Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Medienkritik (Woche vom 12.-19. September 2021).

Die Podcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli verteilen in der Medienkritik die Goldenen Schrumpelgurken gleich eimerweise:

Ein Eimer geht an die Unsichtbarkeitsmachung von Frauen in den Medien, die zur Folge hat,  dass die wirklich relevanten Themen für den Erhalt der Demokratie verhunzt, verpasst und vergessen werden. laStaempfli analysiert messerscharf: “Afghanistan bspw. und dessen “humanitäre Hilfe” bspw. Weshalb fehlt die Politik, dass eine humanitäre Hilfe an das Frauenmörder-Regime nur an die Frauen ausbezahlt und von den Frauen verwaltet werden darf? Dann Hitlers Lieblingskünstler im Deutschen Historischen Museum in Berlin: Echt, jetzt? Es gibt keine relevantere Ausstellung als diese alte Faschokiste der Repetition? Bringt nächstens das Naturhistorische Museum eine Ausstellung über “Hitlers Lieblingstiere”?

Ein weiterer Eimer der #diepodcastin geht – mehr als verdient – an das Projekt „Swiss Democracy Passport“ der Schweizer Demokratie Stiftung in Zusammenarbeit mit der Uni Bern. laStaempfli hat dazu ungefähr 30 TWEETS abgesetzt, es ist eine Frauenvernichtungsaktion der Geschichte. Eine 48-seitige Broschüre, die „Einblicke in die Schweizer Demokratie“ geben will – und im Kapitel „175 Years of Swiss Popular Votes“ kein einziges Wort über die Verweigerung der politischen Mitsprache von Frauen verliert. KEIN EINZIGES WORT. Nur in einem klitzekleinen Absätzchen geht die Broschüre auf „The late introduction of universal suffrage“ ein – und nennt den Sklavenstatus der Schweizerinnen bis 1971 mal eben ein „Dilemma der Demokratie“. Und das im Jubiläumsjahr zu 50 Jahre Frauenstimmrecht! #diepodcastin sagt: SO NICHT! laStaempfli wird dafür sorgen, dass es hier einen parlamentarischen Vorstoss gibt. Die Frauenorganisationen MÜSSEN begreifen, dass ansonsten die gesamte Aufklärungsarbeit für 50 Jahre Frauenstimmrecht umsonst war. laStaempfli hebt hervor, wie wichtig die Schweiz für Deutschland und Europa ist: Im kleinen Alpenstaat beginnen alle Neuheiten – oft auch Drecksgeschichten wie der Rechtspopulismus – und die Schweiz ist ja in Zürich zumindest, ziemlich hochdeutsch.

Ein neuer Eimer geht an die BILD-Zeitung, die einen Mordanschlag auf eine Frau mal eben mit „Trennungsschmerz“ versucht zu entschuldigen und ihren Artikel auch genauso überschreibt. Isabel Rohner findet: Hört endlich auf, Gewalt an Frauen schön zu reden, zu entschuldigen oder zu bagatellisieren! laStaempfli verweist in dem Zusammenhang auf den Eigentumsstatus des Mannes über Frauen, Kinder und die Welt.

Der Eimer zum nächsten geht an WAHLBERICHTERSTATTUNG Deutschland 2021 und die sexistische TRIELL Reportagen. Annalena Baerbock (Kandidatin der Grünen) erlebte einen misogynen Wahlkampf. Dies sagt #diepodcastin nicht, weil Isabel Rohner & Regula Stämpfli das grüne Parteiprogramm so toll finden, im Gegenteil: Dies sagen sie als kluge Wissenschaftlerinnen. Was Baerbock im Wahlkampf erlebte,  unterscheidet sich eklatant von dem, was ihre Mitkonkurrenten Armin Laschet (Union) und Olaf Scholz (Sozialdemokraten)  – “und das erlebt sie, weil sie eine Frau ist” hebt die Rohnerin hervor. Genau das ist die Definition von Sexismus. Dies betrifft den Umgang der Medien mit ihr (die TAZ kritisiert ihren „Ehrgeiz“, im Sommerinterview wird sie nach ihren Kindern gefragt, die Presse thematisiert ihre Mutterschaft), die Reaktionen im Netz (FakeNews, sexualisierte Kommentare) oder auch die Wahrnehmung ihrer Kompetenz. Die Rohnerin bringt die Ergebnisse der ZDF-Zuschauerbefragung nach dem letzten Triell mit und fragt sich: Wie kann es sein, dass die ZuschauerInnen mit 39% Baerbock „am sympathischsten finden“, aber nur mit 25% „am glaubwürdigsten“? laStämpfli erklärt nüchtern: Das Konzept „Glaubwürdigkeit“ war nie für Frauen gemacht. Darum tummeln sich ja auch in allen Formaten die männlichen Experten. Hier haben wir eine Riesenwahrnehmungslücke.

