#DiePodcastin inspiriert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick und ihre Heldinnen wie Vorbilder Süssmuth, Pusch, Theresia Rohner, von der Leyen, Kopp, Peschel-Gutzeit, Hesse, Spiess-Hegglin

#DiePodcastin inspiriert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick und ihre Heldinnen wie Vorbilder Süssmuth, Pusch, Theresia Rohner, von der Leyen, Kopp, Peschel-Gutzeit, Hesse, Spiess-Hegglin Letzte Woche kam das #sofagate – wir bevorzugen ja die Bezeichnung #malefail – vors Europäische Parlament: Ursula von der Leyen machte in ihrer Rede klar, dass sie sich durch das Verhalten von Präsident Erdogan und Ratspräsident Michel zurückgesetzt fühlte und zwar “als Frau und Europäerin.” Damit macht sie deutlich: Struktureller Sexismus macht auch vor Spitzenpolitikerinnen nicht halt. Was für ein machtvolles, wichtiges politisches Statement! Die Rohnerin zitiert zudem Ska Keller, die Co-Vorsitzenden der Grünen im Europaparlament, die sich direkt an Charles Michel wandte und richtigerweise feststellte: “Wenn Sie die Kommissionspräsidentin so behandeln, dann kann keine Frau eine andere Behandlung erwarten!” Sie hat recht: Die Zeit, als Männer sich bequem zurücklehnen konnten, ist endgültig vorbei! Am 28. April 2021 konnten die Appenzellerinnen AI endlich 30 Jahre Demokratie feiern. Vor genau 30 Jahren fand die erste Landsgemeinde (= kantonale Wahl) statt, an der Männer UND Frauen gleichberechtigt teilnehmen durften. Was für ein Meilenstein in der Schweizer Demokratiegeschichte, den Appenzell einzig Theresia Rohner zu verdanken hat, die sich damals durch die Instanzen geklagt hat. Eigentlich hätten alle Zeitungen davon voll sein müssen. Doch so läuft es nicht, wenn es um Frauen geht, nichts passiert einfach so – schon gar nicht die Berichterstattung. Die Rohnerin musste ganz schön rödeln, es ist ihr aber gelungen, dass die Zeitung “20 Minuten” mit ihr ein Interview geführt hat.Tippen wir Heldinnen in Google ein, fragt die Maschine zurück: Meinen Sie Helden?  laStaempfli erneut über Deutschland, Google-macht-Männermacht.Bei den Vorbildern bzw. inspirierenden Frauen sind sich LaStaempfli und Rohnerin einig: Es geht bei Vorbildern nicht darum, vollständig mit jemandem übereinzustimmen, sondern um Engagement, Eigenschaften, konkrete Handlungen. Denn was eint unsere Vorbilder: Es sind aktive Frauen, die handeln, die was tun, die politisch sind – und Humor haben.Die Rohnerin nennt Rita Süssmuth (Bundestagspräsidentin) und Elisabeth Kopp (erste Bundesrätin der Schweiz), Lore-Maria Peschel-Gutzeit (Ergänzung des Art. 3 Abs. 2 GG), Netzwerkerin Marlies Hesse (Journalistinnenbund) und Aktivistin Jolanda Spiess-Hegglin mit ihren Initiativen #NetzCourage und dem neuen Tool #NetzPigCock, über das Penisbilder direkt zur Anzeige gebracht werden können. Auf ihrer Liste standen aber noch viele, viele mehr, über die sie nicht mehr hat sprechen können…laStaempfli möchte stundenlang von Luise F. Pusch schwärmen, kommt aber auch nicht dazu und verweist deshalb in den Links auf die tonnenweise wichtigen Beiträge der herausragenden Sprach-Gigantin Pusch, die führende Linguistin, Denkerin und Archivarin für Frauenmenschen, Frauengeschichte, grosse Frauen, Frauenstars, Frauenlinien, Frauenstrassen, Frauenstädte, Frauenmusik und vieles andere Frauen ist. http://diepodcastin.de/2021/05/01/diepodcastin-inspiriert-isabel-rohner-regula-staempfli-im-feministischen-wochenrueckblick-und-ihre-heldinnen-wie-vorbilder-suessmuth-pusch-theresia-rohner-von-der-leyen-kopp-peschel-gutzeit/

Die Politphilosophin Stämpfli befragt die Bestsellerautorin Rohner in der Schweizer Botschaft in Berlin 19. Mai 2021

Digitale Apéro-Reihe der Schweizerischen Botschaft “50 Jahre Frauenstimmrecht – das bedeutet 50 Jahre Demokratie!”

