“Die Kur” von M Feder als Kunstinstallation von Regula Staempfli. Rabbi Elis zweiter Fall in Zürich, den USA und in der Geschichte wie Gegenwart der Psychoanalyse.
Sonntag, 25. Mai 2025, 14 Uhr
Krimi-Buchvernissage mit Marianne Feder. Gespräch und Lesung.
Moderation: Dr. Regula Stämpfli, Politologin PD
Die Kur. Rabbi Elis zweiter Fall. Edition Königstuhl, 2025
Schlomo Feidmann, Mitglied der jüdischen progressiven Gemeinde Winterthur, wird tot aufgefunden an der Wehr Winterthur. Während die Polizei an einem Suizid festhält, zweifelt Rabbi Eli an dieser Version, vor allem seitdem der Verstorbene, glücklich verheiratet, eine Erbschaft gemacht hat und kurz davor stand eine Familie zu gründen. Ausserdem hat Feidmann unmittelbar vor seinem Tod den Sicherheitsdienst der Synagoge um Hilfe gebeten wegen einer mysteriösen Psychiatrieakte. Erste Hinweise finden sich bei einem Psychiater in der Nachkriegszeit dessen Namen im Internet nirgends auftaucht. Die Rabbinerin muss in ihrem zweiten Fall wieder alles geben, um einen Verbrecher gegen die Menschlichkeit zu überführen.
„Rabbi Eli in Zürich ist, als ob sich Sarah Silverman, wahlweise Jerry Seinfeld, mit Hitchcock zusammengetan hätte: Ein höchst amüsantes, extrem gescheites Thriller-Erlebnis, das Jede und Jeden packt – voller überraschender Wendungen, feinem Humor und tiefgründiger Gesellschaftskritik. Dieses Buch ist nicht nur ein Genuss, sondern auch eine Einladung, die jüdische Welt als unsere aller Welten zu begreifen – klug, witzig und absolut unvergesslich!“ Regula Stämpfli über Rabbi Elis ersten Fall “Shush Shalom”
Nächte der Philosophie in Wien 2025: Hier am 21.5.2025 als Vorprogramm zu Liessmann & Romazini im schönen Café Korb zu einem sehr schweren, aber weiterführenden Thema. https://www.facebook.com/profile.php?id=100063678964959
Regula Stämpfli”Eugenik reloaded.” Über Digitalisierung und BiopolitikNächte der Philosophie 202421.05. 19:00hCafé Korb, Brandstätte 9, 1010 WienHannah Arendt formulierte in ihrem philosophischen Grundwerk ihre politischen Überlegungen zur Technik generell, zur Atomtechnik im Speziellen. Sie war avant la lettre für das, was Ulrich Beck später “Risikogesellschaft” nannte. Die aktuellen Debatten zur Geschlechterauflösung, Sternchen, zur Legalisierung von sog. Leihmutterschaft und zur Propaganda für sog. Sexarbeit gehen Hand in Hand mit den neuen kommunikativen Techniken der Digitalisierung. Die Politphilosophin Regula Stämpfli wird in ihrer Hannah Arendt Lecture für die Nächte der Philosophie den engen Zusammenhang zwischen Code, Biopolitik und Weltverlust nach Hannah Arendt aufzeigen.
Vortrag von laStaempfli: Impressionen vom Abend zu “Mit Hannah Arendt durch den Alltag”, 28.März 2025 in München, Mohr-Villa.
Bell Media: Mit Hannah Arendt durch den Alltag. Ein Vortragsabend mit Musik von Regula Stämpfli für den Verein Frau-Kunst-Politik. Hier die Präsidentin, Frau Dr. Corina Toledo, rechts die grossartige Moderatorin und Menschenrechtsaktivistin, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes Inge Bell und links die Musikerin Radmila Besic. 28.3.2025.