Zum Schluss bringt laStaempfli noch die erschütternde Geschichte des ENORM WICHTIGEN Films THE CASE YOU der jungen, genialen Filmemacherin mit ihrer Crew, Alison Kuhn. Es geht um einen Schweizer Filmemacher, der unter dem Vorwand eines Castings, Minderjährige und knapp 18jährige Frauen vor der Kamera missbraucht und diese Aufnahmen dann als Dokumentationsfilm in internationalen Festivals verkaufen will. #diepodcastin wird dazu noch mehr bringen und machen, hier nur soviel: Die Community soll helfen, diesen Film und die #MovieToo als sexuelle Gewalt in der Industrie abzuschaffen.

Etwas Schönes zum Schluss: Die Rohnerin war im St. Galler Tagblatt siehe Isabel Rohner im Interview mit dem Tagblatt: https://www.tagblatt.ch/kultur/ostschweizerkultur/freipass12-ich-lerne-seit-mehreren-jahrzehnten-geduldig-zu-sein-die-autorin-isabel-rohner-im-fragebogen-ld.2187890

Links: Der frauenfreie Swiss „Democracy“ Passporthttps://www.swissinfo.ch/eng/democracyin-a-passport/4694964 DER FALL DU, THE CASE YOU https://www.dokfest-muenchen.de/films/view/23135 Milo Rau hatte auch so einen Fall, der aber vom Deutschlandfunk Kultur als “extreme Kunst” weggewischt wurde und nicht als sexuelle Gewalt siehe https://www.deutschlandfunkkultur.de/verstoerendes-video-von-casting-bei-milo-rau-schwieriger.2159.de.html?dram:article_id=471393 Zu Milo Rau und den linken Männern, die wie beim SWISS DEMOCRACY PASS den Faschismus nur bei den Anderen, den Sexismus bei sich aber nie wahrnehmen, hat laStaempfli einen Artikel geschrieben: https://www.ensuite.ch/weltveraenderung-ohne-feministisches-potenzial/

Regula Stämpfli an der “Langen Nacht der Philosophie” in Wien 2021

Hannah Arendt revisited: Elemente & Ursprünge digitaler Punktesysteme.

Dr. phil Regula Stämpfli, Politphilosophin & Bestsellerautorin München/Wien

Die zeitgenössische Welt im Dialog mit Hannah Arendts
Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. 18.9.2021

“Einige erinnern sich vielleicht an Platos berühmten Kampf gegen die Sophisten. Er warf ihnen vor, ihre Kunst bestünde darin, «den Verstand mit Argumenten zu bezaubern», die nicht der Wahrheit dienten, sondern darauf abzielten, Meinungen zu erzeugen. Solange diese plausibel erscheinen, «liege ihnen die Kraft der Überzeugung inne». Hannah Arendt nennt dies den «temporären Sieg der Argumente auf Kosten der Wahrheit». In meinem Buch «Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt» zeichne ich nach, wie postmoderne Narrative, die sich «datengestützt» als Wahrheiten inszenieren – beispielsweise Meinungsumfragen, aber auch die omnipotente INZIDENZ zielen letztlich darauf hin, die vielfältige Wirklichkeit auf EIN THEMA, EINE BETRACHTUNGSWEISE, EINE INTERPRETATION zu reduzieren. Die neuen digitalen Daten-Herren inklusive ihrer Instrumente «Plattformkapitalismus»im Westen sowie «Digitaler Überwachungsstaat» im Osten, zerstören mittels einer umfassenden «Algorithmisierung der Welt» empirische Realitäten mit derart präzise berechneter Schlüssigkeit, dass der Unterschied zwischen Fiktion und Realität für die meisten von uns nicht mehr erkennbar ist. Gerade die Pandemie hat mit dem Zusammenfallen zwischen Datenherrschaft und politischer Herrschaft Ausschluss und Meinungsphänomene hervorgebracht, die mithilfe Hannah Arendts Denken untersucht und eingeordnet werden.”
Zitat aus dem Buch zu Hannah Arendt revisited von Regula Stämpfli. Vorbereitende Lektüre siehe: Das grosse Demokratie Datenloch, Link http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf sowie www.ta-swiss-futurepodcast.online

18.11. 21, 20 h, Das Dorf
Obere Viaduktgasse 2, 1030 Wien

WIKIPEDIA & FRAUENTROLLING: REGULA STÄMPFLIS CV, das im deutschsprachigen Wikipedia von einem Schweizer Journalisten als Fake & Datenmissbrauch weitergeführt wird, korrigiert & korrekt.

