Sex, Katzen & Diäten. Die Kult-Kolumnen von Regula Stämpfli

Regula Stämpfli, laStämpfli auf Twitter, Insta und Clubhouse gehört zu den scharfsinnigsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Von 2011 bis 2018 nahm laStämpfli ihr Publikum mit ihrer wöchentlichen Kultkolumne mitten hinein in die Zeitgeschichte und darüber hinaus.Die Haltbarkeit der Kolumnen von Regula Stämpfli ist unbeschränkt: Ihre Denkstücke sind Dokumente aus der Vergangenheit für die Zukunft.

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Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Medienkritik (Woche vom 12.-19. September 2021).

Die Podcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli verteilen in der Medienkritik die Goldenen Schrumpelgurken gleich eimerweise:

Ein Eimer geht an die Unsichtbarkeitsmachung von Frauen in den Medien, die zur Folge hat,  dass die wirklich relevanten Themen für den Erhalt der Demokratie verhunzt, verpasst und vergessen werden. laStaempfli analysiert messerscharf: “Afghanistan bspw. und dessen “humanitäre Hilfe” bspw. Weshalb fehlt die Politik, dass eine humanitäre Hilfe an das Frauenmörder-Regime nur an die Frauen ausbezahlt und von den Frauen verwaltet werden darf? Dann Hitlers Lieblingskünstler im Deutschen Historischen Museum in Berlin: Echt, jetzt? Es gibt keine relevantere Ausstellung als diese alte Faschokiste der Repetition? Bringt nächstens das Naturhistorische Museum eine Ausstellung über “Hitlers Lieblingstiere”?

Ein weiterer Eimer der #diepodcastin geht – mehr als verdient – an das Projekt „Swiss Democracy Passport“ der Schweizer Demokratie Stiftung in Zusammenarbeit mit der Uni Bern. laStaempfli hat dazu ungefähr 30 TWEETS abgesetzt, es ist eine Frauenvernichtungsaktion der Geschichte. Eine 48-seitige Broschüre, die „Einblicke in die Schweizer Demokratie“ geben will – und im Kapitel „175 Years of Swiss Popular Votes“ kein einziges Wort über die Verweigerung der politischen Mitsprache von Frauen verliert. KEIN EINZIGES WORT. Nur in einem klitzekleinen Absätzchen geht die Broschüre auf „The late introduction of universal suffrage“ ein – und nennt den Sklavenstatus der Schweizerinnen bis 1971 mal eben ein „Dilemma der Demokratie“. Und das im Jubiläumsjahr zu 50 Jahre Frauenstimmrecht! #diepodcastin sagt: SO NICHT! laStaempfli wird dafür sorgen, dass es hier einen parlamentarischen Vorstoss gibt. Die Frauenorganisationen MÜSSEN begreifen, dass ansonsten die gesamte Aufklärungsarbeit für 50 Jahre Frauenstimmrecht umsonst war. laStaempfli hebt hervor, wie wichtig die Schweiz für Deutschland und Europa ist: Im kleinen Alpenstaat beginnen alle Neuheiten – oft auch Drecksgeschichten wie der Rechtspopulismus – und die Schweiz ist ja in Zürich zumindest, ziemlich hochdeutsch.

Ein neuer Eimer geht an die BILD-Zeitung, die einen Mordanschlag auf eine Frau mal eben mit „Trennungsschmerz“ versucht zu entschuldigen und ihren Artikel auch genauso überschreibt. Isabel Rohner findet: Hört endlich auf, Gewalt an Frauen schön zu reden, zu entschuldigen oder zu bagatellisieren! laStaempfli verweist in dem Zusammenhang auf den Eigentumsstatus des Mannes über Frauen, Kinder und die Welt.