Vortrag in der Mohr-Villa Freimann am 28. März 2025: Dr. Regula Stämpfli: “Mit Hannah Arendt durch den Alltag”: Denken ohne Geländer aktuell. Dieses Jahr jährt sich der Todestag von Hannah Arendt zum 50. Mal. Anlass genug, der großen Denkerin Tribut zu leisten und ihr Werk in die Gegenwart zu übersetzen. Die Veranstaltung ist eine Feminage an Hannah Arendt, deren zeitlose Gedanken zur Freiheit und Demokratie heute aktueller denn je sind, insbesondere im Bezug auf die Entwicklung der Frauenrechte! Leitung: Dr. Corina Toledo Moderatorin: Inge Bell Referentin: Dr. Regula Stämpfli Musik: Radmila Besic Kamera und Schnitt: Stefan Baumgarth Produziert von Bell Media, München Eine Veranstaltung von: frau-kunst-politik e.V. (c) München 2025 Im Rahmen des Jahresprogramms von frau-kunst-politik: “Das Ende des Schweigens” Vielfalt – Gleichstellung – Inklusion www.frau-kunst-politik.de #follow#feminism#hannaharendt#philosophy#münchen#frauenrechte#frauenpower#literature
»For Women Scotland« haben am 16. April 2025 ein Grundsatzurteil vor dem Obersten Gericht in Grossbritannien erreicht: Die höchsten Richter des Landes erklären in einem Grundsatzurteil, im britischen Gesetz sei das biologische Geschlecht massgebend. (https://forwomen.scot/ ) Die Hetze gegen J.K. Rowling und die Frauen, die wie Isabel Rohner & Regula Staempfli für das Recht von Frauen sprechen, dafür sind, dass Männer Frauen im Sport nicht fast (tot)schlagen, dass Männer nicht in Frauenkabinen sich umkleiden, haben einen wichtigen Grundsatzentscheid errungen. Dazu sprechen Isabel Rohner & Regula Stämpfli ausführlich in einer hervorragenden Analyse der 217. Folge der “Die Podcastin.” Hier der Link zur Folge https://www.podcast.de/episode/678930526/f12-mit-dr-regula-staempfli-ueber-digitalisierung-das-sbgg-hannah-arendt-und-neuen-totalitarismus,
Der Supreme Court von Großbritannien hat diese Woche klargestellt: Rechtlich ist immer das biologische Geschlecht ausschlaggebend, nicht ein “gefühltes” oder eine “Selbstdefinition”. Somit sind Rechtsansprüche bspw. auf Mutterschutz, Frauenquoten (so es sie gibt), getrennte Umkleiden (in D geregelt in der Arbeitsstättenverordnung), getrennten Strafvollzug immer an das biologische Geschlecht gebunden. Dass ein oberstes Gericht diese vermeintliche Selbstverständlichkeit überhaupt feststellen muss, ist ein Skandal. Das Urteil jedoch war dringend nötig und ein Meilenstein für Frauen. Denn um sie geht es hier: um Frauen und ihre geschlechtsbasierten Rechte! Danke an “For Women Scotland”, dass sie über 7 (!) Jahre für dieses Urteil gekämpft haben! Danke Trina Budge, Marion Calder, Susan Smith – und JK Rowling, die die Gruppe finanziell unterstützt hat.