Die Wikipedia-Story ist ein Krimi. 2012 hackte ein Schweizer Journalist eines sehr bekannten linken Magazins der Schweiz – so sind die Indizien – die Webseite von Regula Staempfli und veränderte den Wikipedia-Eintrag der renommierten Forscherin mit Hilfe eines Datenklaus bei der Universität Bern. Trotz mehrerer Eingaben, trotz Engagement der Studierenden von Regula Stämpfli gelingt es nicht, die falschen Eingaben sowie den Datenklau, den Missbrauch persönlicher Angaben bei #WIKIPEDIA zu unterbinden. Der Troll-Eintrag zu Regula Staempfli hat der Wissenschaftlerin/Expertin geschadet: Umso beachtlicher, dass die Politphilosophin – trotz Diffamierung auf WIKIPEDIA als “Tochter von”, als “Mutter von”, als “kleine Historikerin”, als “verheiratet mit”, als “kleine Uniassistentin” etc., “als Frau ohne Preise”, obwohl sie unzählige Auszeichnungen erhalten, als “Frau ohne Expertenmandate”, obwohl deren zahlreiche, u.a. bei der Europäischen Kommission, vorhanden sind, trotz alledem, trotz WIKIPEDIA, gilt Regula Stämpfli als eine der wichtigsten Intellektuellen Europas.

Deshalb statt Wikipedia zum freien Gebrauch hier ein Kurz-CV – für alle Medienschaffenden, inklusive Porträt, gezeichnet von Eugen Fleckenstein:

Regula Stämpfli gezeichnet von Eugen Fleckenstein zum freien Pressegebrauch mit Angabe des Illustratoren und der dargestellten laStaempfli.

Regula Stämpfli, Dr.phil. ist Politphilosophin und preisgekrönte Bestsellerautorin („Die Vermessung der Frau“, „Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“). Die Hannah-Arendt Expertin doziert u.a. an der HSG St. Gallen, publiziert wissenschaftlich zu den Themen Digitale Transformation, Gender, Design und Demokratie und ist Kult-Kolumnistin der Schweiz. Sie wurde 2016 unter die einflussreichsten 100 Businessfrauen gelistet, 2021 unter die wichtigsten zehn Intellektuellen der Schweiz. laStaempfli – so ihr TWITTERName bespricht mit Dr. Isabel Rohner jede Woche das politische Geschehen in www.diepodcastin.de In Wien leitet Dr. Regula Stämpfli den Podcast www.artisapieceofcake und für die Schweizerische Akademie der Geisteswissenschaften SAGW den Zukunftspodcast www.ta-swissfuture-podcast.online. Sie gehört zum Netzwerk Design & Politik in Deutschland, ist im Vorstand der Vereinigung für Zukunftsforschung Schweiz und Mitglied der deutschen, österreichischen und schweizerischen Medienfrauen.

Zur Pandemie hat Regula Stämpfli einen der wichtigsten Artikel punkto Kommunikation in der Neuen Zürcher Zeitung, unter dem damaligen Feuilletonchef René Scheu, der jetzt an der Universität Luzern tätig ist, verfasst. siehe auch Link: https://www.nzz.ch/feuilleton/covid-der-virus-stuerzt-westliche-demokratien-in-den-abgrund-ld.1554390

Regula Stämpfli Keynote “50 Jahre Neue Frauenbewegung” Live am 11./12. September 2021 in Köln.