Aus dem Brief des Botschafters Dr. Paul R. Seger: Am 19. Mai starten wir eine digitale Apéro-Reihe zu “50 Jahre Frauenstimmrecht – das bedeutet 50 Jahre Demokratie! Das ist ein Grund zum Feiern und Diskutieren!” Im ersten virtuellen „Apéro“ der Schweizerischen Botschaft in Deutschland bringen wir die Expertin für Frauenbewegungen und Krimiautorin Isabel Rohner („Gretchens Rache“) und die Politphilosophin Regula Stämpfli zusammen. „50 Jahre Frauenstimmrecht“ ist auch der Titel des Buches von Dr. Isabel Rohner und Irène Schäppi, das im November 2020 im Limmat Verlag erschienen ist und es in der Schweiz auf die Sachbuch-Bestsellerliste geschafft hat. Darin befassen sich insgesamt 25 Schweizerinnen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und aus ihrer jeweiligen Perspektive mit Demokratie, Macht und Gleichberechtigung. Eine davon ist die Autorin Dr. Regula Stämpfli („Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“). Auf Einladung der Botschaft werden die beiden Frauen live über das Buch, vergessene Heldinnen, wichtige Erkenntnisse und Chancen des Jubiläums für Gegenwart und Zukunft diskutieren: unterhaltsam, politisch und pointiert. Mehr Infos zu den beiden Gesprächspartinnen finden Sie unter www.isabelrohner.com und www.regulastaempfli.eu. Genaueres zum Live-Apéro erfahren Sie zeitnah auf den Social-Media-Kanälen der Botschaft. Dort vorbeischauen lohnt immer.

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Die Podcastin kontrovers: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über “53er”-Aktion, Wahlkommentare Annalena Baerbock & Pandemiemüdigkeit

Die Podcastin kontrovers: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Annalena Baerbock, Medien, Kandidaturen, Schauspielende, Agenda Setting, Kritik & digitale Verleumdungsmaschinen.

www.diepodcastin.de Annalena Baerbock: Isabel Rohner und Regula Stämpfli diskutieren die Medienberichte und was “Verzicht” bedeutet.

Die Rohnerin führt ins Thema Kanzlerinnen-Kandidatur ein: Personalentscheidungen bei Union und Grünen. Konkret zu Annalena Baerbock und Robert Habeck, die gemeinsam  verkündeten, dass Baerbock die erste grüne Kanzlerinkandidatin wird. Medienbeobachtung von der Rohnerin:

1. Hätten sich zwei Frauen einigen müssen, wäre die Nr. ZWEI NIE so ein Thema gewesen.

2. In der Berichterstattung über die grüne Entscheidung schwang – bewusst oder unbewusst – eine Gönnerhaftigkeit mit: Baerbocks Erfolg wurde über Habeck definiert. So hieß es in den Medien, er habe ihr “die Bühne überlassen”, er habe “Macht abgegeben”, er habe “verzichtet”. Verzichten kann man allerdings nur, wenn man selber einen Anspruch auf eben eine Sache hat.3. Leerstellen von Sprache und die Gefahr, in übliche Denk- oder Sprachmuster zu verfallen. Übel die  Nachfragen im ZEIT-Interview mit Robert Habeck:  “Kann eine Nummer 1 eine Nummer 2 werden” oder ob Annalena Baerbock “das Maskottchen des grünen Wahlkampfes” sei.Die Podcastin stimmt überein: Rollen umkehren. Frauen keine Fragen stellen, die Männer nicht auch gestellt werden.Dann heftige Diskussion von Isabel Rohner und Regula Stämpfli über die Schauspielende-Aktion #allesdichtmachen, die auf TWITTER mit #allesschlichtmachen beantwortet wurde. laStaempfli entnervt und mit klarer Positionierung zur Kritik als Parrhesia: Der Zeitgeschichte ist der Mut, die Fähigkeit und auch die Auseinandersetzung mit echter Kritik, d.h. an die Wurzeln gehende Kritik, abhanden gekommen. Rohnerin findet das überhaupt nicht: Die Aktion sei zynisch, verfehlt und führe ins Leere. Die Podcastin stimmt überein, dass sie in dieser Frage mehr als geteilt ist.

