laStaempfli, Biopolitik: Vorlesung HSG VI. Vita activa: Vom tätigen & biologischen Leben. Links zum #Podcast

laStaempfli, Biopolitik: Vorlesung HSG VI. Vita activa: Vom tätigen & biologischen Leben. Links zum #Podcast (Online für die ZuhörerInnen der öffentlichen Vorlesung).

wienkolumnenbuch

 

 

 

 

 

 

 

 

Zunächst, was laStaempfli alles vergessen hat, zu erwähnen: Begriff des Anthropozän siehe dazu https://www.sueddeutsche.de/thema/Anthropoz%C3%A4n Wikipedia: „Der Ausdruck Anthropozän (zu altgriechisch ἄνθρωπος ánthropos, deutsch ‚Mensch‘ und καινός ‚neu‘) ist ein Vorschlag zur Benennung einer neuen geochronologischen Epoche: nämlich des Zeitalters, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist.

laStaempfli: Hier zeigt sich das gängige #Banksprech der Epoche. Denn die Zeitgeschichte ist nicht vom „Mensch“, d.h. einer „Herrschaft des Niemands“, allgemein, gestaltet, sondern von Anreizsystemen, die die Datenherrschaft zum Alleinherrscher des gesamten Globus machen. Wir müssen uns den DATAZÄN (meine Wortschöpfung) wie die Religion des Christentums seit der Einführung als Staatsreligion 380 bis zur Französischen Revolution 1789 vorstellen, nämlich als „natürlich“, „normal“, logische, sachdienliche Narration, die allen politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entscheiden vorangeht. Es ist weit mehr als „das Opium für das Volk“ nach Karl Marx, sondern es ist das, was Michel Foucault den herrschenden Diskurs, dieses System der äusseren und inneren Kontrolle, verknüpft mit Zugangsbeschränkungen stellt. Wir besprachen dies in den letzten sechs Wochen der Auseinandersetzung zur Biopolitik, dieser „Eroberung der Welt als Datensystem“. Dies habe ich meinen Ausführungen zum tätigen und biologischen Leben vergessen, voranzustellen. Die Verbindung zum „Hexenhammer“, dem Grundlagendokument der Moderne, dem viel zu wenig Beachtung geschenkt wird, habe ich während der Vorlesung zu wenig expliziert: Hier ein Link https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/hexenverfolgung/pwiederhexenhammer100.html

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Dies wird im Frühjahr weitergeführt und/oder ich schreibe einen Artikel darüber, den ich hier auch verlinken werde. Nun noch wichtige Hinweise zur Literatur: Ein grosser Roman „Ökotopie“ von Ernst Callenbach (sollte aber unbedingt updated werden), Maja Göpel, Die Welt anders denken, habe ich schon erwähnt, Rutger Bregman, Im Grunde Gut. Eine neue Geschichte der Menschheit. Dystopien zum Verständnis meiner Datenanalyse: Zygmunt Bauman, Leben als Konsum und Christina von Braun, Blutsbande. Dann als Grundlagendenken, sehr komplex, aber sehr lohnend: Hannah Arendt, Vita activa oder Vom tätigen Leben. Zu den Datenvorschlägen, die ich unbedingt publizieren müsste, verweise ich auf das letzte Kapitel bei Amy Webb, Die grossen Neun, wo sie die globalen Massnahmen zur Demokratie der Daten bespricht. Ich werde mich bemühen, meine Datenverfassung so schnell als möglich als Bookondemand zu publizieren. Hier eine Powerpointpräsentation, http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2017/07/slides-vortrag-syndicom.pdfwo ich schon vor drei Jahren wichtige Massnahmen skizziert habe. Ansonsten freue ich mich über mehr Links und Hinweise, hier noch ein Song, den mir eine Teilnehmerin für die Utopie denkend und singend, geschickt hat, VIELEN DANK!: https://www.youtube.com/watch?v=RBT9F5NqsS0&feature=youtu.be

 

Lange Nacht der Philosophie Wien 2020: Alexander Tschernek& Regula Stämpfli unterhalten sich über Fakten & Fakes

Lange Nacht der Philosophie Wien 2020: Alexander Tschernek& Regula Stämpfli unterhalten sich über Fakten & Fakes

Statt im Café Korb online wegen #Lockdown. Sie können sich anmelden für den Live-Zoom-Auftritt und mitdiskutieren. 