Regula Stämpfli mit Zitaten zur Biopolitik: “Menschen sind radikal soziale Wesen. Als solche sind sie zu großer Anpassung fähig. Es ist diese Fähigkeit, die über alle Handlungsalternativen entscheiden. Frauen sind seit Jahrhunderten, ja Jahrtausenden, zusammen mit den Sklaven, das beherrschte Geschlecht, was zu brutalster, unmenschlichster und weiblicher Anpassung führt. Bis ins 20. Jahrhundert beispielsweise brachen ältere Frauen in China kleinen Mädchen aus sogenannten «guten Familien» die Knochen, banden anschließend die Füße gewaltsam ab und nannten diese Tortur zauberhaft «Lotos- oder Lilienfuss». In über zwei Dutzend Ländern schneiden Matronen kleinen Mädchen – ohne Betäubung – mit Flaschenscherben, Rasierklingen oder Messern weitflächig den Genitalbereich ab, die Wunde wird mit Pferdehaar oder Akaziendornen vernäht. Diese Folterpraxis wird gerne hinter Großbuchstaben wie FGM/FGC, «Entfernung der Klitorisvorhaut» oder mit «Beschneidung», oder gar als „Kultur“ verharmlost. In Europa drückten stocksteife Mieder die Brüste flach und schnürte die Taille mit zwei Stahlfedern an der Seite auf wenige Zentimeter zu.
Die erkämpften Freiheiten der Frauen im Westen drückten sich auch in der freieren Kleiderwahl aus. Doch gleichzeitig schneiderte die westliche Konsumgesellschaft die Frauenkörper wieder als Warenkörper zurecht: Barbie wurde nicht nur zum Nutten-Spielzeug in den Kinderzimmer der Mädchen, sondern zum Leitideal, dem sich westliche Frauen bis ins hohe Alter unterwerfen.
Diese Zurichtung des weiblichen Leibes durch das Korsett erlebte eine Neuauflage in den 1950er- und 1960er-Jahren; Hüfthalter und Corsagen waren Madonnas (Ikone der Popmusik der 1980er) liebste Busen-, Leib- und Magenmode. Dazwischen unterliefen und unterlaufen Frauenkörper immer radikalere Zurechtschnippelungen: War es früher das Korsett, sind es jetzt die Blanchierung dunklerer Haut und Normierung der Schamlippen. Der Verlust der Öffentlichkeit, der Welt von Frauen im Leben als Konsum lässt grüssen. Das Korsett, das unsere Grossmütter ablegen konnten, ist in unseren Stammhirnen gespeichert.So ist auch die unsinnige Debatte der Gleichstellung von Burka und Perlenkette zu verstehen: Im Zeitalter digitaler Zeichen ist alles beliebig geworden. Nur etwas hat sich nicht verändert und ist noch stärker geworden: Die völlige Ausbeutung, Normierung, Ausschlachtung des weiblichen Körpers -auch durch Kräfte, die sich ausgerechnet modern und feministisch nennen.”

Die Politphilosophin laStaempfli fährt weiter fort: “Beim Thema: Schlachtfeld Körper geht es darum zu verstehen, wie Frauenkörper in allen Gesellschaften der Geschichte und der Gegenwart zurechtgeschneidert werden: sei es, um sie sichtbar zur Reproduktion zu verdammen, sei es, um sie als Menschen mit Rechten unsichtbar zu machen. Auflösung gibt es nur durch die Freiheit, frei zu sein: Nur eine Welt freier Frauen in stark partizipativen Demokratien verfügt über wirklich freie Fashion.”Sie trägt was ER WILL” #colonge #emma #frauenmediaturm #aliceschwarzer #keynote #laStaempfli #diepodcastin

Regula Stämpfli von CH Media unter den ersten zehn Intellektuellen des Landes aufgeführt.

“Regula Stämpfli gehört zu den “kritischen Intellektuellen” Europas. Sie interveniert in zeitgenössische, historische und künftige Menschheitsthemen wie -geschichte. Regula Stämpfli zeigt die Verstrickungen des amalgamhaften “Jetzts” im Lichte der Vergangenheit und Zukunft. Ihr Schriften erschüttern, ärgern, regen zum Weiterdenken an: Viele ihrer Sätze sind politphilosophische Zeichen, die sich lohnen, auswendig zu lernen, um durch die Wiederholungen zeitgenössische Machtverhältnisse zu transformieren.”

