu Elouf, showing nine-year-old Mahmoud Ajour, a boy who supposedly lost both arms in an Israeli airstrike. The image oft he boy shows no Hamas in the frame. No tunnels, civilian palestinians are not allowed to use. No context, only a shocking presentation of a boy without arms. Soft light. Hard message.
No facts. Only feelings and a tapping of Islamofaschism into Christian iconography – we see in the World Press Photos the „mater dolorosa“, the grieving mother holding her son 2023 and 2024 we see a supposedly „war victim in Vietnam-style“, similar tot he „Napalm Girl.“

Who is Mahmoud Ajour? Where is his family?
How did he get to Qatar? Why does no photo ever show a Hamas fighter? Or a tunnel entrance?

World Press Photo honors weaponized aesthetics without context with only one goal: Target Israel. The Photos are carefully composed, subtly lit and created for emotionally overwhelming effect. The World Press Photo are NOT journalistic documents but propaganda portraits, disguised as „information.“ There is a new war of Images and Hamas is winning, with the help of SRF, ZDF, ARD, ORF, BBC, N.Y. Times etc. The two World Press Photo Awards have three points in common: The victims are passive, beautiful, tragic, the enemy ist he same, the story and the propaganda behind it, remains untold. Major newspapers like Die Zeit und F.A.Z. print these images without a single information who made the photos, where, when and for whom. The newspapers demote journalism to layout assistants.

A not to the reader: Due to image copyright restrictions, I am unable to show the award-winning photographs discussed in this article. However, I have described them as accurately as possible for reference and critical context. You may view them on the official World Press Photo website or in archived press coverage – but I invite you to do so critically. Ask yourself:
Why was this the image chosen? What is missing? Who is not in the fra
me?
Hier to the Original Article in German in “Die Weltwoche. 9/2025 https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2025/09/WEW_25_056_KUNST_REZ.pdf

Aus dem Archiv Deutschlandfunk: 2015 als Journalismus noch nicht codierten Fiktionen folgte: Musik und Fragen zur Person. Die Politologin Regula Stämpfli mit dem zauberhaften Michael Langer (1959-2020) im Gespräch.

“Dr. Regula Stämpfli, Historikerin, Politologin und Medienwissenschaftlerin (Heidrun Abt)

“Archiv

Musik und Fragen zur PersonDie Politologin Regula Stämpfli

Regula Stämpfli, 1967 in Bern geboren, ist Historikerin, Politologin und Medienwissenschaftlerin, die sich weiteres Renommee als Kolumnistin und Sachbuchautorin erwarb. Sie arbeitet als Dozentin und Beraterin an verschiedenen internationalen Institutionen und Hochschulen.Im Gespräch mit Michael Langer | 25.10.2015″ zum Nachhören: https://www.youtube.com/watch?v=r_imrljZ-MI

Stämpflis Doktorarbeit handelte von der Rolle der Frau im Ersten und Zweiten Weltkrieg (“Mit der Schürze in die Landesverteidigung 1914 – 1945”). Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählt das Buch „Die Vermessung der Frau. Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn“. Die mehrsprachige Europäerin Dr. Regula Stämpfli gilt als streitbare und kluge Beobachterin unserer Gegenwart.

https://www.deutschlandfunk.de/musik-und-fragen-zur-person-die-politologin-regula-staempfli-100.html

Die Podcastin: Isabel Rohner & Regula Staempfli im Podcastinnen-Rausch: Sprechendes Denken in sieben grossartigen Podcastfolgen. Über die Sichtbarkeit von Frauen, Canceldiktatur links & rechts, Identitätspolitik, Geopolitik, Ukraine, Israel & “we win, they loose”-Lösungen von Die Podcastin.

CV Wikipedia Regula Staempfli: PD Dr.phil. Regula Stämpfli studierte Staats- und Verfassungsrecht und Geschichte an den Universitäten Bern, Zürich und Berlin; ihre Masterarbeit beschäftigte sich mit der diplomatischen Anerkennung Chinas im Kalten Krieg. Die Algorithmen-Expertin bei der Bertelsmann-Stiftung hat ihren PhD über Geopolitik und Gender 1914-1945 verfasst, erhielt den ersten Fakultätspreis der Universität, durchlief die akademische Karriere, machte sich in den Nullerjahren als Medienunternehmerin selbstständig. In dieser Funktion berät sie die EU, Organisationen & Verbände, gründete die öffentlichen #HannahArendtLectures an der HSG (die sie selber leitet), schreibt Leitartikel und Kolumnen für Medien im deutschsprachigen Raum und ist Verfasserin von neun Monographien im Sachbuchbereich. Ihr gehören drei Podcasts als Co-Host Die Podcastin, ArtisapieceofCake.Art und der Futurepodcast. – Nur mal so für die verdammte Männer- Wikicommunity, die laStaempfli ständig mit Trolleinträgen belästigt.

