Die Politphilosophin, langjährige Leiterin der Ausbildung für Journalistinnen und Journalisten in Politik und Auslandjournalismus, beschreibt, wie es zum Aufstieg von Khamenei in der islamischen Republik Iran kam und wie der Iran sich in ein totalitäres theokratisches System mit systematischen Frauenhass entwickelt hat und wie die Linken im 21. Jahrhundert (und auch schon vorher), die Schreckensherrschaft der Mullahs aus revolutionären und postkolonialen Gründen legitimieren. Dies geht soweit, dass die sog. progressive Linke im Januar 2026 nach jahrelangem “Genozid”-Geschwafel und den Lügen darüber, zum Massenmord der Mullahs an der iranischen Bevölkerung kein Wort sagte. Regula Stämpfli wird, sobald der Artikel im PDF vorhanden ist, den Essay aufschalten – ansonsten verweist sie auf den Kioskverkauf von Ensuite oder auf Museeumscafés, da liegt Ensuite meistens gratis offen. “Seit Hannah Arendt wissen wir viel über totalitäre Systeme. Die grösste Gefahr für die Fragilität der Menschen ist dabei nicht nur die Gewalt, auch nicht das ständige Lügen, sondern das organisierte Sprechen. Totalitarismus ist nämlich eine Technik, die durch Erzählung, Fiktion, Wortwahl, Leerstellen, Menschen zur Verhandlungsmasse einer Ideologie erklärt. Und zwar so, dass nicht mehr zwischen Wahr- und Wahrlügen unterschieden werden kann.” Zitat, copyright von PD Dr. Regula Staempfli.
Wer seine Informationen über den Nahen Osten und neu den Iran-Krieg kriegt, bei der Süddeutschen Zeitung, dem Der Spiegel oder leider auch der F.A.Z., bei ORF, SRF, ARD und ZDF, bringt in Diskussionen über die Region und den Krieg folgende Thesen: Der US-Präsident Trump sei ein “Faschist”, besetze die Welt wegen dem Öl und sei in den Krieg gegen den Iran ausschliesslich wegen Israel eingetreten. Diese Thesen, von linksextrem und rechtsextrem (Candice Owens, Tucker Carlson und Megyn Kelly vertreten diesen Schrott ebenso – ausser dass sie “Faschist” mit “Kriegstreiber” verschleiern) sind FAKTENFREI und entsprechen dem, was Regula Stämpfli als “codierte Narrative” bezeichnet. Fakt ist: Donald Trump ist mit einer grossen Mehrheit vom amerikanischen Volk in einem demokratischen Wahlverfahren zum Präsidenten der USA gewählt worden und entgegen den Medienberichten kein “Faschist”, sondern ein geopolitischer Stratege mit dem Anspruch “Make America Great Again.” 2. ÖL ist tatsächlich ein wichtiger Rohstoff, spielt indessen bei den US-Interventionen Venezuela und Iran eine zweitrangige Rolle: Ziel von Präsident Trump ist es, die geopolitische Situation wieder zur Stärke der USA zu definieren und nicht wie von seinen Vorgängern, das Terrain Russland und der VR China oder auch Indien zu überlassen. 3. Die USA sind in den Krieg gegen den Iran getreten, weil die islamische Republik Iran seit über 47 Jahren der Todfeind der USA ist, Tausende von us-amerikanischen Bürgern hingerichtet und die Welt mit Terror übersät hat. Iran ist der engste Verbündete der VR China und die islamische Republik auszuschalten, würde die Welt, die westliche Sicherheitslage und die Hegemonie der Islamofaschisten im politischen Islam auschalten. Dies und viel mehr wären eigentlich die Informationspflichten der öffentlich-rechtlichen Sender, die sie indessen aus ideologischen Gründen nicht bringen. laStaempfli ist seit dem 7. Oktober 2023 entsetzt über die krass ideologisch ausgerichtete Berichterstattung der SRG allgemein, die vielen antisemitischen Skandale häufen sich im Wochentakt siehe dazu auch den Bericht: https://www.audiatur-online.ch/2026/03/03/die-srg-und-israel-zwangsgebuehren-fuer-hetze/