Die Podcastin: Isabel Rohner & Regula Staempfli darüber, wie der Wahnsinn der letzten zehn Jahre zum Thema: “Was ist eine Frau” endlich wieder auf die Realität zurück gebracht wurde. In GB haben die Schottischen Frauen erreicht, dass bei auf der biologischen Berücksichtung der Gleichstellung von Frauen, ausschliesslich Frauen in den Zug der Rechtsansprüche kämen. Das ist eine Rückkehr zur Normalität. Transpersonen sollen sich nicht auf Kosten durch Mobbing etc. Zugang zu Frauenräumen und gesetzlichen Quotenvorgaben und weiblichen Rechtsansprüchen ertrotzen. Das Schreien geht auf der Strasse weiter: Im Courthouse hat es ein Ende gefunden. International wird dies durchaus gesehen, nur im deutschsprachigen Raum reden alle von Trans statt vom Schutz für Mädchen und Frauen. Full March Gegenaufklärung Podcast laStaempfli
Vor einigen Wochen erklärte Regula Staempfli als Gast im Podcast “Gegenaufklärung”, wie die weltfremden und wahnsinnigen Fiktionen zu Frauen, die Neuschöpfung der Sprache und der Terror, dem Frauen durch die sog. Transaktivisten ausgesetzt sind, mit der DIGITALISIERUNG zusammenhängen. Hier die Folge zum Nachhören direkt. :
Podcast Gegenaufklärung: Folge 12 mit Regula Staempfli über Codes, Transaktivismus und den Verlust der Demokratie.
“F12: Mit Dr. Regula Stämpfli über Digitalisierung, das SBGG, Hannah Arendt und neuen Totalitarismus.”
“21.03.2025
In dieser Episode hatten wir die große Ehre, mit Dr. Regula Stämpfli über die „digitale Revolution der Sprechakte“, das Selbstbestimmungsgesetz, Hannah Arendt und neue Formen des Totalitarismus sowie die Zukunft liberaler Demokratien und die Notwendigkeit der Disruption zu sprechen.
Die Politphilosophin und Hannah-Arendt-Expertin lehrt an der HSG St. Gallen, publiziert zu digitaler Transformation, Gender, Design und Demokratie und zählt zu den einflussreichsten Intellektuellen der Schweiz. Sie ist preisgekrönte Bestsellerautorin („Die Vermessung der Frau“, „Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“), Kolumnistin und gefragte Kommentatorin. Gemeinsam mit Dr. Isabel Rohner analysiert sie wöchentlich das politische Geschehen in „diePodcastin – Der feministische Wochenrückblick.”
Weshalb Trumps erratische Steuerpolitik ein Desaster ist, wird in allen guten Zeitschriften, Magazinen und Nachrichten erklärt. Deshalb hier die Frage, wie es denn kommen kann, dass Trump und seine Truppe weitermacht. Irgendwer muss ihn ja in seiner Position bestärken. Deshalb widme ich mich hier den intellektuellen Vorreitern von linkspopulistisch, die an Trumps Antiglobalisierungsstrategie durchaus Positives sehen. Zudem vergleiche ich Trumps Antiglobalisierung mit dem Brexit: Den Menschen ist das Gefühl, das Politiker mittlerweile codiert rüberbringen wichtiger als die Realpolitik.
In den USA sind, unbemerkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz, viele spannende Diskussionsbücher auf dem Markt, die völlig neue Ansätze bringen. Dies war mit “White Trash” von Nancy Isenberg 2017 der Fall und dies triffft auch auf Batya Ungar-Sargons Buch über die “Second Class: How the Elites betrayed America’s Working Class” zu. laStaempfli hat schon im Jahr 2009 einen der wichtigsten Kritiken zur Globalisierung und zur Wall Street-Politik von Barack Obama sowie zum Verrat der sozialdemokratischen Wohlstandsideale geschrieben: https://global-labour.info/de/wp-content/uploads/sites/4/2018/09/St%C3%A4mpfli-Atlas.pdf
Wenn man Batya Ungar-Sargon folgt (die aus einer wirtschaftspopulistischen, arbeiterklassenfreundlichen Perspektive argumentiert), dann kann man tatsächlich fünf gute Argumente finden, die für Trumps erratische Steuerpolitik sprechen – also nicht im Sinne neoliberaler Kohärenz, sondern als gezielte Störung eines Systems, das ohnehin nicht funktioniert hat. Wer genau hinschaut, realisiert: Trump macht aus der Wall Street kurzfristig Gurkensalat und beschwört rhetorisch die Main Street. Trump ist diesbezüglich der Gegenentwurf zu Barack Obama, der für die Main Street gewählt wurde, aber ausschliesslich für die globalen Eliten & Wall Street Politik machte. Aus Barack Obamas Zeit stammt auch die NSA-Überwachung, die Edward Snowden aufgedeckt hat; Edward Snowden, der mit aller Härte von Barack Obama verfolgt wurde.
