Freiheit, nach Hannah Arendt – Salongespräch Regula Stämpfli und Thomas Meyer Aufzeichnung des Livestreams vom 24.5.2022 im Aktionsradius Wien.
Moderatorin Ania Gleich spricht im Salongespräch mit der Schweizer Philosophin Regula Stämpfli (die die Hannah Arendt Lectures an der HSG St. Gallen leitet) und dem Münchner Philosophen Thomas Meyer (der das Nachwort der Erstauflage geschrieben hat) über den Freiheitsbegriff der Gegenwart sowie die Freiheit nach Hannah Arendt – einer der signifikanten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts.
“Totalitarismen sind nach #HannahArendt ‘permanente Siege auf Kosten der Wirklichkeit.” Wer Geschlecht als Sprechakt definiert, macht MENSCHENBILD & dies von oben, undemokratisch, nicht verhandelt. Gleichzeitig wird das Private, nämlich der Körper, verstaatlicht gemäss neuen Definitionen. Hier wird in Deutschland Demokratie als öffentlicher Raum zerstört mit der Ideologie zum Schutz einer Gruppe auf Kosten der Mehrheit von Frauen.
Im Thread der @feministischenpartei sind die Unsichtbarkeiten Frauen betreffend beim Sprechakt-Gesetz aufgeführt. Regula Stämpfli geht viel weiter, indem sie Codes, Totalitarismen, Sprechakte, Ideen der Gegenwart als Hannah Arendt des 21. Jahrhunderts zusammenführt. #HannahArendtLectures by laStaempfli www.hannaharendt.eu
Sie teilen sich den Garten, die Haushaltskasse, die Arbeiten: Einundzwanzig Erwachsene und acht Kinder wohnen in Urtenen im Kanton Bern zusammen in einem riesigen Bauernhaus. Pro Senectute besuchte die Gross-Wohngemeinschaft und befragte die Bewohnerinnen und Bewohner im Alter zwischen wenigen Monaten und 65 Jahren. Gemeinsam mit der Zukunftsforscherin und Politphilosophin Dr. Regula Stämpfli ordneten sie das Projekt ein.
Wie läbsch: Pro Senectute über neue Wohnformen und Wohnformen der Zukunft mit der Politik- und Zukunftsforscherin Dr. Regula Stämpfli.
“Die Dekonstruktion aller Zusammenhänge in verwertbare Daten transformiert alles Leben und alle Grundpfeiler der Demokratie zu einem Datenverarbeitungsprozess. Der demokratische Prozess besteht im Gegenteil dazu nicht aus fragmentierten Codes, sondern konstituiert sich aus dem Zusammenhang. E-Demokratie entpolitisiert Demokratie ebenso wie die Umfragedemokratie, die Meinungen vermisst und dies dann Willensbildung nennt. Demokratie ist in einem Freund-Feind-Schemata oder Ja/Nein-Aktionismus nicht überlebensfähig, da der Kern der Demokratie eben auf dem Aushandeln aller Positionen zum Allgemeinwohl beinhaltet.” Regula Stämpfli
Simone Leigh Biennale Venezia 2022 fotografiert von laStaempfli für #DiePodcastin. Isabel Rohner und Regula Stämpfli in ihrem Medien- und Wochenrückblick. Der Podcast der läutert statt labert.
Simone Leigh Biennale Venezia 2022 fotografiert von Regula Stämpfli am 25. Mai 2022 in Venezia. Hier das Bild für #diepodcastin da laStaempfli findet: Dies ist die beste Biennale ever.
Nicht verpassen: #DiePodcastin. Isabel Rohner und Regula Stämpfli im wöchentlichen Medien- und Politikrückblick – voller Kultur und Frauen.
#diepodcastin kritisch & voller Begehren: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über neue Linn Kegel, Biennale Venezia2022, Simone Leigh, Gerda Lerner, Unkunst Männerherrschaft in Zürich, GNTM & Missbrauch vor laufender Kamera. Letzeres Thema führt dann zur sinnlichen, geistesblitz-genialen Diskussion der #diepodcastin von Isabel Rohner & Regula Stämpfli, die plädiert für “Umkehr der Beweislast” & beide für das Begehren des eigenen Körpers. PS: Den REZO hat #diepodcastin extra nicht in den Blurr genommen, da Männer eh genug Sichtbarkeit haben und Frauen erst dann sichtbar werden, wenn sie von Männern thematisiert werden. Siehe jüngst Beitrag in NZZ, der #diepodcastin indirekt zitiert, aber nicht erwähnt.