“Ein bemerkenswerter Doppelakt 2024: Die SRF-Nahostkorrespondentin Susanne Brunner wird «Journalistin des Jahres» – nachdem die Ombudsstelle sie im selben Jahr mehrmals rügen musste. Die SRG ist voller Judenhasser, die neudeutsch «Israel-Kritiker» heissen. Terroristen wie Sinwar oder Nasrallah wurden von SRF gewürdigt wie Nobelpreisträger: «Hassan Nasrallah: Sein Leben, sein Wirken und sein Vermächtnis.» Hamas- und Hisbollah-Kuschler sind im Leutschenbach nicht nur zahlreich – sie lassen es das ganze Haus wissen, dass sie zu den Guten gehören. Stefan Renna von RTS beschimpfte live das israelische Bobfahrerteam antisemitisch. RTS nahm ihn in Schutz. Die internationale Presse überschlug sich – SRF wollte darüber nicht einmal berichten. Wetten, dass Stefan Renna, ähnlich wie Brunner, Ende 2026 ausgezeichnet wird? Zu diesen Hamas-Kuschlern stellen sich neu die Mullah-Versteher beim Service public. Am 28. Februar 2026 titelt SRF: «USA greifen Iran an.» Klingt doch neutral, oder? Ha: Das Framing ist dann super. «Schweiz und Norwegen pochen auf Einhaltung des Völkerrechts.» Volker Türk, sonst stumm wie ein Fisch, wenn es ums Massenmorden des Regimes an der eigenen Zivilbevölkerung geht, sorgt sich um die Zivilisten. Kein Wort über Hunderttausende Iraner auf der Strasse. Kein Wort über Frauen, die für Freiheit sterben. Kein Wort über Massenhinrichtungen, Zwangsverschleierung, organisierte Massenvergewaltigungen. Streng «konservativ» sei beispielsweise Ali Chamenei gewesen. Streng konservativ? Klingt nach missratenem CSU-Politiker, sicher nicht nach dem islamofaschistischen Massenmörder, der Chamenei war. Und die Opfer des islamischen Terrors? Bei SRF eine Fussnote.
Hamas-Kuscheln war gestern.
Mullahs verstehen ist heute.
Und morgen? Ein SRG-Spendenaufruf für die Ajatollahs?”
Pornokratie & Epstein, Essay von Regula Staempfli März 2026 im Ensuite.
Pornokratie, Epstein-Files und die Herrschaft des Fleisches
Was passiert mit einer Gesellschaft, in der der Körper zur Ware wird – und der Mensch beginnt, sich selbst zu vermarkten?
In meinem neuen Essay in ENSUITE MÄRZ 2026 analysiere ich die kulturelle Logik hinter Pornografie, Macht, Jeffrey Epstein und der digitalen Ökonomie der Verfügbarkeit.
„Pornokratie bedeutet: Der Mensch wird zur Ware, die sich selbst bewirbt.“ Regula Stämpfli
„Pornokratie ist keine sexuelle Befreiung. Sie ist die Kolonialisierung des Körpers durch den Markt.“ Regula Stämpfli
Was Sie leider auf SRF, ARD, ZDF, ORF nicht vernehmen werden: “Völkerrecht! – oder die antiwestliche Einbahnstraße der Leitmedien” Von Dr. Regula Staempfli „Völkerrecht!“ – kaum verteidigen sich westliche Demokratien militärisch, schallt das Wort durch die Studios von ARD, ZDF, SRF und ORF wie ein liturgischer Ruf. Sakral. Unantastbar. Schlussstein jeder Debatte. Wer es ausspricht, steht auf der Seite des Guten. Wer differenziert, gilt als Kriegstreiber. Nur: Dieses „Völkerrecht“ ist längst kein analytischer Begriff mehr. Es ist ein politisches Glaubensbekenntnis für alle postkolonialen und antiwestlichen Ideologien geworden. Seit 1979 betreibt die Islamische Republik Iran ein Projekt, das jeder nüchternen Analyse standhält: Es geht um den radikalen und gewalttätigen Export der islamischen Revolution, es geht um den Aufbau von Proxy-Milizen, es geht um die systematische Destabilisierung souveräner, westlicher Staaten, es geht um die Vernichtung der Vereinigten Staaten, es geht um die Auslöschung Israels und es geht um die brutalste Repression im Innern. Die islamische Republik Iran war nie einfach ein normales, autokratisches System wie uns die Leitmedien dies einzuflüstern versuchten. Es war globaler Islamofaschismus – eine theokratische Totalideologie mit Gewaltauftrag und globalem Anspruch. Wer diesen Begriff scheut, scheut die Wirklichkeit. Über vierzig Jahre lang wurden Raketen über Stellvertreter abgeschossen, Regionen destabilisiert, Oppositionelle hingerichtet, Frauen als Wegwerfware behandelt, versklavt, verkauft, vergewaltigt. Das internationale Recht wurde systematisch ausgehöhlt, zum „Laughing Stock“ gemacht: Weil in der UN nicht Demokratien, sondern Diktaturen, Autokratien und islamofaschistische Regimes am Drücker sind, die den Westen für dessen eigene Zerstörung bezahlen lassen. Und nun, da erstmals seit 1979 eine reale Schwächung dieses Regimes denkbar scheint, bricht wieder die liturgische Panik aus: „Völkerrecht!