Der Eimer zum nächsten geht an WAHLBERICHTERSTATTUNG Deutschland 2021 und die sexistische TRIELL Reportagen. Annalena Baerbock (Kandidatin der Grünen) erlebte einen misogynen Wahlkampf. Dies sagt #diepodcastin nicht, weil Isabel Rohner & Regula Stämpfli das grüne Parteiprogramm so toll finden, im Gegenteil: Dies sagen sie als kluge Wissenschaftlerinnen. Was Baerbock im Wahlkampf erlebte,  unterscheidet sich eklatant von dem, was ihre Mitkonkurrenten Armin Laschet (Union) und Olaf Scholz (Sozialdemokraten)  – “und das erlebt sie, weil sie eine Frau ist” hebt die Rohnerin hervor. Genau das ist die Definition von Sexismus. Dies betrifft den Umgang der Medien mit ihr (die TAZ kritisiert ihren „Ehrgeiz“, im Sommerinterview wird sie nach ihren Kindern gefragt, die Presse thematisiert ihre Mutterschaft), die Reaktionen im Netz (FakeNews, sexualisierte Kommentare) oder auch die Wahrnehmung ihrer Kompetenz. Die Rohnerin bringt die Ergebnisse der ZDF-Zuschauerbefragung nach dem letzten Triell mit und fragt sich: Wie kann es sein, dass die ZuschauerInnen mit 39% Baerbock „am sympathischsten finden“, aber nur mit 25% „am glaubwürdigsten“? laStämpfli erklärt nüchtern: Das Konzept „Glaubwürdigkeit“ war nie für Frauen gemacht. Darum tummeln sich ja auch in allen Formaten die männlichen Experten. Hier haben wir eine Riesenwahrnehmungslücke.

Zum Schluss bringt laStaempfli noch die erschütternde Geschichte des ENORM WICHTIGEN Films THE CASE YOU der jungen, genialen Filmemacherin mit ihrer Crew, Alison Kuhn. Es geht um einen Schweizer Filmemacher, der unter dem Vorwand eines Castings, Minderjährige und knapp 18jährige Frauen vor der Kamera missbraucht und diese Aufnahmen dann als Dokumentationsfilm in internationalen Festivals verkaufen will. #diepodcastin wird dazu noch mehr bringen und machen, hier nur soviel: Die Community soll helfen, diesen Film und die #MovieToo als sexuelle Gewalt in der Industrie abzuschaffen.

Etwas Schönes zum Schluss: Die Rohnerin war im St. Galler Tagblatt siehe Isabel Rohner im Interview mit dem Tagblatt: https://www.tagblatt.ch/kultur/ostschweizerkultur/freipass12-ich-lerne-seit-mehreren-jahrzehnten-geduldig-zu-sein-die-autorin-isabel-rohner-im-fragebogen-ld.2187890

Links: Der frauenfreie Swiss „Democracy“ Passporthttps://www.swissinfo.ch/eng/democracyin-a-passport/4694964 DER FALL DU, THE CASE YOU https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/23135 Milo Rau hatte auch so einen Fall, der aber vom Deutschlandfunk Kultur als “extreme Kunst” weggewischt wurde und nicht als sexuelle Gewalt siehe https://www.deutschlandfunkkultur.de/verstoerendes-video-von-casting-bei-milo-rau-schwieriger.2159.de.html?dram:article_id=471393 Zu Milo Rau und den linken Männern, die wie beim SWISS DEMOCRACY PASS den Faschismus nur bei den Anderen, den Sexismus bei sich aber nie wahrnehmen, hat laStaempfli einen Artikel geschrieben: https://www.ensuite.ch/weltveraenderung-ohne-feministisches-potenzial/

Regula Stämpfli an der “Langen Nacht der Philosophie” in Wien 2021

Hannah Arendt revisited: Elemente & Ursprünge digitaler Punktesysteme.

Dr. phil Regula Stämpfli, Politphilosophin & Bestsellerautorin München/Wien

Die zeitgenössische Welt im Dialog mit Hannah Arendts
Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. 18.9.2021

