laStaempfli on the Twitter – Trump War: Here TEDx-Talk on Digital Transformation in general: No Data without representation.

laStaempfli on the Twitter – Trump War: Here TEDx-Talk on Digital Transformation in general: No Data without representation. In my book „The banality of Trump“ – in German: Trumpismus. Ein Phänomen verändert die Welt“ I explain how Social Media change democracies, their leaders and how Barack Obama and Donald Trump profited both from a shift in paradigms of communications. As early as in the year 2007 I started analysing digital and old media in terms of their impact on political communication and global politics and policies. In the video below you will see my suggestion of binding Social Media back into democracies, with a first step: No Data without representation. I have many more and innovative suggestions concerning #DigitalTransformation. In our upcoming conference on „Digital Democracy“ we will present the most effective and most important constitutional and democratic changes concerning social media, digitalisation and coding. Check it out: TA SWISS and SWISSFUTURE in the Museum of Communication in Berne 2020. 

A short comment to the ongoing war betweet TWITTER and TRUMP: Imagine a Hamburger MC-Business acting globally and becoming so big that it does not respect health and safety regulations of the respective nations and local communities where the business sells hamburgers. This is in fact what has been going on with Facebook, Twitter and YouTube. It is high time to have Factchecks, Warnings and legal rights to intervene against False Information on social media (like in my Wikipedia-Article which was fabricated in German by one of my many trolls).

More on the matter soon….

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Regula Stämpfli über das Damenopfer bei der BBC in der Dominic Cummings-Affäre, 29.5.2020

Regula Stämpfli zum Machtkampf in GB: Das Damenopfer der BBC

„Wes Brot ich ess’ des Lied ich sing“. Bisher zeigte sich die altehrwürdige globale Informationstante BBC staatlichen Eingriffen gegenüber unbeirrt. Zu mächtig war der Ruf des britischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Mit Boris Johnson änderte indessen alles. Schon längst strebt der Mann mit der wirren Frisur die Teilprivatisierung des journalistischen Elefanten an. Bisher prallten die Versuche an der Haltung der BBC ab. Doch jetzt hat sich die Sendeleitung für ein Damenopfer entschieden.

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Emily Maitlis gilt als eine der besten ihres Fachs. Sie brachte Prinz Andrew in der Epstein-Affäre zur Strecke ausgerechnet in dem von ihm selber vorgeschlagenen Interview. In der Sendung Newsnight begrüsste Emily Maitlis die Zuschauer am Dienstag, 26. Mai 2020 mit: „Good Evening, Dominic Cummings hat die Regeln gebrochen. Das Land ist Zeuge und darüber schockiert, dass die Regierung dies nicht sehen kann.“ Seit Wochen tobt der Skandal um den „Bismarck-Besessenen Brexiter“ Dominic Cummings. Der schmächtige Mann, der schon in Jugendjahren sein schütteres Haar mit kommunikativer schwarzer Magie kompensierte, gehört zum engsten Kreis des britischen Premiers Johnson. Es war Dominic Cummings, der die BREXIT-Lügen der EU-Zahlungen, die entsprechenden Landfahrten per Bus und den Slogan „Get BREXIT done“ erfand. Der ehemalige Premier David Cameron nannte Cummings einmal einen Karriere-Psychopathen. Selbst unter Kollegen gilt Cummings als Mann mit „anger management problems“, wie ein Rumbrüller politisch korrekt genannt wird. Well, Boris Johnson kann ohne Cummings offenbar nicht leben. Nur so ist zu erklären, dass der auf die Vox populi so bedachte Premier Cummings nicht entlässt, obwohl die britische Mehrheit und Medien dies lautstark fordern.

Dominic Cummings, ein Anhänger der Spieltheorie, hat ganz bewusst das Allgemeinwohl durch seinen Alleingang in der Coronakrise gefährdet. Trotz strenger Kontaktbeschränkungen fuhr Cummings, zum Zeitpunkt selber an Covid 19 erkrankt, 430 Kilometer durchs Land, um seine Familie und Verwandte zu besuchen. Nicht nur das: Statt sich in Isolation zu begeben besuchte er in Durham die Schönheiten der Umgebung und wurde mehrfach zwischen London und Durham fotografiert.Neil Ferguson, dessen Freundin ihn während des Ausgangsverbots in London besucht hatte und immerhin der epidemiologische Berater der Regierung war, musste sofort zurücktreten. Auch die medizinische Beraterin der schottischen Regierung flog aus ihrem Amt, nachdem bekannt geworden war, dass sie zweimal von Edinburgh an ihren Zweitwohnsitz gefahren war. Doch Cummings? Unerschütterlich. Seit einer Woche versuchten er und Johnson eine Gegenkampagne, um die öffentliche Meinung umzudrehen und ausgerechnet die Leitung der BBC bietet nun Hand dazu. Sie liess öffentlich verlauten, dass die Intro von Emily Maitlis „nicht unseren Standards der Unparteilichkeit“ entsprochen hätte. Emily Maitlis liess sich darauf für den folgenden Tag entschuldigen. Die Journalistengewerkschaft schreit.

Die „Ein-Mann-Kabinetts-Hydra“ Cummings mit dem „Prime Minister in name only“ Boris Johnson (Spitznamen aus der SZ, 18.2.2020), jubilieren. Denn gerade in diesen Zeiten gilt: Meinungsfreiheit scheitert meist an Macht und Portemonnaie. Bilder: WikiCommons