Das Ranking von CH Media erschien am 4. September 2021. Leider hat sich die Redaktion nicht die Mühe gegeben, den wirklichen Lebenslauf von Regula Stämpfli zu rezipieren, sondern vom Troll-Beitrag zu Regula Stämpfli auf Wikipedia, abzuschreiben. laStaempfli weist mit dem, zu ihrer Person vom Troll mit Absicht abwertenden Biographie, immer wieder darauf hin, wie SEXISTISCH Wikipedia-Autoren sind, deren Misogynie nicht selten von sehr hoch rangierten Journalisten der jeweiligen Länder stammen, die sich jedoch in der Anonymität der WIKI-Community gerne verstecken. Dies ist definitiv der Fall bei Regula Stämpfli. Nicht desto trotz freut sich laStaempfli über die Anerkennung ihres Schaffens durch die digitale Datenerhebung von CH Media.

Mit einer grossen Datenanalyse haben wir die wichtigsten Denkerinnen und Denker des Landes gesucht. Schriftstellerinnen und Künstler, die sich in die politische Debatte einmischen.” Kulturredaktion CH Media Exklusiv für Abonnenten: Welche Autorinnen, Künstler und Philosophen mischen sich in die politische und gesellschaftliche Debatte ein? CH Media hat nach den wichtigsten Intellektuellen der Schweiz gesucht. Und dafür den Intellektuelle-Index entwickelt. Er fusst auf einer wissenschaftlichen Datenanalyse im Web und einem Jury-Urteil der Kulturredaktion.”

laStaempfli am Swiss Radio Day, 26.8.2021

Regula Stämpfli: Podcasterin, an den Swiss Radio Day 27.8.2021

Regula Stämpfli (Mitte) mit Darryl von Däniken (links), Head of Swiss Radio Day on 27.8.2021

Zitiert von der Homepage radioday.ch : “Der SwissRadioDay ist das grösste und führendste Branchentreffen der Schweizer Radioindustrie. Dank der grossen Präsenz von EntscheidungsträgerInnen, RadiomacherInnen und -interessierten ist der SwissRadioDay seit zwei Jahrzehnten der Fixpunkt im Radiojahr. In Fachreferaten, Diskussionen und Workshops werden inhaltliche und technische Branchenneuheiten präsentiert und die Zukunft des Radios diskutiert. Seit 1999 veranstalten die SRG und Privatradios (VSP & RRR) zusammen den SwissRadioDay. Der SwissRadioDay ist die einzige Veranstaltung für Vertreter aller Sprachregionen der Schweiz, die ganz dem Medium Radio gewidmet ist. Auch der Verband Unikom und das DAB+ Netzwerk digris sind im SwissRadioDay eingebunden. Swisscom Broadcast ist der langjähriger Presenting Partner und der SwissRadioDay wird weiter unterstützt von der SUISA, Swissperform, SwissMediaCast, IFPI und Audion. Der SwissRadioDay wird im Auftrag der RadioEvents GmbH, einer gemeinsamen Gesellschaft von der SRG, VSP und RRR, von Darryl von Däniken organisiert.” radioday.ch

14. September WIEN: REGULA STÄMPFLI ZUR ZUKUNFT VON ARBEIT & GESUNDHEIT

Die Pandemie hat alles verändert: Leben, Lieben, Gesundheitsfürsorge, Gesundheit an und für sich, Einstellungen zum Leben und Sterben, Arbeit, Finanzen, Home und Office, Home und Schule, Heimarbeit, Beratungen online, Care-Arbeit, gesteigerte Macht von Experten, Kommunikation, Grenzen verschoben und aufgehoben. All dies hat die Menschen körperlich und seelisch an die Grenzen gebracht und Gesundheitsförderung ist so wichtig wie nie zuvor. Regula Stämpfli wird mit Armins Nassehi und Ha Vinh Tho das Keynote-Referat an der Wiener Gesundheitsförderungskonferenz vom 14. September halten. Hier zur Anmeldung und Programm:

https://www.wig.or.at/Veranstaltung.2525.0.html

Regula Stämpfli redet zu dem Thema: Wie werden wir arbeiten und leben im Zeichen der Pandemie? Wie hängen Zukunftsoptionen mit digitaler Reproduktion zusammen?

Begrüssung, Glück und Gesundheit trotz Pandemie, Die pandemische Gesellschaft, Die Zukunft in Zeiten digitaler Reproduktion, von der Praxis und Theorie: Dies alles werden die Themen am 14. September 2021 im Wiener Rathaus sein, moderiert von Miriam Hie, von 09-00 bis 17.00 Uhr.