Olympe de Gouges 14.9.1991: Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin. Beitrag von Regula Stämpfli in Frauen ohne Maske: Über Frauen und ihre Berufe mit dem verstorbenen Josef Riegger im Jahr 2009 publiziert und in unzähligen Ausstellungen diskutiert und präsentiert.
Solche Texte gibt es schon seit fast hundert Jahren oder länger: Allein aus der Feder, der Tastatur von Regula Stämpfli alias laStaempfli gibt es 1000 Seiten, viele Vorträge, exzellente Ausstellungen (Frauen und ihre Berufe) wie es grundsätzlich zur MISOGYNIE, zur Misogyny auf englisch, mittelerweile über 100.000 wissenschaftliche Abhandlungen auf höchstem Niveau gibt. Siehe u.a. “Frauen ohne Maske”. http://14.7.1791 Olympe de Gouges in Frauen ohne Maske
Isabel Rohner und Regula Stämpfli machen seit zwei Jahren einen wöchentlichen #Podcast #DiePodcastin, in dem sie auf dem hohen Niveau ihrer eigenen Schriften, Interventionen, Doktorinnentitel etc. Politik unter die Lupe nehmen, Bücherhinweise geben, Kultur analysieren, Sprechakte dekonstruieren etc. Dies mit vielen Hörerinnen und Hörern über die Grenzen der deutschsprachigen Community hinweg.
DOCH DIE MEISTEN FRAUEN, VOR ALLEM AUCH JOURNALISTINNEN, ZITIEREN NUR SICH SELBER: WENIG ANDERE FRAUEN UND BEGINNEN BEI ALLEN SOG. FRAUENTHEMEN WIEDER BEI ADAM UND EVA.
In Frankreich ist immerhin OLYMPE DE GOUGES ENDLICH ZUR MATURALEKTÜRE erkoren worden. Überhaupt Olympe de Gouges. Regula Stämpfli hat schon in ihrer Matura zum Ärger des klassischen Gymnasiums darauf gepocht, die ALLGEMEINEN FRAUENRECHTE auswendig zu lernen.
EIN SALONGESPRÄCH SOWOHL DIREKT ALS AUCH LIVESTREAM MIT DEM HERAUSGEBER DER “DIE FREIHEIT, FREI ZU SEIN” THOMAS MEYER UND DER PHILOSOPHIN ANIA GLEICH. LASTAEMPFLI FREUT SICH SEHR AUF DEN 24. MAI 2022 IN WIEN.
HANNAH ARENDT WIRD AN DEN UNIVERSITÄTEN GERNE ZITIERT, NICHT WIRKLICH REZIPIERT, DA WENIG VERSTANDEN. HANNAH ARENDTS SCHRIFTEN SIND POLITISCHE HANDLUNGSANWEISUNGEN IM SINNE DER PRAKTISCHEN PHILOSOPHIE: BEI KEINER ANDEREN DENKERIN LEHRT FRAU/MANN SO GUT DENKEN – oder eben auch bei laStaempfli. Deshalb: Kauft das Buch, Sex, Katzen und Diäten, dann beginnt Ihr alle auch politisch zu denken. Es ist ein schönes Buch, nicht teuer und dokumentiert das populäre Denken, wie es von Regula Stämpfli klug auf 3000 Zeichen wöchentlich gefasst wurde. Es ist wirklich schade, dass ein Schweigekartell und eine Blindspirale im Zeitalter fehlender Ambiguitäten sich so auswirkt, dass kritisches Denken in den analogen Medien kaum mehr rezipiert wird.
Politische Philosophie des Guten. Am Sonntag, 22. Mai 20.30 Uhr mit Regula Stämpfli in Wien: “Weil jeder Mensch aufgrund des Geborenseins ein Neuankömmling ist… Neubeginn, Revolution, Reform oder war doch alles anders? Die Politphilosophin Regula Stämpfli, auf TWITTER laStaempfli auf der Reise nach dem Guten – wie immer mit Hannah Arendt im Gepäck.
laStaempfli: “Zukunft gestalten bedeutet nicht Zukunft technisch aufzurüsten, das auch, aber vor allem Welt, Technik, Politik und Kultur in Resonanz miteinander bringen. E-Mobilität kann Teil einer nachhaltigen mobilen Gesellschaft, deren Bullshit-Jobs-Anteil & Comuting dank Homeoffice & urbanen Infrastrukturen massiv gesunken sind. Gleichzeitig ist klar: “Das neue Normal” muss endlich einer Transformation weichen.”