· Zerstörung elitärer Steuerdogmen zugunsten der Arbeiterklasse Trumps Steuerpolitik brach mit jahrzehntelangem Konsens, wonach nur gut geplante, “expertengeprüfte” Maßnahmen legitime Steuerreformen darstellen. Durch diese „erratische“ Herangehensweise wurden konservative wie neoliberale Eliten gleichermaßen schockiert – und das öffnete einen politischen Raum für die ökonomischen Sorgen der unteren Mittelschicht, die sich in keiner Expertenrunde wiederfand.
· Direkte Steuererleichterung für Teile der Arbeiterklasse Während klassische Steuerpolitik oft in abstrakten Umverteilungslogiken verharrt, setzte Trump auf sichtbare, spürbare Entlastungen, z. B. durch Anhebung des Standardabzugs. Zwar profitierten auch Reiche, aber viele working class families hatten plötzlich ein paar hundert Dollar mehr im Monat – was für Menschen am Rand der Armut eben keine Peanuts sind.
· Stärkung lokaler Wirtschaftskreisläufe durch protektionistische Impulse Zwar chaotisch umgesetzt, zielte Trumps Steuer- und Zollpolitik darauf ab, US-Produktion wieder zu beleben. Batya argumentiert, dass selbst inkonsistente Maßnahmen in dieser Richtung – wie Strafzölle und Steuererleichterungen für Rückverlagerung von Jobs – ein Signal an die abgehängten Industriezonen waren: “Wir sehen euch.”
· Subjektive Wahrnehmung von Handlungsfähigkeit gegen das Gefühl politischer Ohnmacht Für viele Amerikaner*innen zählt weniger die technische Logik von Steuerpolitik, sondern das Gefühl, dass jemand endlich etwas macht – im Gegensatz zu den jahrzehntelangen leeren Versprechungen des Establishments. Trumps Unberechenbarkeit wurde so zur Tugend, als Anti-Establishment-Machtakt. ·
Dekonstruktion globalistischer Finanzabkommen als Form des ökonomischen Nationalismus In Batyas Perspektive ist Globalismus ein Projekt der kosmopolitischen Eliten, von dem Arbeitende nur Nachteile hatten. Trumps inkohärente Steuer- und Zollpolitik entzog diesen Abkommen das Vertrauen – auch wenn es nicht durchdacht war, wurde ein klarer Kurs markiert: America First bedeutete eben auch: Worker First, wenn auch nur rhetorisch
Regula Staempfli Kolumne zu Le Pen und die Gefahr des Urteils 2025.
Die Führerin der Galle – Le Pens Fall und der folgende Tanz der Mediencodes
Marine Le Pen wird nach einem Urteil in Frankreich wegen „Veruntreuung von Geldern“ schuldig gesprochen und wird 2027 nicht für die Präsidentschaftswahl kandidieren dürfen. Es geht um die Scheinbeschäftigung von Mitarbeitenden im EU-Parlament. Für die Homepage fasst laStaempfli die Empörungsspirale in den Medien und deren politische Implikationen zusammen:
„Ich wachte auf mit dem Geschmack von Blei im Mund und einem dumpfen Echo von “Rechtsstaat” in der Timeline. Marine Le Pen, Frankreichs blonde Jeanne d’Arc der Nationalpopulisten, war gefallen – nicht in der Wahlurne, sondern auf dem harten Asphalt der Justiz. Ein Urteil, das nach Demokratie roch, aber schmeckte wie kalter Verwaltungskaffee. Die Rechten heulen wie geprügelte Hunde: politische Justiz!, Brüssel-Diktatur!, Staatsfunk-Verschwörung!. Währenddessen schlecken die liberalen Medien ihr rechtsstaatliches Eis mit einem Grinsen, das fast schon etwas Sadistisches hat: „Seht her, der Rechtsstaat lebt – und er trägt Robe!“
Aber Moment mal: Wer hat hier eigentlich wirklich gewonnen? Und was genau ist da eigentlich passiert?