Drei „Nächte der Philosophie“ finden heuer auf Zoom statt. Außerdem gibt es ein Gespräch von Peter Engelmann mit Helene Cixous. Die seit sieben Jahren einmal jährlich organisierte „Nacht der Philosophie“ findet heuer im Stream statt. Die Gesellschaft für angewandte Philosophie hat die Veranstaltung heuer ins Internet verlegt, nachdem bereits von Mai auf November verschoben werden musste. Statt in Kaffeehäusern wird nun auf der Online-Plattform Zoom diskutiert, reflektiert und philosophiert. Dafür hat man sich diesmal drei Nächte Zeit genommen, nämlich von 17. bis 19. November. Die bisherige Themenliste umfasst etwa „Wahrheit, Rhetorik & Lüge im öffentlichen Diskurs“ (Regula Staempfli und Alexander Tschernek am 17.11., 19 Uhr), „Der Mensch NACH der Krise?“ (Cornelia Bruell am 18.11., 19 Uhr) oder „Gelassenheit und wie man dazu kommt“ (Ursula Baatz am 19.11., 19 Uhr). Interessierte melden sich per Email direkt bei den jeweiligen Philosophen an, die Liste dazu gibt es sowohl in der Facebook-Gruppe „Nächte der Philosophie“ als auch auf www.gap.or.at.

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HSG laStaempfli: Vorlesung Philosophie. Post-Corona: Biopolitik der Moderne. Teil V: Globalisierung als Biopolitik

laStaempfli: Vorlesung Philosophie. Post-Corona: Biopolitik der Moderne. Teil V: Globalisierung als Biopolitik

In der Vorlesung wir die Globalisierung als Biopolitik historisch und politisch hergeleitet wie die Glokalisierung als Konzept besprochen. Hier finden Sie spannende Literatur- und Filmtipps zum Thema. Einen Nachtrag zur Erholung der Erde während der Coronakrise beim ersten Lockdown: „Die Erde steht derzeit still. Und das sogar – zumindest ein bisschen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn unser Planet ist wegen der Corona-Krise tatsächlich ruhiger geworden. Messstationen verzeichnen weniger Erschütterungen.“ Dies zum Kapitel „Resonanz“ als Hinweis zur Philosophie von laStaempfli: „Die Welt ist Beziehung“ 

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„Unsere Bewegungen und Aktivitäten zusammen verursachen ein seismisches Störrauschen in den Messdaten der Detektoren. Diese Ausschläge sind zwar nur klein, können aber manchmal ausreichen, um schwache Erdbeben zu überdecken. Das durch uns erzeugte permanente Brummen und Summen der Erdkruste nimmt an Feiertagen wie beispielsweise Weihnachten oder an Wochenenden etwas ab. Oder eben jetzt als Folge der Corona-Pandemie, wie Seismologen festgestellt haben.“ Dies habe ich aus Die Welt vom 3.4.2020. Der Seismolog*innenbericht war auch in anderen Zeitungen rapportiert, aber in der Konsequenz wenig besprochen. 

