#DiePodcastin komponiert: Isabel Rohner &laStaempfli über die grossen Komponistinnen und die tollen Musik-Archivfrauen

#DiePodcastin komponiert: Isabel Rohner &laStaempfli über die grossen Komponistinnen und die tollen Musik-Archivfrauen
Es gab und gibt sie: Zu Tausenden. Grosse Komponstinnen, wunderbare Werke von Frauen, stilbildende und inspirierende Tongestalterinnen. Isabel Rohner und Regula Stämpfli leben in diesem Podcast auf. Sie stehen, einmal mehr, auf den Schultern von Gigantinnen: Susanne Wosnitzka und Luise Pusch und viele andere tolle Frauen, leisten Enormes, die verschütteten, verdrängten, verleumdeten, zu ihrer Zeit gefeierten und immer wieder vergessen gemachten Komponistinnen. Grossen Dank! Hier unser Podcast: http://diepodcastin.de/2020/11/07/und-sie-komponierten-doch-die-rohnerin-lastaempfli-ueber-komponistinnen/
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Die Geschichte der Komponistinnen zeigt brutale frauenverachtende Dynamiken: Das Maskulinum hat immer Vorrang vor dem Femininum: Generationen von Frauen wurde (und wird) das Genie abgesprochen, vergewaltigt, unterdrückt: Ni vues ni connues – weder gesehen noch bekannt. Ganze 4.5 Prozent Komponistinnen werden von Orchestern und Rundfunkanstalten gespielt. Vierkommafünf!!!! Die Podcastin feiert Komponistinnen und verweist auf viele Links von wunderbaren Frauen, die enorm viel Wissen, Werke, Musik und Welt gerettet haben. Die Werke der Komponistinnen sind erschütternd gut: höchste Zeit sie zu spielen.
 
Martina Bick/Susanne Wosnitzka (2019): Und sie spielten, sangen, komponierten und dirigierten doch: Die lange verschwiegenen Frauen in der Musik!, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv
URL: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/und-sie-spielten-sangen-komponierten-und-dirigierten siehe https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/und-sie-spielten-sangen-komponierten-und-dirigierten.
Hier die Geschichte zum Podcast der #DiePodcastin noch ein Blogeintrag der wunderbaren Susanne Wosnitzka https://susanne-wosnitzka.de/die-podcastin-die-rohnerin-und-lastaempfli-ueber-komponistinnen
 FEMBIO Special: Berühmte Komponistinnen
Wichtige Links: Ergänzt am 9.11.2020 dank Hinweise von Susanne Wosnitzka, vielen Dank!
 – https://www.archiv-frau-musik.de/
– https://www.fembio.org/biographie.php/frau/specials/beruehmte-komponistinnen/
– https://www.youtube.com/results?search_query=kaija+saariaho
-https://www.youtube.com/watch?v=KfzoFt2oabg (Oscars 2020)
– https://mugi.hfmt-hamburg.de/
-https://www.sophie-drinker-institut.de/lexikon
– https://www.archiv-frau-musik.de/online-quellen-links
-https://www.archiv-frau-musik.de/repertoire-listen
-https://de.juliaschwartz.ch/
-https://www.youtube.com/watch?v=57ifMZotkh4
Und zu guter Letzt: PINK & Beyoncé, Gianna Nannini – had to be….

Die Podcastin ist in Fahrt: Isabelle Rohner & Regula Stämpfli unterhalten sich über Autos, Abenteuerinnen & die Werkzeugkiste der Sichtbarkeit #Podcast #Podcasters #Art #Women #PodcastRecommendations

#DiePodcastin in Fahrt: Rohnerin&laStaempfli on Kamalaweiss, WollstonecraftMonument, Autos&Abenteuerinnen. Der Wochenrückblick bringt Medienmechanismen und grosse Frauen hervor, die ständig nackt, jung und bei Simone de Beauvoir sogar von hinten, ikonografisiert werden. laStaempfli verwechselt die tragische Künstlerin des missglückten Wollstonecraftmonumentes (Maggi Humbling hat Jahrgang 1945, ist also alles andere als eine junge Frau, die vielleicht von einem fehlgeleiteten Kunstausschuss instrumentalisiert wurde…), die Rohnerin dagegen Klasse mit eindrücklichen Vergleichen: Stellen Sie sich vor, Nelson Mandela wäre als junger schwarzer Mann in Ketten dargestellt worden, nackt, mit Sixpack. #femaleHeritage : der neue Hashtag, um Frauen zu feiern.

