Regula Stämpfli an der “Langen Nacht der Philosophie” in Wien 2021

Hannah Arendt revisited: Elemente & Ursprünge digitaler Punktesysteme.

Dr. phil Regula Stämpfli, Politphilosophin & Bestsellerautorin München/Wien

Die zeitgenössische Welt im Dialog mit Hannah Arendts
Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. 18.9.2021

“Einige erinnern sich vielleicht an Platos berühmten Kampf gegen die Sophisten. Er warf ihnen vor, ihre Kunst bestünde darin, «den Verstand mit Argumenten zu bezaubern», die nicht der Wahrheit dienten, sondern darauf abzielten, Meinungen zu erzeugen. Solange diese plausibel erscheinen, «liege ihnen die Kraft der Überzeugung inne». Hannah Arendt nennt dies den «temporären Sieg der Argumente auf Kosten der Wahrheit». In meinem Buch «Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt» zeichne ich nach, wie postmoderne Narrative, die sich «datengestützt» als Wahrheiten inszenieren – beispielsweise Meinungsumfragen, aber auch die omnipotente INZIDENZ zielen letztlich darauf hin, die vielfältige Wirklichkeit auf EIN THEMA, EINE BETRACHTUNGSWEISE, EINE INTERPRETATION zu reduzieren. Die neuen digitalen Daten-Herren inklusive ihrer Instrumente «Plattformkapitalismus»im Westen sowie «Digitaler Überwachungsstaat» im Osten, zerstören mittels einer umfassenden «Algorithmisierung der Welt» empirische Realitäten mit derart präzise berechneter Schlüssigkeit, dass der Unterschied zwischen Fiktion und Realität für die meisten von uns nicht mehr erkennbar ist. Gerade die Pandemie hat mit dem Zusammenfallen zwischen Datenherrschaft und politischer Herrschaft Ausschluss und Meinungsphänomene hervorgebracht, die mithilfe Hannah Arendts Denken untersucht und eingeordnet werden.”
Zitat aus dem Buch zu Hannah Arendt revisited von Regula Stämpfli. Vorbereitende Lektüre siehe: Das grosse Demokratie Datenloch, Link http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf sowie www.ta-swiss-futurepodcast.online

18.11. 21, 20 h, Das Dorf
Obere Viaduktgasse 2, 1030 Wien

Frauen haben keine Sommerpause: Regula Stämpfli über Sichtbarkeit mit Links zu anderen tollen Frauen und deren Accounts.

VERBRECHEN IN BLAU

Regula Stämpfli

Es war einmal ein versuchter Mord, eine künstlerische Männerfreundschaft, Suizid, eine jüdische Familie und die typisch helvetische Gunst der Stunde. Dies alles verpackt in einem Gemälde von Pablo Picasso mit dem Titel „Dösende Trinkerin“, wahlweise auch „Schlafende Trinkerin“ oder „Eingeschlafene Trinkerin“ – allein im Titel beginnt die Story zu verwirren.

Eine verhärmte, in einen blauen Schal gehüllte junge Frau, durch den Absinth vorzeitig zur Greisin gemacht, sitzt zusammengesunken an einem runden Tisch. Vor sich ein Glas, mit Bestimmtheit leer, so blank wie die Zukunft dieses vom Schicksal gebeutelten Menschen. In Bern ist das Bild seit 1979 zuhause, momentan genießt es Reisefreiheit und hängt in der Albertina in Wien. Die Buveuse war schon viel unterwegs: Sie stand bei Gertrude Stein im Wohnzimmer, verpasste 1913 knapp die Armory-Show in New York und hieß beim damaligen französischen Galeristen Daniel-Henry Kahnweiler noch ganz brav: „Frau am Tisch“. Sie war Leihgabe der Galerie Caspari in München, gehörte dem Ehepaar Troplowitz, wurde von den Nazis „gesäubert“ und landete zwecks Devisenbeschaffung in der Galerie Fischer in Luzern. Zwar erhob die Erbin des Ehepaars Troplowitz gerichtlich Einsprache, doch das Luzerner Gericht wies diese 1940 zurück. 1942 erwarb der Glarner Augenarzt Othmar Huber das Bild und fügte es seiner millionenschweren Kunstsammlung hinzu. Kurz vor dessen Tod 1979 wurden die Gemälde in einer Stiftung zusammengeführt und die Buveuse dem Kunstmuseum Bern überreicht. Juristisch alles korrekt, denn die „Säuberungsaktionen“ der Nazis gelten weitgehend als gesetzeskonform und sind von dem, was „Raubkunst“ genannt wird, ausgenommen.  

