Truth in the Age of digital reproduction: On Codes, Bias, Bank speak, Conspiracy and the Iconography of Power by Regula Stämpfli. CAS LUCERNE 16.3.2021

intro-1584020485Truth in the Age of digital reproduction:
On Codes, Bias, Bank speak, Conspiracy and the Iconography of Power by Regula Stämpfli, Online CA Position,Tuesday 16.03.21, 16.30 – 18.00
Lecture in English, BA Visual Communication – Camera Arts
Lucerne University of Applied Sciences and Arts – School of Art and Design.

“Reality is something that still exists when the codes stop.” (laStaempfli with inspiration of Philip K. Dick)  

“Truth is common, plural and established by people.” laStaempfli

Humans serve industries that produce rather totalitarian information awareness. Every day we are flooded with impressive data that – as Hannah Arendt Explanations of the works by Hannah Arendt can be found at the Stanford Encyclopedia of Philosophy. would put it bluntly, consists of “Clichés, stock phrases, adherence to conventional, standardized codes of expression and conduct, which have the socially recognized function of protecting us against reality.” “The life of algorithms” as a “concept of narratives, ideologies and images in codes” is not yet widely understood. Most media still refer to coding in terms of mathematical and logic analogies: the “hidden” is much more powerful than the “visible”. In coding, the realm between fiction and materiality is lost and therefore TRUTH is lost as well. Because truth can only be established in public, on common ground among humans in their form of zoon politikon as Hannah Arendt again would add: “Wherever the relevance of speech is at stake, matters become political by definition, for speech is what makes man a political being.” laStaempfli would say: “Wherever the relevance of codes is at stake, matters become political by definition, for codes are what make humans political beings nowadays.” The Platforms or the “Big Nines” as Amy Webb would put it, deprive us of alternatives. In our daily lives we all have to undergo old feudal practices of entry codes: Instead of customs at the bridge, we pay data into privately owned machines. The state is filled with the same channels that feed the supply chains of “surveillance capitalism” (Shoshana Zuboff). Article published by The Guardian on 04.10.19: Shoshana Zuboff: ‘Surveillance capitalism is an assault on human autonomy’. What images, judgments are built into codes and conquer the world through repetition? How do conspiracy theories fit into “autocomplete”? How can we code to sustain public spheres rather than closing down to the “tyranny of intimacy”, a term which Richard Sennett The concept of “tyranny of intimacy” is discussed in the book “The Fall of Public Man” by sociologist Richard Sennett in 1977. Read the book review published by The New York Times on 23.01.77. drew from Hannah Arendt? How can we disrupt ruling algorithms which constitute a global grammar to replace the existing world? How to defeat Trends, Hashtags, Hyperlinks, Autocompletes, Black Boxes and their fictitious logic? What does “reporting” in the digital age mean? Regula Staempfli invites you on a rather extraordinary tour on ambivalence, diversity and Truth in the age of digital reproduction. Join the political philosopher in webbing the data texture differently while she draws on an update of Hannah Arendt and her own work (“Die Vermessung der Frau” 2013, “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt” 2018.).

Links: Shoshana Zuboff: https://www.youtube.com/watch?v=hIXhnWUmMvw and laStaempfli: https://www.youtube.com/watch?v=zWTtCfvntUU

