{"id":11179,"date":"2025-06-02T13:30:19","date_gmt":"2025-06-02T11:30:19","guid":{"rendered":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/?p=11179"},"modified":"2025-06-02T13:30:20","modified_gmt":"2025-06-02T11:30:20","slug":"wiener-festwochen-2025-kunst-als-antidemokratische-agitation-da-war-doch-schon-mal-was-oder-gedanken-zur-aktuellen-debatte-von-regula-staempfli-hannaharendtlectures-von-wien-san-francisco-u","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/?p=11179","title":{"rendered":"Wiener Festwochen 2025 &#8211; Kunst als antidemokratische Agitation&#8230; Da war doch schon mal was, oder? Gedanken zur aktuellen Debatte von Regula St\u00e4mpfli, #HannahArendtLectures. Von Wien, San Francisco \u00fcber Paderborn zum UdSSR-Moskau der 1970er Jahre."},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wien-Polemik: Die Wiener Festwochen 2025 zeigen erneut, wie sehr sich progressive Kulturinstitutionen vom universellen Anspruch der Kunst entfernen \u2013 und sich stattdessen ideologisch verbr\u00e4men.<\/strong> Auf B\u00fchnen, die sich einst der Vielfalt, Differenz und Aufkl\u00e4rung verpflichtet f\u00fchlten, wird nun unter dem Label von <em>Widerstand<\/em>, <em>Dekolonialisierung<\/em> und <em>Solidarit\u00e4t<\/em> einseitige, antiisraelische, antisemitische, antidemokratische Propaganda reproduziert. Der Begriff <strong>Widerstand<\/strong> etwa wird aufgeladen mit der \u00c4sthetik des Gerechten \u2013 auch wenn er Terror, Massaker und sexualisierte Gewalt umfasst. Dies ist nicht nur eine semantische Verschiebung, sondern zieht terroristische Anschl\u00e4ge nach sich. <strong>Die Codierung von Gewalt, Hass und Menschenverachtung in antidemokratischer Agitation &#8211; bei den Wiener Festwochen vom demokratischen Staat bezahlt &#8211; zersetzt \u00f6ffentliche Diskurse und stellt einen Aufruf zur Zerst\u00f6rung von Andersdenkenden dar. Verkleidet in k\u00fcnstlerisch, diversen Gutmenschen-Kost\u00fcm.<\/strong> &#8220;Den Abend bei der Verbeugung mit einer Kufiya um den Hals und Solidarit\u00e4tsbekundungen f\u00fcr Pal\u00e4stina zu beenden, ausgerechnet im Nestroyhof Theater Hamakom, keine 100 Meter entfernt von der ehemals gr\u00f6\u00dften Synagoge Wiens, die in der Pogromnacht vom 9. November 1938 niedergebrannt wurde, in der Nachbarschaft eines Ortes, an dem j\u00fcdische Kinder Zuflucht suchten und doch in den Vernichtungslagern landeten, kann man bestenfalls als unsensibel bezeichnen. Vielleicht sollte Intendant\u00a0<mark>Milo Rau<\/mark>\u00a0mit seinen Festivalg\u00e4sten ein bisschen mehr Ortsgeschichte lernen.&#8221; Ein Zitat von Christina B\u00f6ck aus dem Kurier, 2. Juni 2025 in einer Kritik zu einem Oper-Theaterst\u00fcck aus S\u00fcdamerika, das aber eigentlich mit antisemitischer Zielsetzung als Metapher f\u00fcr die &#8220;b\u00f6sen Juden&#8221; auzsgerichtet wurde: Milo Rau wird in 50 Jahren wohl als der Kunstinstallateur postkolonialer Vernichtungspropaganda in die Geschichtsb\u00fccher eingehen&#8230; Oder, falls die Zerst\u00f6rung der Demokratie durch codierte Antidemokratie erfolgreich sein sollte, mit einer Statue wie damals die marxistischen Gr\u00f6ssen verehrt werden m\u00fcssen&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">San Francisco: <strong>Mord als Musical \u2013 Wenn Nihilismus als codierte Applausmaschine funktioniert.  <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In San Francisco ist ein Musical ausverkauft, noch bevor es Premiere feiert. Kein Klassiker, keine Urauff\u00fchrung eines vergessenen Bernstein \u2013 sondern: <em>\u201eLuigi: The Musical\u201c<\/em>, basierend auf der realen Geschichte eines jungen Mannes, der wegen vermuteten Mordes und Terrorismus vor Gericht steht. Luigi Mangione wird beschuldigt, den CEO einer Krankenversicherung mit mehreren Sch\u00fcssen get\u00f6tet zu haben. Und das Feuilleton? Steht Kopf vor Begeisterung. <strong>Was hier gefeiert wird, ist nicht Kunst. Es ist kodierter Nihilismus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Kultur, die alle Werte dekonstruiert, aber keinen einzigen neu zu denken vermag, bleibt nur das Spektakel. Was z\u00e4hlt, ist nicht, <em>was<\/em> geschieht, sondern <em>wie<\/em> es vermarktet werden kann: als \u00e4sthetisches Ereignis, als ironisches Zitat, als diskursives Happening. Luigi Mangione ist in dieser Logik nicht mehr mutma\u00dflicher T\u00e4ter \u2013 sondern <em>Material<\/em>. Ein ikonografischer Leerraum, den das Publikum nach Belieben mit Bedeutung f\u00fcllen darf.Die Produzenten sprechen von Satire. Vom \u201eSystemversagen\u201c, das das Musical kritisieren will. Doch was dabei systematisch untergeht, ist das <strong>Urteil<\/strong>. Und damit der Unterschied zwischen Tat und Trag\u00f6die, zwischen Schuld und Schicksal.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Codierter Nihilismus<\/strong> hei\u00dft: Jede Tat kann erz\u00e4hlt, \u00fcberh\u00f6ht, gebrochen, dekonstruiert werden \u2013 solange man sich mit dem richtigen Vokabular um die Verantwortung herumwindet.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tragik der Aufkl\u00e4rung war, dass sie dem Menschen die Freiheit zu denken \u00fcbergab. Die Farce unserer Zeit ist, dass wir das Denken durch ironischen Kitsch ersetzt haben. Mord als Musical \u2013 das ist nicht subversiv. Das ist <strong>Erm\u00fcdung durch Simulation<\/strong>. Es geht nicht um Emp\u00f6rung oder Analyse, sondern um den n\u00e4chsten viralen Diskursmoment, in dem das Urteil aussetzt und der Applaus einsetzt. Das Publikum will sich betroffen f\u00fchlen \u2013 aber bitte <strong>\u00e4sthetisch korrekt<\/strong>. Zwischen Drag, Blut, Pop und Pseudoanalyse wird Luigi Mangione zur Projektionsfl\u00e4che einer Gesellschaft, die ihre Wirklichkeit <strong>nur noch durch Filter und Formate<\/strong> wahrnimmt. Der M\u00f6rder als Content \u2013 Hauptsache er klickt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer fragt, was das mit den Opfern macht, wird als spiessig abgetan. Wer auf den moralischen Kollaps hinweist, wird aus dem intellektuellen Club verbannt. Denn dort z\u00e4hlt l\u00e4ngst nicht mehr Urteilskraft, sondern <strong>Ambivalenzf\u00e4higkeit<\/strong> \u2013 also die F\u00e4higkeit, sich vor jedem klaren Urteil zu dr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Paderborn oder Poulets in Windeln:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Poulets in Windeln \u2013 oder: Wie die Kulturelite <\/strong>sich \u00fcber alles lustig macht, nur nie \u00fcber sich selber.  Was als legitimer Protest gegen die schrecklich industrialisierte Fleischindustrie k\u00fcnstlerisch umgesetzt werden wollte, entpuppt sich als extrem peinliche Selbstfleisch-Ber\u00e4ucherung&#8230;.<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die B\u00fchne: ein Dom.<br>Die G\u00e4ste: ein Bundespr\u00e4sident, ein Ministerpr\u00e4sident, ein Erzbischof.<br>Die Darbietung: halbnackte K\u00fcnstler tanzen mit Sensen, holen tote H\u00fchner aus einer Sch\u00fcssel, wickeln sie in Babywindeln und lassen sie aufstehen wie Kleinkinder. Im Hintergrund: Vogelgezwitscher, Orchesterpathos, dann die Zeile: <strong>\u201eFleisch ist Fleisch\u201c<\/strong> \u2013 gesungen auf die Melodie von \u201eLive is Life\u201c. <strong>Willkommen in der neuen Bastille der Kulturf\u00f6rderung<\/strong>! Was wie eine Parodie auf postmoderne Kunst klingt, ist real: Die Gruppen \u201eBodytalk\u201c und \u201eMensch: Theater!