laStaempfli &Rohnerin #DiePodcastin über Heimat.

laStaempfli &Rohnerin #DiePodcastin über Heimat.

Heimat ist kein Gefühl, sie ist Demokratie: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den Nobelpreis, die correctiv-Recherche zu den Rechten & was Heimat für die Beiden bedeutet.

lBücherempfehlungen, wie mit Heimat umgehen: Francesca Melandri, Alle ausser mir: ein Wunderwerk, wie frau Geschichte, Staatsbürgerschaft und Zeitgeschichte miteinander verknüpft. https://www.ensuite.ch/das-rechte-blut-francesca-melandri/

Bildquelle: Cecil Beaton by Lillian Gish.

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Regula Stämpfli über den hochtourigen, ununterbrochenen Machosound in den Medien

Regula Stämpfli über den hochtourigen, ununterbrochenen Machosound in den Medien

Gleichstellung ist keine Zensur. Trotzdem benehmen sich die Herren als ob es darum ginge, ihnen etwas wegzunehmen: Themen, Posten, Einkommen. Es geht ums Teilen. Wenn die Herrschaften überall verkünden, das Individuum könne alles schaffen, wenn es denn nur wolle, dann müssen die Rahmenbedingungen gegeben sein, dies auch tun zu können. Die Durchlässigkeit der wichtigsten Entscheidungsposten ist jedoch gering. Dafür gibt es viel Tokenism: Frauen oder PoCs in Machtpositionen werden überproportional gefeiert, um dann ein Alibi zu haben, die ganz alltäglichen Männerberichterstattung weiterzuführen. Der Kulturbereich gilt als links, feministisch, progressiv, ist in Wirklichkeit: hierarchisch, männlich, diskriminierend, homogenisiert: Alte Männer und junge Frauen.Doch die härteste Bastion ist das Kapital.  Klicken aufs Bild: Neustes Beispiel: Schweizerische Nationalbank und Macho-Baston der Milliarden. Beitrag aus „Die Republik“.snb frauendiskriminierung

Diskriminierung bedeutet als Individuum auf eine Rolle festgelegt zu werden (Hautfarbe, Geschlecht, Identität, Herkunft), die nichts mit dem einzelnen Menschen zu tun hat, sondern nur mit der Rolle, die ihm, ihr, * zugewiesen wird. Deshalb sind Frauenbewerbungen & PoCbewerbungen nie einfach individuell, sondern sie werden kollektiv anders beurteilt. Gender nennt dies „Bias“, die Wirklichkeit kennt dies als Diskriminierung. 

Solche Einsichten sind unglaublich banal und doch erlauben sich Medien, Wissenschaftler, Kulturfritzen so zu reden wie in den 1950er Jahren (siehe Hart aber fair Diskussionen zu Sprache, Geschlecht, Migration). Dies ist hochtouriger Macho-Sound, der ununterbrochen Männern beim Labern zuhört und beim Schenkellopfen zusieht. 

Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Altherrenwitze, Leerstellen und die Werkzeuge der Macht. #Podcast #Podcaster #DiePodcastin

Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Altherrenwitze, Leerstellen und die Werkzeuge der Macht. #Podcast #Podcaster #DiePodcastin #PodcaststoRecommend #Podcastrecommendations

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Isabel Rohner & Regula Stämpfli über RBG, die USA und grosse Malerinnen in: Die Podcastin 27. September 2020

Isabel Rohner & Regula Stämpfli über RBG, die USA und grosse Malerinnen in: Die Podcastin 27. September 2020

Von den Gerichten zur Kunst: Frauenwerke verdienen bei den Auktionen, laut einer Studie aus dem Jahr 2017, die Hälfte, die Männerwerke erzielen. Dabei ist klar: In dreissig Jahren werden all diese grossen Männer-Millionensammlungen kaum mehr Wert haben, da wir alle Frauenkunst gesammelt haben, die die Welt verändert. Doch hier die Lieblinge von der Rohnerin und laStaempfli. Bild von der grossen Lotte Laserstein, fotografiert von Regula Stämpfli. 

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Isabel Rohner und Regula Stämpfli im Medienmagazin von radioeins zur Causa „Schröder&Somuncu“

Isabel Rohner und Regula Stämpfli im Medienmagazin von radioeins zur Causa „Schröder&Somuncu“ :radioeins Berlin publizierte den rassistischen, sexistischen und homophoben Podcast von Somuncu und Schröder.Isabel Rohner & Regula Stämpfli erklären, was geschehen ist. Gleichzeitig reichen sie Beschwerde beim deutschen Presserat ein. Eine Woche später nimmt radioeins „Die Podcastin“ als Bonusmaterial auf. Rohnerin und laStaempfli bleiben dran. 