Regula Stämpfli und Isabel Rohner über Bullshitjobs, Denis Scheck, Angela Merkel, Markus Lanz, Annalena Baerbock kontrovers: Gockels revisited.

ie Folge beginnt mit good News: laStaempfli gratuliert Markus Lanz zur Sendung, die ausschliesslich Frauen als Expertinnen zu allgemeinen Themen einlädt- so muss es sein. Gleichzeitig rügt laStaempfli Markus Lanz, weil er Robert Habeck über Annalena Baerbock reden lässt.Weitere good News der Rohnerin: Bundeskanzlerin Angela Merkel war auf Abschiedstour in den USA und wurde in der Johns Hopkins-Universität gefragt, was sie plant, wenn sie ab Herbst nicht mehr Bundeskanzlerin ist. Ihre Antwort: Nachdenken, ein bisschen lesen und ein Schläfchen machen. Rohnerin findet, dass eine derartige Uneitelkeit bei Männern lange gesucht werden muss. laStaempfli wird bei Merkel-Lob immer etwas einsilbig.Really bad News erstens: In der “Weltwoche” schreibt der 29-jährige Roman Zeller “jungen Frauen” vor, wie sie sich verhalten müssen, wenn sie abends weggehen. 10 goldene Regeln nennt er das. #diepodcastin empfiehlt ihm und seinen Geschlechtsgenossen: Hört endlich auf, Frauen vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten haben – und haltet einfach mal die Klappe.Really bad News zweitens: Annalena Baerbocks Kandidatur steht auf der Kippe. laStaempfli schlägt vor, dass sie auf die Kanzlerinnenkandidatur verzichtet und eine andere Frau zur Kandidatin gemacht wird, die Rohnerin findet das Gegenteil, da allen Frauen so geschadet würde und meint: Weitermachen. Really bad News drittens: Denis Scheck. Die Rohner war diese Woche von Literaturkritiker Denis Scheck gleich mehrfach enttäuscht: Erst saß er als Juror in der SWR-Ratesendung “Ich trage einen großen Namen” und war blank, als eine berühmte politische Autorin des 19. Jahrhunderts gesucht wurde, die u.a. das Frauenwahlrecht forderte. Er kannte keine einzige – und somit auch nicht Hedwig Dohm, um die es hier ging. Ein Armutszeugnis. Und dann macht Scheck beim SWR auch noch die desaströse, peinliche, erschreckende, geschichtsvergessene Sendung “Schecks Anti-Kanon”, wo er sich als Gott verkleidet den “schlechtesten Büchern der Weltgeschichte” widmet und diese am Ende per Finger zeig in Brand setzt, u.a. das brillante Buch “Kassandra” von Christa Wolf. Im Ernst, SWR: Ihr verbrennt Bücher? Gott verbrennt Bücher? Ist euer Gott ein Nazi? Die Diskussion ist heftig.Am Ende diskutieren laStaempfli und Rohnerin auch noch über das eigentliche Schwerpunktthema Berufswahl – und nähern sich diesem Thema von zwei so unterschiedlichen Seiten, dass die Diskussion irgendwann nochmals aufgenommen werden muss. Die Rohnerin will es praktisch, beispielhaft und individuell, laStaempfli will es strukturell, politisch, revolutionär. Einig sind sich die beiden nur in einem: Ökonomische Unabhängigkeit ist entscheidend, da Armut im Alter ein Geschlecht hat: Sie ist weiblich. “Und mit diesem Grauen hält mann alle Frauen im Schach – Frauen, dieses radikal soziale und angepasste Geschlecht” wie laStaempfli noch schnell reinpresst, hier im Text wenigstens. Diese Folge der #diepodcastin zeigt einmal mehr: Sprechendes, feministisches Denken ist nie Einheitsbrei.

Regula Stämpfli zur Leihmutterschaft – laStaempfli on Surrogacy

Regula Staempfli on #Twitter: Same Sex Couples should have the rights to have kids. But on no account when this means buying women. Wikipedia is clear on that: “Slavery and enslavement are both the state and the condition of being a slave, who is someone forbidden to quit their service for another person (a slaver), while treated as property”. Surrogate mothers CANNOT leave the “owner” of her womb and she is treated as property. Somehow some parts of the LGBT comunity has SEVERE VOIDS & BLANKS when it comes to buying women. And no: Surrogate mothers ARE NOT LIKE ANY OTHER WOMEN WHO USE THEIR BODIES when working. #HannahArendt and watch:

Zum Thema “Frauen als Handelsware” zum nachhören #Podcast :