Los geht’s: Auch bei der Geschichte des Automobils gibt es mehr Geschlecht als Recht. Frauen sind keine Mütter, Ehefrauen, Schwestern, Töchter, auch keine Monster, sondern in erster Linie und immer: Abenteuerinnen. Dies zeigt sich bei der Geschichte der Automobilistinnen, die die Rohnerin und laStaempfli begeistert feiern: Bei den Links findet Ihr die Frauen und Hinweise, das Bild ist natürlich Erika Mann, das Universalgenie.

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Die Rohnerin weist darauf hin, das Frauen den Führerschein bis – Atem anhalten – 1958 !!!!! nur mit Bewilligung der Männer durften, selbst Autos kaufen, das hat die unwissende Stämpfli dann nachgeguckt, durften sie auch nur mit Bewilligung irgendwelcher männlicher Vorgesetzter. Erinnert alles an Saudiarabien und den wunderbaren Film über das Mädchen, das Velo fahren wollte: Das Mädchen Wadjda (dieser Tipp ist Bonusmaterial zur Podcastin). Die Uniform- und Bekleidungsgeschichte der Automobilistinnen ist auch ganz spannend: Es gab, festhalten, ein Lippenstift- und Rauchverbot für die Schweizerinnen, die im Zweiten Weltkrieg für die Armee ihre Autos und ihr Können zur Verfügung stellten.

Frauen haben Autos zuhauf erfunden, designed: Der Rückspiegel, wahrlich nicht unwichtiges Accessoire stammt von Dorothy Levitt, die übrigens auch ein “little handbook on the woman and the car” verfasst hat. Die Rennen Paris-Nizza 1898 von Madam Laumaille gewonnen, 1900 Anna Marie Lutzmann als Werksrennfahrerin, Bertha Benz war der erste autofahrende Mensch überhaupt, selbst wenn ihr Gatte dies gerne verheimlicht hätte.

Viele Geschichten, hört rein/hören Sie rein! Zudem gibt es spannende Links von spannenden, wunderbaren, inspirierenden Frauen!

#DiePodcastin goes musical: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Musicals&feministischer Rückblick und weshalb die ECI, die Europäische Bürgerinitiative eine laStaempfli Erfindung ist.

#DiePodcastin goes musical: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Musicals&feministischer Rückblick und weshalb die ECI, die Europäische Bürgerinitiative eine laStaempfli Erfindung ist.Bildschirmfoto 2020-11-05 um 12.15.58

#DiePodcastin über Trumpism. Isabel Rohner und Regula Stämpfli unterhalten sich über das Phänomen, das die Welt verändert

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laStaempfli als Intelligenzbestie, die Rohnerin als Thesenwunder: Die Podcastin über Parité, Katja Wildermuth & Trumpism

Eine schwere Woche liegt hinter uns: Das Abtreibungsverbot in Polen und die fehlende politische Reaktion der EU. Dann: Die Parität für deutsche Parlamente abgeschmettert, Rohnerin vertritt die Position, dass dies Unrecht bleibt; laStaempfli verweist auf französische Lösungen. So oder so: Deutschland manifestert sich als feministische Wüste. Ein Lichtblick: Katja Widermuth wurde die erste Intendantin des Bayrischen Rundfunks. Die Podcastin gratuliert. “Trumpism ist medialer Dauerstress durch die digitale Revolution. Trumpism ist konstante Politikkommunikation im Selfie-Modus. Es geht nur um das Krawallpotential von Informationen. Trumpism erweitert den Politmarkt für sexuelle Gewalt. Trumpism ist Wareninformation bei welcher die unverschämteste Lüge gewinnt. Trumpism hat seine Wurzeln in der 1968er Bewegung und in der Hypernormalisation, einer Kunst, die sich auf Repräsentation & Hofnarrentum spezialisiert.”  (laStaempfli)Die Podcastin ergründet diese neuen Kommunikationsstrukturen des 21. Jahrhunderts und entwickeln Gegenstrategien: Der Wirklichkeit und nicht Codes, Klicks & Cash dienen. Statt Reality TV und Scripted Reality Wirklichkeitspolitik und Informationen, mit denen wir unsere Welt real gestalten können und nicht einfach nur mit Empörung bespielen.Literatur dazu: www.regulastaempfli.eu Natürlich das Buch, aber vor allem auch der Literaturblog auf www.ensuite.ch Schauen Sie einer zeitgenössischen Politphilosophin beim Entwickeln der Weltphilosophie zu. Und ja: Zu Trumpism empfiehlt sich immer wieder neu: Hannah Arendt. Vita activa. Die beste Kritik an der “Eroberung der Welt als Code” (laStaempfli Zitat).

