Regula Stämpfli: Veranstaltungen Okt/Nov2021

Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei: Alles findet nun gleichzeitig statt: Vorlesungen digital, Vorträge und Podien (noch) analog – was via Zoom elegant auch mit New York klappte, ist nun wieder mit viel Reisen und Zeit verbunden: Schön, aber kompliziert. Fällt Euch auch auf, wie LAUT DIE WELT geworden ist?

Die Nomadin laStaempfli unterwegs.

Regula Stämpfli reist immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ausser sie ist mit ihrem Team unterwegs. Dies, falls Wikipedia-Trolls einiger Schweizer Zeitungen sich auf Recherche machen, um die unbequeme Denkerin zu skandalisieren – dies wird ja seit 2003, seit meinem ersten Buch zum politischen System und zum ABC der Demokratie, der Fall ist.

“Mit Sex, Katzen und Diäten” geht laStaempfli auf Tour: Ihr Denken ist so aktuell wie eh und je, meist zehn, zwanzig Jahre zu früh.

Am 15.10.2021 ist Regula Stämpfli zum Thema Design und Demokratie im MAKK Köln

Am 22.10.2021 ist Regula Stämpfli zur Zukunft der Arbeit in Bern für die Gewerkschaft syndicom, IG-Freie, deren Co-Präsidentin sie ist. Die Veranstaltung findet von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt: Generationenhaus Bern. Anmeldungen unter patrizia.mordini@syndicom.ch mit Verweis auf mich.

Am 1.11.2021 kommt, wie jeden Monat ihr Essay in ENSUITE – DEM Kulturmagazin im deutschsprachigen Raums, jetzt wo die Kulturberichterstattung ja immens runtergefahren wird. Zur Erinnerung: Frauen, kauft Kunst und Immobilien, siehe dazu auch die Folge der www.diepodcastin.de Isabel Rohner und Regula Stämpfli reden über weibliches Kapital.

Regula Stämpfli 18.11.2021 Wien zur langen Nacht der Philosophie.

Am 18. 11.2021 ist Regula Stämpfli in Wien zu Hannah Arendt revisited: Elemente & Ursprünge digitaler Punktesysteme. Die zeitgenössische Welt im Dialog mit Hannah Arendts Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. 18.11.2021, 18.11. 21, 20 h, Das Dorf. Aktuelles finden Sie auch auf der Facebook Seite Nächte der Philosophie. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte den Organisator Dr. Leo Hemetsberger unter office@philprax.at oder pollitphilozoffin@gmail.com

Demokratie & Design: Regula Stämpfli am MAKK in Köln

Design und Demokratie. Eine Diskussion
Freitag, 15. Oktober, 18 Uhr

QR-CODE AS DATAFICTION OR: ALL HUMANS COUNT THE SAME. laStaempfli

Ein Impulsvortrag von:
Maziar Rezai (Designforscher und Designaktivist, Teheran/Braunschweig).

Ein Gespräch zwischen:
Dr. Uta Brandes (Autorin und emeritierte Professorin für Gender & Design, Köln)
Stephan Ott (Leiter Institute for Design Research and Appliance – IfDRA, Frankfurt am Main)
Dr. phil. Regula Stämpfli (Politphilosophin und Bestsellerautorin, München/Wien)
Prof. Thomas Wagner (Kritiker, Essayist und Redakteur, Heppenheim). Es geht um rebellische Perspektiven in “Designing Politics – the Politics of Design”. 15. Oktober 2021, 18.00 Uhr Kommt alle ins MAKK.

Regula Stämpfli über das “Grauen namens Tod” im Kulturmagazin ensuite

Regula Stämpfli ärgert sich mal wieder über deutsche Titel. Grief nennt Chimamanda Ngozi Adichie den Schmerz, diese emotionale Amputation, die eintritt, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Die Politphilosophin rezensiert sehr emotional und europakritisch den wunderbaren Band der grössten Schriftstellerin des 21. Jahrhunderts.

Das Grauen. Von Chimamanda Ngozi Adichie, rezensiert von Regula Stämpfli

Regula Stämpfli über Adichies Buch “Grief” – oder wie die deutsche Übersetzung verniedlicht: «Trauer ist das Glück, geliebt zu haben»

Kummer, Trauer, Grauen: so sind die “Notes on Grief” auch zu verstehen.

Die Intellektuelle Adichie geht in jedem Thema das Wagnis der Öffentlichkeit ein.