\u201c <strong>durften im Hohen Dom zu Paderborn, zum 1250-j\u00e4hrigen Westfalen-Jubil\u00e4um, eine f\u00fcnfmin\u00fctige subventionierte Performance zelebrieren, bei der alle Codes zusammenkommen: Dekonstruktion, Anti-Fleisch, Anti-Kirche, Gute Menschen, b\u00f6ser Kapitalismus \u2013 Hauptsache immer <em>gegen etwas<\/em>, nie <em>f\u00fcr <\/em>jemanden oder etwas.<\/strong> Denn genau hier liegt der Skandal: Nicht in Babywindeln f\u00fcr tote H\u00fchner. Sondern in der <strong>monumentalen Distanz<\/strong> zwischen dem codierten Kunstsprech und dem wirklichen Leben von Menschen. Die aktuelle Kulturelite spricht nicht mehr mit dem Volk \u2013 sie spricht \u00fcber sich selbst. <strong>Ihre Sprache ist ein Code, eine Binnenmoral, ein hermetisches Universum. Wer dort hinein will, muss Begriffe wie <em>Dekolonialit\u00e4t<\/em>, <em>Verflechtung<\/em>, <em>fluides Narrativ<\/em> und <em>Verletzungs\u00e4sthetik<\/em> beherrschen. Und wer drau\u00dfen bleibt, ist dumm, rechts oder ressentimentgeladen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So kriegt man keine \u00f6kologische Landwirtschaftspolitik hin, sondern kreiert nur Ressentiments gegen eine v\u00f6llig dekadente, in Selbstreferenz operierende Elite. Was fr\u00fcher <em>Volkstheater<\/em> war, ist heute <strong>F\u00f6rdertopf-Theater<\/strong>. Was fr\u00fcher Debatte war, ist heute <strong>moralisch versiegelter Diskurs<\/strong>. Und was fr\u00fcher <em>Widerstand<\/em> hie\u00df, ist heute eine f\u00fcnfmin\u00fctige Entweihung mit Poulet.Wie am Hof von Versailles, kurz vor der Franz\u00f6sischen Revolution k\u00fcmmert sich die Elite um sich selber &#8211; empfiehlt dem Volk Kuchen, wenn das Brot ausgeht und ist dann erstaunt, wenn nicht nur die Bastille, sondern alles zerschlagen wird &#8211; wie Eric Vuillard dies so erschreckend gut im 14. Juli, seinem wunderbaren Roman, beschreibt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Woher kommt diese Verblendung? <\/strong>Kurzer historischer R\u00fcckblick von laStaempfli: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Allianz der Verblendung \u2013 Antisemitismus, Postkolonialismus und die Wiederkehr sowjetischer Propaganda<\/strong>. Ein R\u00fcckblick von laStaempfli, copyright 2 Juni 2025<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Antizionismus ist l\u00e4ngst zur akzeptierten Ersatzreligion westlicher Universit\u00e4ten geworden \u2013 gespeist aus postkolonialen Ideologien, deren Urspr\u00fcnge bis auf die ehemalige sowjetische Desinformationskampagnen zur\u00fcckreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist aufschlussreich den Weg aufzuzeigen, wie sich an amerikanischen wie europ\u00e4ischen Universit\u00e4ten postkoloniale Ideologien mit einem woken, pseudoprogressiven Antisemitismus verschmolzen haben. Der israelische Staat wird dabei zur Projektionsfl\u00e4che: Der letzte Kolonialist, der \u201ewei\u00dfe Unterdr\u00fccker\u201c, das \u201eimperiale \u00dcberbleibsel\u201c. Der Holocaust? Eine l\u00e4stige Randnotiz im Kampf um Opferhierarchien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese ideologische Umcodierung ist keine spontane Bewegung. Sie ist das Ergebnis jahrzehntelanger geistiger Vorarbeit, die zur\u00fcckreicht in die 1960er, gespeist durch postmarxistische Theorien \u2013 und gelenkt von gezielter sowjetischer Desinformation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits in den 1920er-Jahren begann die Sowjetunion mit einer systematischen Zensur- und Propagandapolitik. Ab 1922 wurde die sowjetische Hauptzensurbeh\u00f6rde <em>Glawlit<\/em> gegr\u00fcndet (Glawnoje upravlenije po delam literatury i izdatelstw, Hauptverwaltung f\u00fcr Angelegenheiten der Literatur und Verlage). Sie kontrollierte B\u00fccher, Zeitungen, Filme, Radiosendungen