HSG laStaempfli: Vorlesung Philosophie. Post-Corona: Biopolitik der Moderne. Teil V: Globalisierung als Biopolitik

laStaempfli: Vorlesung Philosophie. Post-Corona: Biopolitik der Moderne. Teil V: Globalisierung als Biopolitik

In der Vorlesung wir die Globalisierung als Biopolitik historisch und politisch hergeleitet wie die Glokalisierung als Konzept besprochen. Hier finden Sie spannende Literatur- und Filmtipps zum Thema. Einen Nachtrag zur Erholung der Erde während der Coronakrise beim ersten Lockdown: „Die Erde steht derzeit still. Und das sogar – zumindest ein bisschen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn unser Planet ist wegen der Corona-Krise tatsächlich ruhiger geworden. Messstationen verzeichnen weniger Erschütterungen.“ Dies zum Kapitel „Resonanz“ als Hinweis zur Philosophie von laStaempfli: „Die Welt ist Beziehung“ 

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„Unsere Bewegungen und Aktivitäten zusammen verursachen ein seismisches Störrauschen in den Messdaten der Detektoren. Diese Ausschläge sind zwar nur klein, können aber manchmal ausreichen, um schwache Erdbeben zu überdecken. Das durch uns erzeugte permanente Brummen und Summen der Erdkruste nimmt an Feiertagen wie beispielsweise Weihnachten oder an Wochenenden etwas ab. Oder eben jetzt als Folge der Corona-Pandemie, wie Seismologen festgestellt haben.“ Dies habe ich aus Die Welt vom 3.4.2020. Der Seismolog*innenbericht war auch in anderen Zeitungen rapportiert, aber in der Konsequenz wenig besprochen. 

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Hier nun Literaturtipps von Regula Stämpfli zur Vorlesung HSG: Zunächst zur Globalisierung in Versailles, die ich nicht mehr ausführen konnte, empfehle ich die Netflix-Serie „Versailles“: Vor allem die erste Staffel, da wird die Zentralisierung der Herrschaft klar, die vergleichbar ist mit der Zentralisierung der WTO 1999. Zur Dialektik der Ordnung von Zygmunt Bauman mit dem Untertitel: Die Moderne und der Holocaust. Ein erschütterndes und viel zu wenig besprochenes Werk. Zur Übersicht der Globalisierung ein Buch, das ich im Podcast nicht erwähnt habe: Gregor Schöllgen, Krieg, Hundert Jahre Weltgeschichte, dazu habe ich in meinem Literatblog bei ensuite auch eine umfrangreiche Rezension geschrieben. Zur Globalisierung habe ich enorm viele Kolumnen auf news.ch verfasst, ich bin daran, einen Sammelband zu verfassen. Zu den Utopien: Richard David Precht, Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens finde ich Klasse, obwohl alle Philosophen dazu die Nase rümpfen. Wunderbar ist auch Rutger Bregman, Im Grunde Gut: Eine neue Geschichte der Menschheit. Ihn wie Richard David Precht finden sie in vielen Sendungen im Netz. Dann mein Geheimtipp und viel zu wenig beachtet (typisch, da von einer Frau): Maja Göppel, Die Welt anders denken. Auch hier habe ich eine Rezension in meinem Literaturblog verfasst. Melden Sie sich bei Fragen via Email bei mir.