Nach Überzeugung des Gerichts hatten Le Pen und 23 weitere Angeklagte zwischen 2004 und 2016 die Gehälter von EU-Parlamentmitarbeitenden dafür genutzt, in die Kasse der Le Pen-Partei zu stecken. Der dadurch entstandene Schaden wurde auf vier Millionen Euro beziffert. Le Pen wurde zu 4 Jahren Haft, zwei auf Bewährung, zwei mit elektronischen Fussfesseln verurteilt. Es kamen noch eine Geldstrafe hinzu und, das ist eigentlich der Kernpunkt: Das Gericht verbot ihr, fünf Jahre lang bei Wahlen aufzutreten. Marine Le Pen darf also nicht mehr kandidieren. Ihr wurde für fünf Jahre das passive Wahlrecht, also die Wählbarkeit entzogen. Es ging um Scheinbeschäftigung von Mitarbeitenden im Europaparlament – eine Veruntreuung der Gelder. Nun rückt Jordan Bardella, der Parteichef des rechtsextremen Rassemblement National in den Fokus. Er ist der Ziehsohn von Le Pen und Shootingstar. Jahrgang 1995 hat Bardella eine steile Karriere hinter sich – eine Einwanderungsgeschichte mit algerisch-italienischen Wurzeln. Bardella passt in die neue Medienlogik des Underdogs – das 93. Departement Frankreichs gilt als ärmstes des Landes. Bardella ist ein Privatschüler einer katholischen Privatschule, was ihn von seiner Umgebung abhebt. Mit 17 Jahren tritt er dem Rassemblement National ein. 2022 ist er Parteivorsitzender, nachdem er schon im Europaparlament stellvertretender Fraktionsvorsitzender war. Bardella steht für eine scheinbar bürgerliche RN, spielt aber die Klaviatur der Medienhetze gegen Einwanderung.
Wer also meint: „Le Pen verurteilt – darf nicht mehr kandidieren!“,„Frankreich verteidigt den Rechtsstaat!“„Demokratie 1, Faschismus 0“ könnte sich täuschen. Denn das Urteil spielt in die Hand der Populisten, weil die Erzählung der Outsider weitergeführt wird. Insofern wiederum schlechte Nachrichten für die Demokratie. Denn die Algorithmenlogik belohnt immer noch die Empörungsspirale – der Rechtsstaat und die öffentlichen Institutionen haben dabei das Nachsehen. Nicht zuletzt, weil das EU-Parlament selber ein riesiges Problem hat mit den Spesenabrechnungen und möglichen Korruptionslücken, wie dies der Anarchist und ehemaliger Abgeordneter der „Die Partei“ Nico Semsrott in einem sehr lesenswerten Buch über die Brüsseler Mechanik geschrieben hat.
Am 11. April 2025 wurde bekannt, dass 12 Verurteilte Berufung gegen das Urteil eingelegt haben und eine möglichst schnelle Urteilsverkündung verlangen.
Als ich Oliver Guez’ Das Verschwinden des Josef Mengele rezensierte, war mir bereits klar, wie brillant dieses dokumentarisch-literarische Werk das Grauen der Nachkriegszeit verdichtet – die Abgründe einer Welt, in der NS-Verbrecher ungestört weiterleben konnten. Umso bedeutender ist die jüngste Veröffentlichung des echten argentinischen Passes von Josef Mengele durch die nun geöffneten Archive unter Präsident Javier Milei. Endlich liegen konkrete Dokumente vor, die belegen, wie skrupellos und effizient das Netzwerk der Fluchthilfe für Nazi-Verbrecher funktionierte – ein düsteres Kapitel, das Guez literarisch vorweggenommen hat, nun aber archivalisch belegt ist.
