#diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli im feministischen Wochenrückblick. Diesmal Ampel, PuffPaff, Zapfenstreich &Schrumpelgurke

Auszüge aus Isabel Rohner & Regula Stämpfli #diepodcastin: “Was für ein Ab- und Unterschied: Während sich Ex-Kanzler Gerhard Schröder beim Zapfenstreich noch das Männerlied “My Way” vorspielen ließ, setzte Bundeskanzlerin Angela Merkel 16 Jahre später auch hier neue Maßstäbe: Neben dem DDR-kritischen “Du hast den Farbfilm vergessen” und dem Choral “Großer Gott, wir loben dich” erklang im Bendler-Block Hildegard Knefs große Hymne “Für mich soll’s rote Rosen regnen”. Die Rohnerin outet sich als große Bewunderin des Multitalents Hildegard Knef, für sie nicht nur eine große Schauspielerin und Sängerin, sondern vor allem auch eine der größten deutschen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Lest bitte alle “Der geschenkte Gaul” und Knefs wunderbare, tiefen Gedichte! Die Rohnerin liebt über alles “Wieviel Menschen waren glücklich, dass du gelebt?” laStaempfli ist entzückt, denn sie hat all dies über Hildegard Knef auch nicht gewusst.laStaempfli berichtet aus Wien: Die österreichische Boysgroup ist abgetreten. Die Begründung von Sebastian Kurz, Alexander Schallenberg udn Gernot Blümel ist nicht etwa: “Well, wir stecken tief im Korruptionssumpf und müssen uns vor Gericht verantworten”, sondern “Wir wollen uns dem Nachwuchs, der Familie weitweg von der Politik widmen.” Selten wurde Care-Arbeit so verhunzt. Die gelackmeierte Türkiselite ist zwar weg: Das Automatensprech der von PR getränkten öffentlichen Rede leider noch nicht.” Nachhören auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts etc. http://diepodcastin.de/2021/12/04/diepodcastin-ampelt-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-zapfenstreich-nina-hagen-hildegard-knefkurzwaschen-graessliche-mediale-goldene-schrumpelgurken/

https://twitter.com/laStaempfli/status/1467463625833123840?s=20

Und last but not least geht die “Goldene Schrumpelgurke” dieser Woche an die Redaktion von Pro7 “TVtotal” und Moderator Sebastian Pufpaff, die doch tatsächlich die “heißeste Biene der FDP” ausfindig machen wollten. Auch wenn der Preis am Ende an Christian Lindner ging – die Sexualisierung von Politikerinnen war schon in den 1950er Jahren kalter Kaffee. 2021 ist sie nur noch peinlich. Zu den goldenen Schrumpelgurken ergänzt laStaempfli: Die Politsatire ist in Zeiten digitaler Automation schon längst zu misogynen Vernichtungsprogrammen mutiert. Das Lachen über Aussehen von Frauen, die pornografischen und sexistischen Anspielungen gegenüber Politikerinnen ist Ausdruck zutiefst frauenverachtender Referenzen, Images und Vorstellungen. Hier empfiehlt laStaempfli nochmals das Buch von Angela Nagle, Kill all Normies und ihr eigenes Kolumnenbuch, Sex, Katzen und Diäten oder Gretchens Rache von Isabel Rohner. Ein spannender, genial geschriebener Krimi, in dem Frauen lachen und in dem nicht über Frauen gelacht wird.

#diepodcastin ist sich diesmal einig: Die Medienqualität  – vor allem auch der öffentlich-rechtlichen – versagt angesichts der Möglichkeit der ersten Aussenministerin Deutschlands und stellt fest, dass sich die strukturelle Diskriminierung in den journalistischen Narrativen hartnäckig hält. Hier ergänzt laStaempfli ein gutes Beispiel im Text punkto Süddeutsche: Am 3. Dezember 2021 war der Feuilleton so gut wie nie: #diepodcastin gratuliert auf Instagram.

Regula Stämpfli über Boykotte Olympics: 1980 Moskau & 2022 Beijing im Kleinreport. 1.12.2021.

“laStaempfli sieht nicht ein, weshalb zeitgenössische Demokratien lieber tote Heldinnen feiern statt durch aktives Eingreifen lebende Heldinnen zu retten und die Demokratie zu verteidigen.”