Bild von naecronaut für Die Podcastin: Isabel Rohner & Regula Staempfli erklären die Welt. Auf www.diepodcastin.de

#DiePodcastin im Rausch & vor der Sommerpause: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Connie Francis, Frauen, das angepasste Geschlecht, die Kraft, NEIN zu sagen, Maissirup & weibliches Begehren. Folge 224.“Du kannst es nicht jedem recht machen. Also könntest du es auch einfach dir recht machen.” Concetta Rosa Maria Franconero aka Connie Francis (1937-2025), US-amerikanischer Superstar laStaempfli ergänzt: “Ich lebe nicht in den Meinungen anderer Menschen, sondern nur in der eigenen Haut.”

Zum nachhören auf jeder Streamingplattform Deiner/Ihrer Wahl: https://diepodcastin.de/2025/07/19/diepodcastin-im-rausch-vor-der-sommerpause-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-connie-francis-frauen-das-angepasste-geschlecht-die-kraft-nein-zu-sagen-maissirup-weibliches-begehren/

laStaempfli zur Theorie des angepassten Geschlechts: „Frauen lernen historisch, evolutionär und kulturell, sich anzupassen statt zu widersprechen – und genau das macht sie in patriarchalen Systemen überlebensfähig, aber machtpolitisch ohnmächtig.“

Die Podcastin Folge “Die Podcastin streikt nicht.” Isabel Rohner &b Regula Staempfli im sprechenden Denken.

“Zu wissen, dass die Zeitgenossinnen meiner Großmutter nicht nur brave Ehefrauen, Mütter, Hausfrauen und Köchinnen waren, sondern vielmehr eine Generation potenzialler Freiheitskämpferinnen, gibt ihrem Dasein eine neue Dimension und meinem Leben neue Kraft.” Midge Mackenzie, brit. Autorin und Filmemacherin, Zitat 1975

#DiePodcastin liebt das Grundgesetz: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Integrität des weiblichen Körpers bei Verstümmelungslobby-Aktionen der Trans-Bewegung, über die wichtige Verschiebung der Verfassungsrichter-Wahl im Bundestag wegen der Richterin Brosius-Gersdorf, deren Staatsverständnis wenig mit dem Grundgesetz, dafür viel mit einer sog. modernen Staatsverwaltungslegalistik zu tun hat und die sich eindeutig für das Kopftuch in allen öffentlichen Institutionen und Verwaltungen auspricht. Zum Nachhören: https://diepodcastin.de/2025/07/13/diepodcastin-liebt-das-grundgesetz-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-die-integritat-des-weiblichen-korpers-uber-woke-aktivistische-richterinnen-verwaltungsstellen-was-ist-eine-frau-aktion/

Die Podcastin liebt das Grundgesetz: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Streit in der Demokratie und die gute Nachricht der verpatzten Verfassungsricherinnen-Wahl im Fall Brosius-Gersdorf.

#DiePodcastin jubiliert 5 Jahre: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Unterschied Männerlabercasts & Frauendenken, Amazon-Steuern, MediaFail gegenüber Afghanistan, Hedwig Dohm-Trio am 28. August mit Einweihung des Hedwig Dohm-Platzes & wie Talibanisierung & Hyarolon sich gleichen können.“Was wären wir Frauen nur ohne unseren Optimismus und unseren Humor? Es blieben uns ja nur die Macht und das Geld…!” Zum 5-jährigen Jubiläum von “Die Podcastin” starten Regula Stämpfli und Isabel Rohner mal zur Abwechslung mit einem höchst ironischen Zitat der Rohnerin. 5 Jahre #DiePodcastin – was für eine Erfolgsgeschichte! In über 200 Folgen haben LaStämpfli und Rohnerin die Welt durchdacht und besprochen, von aktueller Tagespolitik bis zu Digitalisierung, Stadtplanung und Frauengeschichte! Lanz und Precht feierten mit ihrem schwerst subventionierten Podcast gerade ihr Vierjähriges – und labern trotz Redaktion und Millionen im Rücken meist frauenfrei und fehlerreich über das Zeitgeschehen. Die Podcastin ist bis heute einzigartig und leistet einen enorm wichtigen Beitrag, die Lücke der Berichterstattung über Frauen: Folge zum nachhören: https://diepodcastin.de/2025/07/06/diepodcastin-jubiliert-5-jahre-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-madchen-und-frauen-geopolitik-schlauchbootlippen-versailles-amazon-frauenfussball/

#DiePodcastin brettert durch Welt: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Kopftücher an deutschen Schulen, Siegerjournalismus, Islam-Woche an der Universität Kiel & Frauendemos für die Taliban.“Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf – es kommt nur auf die Entfernung an.” Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), Folge zum nachhoren: https://diepodcastin.de/2025/06/28/diepodcastin-brettert-durch-welt-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-kopftucher-an-deutschen-schulen-siegerjournalismus-islam-woche-an-der-universitat-kiel-frauendemos-fur-die-taliban/

Die Podcastin von Isabel Rohner & Regula Staempfli ist nicht nur Podcast vom Feinsten und das über fünf Jahre, sondern auch ein Kunstprojekt.