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Hier nun Literaturtipps von Regula Stämpfli zur Vorlesung HSG: Zunächst zur Globalisierung in Versailles, die ich nicht mehr ausführen konnte, empfehle ich die Netflix-Serie „Versailles“: Vor allem die erste Staffel, da wird die Zentralisierung der Herrschaft klar, die vergleichbar ist mit der Zentralisierung der WTO 1999. Zur Dialektik der Ordnung von Zygmunt Bauman mit dem Untertitel: Die Moderne und der Holocaust. Ein erschütterndes und viel zu wenig besprochenes Werk. Zur Übersicht der Globalisierung ein Buch, das ich im Podcast nicht erwähnt habe: Gregor Schöllgen, Krieg, Hundert Jahre Weltgeschichte, dazu habe ich in meinem Literatblog bei ensuite auch eine umfrangreiche Rezension geschrieben. Zur Globalisierung habe ich enorm viele Kolumnen auf news.ch verfasst, ich bin daran, einen Sammelband zu verfassen. Zu den Utopien: Richard David Precht, Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens finde ich Klasse, obwohl alle Philosophen dazu die Nase rümpfen. Wunderbar ist auch Rutger Bregman, Im Grunde Gut: Eine neue Geschichte der Menschheit. Ihn wie Richard David Precht finden sie in vielen Sendungen im Netz. Dann mein Geheimtipp und viel zu wenig beachtet (typisch, da von einer Frau): Maja Göppel, Die Welt anders denken. Auch hier habe ich eine Rezension in meinem Literaturblog verfasst. Melden Sie sich bei Fragen via Email bei mir. 

Freie Kunstszene München: Theater-hochx 6.11.2020: Regula Stämpfli über Homogenitätskultur in „fire a 1000 poems“

Freie Kunstszene München: Theater-hochx 6.11.2020: Regula Stämpfli über Homogenitätskultur in „fire a 1000 poems“: Link auf Seite https://www.youtube.com/watch?v=PWfZwcvOuNQ&feature=youtu.be

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#DiePodcastin goes musical: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Musicals&feministischer Rückblick und weshalb die ECI, die Europäische Bürgerinitiative eine laStaempfli Erfindung ist.

#DiePodcastin goes musical: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Musicals&feministischer Rückblick und weshalb die ECI, die Europäische Bürgerinitiative eine laStaempfli Erfindung ist.Bildschirmfoto 2020-11-05 um 12.15.58

laStaempfli: HSG St. Gallen Vorlesung IV: Biomacht und Menschenbild der Gegenwart

„Biologie ist nicht ohne Politik zu haben“ Regula Stämpfli

Die Vorlesung wird den Teilnehmenden als Podcast direkt zugesendet. Falls Sie den Podcast nicht erhalten haben, bitte via Mail (mit Name, Adresse und Telefonnr.)  bei pollitphilozoffin@gmail.com melden. 

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Literaturtipps: 

Hans Belting, Bild und Kult. Eine Geschichte des Bildes vor dem Zeitalter Kunst. Regula Stämpfli, Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt, Regula Stämpfli, Die Vermessung der Frau, Josef Weizenbaum, Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft, Harry Mulisch, Die Entdeckung der Welt, Sadie Plant, Nullen&Einsen: digitale Frauen und die Kultur der neuen Technologien, Shoshana Zuboff: Digitaler Überwachungskapitalismus, Zygmunt Bauman, Das Leben als Konsum. 

Regula Stämpfli im Theater München: „Von Homogenitätskultur und Siegerjournalismus“ HochX 6.11.2020

Regula Stämpfli im Theater München: „Von Homogenitätskultur und Siegerjournalismus“ HochX 6.11.2020: Online. 

Fire A 1000 Poems verschließt vom 3. bis 6. November das HochX. Das Theater wird über eine Woche hinweg zu einem Diskursraum gemacht, der nur von fünf Zuschauer*innen begehbar ist. Inhaltlicher Ausgangspunkt sind Tim Blunks Erfahrungen in siebenjähriger Isolationshaft im amerikanischen Gefängnis USP Marion. Weggesperrt und getrennt von allen anderen Häftlingen entdeckte er die Kunst für sich – als Mittel, um sein physisches wie psychisches Überleben zu sichern sowie als Möglichkeit, seine politischen Ziele weiter zur Sprache zu bringen. Die Isolation des Einzelnen wird übertragen auf das Aussperren des Publikums. Nachmittags werden jeweils fünf Zuschauer*innen zu einer begehbaren Installation mit Lesung, Live-Konzert und VR-Videoinstallation eingelassen. Zu den Diskussionen und Lesungen um 20 Uhr ist der Raum nur über Livestream zugänglich. Was live zu sehen ist und was vorproduziert ist, was real und was nicht real ist, verschwimmt. Eine diskursive Auseinandersetzung mit den politischen Möglichkeiten von Kunst – nicht nur in Isolation.

