Regula Stämpfli: Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt jetzt als e-Book erhältlich: Bestellen, Lesen, Diskutieren #Coronakrise

Regula Stämpfli: Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt jetzt als e-Book erhältlich: Bestellen, Lesen, Diskutieren #Coronakrise.

Als Einstieg in die Lektüre empfiehlt sich das Gespräch auf ORF zum selben Thema siehe https://www.youtube.com/watch?v=e8lhtNN7UFY

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Regula Staempfli als Vor- und Zukunftsdenkerin: Arbeit mit Menschen höher bezahlen als Arbeit mit Daten

Regula Staempfli als Vor- und Zukunftsdenkerin: Arbeit mit Menschen höher bezahlen als Arbeit mit Daten: 

Schon 2016 verfasste Regula Stämpfli ein Papier zur Zukunft der Arbeit. Jetzt folgt das #MansPeating wie schon bei einigen meiner Innovationen, Zitate, Bücher: Eine Frau thematisiert die wichtigsten Zukunftsthemen, doch erst wenn ein Mann dieselben äussert, teils mit denselben Worten, werden sie von Medien, Gesellschaft und Wissenschaft aufgegriffen und auf #Wikipedia dem Mann zugeordnet. Einige Beispiele davon: Social Media School, Digital Democracy, Social Fairplay, Politikrating (2003 erfunden, geklaut von SonntagsZeitung), Fadegrad (Kolumnentitel meiner Blick am Abend Kolumnen), Algorithmic Bias (den ich die Algorithmisierung der Welt nannte), strategische Synthese (Akademikerklau aufgrund meiner Dissertation) und und und… 

Eine Übersicht zum Thema: „Eine Frau kommt zu früh“ steht noch aus. 

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Regula Stämpfli postet Café Korb: Durch #Coronakrise geschlossen, doch virtuell immer dabei

Regula Stämpfli postet Café Korb: Durch #Coronakrise geschlossen, doch virtuell immer dabei. Nachzuschauen übrigens das Gespräch zwischen Raimund Deininger und Regula Stämpfli vom 14.2.2019 im Café Korb anlässlich der Buchvernissage: „Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“ – Click auf Youtubechannel von laStaempfli

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Die Philosophinnen Donata Romizi und Regula Stämpfli im Gespräch über Fakten & Fakes: Wahrheit, Rhetorik und Lüge im öffentlichen Diskurs. Wien, 19. Mai 2020

Die Philosophinnen Donata Romizi und Regula Stämpfli im Gespräch über Fakten & Fakes: Wahrheit, Rhetorik und Lüge im öffentlichen Diskurs. Wien, 19. Mai 2020

Einführungslektüre: Regula Stämpfli, Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt, 2018

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Regula Stämpfli über Virus-Krieg & Ausgangssperren: #Corona und die #Demokratie

18. März 2020 Virus-Krieg und Ausgangssperren: Corona und die Demokratie

Die Massnahmen werden immer martialischer. „A Letter From Wartime France“ titelt „The Atlantic“ über Emmanuel Macrons Auftritte zur Corona-Krise. Die Politphilosophin Regula Stämpfli, die u.a. in Paris unterrichtet, kommentiert die Corona-Krise medien- und demokratiekritisch.Zu Beginn der europäischen Corona-Krise, am Wochenende des 14. Februars, verkündete die amtierende Gesundheitsministerin Agnès Buzyn, sie wolle jetzt kurzfristig für das Amt der Bürgermeisterin in Paris kandidieren.

Buzyn erzählt viel über Frankreich und seine Elite. Jetzt, wo die Katastrophe sichtbar wird, jetzt, wo die Pariser und Pariserinnen ihrer Freiheiten, ihrer Lebensqualität, ihrer sozialen Identitäten durch den von Macron ausgerufenen „Guerre“ beraubt werden, flieht die Haute Volée aus der Stadt in ihren Zweitsitz auf dem Lande. In Paris selber wird es immer ungemütlicher. Die Wohnungen sind winzig, ohne Flanieren, Cafés und Museen ist das Leben in Paris alles andere als chic. Kein Wunder war fast „tout Paris“ noch am Wochenende in den Parks. Präsident Macron wird deshalb immer martialischer in seiner Sprache: „Krieg, Krieg, Krieg“ wiederholt Präsident Macron mehrmals und denkt über eine Ausgangssperre nach. Zwar will „le président“ „keine Panik“ schüren, doch in Paris weiss man, was er meint: Die Stadt wird ihrer Lebensader beraubt.

