Regula Stämpfli empfiehlt Maja Göpels “Die Welt neu denken”: Fortschritt? Ja, welcher denn und wann endlich?”

Regula Stämpfli empfiehlt Maja Göpels “Die Welt neu denken”: Fortschritt? Ja, welcher denn und wann endlich?” Wenn eine Frau wirklich Kluges sagt und trotzdem die Männer eingeladen werden… 

Die führenden Ökonomen der letzten 50 Jahre gründeten ihre Propaganda auf der richtigen Annahme, dass Staaten, Experten, Manager dazu gebracht werden können, die unglaublichsten Theorien zu akzeptieren. Und diese, selbst wenn viele kluge Köpfe kommen und sie von der Unrichtigkeit überzeugen, einfach so weitermachen wie bisher, weil Menschen, selbst wenn sie wissen, dass sie Lügen vertreten, diese immer noch verteidigen.

Maja Göpel hat «Die Welt anders denken» geschrieben, ein wirklich gutes Buch. Sie ist Ökonomin, Nachhaltigkeitswissenschaftlerin und arbeitet als Generalsekretärin des WBG (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) in Deutschland. Sie gründete mit den Fridays for Future die «Scientists for Future». Das Buch war ein Bestseller, trotz dem echt schrecklichen Cover, das eher wie ein Selbsthilfe-Schlager aus den 1950er-Jahren daherkommt. Anders als ihre männlichen Kollegen Harald Welzer und Rutger Bregman wird die Expertin für ökologische Wirtschaftstheorie kaum in deutsche Sendungen eingeladen. In Deutschland dominieren die Männer alle Debatten in einem Masse, dass selbst die arrivierte Schauspielerin und Gattin von Hubert Burda, Maria Furtwängler, zusammen mit ihrer Tochter Elisabeth Furtwängler eine Stiftung gegründet hat, die in regelmässigen Abständen Studien zur Frauendiskriminierung in den Medien liefert. «Männer erklären, wie systemrelevant Frauen sind», fasst die Forscherin Elizabeth Prommer die neusten Ergebnisse zur Corona-Krise und deren Weltendeuter zusammen.

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Regula Stämpfli über das TikTok-Verbot als Chance für die Demokratisierung des Internets

Regula Stämpfli über das TikTok-Verbot als Chance für die Demokratisierung des Internets: Statt Globish-Monopole wäre dank Donald Trumps Initiative die Zeit für demokratische Netz-Regionalismen gekommen. siehe Persönlich.Com Das Onlinemagazin für Entscheider und Meinungsführer. Link: https://www.persoenlich.com/blog/tiktok-verbot-als-chancepressebild stämpfli

laStaempfli on toxic debates: Codes fire insignificant sidelines. This only serves anti-democrats.

Regula Staempfli on toxic debates: Codes fire insignificant sidelines. This only serves anti-democrats. (English commentary by the author who apologizes for the inadequate translation)

Shitstorms are fuelled by Hyperlinks. Many of the outraged still don’t realize this. Destroying friends on the left does not lead to a democratisation of the system but feeds the rich in Silicon Valley. In my book “The banality of Trump”TM  (my English Title for Trumpism: A phenomenon conquers the world”) I explain the phenomenon of “Digitally driven scripted reality”.

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It is very efficient in hurting all political discourse, especially in still existing democracies. Democracies nowadays fail not because they are being attacked by outsiders but from the inside via hyperlinks that fuel discourses based on hatred, on splitting people into enemies and friends. Hyperlinks, Codes, Algorithms are programmed to divide, individualize, scandalize all political protests. They are programmed to kill democratic discourse not to enable deliberation. Twitter has equipped all anarchists (left and right) to get rid of existing welfare states and democracies. Pre-digital guerilla tactics destroyed civilizations and/or brought down existing regimes. “Move fast and break things” – the motto of Mark Zuckerberg has proven to be true. The broken circle can be vetted in the left, in the opposition to Trump while all antidemocrats move faster than ever before. 

Friday-Magazine.ch empfiehlt: 5 feministische Podcasts, die Du kennen solltest, u.a. #DiePodcastin von Isabel Rohner und Regula Stämpfli

“Du interessierst Dich für Gleichstellung und Genderthemen?” Dann solltest Du hier mal reinhören: Faust und Kupfer, Realitäter*innen, Feuer&Brot, www.diepodcastin.de – thanks to @friday-magazine.ch

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Die Podcastin: Isabel Rohner und laStaempfli im Gespräch. Neuer Podcast zu Philosophie, Politik, Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft und natürlich zu Feminismus

