Völkerrecht! oder die antiwestliche Einbahnstrasse der Leitmedien. Von Dr.phil Regula Staempfli, Hannah Arendt Lectures, 2.3.2026. Eine Einschätzung.

Was Sie leider auf SRF, ARD, ZDF, ORF nicht vernehmen werden: “Völkerrecht! – oder die antiwestliche Einbahnstraße der Leitmedien”
Von Dr. Regula Staempfli
„Völkerrecht!“ – kaum verteidigen sich westliche Demokratien militärisch, schallt das Wort durch die Studios von ARD, ZDF, SRF und ORF wie ein liturgischer Ruf. Sakral. Unantastbar. Schlussstein jeder Debatte. Wer es ausspricht, steht auf der Seite des Guten. Wer differenziert, gilt als Kriegstreiber.
Nur: Dieses „Völkerrecht“ ist längst kein analytischer Begriff mehr. Es ist ein politisches Glaubensbekenntnis für alle postkolonialen und antiwestlichen Ideologien geworden.
Seit 1979 betreibt die Islamische Republik Iran ein Projekt, das jeder nüchternen Analyse standhält: Es geht um den radikalen und gewalttätigen Export der islamischen Revolution, es geht um den Aufbau von Proxy-Milizen, es geht um die systematische Destabilisierung souveräner, westlicher Staaten, es geht um die Vernichtung der Vereinigten Staaten, es geht um die Auslöschung Israels und es geht um die brutalste Repression im Innern. Die islamische Republik Iran war nie einfach ein normales, autokratisches System wie uns die Leitmedien dies einzuflüstern versuchten. Es war globaler Islamofaschismus – eine theokratische Totalideologie mit Gewaltauftrag und globalem Anspruch. Wer diesen Begriff scheut, scheut die Wirklichkeit.
Über vierzig Jahre lang wurden Raketen über Stellvertreter abgeschossen, Regionen destabilisiert, Oppositionelle hingerichtet, Frauen als Wegwerfware behandelt, versklavt, verkauft, vergewaltigt. Das internationale Recht wurde systematisch ausgehöhlt, zum „Laughing Stock“ gemacht: Weil in der UN nicht Demokratien, sondern Diktaturen, Autokratien und islamofaschistische Regimes am Drücker sind, die den Westen für dessen eigene Zerstörung bezahlen lassen.
Und nun, da erstmals seit 1979 eine reale Schwächung dieses Regimes denkbar scheint, bricht wieder die liturgische Panik aus: „Völkerrecht!“, „Planlosigkeit!“, „Interventionismus!“ Besonders beliebt in deutschen Medien: „Noch nie sei ein Regime von außen erfolgreich beseitigt worden.“
Das ist historische Leere in Reinform.
Deutschland 1945. Japan 1945. Das nationalsozialistische Regime wurde nicht durch innere Einsicht beendet. Es brauchte die militärische Niederlage und die bedingungslose Kapitulation. Deutschland konnte sich nicht selbst befreien. Wer heute reflexhaft „Völkerrecht!“ ruft, wenn ein totalitäres, expansionistisches Regime militärisch unter Druck gerät, muss sich fragen lassen: Welche Alternative schlägt er vor? Die Stabilisierung des Status quo? Die Verlängerung der Unterdrückung? Die Fortsetzung der Stellvertreterkriege? Internationales Recht ist kein Fetisch. Es ist ein Instrument zur Begrenzung von Gewalt. Wenn es zur rhetorischen Schutzmauer für totalitäre Systeme wird, verkehrt sich sein Sinn.

Regula Stämpfli zu Codes, Terror, Sprechakten & was Judith Butler, die Universitäten, Verwaltungen & Medien damit zu schaffen haben. 8.11.2023

Regula Stämpfli ist eine der wenigen Denkerinnen unserer Gegenwart, die Codes, Terror und die Deutungshoheit von Judith Butler zusammenbringen, erklären und das “Zeitalter algorithmischer Grausamkeiten” definiert. Die Weltwoche gab der Autorin, Privatdozentin und Leiterin der öffentlichen Hannah Arendt Lectures die Chance, einige dieser Gedanken zu publizieren und zwar am 8.11.2023.