Der Klein Report berichtete: Zhang Zhan, für die einen Journalistin, für die anderen «Bloggerin» und für die chinesische Regierung eine Verbrecherin, schwebt in Lebensgefahr. Gäbe es die westlichen Onlinemedien nicht, wir wüssten alle nichts vom Schicksal dieser Menschenrechtsanwältin und Heldin der Information. Peng Shuai ist chinesischer Tennisstar – und seit ihrer Veröffentlichung über sexuellen Missbrauch in den höchsten Funktionärsebenen der Volksrepublik spurlos verschwunden. 

Regula Stämpfli – sie verfasste ihre Masterarbeit über die Volksrepublik und hat nie aufgehört, über das faszinierende Land weiter zu berichten – plädiert hier, exklusiv für den Klein Report, für einen diplomatischen Boykott der olympischen Winterspiele 2022 in der Volksrepublik China. Sie sieht nicht ein, weshalb zeitgenössische Demokratien lieber tote Heldinnen feiern statt durch aktives Eingreifen lebende Heldinnen zu retten und die Demokratie zu verteidigen. Weiterlesen …

“Symbolpolitik ist nicht nichts” – laStaempfli

http://www.kleinreport.ch/news/cancel-culture-mal-richtig-beijing-2022-98368/

Frauen lesen: Weihnachtstipps 2021 von #diepodcastin. Isabel Rohner & Regula Stämpfli schreiben & reden über Bücher. Manchmal sogar über die eigenen.

Regula Stämpfli schreibt den vielbeachteten Literaturblog bei ensuite – der Zeitschrift für Kultur und Kunst. Diesmal empfiehlt sie Madleine Miller: laStaempfli findet Circe tausendmal besser als das Buch zu Achill, das wohl wegen dem Männerhelden aber mehr Aufmerksamkeit erhält.

Isabel Rohner und Regula Stämpfli reden über die Bücher der #diepodcastin.

http://diepodcastin.de/2021/11/27/diepodcastin-ueber-ihre-buecher-isabel-rohner-lastaempfli-ueber-krimitrilogie-von-isabel-rohner-sowie-deren-hedwig-dohm-edition-spuren-der-zeit-rohners-50-jahre-frauenstimmrecht-ueber/

Isabel Rohner & Regula Stämpfli in #diepodcastin

Isabel Rohner und Regula Stämpfli in #diepodcastin – Der feministische Wochenrückblick. Hier denken die beiden Doktorinnen ihres Fachs und preisgekrönte Autorinnen über Politik, Kultur, Wirtschaft, Demokratie, Gleichstellung, Diversität nach. Dies wöchentlich sprechend denkend, denkend sprechend. Diese Woche geht es um #Frauengesundheit #Femizide und #Werbekampagne von #Zara.

Wir wünschen Euch allen viel Kraft und Durchhaltevermögen in der #Pandemie . Seien wir dankbar, dass wir in einer Demokratie leben.

Hier der Link zur Folge: Die Podcastin. Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Google, Demokratie, Frauen, Gesundheit, Pandemie und sexistische Werbekampagnen. http://diepodcastin.de/2021/11/20/diepodcastin-mit-schwerpunkt-frauenungesundheit-isabel-rohner-und-regula-staempfli-ueber-frauengewalt-femizid-eines-14jaehrigen-an-einer-14jaehrigen-google-misogynie-zara-maedchenfolterbilder-br/

Regula Stämpfli bei den Nächten der Philsophie WIEN: 18.11.2021

Die nächsten Events: Do.18.11.:Natalität – Neu anfangen mit Reflexionen von Hannah ArendtSonja Meissl / 18 UhrDo.18.11.:Hannah Arendt revisited: Elemente & Ursprünge digitaler Punktesysteme Regula Stämpfli / 20:00 Uhr: DAS DORF WIEN.

Regula Staempfli, Political Philosopher on Care, Work, Politics in the Age of Digital Reproduction:

Listen in on: http://ta-swiss-futurepodcast.online/regula-staempfli-english-digital-swiss-cheese-democracy-data-gap

Regula Stämpfli über rebellisches Design in der Demokratie: Podium MAKK Köln 15.10.2021: #Podcast

Design und Demokratie – ein streitbares Thema gerade in Zeiten wie diesen. Diskutiert wurden am 15. Oktober 2021 im MAKK rebellische Perspektiven durch Design in der Demokratie.