Auf X Dokument, dass Eichmann, Mengele etc. dank dem Roten Kreuz fliehen konnte. Hier Pass von Eichmann, ausgestellt vom Roten Kreuz. Dann Mengele dokumentiert in Guez: Der Menschenschlächter, Folterer, Sadist, Kindsmisshandler, der Lebendversuche an jüdischen Müttern, Kindern in Auschwitz durchführte. Er und andere hochrangige NAZIS WURDE VOM SELBEN ROTEN KREUZ GESCHÜTZT WIE HEUTZUTAGE DAS ICRC HAMAS SCHÜTZT UND DIE ISRAELISCHEN GEISELN NIE BESUCHT HAT. Grund genug, um eigentlich den Rücktritt des gesamten IKRK zu fordern. Und endlich eine ausführliche Forschung zum Thema zu finanzieren. Aus X Bildschirmfoto vom 27.3.2025 siehe Link Voice of Truth https://x.com/cwkorn/status/1905057048259178968.
Die Historiker wussten es schon lange: Hier ein paar Links zu einem Thema, das mit der äusserst antisemitischen Gegenwart des IKRK unbedingt angesprochen werden sollte. https://www.cia.gov/readingroom/docs/CIA-RDP90-00965R000403220020-2.pdf & Verweis auf das tolle Buch von Oliver Guez, das ich in Ensuite rezensiert habe:
Das Verschwinden von Josef Mengele und seine Traktorenfamilie in Deutschland sowie das IKRK, das internationale Rote Kreuz als Helfeshelfer so wie gegenwärtig als Helfeshelfer für Antisemten. NICHT EINMAL WURDEN DIE ISRAELISCHEN GEISELN VOM IKRK BESUCHT. https://www.ensuite.ch/weltgeschichte-im-deutschen-kleingeist-mengele/
Reality-History: Wie Deutschland Putins Krieg bezahlt
Von Dr. Regula Stämpfli –Es gibt Rezensionen, die man mit Bedacht schreibt, vielleicht sogar mit Respekt vor der akribischen Arbeit eines Autors, und dann gibt es solche, die man mit der Wucht einer Pipeline ins Papier rammt. «Nord Stream: Wie Deutschland Putins Krieg bezahlt» ist ein Buch, das so was auslöst, nicht weil es absurd oder schräg wäre, sondern weil es sich mit einer Realität beschäftigt, die so grotesk ist, dass sie sich wie eine Halluzination anfühlt: Es geht um Deutschland und sein dickes Gasrohr direkt in den Kreml, Würgegriff des Autokraten inklusive.
Man stelle sich das mal vor: Es gibt eine mächtige Industrienation, deren politische Elite sich freiwillig und publikumsstark in eine toxische Umarmung mit einem Diktator begibt. Heraus kommt ein dunkles Märchen, in dem wirtschaftliche Abhängigkeit als Diplomatie und Frieden verkauft wird, während die beteiligten Autokraten für den Krieg gegen den Westen aufrüsten und darin bis heute sehr erfolgreich sind.
März war ein heftiger laStaempfli-Monat: Zwischen Reisen, Ausstellungen konzipieren, Krimiserie weiterarbeiten, Dokumentation vorbereiten, gab es die wunderbaren Treffen mit Isabel Rohner in Die Podcastin, dann das Gespräch mit Emrah Erken über den Islam (siehe schon aufgeschaltet), und dann noch über anderthalb Stunden ein Gespräch mit den wunderbaren Männern von GEGENAUFKLÄRUNG zu Hannah Arendt, Digitalisierung, Woke und wie die Demokratie nicht nur gerettet, sondern gestaltet werden kann.
