Regula Stämpfli über den Nullgehalt von Attraktivitätsstudien und Newsportale mit öffentlich-rechtlicher Verpflichtung im Klein Report

So unattraktiv ist die Wahlberichterstattung

Alle Wahljahre wieder kommt die Mär vom Zusammenhang zwischen Wahlerfolg und Aussehen. So dreist wie dies bluewin.ch 2019 noch macht, toppt aber bisherige Beauty-PR.

Da wird auf dem Online-Portal eine alte deutsche Studie hervorgekramt und eine neue Studie zitiert, die dem Anschein nach von einem «Schweizer Dating-Portal» durchgeführt wurde. Weder werden Studienanordnung, Auftraggeber oder andere wissenschaftliche Eckdaten angegeben. 

Die Politologin Regula Stämpfli kommentiert für den Klein Report die Wahlberichterstattung auf bluewin.ch, die Unterscheidung zwischen öffentlich und privat und die Deep-Fake-«Attraktivität». 

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Regula Stämpfli über Dudes, Männerfantasien, feministische Ewigschleifen: Weshalb es wichtig ist, Orwell zu lesen

Regula Stämpfli über die ewiggleichen Schleifen: Junge, alte Männer, junge und alte Frauen, denen allen gemeinsam ist, dass Frauen immer das andere Geschlecht bleiben, wiederholen unreflektierte Mädchen-Fantasien. Kein Wunder bleibt Politik und vor allem Kultur DAS Schlachtfeld, auf dem die meisten Frauen und Kinder geopfert werden. Wieder und wieder. 

Illustration aus der Süddeutschen Zeitung „Ewigkeitsfunken“ vom 15. Oktober 2019 (Link: https://www.sueddeutsche.de/kultur/ballett-zuerich-ewigkeitsfunken-1.4639714 )

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Regula Stämpfli: Erinnerung an Rachel Carson & ihr Buch „Silent Spring“ #ClimateChange

#Women2remeber : Already then were Scientist in #FakeNews

Regula Stämpfli: Erinnerung an Rachel Carson & ihr Buch „Silent Spring“ #ClimateChange Buchbesprechung zu Maja Lundes „Bienen“ und „Silent Spring“.

Rachel Carson was extremely put under pressure NOT TO PUBLISH THE BOOK , listen to BBC Programme 2012 in the anniversary of Silent Spring (1962) https://www.bbc.co.uk/sounds/play/b01ptgb4

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Regula Stämpfli in „Weil der Stadt“ über Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt. 26. September 2019

Do, 26. September 2019
20:00 Uhr im Klösterle

Wie Fake News die Demokratie aus der Welt klicken

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen „Vielfalt in Weil der Stadt – Das Beste gegen Einfalt!“

 

„Trumpism“ nennt die Historikerin, Politologin und Medienwissenschafterin Regula Stämpfli das politische Phänomen, das gerade die Welt verändert.

Mittels populistischer Rhetorik, Ideologie, Gestik und Narrativen wird unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit langsam, aber spürbar verrückt.

Regula Stämpfli zeigt, wie die Verletzung der menschlichen Würde via 140 Zeichen in den politischen Alltag eingreift.

Die Regierenden kommunizieren direkt mit den Regierten, ohne sich der in der Demokratie dafür vorgesehenen Kanäle zu bedienen.

Woher kommt dieser Erfolg der Vulgarität und was lässt sich dagegen tun? Und: Was würde zu all dem die kluge Hannah Arendt sagen?

Dr.phil/Dipl. Coach Regula Stämpfli ist Pokitik-Dozentin. Sie ist in der Schweiz als scharfsinnige „laStaempfli“ (so ihr Zwitschername) als unabhängige Expertin und Kommentatorin der Zeitgeschichte berühmt berüchtigt.

Im Rahmen der Vielfaltwochen in Weil der Stadt, gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“, lokale Partnerschaft für Demokratie Weil der Stadt.
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Regula Stämpfli über den Widerstand in der Türkei & in Hongkong: „Die Medien haben kein Recht auf Schweigen“. Bild: Joshua Wong Bild: Rapper Fuat

Medien haben kein Recht auf Schweigen: 

Autokraten hassen schlechte Images. Dies vielleicht sogar noch mehr als Demonstrationen für die Demokratie, denn Menschen kann man niederknüppeln, schlechte Bilder indessen bleiben. Hier bleibt die Macht der Medien, soziale, analoge und klassische, fast ungebrochen.