Hier der Link zum Artikel: https://www.ensuite.ch/ueber-das-grauen-naemlich-den-tod-oder-wie-die-deutsche-uebersetzung-verniedlicht-trauer-ist-das-glueck-geliebt-zu-haben/

Regula Stämpfli an der “Langen Nacht der Philosophie” in Wien 2021

Hannah Arendt revisited: Elemente & Ursprünge digitaler Punktesysteme.

Dr. phil Regula Stämpfli, Politphilosophin & Bestsellerautorin München/Wien

Die zeitgenössische Welt im Dialog mit Hannah Arendts
Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. 18.11.2021

“Einige erinnern sich vielleicht an Platos berühmten Kampf gegen die Sophisten. Er warf ihnen vor, ihre Kunst bestünde darin, «den Verstand mit Argumenten zu bezaubern», die nicht der Wahrheit dienten, sondern darauf abzielten, Meinungen zu erzeugen. Solange diese plausibel erscheinen, «liege ihnen die Kraft der Überzeugung inne». Hannah Arendt nennt dies den «temporären Sieg der Argumente auf Kosten der Wahrheit». In meinem Buch «Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt» zeichne ich nach, wie postmoderne Narrative, die sich «datengestützt» als Wahrheiten inszenieren – beispielsweise Meinungsumfragen, aber auch die omnipotente INZIDENZ zielen letztlich darauf hin, die vielfältige Wirklichkeit auf EIN THEMA, EINE BETRACHTUNGSWEISE, EINE INTERPRETATION zu reduzieren. Die neuen digitalen Daten-Herren inklusive ihrer Instrumente «Plattformkapitalismus»im Westen sowie «Digitaler Überwachungsstaat» im Osten, zerstören mittels einer umfassenden «Algorithmisierung der Welt» empirische Realitäten mit derart präzise berechneter Schlüssigkeit, dass der Unterschied zwischen Fiktion und Realität für die meisten von uns nicht mehr erkennbar ist. Gerade die Pandemie hat mit dem Zusammenfallen zwischen Datenherrschaft und politischer Herrschaft Ausschluss und Meinungsphänomene hervorgebracht, die mithilfe Hannah Arendts Denken untersucht und eingeordnet werden.”
Zitat aus dem Buch zu Hannah Arendt revisited von Regula Stämpfli. Vorbereitende Lektüre siehe: Das grosse Demokratie Datenloch, Link http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf sowie www.ta-swiss-futurepodcast.online

18.11. 21, 20 h, Das Dorf
Obere Viaduktgasse 2, 1030 Wien

WIKIPEDIA & FRAUENTROLLING: REGULA STÄMPFLIS CV, das im deutschsprachigen Wikipedia von einem Schweizer Journalisten als Fake & Datenmissbrauch weitergeführt wird, korrigiert & korrekt.

Die Wikipedia-Story ist ein Krimi. 2012 hackte ein Schweizer Journalist eines sehr bekannten linken Magazins der Schweiz – so sind die Indizien – die Webseite von Regula Staempfli und veränderte den Wikipedia-Eintrag der renommierten Forscherin mit Hilfe eines Datenklaus bei der Universität Bern. Trotz mehrerer Eingaben, trotz Engagement der Studierenden von Regula Stämpfli gelingt es nicht, die falschen Eingaben sowie den Datenklau, den Missbrauch persönlicher Angaben bei #WIKIPEDIA zu unterbinden. Der Troll-Eintrag zu Regula Staempfli hat der Wissenschaftlerin/Expertin geschadet: Umso beachtlicher, dass die Politphilosophin – trotz Diffamierung auf WIKIPEDIA als “Tochter von”, als “Mutter von”, als “kleine Historikerin”, als “verheiratet mit”, als “kleine Uniassistentin” etc., “als Frau ohne Preise”, obwohl sie unzählige Auszeichnungen erhalten, als “Frau ohne Expertenmandate”, obwohl deren zahlreiche, u.a. bei der Europäischen Kommission, vorhanden sind, trotz alledem, trotz WIKIPEDIA, gilt Regula Stämpfli als eine der wichtigsten Intellektuellen Europas.

Deshalb statt Wikipedia zum freien Gebrauch hier ein Kurz-CV – für alle Medienschaffenden, inklusive Porträt, gezeichnet von Eugen Fleckenstein:

Regula Stämpfli gezeichnet von Eugen Fleckenstein zum freien Pressegebrauch mit Angabe des Illustratoren und der dargestellten laStaempfli.