“la Buveuse assoupie” von Pablo Picasso (1913)

Die Bildlegende zur Trinkerin in der Wiener Albertina erzählt im Jahr 2021 nichts von ihrer bewegten Geschichte. Sie fabuliert lediglich, dass die Trinkerin die Züge von Carlos Casagemas trägt: Dieser Picasso-Freund, der sich „aus enttäuschter Liebe zu der Tänzerin Germaine Pichot in Paris“ erschossen hätte und über dessen Verlust der geniale Pablo kaum hinwegkam. Klingt nach einer sentimentalen Verzweiflungstat im Künstlermilieu mit feuilletonistischem Romantikpotential, war aber das Gegenteil: nämlich ein versuchter Mord durch Carlos Casagemas. Germaine Pichot war nicht einfach eine Tänzerin, sondern mit dem Bildhauer Pablo Gargallo verwandt und selbst Künstlerin. Sie unterhielt, wie es sich für Frauen gehört, mehrere Liebschaften, darunter auch eine mit dem impotenten Carlos. Todunglücklich darüber, dass er sein bestes Stück bei der fabelhaften Laure Gargallo, ihr eigentlicher Name, nicht hochkriegen konnte, reiste er mit Picasso nach Spanien, von dort aber bald wieder frühzeitig ab, beschaffte sich, zurück in Paris, eine Waffe und versuchte, mitten in einer Feier im l´Hippodrome, die Angebetete zu erschießen. Die Kugel verpasste glücklicherweise ihr Ziel, worauf Casagemas sich selbst richtete. Heutzutage spräche man, wäre Casagemas mit seinem Mord erfolgreich gewesen, von einer „Beziehungstat“, was einer Verhöhnung der ermordeten Frauen gleichkommt. Femizid lautet das präzise Wort für den Mord an Frauen, für dieses Kapitalverbrechen, das von Gesetzes wegen als solches auch zu ahnden ist. Die Anzahl Morde seien, so die erfreuliche Nachricht in Deutschland, in den letzten Jahren massiv zurückgegangen, nur die Morde an Frauen blieben erstaunlich hoch. In Deutschland versucht täglich ein Mann eine Frau zu töten, sie wird meist „Ex“ genannt; jeden dritten Tag ist ein Mann als Mörder einer Frau erfolgreich. Es reicht. Frauenmorde in den Medien als verständliches, privatisiertes Missgeschick zwischen Mann und Frau darzustellen, ist übelst Schönsprech und Propaganda für Frauenhass. Gerade in den feinen Kunstkreisen ist es höchste Zeit, Tacheles zu reden. In der Kunstgeschichte wimmelt es nämlich von erfolgreichen Männern, die ihre Frauen fast zu Tode prügelten oder sie ermordeten und nach derartigen „Beziehungstaten“ unbeschwert ihre Karriere fortsetzten. Frauenmord als Alltag gehört ins Zentrum zur Diskussion über Geschlecht. Medial, akademisch und in den sozialen Medien passiert indessen das Gegenteil. Solange Frauen Angst haben müssen davor, dass sie ermordet werden, von Männern, deren größte Angst darin besteht, lächerlich zu wirken, solange gehören Kapitalverbrechen präzise beschrieben. Und sei dies „nur“ auf einer Bildlegende. Denn gerade Kultur ist perfekt darin, wirkliche Taten so zu cachieren, dass wir Hunderte von Jahren später Künstler als Verbrecher, ihres Werkes wegen, von jeglicher Schuld freisprechen.

Vielleicht hat Picassos Trinkerin all dies tief in sich erahnt und sich mit einer Flasche Absinth die traurige Realität einfach wegtrinken wollen.

und Schwerpunkte. Deshalb: Kauft Bücher von uns, von Frauen und redet darüber!