 

Die Podcastin redet über Kopfgeburten, starke Göttinnen, Archtypen, Naturverbundenheit, Peggy, die kluge IT-Veränderin.Die neue #DiePodcastin Folge

Rohnerin & laStaempfli in der Folge: Frau Holle reloaded.

Die Podcastin redet über Kopfgeburten, starke Göttinnen, Archtypen, Naturverbundenheit, Peggy, die kluge IT-Veränderin.

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laStaempfli: “Die Weltgeschichte weiblicher Macht wird in Mythen & Märchen in Ohnmacht transformiert: Aktuell im Spiegelinterview mit Prof.Dr. Ciesek”. “Ihnen ist klar, dass Sie Quotenfrau sind?” “Sie sind die Neue an Drostens Seite” & “Ihr Podcast klingt ein wenig nach Volkshochschule” . Auf solche Fragen kann frau nicht antworten. Wehrt frau sich, wird sie fertiggemacht, wehrt sich frau nicht, bleibt der Sexismus bestehen. Zudem: Die Selbstüberschätzung der Medienfrauen, die die Professorin als “Frau an der Seite” eines Beraterpodcasts zu Corona bezeichnen. Die Rohnerin bringt es auf den Punkt: “Dies ist eine reaktionäre, diffamierende Propaganda gegen erfolgreiche Frauen unter dem Deckmäntelchen eines kritischen Journalismus. Bäm!” #Quotenfrau läuft. laStaempfli twittert gegen Technik-Redakteur:”Olaf Stampf: Sie sind sich schon bewusst, dass Sie ihren Job nur gekriegt haben, weil Sie ein Mann sind?”

Und aufgepasst: Die Rohnerin und laStaempfli streiten sich. Archetyp oder Sexismus pur? Wir räumen auf oder ab. Mit Mythen, Märchen und negativen Frauenfiguren. Die Rohnerin hat die These des “Putzfimmel-Märchens”, laStaempfli die der “Heldinnenreise”. Beide finden, trotz Unterschiedlichkeiten: Update aller Märchen und Mythen: Now!

Hier weiterführende Literatur zu Märchen, Mythen von tollen Frauen:

Mineke Schipper, Mythos Geschlecht. Eine Weltgeschichte weiblicher Macht & Ohnmacht.

Carola Meier-Seethaler, Ursprünge und Befreiungen.

Luise Pusch, Feminismus. Inspektion der Herrenkultur.

Elisabeth Badinter: Der Infant von Parma oder die Ohnmacht der Erziehung.

Heide Göttner-Abendroht, Matriarchale Landschaftsmythologie.

Ein alter Mythos neu erzählt: Kassandra von Christa Wolf.

Mary Beard: Frauen und Macht.

laStaempfli &Rohnerin #DiePodcastin über Heimat.

laStaempfli &Rohnerin #DiePodcastin über Heimat.

Heimat ist kein Gefühl, sie ist Demokratie: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den Nobelpreis, die correctiv-Recherche zu den Rechten & was Heimat für die Beiden bedeutet.

lBücherempfehlungen, wie mit Heimat umgehen: Francesca Melandri, Alle ausser mir: ein Wunderwerk, wie frau Geschichte, Staatsbürgerschaft und Zeitgeschichte miteinander verknüpft. https://www.ensuite.ch/das-rechte-blut-francesca-melandri/

Bildquelle: Cecil Beaton by Lillian Gish.

