Regula Stämpfli über Daten und Ideologien im Radio Dispositiv, Wien.

Regula Stämpfli über Daten und Ideologien im Radio Dispositiv, Wien. Vor der Coronakrise im Dezember 2019 führten Herbert Gnauer und Regula Stämpfli für Radio Dispositiv, cultural broadcasting archive, ein spannendes Gespräch über Daten und Ideologien. Hier der Link: https://cba.fro.at/434897. Funktioniert auch, wenn aufs Bild getippt wird. #BigNine #DataTransformation #DigitalDemocracy #DigitalTransformation.

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#DiePodcastin: Isabel Rohner und Regula Stämpfli mit Sommer-BücherTipps

Für mehr Büchertipps siehe auch laStaempfli Literaturblog https://www.ensuite.ch/literaturblog/

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Friday-Magazine.ch empfiehlt: 5 feministische Podcasts, die Du kennen solltest, u.a. #DiePodcastin von Isabel Rohner und Regula Stämpfli

“Du interessierst Dich für Gleichstellung und Genderthemen?” Dann solltest Du hier mal reinhören: Faust und Kupfer, Realitäter*innen, Feuer&Brot, www.diepodcastin.de – thanks to @friday-magazine.ch

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Regula Staempfli on “The Court of Justice invalidates Decision 2016/1250 on the adequacy of the protection provided by the EU-US Data” Protection Shield

The Court of Justice invalidates Decision 2016/1250 on the adequacy of the protection provided by the EU-US Data Protection Shield. In 2016 Regula Staempfli presented at the TEDx-Conference in Bern the constitutional logic for the democratization of digital Democracy: No Data without representation. 2020 Max Schrems, the Data-Protection activist won his case against the republic of Ireland. Let ´s all hope this is not the first but the real step towards abolishing the “Surveillance capitalism” (Shoshana Zuboff). It is unbelievable that, as Max Schrems and I point out, that we as citizens have to sue for our guaranteed fundamental rights. #Gafa #Facebook #Twitter #Apple #Amazon #IBM #Microsoft #Google etc. Follow me on Twitter @laStaempfli.downloadBildschirmfoto 2020-07-17 um 10.12.18

Die Staatsrechtlerin Regula Stämpfli über das Scheitern der Thüringer Quotenregel

Thüringer Quote scheitert vor Verfassungsgericht

Ein Kommentar der Staatsrechtlerin Regula Stämpfli über das Scheitern der Thüringer Quotenregel.

Dieses Urteil wäre auch von Feministinnen zu verhindern gewesen.

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Ein Paritätsgesetz, das Parteien vorschreibt, wie sie Wahlen bestreiten dürfen beschränkt die Freiheit nicht nur der Parteien, sondern auch der Wähler*innen. Dies, weil dieser Quotenvorschlag strukturell falsch war. Demokratien dürfen sich nicht auf Identitätskriterien stützen. Seit der nationalsozialistischen Machtergreifung sollten alle Staatsrechtler*innen wissen, dass die „Identität zwischen Regierenden und Regierten“ nicht zu mehr Demokratie führt. J.J. Rousseau treibt sonst wieder sein Unwesen mit der problematischen Konstruktion von „volonté générale“ und dem „volonté de tous“. Allgemeinwohl und Mehrheitswillen müssen in Balance gehalten werden. Dafür gibt es den Rechtsstaat.

Ja: Frauen werden in Deutschland radikal punkto Teilhabegerechtigkeit und Partizipation beschnitten.Ja: Deshalb braucht es unbedingt Quoten für Frauen. Denn momentan gibt es in Deutschland die Männerquote. 

Aber – doch nicht auf Verfassungsebene, sondern auf allen gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Ebenen! Es brillante Steuerungsmittel – von vielen Gleichstellungsländern erprobt: Das öffentliche Auftragswesen beispielsweise. Wo öffentliche Gelder sind, da müssen Quoten rein. Wo öffentliches Wissen ist, da müssen Quoten sein. Wo öffentliche Medien sind, da müssen Quoten rein. Wo öffentliche Kultur ist, da müssen Quoten rein. Dann braucht es keine Parteililsten mit Quoten, sondern die sind so selbstverständlich wie alle Quoten in Demokratien, die unter dem Stichwort Föderalismus, Proporz, Länderausgleich etc. verhandelt werden. 

Nachzulesen in: Regula Stämpfli, Über das Gute – Einige Gedanken zur Gerechtigkeit. Festschrift für Hans Giger zum 80. Geburtstag, Bern 2009. Regula Stämpfli, Schweizer Politik. Weiss auf Schwarz. Studie der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen, Bern 2011. Stämpfli Regula, Gleichstellungsprogramm für den Kanton Basel-Landschaft, Liestal 1995.

Die Podcastin: Isabel Rohner und laStaempfli im Gespräch. Neuer Podcast zu Philosophie, Politik, Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft und natürlich zu Feminismus

Wie werden Frauen sichtbar? Warum fragen Frauen während Männer antworten? Und was haben die Bilder über Krieg, Wirtschaft oder Kunst mit Gender zu tun? Die politische Philosophin Regula Stämpfli und die Publizistin Isabel Rohner – beide Doktorinnen ihres Fachs – sprechen über Frauen. laStaempfli und die Rohnerin, so ihre Namen in den sozialen Medien, räumen in ihrem Wochenrückblick gnadenlos mit Kitsch und Klischees auf: Messerscharf, politisch und unterhaltsam. Sie erzählen wie Pippi Langstrumpfs Geburtstag mit den fehlenden Corona-Expertinnen zusammenhängt, weshalb Frauen und Geld Tabuthemen sind und was wir alle von Hedwig Dohm und Hannah Arendt lernen müssten. Und sie fragen: Was erzählen uns all die Daten und gegenwärtigen Fiktionen über Macht? „Die Podcastin“ erzählt und regt zum Nachdenken an. Frauen reden über Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und Macht.

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Regula Stämpflis Literaturblog: Weiblich, intellektuell, stark, nachhaltig, zukünftig…

Regula Stämpflis Literaturblog: Weiblich, intellektuell, stark, nachhaltig, zukünftig…

Während die diversen Literaturclub-Runden die von Regula Stämpfli besprochenen Bücher erst Jahre später entdecken, können Sie schon längst dabei sein. Sie lesen über “Das grosse Datenloch”, erfahren Neues aus der Streaming-Küche von Netflix, wissen wie die Volksrepublik China den Überwachungsstaat neu erfindet, hören, weshalb Gynä Faber der bessere Max Frisch wäre, empören sich über Macho-Interviews in den Tageszeitungen, freuen sich über Michelle Obama und lachen fröhlich über so freche Artikel zur Art Basel: “Kann man das scheissen oder soll man das kaufen?” Stämpflis Literaturblog ist eine Trouvaille. Bildschirmfoto 2020-07-08 um 22.06.13

Politphilosophin Regula Stämpfli über den Zusammenhang Fake News und digitale Revolutionen, SRF 16.6.2020

Politphilosophin Regula Stämpfli über den Zusammenhang Fake News und digitale Revolutionen, SRF 16.6.2020: “Das was ich in meinem Buch als Trumpism bezeichne, ist die Erfassung einer philosophischen und politischen Entwicklung der Eroberung der Welt als Zahl. Das, was wir mit moralischen Empörungen mit Fake News verurteilen ist nichts anderes als die Konsequenz einer datengetriebenen Logik, die sich in der Politik via Brands, Images, Marken, Polls etc. manifestiert.”

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