Logo: Wenn Markten punkten (oder auch nicht) Regula Stämpfli über Trump, Tamedia und Bayer im Mediendienst der schweizerischen Kommunikationsbranche

Gute Marken stehen alle Krisen durch. Schlechte Brands haben das Potenzial, selbst funktionierende Uralt-Marken mit in den Abgrund zu ziehen.

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Regula Stämpfli über Gregor Schöllgens Buch „Krieg“: Hundert Jahre Gegenwart in ENSUITE. MAGAZIN FÜR KUNST UND KULTUR

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Regula Stämpfli über Umfragewerte: Wie Demokratien scheitern in Persönlich – Onlinemagazin für Entscheider&Meinungsführer

schlagende zeilen

Regula Stämpfli über Hannah Arendt, Trumpismus und ein Leben voller politischer Philosophie

IM GESPRÄCH: ORF 1: ANDREAS OBRECHT UND REGULA STÄMPFLI

„Trumpism“ nennt die Historikerin, Politologin und Medienwissenschaftlerin Regula Stämpfli das politische Phänomen, das gerade die Welt verändert. Mittels populistischer Rhetorik, Ideologie, Gestik und Narrativen wird unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit langsam, aber spürbar verrückt. Die Verletzung der menschlichen Würde durch den „Twitter-Häuptling“ alias Donald Trump greife tief in die Politik ein. „Eine Revolution ist im Gange, die von Intellektuellen viel zu wenig auf den Punkt gebracht wird“, sagt Regula Stämpfli, die sich als Wissenschaftlerin zugunsten demokratischer Strukturen engagiert. „Es ist eine Revolution, bei der es darum geht, uns die Welt und die Wirklichkeit, so wie wir sie kennen, wegzunehmen!“ Renationalisierung und umfassende Privatisierung sind für sie Angriffe auf bürgerliche Werte, die es abzuwehren gilt. In den Gegenbewegungen zu Neoliberalismus und schrankenloser Globalisierung sieht Regula Stämpfli im Gespräch mit Andreas Obrecht freilich auch eine Chance – denn das Lokale erlangt dadurch eine neue, auch politisch emanzipatorische Bedeutung.

Service

Regula Stämpfli, „Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“, Münsterverlag, Basel 2018

hannah arendt und ich

Regula Stämpfli über die Preisrede von Lukas Bärfuss (Georg Büchner-Preis) im Ensuite, Magazin für Kunst und Kultur

Bildschirmfoto 2019-11-04 um 14.03.25Vier Reden von Poetinnen und Poeten, die historisch sind oder es werden: Die Rede von Christa Wolf auf dem Alexanderplatz vom 4. November 1989 („Stellt Euch vor es ist Sozialismus und niemand will weg“), Friedrich Dürrenmatts „Die Schweiz – Ein Gefängnis“ von 1990 („Jeder Gefangene beweist seine Freiheit, indem er gleichzeitig Wärter ist“), Saša Stanišić anlässlich der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2019 („Das ich hier heute vor Ihnen stehen darf, habe ich einer Wirklichkeit zu verdanken, die Peter Handke in seinen Texten nicht beschreibt“) und neu die Rede von Lukas Bärfuss zum Georg Büchner-Preis vom 2.11.2019.

 

Regula Stämpfli über Ronan Farrows „Catch and Kill“ im Klein Report

Das neue Buch von Ronan Farrow schlägt in den USA und Grossbritannien vor allem in der Medienszene hohe Wellen. Regula Stämpfli berichtet in ihrer Kolumne für den Klein Report über die brisantesten Passagen, die das Potenzial haben, ein weltweites «Media Too» auszulösen.

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Regula Stämpfli über 1000 Zeilen Lügen und die Gefährlichkeit von Claas Relotius

Relotius will via Anwalt die Krankheit seiner erfundenen Schwester richtigstellen: Wie DIE ZEIT daraus eine Diskriminierungskampagne gegen den Bestseller-Autor und Fälscheraufdecker Juan Moreno macht und was dies alles mit „Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“ zu tun hat. Regula Stämpfli über 1000 Zeilen Lügen und die Gefährlichkeit von Claas Relotius.

hannah und ich

Regula Stämpfli über den Nullgehalt von Attraktivitätsstudien und Newsportale mit öffentlich-rechtlicher Verpflichtung im Klein Report

So unattraktiv ist die Wahlberichterstattung

Alle Wahljahre wieder kommt die Mär vom Zusammenhang zwischen Wahlerfolg und Aussehen. So dreist wie dies bluewin.ch 2019 noch macht, toppt aber bisherige Beauty-PR.

Da wird auf dem Online-Portal eine alte deutsche Studie hervorgekramt und eine neue Studie zitiert, die dem Anschein nach von einem «Schweizer Dating-Portal» durchgeführt wurde. Weder werden Studienanordnung, Auftraggeber oder andere wissenschaftliche Eckdaten angegeben. 

Die Politologin Regula Stämpfli kommentiert für den Klein Report die Wahlberichterstattung auf bluewin.ch, die Unterscheidung zwischen öffentlich und privat und die Deep-Fake-«Attraktivität». 

regula

Regula Stämpfli über den Widerstand in der Türkei & in Hongkong: „Die Medien haben kein Recht auf Schweigen“. Bild: Joshua Wong Bild: Rapper Fuat

Medien haben kein Recht auf Schweigen: 

Autokraten hassen schlechte Images. Dies vielleicht sogar noch mehr als Demonstrationen für die Demokratie, denn Menschen kann man niederknüppeln, schlechte Bilder indessen bleiben. Hier bleibt die Macht der Medien, soziale, analoge und klassische, fast ungebrochen.

Mehr siehe In „persoenlich.ch“ : https://www.persoenlich.com/blog/medien-haben-kein-recht-auf-schweigen

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