Mehr siehe In „persoenlich.ch“ : https://www.persoenlich.com/blog/medien-haben-kein-recht-auf-schweigen

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Regula Stämpfli über den Hashtag #dichterdran und Emerenz Meier in der Kulturzeitschrift ENSUITE“. Wenn Frauen über Autoren so schreiben wie Autoren über Schriftstellerinnen.

Das Gedicht „Stossseufzer“ von Emerenz Meier liest sich im Sommer 2019 wie ein Beitrag zum sehr lustigen, sehr wichtigen und aufklärerischen Hashtag #dichterdran. Die Schweizer Literaturwissenschaftlerin Nadia Brügger hat ihn aus Ärger über die Rezension von Bestsellerautorin Sally Rooney, die „sexualisiert und in grossväterlicher Manier geschmälert“ wurde, mit Simone Meier (Watson) und der Regisseurin Güzin Kar initiiert. Die Tweets zeigen die hochkomische Umkehr der Verhältnisse: Wenn Frauen über Autoren schreiben wie Männer über Autorinnen, wird offensichtlich, wie sehr jede weibliche Kreativität und Innovation der Frauenrolle geopfert wird. Meist ausgerechnet praktiziert von einigen Feuilletonisten, die sich als besonders „fortschrittlich“ inszenieren.

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Regula Stämpfli über die Bigotterie der Selfie-Medien in „persoenlich“: Medien-Onlinemagazine für Meinungsführende

„Sophie Hingst, die Preisträgerin des «Blogger des Jahres» von 2017, ist tot. Einige Wochen zuvor wurde sie vom deutschen «Spiegel»-Autor Martin Doerry in einer riesig aufgemachten Geschichte als Hochstaplerin entlarvt. Die bekannte Journalistin Lea Rosh gibt für die promovierte Historikerin Hingst eine Todesanzeige auf mit dem Text: «Keine jüdische Familie. Keine Slum-Klinik in Indien. Keine Aufklärungsrunde. Nur ein gutes Herz, das zu früh aufhörte zu schlagen, weil es nicht mehr krank sein wollte.» Hingst hätte laut Rosh mehrere Realitäten gehabt, doch das Narrativ der «Spiegel»-Enthüllung wollte nur die eine. Denn die eignete sich ja auch besonders gut für eine typische «Spiegel»-Geschichte.

Das journalistische Agenda-Setting rund um Hingst ist Ausdruck einer Selfie-Mediengesellschaft, die sich um Relevanz schert und Prominenz hinterherhechelt. Selbstverständlich hätte Sophie Hingst «entlarvt» werden sollen und können, doch: Was bringt ein Magazin wie den «Spiegel» dazu, seitenlang eine promovierte Historikerin zu verheizen, die darüber hinaus an einer Krankheit litt (worauf die Mutter Sophie Hingst den Journalisten Doerry offensichtlich hingewiesen hat)? Weshalb lesen wir im «Spiegel» statt über die Akteure des Berliner Flughafens, statt über den Stand der McKinsey-Beratermillionen von der Leyens oder der neuen EU-Kommissionspräsidentin eine sehr unglückselige Geschichte über eine einzelne Bloggerin – und das auf mehreren Seiten?“ weiterlesen, auf Foto drücken. 

PS: EINZELNE JOURNALISTINNEN KOPIEREN DEN BEGRIFF „SELFISM“ UND „SELFIE-MEDIEN“ AUS MEINEM BUCH „TRUMPISM. EIN PHÄNOMEN VERÄNDERT DIE WELT“ SCHAMLOS OHNE QUELLENANGABEN. DIES ENTSPRICHT DER ALTHERGEBRACHTEN TAKTIK DER INNOVATIONEN VON FRAUEN, DIE EINFACH KOLLEKTIVIERT WERDEN (VON FRAUEN UND MÄNNERN) WÄHREND INNOVATIONEN, BEGRIFFSSCHÖPFUNGEN VON MÄNNERN INDIVIDUALISIERT WERDEN.

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Regula Stämpfli an der SGVW Herbsttagung 2019: Macht und Machtverschiebung im digitalen Staat, 5.9.2019

Die Digitalisierung verändert nachhaltig das Verhältnis zwischen Staat und Bürgerinnen und Bürgern.

An der diesjährigen Herbsttagung der SGVW vom 5. September 2019 trafen sich Top-Entscheidungsträger und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, um über Auswirkungen der Digitalisierung und deren Trends zu diskutieren. Im Zentrum stand die Frage: Führt die Digitalisierung zu einer Machtverschiebung?

Persönliche Erkenntnis von Regula Stämpfli: Demokratie muss in den Zeiten des „Überwachungskapitalismus“ (Shosana Zuboff) entlang den bestehenden rechtsstaatlichen Grundregeln gestärkt werden.

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