Wie werden Frauen sichtbar? Warum fragen Frauen während Männer antworten? Und was haben die Bilder über Krieg, Wirtschaft oder Kunst mit Gender zu tun? Die politische Philosophin Regula Stämpfli und die Publizistin Isabel Rohner – beide Doktorinnen ihres Fachs – sprechen über Frauen. laStaempfli und die Rohnerin, so ihre Namen in den sozialen Medien, räumen in ihrem Wochenrückblick gnadenlos mit Kitsch und Klischees auf: Messerscharf, politisch und unterhaltsam. Sie erzählen wie Pippi Langstrumpfs Geburtstag mit den fehlenden Corona-Expertinnen zusammenhängt, weshalb Frauen und Geld Tabuthemen sind und was wir alle von Hedwig Dohm und Hannah Arendt lernen müssten. Und sie fragen: Was erzählen uns all die Daten und gegenwärtigen Fiktionen über Macht? „Die Podcastin“ erzählt und regt zum Nachdenken an. Frauen reden über Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und Macht.

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Regula Stämpfli über die Zukunft des Lernens im Jahr 2175 für swissfuture 1/2020

Vom Konsum zum Leben: Lernen in der Zukunft. 

Radikal ist immer nur das gute Lernen, also Selbstermächtigung und Teamarbeit in einer hoch vernetzten Welt. Die politische Philosophin Regula Stämpfli nimmt uns mit in eine Reise der Zukunft im Jahr 2175 für swissfuture – Magazin 1/2020. Siehe https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/07/zukunft-des-lernens-swissfuture.pdf

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“Raus aus der Stadt: Rein ins nachhaltige Wohnen”: Regula Stämpfli über die Zukunft des Wohnens.

“Raus aus der Stadt: Rein ins nachhaltige Wohnen”: Regula Stämpfli über die Zukunft des Wohnens. Die Frage, wie wir in Zukunft wohnen werden, hat Designer*innen und Zukunftsforscher*innen schon immer beschäftigt. Die Corona-Krise bestärkt Trends und beschleunigt Entwicklungen hin zu einem naturverbundenen Leben. In “Traumhaus” 3/2020, Gastbeitrag von Regula Stämpfli. “Sehnsucht nach Natur und Authentizität” – “Nicht die Häuser werden intelligenter, sondern die Umgebung wird natürlicher”. 

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laStaempfli on #AI & #KI and #Algorithmic Bias: TEDx 2013 (The World is only ready for her message in 2020…)

 

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Regula Stämpfli, Swiss-born, lives in Munich and works as a columnist and lecturer in Germany, France and Switzerland. For four years she worked on a modern interpretation of Hannah Arendt’s vita activa, published in Brussels in 2007 as Die Macht des richtigen Friseurs (The Power of a Proper Hairdresser). in 2013 she wrote: “The Poetry of Algorithms and the future of the Pixel-Gaze”, critique of modernist perception of time, and of mankind and its labours. Together with IFG Ulm, her professional advisory board, Regula Stämpfli initiated a publicity program called Designing Politics -The Politics of Design for the HFG Ulm institute in 2007. The Ulm Discussions continue within various design networks. In 2013, Stämpfli’s book Die Vermessung der Frau (The Metric Woman) was published by the publisher, Gütersloher Verlagshaus. The book gained high recognition (second edition was published after only four months) and has received innumerable reviews and readings, including TV and radio programs.

In 2018 laStaempfli wrote “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt”, which was a Bestseller in Austria with a long book tour. Staempfli develops the theory of digital democracy in regards to communication and how Trumpism is a method rather than just a mishap in history. The book is one of the best critiques on #Bankspeak, #Ratings, #Polls and applies Hannah Arendts Vita Activa. 

A multi-faceted intellectual, Stämpfli is known from her written works and television appearances as a sharp-witted analyst, columnist and inspirational talker. Opinions of her vary greatly: the Neue Zürcher Zeitung once referred to her as “Nervewrecker from Brussels”, whereas her students have called her “The Lara Croft of Political Science”. Her popular works comprise additional books, including a collection of her articles, among  there an exhibition and a book on women and their professions. Staempfli teaches political philosophy at the University of St. Gallen. 

Regula Stämpfli über die gewachsene Macht der Experten 2020

Regula Stämpfli über die gewachsene Macht der Experten 2020 im : Der Kirchenbote

„Experten sind die neuen Propheten“

Regula Stämpfli sieht eine Verschiebung der Machtverhältnisse in der Schweiz aufgrund von Corona von Carmen Schirm-Gasser (Auszug)

Haben wir zu sehr auf Experten gehört? 

In der Tat. Die Experten sind die neuen Propheten. Sie bringen die wissenschaftlich legitimierten Heilsbotschaften, zum Wohle der Allgemeinheit. Diese Expertokratie übersieht, dass der Mensch mehr als die Summe seiner biologischen Funktionen ist. Das ist ein Menschenbild, das alle metaphysischen Aspekte ausklammert. Man könnte meinen, wir sind wieder im 19. Jahrhundert. (…)Bild 04.06.20 um 11.16