Regula Stämpfli, Dr.phil. ist Politphilosophin und preisgekrönte Bestsellerautorin („Die Vermessung der Frau“, „Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt“). Die Hannah-Arendt Expertin doziert u.a. an der HSG St. Gallen, publiziert wissenschaftlich zu den Themen Digitale Transformation, Gender, Design und Demokratie und ist Kult-Kolumnistin der Schweiz. Sie wurde 2016 unter die einflussreichsten 100 Businessfrauen gelistet, 2021 unter die wichtigsten zehn Intellektuellen der Schweiz. laStaempfli – so ihr TWITTERName bespricht mit Dr. Isabel Rohner jede Woche das politische Geschehen in www.diepodcastin.de In Wien leitet Dr. Regula Stämpfli den Podcast www.artisapieceofcake und für die Schweizerische Akademie der Geisteswissenschaften SAGW den Zukunftspodcast www.ta-swissfuture-podcast.online. Sie gehört zum Netzwerk Design & Politik in Deutschland, ist im Vorstand der Vereinigung für Zukunftsforschung Schweiz und Mitglied der deutschen, österreichischen und schweizerischen Medienfrauen.

Zur Pandemie hat Regula Stämpfli einen der wichtigsten Artikel punkto Kommunikation in der Neuen Zürcher Zeitung, unter dem damaligen Feuilletonchef René Scheu, der jetzt an der Universität Luzern tätig ist, verfasst. siehe auch Link: https://www.nzz.ch/feuilleton/covid-der-virus-stuerzt-westliche-demokratien-in-den-abgrund-ld.1554390

Regula Staempfli über Medienwandel: It´s the codes, stupid! in ensuite: Magazin für Kunst und Kultur Juni2021

Regula Stämpfli über den Medienwandel: It’s the codes, stupid! “Der Mensch als Maschine feiert seit einigen Jahren sein über 100-jähriges Jubiläum. Der Schotte Arthur Keith bspw., ein Anthropologe und Anatom, beschrieb 1919 den Menschen als Motorensystem, in welchem die knochigen und fleischlichen Komponenten für Fortschritt und Bewegung und, bei schlechter Wartung, für den Verfall zuständig waren. Der Deutsche Fritz Kahn kopierte die Idee und fertigte 1922 den bis heute einprägsamen Maschinenmann: «Der Mensch als Industriepalast». Die Kommandozentrale besteht bei Kahn aus Männern in weissen Kitteln, Arbeiter müssen an den Leitungen bei der Leber die Stoffe in Zucker verwandeln. Fritz Kahn, in seinen jungen Jahren ein glühender Zionist, wandelte sich als Arzt zum Rassenmediziner, der bereitwillig über «Die Hygiene der Juden» publizierte. Alexei Gastew, ein kommunistischer Dichter, gründete 1920 das «Zentralinstitut für Arbeit» und «betrachtete Maschinen als seine ‹eisernen Freunde› und bezeichnete das ‹Krachen, Pfeifen, Knirschen und Schreien der Apparate in den Fabriken› als die ‹Musik der Zukunft›». Der begnadete Historiker Philipp Blom beschreibt diese und andere Geschichten, u. a. auch, wie sowjetische Arbeiter an Maschinen festgeschnallt wurden, um durch endlose Wiederholung die perfekte Bewegung zu verinnerlichen. Gastew war erfolgreicher Missionar der kommunistischen Maschinengesellschaft, hochdekoriert und verehrt, bis er 1938 von der sowjetischen Geheimpolizei abgeführt und nach einem Säuberungsprozess erschossen wurde. Seine Mörder führten seine seelenlosen Visionen sozialer Automaten unbeirrt weiter. Diese wurden auch von den westlichen BesucherInnen der sowjetischen Tötungsmaschinerie verehrt und in Europa wie in den USA kritiklos verbreitet. Die Bauhaus-Schule unter Walter Gropius bspw. schaffte «Utopien aus Beton» (Philipp Blom): Auch hier ging es um das Ideal, das menschliche Leben zu vereinfachen, «indem die Moderne auf Funktion festgelegt wurde statt auf Beziehung und Bewegung» (laStaempfli IFG 2007). Bis heute verfolgen viele Baumeister hierarchische Visionen, die den Menschen Optimierung abverlangen. Le Corbusier schlug bspw. 1925 vor, die schönste Stadt der Welt, nämlich Paris, dem Erdboden gleichzumachen: Statt der Innenstadt sollte es fortan nur Wohntürme und Autobahnen geben.” Link: https://www.ensuite.ch/its-the-codes-stupid/

