{"id":9301,"date":"2022-04-26T13:02:34","date_gmt":"2022-04-26T11:02:34","guid":{"rendered":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/?p=9301"},"modified":"2022-04-26T13:02:36","modified_gmt":"2022-04-26T11:02:36","slug":"diepodcastin-isabel-rohner-regula-staempfli-aktuell-23-april-2022-der-feministische-wochenrueckblick-podcast-podcastwomen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/?p=9301","title":{"rendered":"#diepodcastin: Isabel Rohner &#038; Regula St\u00e4mpfli aktuell. 23. April 2022: Der feministische Wochenr\u00fcckblick: #Podcast #Podcastwomen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier die neuste Folge #diepodcastin von Isabel Rohner &amp; Regula St\u00e4mpfli: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/diepodcastin.de\/2022\/04\/23\/diepodcastin-isabel-rohner-regula-stampfli-zu-yoko-ono-liebe-hanser-kotz-sexistische-enteignung-steinzeit-weise-von-willendorf-and-the-great-huschke-mau\/\" target=\"_blank\">https:\/\/diepodcastin.de\/2022\/04\/23\/diepodcastin-isabel-rohner-regula-stampfli-zu-yoko-ono-liebe-hanser-kotz-sexistische-enteignung-steinzeit-weise-von-willendorf-and-the-great-huschke-mau\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Folge wurde von vielen deutschsprachigen Medien rezipiert, ohne indessen die Quelle zu nennen oder Huschke Mau, Isabel Rohner, Regula St\u00e4mpfli zu folgen auf #TWITTER. Es gibt eine #Politik der sexistischen Enteignung, auch durch Frauen. <\/strong>Deshalb verlinken wir hier die Folgeberichte nicht. Was nat\u00fcrlich allen Frauen schadet. Das Angepasste Geschlecht, die Parven\u00fcs nach Hannah Arendt haben noch nicht realisiert, dass sie zueinander schauen m\u00fcssten. #Patriarchatremainsstrong Sieht man am Frauenversteher Sascha Lobo, der vorgibt Feminist zu sein, aber in einer Fiktivwelt lebt, in welcher ihm Teresa B\u00fccker die Slogans vorgaben, die mit der Wirklichkeit des Menschenfleischhandels nichts zu tun haben: Nachzulesen in:<a href=\"https:\/\/www.ensuite.ch\/menschenfleischarbeit-piff-paff-puff\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.ensuite.ch\/menschenfleischarbeit-piff-paff-puff\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/regulastaempfli.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/DIEPODCASTIN-VOTE-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9303 size-full\" srcset=\"https:\/\/regulastaempfli.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/DIEPODCASTIN-VOTE-1.jpg 1000w, https:\/\/regulastaempfli.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/DIEPODCASTIN-VOTE-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/regulastaempfli.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/DIEPODCASTIN-VOTE-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/regulastaempfli.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/DIEPODCASTIN-VOTE-1-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Die Podcastin ist im Rennen um den Deutschen Podcastpreis: Rohnerin &amp; Staempfli. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Voten Sie hier:<a href=\"https:\/\/www.deutscher-podcastpreis.de\/podcasts\/die-podcastin-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.deutscher-podcastpreis.de\/podcasts\/die-podcastin-2\/<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hier der Werbespot: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/regulastaempfli.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/werbespot-die-podcastin.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>#diepodcastin: Isabel Rohner &amp; Regula St\u00e4mpfli zu Yoko Ono -Liebe, Hanser-Kotz, sexistische Enteignung, Steinzeit, WEISE von Willendorf and the great Huschke Mau.