“Einige erinnern sich vielleicht an Platos berühmten Kampf gegen die Sophisten. Er warf ihnen vor, ihre Kunst bestünde darin, «den Verstand mit Argumenten zu bezaubern», die nicht der Wahrheit dienten, sondern darauf abzielten, Meinungen zu erzeugen. Solange diese plausibel erscheinen, «liege ihnen die Kraft der Überzeugung inne». Hannah Arendt nennt dies den «temporären Sieg der Argumente auf Kosten der Wahrheit». In meinem Buch «Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt» zeichne ich nach, wie postmoderne Narrative, die sich «datengestützt» als Wahrheiten inszenieren – beispielsweise Meinungsumfragen, aber auch die omnipotente INZIDENZ zielen letztlich darauf hin, die vielfältige Wirklichkeit auf EIN THEMA, EINE BETRACHTUNGSWEISE, EINE INTERPRETATION zu reduzieren. Die neuen digitalen Daten-Herren inklusive ihrer Instrumente «Plattformkapitalismus»im Westen sowie «Digitaler Überwachungsstaat» im Osten, zerstören mittels einer umfassenden «Algorithmisierung der Welt» empirische Realitäten mit derart präzise berechneter Schlüssigkeit, dass der Unterschied zwischen Fiktion und Realität für die meisten von uns nicht mehr erkennbar ist. Gerade die Pandemie hat mit dem Zusammenfallen zwischen Datenherrschaft und politischer Herrschaft Ausschluss und Meinungsphänomene hervorgebracht, die mithilfe Hannah Arendts Denken untersucht und eingeordnet werden.”
Zitat aus dem Buch zu Hannah Arendt revisited von Regula Stämpfli. Vorbereitende Lektüre siehe: Das grosse Demokratie Datenloch, Link http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf sowie www.ta-swiss-futurepodcast.online

18.11. 21, 20 h, Das Dorf
Obere Viaduktgasse 2, 1030 Wien

WIKIPEDIA & FRAUENTROLLING: REGULA STÄMPFLIS CV, das im deutschsprachigen Wikipedia von einem Schweizer Journalisten als Fake & Datenmissbrauch weitergeführt wird, korrigiert & korrekt.

Die Wikipedia-Story ist ein Krimi. 2012 hackte ein Schweizer Journalist eines sehr bekannten linken Magazins der Schweiz – so sind die Indizien – die Webseite von Regula Staempfli und veränderte den Wikipedia-Eintrag der renommierten Forscherin mit Hilfe eines Datenklaus bei der Universität Bern. Trotz mehrerer Eingaben, trotz Engagement der Studierenden von Regula Stämpfli gelingt es nicht, die falschen Eingaben sowie den Datenklau, den Missbrauch persönlicher Angaben bei #WIKIPEDIA zu unterbinden. Der Troll-Eintrag zu Regula Staempfli hat der Wissenschaftlerin/Expertin geschadet: Umso beachtlicher, dass die Politphilosophin – trotz Diffamierung auf WIKIPEDIA als “Tochter von”, als “Mutter von”, als “kleine Historikerin”, als “verheiratet mit”, als “kleine Uniassistentin” etc., “als Frau ohne Preise”, obwohl sie unzählige Auszeichnungen erhalten, als “Frau ohne Expertenmandate”, obwohl deren zahlreiche, u.a. bei der Europäischen Kommission, vorhanden sind, trotz alledem, trotz WIKIPEDIA, gilt Regula Stämpfli als eine der wichtigsten Intellektuellen Europas.

Deshalb statt Wikipedia zum freien Gebrauch hier ein Kurz-CV – für alle Medienschaffenden, inklusive Porträt, gezeichnet von Eugen Fleckenstein:

Regula Stämpfli gezeichnet von Eugen Fleckenstein zum freien Pressegebrauch mit Angabe des Illustratoren und der dargestellten laStaempfli.

Regula Stämpfli, Dr.phil. ist Politphilosophin und preisgekrönte Bestsellerautorin („Die Vermessung der Frau“, „Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“). Die Hannah-Arendt Expertin doziert u.a. an der HSG St. Gallen, publiziert wissenschaftlich zu den Themen Digitale Transformation, Gender, Design und Demokratie und ist Kult-Kolumnistin der Schweiz. Sie wurde 2016 unter die einflussreichsten 100 Businessfrauen gelistet, 2021 unter die wichtigsten zehn Intellektuellen der Schweiz. laStaempfli – so ihr TWITTERName bespricht mit Dr. Isabel Rohner jede Woche das politische Geschehen in www.diepodcastin.de In Wien leitet Dr. Regula Stämpfli den Podcast www.artisapieceofcake und für die Schweizerische Akademie der Geisteswissenschaften SAGW den Zukunftspodcast www.ta-swissfuture-podcast.online. Sie gehört zum Netzwerk Design & Politik in Deutschland, ist im Vorstand der Vereinigung für Zukunftsforschung Schweiz und Mitglied der deutschen, österreichischen und schweizerischen Medienfrauen.