Am 20. April präsentierte Regula Stämpfli den ID FahrerInnen die Zukunft der Mobilität im “the square” in einem exklusiven Event. Wie versprochen schaltet Dr. Regula Stämpfli auf der Homepage eine PWP-Präsentation zum Thema auf. Am Event selber sprach sie frei und interaktiv mit dem Publikum. Hier finden sie auch ein paar Bilder vom Event, organisiert von AMAG Import AG Volkswagen.
„Strom oder Nicht-Strom – das ist hier die Frage“ . Ein Vortrag zur Zukunft von Mobilität, Politik, Gesellschaft der Politphilosophin Dr. Regula Stämpfli, HSG #HannahArendtLectures/ Bestsellerautorin/ Podcaster. Die Diskrepanz zwischen Diskurs und Wirklichkeit ist nirgends so gross wie in der Mobilität. Seit Jahren wird das Auto totgeredet – die normale Diesel- und Benzinschleuder sowieso, doch gleichzeitig wachsen die Verkaufsraten für die SUVs, deren Aussehen und Ausstattung eher für die Elefantenjagd, denn für einen Shoppingtrip in der City gestaltet sind. Die Golfklasse wurde in den letzten Jahren sage und schreibe 1400 Kilo und aufwärts getrieben, SUVs schaffen locker zwei Tonnen. Je nach Akku kommen locker noch 500 Kilo dazu. Ganz realistisch? Wer in der Stadt wohnt und mit der Familie Ferien machen will, nimmt sich einen wunderbaren E-Leihwagen oder fährt mit dem Zug. E-Mobilität hat grosse Gegenwart und Zukunft schon beim Lieferverkehr, das Land bleibt ein Problem, da ist nicht nur E-Mobilität gefragt, sondern ganz neue Stadt- und Dorfkonzeptionen, Stichwort Urbanisierung. Raus aus der Stadt, rein ins nachhaltige Wohnen sind hier die wesentlichen Stichworte. Knackpunkte bleiben Energie – sie ist selten klimaneutral und falls, landen wir beim Atomstrom und allfällige Supergaus inbegriffen. Auch Gasleitungen potenter Autokraten oder Geschlechter-Apartheidsstaaten wie Saudi-Arabien sind nicht besonders sexy. Deshalb lohnt es sich hier, die Mobilität, nicht nur die E-Mobilität ganz anders zu denken, denn wer Zukunft wirklich gestalten will, muss sich in andere Denkmuster begeben und hier lädt sie Regula Stämpfli auf eine ganz besondere Reise ein.
Spätestens seit der Grande Guerre gibt es keine Hofnarren mehr. Seitdem fällt das Lachen ebenso schwer, wie die echten Possenreiter fehlen, die sich ungestraft über den König lustig machen und Wahrheiten aussprechen können, die sich das Volk normalerweise nur hinter vorgehaltener Hand zutuschelt. Oder können Sie sich einen Bajazzo im saudischen Palast oder gar bei den iranischen Geistlichen vorstellen? Eben. Nur in den freien Ländern werden Politiker gnadenlos humoristisch auseinandergenommen, so «lustig», dass aus dem Witz statt Demokratie nur noch Politverdrossenheit rauskommt und viele der Schenkelklopfer dann gerne üble Männerfiguren wählen, die vorgeben, «bürgerlich» zu sein. All denen sei die Lektüre von «Krieg» empfohlen. Allen anderen auch.
Ein Bild aus den Männerfantasien zum Krieg: Gudrun Ensslin im typisch deutschen Theater als Kriegsamazone.
Zum Thema Kunst, Kultur, Krieg: “Im Übrigen sind wir der Meinung, die Männerquote muss weg” aus #diepodcastin.
Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts hat alle gültigen Verhältnisse zerstampft und zerstört. Sie hat kein Band mehr gelassen zwischen Mensch und Mensch, sondern das Maschinengewehr zum bestimmenden Schlag der Moderne gemacht. Seitdem regiert die gefühllose Ägide nackter Interessen und Zahlen. Nation, Vaterland, Männerkraft wurden ebenso hinweggefegt wie Gott, Nächstenliebe und Zukunft. Ethnische Säuberungen, die Ausrottung des europäischen Judentums, die Islamisierung der arabischen Welt, Ford Model T, Klimakatastrophe, Silicon Valley, Atombombe, die Automatisierung des Menschen mit der Uberpornografisierung des Alltags weltweit? Dem Ersten Weltkrieg «sei Dank». Die Grösse des Krieges, der 1914 begann, bleibt bis heute unterdrückt, wird in aktuellen politischen Debatten verdrängt, verkitscht und viel zu selten als Zeitgeist beschrieben, der bis heute andauert. Wenn wir nämlich genauer hinschauen, wartet die Welt bis heute auf einen Frieden dieses über hundertjährigen Krieges.