“, „Planlosigkeit!“, „Interventionismus!“ Besonders beliebt in deutschen Medien: „Noch nie sei ein Regime von außen erfolgreich beseitigt worden.“ Das ist historische Leere in Reinform. Deutschland 1945. Japan 1945. Das nationalsozialistische Regime wurde nicht durch innere Einsicht beendet. Es brauchte die militärische Niederlage und die bedingungslose Kapitulation. Deutschland konnte sich nicht selbst befreien. Wer heute reflexhaft „Völkerrecht!“ ruft, wenn ein totalitäres, expansionistisches Regime militärisch unter Druck gerät, muss sich fragen lassen: Welche Alternative schlägt er vor? Die Stabilisierung des Status quo? Die Verlängerung der Unterdrückung? Die Fortsetzung der Stellvertreterkriege? Internationales Recht ist kein Fetisch. Es ist ein Instrument zur Begrenzung von Gewalt. Wenn es zur rhetorischen Schutzmauer für totalitäre Systeme wird, verkehrt sich sein Sinn.
“RS: Meine Beziehung ist sowohl intellektuell als auch zutiefst kulturell geprägt. Israel ist für mich kein abstrakter Staat, sondern ein kultureller Resonanzraum der Aufklärung, der Emanzipation und des Streits. Sowohl säkular als auch religiös, modern und traditionell, westlich und nahöstlich verkörpert Israel auf kleinstem Raum die Welt. Dass ich mich dort, anders als in islamisch geprägten Ländern, als Frau selbstverständlich bewegen und äußern, dass ich dort laut lachen und streiten kann, ist keine Nebensache, sondern politisch entscheidend.” (…)
“GH: Warum fällt es vielen westlichen Feministinnen schwer, Jüdinnen nach dem 7. Oktober als Opfer zu sehen und die vom politischen Islam ausgehendeGewalt klar zu benennen?
IR: Weil der Feminismus im Westen statt als Gleichstellungsgebot häufig zu einer Identitätspolitik geworden ist, die »Hierarchien des Leidens« verwaltet. Für den Postkolonialismus sind Juden eine weiße Kolonialmacht – und Jüdinnen dementsprechend ganz unten in ihrer Werteskala. Es ist wirklich absurd.
RS: Er hat gezeigt, dass, wie immer in der Politik, wenn Gefühle über die Wirklichkeit herrschen, diese Wirklichkeit verleugnet wird. Der 7. Oktober 2023 ist ein Orwell-Moment des Zivilisationsbruchs. Wer die sexuelle Gewalt auch nur einen Millimeter verteidigt, hat sein Menschsein verwirkt. Das Geschwafel vom Kontext, in den man die Gewalt stellen müsse, ist zur Carte blanche von Säuberungen geworden. Es ist höchste Zeit, damit aufzuhören.”
Aus dem Archiv Deutschlandfunk: 2015 als Journalismus noch nicht codierten Fiktionen folgte: Musik und Fragen zur Person. Die Politologin Regula Stämpfli mit dem zauberhaften Michael Langer (1959-2020) im Gespräch.
Auf der Suche nach einem alten Vortrag, den laStaempfli 2024 beim Österreichischen Journalistinnentag gehalten hat, gab die KI folgende Antworten auf Regula Staempfli. Gar nicht so übel. Ausser der Satz mit “No Data without Representation” – da geht es um die politische Mitbestimmung über die Daten, die über die eigene Person publiziert werden, wie bspw. ein CV über Regula Staempfli.
Hier der Text von Google und im Anschluss ein paar Links von Vorträgen zum Thema:
“Regula Stämpfli, eine Politologin, Autorin und Algorithmen-Expertin, beschäftigt sich intensiv mit Algorithmen im Kontext von Journalismus und Gesellschaft; sie war beispielsweise als „Algorithmen-Expertin“ bei der Bertelsmann-Stiftung tätig und kritisiert, wie Datenlücken und Polarisierung in der digitalen Welt die Demokratie beeinflussen, und spricht bei Veranstaltungen in Wien über die Biopolitik der Digitalisierung. Sie analysiert die Rolle von KI und Algorithmen, fordert eine „Demokratisierung der Digitalisierung“ und ist als Kommentatorin in Medien präsent, oft mit Bezug zu ihrer Rolle als „wiener Journalistin“ oder Expertin für politische Fragen.