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Isabel Rohner& Regula Stämpfli über „Schröder & Somuncu“ von radioeins Berlin, #Somuncu. In #DiePodcastin wird die Verletzung spürbar

Isabel Rohner& Regula Stämpfli über „Schröder & Somuncu“ von radioeins Berlin, #Somuncu. In #DiePodcastin wird die Verletzung spürbar

Am 7.9.2020 sendete der öffentlich-rechtliche Sender radioeins (RBB) den Podcast, erste Folge, mit Serdar Somuncu & Florian Schröder. Unter dem Titel „Zwei Titanen des gesprochenen Wortes haben sich zusammengeschlossen“ wird ausgerechnet der Begriff der „Cancel Culture“, hinter dem eigentlich das Bemühen steht, Frauen, Diverse, PoCs und andere sogenannte Minderheiten sichtbar zu machen und Antidemokraten in ihren einflussreichen Positionen zu entlarven, dazu benutzt, um Rassismus, Frauenhass und Homophobie zu zelebrieren. Unter Schenkelklopfergelächter von Seiten von Florian Schröder explodiert Serdar Somuncu völlig unironisch und in Fäkalsprache. Es gibt keine Ironie, keinen Kontext, keine Satire der Aussagen „Das ist mir scheissegal, das ist mir sowas von scheissegal“, ob „das Zigeunerschnitzel heisst oder Mohrenwirt“ und „die Leute sollen sich ficken“ und „Stunden und Tage darüber diskutieren, ob das berechtigt ist oder nicht“. Solange es nicht unter Strafe stehe, sage Somuncu wörtlich „Neger“. Florian Schröder antwortet: „Ok, sehr gut. War das das Verletzende daran?“ (!) Darauf meinte Somuncu, dass die „Leute die ihre Kultur in sozialen Netzwerken ausleben, durchwegs „Pisser“ seien. Dann folgt aus Somuncus Antworten zum Stichwort eine Hate Speech gegen bekannte Feministinnen, die er nicht namentlich nennen will, aber als „schlecht gebumste, miese, hässliche Schabracken“ bezeichnet. „Das Einzige, was ihnen geblieben ist, dass sie keine Schwänze lutschen können, sondern meinen, Kolumnen schreiben zu können. Und jeder weiss: Die Alte, die die Kolumne schreibt, würdest Du noch nicht mal mit einer Pinzette anfassen. Und die schreibt über Sexismus, und Du weißt genau, die hat noch nicht einmal in ihrem Leben einen Pimmel gesehen.“ Schenkelklopferlacher von Florian Schröder. Dann unterhalten sich die zwei Männer über eine Stunde lang darüber, dass „jede Frau Kinder haben will“ und dass evolutionsgeschichtlich der Mann als Fremdgänger und die Frau als Mutter festgelegt seien und noch viel mehr.

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Isabel Rohner & Regula Stämpfli: Antifeminismus. Ein Jahrhunderte altes Thema.

Isabel Rohner & Regula Stämpfli: Antifeminismus – ein jahrhundertealtes Thema.

Wie rechte Demokratiefeinde – aktuell auch bei den Demonstrationen gegen die Corona-Massnahmen Platz in den Medien und sogar auf der Treppe zum Bundestag einnehmen. Wie „Cordula und Peter“ als Impfgegnerschaften und „Normalos“ neben Rechtsextremen laufen und sich dafür nicht schämen. Weshalb Antidemokraten immer Antifeministen sind. Die Rohnerin weist darauf hin:  Attentäter sind immer Antifeministen sind: Frauenhass als politische Gegenwartsströmung. Die Mörder einigt ein grosses Thema.Und last but not least: Die glorreiche Kategorisierung der Antifeministen nach Hedwig Dohm und der Rohnerin.

Hören Sie rein in eine der komplexesten Folgen unseres Podcasts.

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Regula Stämpfli & Isabel Rohner in #DiePodcastin über Karrieretipps für Frauen

Frauenkarrieren:

Die Podcastin ist eine Frauenkarriere: Isabel Rohner und Regula Stämpfli verhalten sich digital. Sie kennen sich nicht persönlich, haben sich noch nie getroffen, sie denken zusammen. Dies ist normalerweise eher Männersache. Frauenkarrieren bewegen sich immer zwischen Haben und Sein. Frauen müssen seit Jahrhunderten beweisen, dass sie Menschen sind. Männer durften sich bisher immer wieder anderen Themen widmen. laStaempfli erklärt die wesentlichen Hürden im digitalen Bereich für sog. Frauenthemen: Der Apple-Kredit-Bias. Frauen kriegen aufgrund von Algorithmen eine weit geringere Kreditlimite als Männer. Inputdaten-Problem: Frauen, die in social media nicht ihren Körper verkaufen oder Lebenshilfe verkaufen, werden von den Codes nicht gepuscht.

Buchtipp: Kenza Ait Si Abbou: Keine P@nik, ist nur Technik. Warum man auf Algorithmen super tanzen kann und wie wir ihnen den Takt vorgeben.

Hinweis: Es gab ab und an technische Verzögerungen:Bitte entschuldigen Sie. Wir geben ja den Codes die Schuld….

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#DiePodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Humor & weshalb es eine Christine Schlingensief nie gegeben hat

#DiePodcastin: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Humor & weshalb es eine Christine Schlingensief nie gegeben hat: Die Rohnerin & laStaempfli unterhalten sich über Frauen mit Humor. Über Göttin und den Schmerz, keinen Humor zu haben. Die Rohnerin verteilt die erste goldene Gurke für die „most sexist“ Medienberichterstattung: Frau wird befindlich, Mann handlich definiert. Über die Männergeneration, die links, aber punkto Frauen meist daneben liegt. „Gleichberechtigung ist kein Gedöns, sondern ein Gebot“ Heribert Prantl. Über laute Intelligenz bei Frauen, über völlig gelangweilte Kompetenz bei Männern und weshalb eine Christine Schlingensief nie möglich gewesen wäre. Die Rohnerin schlägt ein neues Buch vor: Die geschlechtskonforme Uniformität und der Mangel an Leidenschaft.

Image Bildrechte bei schlingensief.com

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