Zur Pandemie hat Regula Stämpfli einen der wichtigsten Artikel punkto Kommunikation in der Neuen Zürcher Zeitung, unter dem damaligen Feuilletonchef René Scheu, der jetzt an der Universität Luzern tätig ist, verfasst. siehe auch Link: https://www.nzz.ch/feuilleton/covid-der-virus-stuerzt-westliche-demokratien-in-den-abgrund-ld.1554390

Regula Stämpfli Keynote “50 Jahre Neue Frauenbewegung” Live am 11./12. September 2021 in Köln.

Regula Stämpfli mit Zitaten zur Biopolitik: “Menschen sind radikal soziale Wesen. Als solche sind sie zu großer Anpassung fähig. Es ist diese Fähigkeit, die über alle Handlungsalternativen entscheiden. Frauen sind seit Jahrhunderten, ja Jahrtausenden, zusammen mit den Sklaven, das beherrschte Geschlecht, was zu brutalster, unmenschlichster und weiblicher Anpassung führt. Bis ins 20. Jahrhundert beispielsweise brachen ältere Frauen in China kleinen Mädchen aus sogenannten «guten Familien» die Knochen, banden anschließend die Füße gewaltsam ab und nannten diese Tortur zauberhaft «Lotos- oder Lilienfuss». In über zwei Dutzend Ländern schneiden Matronen kleinen Mädchen – ohne Betäubung – mit Flaschenscherben, Rasierklingen oder Messern weitflächig den Genitalbereich ab, die Wunde wird mit Pferdehaar oder Akaziendornen vernäht. Diese Folterpraxis wird gerne hinter Großbuchstaben wie FGM/FGC, «Entfernung der Klitorisvorhaut» oder mit «Beschneidung», oder gar als „Kultur“ verharmlost. In Europa drückten stocksteife Mieder die Brüste flach und schnürte die Taille mit zwei Stahlfedern an der Seite auf wenige Zentimeter zu.
Die erkämpften Freiheiten der Frauen im Westen drückten sich auch in der freieren Kleiderwahl aus. Doch gleichzeitig schneiderte die westliche Konsumgesellschaft die Frauenkörper wieder als Warenkörper zurecht: Barbie wurde nicht nur zum Nutten-Spielzeug in den Kinderzimmer der Mädchen, sondern zum Leitideal, dem sich westliche Frauen bis ins hohe Alter unterwerfen.
Diese Zurichtung des weiblichen Leibes durch das Korsett erlebte eine Neuauflage in den 1950er- und 1960er-Jahren; Hüfthalter und Corsagen waren Madonnas (Ikone der Popmusik der 1980er) liebste Busen-, Leib- und Magenmode. Dazwischen unterliefen und unterlaufen Frauenkörper immer radikalere Zurechtschnippelungen: War es früher das Korsett, sind es jetzt die Blanchierung dunklerer Haut und Normierung der Schamlippen. Der Verlust der Öffentlichkeit, der Welt von Frauen im Leben als Konsum lässt grüssen. Das Korsett, das unsere Grossmütter ablegen konnten, ist in unseren Stammhirnen gespeichert.So ist auch die unsinnige Debatte der Gleichstellung von Burka und Perlenkette zu verstehen: Im Zeitalter digitaler Zeichen ist alles beliebig geworden. Nur etwas hat sich nicht verändert und ist noch stärker geworden: Die völlige Ausbeutung, Normierung, Ausschlachtung des weiblichen Körpers -auch durch Kräfte, die sich ausgerechnet modern und feministisch nennen.”

