
Politischer Islam: Eine hybride Bedrohung des Westens
Ein Junge verblutet, von Messerstichen aufgeschlitzt, der Täter steht daneben und ruft die Polizei: „Kommen Sie schnell. Ich wurde rassistisch beleidigt.“ Die Polizei rückt an. Legt dem sterbenden 18-jährigen Mordopfer Handschellen an während sein Mörder von der Polizei gekuschelt wird. Dies ist keine Fiktion, sondern im Dezember 2025 in Grossbritannien geschehen und erschüttert, seit Bekanntwerden des Falles, die Politik.
Willkommen in der erfolgreichen, hybriden Kriegsführung der Islamisten, von der nun auch ein Sikh, normalerweise eine sehr gut integrierte Religionsgruppe, profitiert hat. Die Agenda der britischen Polizei heisst zwar nicht „Civilization Jihad“, aber ihre Richtlinien passen in dieses Konzept. Weshalb ich das weiss? Ich habe das neue Buch von Heiko Heinisch, Nina Scholz und Gustav E. Gustenau gelesen: Politischer Islam – eine hybride Bedrohung Europas. Der ‚Civilization Jihad‘ der Muslimbruderschaft.
Das Buch gehört zu einer der präzisesten und unbequemsten Analysen, die in den letzten Jahren zum Thema „politischer Islam“ erschienen sind; es ist eine strategische Entschlüsselung. Die Autoren nehmen die Muslimbruderschaft (MB) beim Wort – beim eigenen Wort – und zeigen, dass hinter der zivilgesellschaftlichen Fassade ein langfristig geplantes und sehr durchdachtes Projekt zur kulturellen und institutionellen Transformation Europas steht. Der zentrale Begriff des Buches ist „hybride Bedrohung“. Die Autoren übertragen das Konzept moderner hybrider Kriegführung auf einen nicht-staatlichen, ideologisch kohärenten Akteur. Die islamistischen Gruppen agieren schon längst nicht mehr mit Bomben und offener Gewalt, so wie damals im IS-Staat. Sie setzen auf legale Mittel, zivilgesellschaftliche Strukturen, Bildung, Kultur, Medien, Politik und Netzwerke. Und auf Subventionen von Europa, wie im Fall des unter dem IS-Terroristenführer und neuen Staatsmann in Syrien zu beobachten ist. Islamisten haben viel Zeit, viel Geld und nur ein einziges Ziel, dem sie in Europa immer näher kommen: Die Errichtung einer islamischen Ordnung. Der „Civilization Jihadist Process“, formuliert von von Hasan al Banna (1906-1949) und Yusuf al-Qaradawi (1926-2022) zielt auf kulturelle Hegemonie, die die militärische Niederschlagung quasi unnötig macht. Die Autoren lesen die Texte der Muslimbrüder als Erste nicht als blosse Propaganda, sondern als ernstzunehmende, operative Pläne. Dadurch wird klar, dass entgegen der Meinung aller Integrationsbeauftragten, die Aktivitäten der Muslimbruderschaft nicht als zufällige oder rein religiöse Phänomene beschreibt, sondern als Teil einer kohärenten, adaptiven Strategie interpretiert. Eine hybride Kriegführung eben – eine, die Medien, Kultur und Wissenschaft bis heute vehement verneinen.
Die hybride Kriegführung besteht in der Migration, respektive “Settlement”, also Niederlassung, in der Einflussnahme (via Vereine, Verbände & sog. Ökumene), geht dann zur Destabilisierung über bis hin zur massiven Konfrontation und schliesslich zur Übernahme der ehemaligen Mehrheitsgesellschaft. Die Destablisierung findet über die Aushöhlung der demokratischen Institutionen statt: Laizismus, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Religionsfreiheit, öffentliche Versammlungsfreiheit werden durchlöchert bis der Hijab hip, die Scharia zur Kultur und öffentlichen Plätze durch betende Muslime (Frauen haben dort nichts zu suchen) besetzt werden. Mittäter der hybriden Kriegführung sind die westlichen Eliten in Medien, an den Universitäten, in den Kulturinstitutionen sowie in der Politik. Der „Dialog mit dem Islam“ oder wie der schweizerische Bundesrat Beat Jans auch meinte „Der Ramadan gehört zu der Schweiz“ ist im Buch kein Ausdruck von Toleranz, sondern gehören zu den Instrumenten bspw. der Muslimbruderschaft, um die eigenen antidemokratischen Strukturen unter dem Schutz der demokratischen Öffentlichkeit auszubauen. Die hybride Natur der Bedrohung besteht darin, legal aufzutreten, während parallel eine unumstössliche alternative Ordnung etabliert wird.
Der ermordete Junge in England heisst Henry Nowak. Er musste sein Leben lassen, weil unser westliches Rechtsystem durch den Einfluss, durch die hybride Kriegführung der Islamisten in Zusammenarbeit mit den sozialistischen Revolutionären so pervertiert wurde, dass alle Opfer von nicht-weissen Täter zunächst als Täter vernommen werden und über diese ideologisch motivierte Sachlage elendiglich ihr Leben verlieren. Oder ihre brutale Vergewaltigung – wie jüngst der Fall einer 12-Jährigen in einem Sozialheim in Berlin – nicht verfolgt werden durfte, weil es sonst zu „rassistischen Stereotypen“ kommen könnte.
Wie meinte noch Mephisto bei Goethes Faust? “Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.” Grossbritannien zeigt in diesen Tagen, wie der Kampf gegen „strukturellen Rassismus“ der Geist ist, der im Bemühen um das Gute, das entsetzlichste Böse schafft und die hybride Kriegsführung des politischen Islam zu einer Erfolgstory macht. Lesen Sie das Buch von Heiko Heinisch, Nina Scholz und Gustav E. Gustenau und verteilen Sie es dem Amt und Amtsleiter Ihres Vertrauens!
