Regula Stämpfli über das TikTok-Verbot als Chance für die Demokratisierung des Internets: Statt Globish-Monopole wäre dank Donald Trumps Initiative die Zeit für demokratische Netz-Regionalismen gekommen. siehe Persönlich.Com Das Onlinemagazin für Entscheider und Meinungsführer. Link: https://www.persoenlich.com/blog/tiktok-verbot-als-chance
Archiv der Kategorie: Kolumnen
laStaempfli on toxic debates: Codes fire insignificant sidelines. This only serves anti-democrats.
Regula Staempfli on toxic debates: Codes fire insignificant sidelines. This only serves anti-democrats. (English commentary by the author who apologizes for the inadequate translation)
Shitstorms are fuelled by Hyperlinks. Many of the outraged still don’t realize this. Destroying friends on the left does not lead to a democratisation of the system but feeds the rich in Silicon Valley. In my book „The banality of Trump“TM (my English Title for Trumpism: A phenomenon conquers the world“) I explain the phenomenon of „Digitally driven scripted reality“.
It is very efficient in hurting all political discourse, especially in still existing democracies. Democracies nowadays fail not because they are being attacked by outsiders but from the inside via hyperlinks that fuel discourses based on hatred, on splitting people into enemies and friends. Hyperlinks, Codes, Algorithms are programmed to divide, individualize, scandalize all political protests. They are programmed to kill democratic discourse not to enable deliberation. Twitter has equipped all anarchists (left and right) to get rid of existing welfare states and democracies. Pre-digital guerilla tactics destroyed civilizations and/or brought down existing regimes. „Move fast and break things“ – the motto of Mark Zuckerberg has proven to be true. The broken circle can be vetted in the left, in the opposition to Trump while all antidemocrats move faster than ever before.
Friday-Magazine.ch empfiehlt: 5 feministische Podcasts, die Du kennen solltest, u.a. #DiePodcastin von Isabel Rohner und Regula Stämpfli
Der neue Podcast ist da. Isabel Rohner & Regula Stämpfli müssen reden: Die Podcastin.
Die Podcastin: Isabel Rohner und laStaempfli im Gespräch. Neuer Podcast zu Philosophie, Politik, Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft und natürlich zu Feminismus
Wie werden Frauen sichtbar? Warum fragen Frauen während Männer antworten? Und was haben die Bilder über Krieg, Wirtschaft oder Kunst mit Gender zu tun? Die politische Philosophin Regula Stämpfli und die Publizistin Isabel Rohner – beide Doktorinnen ihres Fachs – sprechen über Frauen. laStaempfli und die Rohnerin, so ihre Namen in den sozialen Medien, räumen in ihrem Wochenrückblick gnadenlos mit Kitsch und Klischees auf: Messerscharf, politisch und unterhaltsam. Sie erzählen wie Pippi Langstrumpfs Geburtstag mit den fehlenden Corona-Expertinnen zusammenhängt, weshalb Frauen und Geld Tabuthemen sind und was wir alle von Hedwig Dohm und Hannah Arendt lernen müssten. Und sie fragen: Was erzählen uns all die Daten und gegenwärtigen Fiktionen über Macht? „Die Podcastin“ erzählt und regt zum Nachdenken an. Frauen reden über Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und Macht.
Regula Stämpfli über die Zukunft des Lernens im Jahr 2175 für swissfuture 1/2020
Vom Konsum zum Leben: Lernen in der Zukunft.
Radikal ist immer nur das gute Lernen, also Selbstermächtigung und Teamarbeit in einer hoch vernetzten Welt. Die politische Philosophin Regula Stämpfli nimmt uns mit in eine Reise der Zukunft im Jahr 2175 für swissfuture – Magazin 1/2020. Siehe http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/07/zukunft-des-lernens-swissfuture.pdf
„Raus aus der Stadt: Rein ins nachhaltige Wohnen“: Regula Stämpfli über die Zukunft des Wohnens.
„Raus aus der Stadt: Rein ins nachhaltige Wohnen“: Regula Stämpfli über die Zukunft des Wohnens. Die Frage, wie wir in Zukunft wohnen werden, hat Designer*innen und Zukunftsforscher*innen schon immer beschäftigt. Die Corona-Krise bestärkt Trends und beschleunigt Entwicklungen hin zu einem naturverbundenen Leben. In „Traumhaus“ 3/2020, Gastbeitrag von Regula Stämpfli. „Sehnsucht nach Natur und Authentizität“ – „Nicht die Häuser werden intelligenter, sondern die Umgebung wird natürlicher“.