Die Podcastin streikt nicht: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Frauenstreik, Löwensiege gegen Islamismus & Reinheitsgebote gegen Frauen.“Gegenwind hat manchmal den Effekt, dass Bewegungen stärker werden.” Monika Barz, Feministin, Pädagogin und Professorin für Frauen- und Geschlechterfragen im Unruhestand, Folge zum nachhören: https://diepodcastin.de/2025/06/14/die-podcastin-streikt-nicht-isabel-rohner-regula-staempfli-uber-frauenstreik-lowensiege-gegen-islamismus-und-reinheitsgebote-gegen-frauen/

“Alle Menschen haben das Recht, gleich zu zählen.” Regula Stämpfli über die Demokratisierung der Digitalisierung.

Demokratisierung der Digitalisierung von Regula Stämpfli mit Selfie im Kunstmuseum Bern.
Demokratisierung der Digitalisierung von Regula Stämpfli mit Selfie im Kunstmuseum Bern.

Nicht die Demokratie muss digitalisiert werden, sondern die Digitalisierung demokratisiert. Alle Menschen haben das Recht, gleich zu zählen – wie alle Menschen vor dem Gesetze gleich sind. Was im realen Leben verboten ist, darf auch digital nicht erlaubt sein. No Data without Representation. Wer nicht gezählt wird, verschwindet. Codes sind nie neutral, sondern die neuen Schriftsetzer eines digitalen Pharaonenreichs.

Darüber müssen heftige Diskussionen geführt werden. Am Beispiel der Leihmutterschaft, der sog. Sexarbeit und der totalitären Transaktivisten (die mit Transsexuellen meist kaum Berührung haben) zeigt sich, dass mit der digitalen Revolution die REALE BIOLOGIE (natürlich immer die von Frauen, das ist seit Jahrtausenden so, dass Frauenkörper zurechtgeschnitten werden entlang der herrschenden Ideologien), zur Projektionsfläche technischer Kontrolle wird.

Deshalb muss der Graben zwischen codierten Fiktionen und der Wirklichkeit reflektiert und immer als Dazwischen demokratisch gestaltet werden. Handeln verlangt nach Anwesenheit.

Gedanken in der Vorbereitung für einen Podcast zur Zukunft der Digitalisierung, 17.7.2025.

CV laStaempfli Kurz: Regula Stämpfli studierte Staats- und Verfassungsrecht und Geschichte an den Universitäten Bern, Zürich und Berlin; ihre Masterarbeit beschäftigte sich mit der diplomatischen Anerkennung Chinas im Kalten Krieg. Die Algorithmen-Expertin bei der Bertelsmann-Stiftung hat ihren PhD über Geopolitik und Gender 1914-1945 verfasst, erhielt den ersten Fakultätspreis der Universität, durchlief die akademische Karriere, machte sich in den Nullerjahren als Medienunternehmerin selbstständig. In dieser Funktion berät sie die EU, Organisationen & Verbände, gründete die öffentlichen #HannahArendtLectures an der HSG (die sie selber leitet), schreibt Leitartikel und Kolumnen für Medien im deutschsprachigen Raum und ist Verfasserin von neun Monographien im Sachbuchbereich. Ihr gehören drei Podcasts als Co-Host Die Podcastin, ArtisapieceofCake.Art und der Futurepodcast.

 

“Foto als Waffe.” Regula Stämpfli in der Weltwoche zur Inszenierung von Frauen und Kindern zwecks Propaganda. Weltwoche Nr. 25/25. Bild von laStaempfli; Kunstinstallation.

laStaempfli in der Die Weltwoche, Nr. 25/25 zu Thema Foto als Wafffen (der postkolonistischen, antisemitischen, antizionistischen, antiwestlichen Aktivisten.)