#diepodcastin trendet mit books and more: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Amanda Gorman, Aspekte ZDF, Christa Ruland by Hedwig Dohm & Zeruya Shalev & viele Links. Im Zeitalter digitaler Reproduktion werden die alten patriarchalen Codes wieder und wieder repetiert: so kommt es, dass uralte Themen in ewig neuem Gewand Frauen überfallen. Der erste Ärger ist Freude: An der Berlinale werden Maren Eggert und Lilla Kitzlinger ausgezeichnet. 2021 ist das letzte Jahr, dass Frauen gewinnen können, da die Kategorie “Beste Schauspielerin in Haupt- und Nebenrollen” abgeschafft wird. Wie von der Rohnerin prophezeit: Dies Jahr gewinnen Frauen, die nächsten zehn Jahre dann wieder Nicht-Frauen. laStaempfli ärgert sich über Aspekte im ZDF. Stellt Euch mal vor, ZDF Aspekte würde zum internationalen Tag der Befreiung von nicht-weissen Menschen folgende Themen anteasern: Wozu schwarze Menschen? (Wozu Feminismus?) Was hilft gegen das Weisssein? (Was hilft gegen das Patriarchat) Der Schönheitskönig bekennt sich zum Schwarzsein (Miss Germany bekennt sich zur Feministin). Gleiche Arbeit von Schwarzen für gleiches Geld? (Gleiche Arbeit, gleiches Geld?) Schwarzenmorde:Blackizid (Femizide – Frauenmorde). Isabel Rohner und Regula Stämpfli streiten und einigen sich: Die politische Teilhabe befindet sich in den letzten 30 Jahren unter den Bedingungen codierter, postmoderner Beliebigkeit im Kampf gegen alles, was mit Frausein zu tun hat. Habituell, Kulturell, politisch. Der Diskurs verschleiert die Struktur und den Mächtigen gelingt es, die Unteren gegeneinander auszuspielen. Siehe dazu auch das Übersetzungsdrama von Amanda Gorman wie verstörende Literatur von Zeruya Shalev: Sprechendes Denken lebendig bei der #diepodcastin. Aufs Bild klicken und Sie hören die Folge. 

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Regula Stämpfli und Isabel Rohner auf Schweizerdeutsch zu #50JahreFrauenstimmrecht im Schweizer Radio X

Regula Stämpfli und Isabel Rohner “schwiizerdütsch” im Schweizer Radio X zu #50Jahre Frauenstimmrecht. #DiePodcastin über #Heldinnen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den brutalen Kampf ums Frauenstimmrecht, Unsichtbarkeiten und die grössten Heldinnen Europas, bspw. Theresia Rohner.

 regulastaempfli zoomfuturDie Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution war ein Versprechen auf die Anerkennung der Ebenbürtigkeit aller Menschen. In Realität war sie das Verbot der Ebenbürtigkeit der Frauen: Die Macht der Geschichtserzählung bleibt indessen ungebrochen. Die Vorstellung, Demokratie sei nur revolutionär, progressiv, gut für die Menschheit trägt zur Unsichtbarkeit von Frauen bei (Hedwig Richter). Es gibt eine Scham, eine Unfähigkeit der Männerstaaten, sich dafür zu entschuldigen, wie lange und hartnäckig sich wieder und wieder gegen das Recht von Frauen brutal wehren, gesehen, gehört zu werden und politische, ökonomische und kulturelle Teilhabe einzufordern. Der Kampf ums Frauenwahl- und -stimmrecht war ein brutaler und bleibt nur ein vorläufiges Happy End, da der Kampf um Sichtbarkeit weitergeht, so laStaempfli.  
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Vom Kampf zu den Heldinnen: Die Rohnerin erzählt spannend die Geschichten all der vergessenen Heldinnen, erklärt, was es mit den Helden so an sich hat und weshalb die wahren Heldinnen sterben, vergessen und kaum gefeiert werden. Isabel Rohner entwirft, wie es ihr so entspricht, grad eine geniale Theorie zu Helden & Heldinnen: grossartig. Und wir hören über Theresia Rohner und verneigen uns nochmals an dieser Stelle vor ihr. Hier der Beitrag:

Twitter 2021 laStaempfli.: Expertise zum Verhüllungsverbot 7.3.2021

Twitter 2021 laStaempfli.: Expertise zum Verhüllungsverbot 7.3.2021

Die mediale Diskussion rund ums Verhüllungsverbot wies klassische Trumpismus-Strukturen auf: Die radikal islamistischen Politisierungspropaganda durch Nikab, Burka und Tschador wurden in Medien, Kampagnen und Stellungnahmen institutionalisierter Gleichstellungsorganisationen postmodern und beliebig mit Perlenketten, Bikinis oder Miniröcken gleichgesetzt. Es ist Regula Stämpfli und vielen MitstreiterInnen gelungen, den gängigen apolitischen Diskurs beispielsweise von Operation Libero mit wichtigen Stellungnahmen von muslimischen Akademikerinnen, laizistischen Menschen aus islamischen Ländern sowie Feministinnen weltweit zu durchbrechen. Hier die wichtigsten Links und Hinweise, die dazu führten, dass trotz massiven Widerstand in Medien und den extrem mühsamen Auftritten des rechtspopulistischen Egerkingen Komitees, das die Initiative lancierte, den Burka-Ban trotzdem bei einer Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger durchzubringen. Bild: NZZ

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“Der Ganzkörperschleier, als eine Praxis, die durch einige extremistische religiöse Interpretationen motiviert ist, ist nichts anderes als ein mobiles Gefängnis nur für Frauen. Diese Kleidung, im öffentlichen Raum, drückt also nicht einfach eine Kleiderwahl aus. Im Gegenteil, sie vermittelt eine ebenso einfache wie gewalttätige Idee: dass es legitim ist, Frauen, und nur Frauen, unsichtbar, unpersönlich, unwahrnehmbar zu machen. Dieser Idee darf man nicht mit Toleranz begegnen, denn sie untergräbt die eigentliche Grundlage der Toleranz, nämlich die Gleichheit aller Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht. Sie hat daher viel mehr mit Herrschaft und Machtverhältnissen, insbesondere von Männern über Frauen, als mit Religion zu tun. Wir wollen unseren Kindern und vor allem unseren Töchtern sagen können, dass wir im Jahr 2021, als uns die Frage gestellt wurde, das Gefühl hatten, dass nein, der Vollschleier für Frauen nicht mit unserer Vorstellung von der Gesellschaft vereinbar sei, dass er keine harmlose Option sei. Dass wir der Ansicht waren, dass der vollständige Schleier, die absolute Unsichtbarkeit im öffentlichen Raum, als eine den Frauen strikt vorbehaltene Praxis, sowohl faktisch eine Misshandlung als auch symbolisch das Zeichen einer Doktrin der Entwürdigung und Gefangenschaft von Frauen sei. Ein solches Symbol braucht daher ebenso wenig akzeptiert zu werden wie eine Rede, die offen zu Hass oder Diskriminierung aufruft. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat im Übrigen 2014 ein solches Verbot im Namen einer offenen und egalitären Gesellschaft für gültig erklärt. Grundrechte lassen sich nicht, je nach Kontext, relativieren. Natürlich manifestiert sich Rassismus hier in der Schweiz wie auch anderswo. Wir sind nicht naiv in Bezug auf die Absichten der Initiatoren, die darin bestehen, die Frage des Vollschleiers zu instrumentalisieren, um die Existenz einer unüberwindbaren Opposition der Kulturen oder eines Kampfes der Zivilisationen anzuerkennen. Im Gegensatz zu ihnen haben wir keine Ressentiments oder Ängste gegenüber Menschen, die sich mit der muslimischen Religion identifizieren (und das gilt für alle anderen Religionen auch). Aber wir beanspruchen das Recht, uns allen Reden und Symbolen zu widersetzen, wenn wir es für gerechtfertigt halten. Und tun es gerade weil wir uns auf eine Gesellschaft zubewegen wollen, in der weder Rassismus noch Sexismus einen Platz haben. Um auf diesem Weg voranzukommen, brauchen wir Unnachgiebigkeit gegenüber dem, was Ungleichheit manifestiert und bestätigt, und nicht eine unangebrachte Offenheit gegenüber entwürdigenden Praktiken. Überall auf der Welt setzen sich Frauen gegen das Diktat des Vollschleiers ein, ohne in irgendeiner Weise Religion oder gar Religiosität in Frage zu stellen. Manchmal setzen Feministinnen ihr Leben aufs Spiel, indem sie gegen die Verpflichtung zum Tragen des Schleiers kämpfen. Andernorts kämpfen sie dafür, den vollständigen Schleier in öffentlichen Räumen oder Bildungseinrichtungen zu verbieten. Und mehrere mehrheitlich muslimische Länder in Afrika haben den vollständigen Schleier wegen des Fundamentalismus, den er verkörpert, verboten, wie kürzlich in Senegal. Wir können uns nicht eine Sekunde lang vorstellen, als bewunderte und weltoffene Demokratie das Signal zu geben, dass wir die Gefangenschaft von Frauen in der Öffentlichkeit akzeptieren und tolerieren müssen. Der Wunsch, unsere Solidarität mit diesen Feministinnen in aller Welt zu zeigen, wiegt bei unserer Entscheidung viel schwerer als die Feststellung, dass wir – ohne jede Freude – das Motto eines ultrakonservativen Klubs kurzfristig teilen. (…) Und wir werden keinen Fehler machen: Während wir natürlich damit beginnen müssen, die uns gestellte Frage richtig zu beantworten, müssen wir dann das Blatt umdrehen und unsere Energie all den wichtigeren und ehrgeizigeren Kämpfen widmen, die uns auf dem Weg zu einer Gesellschaft der Gleichheit erwarten. Aus dem Manifest der LeTemps https://www.letemps.ch/opinions/gauche-feministes-accepterons-linterdiction-voile-integral