#FRAUENZAEHLEN

#FRAUENANDERSERZÄHLEN

#LESTFRAUEN

Hier ein paar Hinweise für TWITTER

https://twitter.com/Herstory_pod/status/1419026413374492679?s=20

REGULA STÄMPFLI ZU XENIA HAUSNER IN DER ALBERTINA

„In  einer umfassenden Retrospektive zeigt die ALBERTINA Xenia Hausner –  eine der wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Die  sichtbar gemachte Fiktion spielt im Oeuvre der 1951 geborenen Künstlerin  eine entscheidende Rolle. True Lies verweist auf die Bedeutung der Inszenierung als Gestaltungs- und Kompositionsprinzip im Schaffen Xenia Hausners.“

XENIA HAUSNER : VORHER. IN DER ALBERTINA. “MALEN IST WIE LIEBE MACHEN”.

Die Berührungspunkte zwischen Regula Stämpfli und Xenia Hausner sind fabelhaft. laStaempflis „Vermessung der Frau“, „Die Macht des richtigen Friseurs. Über Frauen, Medien und Bilder“, „DiePodcastin“ lassen grüssen:

„Mein Kosmos ist weiblich. Frauen sind Dreh- und Angelpunkt in meiner Arbeit, in den Bildern agieren sie stellvertretend für alle Genderzugehörigkeiten. Ich arbeite alle Menschheitsthemen in weiblicher Besetzung ab.“ Xenia Hausner

Für  ihre großformatigen Gemälde konstruiert die Künstlerin vorab aufwendige  räumliche Settings: Installationen, die sie als Vorlage für ihre Bilder  zunächst fotografiert. Zerschnittene Autos oder Zugabteile aus Karton  werden zu einem „Probenraum“, in dem die Figuren, wie Schauspieler  Beziehungen ausloten.
Malerei  und Fotografie sind im Entstehungsprozess eng verschränkt und treten in  ein dialektisches Verhältnis: die farbstarke und flächige Malerei  „widerspricht“ gewissermaßen dem zuvor entstandenen Foto. Das malerische  Procedere wiederum ist bei Hausner durch filmische und fotografische  Methoden geprägt. Die Wahl des Ausschnitts, das Fragmentarische, die  Montage, die durch die Farbe gesteuerte Lichtregie – all dies trägt zum  intensiv atmosphärischen Charakter der Bilder bei.  Die von Xenia  Hausner erschaffenen Szenarien bleiben rätselhaft und irritierend. Wie  Bruchstücke einer Geschichte – vergleichbar mit Filmstills, denen der  Plot abhandengekommen ist – entziehen sie sich einer eindeutigen Lesart.
Während  die Kunstgeschichte über Jahrhunderte vom männlichen Blick geprägt ist,  verortet Xenia Hausner ihre Inszenierungen in einer von Frauen  dominierten Gegenwelt: Die Themen und Geschichten Hausners werden  vorrangig von Frauen verkörpert, die so stellvertretend für alle  Genderzugehörigkeiten agieren. Den männlichen Stereotypen, stellt sie  starke, widersprüchliche und komplexe Frauenfiguren gegenüber.
Meist  in Überlebensgröße, in einer unverwechselbaren, intensiven Farbpalette  mit breitem Pinsel, werden die plastisch herausmodellierten Figuren zu  Stellvertretern allgemein gültiger Situationen und existenzieller  Lebensfragen.
Die Ausstellung ist von 30. April bis 8. August 2021 zu sehen.“ Aus der Ausstellungsankündigung ALBERTINA https://www.albertina.at/ausstellungen/xenia-hausner-true-lies/

REGULA STÄMPFLI ÜBER XENIA HAUSNER IM PODCAST ARTISAPIECEOFCAKE http://artisapieceofcake.art/2021/05/12/xenia-hausner-in-der-albertina-wien-empfehlung-von-regula-staempfli/

Die Politphilosophin Stämpfli befragt die Bestsellerautorin Rohner in der Schweizer Botschaft in Berlin 19. Mai 2021

Digitale Apéro-Reihe der Schweizerischen Botschaft “50 Jahre Frauenstimmrecht – das bedeutet 50 Jahre Demokratie!”