Isabel Rohner & Regula Stämpfli in fulminanter #diepodcastin über BRUESTE

#diepodcastin zeigt Brüste: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Rindviecher in den Medien, das Genderproblem des schweizerischen Oberlehrers, Pumps in der Ukraine statt Abtreibungsverbot in Polen, bahnbrechende Medienstudien MIT STATISTIKEN ZU SCHÄBIGEN FRAUENANTEILEN, Gulag ahoi in der Schweiz dank Cloudlösungen ALIBABA und wunderbare, zauberhafte, wichtige und sichtbare Frauenbrüste als Oben-Ohne-Alltag.“Man kommt sich auf dem Gebiet der Frauenfrage immer wie ein Wiederkäuer vor”, schrieb Hedwig Dohm (1831-1919) schon vor über 100 Jahren. Als Isabel Rohner dieses Zitat postete, schrieb die brillante Historikerin und Macherin von @frauenvondamals Bianca Walther darunter: “Eigentlich nett von Dohm, dass sie nicht direkt “Rindvieh” geschrieben hat.”Genau darum geht’s: Frauen kämpfen seit Jahrhunderten gegen diesselben Vorurteile und Diskriminierungen. Diese Woche zum Beispiel veröffentlichte “Die Zeit” einen großen Artikel mit der Überschrift “10 Bücher, die das Leben verändern”  – 90 % waren von einem Mann geschrieben. Und es gehört auch zur Wahrheit, dass auch die befragten Journalistinnen Männerbücher vorgeschlagen haben. Regula Stämpfli erklärt: ” Frauen und Männer missachten und werten Frauen systematisch ab. Dies ist strukturelle Gewalt.”

Medienanalyse bei den ZDF MEDIENFRAUEN VON REGULA STÄMPFLI

Die Rohnerin ergänzt: “Frauen sind nicht per se die klügeren Menschen. Sie nähren ihr Denken aus dem selben Diskurs, übernehmen diesselben Vorurteile. Es bleibt aber dabei, dass vor allem Männer keine Frauen vorschlagen, fragen oder in den sozialen Medien retweeten.”laStaempfli und Rohnerin verweisen auf die neue Studie des Forschungszentrums Öffentlichkeit & Gesellschaft (fög) und des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Uni Zürich: Diese haben untersucht, wie präsent Frauen in den Schweizer Nachrichtenmedien sind und haben dazu 106706 Berichte aus print und online analysiert. Das Ergebnis ist DESASTRÖS und ein Armutszeugnis für den Schweizer Journalismus (in Deutschland sieht es aber nicht besser aus): Noch nicht einmal jede vierte Person, über die berichtet wird, ist eine Frau! Frauen machen in der Berichterstattung lediglich 23 % aus (Männer also 77 %!!!). Besonders schlecht ist die Lage im Sport (13% Frauen), in der Wirtschaftsberichterstattung (17%) und in der Politik (23%). Werden Menschen nach ihrer Einschätzung gefragt (also Expertinnen und Experten), bekommen die Schweizer Leserinnen und Leser in 77 % der Fälle die Meinung eines Mannes vorgesetzt. Expertinnen kommen nur in 1 von 4 Fällen zu Wort.Das ist strukturelle Gewalt an Frauen. Damit werden sie systematisch aus der Öffentlicheit verbannt, Frauen sind unsichtbar, verfügen über keine Stimmen, sie dürfen nicht reden und sie werden nicht gehört – und das wird von den Redaktionen auch noch als “normal” empfunden. Übrigens: Besonders schlimm ist die Situation in Artikeln von Agenturen, dort kommen die Frauen halb so oft vor wie in Meldungen, die von den Redaktionen selber geschrieben wurden. Wir sagen nur: “Haseloff bringt zu Hause den Müll raus” (dpa-Meldung im Juni 2021).Link: https://www.srf.ch/news/schweiz/neue-studie-frauen-in-schweizer-medien-stark-untervertretenDann die Rohnerin in brillantem Tempo und denken: “Hört die Gleichberechtigung beim Oberkörper auf?” Der Tagesspiegel berichtete diese Woche von einer Frau, die sich zusammen mit einem Freund und ihrem Sohn auf einem öffentlichen Wasserspielplatz in Berlin aufhielt und sich – genau wie viele Männer – dort oben ohne sonnte. Die Folge: Der Sicherheitsdienst forderte sie auf, ihre Brüste zu bedecken und rief sogar die Polizei, die die Familie aus dem Park begleitete. Während es also völlig normal ist, dass Männer – kaum kommt die Sonne raus – oben ohne joggen, sich sonnen oder spazierengehen, dürfen das Frauen so nicht. Bzw. dürfen schon, denn es gibt in Deutschland kein Gesetz, das ihnen das verbietet. Aber sie müssen damit rechnen, dass sie von Ordnungsämtern oder auch der Polizei aufgefordert werden, sich zu bedecken. Warum: Weil der männliche Körper privat, der weibliche jedoch politisch ist. Weil es Auslegungssache ist, ob Oben ohne als angemessen eingeschätzt wird (auf welcher Grundlage auch immer) oder nicht. laStaempfli kommentiert mit großem Seufzen: Auch hier waren wir in den 1980er und 1990er Jahren viel weiter!https://plus.tagesspiegel.de/berlin/nein-doch-ohh-berlinerin-loest-mit-nackten-bruesten-auf-dem-spielplatz-polizeieinsatz-aus-172569.htmlZum Schluss noch ein Buchtipp:Linda Scott, Das weibliche Kapital, ganz frisch: Tausendmal besser als Picketty: UND RELEVANTER. Viele Tabellen und die Einsicht: Wenn Frauen diskriminiert werden, leiden alle darunter und wie. Reiche Länder sind nur deshalb reich, weil sie wenigstens ansatzweise Gleichstellung verwirklichen. laStaempfli ergänzt: Deshalb ist das Männerautoland Deutschland so furchtbar arm, respektive die Schere zwischen arm und reich so beschämend gross….