Weitere Links: https://www.defacto.expert/2021/02/18/der-kontext-ist-wichtig-gerade-beim-nikab/ und 

#clubhouse, 8.3.2021 Regula Stämpfli zum Design der Woche, 17.00 Uhr. 

Regula Stämpfli an den 13. Aargauer Demokratietagen 2021: live aus Wien artcare.at bei der Most Wanted Female Art Auction

13. Aargauer Demokratietage 2021: Pannel

Die Aarauer Demokratietage 2021 stehen ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums der Einführung des Frauenstimmrechts. Das digitale Format erlaubt es, die einzelnen Themenblöcke auf vier Tage zu verteilen. Die Veranstaltungen finden im März jeweils am Donnerstag um 16.00 Uhr statt. Am ersten Demokratietag, am 4. März, hat die jüngere Frauengeneration das Wort, und zwar an einer vom Medienpartner SWI swissinfo.ch produzierten und live ausgestrahlten Panel-Diskussion zum Thema «Alte Machtfrage, neuer Kampf mit neuen Köpfen».  Aktivistinnen von damals erhalten heute zum Frauenstimmrechts-Jubiläum Telefonanrufe von “Hatern” – wird die Machtfrage je gelöst sein? Frauen führen die neuen politischen Bewegungen wie Klimastreik, #metoo, Black Live Matters an. Schaffen diese neuen Zugänge in die Politik? Was unterscheidet die federführenden Frauen dieser Bewegungen von den herkömmlichen Politikerinnen? Reicht die Power der neuen, von Frauen angeführten Bewegungen, um die Politik zu ändern – schnell und dauerhaft? Ist der Weg in die institutionalisierte Politik ein Ziel?EvpOyNMXAAoLilh

  • Marie-Claire Graf, Klimaaktivistin/UNO-Klimabotschafterin und Unternehmerin, Protective Mask Initiative
  • Estefania Cuero, Junge Akademie Schweiz und Unternehmerin Diversity & Empowerment
  • Dr. Regula Stämpfli, Politikwissenschaftlerin und Autorin
  • Renat Künzi: Journalist SWI swissinfo.ch (Moderation)
  • HIER ZUM VIDEO: https://www.swissinfo.ch/ger/-extremer-backlash—das-swi-panel-im-stream/46422592