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Nach den Terroranschlägen in Paris, strömten die Menschen erst recht in die Lokale. Die Botschaft war klar: Von den islamischen Terroristen lassen sich Pariser und Pariserinnen nicht ihre Lebensweise nehmen. Ähnlich die erste Reaktion auf die Corona-Krise: Die Parks waren in Paris voller fröhlicher Erwachsener und spielender Kinder.

Doch nun ist aller Spass vorbei und nur die Wenigsten benennen im Krieg, die ersten Gefallenen: Die bürgerlichen Freiheiten und die Demokratie. China gilt plötzlich allen westlichen Demokratien als Vorbild. Die Ausserkraftsetzung aller demokratischen Rechte wie das Recht auf Versammlungsfreiheit, auf Bildung, auf Berufsausübung, auf Gewerbefreiheit wird im deutschsprachigen Raum mit: „Ich scheiss auf die Demokratie“ beantwortet (TWITTER). Die meisten Medien sind Informationsblätter des Bundesamtes für Gesundheit und wildfremde Menschen bewachen freiwillig öffentliche Plätze, damit die Zusammenkunft von Menschen „aufs Minimum“ reduziert wird.

Was mit uns als Gesellschaft, als Demokratien, als Menschen passiert, die alle als lebensgefährlich eingeschätzt werden, muss dringend und offen diskutiert werden. Einfach die „Ausgangssperren“ zu begrüssen, wie dies in der progressiven Bubble durchaus üblich ist, blendet alle vergangenen Jahrhunderte, den Kampf um Demokratie, Partizipation und Gleichheit aus. Wir müssen jetzt unbedingt den politischen Ausnahmezustand diskutieren: Gerade weil wir die Massnahmen der sozialen Isolation und Quarantäne unterstützen. Denn die Botschaft muss eben auch sein: Das, was jetzt mit uns als Demokratie und Gesellschaft passiert ist inakzeptabel und nur der Not geschuldet.

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Das Schweigen der sonst so lauten Geisteswissenschaften ist hoch ansteckend und ein für die Demokratie gefährliches Virus. Seit Wochen werden wir in Europa einem autoritären, nationalstaatlichen Experiment mit ungewissen Ausgang unterworfen. Wie schnell alle Errungenschaften der Moderne angesichts einer Pandemie über den Haufen geworfen werden, erschüttert mich, selbst wenn ich alle Massnahmen nachvollziehe und unterstütze. Doch eines werde ich mir nie verbieten lassen, selbst bei einer Ausgangssperre nicht: Das kritische Denken.

 

Aus aktuellem Anlass: Regula Stämpfli postet zum internationalen Frauentag 2020

Im Jahre 2014 hielt ich in Schaffhausen eine Rede zum Internationalen Frauentag. Dies tat ich seit über zwanzig Jahren als „junge Feministin“ bevor die „jungen Feministinnen“ die Frauenfrage wieder dort ausgruben wo sie schon vor über 150 Jahren war….

Sarkasmus beiseite. Die Rede ist immer noch topaktuell, ebenso wie die Rede vor den ZDF-Frauen. Regula Stämpfli zum internationalen Frauentag siehe https://www.youtube.com/watch?v=wXguaNXwyQQ

Regula Stämpfli zu Frauen Macht und Bilder im ZDF siehe https://www.youtube.com/watch?v=wXguaNXwyQQ

Und hier der beste Kommentar aus der DIE ZEIT

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Regula Stämpfli über „Shakespeare in Seoul“: Den wohlverdienten „best film“ #Oscars2020

Von Regula Stämpfli – «Parasite» ist umwerfende Kunst. Der Film aus Südkorea ist nicht nur das erste nicht-englischsprachige Werk, das mit «Best Film» bei den Oscars 2020 ausgezeichnet wurde, sondern schlicht drastisch gut. Die subversive Story, ikonographische Körperwucht, heftige Direktszenen und Überraschung ohne Ende zeichnen «Parasite» aus. Aus Südkorea stammen schon längst Streifen für Liebhaberinnen scharfer Kost. Wobei «Kost» durchaus wörtlich gemeint ist, denn die südkoreanische Filmindustrie ist meist bei Multi-Konzernen beheimatet, die einfach alles produzieren: Lebensmittel, Pharma und eben auch Unterhaltung. Der Vorteil ist – wie immer in Asien – wenn etwas gut läuft, sei dies ein Bild, ein Song, ein Fast-Food, eine Pille, dann bewegt sich der Absatz in Millionenhöhe.Bildschirmfoto 2020-02-10 um 17.20.08