<\/strong>Good News:&nbsp;<strong>laStaempfli bringt Yoko Ono<\/strong>: Kunstmuseum Z\u00fcrich besuchen, alle Folgen von #diepodcastin zu Frauen und Kunst h\u00f6ren und Pipilotti Rist geniessen \u2013 Pixelwald Turicum 2021.Womit wir denn auch schon beim Schluss der Good News sind und bei den Bad News:&nbsp;<strong>Die Rohnerin analysiert:<\/strong>&nbsp;Der Hanser Verlag hat sein neues Sachbuchprogramm f\u00fcr Herbst 2022 ver\u00f6ffentlicht. Spoiler: Es ist frauenfrei. Unter 16 gro\u00df vorgestellten B\u00fcchern stammt gerade mal eines von einer Autorin. Auf S. 40 dann (wo auch \u00e4ltere B\u00fccher nochmals erw\u00e4hnt werden) der Hinweis auf das Buch \u201cWeibliche Unsichtbarkeit \u2013 wie alles begann\u201d. Sehr witzig\u2026 \u201cDie Podcastin\u201d, Isabel Rohner und Regula St\u00e4mpfli sind am Ende ihrer Geduld. Wir kaufen nur noch B\u00fccher von Verlagen, die Autorinnen&nbsp;mit derselben Kraft verlegen, f\u00f6rdern und vermarkten wie Autoren.laStaempfli erkl\u00e4rt den Skandal durch die Diskrepanz zwischen Woke-Debatten in sozialen Medien und sexistischer Wirklichkeit.&nbsp;&nbsp;<strong>Es ist eine Zeit der Unsichtbarkeit von Frauen und der Gleichzeitigkeit von Codeideologien<\/strong>: Ein Diskurs der automatisierten Repetition, der die totalit\u00e4ren Elemente des digitalen Wirklichkeitsverlustes aufzeigt \u2013 wie laStaempfli in ihren HSG-HannahArendt-Lectures dies wieder und wieder zu erkl\u00e4ren versucht und oft darin scheitert. Passt aber trotzdem: Die Unsichtbarmachung von Frauen und die Verhinderung der Kapitalbildung f\u00fcr Frauen und dem daraus folgenden Zwang, halt irgendwie Geld zum \u00dcberleben machen zu m\u00fcssen, bleiben im 21. Jh. brennendes Thema.<strong>Dann nimmt die Rohnerin&nbsp; uns mit in ihre Kindheit.<\/strong>&nbsp;Schon damals war ihr klar, dass die herk\u00f6mmlichen Geschichten \u00fcber das Leben in der Steinzeit \u2013 die M\u00e4nner gehen auf die Jagd, w\u00e4hrend die Frauen zu Hause Gem\u00fcse kochen \u2013 nicht aufgehen kann. WissenschaftlerINNEN sagen das seit \u00fcber 100 Jahren, inzwischen kommen sie langsam im Forschungskanon an: Die Art und Weise, wie Forscher jahrhundertelang auf unsere Geschichte geschaut haben, ist gepr\u00e4gt von ihren eigenen Vorstellungen und Pr\u00e4missen \u2013 und ihrem Familienbild. Kein Wunder also, dass das Kunstwerk \u201cFrau von Willendorf\u201d (ca. 30.000 Jahre vor unserer Zeit) von den drei Forschern, die es 1908 entdeckt haben, f\u00e4lschlicherweise als \u201cVenus\u201d bezeichnet und als \u201cSexsymbol\u201d bzw. \u201cFurchtbarkeitssymbol\u201d interpretiert wurde. Heutige Forscherinnen gehen davon aus, dass die \u201cFrau von Willendorf\u201d die Darstellung einer alten, weisen Frau ist. Denn diese wurden damals besonders verehrt. Darauf konnten die Herren Entdecker 1908 nicht kommen, weil es ihren Horizont weit \u00fcbertraf. ORF Science hat hier\u00fcber einen sehenswerten Bericht gemacht.Die Steinzeit-Exkurse der Rohnerin machen laStaempfli etwas unwirsch. Seit den 1980er Jahren gibt es \u201cUrspr\u00fcnge und Befreiungen\u201d, die&nbsp;<strong>dissidente Kulturtheorie von Carola Meier-Seethaler. Beat Schneider nennt die Venus \u00fcbrigens schon 1999 \u201cFrau von Willendorf\u201d in seinem Buch: \u201cPenthesilea. Die andere Kultur- und Kunstgeschichte. sozialgeschichtlich und patriarchatskritisch im Zytglogge-Verlag. Leider kennt auch dieses Buch fast niemand.&nbsp;<\/strong>Wir h\u00e4tten die M\u00f6glichkeit, alles schon zu wissen und zweihundert Jahre Gleichstellung weiter zu sein. Aber, was soll\u2019s: Jede Generation beginnt auch bei #diepodcastin wieder neu. Diesmal mit einer Wiederauflage der \u201cVenus von Willendorf\u201d, die jetzt die \u201cGrossmutter von Willendorf\u201d ist, besser noch die&nbsp;<strong>\u201cWeise von Willendorf\u201d.