#DiePodcastin bloody great: Diesmal über Menstruation, Mansplaining & Sex mit Isabel Rohner und Regula Stämpfi

Die neue Folge von Isabel Rohner&Regula Stämpflis feministischen Wochenrückblick: auf http://diepodcastin.de/2021/04/17/diepodcastin-blutig-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-menstruation-mansplaining-mediatoo-maenner-metaphern/

Rohnerin & laStaempfli in #diepodcastin

#DiePodcastin bloody great: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Menstruation, Mansplaining, MediaToo und Männer-Metaphern mit einem grossen Plädoyer für Sex, Säfte und Frauenliebe.Update Arthur Ruthishauser von Tamedia: Regula Stämpfli und Isabel Rohner schlagen dem Verlag einen Feminismuskurs vor, nachzulesen auf www.regulastaempfli.eu Julian Reichelt ist immer noch im Amt und DER SPIEGEL  übertrifft sich an Frauenhass: Eine Frau macht Karriere im Auswärtigen Amt und schon nöselt ein misogyner Journalist. Die Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft SRG in der Bredouille: MediaToo vom Gröbsten: 230 (!!!) Beschwerden wegen Sexismus und “Übergriffen” wurden bei einem Genfer Anwältinnenbüro eingereicht und sofort heisst es: Die Cheffs haben sich zwar Verfehlungen geleistet, aber nicht so sehr, dass sie zurücktreten müssten.Weiter geht es mit dem Männer-Spiel der Kandidaten rund um die Kanzlerinnenschaft. Die Männermedien wie DIE ZEIT schreiben vom “Königsdrama” zwischen Markus Söder und Armin Laschet. Auch sonst fallen oft Ausdrücke wie “Kronprinz” und “Kronprinzessin” – ausnahmsweise, aber manchmal sogar “Königin Merkel”! – so gern und häufig verwendet werden? laStämpfli und die Rohnerin finden: Monarchie-Metaphern haben in einer ernstzunehmenden Berichterstattung über unsere Demokratie nichts, aber auch gar nichts verloren! Bei uns ist der Souverän das Volk!Übrigens spielt auch bei der Beschreibung der beiden Unions-Kontrahenten Söder/Laschet, so die Rohnerin, der Körper eine große Rolle: laStaempfli verweist auf die strategische Synthese von Geschlecht:Mann ist Staat, Frau ist Kultur.  Der Übergang von Söderkörper zum Oberthema Körper ist fliessend: Die “Goldene Gurke der Woche” geht sehr verdient an #pinkygloves: In der Sendung “Die Höhle der Löwen” haben zwei junge Männer für ihre frauenfeindliche Geschäftsidee eines pinken Einweg-Plastikhandschuhs für Frauen, damit diese endlich ihre Tampos “diskret” und “geruchsneutral” entsorgen, satte 30.000 Euro Förderung bekommen. Für die Rohnerin zeigt dieses Beispiel in a nutshell, was falsch läuft in unserer Gesellschaft und laStaempfli nickt, verstärkt und ergänzt mit “Die Scham ist vorbei”. Rohnerin: Thesen mit Weltveränderungspotential:1. Mansplaining: Männer erklären uns die Welt und lösen Probleme, die es gar nicht gibt. 2. Männer fördern Männer – selbst bei Schwachsinnsideen. Gründerinnen haben das Nachsehen.Der Bundesverband deutscher Startups hat gezeigt, dass Männer eine 60 % höhere Chance haben, an Risikokapital zu kommen, als Frauen – und dies ist eine konservative Schätzung. Das liegt auch daran, dass 96% der Venture Capital-Firmen von Männern geführt werden. Mit Gründungsideen von Frauen wird bei Pitches kritischer umgegangen und viel stärker hinterfragt. Richten sich die Ideen insbesondere an Kundinnen werden sie allzu gern als “Nischenprodukte” abgetan. Dies zeigte in der selben Sendung vor ein paar Jahren auch das Beispiel der Periodenunterwäsche OOIA.Bei fast 4 Milliarden Frauen auf der Welt ein Riesenskandal. 3. Produkte von Männern für Frauen gehen am Bedarf vorbei.Das zeigen die pinken Einweghandschuhe schon bei einem flüchtigen Blick: Sie sind unnötig, teuer (25 Cent pro Stück!!!), umweltschädlich (Plastik!) und pink. 4. Schlechte Produkte prägen das Frauenbild unserer Gesellschaft und verstärken Body ShamingPinkygloves suggerieren, dass Frauen eklig sind, unsauber, dass sie riechen – und machen damit keinen Hehl daraus, was die Zielvorstellung einer Frau sein soll: Frauen sollen “fresh” und “clean”, “geruchtsneutral”, STILL sein und sich auf keinen Fall selber anfassen wollen! Die Rohnerin und laStaempfli enden mit einem feurigen Appell vor allem an junge Frauen: Kauft solche Produkte nicht und lasst euch nichts einreden! Eure Körper sind völlig in Ordnung, so wie sie sind! Fasst euch an, kennt euch, liebt euch – das ist die Grundvoraussetzung für Selbstbewusstsein und by the way auch für guten Sex (ob allein oder mit Partner/in).Noch in eigener Sache: Bis zum 18.4. könnt ihr noch eure Stimme für “Die Podcastin” beim Deutschen Podcastpreis abgeben: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin/