Die Politphilosophin laStaempfli fährt weiter fort: “Beim Thema: Schlachtfeld Körper geht es darum zu verstehen, wie Frauenkörper in allen Gesellschaften der Geschichte und der Gegenwart zurechtgeschneidert werden: sei es, um sie sichtbar zur Reproduktion zu verdammen, sei es, um sie als Menschen mit Rechten unsichtbar zu machen. Auflösung gibt es nur durch die Freiheit, frei zu sein: Nur eine Welt freier Frauen in stark partizipativen Demokratien verfügt über wirklich freie Fashion.”Sie trägt was ER WILL” #colonge #emma #frauenmediaturm #aliceschwarzer #keynote #laStaempfli #diepodcastin

Regula Stämpfli von CH Media unter den ersten zehn Intellektuellen des Landes aufgeführt.

“Regula Stämpfli gehört zu den “kritischen Intellektuellen” Europas. Sie interveniert in zeitgenössische, historische und künftige Menschheitsthemen wie -geschichte. Regula Stämpfli zeigt die Verstrickungen des amalgamhaften “Jetzts” im Lichte der Vergangenheit und Zukunft. Ihr Schriften erschüttern, ärgern, regen zum Weiterdenken an: Viele ihrer Sätze sind politphilosophische Zeichen, die sich lohnen, auswendig zu lernen, um durch die Wiederholungen zeitgenössische Machtverhältnisse zu transformieren.”

Das Ranking von CH Media erschien am 4. September 2021. Leider hat sich die Redaktion nicht die Mühe gegeben, den wirklichen Lebenslauf von Regula Stämpfli zu rezipieren, sondern vom Troll-Beitrag zu Regula Stämpfli auf Wikipedia, abzuschreiben. laStaempfli weist mit dem, zu ihrer Person vom Troll mit Absicht abwertenden Biographie, immer wieder darauf hin, wie SEXISTISCH Wikipedia-Autoren sind, deren Misogynie nicht selten von sehr hoch rangierten Journalisten der jeweiligen Länder stammen, die sich jedoch in der Anonymität der WIKI-Community gerne verstecken. Dies ist definitiv der Fall bei Regula Stämpfli. Nicht desto trotz freut sich laStaempfli über die Anerkennung ihres Schaffens durch die digitale Datenerhebung von CH Media.

Mit einer grossen Datenanalyse haben wir die wichtigsten Denkerinnen und Denker des Landes gesucht. Schriftstellerinnen und Künstler, die sich in die politische Debatte einmischen.” Kulturredaktion CH Media Exklusiv für Abonnenten: Welche Autorinnen, Künstler und Philosophen mischen sich in die politische und gesellschaftliche Debatte ein? CH Media hat nach den wichtigsten Intellektuellen der Schweiz gesucht. Und dafür den Intellektuelle-Index entwickelt. Er fusst auf einer wissenschaftlichen Datenanalyse im Web und einem Jury-Urteil der Kulturredaktion.”

laStaempfli am Swiss Radio Day, 26.8.2021

Regula Stämpfli: Podcasterin, an den Swiss Radio Day 27.8.2021

Regula Stämpfli (Mitte) mit Darryl von Däniken (links), Head of Swiss Radio Day on 27.8.2021

Zitiert von der Homepage radioday.ch : “Der SwissRadioDay ist das grösste und führendste Branchentreffen der Schweizer Radioindustrie. Dank der grossen Präsenz von EntscheidungsträgerInnen, RadiomacherInnen und -interessierten ist der SwissRadioDay seit zwei Jahrzehnten der Fixpunkt im Radiojahr. In Fachreferaten, Diskussionen und Workshops werden inhaltliche und technische Branchenneuheiten präsentiert und die Zukunft des Radios diskutiert. Seit 1999 veranstalten die SRG und Privatradios (VSP & RRR) zusammen den SwissRadioDay. Der SwissRadioDay ist die einzige Veranstaltung für Vertreter aller Sprachregionen der Schweiz, die ganz dem Medium Radio gewidmet ist. Auch der Verband Unikom und das DAB+ Netzwerk digris sind im SwissRadioDay eingebunden. Swisscom Broadcast ist der langjähriger Presenting Partner und der SwissRadioDay wird weiter unterstützt von der SUISA, Swissperform, SwissMediaCast, IFPI und Audion. Der SwissRadioDay wird im Auftrag der RadioEvents GmbH, einer gemeinsamen Gesellschaft von der SRG, VSP und RRR, von Darryl von Däniken organisiert.” radioday.ch