Für Wissenschaft, Öffentlichkeit, Zukunft der Demokratie besorgniserregend ist, dass Regula Stämpfli, seit ihrem Bestseller “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt” von SRF, TagesAnzeiger, Aargauer Zeitung, dem gesamten Ringier Verlag – alles Medien für die die outstanding Kolumnistin jahrelang tätig war, nicht eingeladen wird, um über die entscheidenden Themen der Gegenwart auch öffentlich nachzudenken. Diese Leerstellen schmerzen u.a. auch eine Öffentlichkeit, deren Kompetenz laStaempfli immer wieder hervorbringt, zum Diskutieren anregt und neue Themen auf die Agenda setzt. Der seit Jahren sehr subtil, aber für die Demokratie höchst problematische Taktik der “Cancel”-Kultur von Andersdenkenden, fällt mit der strukturellen Diskriminierung aller intellektuellen Frauen zusammen. Kennen Sie Shoshana Zuboff? War sie doppelt, dreifach so lange in den deutschen Bestsellerlisten wie der SchönwetterFernsehPhilosoph Richard David Precht? Nicht? Eben! Die Vordenkerin und demokratische Kritikerin des digitalen Plattformkapitalismus ist Insidern bekannt und wird auch ausgezeichnet, aber im Stillen von weniger klugen Kollegen kopiert, nicht zitiert und an den Universitäten ist sie kein “Household-Name” wie sie sein sollte.

Dies erinnert an jahrhundertelange Frauengeschichte(n) der Frauen, die “zu früh” kamen, verdrängt, vergessen und ganz bewusst vom Denkraum, von politischer Gestaltung, von intellektuellen Input mit grosser Breitenwirkung, vom künstlerischen Schaffen etc. ferngehalten wurden. Oder sie werden schamlos kopiert, ohne dass dies ausgewiesen wird. So übernahm ein Follower das “Social Media School”- Konzept von Regula Stämpfli und kommerzialisierte es; so klaute ein Starjournalist Regula Stämpflis “Politik-Rating” und veröffentlicht das Copy Paste seit über zehn Jahren (!); so verleugnet die Demokratie Stiftung Schweiz bis heute, u.a. Bruno Kaufmann, dass die Europäische Bürgerinitiative – European Citizen Initiative, eingeführt 2009 in der EU, eine Innovation der damals in Brüssel tätigen Politologin Regula Stämpfli ist. Das Politologie-Skript (Parteien, Staats- und Verfassungsrecht) der Universität Bern, das über 20 Jahre bis zur Pensionierung des betreffenden Professors gelehrt wurde, stammte von Regula Stämpfli; ihr Name wurde nur drei Jahre nachdem sie das Institut verlassen hatte, korrekterweise aufgeführt. “Social Pay per View”, das innovative online Bezahlkonzept von Regula Stämpfli anlässlich der Fussball WM in Rio ist in den letzten Jahren zum Geschäftsmodell vieler NGOs und Bewegungen geworden geworden – ohne laStaempflis Konzept dahinter zu bennenen. Die Medienanalyse von “Trumpism” wird von Schweizer Journalisten schamlos übernommen, ohne Regula Stämpfli zu zitieren, notabene. “Die Tages-Anzeigerin” ist ein weiteres Medienprodukt, das eins zu eins und copypaste DIE PODCASTIN übernommen hat, glücklicherweise hatten Isabel Rohner und Regula Stämpfli schon die Webseite tagesanzeigerin.ch schon länger in ihrem Portfolio, damit wenigstens hier der Sichtbarkeit und Nennung Genüge getan wird.

Doch medial und universitär wird ausgerechnet Judith Butler hegemonial, unwidersprochen und antidemokratisch rezipiert, diskutiert und appliziert. Hier der Artikel in der Weltwoche zu Judith Butler, Terror und Codes.

Judith Butlers Denken ist Ursprung, Kern und codierte Maschine solch totalitärer Phantasien: „Google und Gaza“ sind Autocomplete ebenso wie „Israel and Genocide“ – überall und flächendeckend auch auf TikTok, Twitter etc. Die waschechte Hegelianerin hält sich an ihren Meister: Sollten Theorie und Fakten jemals auseinanderklaffen, umso betrüblicher für die Fakten.” Butlerismus ist nicht einfach ein Gender & Woke-Thema, sondern fügt sich nahtlos ein in das, was Regula Stämpfli in ihren #HannahArendtLectures “Elemente und Ursprünge digitaler Totalitarismen”, der öffentlichen Vorlesung an der HSG detailliert nachzeichnet, erklärt. In der Vorlesung zeigt laStaempfli auch Wege für die westlichen Demokratien auf, wie wir garantieren können, dass unsere Urgrosstöchter auch in 100 Jahren noch die unglaublichen Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten als Frauen für Frauen, als Menschen für Menschen haben und diese Freiheitsgeschichte nicht vergessen, ausgelöscht und der Barbarei preisgegeben wird.

Regula Stämpfli über Codes, Terror, Universitäten und Judith Butler anlässlich der Hamas-Kuschlerei Butlers und Studierenden weltweit (11.11.2023 demonstrierten in London über 300.000 für die Terrortruppe Hamas unter dem Signet “From River to Sea…” also demonstrierten für die Auslöschung Israels).