Die Podcastin ist auch ein Kunstprojekt mit eigenen Bildern von laStaempfli & der Rohnerin
#diepodcastin mit echten News: Isabel Rohner & Regula Staempfli on Ann Landers, Anna Maria Luisa de’Medici, Mechthild Heil, Stefanie Reinsperger, Rabea Rogge as Very Good News.#diepodcastin dann mit VERY BAD NEWS: Dschihadismus in Syria made & payed for in Europe (laStaempfli) & Terrorhilfswerk UNWRA (Rohnerin) mit unglaublichen Zahlen.
“Ich glaube nicht, dass man eine Kuh sein muss, um zu wissen, was Milch ist.” Ann Landers, von 1943 bis Ende der 1990er die mächtigste Kolumnistin Amerikas für die Chicago Sun Times, Pseudonym von Ruth Crowley und ab 1955 von Esther Lederer (1918-2002)
Biographie, Hannah Arendt, Digitalisierung : Ein wunderbares Gespräch über anderthalb Stunden über Gegenwart, digitalen Totalitarismus & was neu an der Mediendemokratie ist. https://www.youtube.com/watch?v=nflYJW8pmqE
Dann Frauen.Europa, Einheit in Vielfalt mit Mihela Malina Diculescu-Blebea, Dr. Corina Toledo, Ulrike Müller, Silke Roberlier, Monika Meier-Podja, Dr. Regula Stämpfli, Regina Hellwig-Schmid, Veronica Kirchner und der Supermoderatorin Inge Bell. 24.3.2025.
Vielfalt in Einheit: Frauen in Europa mit ganz tollen Frauen im rumänischen Konsulat, moderiert von Inge Bell und kuratiert von Frau – Kunst – Politik mit unfassbar tollen Künstlerinnen. Was für ein Abend, was für ein Neubeginn & eine Frühlingsfeier für 2025!
Emrah Erken, Zürcher Anwalt gibt Auskunft über Verfassungsgeschichte Schweiz und die Türkei und den “Islam”, zum nachhören:
Emrah Erken, Zürcher Anwalt, Person des öffentlichen Lebens, Experte für Verfassungsrecht, Arbeitsrecht, Medienrecht & die Entwicklung des Islams im 20. Jahrhundert. Ausserdem gehört Emrah Erken zu den international bekanntesten digitalen Restaurateuren alter Grammophon-Platten der 1920er Jahre: JAZZ for ever. Regula Stämpfli im Gespräch mit Emrah Erken zu Bundesrat Jans & „Der Islam gehört zur Schweiz.“ Im Politpod: Future Podcast, 18. März 2025.
“Die Kritik der Religion ist Voraussetzung aller Kritik” – dieses Teil-Marx-Zitat stellte laStaempfli schon 2015 einer Kolumne voran als Kritik an den Sozialdemokraten, denen es wichtiger scheint, Islamismus in der Schweiz zu fördern als sozialdemokratische Wurzeln zu pflegen. Die Kolumne ist aktueller denn je:
“Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik” Karl Marx meaning, wer die Religion nicht kritisieren kann, kann auch die Zustände nicht kritisieren. Eine alte Kolumne aus dem Jahr 2015.
Emrah Erken gehört zu den prominentesten Autoren der Schweiz. Ohne Verband, Verein oder sonstige Organisation im Rücken verfügt Erken auf X – ehemals Twitter – weit über 27.000 Follower; es werden täglich mehr. Der Zürcher Anwalt ist nicht nur Islam-Experte, sondern einer der international anerkanntesten digitalen Sound-Restaurateure alter Grammophon-Platten vom JAZZ der 1920er Jahre. Hier befragt Regula Staempfli Emrah Erken zur aktuellen Aussage des EJPD-Vorstehers und Bundesrates Beat Jans, dass der Islam zur Schweiz gehöre und was dies mit Rassismus, Kollektivismus und Identitätspolitik zu tun haben könnte.