Zentrale Punkte zu Regula Stämpfli und Algorithmen:
Expertise: Sie gilt als Expertin für Algorithmen und deren politische Auswirkungen, mit Fokus auf Demokratie und Digitalisierung.
Kritische Perspektive: Stämpfli kritisiert Datensätze als lückenhaft und warnt vor Polarisierung, die durch Algorithmen und Medien verstärkt wird.
Engagement in Wien: Sie tritt bei Veranstaltungen in Wien auf, wie bei den „Nächten der Philosophie“, um über Digitalisierung und Biopolitik zu sprechen.
Journalistische Einbindung: Sie kommentiert für Medien (z.B. Klein Report) und wird als „Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung“ erwähnt, wenn auch ihr Fokus auf Politologie liegt.
Forderung: Ihr Credo lautet „No Data without Representation“ und „Was im realen Leben verboten ist, darf auch digital nicht erlaubt sein“.
Zusammenfassend ist Regula Stämpfli eine meinungsstarke Stimme, die Algorithmen als zentralen Faktor für politische und gesellschaftliche Entwicklungen sieht und deren Einfluss kritisch hinterfragt, auch in Bezug auf die Rolle von Journalistinnen und Medien in Österreich und international.”
Bild: Israelische Nationalbibliothek. Fotografiert von laStaempfli am 7.12.2025. Eine Nationalbibliothekt, die übrigens neben den israelischen Publikationen über verschlungene Wege auch palästinensischen Kulturdokumente speichert.
laStaempflis Medienkritik an der NZZ, Karin Wengers Artikel: “Israel läuft Gefahr, zum Paria-Staat zu werden. Vielleicht wagt es 2026 aber auch einen Neuanfang. In Diplomatie, Kultur und öffentlicher Meinung verliert Israel seit dem Beginn des Gaza-Kriegs an Ansehen. Um nicht langfristig zu einem Paria-Staat zu werden, braucht das Land eine neue Führung.”
Israel ist laut Wenger also isoliert und selbst daran schuld. Das Land wird in Wengers Text personalisiert, polarisiert und so zusammengefasst, wie dies die NZZ über ein anderes Land nie schreiben würde. Die Prämisse, Israel sei ein “Paria-Staat” hat alles mit der Journalistin, wenig mit der Realität zu tun. Die „Isolation“ ist keine diplomatische Tatsache, sondern Wengers mediale Konstruktion. Ein codiertes Narrativ einer Kultur- und Medienelite, die Israel als Paria-Staat definiert und die Gefahr des Islamofaschismus nicht nur für Israel, sondern für den Westen insgesamt, aus ideologischen Gründen negiert.
Israel ist nicht isoliert: militärisch nicht (enge Kooperation mit USA, Deutschland, Indien), wirtschaftlich nicht (Tech, Rüstung, Forschung), geheimdienstlich nicht (informiert die EU über drohende Anschläge), regional nicht (Abraham Accords on the go, stille Kooperation mit arabischen Staaten). Was Karin Wenger beschreibt, ist kein objektiver Zustand, sondern eine westliche Diskursblase, die Boykotte von Kulturinstitutionen und UN-Resolutionen mit geopolitischer Realität verwechselt.
Der Text verwendet zudem ständig ein Vokabular, das auf nicht-demokratische Staaten angewendet wird: Wenger schwafelt von „autoritäre Züge“, „Loyalisten“,„quasi rechtsfreier Raum“ – und sie konzentriert sich auf den demokratisch gewählten Regierungschef Benjamin Netanjahu, quasi Israel als One-Man-Show. Netanjahu wird mit ISRAEL gleich gesetzt, für alles persönlich verantwortlich gemacht. Kulturelle Boykotte, Trump-Frustrationen, gesellschaftliche Spaltung, alles lässt sich in Wengers Diktion und übrigens mit klassisch antisemitischen Klischees, auf den jüdischen Regierungschef zurück führen. Dies ist so vorhersehbar wie unoriginell. Uns Leserinnen und Leser würde viel mehr interessieren, wie Israel den Krieg, den es gewonnen hat, zu Ende bringen kann, so dass der islamofaschistische Terror nie mehr zur existentiellen Bedrohung von Israel und dem Westen heranwachsen kann. Der gesamte Text ist moralische Nivellierung, keine Analyse.