Regula Stämpfli und Isabel Rohner in #diepodcastin über TALIBAN

Die Taliban – Horden ungebildeter Männer, schwer bewaffnet und digital bestens organisiert – setzen in Afghanistan das islamistische Programm der Frauenvernichtung fort. Anders als von den meisten Expertinnen vorausgesagt, geben sich die deutsche und die us-amerikanische Regierung überrascht vom Tempo und der Gewalt der Rückeroberung nach über 20 Jahren. Isabel Rohner und Regula Stämpfli geben dem Entsetzen eine Stimme, fordern klar die totale Isolation von Afghanistan bei gleichzeitiger Evakuation, Unterstützung und Schutz der afghanischen Frauen. Hier der Link: http://diepodcastin.de/2021/08/21/diepodcastin-on-taliban-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-versaeumnisse-des-westens-was-gegen-die-taliban-vor-unserer-haustuere-zu-tun-ist/

Shamsia Hassani Künstlerin&Prof Uni Kabul

#diepodcastin on TALIBAN: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Versäumnisse des Westens & was gegen die Taliban vor unserer Haustüre zu tun ist.Die Podcastin spricht heute über die erschütternden Vorkommnisse in Afghanistan und darüber, was sie für die Frauen vor Ort und für die Frauen auf der ganzen Welt bedeuten.Die Rohnerin beginnt mit einem Auszug aus einem erschütternden Brief einer afghanischen Studentin, den The Guardian abgedruckt hat (Link unten). Frauen und Mädchen müssen um ihr Leben, um ihre Freiheit, um ihre Rechte fürchten. Vor der ganzen Welt werden gerade ihre Träume, ihre Potenziale und ihre Persönlichkeiten zertreten. La Stämpfli stellt glasklar fest: Mit den Taliban gilt Geschlechterapartheid, gelten Geschlechtersäuberungen. Ein riesiger politischer und menschlicher Skandal.Seit einer Woche hat die islamistische Terrorgruppe der Taliban auch Kabul unter Kontrolle. Bereits von 1996-2001 herrschte das Unrechtregime – mit grausamen Folgen für Mädchen und Frauen. Für sie galt in dieser Zeit (und in einigen ländlichen Regionen auch danach) ein Bildungsverbot, Berufsverbot, Mobilitätsverbot, galt die Skalverei. Mädchen und Frauen wurden zwangsverheiratet, als Sklavinnen gehalten, wurden vergewaltigt, litten massiv unter Gewalt. Menschenrechte? Fehlanzeige!In den letzten 20 Jahren haben sich insbesondere die Frauen in den Städten vieles erkämpft. Bis zur Machtergreifung der Taliban waren über 50 % der Studierenden an den afghanischen Hochschulen Frauen. Im afghanischen Parlament machten die Frauen fast ein Drittel der Abgeordneten aus (und damit einen vergleichbaren Anteil wie in Deutschland!). LaStämpfli und Rohnerin sind sich einig: Es braucht eine klare Position des Westens. Frauenrechtsaktivistinnen müssen gerettet und ausgeflogen werden. 

Das Bild ist von Shamsia Hassani, der Künstlerin und Professorin Universität Kabul, siehe auch Insta-Account : https://www.instagram.com/shamsiahassani/?hl=de

14. September WIEN: REGULA STÄMPFLI ZUR ZUKUNFT VON ARBEIT & GESUNDHEIT

Die Pandemie hat alles verändert: Leben, Lieben, Gesundheitsfürsorge, Gesundheit an und für sich, Einstellungen zum Leben und Sterben, Arbeit, Finanzen, Home und Office, Home und Schule, Heimarbeit, Beratungen online, Care-Arbeit, gesteigerte Macht von Experten, Kommunikation, Grenzen verschoben und aufgehoben. All dies hat die Menschen körperlich und seelisch an die Grenzen gebracht und Gesundheitsförderung ist so wichtig wie nie zuvor. Regula Stämpfli wird mit Armins Nassehi und Ha Vinh Tho das Keynote-Referat an der Wiener Gesundheitsförderungskonferenz vom 14. September halten. Hier zur Anmeldung und Programm:

https://www.wig.or.at/Veranstaltung.2525.0.html

Regula Stämpfli redet zu dem Thema: Wie werden wir arbeiten und leben im Zeichen der Pandemie? Wie hängen Zukunftsoptionen mit digitaler Reproduktion zusammen?