Clubhouse, Design der Woche #5: René Spitz, Sascha Swiercz, Regula Stämpfli zu den Gestaltungsthemen : Erstens Facebook in Australien: Die Gestaltung des politischen Aschermittwochs & Werbespots für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg.22.2.2021

Clubhouse: Design der Woche #5: 22.2.2021 René Spitz, Sascha Swiercz, Regula Stämpfli zu den Gestaltungsthemen : Erstens Facebook in Australien: Die Gestaltung des politischen Aschermittwochs & Werbespots für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg. Notizen zu den Gesprächsfetzen: Die Grünen klingen wie irgendwelche Unternehmen,die sich öko geben. Es ist alles gestalterisch uninspiriert und wird niemanden vom Hocker reissen: Am meisten nervt die Elevatormusik. Die Weigerung der Parteien, sich auch nur einen Millimeter für gute demokratische, vielseitige Gestaltung zu bemühen. Die AfD Wahlwerbung ist mit der Familie wie ein Pixiebuch aufgebaut, erschreckend gut: Dunkeldeutschland.: Wir fallen immer drauf rein. #Codes füttern #Algorithmen, die #Autokratien stärken, womit wir bei #Facebook und #Erpressung #Australien wären. Hier nur der Hinweis auf Regula Stämpfli: No Data without representation. Es ist höchste Zeit, dass Amazon, Facebook, Google, Apple endlich #digitaltaxes zahlen & #openinfrastructure anbieten. 

SYDNEY, AUSTRALIA - FEBRUARY 18: In this photo illustration ABC News reports on Facebook's news ban on Australian and International content on February 18, 2021 in Sydney, Australia. Facebook has banned publishers an users in Australia from posting it sharing news content as the Australian government prepares to pass laws that will require social media companies to pay news publishers for sharing using content on their platforms. (Photo by Brendon Thorne/Getty Images)

 

#DiePodcastin erheitert, spielt, vergnügt: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über grandiose Entertainerinnen.

#DiePodcastin erheitert, spielt, vergnügt: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über grandiose Entertainerinnen.

Im feministischen Wochenrückblick ist laStaempfli wütend: Seit Jahren schreiben Ingrid Brodnig, Shoshanna Zuboff, Amy Webb, Cathy O Neil und sie selber die Tasten heiss, dass ALGORITHMEN NIE NEUTRAL, sondern extrem VOREINGENOMMEN sind. Die Medienmenschen tun indessen so als hätten sie das Thema erst für sich entdeckt und geben sich sehr überrascht. Kein Wunder kommt die Welt nicht weiter. Zudem verweist laStaempfli auf die feministische Debatte um den Burka-Ban in der Schweiz: Es gibt ganz viele linke, progressive, wissenschaftliche, weibliche Organisationen, die sich DAFÜR aussprechen. Der Link der klugen Elham Manea ist unten angefügt.Dann wird es heftig. Der Karneval: Die Rohnerin legt sich mit der mächtigsten Truppe in Köln an. Die Kölner Rote Funken als reiner Männerverein, der gemeinnützig ist: das bedeutet für die Frauen wiederum kein Zugang zu Hierarchie, Netzwerk und Elitepositionen. Der Kölner Ober-Bürgermeister ist immer automatisch Mitglied in der geheimen Satzung: Henriette Reker ist die einzige Frau, die in diesem Geheimclub aufgenommen wurde: SYSTEMISCHE DISKRIMINIERUNG. Bis diese Vereine keine Frauen aufnehmen, dürfen sie keine öffentlich-rechtlichen Gelder mehr kriegen.#diepodcastin schreibt wieder mal einen Brief. Es folgt ein Exkurs über Medien-Einheitsbrei, die ständig dieselben Themen bringen statt sich den WIRKLICH WICHTIGEN Themen zu widmen. DANN DIE ROHNERIN WEITER IN TOPFORM: “Eher wird eine Frau Bundespräsidentin als dass sie Moderatorin einer grossen Spielshow wird.” laStaempfli ist baff. Dank der Rohnerin wird uns allen bewusst, wie ÜBERWÄLTIGEND DIE MÄNNERBASTION ENTERTAINMENT am öffentlich-rechtlichen und als auch in den privaten Medien ist.entertainerinnen