Die reale Problematik der Siedlergewalt wird zudem verallgemeinert, entkontextualisiert, nicht unterschieden von staatlicher Politik. Israel wird auf seine radikalsten Ränder reduziert – ein klassischer Delegitimierungsmechanismus, den man bei keinem anderen demokratischen Staat in dieser Form anwendet. Oder würde Wenger aus Frankreich auch nur aus der Warte von Marine Le Pen berichten? Der Text erklärt nicht Israels Isolation – er produziert sie, indem der Artikel moralische Kategorien und sog. Haltungsjournalismus betreibt. Dafür braucht es aber keine Korrespondentin, da reicht locker eine antizionistische Aktivistin mit islamofaschistischen dystopischen Fantasien. Wengers Text ist performativer Journalismus: Er erzeugt die Realität, die er beklagt. Allein die Frage: “Was für eine Nation wollen sie sein?“ ist paternalistisch und ahistorisch. Israel ist seit 75 Jahren eine Demokratie, unter permanentem globalen Angriff durch die islamofaschistischen Gruppierungen und Staaten, hält sich als Demokratie aber wacker mit einer pluralen, streitbaren Öffentlichkeit, die wir auch von der Schweiz her kennen.
Der Text von Karin Wenger erklärt Juden und Jüdinnen, wie diese zu existieren haben. Dies ist kein Journalismus, sondern moralischer Paternalismus, der selbst als Kommentar fehl am Platz wäre, als Artikel in der NZZ aber wirklich keine Berechtigung hat.
“Foto als Waffe.” Regula Stämpfli in der Weltwoche zur Inszenierung von Frauen und Kindern zwecks Propaganda.
“Politics of Fiction.” Selfie Copyright laStaempfli vor Siebdruck Damien Hirst im Künstlerhaus für die Nächte der Philosophie.
1979 Reloaded: How the Left Lost the Enlightenment (Again)
By Regula Staempfli — laStaempfli
“Totalitarianism begins the moment belief replaces thought.” — laStaempfli
Zohran Mamdani’s victory in New York is being celebrated as a triumph of diversity, justice, and “a new progressive era.” Let’s tell the truth:
This election marks the moment when the Western Left abandons the Enlightenment once more — and embraces a moral-coded tribalism that looks suspiciously like theocratic politics in identity packaging.
We have seen this film before. Tehran, 1979. Western intellectuals cheered the “moderate cleric” Khomeini. They mistook fanaticism for liberation. They called submission “authenticity.” They betrayed women, dissidents, secular thinkers — and reality itself.
Today, the same reflex returns — algorithmically refined.
The new authoritarianism doesn’t wear uniforms.
It wears hashtags. It censors not through prisons but through “safety guidelines.” It praises women in theory and erases them in practice. It calls censorship “care.” It calls submission “solidarity.”
This is not progress. It is Algorithmic Theocracy — the soft totalitarianism of the digital age.
Hannah Arendt warned us: Totalitarianism is not just violence. It is worldlessness — the destruction of a shared reality through moral code and emotional absolutism.
Why Mamdani echoes 1979
Today’s Left does not argue. It declares. It does not debate. It denounces. It does not think. It believes.
And belief is the oldest enemy of freedom.
Morality replaces truth.
Victimhood replaces citizenship.
Language replaces reality.
Religion hides inside identity.
Women vanish again.
Dissent equals heresy.
Media worship instead of question.
Violence is romanticized — as long as it’s “resistance.”
History is rewritten to suit the narrative.
Democracy becomes performance, not power.
“Democracy is not a Safe Space — it is a space for argument.” — laStaempfli
Progressives once argued for universal rights. Now they defend sectarian identities. They once defended reason. Now they enforce emotion. They once fought for women. Now they tell women that sex does not exist.
And they imagine themselves radical — while serving the oldest reactionary dream: replace thinking with belief, individuals with tribes, and politics with obedience.
This is not liberation. It is the algorithmic return of the clerical mind.
1979 again — only smoother, curated, Instagram-polished.
“When truth becomes a moral posture, politics dies.” — laStaempfli
What happens next? Either we reclaim reason — or we surrender to the new cults. Either we defend Enlightenment — or we relive its destruction.