<\/strong><strong>Huschke Mau \u2013 K\u00e4mpferin gegen Prostitution und Ausbeutung von Frauen \u2013 war zu Gast bei der NDR-Talkshow \u201cdeep und deutlich\u201d<\/strong>. Die Rohnerin hat es geschaut und findet den Kampf von Huschke Mau bewundernswert: Huschke Mau argumentierte, schilderte, forderte \u2013 doch traf mit ihren Ausf\u00fchrungen und Frauen (\u201cIn welcher Gesellschaft wollen wir leben?\u201d) nur auf Wohlstandsbesserwisserei und das naive M\u00e4rchen von der selbstbestimmten \u201cSexarbeiterin\u201d. Bis sie gegangen ist. #diepodcastin sagt: Hut ab, Huschke Mau! Das Statistische Bundesamt geht \u00fcbrigens davon aus, dass in Deutschland aktuell 400.000 Frauen ihren K\u00f6rper verkaufen m\u00fcssen und mit Prostitution ein Jahresumsatz von 14,6 Milliarden Euro gemacht wird. Spoiler: Das Geld bekommen nicht die Frauen.l<strong>aStaempfli aus ihren Essay zu \u201cMenschenfleisch-Verkauf\u201d zum Buch von Aline W\u00fcst:<\/strong>&nbsp;\u201cDie Schreiberlinge und ihre Repr\u00e4sentantInnen haben keine Ahnung \u00fcber Tr\u00e4ume, Leben, Drogen, Traumata, Bilder, K\u00f6rpergef\u00fchle, die Menschen ohne Geld, ohne Kapital, ohne Besitz umtreiben. Kein Geld zu haben, bedeutet nicht einfach Armut, sondern konstituiert zahlreiche fehlende Beziehungen zur Welt: Leerstellen. Diese werden dann mit Schrottideologien der Reichen aufgef\u00fcllt. Beispielsweise, dass Prostitution eine \u00abArbeit wie jede andere\u00bb sei. Die Sexindustrie, die Menschenh\u00e4ndlerInnen, die zahlreichen Pimps und \u00abLoverboys\u00bb promoten mit den ihnen unglaublich wohlgesinnten Medien Prostitution quasi als soziale Mobilit\u00e4t f\u00fcr M\u00e4dchen und Frauen, die in Armut, \u00f6konomisch prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen, in dysfunktionalen Familien, mit s\u00fcchtigen Eltern etc. aufwachsen mussten. In der Legende der SexarbeiterInnen gibt es nie die Geschichten der Frauen, zwei Jahrzehnte sp\u00e4ter, die ohne Geld, ohne Job, ohne Familie, ohne Ansehen, ohne soziale Beziehungen dastehen, kurz vor dem Nichts stehen. \u00abPretty Woman\u00bb gibt es nur in Hollywood. Denn Prostitution ist keine Karriereleiter, sondern der Treppenabstieg in die&nbsp;H\u00f6lle.\u201d siehe&nbsp;https:\/\/www.ensuite.ch\/menschenfleischarbeit-piff-paff-puff\/Links:\u2013 ORF Science \u00fcber die \u201cFrau von Willendorf\u201d:&nbsp;<a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3212596\/\">https:\/\/science.orf.at\/stories\/3212596\/<\/a>\u2013 Das frauenfreie Sachbuch-Programm des Hanser Verlags 2022:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/files\/hanser-vorschau-sachbuch-herbst-2022.pdf\">https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/files\/hanser-vorschau-sachbuch-herbst-2022.pdf<\/a>\u2013 Huschke Mau bei der NDR-Talkshow \u201cdeep und deutlich\u201d:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/deep-und-deutlich\/deep-und-deutlich-mit-huschke-mau\/ndr\/Y3JpZDovL25kci5kZS9mOGM0ZTYyNC02OTQ1LTRmYzItYjM4ZS01MDI5ZTJlYzU3ODY\/\">https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/deep-und-deutlich\/deep-und-deutlich-mit-huschke-mau\/ndr\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier die neuste Folge #diepodcastin von Isabel Rohner &amp; Regula St\u00e4mpfli: https:\/\/diepodcastin.de\/2022\/04\/23\/diepodcastin-isabel-rohner-regula-stampfli-zu-yoko-ono-liebe-hanser-kotz-sexistische-enteignung-steinzeit-weise-von-willendorf-and-the-great-huschke-mau\/ Die Folge wurde von vielen deutschsprachigen Medien rezipiert, ohne indessen die Quelle zu nennen oder Huschke Mau, Isabel Rohner, Regula St\u00e4mpfli zu folgen auf #TWITTER. 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