“Wer wird Millionär” – ist weltweit die wichtigste Spielsendung und wird ausschliesslich von Männern moderiert. Ausnahme gab es EINMAL in der Türkei, of all places, als eine Moderatorin für einen schwer erkrankten Moderatoren einspringen musste. Spiel, Sport sind Männerbastionen, die viel weiter wirken als der erste Augenschein dies vermuten lässt. Es ist also keine Nebensache, dass nur Männer die grossen Kisten leiten: Wir brauchen SPIELRINNEN: ÜBERALL; PRÄSENT; TANZEND; BERAUSCHEND; BEWEGEND. Grosse Entertainerinnen haben das Potential, die Welt zu verändern. Dann Hymnen auf die phänomenale Feministin Björk und ein grosses Gedenken an Françoise Cactus, die als tolle WOOMER (Wortschöpfung laStaempfli Wikipedia), die weibliche Generation der Boomer, feministisch zum Singen, Tanzen und Lieben gebracht hat. Sie ist mit nur 57 Jahren verstorben, sie fehlt: #DiePodcastin feiert sie, viele Links, schaut und geniesst die grosse Entertainerin. Sie hat uns allen witzige, tolle Rock-Pop-Elektrosongs beschert, Radiosendungen gestaltet, sie war die beste DJ, konsequent französisch und mit der Häkelpuppe Wollita uns alle bezaubert: Die Liebe zu Dritt, zu VIELT für uns alle: Françoise Cactus.

Das Design der Woche #4 auf #Clubhouse mit René Spitz, Birgitta Homburger, erik spiekermann, Sascha Swiercz und Regula Stämpfli zu Rosenmontag, Impeachment-Video #CapitalRiots und #FFP2 Die Maske als Bag. 15.2.2021 17.30 Uhr

Das Design der Woche #4 auf #Clubhouse mit René Spitz, Birgitta Homburger, erik spiekermann, Sascha Swiercz und Regula Stämpfli zu Rosenmontag, Impeachment-Video #CapitalRiots und #FFP2 Die Maske als Bag. 

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laStaempfli: “Wir werden alle zu Puppen oder ist es umgekehrt? Die Puppen ersetzen real uns Menschen #postcorona” als Kommentar zum abgesagten Rosenmontag, der aber im Kölner Karnevalsmuseum liebvoll als Minizug von 32 Metern und unzähligen Puppen mit Livekommentar im WDR gesendet wurde. 

erikspiekermann: “Die Polarisierung verunmöglicht Politik. Das Video war gut gemeint, doch erreicht keine Pluralisierung der Parteien, die wir uns alle erhoffen. Es braucht ein diverses, mindestens Vierparteien-System; denn sowohl die Demokraten als auch die Republikaner sind in Flügeln gespalten. 

Birgitta Homburger: “Erfolgreich ist, was kommunizieren will, aber wenig informiert” mit anderen genialen Sätzen, die laStaempfli nicht notieren konnte und die Eigenschaft von #Clubhouse ist, dass normalerweise die Programme nicht aufgezeichnet werden. 

Sascha Swiercz: “Die FFP2 Bag hätte als Schuhe, Kopfbedeckung, Kleid, Tasche als High Fashion mit high Design Transformation durchaus eine Chance” laStaempfli applaudiert, René Spitz ist entsetzt und alle äusserst vergnüglich. Es war eine wichtige Gestaltungsrund, langsam grooven sich die #Clubhouse DesignerInnen zusammen unter der exzellenten, äusserst intelligenten und inspirierenden Leitung von René Spitz. Hören Sie rein, jeden Montag um 17.30 Uhr wenn es heisst: Das Design der Woche#4. 

