{"id":8693,"date":"2021-07-04T11:12:23","date_gmt":"2021-07-04T09:12:23","guid":{"rendered":"http:\/\/regulastaempfli.eu\/?p=8693"},"modified":"2021-07-04T11:12:23","modified_gmt":"2021-07-04T09:12:23","slug":"isabel-rohner-regula-staempfli-in-fulminanter-diepodcastin-ueber-brueste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/?p=8693","title":{"rendered":"Isabel Rohner &#038; Regula St\u00e4mpfli in fulminanter #diepodcastin \u00fcber BRUESTE"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>#diepodcastin zeigt Br\u00fcste: Isabel Rohner &amp; Regula St\u00e4mpfli \u00fcber Rindviecher in den Medien, das Genderproblem des schweizerischen Oberlehrers, Pumps in der Ukraine statt Abtreibungsverbot in Polen, bahnbrechende Medienstudien MIT STATISTIKEN ZU SCH\u00c4BIGEN FRAUENANTEILEN, Gulag ahoi in der Schweiz dank Cloudl\u00f6sungen ALIBABA und wunderbare, zauberhafte, wichtige und sichtbare Frauenbr\u00fcste als Oben-Ohne-Alltag.<\/strong><em>\u201cMan kommt sich auf dem Gebiet der Frauenfrage immer wie ein Wiederk\u00e4uer vor\u201d, schrieb Hedwig Dohm (1831-1919) schon vor \u00fcber 100 Jahren.<\/em>\u00a0Als Isabel Rohner dieses Zitat postete, schrieb die brillante Historikerin und Macherin von @frauenvondamals Bianca Walther darunter: \u201cEigentlich nett von Dohm, dass sie nicht direkt \u201cRindvieh\u201d geschrieben hat.\u201dGenau darum geht\u2019s: Frauen k\u00e4mpfen seit Jahrhunderten gegen diesselben Vorurteile und Diskriminierungen. Diese Woche zum Beispiel ver\u00f6ffentlichte \u201cDie Zeit\u201d einen gro\u00dfen Artikel mit der \u00dcberschrift \u201c10 B\u00fccher, die das Leben ver\u00e4ndern\u201d\u00a0 \u2013 90 % waren von einem Mann geschrieben. Und es geh\u00f6rt auch zur Wahrheit, dass auch die befragten Journalistinnen M\u00e4nnerb\u00fccher vorgeschlagen haben.\u00a0<strong>Regula St\u00e4mpfli erkl\u00e4rt: \u201d Frauen und M\u00e4nner missachten und werten Frauen systematisch ab. Dies ist strukturelle Gewalt.\u201d  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">&quot;Frau St\u00e4mpfli: Sind Sie f\u00fcr oder gegen Br\u00fcste?&quot; Neue Folge von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/diepodcastin?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#diepodcastin<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/gkYyJwBHgB\">https:\/\/t.co\/gkYyJwBHgB<\/a><\/p>&mdash; Regula Staempfli &amp; Kurzform laStaempfli (@laStaempfli) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/laStaempfli\/status\/1411584588846145538?ref_src=twsrc%5Etfw\">July 4, 2021<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"39. Herbsttreffen der ZDF Medienfrauen mit Regula St\u00e4mpfli\" width=\"584\" height=\"329\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/82aGxsQC6BY?start=1255&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption><strong>Medienanalyse bei den ZDF MEDIENFRAUEN VON REGULA ST\u00c4MPFLI<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">&quot;Isabel Rohner: Was haben Sie gegen die Lieblingsb\u00fccher der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/DIEZEIT?ref_src=twsrc%5Etfw\">@DIEZEIT<\/a> ?&quot; Regula St\u00e4mpfli twittert im <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Medienstil?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Medienstil<\/a> der Gegenwart. <a href=\"https:\/\/t.co\/gkYyJwBHgB\">https:\/\/t.co\/gkYyJwBHgB<\/a><\/p>&mdash; Regula Staempfli &amp; Kurzform laStaempfli (@laStaempfli) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/laStaempfli\/status\/1411584404909170689?ref_src=twsrc%5Etfw\">July 4, 2021<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Rohnerin erg\u00e4nzt: \u201cFrauen sind nicht per se die kl\u00fcgeren Menschen. Sie n\u00e4hren ihr Denken aus dem selben Diskurs, \u00fcbernehmen diesselben Vorurteile. Es bleibt aber dabei, dass vor allem M\u00e4nner keine Frauen vorschlagen, fragen oder in den sozialen Medien retweeten.\u201dlaStaempfli und Rohnerin verweisen auf die neue Studie des Forschungszentrums \u00d6ffentlichkeit &amp; Gesellschaft (f\u00f6g) und des Instituts f\u00fcr Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Uni Z\u00fcrich: Diese haben untersucht, wie pr\u00e4sent Frauen in den Schweizer Nachrichtenmedien sind und haben dazu 106706 Berichte aus print und online analysiert. Das Ergebnis ist DESASTR\u00d6S und ein Armutszeugnis f\u00fcr den Schweizer Journalismus (in Deutschland sieht es aber nicht besser aus): Noch nicht einmal jede vierte Person, \u00fcber die berichtet wird, ist eine Frau!