Nie Wieder Ist Jetzt! Am 9. November 2025 das berührende Gespräch mit der grossartigen Künstlerin Ilana Lewitan im Podcast “Artisapieceofcake.” „Erinnerung hat Farbe.“ Über die Kunst, aus der Stille zu sprechen.

Ilana Lewitan spricht, als würde sie malen: mit Pausen, Farben, Schatten, Licht.
Ihre Sätze tragen Erinnerung in sich, aber auch Zukunft.
Sie gehört zur zweiten Generation – den Töchtern und Söhnen der Überlebenden –,
und sie verwandelt das Unaussprechliche in Bilder, die atmen.

„Adam, wo bist du?“ fragte sie in ihrer Installation, und die Frage galt uns allen.
Nach dem 7. Oktober 2023 malte sie Dunkelheit über ihr eigenes Werk –
nicht als Aufgabe, sondern als Zeugnis:
Kunst, die sieht, bevor sie weiß.

In diesem Gespräch erzählt Ilana Lewitan von ihrem Vater.
Eine Überlebensgeschichte des Vaters, die so schrecklich ist, wie er überleben musste, in Zwangsarbeit im Warschauer Ghetto war, sich nach seiner mutigen Flucht in den Wäldern versteckte und dann in einem Loch, fürchterlich leidend. Ilana Lewitan erzählt auch von ihrer Mutter, die aus dem Warschauer Ghetto durch die Kanalisation entkam und sich unter den fürchterlichsten Umständen verstecken musste, eine unmenschliche, unterirdische Qual, unaussprechlich. 


Das Gespräch mit Ilana Lewitan, die Erinnerung, die Kunst, ist transformativ, geboren in der Stille, im Schweigen. 
Schmerz, Überleben, Klang in der Kunst in Form, Farbe, Haltung.
Sie spricht über das Erbe der Stille und den Mut, sie zu durchbrechen.

Ihr Werk ist kein Mahnmal, sondern ein lebendiger Raum.
Man sieht die Schatten, aber man hört auch das Lachen,
das aus der Tiefe kommt, wo Leben sich weigert, zu verschwinden.

Der Podcast wurde von Gerd Buurmann mit großem Feingefühl geschnitten.
Ich selbst höre mich darin zu oft – Ilana hätte mehr Raum verdient –,
doch vielleicht ist auch das Teil dieser Geschichte:
das Ringen um Stimme, Schweigen, Resonanz. Hört Ilana Lewitan.
Sie spricht für viele, und sie malt für uns alle, von damals ins Jetzt.

Ilana Lewitan ist aktuell in München, Jüdisches Museum, zu sehen in der Ausstellung: Die Dritte Generation – der Holocaust im familiären Gedächtnis bis März 2026.

https://artisapieceofcake.art/2025/11/06/ilana-lewitan-erinnerung-hat-farbe-ueber-die-kunst-aus-der-stille-zu-sprechen-ein-gespraech-von-regula-staempfli-mit-der-grossen-kuenstlerin-lewitan-in-ihrem-atelier-oktober-2025

laStaempfli an der Frieze London 2023 A journey from Reykjavík to London.

Frieze London is one of the only fairs to focus only on contemporary art whilst Frieze Masters gives a unique view on the relationship between historical art and contemporary practice. Frieze Masters shows work made before the year 2000, whereas Frieze London presents work created mainly post-2000. Regula Staempfli is invited by a well known Gallery and Art Magazine to review “Die Messe” (as the. Germans say). Messe is such a nice word anyway, because in German it means at the same time religious as well commercial practice: Go out and show the good path. But let’s leave distractions aside – Frieze London follows laStaempflis artistic year with her writing residency in Island June 2023.

In Reyjkiavik laStaempfli collaborated with the fantastic artist HULDA VILHJALMSDÓTTIR ON 21 POSTCARDS FOR THE RENOWNED GALLERY IN VIENNA “RUT’S GALLERY”: HERE SOME INSIGHTS BY INSTAGRAM: Visit Rut’s Gallery @rutsgallery.

“New Project at Rut’s Gallery: “An artistic journey through Iceland”. Dr. Regula Staempfli, podcaster, bestselling author and political philosopher spent her Artist residence in Reykjavík from June 4th to 25th. Every day she collected an art piece which she put in poetic reference and sent the postcard to Rut’s Gallery. Here you will find all the postcards that arrived in Vienna – some of them got lost unfortunately. Most postcards come from HULDA VILHJAMSDOTTIR. JON MAGNUSSON contributed as well as NINA VILHJAMSDOTTIR and Sigridur Rut Marrow.   Rut’s Gallery is planning a vernissage and exhibition with the postcards, hopefully with both artists, Hulda & Regula present. Here you can enjoy a first impression of the artistic journey: Iceland in June 2023.”