Begrüssung, Glück und Gesundheit trotz Pandemie, Die pandemische Gesellschaft, Die Zukunft in Zeiten digitaler Reproduktion, von der Praxis und Theorie: Dies alles werden die Themen am 14. September 2021 im Wiener Rathaus sein, moderiert von Miriam Hie, von 09-00 bis 17.00 Uhr.

Isabel Rohner & Regula Stämpfli in #diepodcastin: Der feministische Wochenrückblick 31. Juli 2021

#diepodcastin diskutiert u.a. die Bekleidungsvorschriften in der aktuellen EM der Beach-Handballerinnen in Bulgarien: Die norwegischen Beachvolleyballerinnen haben vom internationalen Verband eine Geldstrafe von 1.500 Euro aufgedrückt bekommen haben, weil sie beim Match um Rang 3 statt eines knappen Bikinihöschens Radlerhosen getragen haben. “ Isabel Rohner und Regula Stämpfli schlagen folgenden Outfit für die Beach-HandBALLER vor (gefunden als Meme bei Facebook):

laStaempflis Buch “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt” entlarvt die Medienmechanismen. Diese Woche kommt sie mit dem Vergleich der Mediendaten zu Begriffen wie “Politische Korrektheit” und “Digitalisierung”. Obwohl die Digitalisierung viel wichtigr wäre, übertrumpft PC, die als Kampfbegriff der Rechten gegen Kritik überhaupt genutzt wird, die Digitalisierung ums 70fache!!!! Wahnsinn. Dann bringt laStaempfli noch die Wahlberichterstattung der Wortbegriffe: Die Grünen brauchen Mensch häufig, die CDU/CSU Deutschland. Sagt eigentlich alles über Wahlkampfthemen. Der letzte Hinweis von laStaempfli: Die Erfinderin des Bikinis heisst nicht Louis Reard und ist nicht von dem Ingenieur, sondern von Gertrude Ederle, die 1926 den Ärmelkanal durchschwamm, als erste Frau. Ederle nervte der Einteiler und sie schnitt ihn kurzerhand durch: Dazu gibt es auch ein tolles Bild.

Gertrude Ederle 1926: Erfinderin des Bikinis (Quelle BR Wissen)

Schwerpunktthema sind dann Frauenstimmen. Laut Studien sind Frauenstimmen im Westen tiefer geworden, was die Wissenschaft auf die gewachsene Gleichstellung zurück führt. Wer in der Männerwelt Erfolg haben will, muss tiefe Stimmen haben. Die Rohnerin ist für Stimmtraining, laStaempfli eigentlich dagegen. Die Rohnerin: “Zwar haben Männer und Frauen unterschiedlich lange Stimmbänder – doch wie hoch oder tief eine Frau (oder auch ein Mann) spricht, wird anders bewertet und hat vor allem mit der Kultur zu tun.” laStaempfli weiss, dass in Frankreich auch die Männer viel höher sprechen während die USA und Deutschland einfach wahnsinnige Machokulturen der Öffentlichkeit konstruieren. Die Rohnerin bringt ein fantastisches Beispiel:  Die wunderbar dunkle Stimme von Cate Blanchett wird für die deutschen Kinos höher synchronisiert.Rohnerin und LaStämpfli geben allen Hörerinnen und Hörern konkrete Tipps: Hört auf, Frauen für ihre Stimmen zu kritisieren – und hört ihnen stattdessen lieber endlich mal zu!

Link: http://diepodcastin.de/2021/07/30/diepodcastin-ueber-frauenstimmen-smd-medien-daten-trumpism-beach-handballerinnen-sowie-die-erfinderin-des-bikinis-die-gertrude-ederle-heisst/