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Regula Stämpfli über den hochtourigen, ununterbrochenen Machosound in den Medien

Regula Stämpfli über den hochtourigen, ununterbrochenen Machosound in den Medien

Gleichstellung ist keine Zensur. Trotzdem benehmen sich die Herren als ob es darum ginge, ihnen etwas wegzunehmen: Themen, Posten, Einkommen. Es geht ums Teilen. Wenn die Herrschaften überall verkünden, das Individuum könne alles schaffen, wenn es denn nur wolle, dann müssen die Rahmenbedingungen gegeben sein, dies auch tun zu können. Die Durchlässigkeit der wichtigsten Entscheidungsposten ist jedoch gering. Dafür gibt es viel Tokenism: Frauen oder PoCs in Machtpositionen werden überproportional gefeiert, um dann ein Alibi zu haben, die ganz alltäglichen Männerberichterstattung weiterzuführen. Der Kulturbereich gilt als links, feministisch, progressiv, ist in Wirklichkeit: hierarchisch, männlich, diskriminierend, homogenisiert: Alte Männer und junge Frauen.Doch die härteste Bastion ist das Kapital.  Klicken aufs Bild: Neustes Beispiel: Schweizerische Nationalbank und Macho-Baston der Milliarden. Beitrag aus „Die Republik“.snb frauendiskriminierung

Diskriminierung bedeutet als Individuum auf eine Rolle festgelegt zu werden (Hautfarbe, Geschlecht, Identität, Herkunft), die nichts mit dem einzelnen Menschen zu tun hat, sondern nur mit der Rolle, die ihm, ihr, * zugewiesen wird. Deshalb sind Frauenbewerbungen & PoCbewerbungen nie einfach individuell, sondern sie werden kollektiv anders beurteilt. Gender nennt dies „Bias“, die Wirklichkeit kennt dies als Diskriminierung. 

Solche Einsichten sind unglaublich banal und doch erlauben sich Medien, Wissenschaftler, Kulturfritzen so zu reden wie in den 1950er Jahren (siehe Hart aber fair Diskussionen zu Sprache, Geschlecht, Migration). Dies ist hochtouriger Macho-Sound, der ununterbrochen Männern beim Labern zuhört und beim Schenkellopfen zusieht. 

Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Altherrenwitze, Leerstellen und die Werkzeuge der Macht. #Podcast #Podcaster #DiePodcastin

Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Altherrenwitze, Leerstellen und die Werkzeuge der Macht. #Podcast #Podcaster #DiePodcastin #PodcaststoRecommend #Podcastrecommendations

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Isabel Rohner & Regula Stämpfli über RBG, die USA und grosse Malerinnen in: Die Podcastin 27. September 2020

Isabel Rohner & Regula Stämpfli über RBG, die USA und grosse Malerinnen in: Die Podcastin 27. September 2020

Von den Gerichten zur Kunst: Frauenwerke verdienen bei den Auktionen, laut einer Studie aus dem Jahr 2017, die Hälfte, die Männerwerke erzielen. Dabei ist klar: In dreissig Jahren werden all diese grossen Männer-Millionensammlungen kaum mehr Wert haben, da wir alle Frauenkunst gesammelt haben, die die Welt verändert. Doch hier die Lieblinge von der Rohnerin und laStaempfli. Bild von der grossen Lotte Laserstein, fotografiert von Regula Stämpfli. 

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Isabel Rohner und Regula Stämpfli im Medienmagazin von radioeins zur Causa „Schröder&Somuncu“

Isabel Rohner und Regula Stämpfli im Medienmagazin von radioeins zur Causa „Schröder&Somuncu“ :radioeins Berlin publizierte den rassistischen, sexistischen und homophoben Podcast von Somuncu und Schröder.Isabel Rohner & Regula Stämpfli erklären, was geschehen ist. Gleichzeitig reichen sie Beschwerde beim deutschen Presserat ein. Eine Woche später nimmt radioeins „Die Podcastin“ als Bonusmaterial auf. Rohnerin und laStaempfli bleiben dran. 

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