Update: Erfolgreiche Frauen Regula Stämpfli

“Ich bin Regula Stämpfli, who else?” Ein Update 2021 des Interviews im “persönlich” anlässlich des Bestsellers: “Die Vermessung der Frau”, 2013. Während Männer ja ständig recycelt werden, obwohl sie nie Neues schaffen, werden Frauen in den Medien immer wieder neu erfunden: mit jungen Frauen. Deshalb beginnt jede Frauengeneration immer wieder neu. Hier ändern wir dies.

Regula Stämpfli ist Politologin, NEBELSPALTER-Kolumnistin, führt einen Literaturblog in ensuite und zusammen mit Isabel Rohner #DiePodcastin, den erfolgreichsten deutschsprachigen Frauenpodcast, nominiert für den Deutschen Podcast-Preis 2020. Sie lehrt an der HSG, Universität St. Gallen Politische Philosophie und ist Bestsellerautorin, deren Hannah Arendt-Buch schon seit über drei Jahren fällig ist: Doch Corona kam dazwischen. Die “Vermessung der Frau” war 2013 ein Bestseller ebenso wie “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt”, das nach wie vor sehr aktuell ist, wenn es um Daten, Digitale Transformation und Demokratie geht. Die umtriebige Bernerin stellt die wesentlichen Fragen der Zeitgeschichte und Gegenwart: Warum lassen sich Frauen und Männer je länger je stärker, vermessen, wiegen und durchbuchstabieren? Weshalb nennt sie die Digitalisierung die neue Form von Ideologie? Hier ein Update zur Frauenserie der Karrierefrauen, weshalb Stämpfli bei ihren Studierenden als “Lara Croft der Politologie” gealt, die mittlerweile auch in die Jahre gekommen ist und welchen Typ Mann sie nicht ausstehen kann. Wie gewohnt, nimmt sie dabei kein Blatt vor den Mund. Zum alten Interview, siehe https://www.persoenlich.com/medien/ich-bin-regula-staempfli-who-else-306701

laStaempfli : Biologie ist nie ohne Politik zu haben.