“2024: Mohammed Salem gewinnt mit dem Foto “Palestinian Woman embraces her niece” den World Press Photo Award. Eine verschleierte Frau hält ein totes Kind im Arm, das in ein weisses Tuch gehüllt ist. Die Szene erinnert unweigerlich an die Pietà – Maria mit dem Leichnam Jesu auf dem Schoss. Nur dass in diesem Fall nicht Maria, sondern eine namenlose Frau, nicht Jesus, sondern ein namenloses Kind ins Zentrum gerückt wird. Und dass die Botschaft nicht Erlösung, sondern Anklage ist: gegen Israel. 2025: Wiederum wird ein Gaza-Bild Pressefoto des Jahres. Die Fotografin Samar Abu Elouf zeigt Mahmoud Ajour, einen neunjährigen Jungen, der laut Aussage der Fotografin bei einem Angriff in Gaza beide Arme verloren hat. Er befindet sich in Katar, fernab der Zerstörung, aber gezeichnet fürs Leben. Seine Traurigkeit, seine Schönheit, sein Schmerz – sie fügen sich zu einer Ikone des palästinensischen Leids. Und wiederum: Israel als Täter, das Kind als Märtyrer. Kein Kontext, keine Erklärung, keine Hamas, keine Tunnel, keine Geiseln. Nur Tränen.”

Die westlichen Medien – Kollaborateure der Emotionalisierung

Dass FAZ und Die Zeit diese Bilder 2024 und 2025 unkritisch drucken, großflächig verbreiten und die wichtigsten Quellen, Fragen nach der Authentizität weglassen, ist ein intellektuelles wie journalistisches Totalversagen. Das pro-palästinensische Narrativ wird millionenfach unkritisch verbreitet. Niemand stellt die Frage, die jeder Journalist stellen müsste: Was sind die Geschichten hinter den Bildern? Wer ist die Tante und die Nichte. Wie ist die Nichte umgekommen? Weil sie in einem Schulhaus sass, unter dem das Waffffendepot der Hamas lagerte? War sie unter den Opfern der 40.000 Toten in Gaza, von denen über 28.000 getötete Terroristen stammen könnten, würden die Journalisten nicht nur pro-palästinensische Quellen zitieren, deren Propaganda als Wahrheit verbreiten. Zum Bild 2025:

  • Wer ist Mahmoud Ajour?
  • Wo ist seine Familie?
  • Wie kam er nach Katar?
  • Wer entschied, dass dieses Kind das Gesicht des Krieges wird?
  • Warum erscheint die Hamas, deren grösstes Tunnelsystem der Welt für Terroristen angelegt ist (Digitalisierung, Elektrifizierung, Lebensmittel inklusive) und Zivilbevölkerung mit Absicht als Tote inszeniert – NIE IN DIESEN BILDERN? Die Antwort: Weil diese Bilder keine Informationen liefern – sie liefern Gefühle. Und wer Gefühle gegen Fakten stellt, verliert die Wahrheit. Hier zum Originalartikel in der Die Weltwoche – laStaempfli politische Philosophin. https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2025/09/WEW_25_056_KUNST_REZ.pdf

Staatsrechtliche neue Theorie von laStaempfli – Regula Stämpfli: “Trumpism vs Verwaltungskapitalismus”. Der Sündenfall Rahmenabkommen EU-Schweiz, Juni 2025.

Regula Stämpfli für den Schweizer Monat im grossen Gespräch zur EU&Schweiz, Staatstheorien und Transaktivismus, die allen schadet: allen voran den Transfrauen, die seit Jahrzehnten unbelästigt blieben und seit der Politisierung krass gehated werden und einer Frauenbewegung, die wegen den linken, kommunistisch-maoistischen Kulturkrieger:innen zur Frauenhassbewegung verkommt, und so weiter und so fort. Höhepunkt ist eine neue Staatstheorie von laStaempfli zum “VERWALTUNGSKAPITALLISMUS.”

laStaempfli copyright & Begriffskern: “Der Verwaltungskapitalismus” beschreibt ein System, in dem wirtschaftliche Dynamik, Innovation und Marktkräfte formal bestehen bleiben, aber zunehmend durch eine hypertrophe, postdemokratische Verwaltung (Bürokratien, supranationale Institutionen, Expertenausschüsse) gesteuert, eingehegt oder moralisch reguliert werden. Es handelt sich nicht um klassischen Etatismus oder Planwirtschaft, sondern um eine neue, technokratische Steuerungsform, bei der der demokratische Souverän entmachtet wird.

Hier direkt zum Gespräch

Regula Stämpfli zur Entwicklung der Europäischen Union als Gegenentwurf zu Trumpism – was es aber nicht besser macht, weil dem “Verwaltungskapitalismus” (copyright Regula Stämpfli) Vorrang gegeben wird.

Hier noch der YouTube-Link: https://www.youtube.com/watch?v=UXzfXVAYo1g