und sp\u00e4ter auch das Fernsehen. Zwischen 1929 und 1939 wurden etwa 90 % aller vorrevolution\u00e4ren Werke aus Bibliotheken entfernt oder durch kommentierte Neuausgaben ersetzt. Allein im Jahr 1931 wurden 24.000 Werke als \u201ekonterrevolution\u00e4r\u201c verboten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zensur war jedoch nur ein Teil. Der andere war die strategische Desinformation: Das KGB unterhielt sp\u00e4testens ab den 1950er-Jahren eine eigene Abteilung f\u00fcr <em>aktive Ma\u00dfnahmen<\/em> (<em>aktivnyye meropriyatiya<\/em>), also gezielte Einflussnahme auf westliche Meinungsbildung. Dazu geh\u00f6rten gef\u00e4lschte Dokumente, gef\u00e4lschte Briefe an Zeitungen, Unterst\u00fctzung von antiisraelischen Gruppen und die F\u00f6rderung antizionistischer Narrative.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein besonders pr\u00e4gnantes Beispiel: Die \u201eZionism is Racism\u201c-Kampagne der UNO von 1975 (Resolution 3379), stark vom sowjetischen Block unterst\u00fctzt. Diese Resolution war nicht nur ein diplomatischer Sieg f\u00fcr arabische Staaten, sondern wurde auch massiv durch sowjetische Propagandaapparate vorbereitet und begleitet \u2013 mit dem Ziel, Israel in der internationalen \u00d6ffentlichkeit zu delegitimieren und antisemitische Stereotype unter progressiven Intellektuellen salonf\u00e4hig zu machen. Die Resolution wurde erst 1991 widerrufen, ihre ideologischen Nachwirkungen aber sind bis heute sp\u00fcrbar \u2013 besonders in der postkolonialen Rhetorik an westlichen Universit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sowjetunion war Meisterin der Manipulation akademischer Diskurse. In den 1960er und 70er Jahren wurden gezielt linksintellektuelle Bewegungen im Westen unterst\u00fctzt \u2013 sei es finanziell, logistisch oder mit ideologischem Material. KGB-Desinformationsoperationen wie \u201eOperation INFEKTION\u201c (zur Diffamierung der USA als angeblichen Urheber von AIDS) zeigen, wie sehr das Ziel war, Vertrauen in westliche Institutionen zu untergraben. Auch die Umdeutung des Zionismus zu einem \u201ewei\u00dfen, kolonialen Projekt\u201c geh\u00f6rt in diese Kategorie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die systematische Verbreitung sogenannter \u201ewissenschaftlicher\u201c Studien (oft durch Satelliteninstitute wie das \u201eInstitut f\u00fcr marxistisch-leninistische internationale Studien\u201c) wurde \u00fcber Jahrzehnte hinweg eine Denkfigur installiert: Israel als Ausgeburt westlichen Imperialismus, Pal\u00e4stinenser als Opfer in einem antikolonialen Befreiungskampf. Diese Logik ist heute an vielen Universit\u00e4ten nicht nur Common Sense, sondern moralischer Imperativ geworden \u2013 gespeist von einem ideologischen Echo, das seinen Ursprung im sowjetischen Projekt zur ideologischen Reprogrammierung westlicher Eliten hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quellen und Literatur zur sowjetischen Zensur- und Desinformationspolitik<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Andrew, Christopher M. \/ Mitrokhin, Vasili: <em>Das Schwarzbuch des KGB. Moskaus Kampf gegen den Westen<\/em>. M\u00fcnchen: Piper, 2000.<br>\u2192 Detaillierte Enth\u00fcllung sowjetischer Desinformationsstrategien anhand von KGB-Archiven.<\/li><li>Montefiore, Simon Sebag: <em>Stalin. Der Hof des roten Zaren<\/em>. Frankfurt a. M.: Fischer Verlag, 2005.<br>\u2192 Grundwerk zu Stalins System, auch mit Fokus auf Kontrolle von Information und Kultur.<\/li><li>Rid, Thomas: <em>Active Measures. The Secret History of Disinformation and Political Warfare<\/em>. New York: Farrar, Straus and Giroux, 2020.<br>\u2192 Umfassende Studie zu \u201eActive Measures\u201c, inklusive sowjetischer Operationen im Westen.