*** ZUM HINTERGRUND DES AKTUELLEN GESPRÄCHS.
„Der Grund, weshalb sich Bundesrat Beat Jans bei den Islamverbänden anbiedert, ist Identitätspolitik.“ Der Zürcher Anwalt Emrah Erken im Gespräch mit Regula Stämpfli im Futurepodcast über aktuelle und künftige globale Strömungen.
Anlass des Gesprächs ist der Tweet auf X von Bundesrat Beat Jans, seines Zeichens Vorsteher des EJPD – Eidgenössisches Justiz und Polizeidepartement. Im Tweet mit einem Foto des Anlasses, sagte Beat Jans wörtlich: „Mit Freude habe ich gestern Abend am Fastenbrechen der Föderation islamischer Dachorganisationen Schweiz FIDS teilgenommen. Liebe Musliminnen und Muslime, der Islam als Religion und Sie als Menschen gehören zur Schweiz. Ramadan Mubarak!“ In einem offenen Brief antwortete der Zürcher Anwalt Emrah Erken, dass im FIDS ziemlich fragwürdige Verbände vertreten seien, u.a. TISS, die als Email-Adresse info@diyanet.ch führt, eine Religionsbehörde, die vom türkischen Staatspräsidenten kontrolliert wird. Siehe hierzu auf X den Tweet https://x.com/beat_jans/status/1899766114361413964 Weiter meinte Emrah Erken auch, dass „die überwiegende Mehrheit der Menschen in der Schweiz, die ihre Wurzeln in einem muslimischen Land haben, nicht hier sind, um ein möglichst schariakonformes Leben zu führen.“ Nach dem offenen Brief wies Emrah Erken auf X zusätzlich darauf hin, dass eine weitere Organisation mit radikal antisemitischen Hintergrund im FIDS versammelt sei. Und dies für einen Bundesrat doch eine Rolle spielen sollte. Zitat vom 18.3.2025 auf X von Emrah Erken(dort sind auch alle Links & Bilder dokumentiert siehe https://x.com/AtticusJazz/status/1900115599373508911
„Letzte Woche meinte Bundesrat anlässlich seines Besuches bei der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz (FIDS), dass der Islam zur Schweiz gehöre. Eine der Organisationen unter dem Dach der FIDS ist die Schweizerische Islamische Glaubensgemeinschaft (SIG) – siehe Wikipedia. Bei der SIG handelt es sich um die Schweizer Vertretung der nationalislamistischen Millî Görüş (Nationale Sicht), die in Deutschland unter dem Namen IGMG auftritt. Millî Görüş wurde zu Beginn der Siebziger vom Vater des türkischen Islamismus, Necmettin Erbakan, gegründet. Er war ein bekannter Islamist, Verschwörungstheoretiker und radikaler Antisemit.Necmettin Erbakan wird heute noch bei allen Millî Görüş Organisationen auf der Welt verehrt. Davon ist die Schweiz nicht ausgenommen. Hier ein Screenshot von der Webseite der SIG, der den Islamisten Erbakan zeigen. Es handelt sich um ein Gedenken an Erbakan anlässlich seines 9. Todestages (2020). Selbstverständlich kann man wie Bundesrat Jans eine andere Ansicht vertreten. Aus meiner Sicht gehört so etwas ganz sicher nicht zur Schweiz. Ich denke auch nicht, dass die überwiegende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung die islamistischen Umtriebe in der Schweiz gutheisst oder sogar der Auffassung ist, dass so etwas zur Schweiz gehöre.Hören Sie hier das extrem spannende Gespräch über die Staatsrechtsgeschichte der Schweiz und der Türkei und was dies für unser gemeinsames Zusammenleben bedeutet.“