<\/strong>\u00a0Frauen machen in der Berichterstattung lediglich 23 % aus (M\u00e4nner also 77 %!!!). Besonders schlecht ist die Lage im Sport (13% Frauen), in der Wirtschaftsberichterstattung (17%) und in der Politik (23%). Werden Menschen nach ihrer Einsch\u00e4tzung gefragt (also Expertinnen und Experten), bekommen die Schweizer Leserinnen und Leser in 77 % der F\u00e4lle die Meinung eines Mannes vorgesetzt. Expertinnen kommen nur in 1 von 4 F\u00e4llen zu Wort.<strong>Das ist strukturelle Gewalt an Frauen. Damit werden sie systematisch aus der \u00d6ffentlicheit verbannt, Frauen sind unsichtbar, verf\u00fcgen \u00fcber keine Stimmen, sie d\u00fcrfen nicht reden und sie werden nicht geh\u00f6rt \u2013 und das wird von den Redaktionen auch noch als \u201cnormal\u201d empfunden.<\/strong>\u00a0\u00dcbrigens: Besonders schlimm ist die Situation in Artikeln von Agenturen, dort kommen die Frauen halb so oft vor wie in Meldungen, die von den Redaktionen selber geschrieben wurden. Wir sagen nur: \u201cHaseloff bringt zu Hause den M\u00fcll raus\u201d (dpa-Meldung im Juni 2021).Link:\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/neue-studie-frauen-in-schweizer-medien-stark-untervertreten\" target=\"_blank\">https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/neue-studie-frauen-in-schweizer-medien-stark-untervertreten<\/a><strong>Dann die Rohnerin in brillantem Tempo und denken: \u201cH\u00f6rt die Gleichberechtigung beim Oberk\u00f6rper auf?\u201d Der Tagesspiegel berichtete diese Woche von einer Frau, die sich zusammen mit einem Freund und ihrem Sohn auf einem \u00f6ffentlichen Wasserspielplatz in Berlin aufhielt und sich \u2013 genau wie viele M\u00e4nner \u2013 dort oben ohne sonnte.<\/strong>\u00a0Die Folge: Der Sicherheitsdienst forderte sie auf, ihre Br\u00fcste zu bedecken und rief sogar die Polizei, die die Familie aus dem Park begleitete. W\u00e4hrend es also v\u00f6llig normal ist, dass M\u00e4nner \u2013 kaum kommt die Sonne raus \u2013 oben ohne joggen, sich sonnen oder spazierengehen, d\u00fcrfen das Frauen so nicht. Bzw. d\u00fcrfen schon, denn es gibt in Deutschland kein Gesetz, das ihnen das verbietet. Aber sie m\u00fcssen damit rechnen, dass sie von Ordnungs\u00e4mtern oder auch der Polizei aufgefordert werden, sich zu bedecken.\u00a0<strong>Warum: Weil der m\u00e4nnliche K\u00f6rper privat, der weibliche jedoch politisch ist. Weil es Auslegungssache ist, ob Oben ohne als angemessen eingesch\u00e4tzt wird (auf welcher Grundlage auch immer) oder nicht.<\/strong>\u00a0laStaempfli kommentiert mit gro\u00dfem Seufzen: Auch hier waren wir in den 1980er und 1990er Jahren viel weiter!<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/plus.tagesspiegel.de\/berlin\/nein-doch-ohh-berlinerin-loest-mit-nackten-bruesten-auf-dem-spielplatz-polizeieinsatz-aus-172569.html\" target=\"_blank\">https:\/\/plus.tagesspiegel.de\/berlin\/nein-doch-ohh-berlinerin-loest-mit-nackten-bruesten-auf-dem-spielplatz-polizeieinsatz-aus-172569.html<\/a>Zum Schluss noch ein Buchtipp:Linda Scott, D<strong>as weibliche Kapital, ganz frisch: Tausendmal besser als Picketty: UND RELEVANTER. Viele Tabellen und die Einsicht: Wenn Frauen diskriminiert werden, leiden alle darunter und wie. Reiche L\u00e4nder sind nur deshalb reich, weil sie wenigstens ansatzweise Gleichstellung verwirklichen.<\/strong>\u00a0laStaempfli erg\u00e4nzt: Deshalb ist das M\u00e4nnerautoland Deutschland so furchtbar arm, respektive die Schere zwischen arm und reich so besch\u00e4mend gross\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"http:\/\/diepodcastin.de\/2021\/07\/03\/diepodcastin-zeigt-brueste-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-rindviecher-in-den-medien-das-genderproblem-des-schweizerischen-oberlehrers-pumps-in-der-ukraine-statt-abtreibungsverbot-in-polen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/diepodcastin.de\/2021\/07\/03\/diepodcastin-zeigt-brueste-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-rindviecher-in-den-medien-das-genderproblem-des-schweizerischen-oberlehrers-pumps-in-der-ukraine-statt-abtreibungsverbot-in-polen\/<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>#diepodcastin zeigt Br\u00fcste: Isabel Rohner &#038; Regula St\u00e4mpfli \u00fcber Rindviecher in den Medien, das Genderproblem des schweizerischen Oberlehrers, Pumps in der Ukraine statt Abtreibungsverbot in Polen, bahnbrechende Medienstudien MIT STATISTIKEN ZU SCH\u00c4BIGEN FRAUENANTEILEN, Gulag ahoi in der Schweiz dank Cloudl\u00f6sungen ALIBABA und wunderbare, zauberhafte, wichtige und sichtbare Frauenbr\u00fcste als Oben-Ohne-Alltag.\u201cMan kommt sich auf dem Gebiet der Frauenfrage immer wie ein Wiederk\u00e4uer vor\u201d, schrieb Hedwig Dohm (1831-1919) schon vor \u00fcber 100 Jahren. 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