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Biopolitik-Links zur Vorlesung III vom 29. Oktober 2020: laStaempfli über die Geschichte der Gefühle

Antonio R. Damasio: Descartes Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn. Er war einer der ersten, der die Idee, dass die grundlegende Rolle von Emotionen in der kartesianischen Weltordnung ständig vergessen, verdrängt, unterschätzt und wenig erforscht wird. laStaempfli: Gefühl ist ohne Politik auch nicht zu haben…Neid, Hass, Wut, Autoritätsglaube, Geltungssucht, Filz, Rivalität, ständiger Wettbewerb sind demokratiefeindlich, siehe https://www.bpb.de/apuz/30887/demokratie-und-die-macht-der-gefuehle?p=all

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Zur Symbolik des Geldes und Georg Simmel siehe https://epub.ub.uni-muenchen.de/12588/1/Vortrag_DGPhil_Schlitte.pdf Geld und Geist von Jeremias Gotthelf Shoshana Zuboff: Essay zum Überwachungskapitalismus https://www.bpb.de/apuz/292337/surveillance-capitalism-ueberwachungskapitalismus

Zum Menschenfleischverkauf & Daten, die Menschen mitprogrammieren siehe Literaturblog von Regula Stämpfli auf www.ensuite.ch/literaturblog und zu den Datenlöcher laStaempflis Text zur Zukunftsforschung http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf

 

 

 

Unter der Rubrik laStaempfli & der #LockDown: Das waren noch Zeiten.

Unter der Rubrik laStaempfli & der #LockDown: Das waren noch Zeiten. 20 ähnliche Auftritte wurden 2020 abgesagt. #Sichtbarmachen«Trumpism: Wie Selfies und Fakes die Demokratie abschaffen» – DenkBar von und mit Regula Stämpfli

 Die in Österreich und Deutschland für ihr neues Buch «Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt» gefeierte Politphilosophin Regula Stämpfli besucht die DenkBar. Die prominente Schweizerin ist im Rahmen einer besonderen «Sternstunde Philosophie» am 10. April, von 18 bis 20 Uhr 2019 in St. Gallen zu Gast. 
 
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Regula Stämpfli, die von ihren journalistischen Landsleuten gerne geschmäht und von ihren Studierenden als «Lara Croft der Politologie» verehrt wird, legt in ihrer neuen Schrift sämtliche aktuellen Themen vor und wie üblich kriegen alle dabei ihr Fett ab. Nicht zuletzt auch die Feministinnen, deren politischer Aktionismus für Stämpfli nichts anderes darstellt als das seit Jahrhunderten bekannte Karrieremuster von jungen Frauen, die dank alten, weissen Männern gerne gesehen werden.Regula Stämpfli schaut aber auch hinter die Kulissen der antidemokratischen Umfrageindustrie, der dystopischen GAFA (Google, Apple, Facebook und Amazon), der apolitischen Medienunterhaltung und erklärt so nebenbei, wie die Gegenwart politphilosophisch in die letzten 500 Jahre passt. Besuchen Sie die DenkBar für eine besondere «Sternstunde Philosophie» mit laStaempfli – so ihr Twittername!

Regula Stämpfli: Lange Nacht der Philosophie Wien 17.11.2020: Fakten und Fakes. Wahrheit und Lüge im öffentlichen Diskurs

Online – vor Ort? Alles ist noch offen. In diesem seltsamen Jahr. Regula Stämpfli: Lange Nacht der Philosophie Wien 17.11.2020: Fakten und Fakes. Wahrheit und Lüge im öffentlichen Diskurs.

Programm http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/10/NdPh2020_A5-Flyer_RZ-Online.pdfPhilosophie2020_A2-Plakat_RZ-Online