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René Spitz, Christoph Niemann, Birgitta Homburger, Sascha Swiercz & Regula Stämpfli in Das Design der Woche #3 auf Clubhouse , 8.2.2021: The Great Green Wall, Die russische Staatsgewalt im konkreten Erscheinungsbild von Uniformen & Demonstrationen, Das neue Cover im New Yorker von Christoph Niemann, der sich der Designkritik stellt.

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René Spitz, Christoph Niemann, Birgitta Homburger, Sascha Swiercz & Regula Stämpfli in Das Design der Woche #3 auf Clubhouse , 8.2.2021: The Great Green Wall, Die russische Staatsgewalt im konkreten Erscheinungsbild von Uniformen & Demonstrationen, Das neue Cover im New Yorker von Christoph Niemann, der sich der Designkritik stellt. 

laStaempfli zu den Uniformen: Kleider machen Leute und Uniformen Soldaten. Auf österreichisch heisst die Uniform ja Montur und das trifft es viel besser: Uniformen machen gleichförmig, die Monturen stellen auf, fügen zusammen, demonstrieren Gewalt: Monturen montieren Maschinen. Früher waren die Montierten die Reiter gegen die Demonstranten. Uniformen sind notwendige Bedingungen für den Kombattantenstatus: Wenn es keine Uniformen gibt, weiss mann ja nicht, wer verhauen werden soll.Es gab in Deutschland bis 1933 ein Uniformverbot: Hugo Boss unterlief dies 1932, indem er für die NSDAP schon den schwarzen Dienstanzug für die SS schneiden liess. Es gibt übrigens immer noch ein Uniformverbot: Die Rechten oder die Scharia-Idioten versuchen es ja immer wieder, einheitliche Kleidung durchzusetzen, um sich für einen eigenen Staat aufzurüsten. Birgitta Homburger verweist auf die Fragilität in der Ikonografie: Beide, laStaempfli und Homburger beschreiben anhand der Bilder die Installation von Avataren, überdimensionierten Maschinen-Menschenkörpern gegen zerbrechliche Lebewesen als staatliche Macht-& Gestaltungselemente. 

Great Green Wall: Sascha Swiercz fragt nach bei der Diskussion zum “Mauer”-begriff als ursprünglich männliche Gestaltungskonnotation. Es geht, so laStaempfli hier, um die Abgrenzung, die Machtsymbolik, die Autorität der Höhe der Mauern, die Schutz- wie Einsperrkonnotation, Gefängnismauern, die Klagemauer in Jerusalem, die nur Männern vorbehalten war etc. René Spitz verweist auf die Schutzfunktion von Mauern gegen Anschläge anhand des Beispiels Jerusalem. Fazit: Mauer als Great Green Wall verweist auf das Gestaltungsversagen der gut gemeinten 8000 Kilometer langen grünen Bepflanzung, die jedoch zu wenig nachhaltig ist: Nicht das Neupflanzen von Bäumen ist entscheidend, sondern die Verjüngungsschnitte, die Transformation von alten in Zukunft. laStaempfli sieht da den Konflikt im Design: Gestaltung sollte nachhaltig sein, das bedeutet oft die Verzweigung von Vorhandenem und Neuen: Das wäre nach ihr dann weiblich. Und nicht einfach immer noch mehr und noch neuer…niemann_wooster_newyork102_signature_012521-810x1106

Regula Stämpfli zum New Yorker Cover von Christoph Niemann: “Mit Stift, Pinsel, Papier, Farbe versteht der Künstler, der Gestalter, der Denker Niemann digital und analog so zu verbinden, dass daraus gestaltete Poesie und einleuchtende Erzählungen werden.” Webseite : https://www.christophniemann.com/