Regula Stämpfli über Gregor Schöllgens Buch „Krieg“: Hundert Jahre Gegenwart in ENSUITE. MAGAZIN FÜR KUNST UND KULTUR

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Regula Stämpfli über Umfragewerte: Wie Demokratien scheitern in Persönlich – Onlinemagazin für Entscheider&Meinungsführer

schlagende zeilen

Journalismustag Schweiz 21.11.2019: Regula Stämpfli mit Barbara Lüthi SRF, Daniel Stern WOZ unter der Leitung von Marlis Prinzing über China, Klima, Trump&Co: Müssen Medien immer ausgewogen sein?

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Regula Stämpfli über Hannah Arendt, Trumpismus und ein Leben voller politischer Philosophie

IM GESPRÄCH: ORF 1: ANDREAS OBRECHT UND REGULA STÄMPFLI

„Trumpism“ nennt die Historikerin, Politologin und Medienwissenschaftlerin Regula Stämpfli das politische Phänomen, das gerade die Welt verändert. Mittels populistischer Rhetorik, Ideologie, Gestik und Narrativen wird unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit langsam, aber spürbar verrückt. Die Verletzung der menschlichen Würde durch den „Twitter-Häuptling“ alias Donald Trump greife tief in die Politik ein. „Eine Revolution ist im Gange, die von Intellektuellen viel zu wenig auf den Punkt gebracht wird“, sagt Regula Stämpfli, die sich als Wissenschaftlerin zugunsten demokratischer Strukturen engagiert. „Es ist eine Revolution, bei der es darum geht, uns die Welt und die Wirklichkeit, so wie wir sie kennen, wegzunehmen!“ Renationalisierung und umfassende Privatisierung sind für sie Angriffe auf bürgerliche Werte, die es abzuwehren gilt. In den Gegenbewegungen zu Neoliberalismus und schrankenloser Globalisierung sieht Regula Stämpfli im Gespräch mit Andreas Obrecht freilich auch eine Chance – denn das Lokale erlangt dadurch eine neue, auch politisch emanzipatorische Bedeutung.

Service

Regula Stämpfli, „Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“, Münsterverlag, Basel 2018

hannah arendt und ich

Regula Stämpfli über Digital Democracy an der Konferenz Progressives Zentrum „Innocracy“ in Berlin 10.10.2019

Regula Stämpfli ist eine der führenden Expertinnen zum Thema Digitale Demokratie. Hier streitet sie sich mit der OECD-Vertreterin, die Demokratie vor allem als technisches und nicht als politisches Problem begreift. Ebenso wehrt sich die Denkerin mit Haut und Haar gegen den klassischen Links-Grün-Vertreter, dessen machohaftes Wohlwollen die Position der Bestseller-Autorin unterminieren will, wenn sie darauf hinweist, dass Demokratie jeden Tag gelebt und verteidigt werden muss: Demokratie ist wohl – so das Fazit von Stämpfli – die am wenigsten verstandene Regierungsform: Neben dem Volkswillen sind der funktionierende Föderalismus, der ausgebaute Rechtsstaat und eine politische Kultur des Vertrauens und der Gestaltungsfreiheiten entscheidend.

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