Ein Impulsvortrag von: Maziar Rezai (Designforscher und Designaktivist, Teheran/Braunschweig).
Ein Gespräch zwischen: Dr. Uta Brandes (Autorin und emeritierte Professorin für Gender & Design, Köln); Stephan Ott (Leiter Institute for Design Research and Appliance – IfDRA, Frankfurt am Main): Dr. phil. Regula Stämpfli (Politphilosophin und Bestsellerautorin, München/Wien); Prof. Thomas Wagner (Kritiker, Essayist und Redakteur, Heppenheim).

MAKK: Design und Demokratie. Rebellische Perspektive mit Uta Brandes, Regula Stämpfli, Thomas Wagner, Stephan Ott und Einführungsreferat von Maziar Rezai in Köln, 15.10.2021.
https://twitter.com/laStaempfli/status/1456199250048688130?s=20

Regula Stämpfli: Die Liebe im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit: “Sie will, was er errechnet”.

Es gibt so Momente, kurz vor dem Schlafengehen, wo man nichts Schweres, aber Kluges lesen will: Regula Stämpflis Sex, Katzen und Diäten ist das Buch, das mit Politschmankerln mehr erklärt als jeder Piketty – laStaempfli würde eh Linda Scott, Das weibliche Kapital als den Altlinken, empfehlen. Denn klar ist: Zukunft wird seit 20 Jahren von Frauen vorgedacht. Schade, dass die Medien so selten auf sie hören. Regula Stämpfli: Sex, Katzen & Diäten, bestellen hier: https://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/regula-staempfli-sex-katzen-und-diaeten/hnum/10757489 oder hier: https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783907339077/St%C3%A4mpfli-Regula/Sex-Katzen-und-Di%C3%A4ten Doch am liebsten bei Ihrer Buchhändlerin.

Isabel Rohner & Regula Stämpfli freuen sich über Bundestagsspitze, Maja Göpels Science Community Award, analysieren die österreichische INSERATENAFFÄRE & BILD, heben strukturellen Sexismus hervor & definieren MediaToo.

Hier der Direktlink: http://diepodcastin.de/2021/10/30/diepodcastin-medienkritisch-isabel-rohner-regula-staempfli-freuen-sich-ueber-bundestagsspitze-maja-goepels-science-community-award-analysieren-die-oesterreichische-inseratenaffaere-bild-heben/

Regula Stämpfli über Jahrbuch Qualität Schweizer Medien : Kurt Imhof (1956-2015) fehlt.

http://www.kleinreport.ch/news/kurt-imhof-1956-2015-fehlt-das-jahrbuch-der-qualitat-der-medien-damals-und-heute-98141/

Regula Stämpfli Medienkolumne Herbst 2021.

Für den Klein Report kommentiert eine erstaunte Politphilosophin Regula Stämpfli den Wandel des «Jahrbuchs Qualität der Medien».

Kurt Imhof war einer der schärfsten Kollegen punkto Medienkritik. 2011 brillierte er in der «Krise der Öffentlichkeit». Dort widmet er sich unter anderem medialen Gesetzmässigkeiten, die den Themen Aufmerksamkeit bringen, aber gleichzeitig an Informationsrelevanz einbüssen.

Sein «Jahrbuch Qualität der Medien» ein Jahr später war ein einziger, kluger Verriss der Medienkonzentration, der Verflachung der Information und des Verlustes der inneren Pressefreiheit (Redaktionsfreiheit) in den schweizerischen Medien. Ich titelte über den Bericht von Kurt Imhof damals: «Tamedistan und helvetischer Réduitjournalismus» (news.ch vom 31. Oktober 2012).

2012 gab es wegen der scharfen Medienkritik Imhofs – ausser der NZZ – keine Sendungen, Podien, Tagesgespräche et cetera zu seiner scharfen Analyse der schwindenden Qualität der Medien.

Fast zehn Jahre später ist alles anders. Das «Jahrbuch Qualität der Medien» für 2021 von Mark Eisenegger und Daniel Vogler wird von allen Medien gefeiert, als hätten sie grad alle Journalistenpreise abgeräumt. Dieses Jahr berichtete das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), das im Jahrbuch punkto Qualität im Rating exzellent abschneidet, so flächendeckend, dass es schon «cringe» war. siehe weiter im KleinReport