Regula Stämpfli über die gewachsene Macht der Experten 2020
Regula Stämpfli über die gewachsene Macht der Experten 2020 im : Der Kirchenbote
„Experten sind die neuen Propheten“
Regula Stämpfli sieht eine Verschiebung der Machtverhältnisse in der Schweiz aufgrund von Corona von Carmen Schirm-Gasser (Auszug)
Haben wir zu sehr auf Experten gehört?
In der Tat. Die Experten sind die neuen Propheten. Sie bringen die wissenschaftlich legitimierten Heilsbotschaften, zum Wohle der Allgemeinheit. Diese Expertokratie übersieht, dass der Mensch mehr als die Summe seiner biologischen Funktionen ist. Das ist ein Menschenbild, das alle metaphysischen Aspekte ausklammert. Man könnte meinen, wir sind wieder im 19. Jahrhundert. (…)
Regula Stämpfli über das Damenopfer bei der BBC in der Dominic Cummings-Affäre, 29.5.2020
Regula Stämpfli zum Machtkampf in GB: Das Damenopfer der BBC
„Wes Brot ich ess’ des Lied ich sing“. Bisher zeigte sich die altehrwürdige globale Informationstante BBC staatlichen Eingriffen gegenüber unbeirrt. Zu mächtig war der Ruf des britischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Mit Boris Johnson änderte indessen alles. Schon längst strebt der Mann mit der wirren Frisur die Teilprivatisierung des journalistischen Elefanten an. Bisher prallten die Versuche an der Haltung der BBC ab. Doch jetzt hat sich die Sendeleitung für ein Damenopfer entschieden.


Emily Maitlis gilt als eine der besten ihres Fachs. Sie brachte Prinz Andrew in der Epstein-Affäre zur Strecke ausgerechnet in dem von ihm selber vorgeschlagenen Interview. In der Sendung Newsnight begrüsste Emily Maitlis die Zuschauer am Dienstag, 26. Mai 2020 mit: „Good Evening, Dominic Cummings hat die Regeln gebrochen. Das Land ist Zeuge und darüber schockiert, dass die Regierung dies nicht sehen kann.“ Seit Wochen tobt der Skandal um den „Bismarck-Besessenen Brexiter“ Dominic Cummings. Der schmächtige Mann, der schon in Jugendjahren sein schütteres Haar mit kommunikativer schwarzer Magie kompensierte, gehört zum engsten Kreis des britischen Premiers Johnson. Es war Dominic Cummings, der die BREXIT-Lügen der EU-Zahlungen, die entsprechenden Landfahrten per Bus und den Slogan „Get BREXIT done“ erfand. Der ehemalige Premier David Cameron nannte Cummings einmal einen Karriere-Psychopathen. Selbst unter Kollegen gilt Cummings als Mann mit „anger management problems“, wie ein Rumbrüller politisch korrekt genannt wird. Well, Boris Johnson kann ohne Cummings offenbar nicht leben. Nur so ist zu erklären, dass der auf die Vox populi so bedachte Premier Cummings nicht entlässt, obwohl die britische Mehrheit und Medien dies lautstark fordern.
Dominic Cummings, ein Anhänger der Spieltheorie, hat ganz bewusst das Allgemeinwohl durch seinen Alleingang in der Coronakrise gefährdet. Trotz strenger Kontaktbeschränkungen fuhr Cummings, zum Zeitpunkt selber an Covid 19 erkrankt, 430 Kilometer durchs Land, um seine Familie und Verwandte zu besuchen. Nicht nur das: Statt sich in Isolation zu begeben besuchte er in Durham die Schönheiten der Umgebung und wurde mehrfach zwischen London und Durham fotografiert.Neil Ferguson, dessen Freundin ihn während des Ausgangsverbots in London besucht hatte und immerhin der epidemiologische Berater der Regierung war, musste sofort zurücktreten. Auch die medizinische Beraterin der schottischen Regierung flog aus ihrem Amt, nachdem bekannt geworden war, dass sie zweimal von Edinburgh an ihren Zweitwohnsitz gefahren war. Doch Cummings? Unerschütterlich. Seit einer Woche versuchten er und Johnson eine Gegenkampagne, um die öffentliche Meinung umzudrehen und ausgerechnet die Leitung der BBC bietet nun Hand dazu. Sie liess öffentlich verlauten, dass die Intro von Emily Maitlis „nicht unseren Standards der Unparteilichkeit“ entsprochen hätte. Emily Maitlis liess sich darauf für den folgenden Tag entschuldigen. Die Journalistengewerkschaft schreit.
Die „Ein-Mann-Kabinetts-Hydra“ Cummings mit dem „Prime Minister in name only“ Boris Johnson (Spitznamen aus der SZ, 18.2.2020), jubilieren. Denn gerade in diesen Zeiten gilt: Meinungsfreiheit scheitert meist an Macht und Portemonnaie. Bilder: WikiCommons