http://diepodcastin.de/2021/07/03/diepodcastin-zeigt-brueste-isabel-rohner-regula-staempfli-ueber-rindviecher-in-den-medien-das-genderproblem-des-schweizerischen-oberlehrers-pumps-in-der-ukraine-statt-abtreibungsverbot-in-polen/

Kafka, Dawkins & Käfermetamorphosen: Ein Schmankerl von Regula Stämpfli

Inspiriert durch den unendlich dummen Tweet von Richard Dawkins, setzte sich laStaempfli fiktiv ans Pult – #DigitalTransformation

Da raucht sich laStaempfli doch einen Kafka….

“Was ist mit dem Mann geschehen, dachte sie. Es war kein Albtraum, es war eine Utopie. Denn nicht nur ihr Zimmer, die richtigen, die Männerzimmer, waren überall in der wohlbekannten Stadt mit Käfern verstreut. Rahel Reichenbach fürchtete sich davor, wieder schlafen zu gehen. Denn es könnte sein, dass die Käfer wieder Männer würden und das gesamte Elend der Männerzitate, Männerkriege, Männerliteratur, Männerwirtschaft, Männercodierung, Männergeschichten, Männerkunst so weiterginge wie zuvor: Beklatscht von jungen Weibchen, die sich nichts Besseres vorstellen können als in den Blick dieser Männer zu geraten. Oder mitgekäfert von den alten Weibchen, die ihr Leben lang in ihren Körper investiert haben und ab 40 kein anderes Thema kannten als ihre Verzweiflung darüber, dass sie je länger je mehr wie zu klein geratene Pelikane aussahen und sich über bunte Feministinnen nervten. weiterlesen auf ensuite.ch

TWITTER: Regula Stämpfli zu Richard Dawkins #Weltliteratur

Seit 2007 weise ich – Regula Stämpfli – auf die politische Wirkung von Kategorien hin. Was bei der Reduktion von Menschen auf ihre Geschlechtsorgane leider immer noch am mächtigsten ist, macht auch vor anderen Kategorien nicht halt. Seit dem «Schwulengen» von Richard Dawkins, seit der genetischen Unterlegenheit einiger Völker bei Thilo Sarrazin, seit den unsäglichen Medienberichten über «Politiker haben ein Killergen», seit der verwerflichsten aller politischer Berichterstattung – der Vermessung der Demokratie – seit der «schwarzen Null» bei Schäuble, die nur ein schwarzes Loch in Europa reisst, seitdem herrscht: «unsere tägliche Kategorie gib uns heute.» Dass Richard Dawkins ein regelrechter Prolet bezüglich Literatur, Poesie & Demokratie ist, lässt sich in seinen Tweets nachlesen. Hier ein Schmankerl.

Regula Stämpfli zu Werk, Autor & Freiheiten: Ein Tweet zur Urteilskraft.

Wenn Fiktionen die Kriegsgewinnler nochmals feiern und FREIHEIT schreien. Wie an “Nolde in Berlin” festgestellt, hält Regula Stämpfli fest: “Wer sein Werk in den Dienst einer menschenverachtenden Ideologie stellt, hat keine Kunstfreiheit.” #HannahArendt

Siehe dazu auch Artikel https://www.ensuite.ch/nolde-in-berlin-ueber-das-urteilen-in-kunst-und-politik/