Aus dem Brief des Botschafters Dr. Paul R. Seger: Am 19. Mai starten wir eine digitale Apéro-Reihe zu “50 Jahre Frauenstimmrecht – das bedeutet 50 Jahre Demokratie! Das ist ein Grund zum Feiern und Diskutieren!” Im ersten virtuellen „Apéro“ der Schweizerischen Botschaft in Deutschland bringen wir die Expertin für Frauenbewegungen und Krimiautorin Isabel Rohner („Gretchens Rache“) und die Politphilosophin Regula Stämpfli zusammen. „50 Jahre Frauenstimmrecht“ ist auch der Titel des Buches von Dr. Isabel Rohner und Irène Schäppi, das im November 2020 im Limmat Verlag erschienen ist und es in der Schweiz auf die Sachbuch-Bestsellerliste geschafft hat. Darin befassen sich insgesamt 25 Schweizerinnen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und aus ihrer jeweiligen Perspektive mit Demokratie, Macht und Gleichberechtigung. Eine davon ist die Autorin Dr. Regula Stämpfli („Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“). Auf Einladung der Botschaft werden die beiden Frauen live über das Buch, vergessene Heldinnen, wichtige Erkenntnisse und Chancen des Jubiläums für Gegenwart und Zukunft diskutieren: unterhaltsam, politisch und pointiert. Mehr Infos zu den beiden Gesprächspartinnen finden Sie unter www.isabelrohner.com und www.regulastaempfli.eu. Genaueres zum Live-Apéro erfahren Sie zeitnah auf den Social-Media-Kanälen der Botschaft. Dort vorbeischauen lohnt immer.

diepodcastin

Elisabeth Ehrensperger & Regula Stämpfli über Datenkonsum im Podcast:

WWW.TA-SWISS-FUTUREPODCAST.ONLINE

Podcast von Elisabeth Ehrensperger TA-SWISS & Regula Stämpfli swissfuture: Von Medien, Internet, Wirtschaft, gutem Leben, Ethik, Kreditpunkten und Konsum. Ein Jahr sprechendes Denken.

Data, big & small, brauchen Demokratie: Der Zukunftspodcast zum (un)verantwortungsvollen Datenkonsum von TA-SWISS & swissfuture. Ab April diskutieren Fachleute zweimal monatlich unter der Konzeption von Dr. phil. Regula Stämpfli (swissfuture) & Dr. rer. pol. Elisabeth Ehrensperger (TA-SWISS) Befunde der Datenwirtschaft.

Zukunft Daten Konsum Podcast

Ziel des Podcasts: Daten alltagstauglich, populärwissenschaftlich, zukunftsorientiert, kritisch, konsumsensibel, demokratiefördernd, vielfältig – kurz im Hinblick auf die wesentlichen Grundfragen von (un)verantwortlichem Daten-Konsum im Gespräch mit Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Fachbereichen zu erkunden. „Sprechendes Denken“ nannte dies die politische Denkerin Hannah Arendt zum Zweck der theoretischen Erkenntnisgewinnung und praktischen Handlungsorientierung in Gegenwart und Zukunft.

Keywords: Mediendaten & Konsum; Demokratiedaten (Umfragen, Statistiken) und (un)verantwortlicher Konsum; Konsumieren Codes sogar uns?; Datenkonsum als Verschriftlichung der Menschen; Wie können Daten Konsum reduzieren?; Memes als Sprachkonsum? Derivatenhandel, Konsum und Nachhaltigkeit? Steigern Daten Konsum?; Wie sieht nachhaltige Digitalwirtschaft aus?; Online- und Offline-Bilanzen von Konsum; Kosten & Preisanalyse von Datenkonsum; Ist Datenkonsum Kulturkonsum?; Akademische Daten im Produktions- oder Konsumzwang?; Sind Daten im militärischen Kontext Konsum oder Produktion?; Die Vermessung von Lebewesen in Konsumpunkten, u.a.

Diese Themen werden mit den führenden Köpfen unserer Zeit diskutiert, zusammengefasst, in die Zukunft projiziert und in diversen digitalen wie medialen Kanälen verbreitet. Der TA-SWISSFUTURE-Podcast vermittelt – digital und analog – herausragende Denkerinnen und Denker der Schweiz und international einem breiten Publikum.