#DiePodcastin über #MaleFail: Isabel Rohner & Regula Stämpfli

#DiePodcastin über #MaleFail: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über #sofagate #Erdogan #soko #CharlesMichel #MediaToo, #Cohn-Bendit What a week! Die Rohnerin steigt mit einem Zitat der großen Hedwig Dohm (1831-1919) ein, die unsere Gesellschaft einfach schon vor 150 Jahren verstanden und analysiert hat: “Die Gewohnheit, die lange Dauer der Unterwerfung hat die Meinung von ihrem Recht bei den Männern so festgewurzelt, dass sie sich der Tatsache der Unterdrückung, die sie üben, gar nicht bewusst werden. Ebenso wenig wie die Mehrzahl der Frauen.” Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren #malefail : EU-Ratspräsident Charles Michel & sogenanntes #sofagate – wobei das Sofa nun wirklich nichts dafür konnte: Beim Besuch beim türkischen Präsidenten Erdogan hatte diese nur zwei Stühle vorbereiten lassen: einen für sich selber, einen für Charles Michel. EU-Präsidentin Ursula von der Leyen blieb da nur ein lautes “Ähm” des Protestes und eine Rolle, die die meisten Frauen unter uns nur zu gut kennen. Erdogan bekam genau das, was er wollte, denn Charles Michel tappte nur zu gern in seine Falle und spielte das Spielchen mit. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den Hampelmann: “Seine Kollegin wird gedemütigt? Offensichtlich not his business! Stattdessen lehnte er sich zurück und berief sich im Nachhinein aufs Protokoll.”

Die Rohnerin & laStaempfli finden: Was in Istanbul passiert ist, ist eine Metapher für den Feminismus in unserer Gesellschaft. Solange es Männer gibt, die sich einfach zurücklehnen, wird sich nichts ändern.laStaempfli redet über Gewaltverbrechen im ZDF: Soko Potsdam, Wien, Stuttgart: Die meisten Täter sind – erstaunlich – Frauen. Sie morden aus klassischen weiblichen Beweggründen: Habgier, Eifersucht, Neid, Depression, Schwäche, Angst. Hätten die Soko XY auch nur einen Hauch Wirklichkeit in ihren Stories, würde die Hälfte der Ehen nicht geschieden, sondern die Männer ermordet. Dann beide, die Rohnerin und laStaempfli, über #HannahArendt & Causa #Cohn-Bendit: Hier gewinnen alteingeübte Misogynie-Taktiken der Linken.In Sachen Sexismus in der Schweizer Medienbranche liefert Rohnerin die Fortsetzung der letzten Folge und verliest einen Meinungsbeitrag, den CHMedia bei ihr zum Thema bestellt, jedoch zum Abdruck abgelehnt hat. Der Text ist im Wortlaut bei www.diepodcastin.de nachzulesen. http://diepodcastin.de/2021/04/11/diepodcastin-ueber-malefail-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-sofagate-erdogan-soko-charlesmichel-mediatoo-cohn-bendit/

#diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner&Regula Stämpfli zu DENKMALE -MÄLERN

#diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner und Regula Stämpfli zur weiblichen Erinnerungskultur, Ika Freudenberg, Hannah Arendt, Hedwig Dohm und echte DENK-Male.
Avant-Propos:
 Der Plural von Denkmal ist Denkmäler. #diepodcastin beharrt diesmal auf Denkmale – damit das Mal als Ausdruck in Anlehnung an griech.mnemósynon „Gedächtnisstütze“ bleibt. Es geht eben ums das Denken und um die Zeichen-Setzung.Müssen Frauen eigentlich immer wieder von vorne anfangen? Und warum scheinen, sobald es um Frauen geht, im Journalismus alle Anforderungen an Qualität, Einordnung und Kontext schlicht vernachlässigbar? Die Podcastin verleiht dem ZDF Morgenmagazin für seine geschichtsvergessene Berichterstattung über den neuen ECCO-Verlag des Medienkonzerns HarperCollins – Zitat: “Ein neugegründeter Verlag beschäftigt und verlegt nur Frauen. (…)” die goldene Schrumpel-Gurke.Der Text liest sich wie vor dreihundert Jahren: ” Zu fünft haben sich die Verlegerinnen zusammengefunden, Bücher anzubieten mit Blickwinkeln, die sie bisher in den Bücherreaglen vermisst haben” – Isabel Rohner und Regula Stämpfli meinen, sie sollten vielleicht doch mal ein Bücherregal kennen bevor sie solche Dinge schreiben. Kurz: 2021 wird mit dem neuen Verlag so getan als hätte es politische Frauenverlage nie gegeben. “Ahistorischer Live-Fetischismus” kommentiert laStaempfli trocken. Sie fährt mit unglaublichen Beispielen punkto Hannah Arendt grad weiter. Die grosse DENKERIN OHNE GELÄNDER wird im Ausstellungskatalog zu “Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert” ständig in Bezug ihrer sogenannten Lehrer gesetzt. Grosse Denkerinnen brauchen keine Lehrer, doch dies scheint den Hänschens dieser Welt egal zu sein.
„Das Andenken allein vermag Gehandeltes dauerhaft zu machen“. Hannah ArendtDazu passt das Thema “Erinnungskultur” wie die Rohnerin fulminant fortfährt: Letzte Woche haben das Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel (www.addf-kassel.de) zusammen mit der Historikerin und Podcasterin Bianca Walther beim Magristrat der Stadt Wiesbaden einen Antrag auf ein Ehrengrab für die Feministin Ika Freudenberg (1858-1912) gestellt. Solche Engagements sind EXTREM wichtig, denn nur so können wichtige Frauen sichtbar und ihr Andenken auch für die Zukunft bewahrt werden. Die Rohnerin hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Journalistinnenbund um ein Ehrengrab für Hedwig Dohm (1831-1919) gekümmert – vor zwei Jahren war es dann soweit und dem Antrag wurde stattgegeben, nach über 10 Jahren des kontinuierlichen Engagements. Denn während gefühlt jeder Pilzsammler, solange er ein Mann ist, ein Ehrengrab der jeweiligen Kommune bekommt, werden bei Frauen immer noch andere Kriterien angelegt. Daher startet “Die Podcastin” auch den Aufruf, dass sich alle Hörerinnen und Hörer für Ehrengräber, Denkmaler, Gedenkplaketten etc. an ihren jeweiligen Wohnorten einsetzen. Ohne dieses private Engagement wird nämlich nichts passieren. Die Rohnerin selber bemüht sich aktuell um ein Denkmal für Hedwig Dohm – und zeigt den Unterschied zur Erinnerungskultur für berühmte Männer auf: Diesen wird meist mit “Starrmalen” gedacht. Möglichst imposante Statuen aus Bronze oder Marmor, vor denen die ZuschauerInnen erstarren sollen. Wir aber, wir wollen eine lebendige Erinnerungskultur an Frauen. Wir wollen Denk-Mäler im wahrsten Sinn!Das Bild zur Folge stammt übrigens von Jakob Häne.http://diepodcastin.de/2021/03/27/diepodcastin-ueber-starrmale-isabel-rohner-und-regula-staempfli-zur-weiblichen-erinnerungskultur-ika-freudenberg-hannah-arendt-hedwig-dohm-echte-denk-male/

Jakob Häne zur Erinnerungskultur von Isabel Rohner und Regula Stämpfli

Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind für “Deutschen Podcast-Preis” nominiert -Klicken ist gefragt

https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin/

Podcasts gibt es viele – „Die Podcastin“ von Isabel Rohner & Regula Stämpfli ist jedoch einzigartig. Seit Sommer 2020 schließen das Duo Isabel Rohner (Kulturwissenschaftlerin & Krimi-Autorin) und Regula Stämpfli (Politphilosophin) mit ihrem wöchentlichen Blick auf die Welt eine bislang klaffende Lücke: „Die Podcastin“ diskutiert alle denkbaren Themen – von Corona über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bis hin zu Architektur, Musik und Demokratiegeschichte – konsequent mit feministischer Perspektive und erweitert so das vermeintlich bereits Bekannte um die vergessene und verdrängten Frauen. „Die Podcastin“ macht Vorbilder in allen Bereichen unseres Lebens sichtbar und räumt auf mit Kitsch und Klischees: Messerscharf, politisch und immer SEHR unterhaltsam. Independent, weil von beiden ein Herzensprojekt! www.diepodcastin.de

#diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Codes, Wahlen, Frauen, Medien, #MediaToo

#diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Codes, Wahlen, Frauen, Medien, #MediaToo
#diepodcastin schockiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über omnipräsente Expertenmänner, Wahlen Baden-Württemberg, sexistische Wahlmechanismen, Julian Reichelt in “Die Zeit”, antifeministische ANNABELLE-Umfrage, algorithmische Formelfabeln.
 