<\/li><li>Rolf, Malte: <em>Sowjetische Kulturpolitik und Zensur unter Stalin<\/em>. M\u00fcnchen: Oldenbourg Verlag, 2006.<br>\u2192 Historische Analyse der kulturellen Lenkung und Zensurma\u00dfnahmen 1920\u20131950er.<\/li><li>Pomerantsev, Peter: <em>Nichts ist wahr und alles ist m\u00f6glich. Abenteuer in Putins Russland<\/em>. M\u00fcnchen: DVA, 2014.<br>\u2192 Zeigt die Kontinuit\u00e4t sowjetischer Desinformationslogik im heutigen Russland.<\/li><li>United Nations General Assembly: Resolution 3379 (XXX) \u2013 <em>Elimination of all forms of racial discrimination<\/em>, 10. November 1975.<br>\u2192 Offizielles Dokument der UN-Resolution \u201eZionismus ist Rassismus\u201c.<\/li><li>Leggett, George: <em>The Cheka: Lenin&#8217;s Political Police<\/em>. Oxford: Oxford University Press, 1981.<br>\u2192 Fr\u00fchgeschichte der sowjetischen Repressions- und Kontrollapparate.<\/li><li>Barghoorn, Frederick C.: <em>Soviet Foreign Propaganda<\/em>. Princeton: Princeton University Press, 1964.<br>\u2192 Fr\u00fche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit sowjetischer Au\u00dfenpropaganda.<\/li><li>Wikipedia-Artikel: \u201eSowjetzensur\u201c (Stand: Mai 2025). URL: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sowjetzensur\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sowjetzensur<\/a><br>\u2192 \u00dcbersicht zu institutionellen Zensurma\u00dfnahmen und statistischen Angaben.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mitrochin-Archiv, abrufbar \u00fcber das Hoover-Institut: https:\/\/www.hoover.org\/library-archives<br>\u2192 Sammlung von Originaldokumenten zur sowjetischen Geheimdienstt\u00e4tigkeit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiener Festwochen 2025 &#8211; Kunst als antidemokratische Agitation&#8230; Da war doch schon mal was, oder? Gedanken zur aktuellen Debatte von Regula St\u00e4mpfli, #HannahArendtLectures. Von Wien, San Francisco \u00fcber Paderborn zum UdSSR-Moskau der 1970er Jahre. <a href=\"https:\/\/regulastaempfli.eu\/?p=11179\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"","footnotes":""},"categories":[7051,8794,6579,9805,5685,8273,8274,8691,7040,8224,9614,8706,8692,8580,5683,8581,5686,5682,9421,8275,5684,7369],"tags":[9936,9940,9941,9943,9942,9937,9939,9938],"class_list":["post-11179","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artisapieceofcake","category-demokratie","category-diepodcastin","category-hannaharendtlectures-by-lastaempfli","category-ad-personam","category-basler-zeitung","category-blick-am-abend","category-chatgpt","category-clubhouse","category-codes","category-ensuite","category-hannaharendtlectures-lastaempfli","category-hsg-universitaet-st-gallen","category-ki-ai","category-kolumnen","category-kuenstliche-intelligenz-artificial-intelligence-ki-ai","category-lehre-vortraege","category-literaturblog","category-nobelpreis","category-nzz","category-politik-philosophie-design-it","category-ta-swiss-future-podcast","tag-hannaharendtlectures-von-wien","tag-milorau-wienerfestwochen-antisemitischekulturinstitutionen","tag-codierter-nihilismus","tag-die-geschichte-der-postkolonialen-sowjetischen-propaganda","tag-ffleisch-ist-fleisch","tag-oder-gedanken-zur-aktuellen-debatte-von-regula-staempfli","tag-san-francisco-ueber-paderborn-zum-udssr-moskau-der-1970er-jahre","tag-wiener-festwochen-2025-kunst-als-antidemokratische-agitation-da-war-doch-schon-mal-was"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11179"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11189,"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11179\/revisions\/11189"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/regulastaempfli.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}