Die SAGW unterstützt die zweimal monatlich stattfindende, d.h. 24mal vertiefte, alltagsbezogene und distributiv angelegte Wissensvernetzung und -vermittlung der Partnerorganisationen TA-SWISS und swissfuture zum nachhaltigen Konsum. Der Podcast steht in der Tradition von Hannah Arendts „Sprechendem Denken“ – Sprechen als Mittel der Erkenntnis.

Moderation: Dr.phil. Regula Stämpfli, Zukunftsforscherin, Politphilosophin siehe www.regulastaempfli.eu.

Update: Erfolgreiche Frauen Regula Stämpfli

“Ich bin Regula Stämpfli, who else?” Ein Update 2021 des Interviews im “persönlich” anlässlich des Bestsellers: “Die Vermessung der Frau”, 2013. Während Männer ja ständig recycelt werden, obwohl sie nie Neues schaffen, werden Frauen in den Medien immer wieder neu erfunden: mit jungen Frauen. Deshalb beginnt jede Frauengeneration immer wieder neu. Hier ändern wir dies.

Regula Stämpfli ist Politologin, NEBELSPALTER-Kolumnistin, führt einen Literaturblog in ensuite und zusammen mit Isabel Rohner #DiePodcastin, den erfolgreichsten deutschsprachigen Frauenpodcast, nominiert für den Deutschen Podcast-Preis 2020. Sie lehrt an der HSG, Universität St. Gallen Politische Philosophie und ist Bestsellerautorin, deren Hannah Arendt-Buch schon seit über drei Jahren fällig ist: Doch Corona kam dazwischen. Die “Vermessung der Frau” war 2013 ein Bestseller ebenso wie “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt”, das nach wie vor sehr aktuell ist, wenn es um Daten, Digitale Transformation und Demokratie geht. Die umtriebige Bernerin stellt die wesentlichen Fragen der Zeitgeschichte und Gegenwart: Warum lassen sich Frauen und Männer je länger je stärker, vermessen, wiegen und durchbuchstabieren? Weshalb nennt sie die Digitalisierung die neue Form von Ideologie? Hier ein Update zur Frauenserie der Karrierefrauen, weshalb Stämpfli bei ihren Studierenden als “Lara Croft der Politologie” gealt, die mittlerweile auch in die Jahre gekommen ist und welchen Typ Mann sie nicht ausstehen kann. Wie gewohnt, nimmt sie dabei kein Blatt vor den Mund. Zum alten Interview, siehe https://www.persoenlich.com/medien/ich-bin-regula-staempfli-who-else-306701

laStaempfli : Biologie ist nie ohne Politik zu haben.

Regula Stämpfli mit der Künstlerin Daniela Frimpong #artisapieceofcake

Die upcoming artist Daniela Frimpong im Gespräch mit Regula Stämpfli im #Podcast #artisapieceofcake : Daniela Frimpong, aus Ghana und aus Wien – Österreich gibt es ja international nicht, sondern nur die ehemalige Kaiserstadt. Daniela Frimpong ist eine der grössten Künstlerinnen unserer Zeit und Regula Staempfli kann in diesem Gespräch ihren riesigen Enthusiasmus über die schüchterne, dafür umso kreativere, künstlerisch erschütternd anders, neu, vielfältig, inspirierend nicht vebergen. Daniela Frimpong gehört zur herausragenden Gruppe in der artcare.at, die Weltkarriere machen werden oder schon gemacht haben. Sie hat mit Amoako Boafo aus Ghana und Jakob Viegar Sigurdsson sowie Jessica Nam Kim und Danielle Pamp bei der Young Artist Auction mitgemacht. Amoaco Boafo ist zum absoluten Superstar der internationalen Kunstszene aufgestiegen und er gehört, wie Daniela Frimpong auch, zu den Leitfiguren der “Afrikanischen Disaspora – Kunst” in Wien. Daniela Frimpongs Kunstkarriere überwand enorme Schicksale und Hürden: Sie ist mit Abstand die begehrteste Künstlerin sowohl der Young Art als auch der Womens Art. Ihre Farbkombinationen sind ebenso einzigartig wie ihre Sujets und Kompositionen. Der Platz Wien hat sich zum Diversity Nährboden für Künstlerinnen und Künstler aus allen Kontinenten entwickelt. Die Vielfalt ist berauschend und Daniela Frimpong eine der ganz grossen zeitgenössischen Künstlerinnen.