#diepodcastin im Wahljahr: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über die Mediendemokratie

http://Isabel Rohner und Regula Stämpfli in die Podcastin: Wahljahr 2021

#diepodcastin im Wahljahr: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Mediendemokratie, die keine Geschlechterdemokratie ist, über Luschet als Laschet, über Annalena Baerbock & sexistischer DIEZEIT Politpodcast, Dickpics, Sklavenarbeit als sexuelle Gewalt, Schwangere, die ihren Kinderbauch zum Verkauf anbieten sollen, Politikstudien, kontextlose Neufeministinnen, Polyamorie en passent & Gretchens Rache als WDR-BestsellerempfehlungCDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet war letzte Woche beim Brigitte-Live-Talk – und formulierte in Sachen Gleichberechtigung Erstaunliches: “Mei Ziel wäre es, in der Gesellschaft dazu beizutragen, dass – auch ohne so eine gesetzliche Vorgabe – mehr an diese Geschlechtergerechtigkeit gedacht wird.” Die Rohnerin kommentiert: “Ich habe gestern an Schnittlauch gedacht – ist davon aber nicht gewachsen.” laStaempfli: DAS. WAEREN ENTSCHEIDENDE WAHLKAMPFTHEMEN!!! Aber nein, die Journis freuen sich an ihrer Rolle, die Kanzlerkandidatin stellvertretend für alle Frauen medial abzuschlachten.laStaempfli darüber, wie an Annalena Baerbock ALLE FRAUEN entwertet, diskriminiert, zerstückelt und ständig als “kleinere, falsche Lösung” durch die Medien geistert während Andi Scheuer mit Milliardenverlusten für die öffentliche Hand, während die korrupten Maskendeals, Wirecard überhaupt kein Thema darstellen. Schockierender Podcast der DIE ZEIT dazu: Frauenabwertender Medienzynismus pur.

laStaempfli 2011: “Es geht nicht nur um Geschlechterdemokratie, sondern was die Mediendemokratie mit der Demokratie insgesamt anstellt”. Verweis auf “Die Macht des richtigen Friseurs. Über Bilder, Medien und Frauen”, Bruxelles 2007 & 2008.

Doch argumentieren laStaempfli und die Rohnerin nur so, weil sie vielleicht selber die Grünen wählen? “Nein!”, weist laStaempfli dieses “Argument” von sich. Insbesondere aufgrund ihrer naiv-demokratiegefährdenden Haltung zu Islamismus und ihrer frauenfeindlich-naiven Haltung zur Prostitution kommen die Grünen für sie nicht in Frage.  Und die Rohner ergänzt: “Bei unseren Medienanalysen spielen uns eigenen politischen Präferenzen keine Rolle. Wir würden hier den Medien genauso kritisch auf die Finger schauen, wenn sie so mit einer Kandidatin der Union, der SPD oder der FDP umgehen würden. Nur gibt es dort keine Frauen.ZEIT CAMPUS hat in einem Artikel 21 junge Politikerinnen zwischen 18 und 33 Jahren und aller politischer Couleur nach ihren Seximus-Erfahrungen gemacht – mit schockierendem Ergebnis: Hate-Mails, DickPics, Übergriffe bei Veranstaltungen, ja bis zu Morddrohungen gehören für diese jungen Frauen zum Alltag. Die Rohnerin verweist auf Studien zu sexueller Gewalt: Jede 3. Frau in Deutschland erfährt im Lauf ihres Lebens sexuelle oder physische Gewalt, jede 4. in ihrer Partnerschaft. Doch niemand – außer natürlich laStaempfli! – scheint sich zu fragen, wo denn diese ganzen gewalttätigen Männer sind. Die Rohnerin stellt die Generalfrage: Wie wollen wir als Gesellschaft eigentlich mit einander umgehen? Da Sexismus für Frauen in der Politik so normal ist, kann man es wirklich keiner Frau verdenken, wenn sie stattdessen lieber auf dem Sofa sitzen bleibt, anstatt sich für die Demokratie zu engagieren. So werden Frauen zum Schweigen gebracht.

Hier der Link zur Podcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli zum Wahljahr 2021 Deutschland: http://diepodcastin.de/2021/07/10/diepodcastin-im-wahljahr-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-mediendemokratie-die-keine-geschlechterdemokratie-ist-ueber-luschet-als-laschet-ueber-annalena-baerbock-sexistischer-diezeit-poli/