“Weshalb New York einen sozialistischen Islamisten wählte. Basierend auf “Algorithmic Age” von Regula Staempfli – Politphilosophin, Hashtag#HannahArendtLectures. Know your HERSTORY! Zehn Gründe, warum Mamdanis Sieg als Symptom eines neuen ideologischen Autoritarismus gilt – eine Parallele zu 1979 Teheran & der Siegeszug des sozialistischen Islamismus.
1. Ideologischer Moralismus statt Pluralismus Wie 1979 der politische Islam moralische Überlegenheit beanspruchte, nutzt die heutige Linke ähnliche Rhetorik: Wer widerspricht, gilt nicht als Gegner, sondern als Sünder. Demokratie wird durch moralische Erpressung ersetzt. 2. Die Wiederkehr der religiösen Politik im säkularen Gewand Mamdani präsentiert theologisch-kodierte Weltbilder als „soziale Gerechtigkeit“. So wie 1979 Khomeini den politischen Islam als Befreiungstheorie verkaufte, wird heute ein identitätspolitischer Moralismus als Antikolonialismus etikettiert. 3. Verlust der universellen Kategorien Statt gleiche Rechte für alle wird Zugehörigkeit über Herkunft, Religion oder Opferstatus definiert. Das ist das Ende des republikanischen Prinzips – genau wie 1979, als Frauen und Minderheiten im Namen der Revolution entrechtet wurden. 4. Sprachcodes als Machtinstrument „Anti-rassistisch“ ersetzt „rational“, „dekolonial“ ersetzt „demokratisch“. Diese Codes schaffen Gesinnungszwang – ein strukturelles Pendant zu religiösem Dogma. 5. Medien als Komplizen 1979 feierten westliche Medien den „sanften Geistlichen“. Heute feiern sie den „progressiven Hoffnungsträger“. Beide Male verwechseln sie Radikalismus mit Charisma. 6. Der Hass auf die Aufklärung Was Khomeini die „Verwestlichung“ nannte, nennt man heute „Eurozentrismus“. In beiden Fällen: Ablehnung von Vernunft, Emanzipation, Frauenrechten und individueller Freiheit. 7. Das Schweigen über Frauen In beiden Bewegungen wird das Schicksal von Frauen marginalisiert oder romantisiert. 1979 verschwanden sie aus dem öffentlichen Raum – heute aus der Erzählung der Linken. 8. Das Fehlen des Politischen Arendt zufolge entsteht Totalitarismus, wenn das Politische durch Ideologie ersetzt wird. Mamdanis Sieg markiert diesen Prozess: Diskurs wird ersetzt durch Glaubensbekenntnis. 9. Der Westen liebt seine eigenen Zerstörer 1979 jubelte die europäische Linke Khomeini zu – aus Schuld und Sehnsucht nach Reinheit. Heute applaudieren dieselben Milieus neuen autoritären Bewegungen, solange sie „antikolonial“ heißen. 10. Demokratie verliert ihre Verteidiger Die gefährlichste Parallele: Damals wie heute schweigt die demokratische Intelligenz – aus Angst, als reaktionär zu gelten. So öffnet sie jenen den Weg, die Freiheit als Schwäche deuten.”
laStaempfli & die Rohnerin in der KI-Diskussion über DIE PODCASTIN.
Isabel Rohner & Regula Stämpfli erhalten den Preis für das beste Medium 2025. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der HEROICA-Konferenz (31.10.-2.11.2025) verliehen – eine Ehrung für herausragende Medienarbeit, die Haltung, Witz und Tiefgang verbindet.
Die Laudatio hielt niemand Geringere als Inge Bell, Bundesverdienstpreisträgerin, Journalistin und Aktivistin, die in ihrer Rede den Mut, die Unabhängigkeit und die intellektuelle Brillanz des Podcasts hervorhob:
„Isabel Rohner und Regula Stämpfli und ihr Podcast seit fünf Jahren DIE PODCASTIN sind einfach unverzichtbar.”
Frauenheldinnenpreis 2025. Kategorie. “Medium des Jahres.”
Seit 2020 steht „Die Podcastin“ für feministischen Journalismus, der nicht spaltet, sondern erklärt – Digitalisierung, K.I., Hannah Arendt, Hedwig Dohm, Architektur der Macht, Codes, Design, Finanzen, Wirtschaft, Demokratie Kultur, Politik und Sprache und und und. Die Rohnerin & laStaempfli beweisen Woche für Woche, dass Denken ansteckend, Feminismus unterhaltsam und Demokratie weiblich sein kann.
Alle Folgen auf www.diepodcastin.de #DiePodcastin #laStaempfli #IsabelRohner #Feminismus #Medienpreis2025 #HEROICA