Die Rohnerin in absoluter Topform mit der besten Gender-Analyse der Wahlen von Baden-Württemberg inklusive Medienkritik. #diepodcastin realisiert einmal mehr, wie diskriminierend Medienberichte zu Kandidatinnen sind. laStaempfli über die Referenz zwischen falschen Daten und echten Lebewesen. Wahrheit hat nach Hannah Arendt mit Wirklichkeit zu tun, ergo: Die Medienversäumnisse sind technisch gemacht: Codierter Sexismus. Politisch brauchen wir: No Data Without Representation, individuell als Frauen: Bots, Programme, die Frauentweets verlinken und so GenderGAP wenigstens ein bisschen verändern: Regula Stämpfli Zitat: Die algorithmischen Formelfabeln etablieren die totalitäre rassistische und sexistische Herrschaftsideologie hashtag und hyperlinkkonform: Maschinen werden automatisiert.” Stecken wir Vorurteile rein, kommen Vorurteile raus.
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Die Rohnerin nimmt den Faden auf und analysiert die ANNABELLE-Umfrage (ähnlich der deutschen Zeitschrift BRIGITTE) messerscharf: “Über 56 Prozent Frauen geben an, sich nicht selber finanzieren zu können. Jede 5. Frau sagt, aufgrund finanzieller Abhängigkeit in Partnerschaften zu bleiben. Dies im Artikel fast unkommentiert und zusammenhangslos zu rezipieren, ist schockierend unpolitisch.” #diepodcastin stellt die Ignoranz von geltenden Normen, Zwängen, Ohnmachten von Frauen fest.
 
Es gilt, die Situationen zu verändern, deshalb: Verlinkt, puscht FRAUEN. Wenn wir es nicht tun, tut es nicht nur niemand, sondern verwendet die meisten Publikationen für Rückschritte.

#DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen

#DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen. Was für eine Woche! Am 5. März 2021 haben sich 78 (!) Journalistinnen der Tamedia-Gruppe (= eines der wichtigsten und größten Verlagshäuser in der Schweiz, zu der mehrere einflussreiche Tages- und Wochenzeitungen gehören) in einem Offenen Brief an die Geschäftsleitung und Chefredaktion gewendet und den strukturellen Sexismus in den Redaktionen beklagt. Ihr Brief enthält dabei konkrete Forderungen und einen 7-seitigen Anhang mit konkreten Vorfällen von Sexismus: von sexistischen Sprüchen bis zur Verhinderung feministischer Berichterstattung und zu massiver Lohnungerechtigkeit. laStaempfli und Rohnerin schildern, wie die Presse selber mit diesen Vorwürfen umgegangen ist (Spoiler: sehr, sehr langsam und verzögert, zum Teil bis heute gar nicht) und bringen auf den Punkt, was das Problem sexistischer Medien ist: Medien schaffen Welt. diepodcastin-zu-macht-sexismus-misogynie-bei-tamedia-bild-u-a-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-medienstrukturen_500x667
Wenn sie als Organisationen und in ihrer Berichterstattung sexistisch sind, sind Frauen kein gleichberechtigter Part dieser Welt. Deutschland kann sich dabei übrigens nicht zurücklehnen: Gegen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt läuft ein “Compliance-Verfahren”, nachdem ihm  mehrere Frauen Nötigung und Mobbing vorgeworfen haben. Doch während in der Schweiz strukturell diskutiert wird, wird hier sexistisches Verhalten personalisiert. Ganz zu Beginn Rohnerin sehr lustig: Stichwort MÄNNERMEDIZIN. Hier verweist die Podcastin auf die grosse Dr. Julia Fischer im Gespräch siehe http://diepodcastin.de/2021/02/03/isabel-rohner-regula-staempfli-befragen-expertinnen-diepodcastin-im-gespraech-heute-mit-der-grossen-dr-med-julia-fischeraerztinmoderatorin/