Aus aktuellem Anlass: Regula Stämpfli postet zum internationalen Frauentag 2020

Im Jahre 2014 hielt ich in Schaffhausen eine Rede zum Internationalen Frauentag. Dies tat ich seit über zwanzig Jahren als “junge Feministin” bevor die “jungen Feministinnen” die Frauenfrage wieder dort ausgruben wo sie schon vor über 150 Jahren war….

Sarkasmus beiseite. Die Rede ist immer noch topaktuell, ebenso wie die Rede vor den ZDF-Frauen. Regula Stämpfli zum internationalen Frauentag siehe https://www.youtube.com/watch?v=wXguaNXwyQQ

Regula Stämpfli zu Frauen Macht und Bilder im ZDF siehe https://www.youtube.com/watch?v=wXguaNXwyQQ

Und hier der beste Kommentar aus der DIE ZEIT

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Regula Stämpfli über die Infodemie Corona 4. März 2020

Regula Stämpfli über die Infodemie Corona&China

Corona hält alle Medien in Atem. Krisenkommunikation, Hygiene-PR und Datenflut zu Neuansteckungen folgen sich im Hysterietakt. Was sind die unmittelbaren Auswirkungen von Medienrevolution und Virusinfektion?

Die Gesundheitsbehörden informieren so flächendeckend, dass das Gegenteil der Krisenkommunikation eintritt: Vorbei die Sicherheit, die Behörden hätten alles im Griff. Mittlerweile geraten auch ganz normale Menschen in Panik, von der Börse ganz zu schweigen. Die flächendeckenden Informationen, Updates, Katastrophenszenarien punkto Corona bewirken, dass die Menschen noch mehr vor ihren Bildschirmen sitzen und zuhause bleiben. Der Corona-Virus setzt das öffentliche Leben ziemlich schachmatt, wie die Bilder aus der VR China zeigen. Auch politisch wirkt Corona wie ein Virus auf bestehende Verhältnisse: Nicht nur Trump, sondern auch die Gesundheitsbehörden warnen vor Mobilität, vor Globalisierung. Die Vernetzung der Welt wird durch lokale „Gesundheit first“-Massnahmen massiv gebremst. In der VR China hat das Virus sogar die Kraft, die Überwachungsdiktatur unter der Führung von Xi Jinping zu Fall zu bringen. Die Regierungspropaganda China Daily zeigt, wie fragil das Regime geworden ist und titelt überraschenderweise ein Dementi: Die Corona-Krise sei keineswegs „Chinas Tschernobyl“. Dies lässt aufhorchen.

Link: 

https://www.chinadaily.com.cn/a/202002/21/WS5e4f12efa3101282172791cb.html

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Regula Stämpflis Kulturjahr in ensuite – Kultur und Kunst, was denn sonst? Februar 2020

Februar: Nackt. Die Kunst der Blösse

Der wohlgeformte Hintern glänzte überall: Von München nach Zürich bis zu seinem Ausstellungsort Basel. Das Antikenmuseum Basel und die Sammlung Ludwig besuchte ich nicht zuletzt wegen der überaus gelungenen Werbung für die Ausstellung „Nackt“. Die „Aphrodite Kallipygos“, mein Alter-Ego sozusagen, respektive „die mit dem schönen Hintern“, ist über 2100 Jahre alt und war zu Gast in diesem tollen Museum, das den Charme einer Welt von Gestern perfekt versprüht. Schade nur, dass das Museum viel zuwenig Veranstaltungen mit zeitgenössischen Kultur- und Politikwissenschaftlerinnen offeriert: Was hätten wir doch Spannendes zu erzählen! Allein über die österreichische „Venus von Willendorf“ würden neun Abende kaum reichen, soviel gäbe es über matriarchale Netzwerke und Modernität avant la lettre und jenseits des Machofeuilletons zu berichten. Die nackte Göttin war zu Beginn der Menschheit Verheissung von Fruchtbarkeit und Transformation. Doch schon bei den Schriftgelehrten in Ägypten bedeutete die Nacktheit Sklaverei. Mit der Schrift kam die Kleidung und damit fast ewige Hierarchie. Seitdem wird die Blösse von männlicher Macht dazu benutzt, Opfer zu kreieren: Opfer des Voyeurismus, Opfer der Schutzlosigkeit, Opfer sexueller Gewalt in unzähligen Bildern. Künstler sind leider oft erkennbar als willige Vollstrecker ikonographischer Dominanz: Von der Lust bis zum Tod.

Die Ausstellung war wirklich einzigartig und das „Antikenmuseum Basel und die Sammlung Ludwig“ verdienen jede Werbung. Und wer weiss: Vielleicht kommen die Verantwortlichen ja wirklich noch auf die Idee, die zeitgenössischen Denkerinnen zu einem neuen Reigen in die Räume voller göttlicher, antiker und nackter Botinnen der Inspiration zu laden. Ich wäre jedenfalls sofort dabei.

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Regula Stämpfli über Boris Johnson, die BBC und digitale Revolutionen im Klein Report, Mediendienst der Schweizer Kommunikationsbranche

Seit der Wahl von Boris Johnson steht die BBC unter massivem Druck. Die Politologin Regula Stämpfli analysiert in ihrem Kommentar für den Klein Report die Rolle der Medien im Diskurs über die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Grossbritanniens und untersucht Parallelen zu den Entwicklungen in der Schweiz.Bildschirmfoto 2020-01-08 um 17.24.54

Logo: Wenn Markten punkten (oder auch nicht) Regula Stämpfli über Trump, Tamedia und Bayer im Mediendienst der schweizerischen Kommunikationsbranche

Gute Marken stehen alle Krisen durch. Schlechte Brands haben das Potenzial, selbst funktionierende Uralt-Marken mit in den Abgrund zu ziehen.

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Regula Stämpfli über Gregor Schöllgens Buch “Krieg”: Hundert Jahre Gegenwart in ENSUITE. MAGAZIN FÜR KUNST UND KULTUR

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