laStaempfli & Daniela Frimpong

laStaempfli: HSG St. Gallen Vorlesung IV: Biomacht und Menschenbild der Gegenwart

“Biologie ist nicht ohne Politik zu haben” Regula Stämpfli

Die Vorlesung wird den Teilnehmenden als Podcast direkt zugesendet. Falls Sie den Podcast nicht erhalten haben, bitte via Mail (mit Name, Adresse und Telefonnr.)  bei pollitphilozoffin@gmail.com melden. 

hannah arendt und ich

Literaturtipps: 

Hans Belting, Bild und Kult. Eine Geschichte des Bildes vor dem Zeitalter Kunst. Regula Stämpfli, Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt, Regula Stämpfli, Die Vermessung der Frau, Josef Weizenbaum, Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft, Harry Mulisch, Die Entdeckung der Welt, Sadie Plant, Nullen&Einsen: digitale Frauen und die Kultur der neuen Technologien, Shoshana Zuboff: Digitaler Überwachungskapitalismus, Zygmunt Bauman, Das Leben als Konsum. 

laStaempfli on #AI & #KI and #Algorithmic Bias: TEDx 2013 (The World is only ready for her message in 2020…)

 

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Regula Stämpfli, Swiss-born, lives in Munich and works as a columnist and lecturer in Germany, France and Switzerland. For four years she worked on a modern interpretation of Hannah Arendt’s vita activa, published in Brussels in 2007 as Die Macht des richtigen Friseurs (The Power of a Proper Hairdresser). in 2013 she wrote: “The Poetry of Algorithms and the future of the Pixel-Gaze”, critique of modernist perception of time, and of mankind and its labours. Together with IFG Ulm, her professional advisory board, Regula Stämpfli initiated a publicity program called Designing Politics -The Politics of Design for the HFG Ulm institute in 2007. The Ulm Discussions continue within various design networks. In 2013, Stämpfli’s book Die Vermessung der Frau (The Metric Woman) was published by the publisher, Gütersloher Verlagshaus. The book gained high recognition (second edition was published after only four months) and has received innumerable reviews and readings, including TV and radio programs.

In 2018 laStaempfli wrote “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt”, which was a Bestseller in Austria with a long book tour. Staempfli develops the theory of digital democracy in regards to communication and how Trumpism is a method rather than just a mishap in history. The book is one of the best critiques on #Bankspeak, #Ratings, #Polls and applies Hannah Arendts Vita Activa. 

A multi-faceted intellectual, Stämpfli is known from her written works and television appearances as a sharp-witted analyst, columnist and inspirational talker. Opinions of her vary greatly: the Neue Zürcher Zeitung once referred to her as “Nervewrecker from Brussels”, whereas her students have called her “The Lara Croft of Political Science”. Her popular works comprise additional books, including a collection of her articles, among  there an exhibition and a book on women and their professions. Staempfli teaches political philosophy at the University of St. Gallen. 

Regula Stämpfli, Dozentin für “Schlagfertig Verhandeln” 12./19. September – Anmeldung auf Bild klicken

Kursbeschrieb:
Schlagfertiges Auftreten gehört zu den wichtigsten Mittel der modernen Kommunikationsgesellschaft. Im Kurs lernen Sie, wie Sie in jeder Situation smart und konstruktiv reagieren können. Sie wissen, Kompromissbereitschaft und Stärke zu signalisieren. Sie eignen sich im Kurs Kenntnisse der Rhetorik sowie Allgemeinwissen an. Damit fördern Sie Ihre sprachliche, denkerische Redegewandtheit, und sichern Ihr Auftreten. Mit zahlreichen Tipps und guter Lektüre sind Sie für künftige öffentliche, berufliche, ja selbst für private Termine gut gewappnet.

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